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| Gliederung | ||||||
| VORWORT | 5 | |||||
| EINLEITUNG | 7 | |||||
| 1. | ALKOHOLISMUS | 9 | ||||
| 1.1 | Definition | 9 | ||||
| 1.2 | Ursachen | 10 | ||||
| 1.3 | Typologie des Abhängigen | 10 | ||||
| 1.4 | Typologie des Trinkverhaltens nach Jellinek | 11 | ||||
| 1.4.1 | Alpha-Alkoholiker | 11 | ||||
| 1.4.2 | Beta-Alkoholiker | 12 | ||||
| 1.4.3 | Gamma-Alkoholiker | 12 | ||||
| 1.4.4 | Delta-Alkoholiker | 12 | ||||
| 1.4.5 | Epsilon-Alkoholiker | 13 | ||||
| 1.5 | Verlauf, Phasen der Alkoholkrankheit | 13 | ||||
| 1.6 | Trinkverhalten | 15 | ||||
| 1.7 | Medizinische Folgen des Alkoholismus | 17 | ||||
| 1.8 | DIE SITUATION DES THERAPEUTEN | 19 | ||||
| 1.9 | ZUR SITUATION DES BEHINDERTEN ALKOHOLKRANKEN MENSCHEN | 23 | ||||
| 3.1 | Situation von Herrn D | 28 | ||||
| 4. | THERAPIEZIELE | 31 | ||||
| 4.1 | Allgemeine Therapieziele | 31 | ||||
| 4.2 | Einzelziele der Therapie | 32 | ||||
| 4.2.1 | Medizinisch soziale Rehabilitation | 33 | ||||
| 4.2.2 | Neuorientierung der Persönlichkeit | 33 | ||||
| 4.2.3 | Abstinenzerhaltung | 34 | ||||
| 5 | VORBEREITUNGSPHASE | 35 | ||||
| 6 | THERAPIEDAUER | 39 | ||||
| 7 | REGIONALVERBUND UND INDIVIDUALTHERAPIE | 41 | ||||
| 8 | ÜBERLEGUNGEN ZUM BEHANDLUNGSVERLAUF (THERAPIEVERLAUF) | 45 | ||||
| 8.1 | Eingangsphase | 46 | ||||
| 8.2 | Psychotherapeutische und sozial-therapeutische Phase | 47 | ||||
| 8.3 | Therapeutische Methoden und Behandlungsangebote | 49 | ||||
| 8.3.1 | Gruppentherapie | 49 | ||||
| 8.3.2 | Einzelpsychotherapie | 55 | ||||
| 8.3.3 | Musiktherapie | 57 | ||||
| 8.3.4 | Wertorientierte Therapie | 58 | ||||
| 8.3.5 | Arbeitstherapie | 59 | ||||
| 8.3.6 | Beschäftigungstherapie | 61 | ||||
| 8.4 | Angehörigenarbeit Einbeziehung des sozialen Umfeldes | 63 | ||||
| 8.5 | Ergänzende therapeutische Maßnahmen zur Freizeitgestaltung | 65 | ||||
| 8.6 | Ablösephase | 67 | ||||
| 9 | NACHSORGE | 69 | ||||
| 10 | EHEMALIGENTREFFEN | 73 | ||||
| 11 | SCHLUßBETRACHTUNG | 75 | ||||
| LITERATURVERZEICHNIS | 79 | |||||
| ANHANG | ||||||
Vorwort
Seit fünfzehn Jahren arbeite ich in einer Werkstatt für Behinderte (im Folgenden: WfB). Die Möglichkeit einer Diplomarbeit im Fachbereich Sozialwesen möchte ich zum Anlaß nehmen, eine besondere Thematik aus meinem Arbeitsbereich aufzuarbeiten. Es gibt viele Problemkreise: Alt und behindert, Sucht und Alter sind zu Aufgaben geworden, denen wir uns bisher nur mit Einzellösungen stellen können. Wir brauchen Konzeptionen, die diesen umfangreichen Bereich abdecken. Auch die Thematik Sucht und Behinderung hat sich uns unbemerkt genähert. Bevor Alkoholismus erkennbar in Erscheinung tritt, sind viele Jahre des Trinkens vergangen. Hin und wieder zeigen sich zwar Momente des Offenbartwerdens, aber der durch unsere Gesellschaft im Umgang mit Alkohol geprägte Mensch hat dafür kein offenes Auge. Nur so ist es zu erklären, dass es uns als verantwortlichen Mitarbeitern der WfB zu spät aufgefallen ist, dass sich hier ein neues Problem entwickelte. Ein angemessener Umgang mit Betroffenen würde erleichtert, wenn man auf Bestehendes oder Vergleichbares zurückgreifen könnte, evtl. auch in den mit der Bundesrepublik vergleichbaren (wenn auch in der Regel etwas fortschrittlicheren), Niederlanden. So konnte auch der deutsch - niederländische Vergleich nicht realisiert werden, weil nach Auskunft verschiedener niederländischer Dachverbände in den Niederlanden keine entsprechenden Konzeptionen bestehen. Als Beispiel sei das Schreiben des Nederlands Institut voor Alcohol en Drugs in Utrecht vom 21. Oktober 1994 (Anlage 1) angeführt. Hier wird sinngemäß mitgeteilt, dass es in den Niederlanden, auch nach Befragung der Fachkrankenhäuser für Suchtkranke, keine Konzeption für behinderte, alkoholkranke Menschen gibt. Auch beim Gehandicaptenraad (Rat für Behinderte), einer nationalen Organisation, war über besondere Konzepte für behinderte suchtkranke Menschen nichts bekannt. Den niederländischen Institutionen, die alle umgehend geantwortet haben (von den deutschen angeschriebenen Verbänden haben nur 36% geantwortet) herzlichen Dank.
Wir stellen fest, dass es in beiden Ländern bisher keine dezidierten Konzeptionsvorschläge für die Therapie von süchtigen behinderten Menschen gibt. Wegen des gravierenden vorhandenen Problems der weiterhin zunehmenden Sucht unter behinderten Menschen, und der eigenen Betroffenheit, als Mitarbeiter von behinderten alkoholkranken Menschen, sehe ich mich veranlasst, zu diesem Thema Überlegungen anzustellen.
Autorenprofil
Wolfgang Franz
Meine persönlichen Daten
geboren am 15.10.1946 in Neukirchen NRW verheiratet zwei Kinder
Meine wichtigsten Eigenschaften
Lebenslanges Lernen
Kompetenz zur interdisziplinären Arbeit (Teamfähigkeit ) mit der Befähigung der Reflektion der Beziehung zwischen Theorie und Praxis
Kompetenz zur Personal und Organisationsentwicklung Analytisches diagnostisches Denken
Im unmittelbaren persönlichen Kontakt und in der Öffentlichkeitsarbeit kommunikative Kompetenz
Innovationsbereitschaft besonders im Bereich der Nonprofit - Organisationen
Bildungsweg
Staatlich geprüfter Techniker / Allgemeiner Maschinenbau
Berufsfachschule der Stadt Braunschweig
20.03.1995 Diplomprüfung
Diplom Sozialpädagoge / Sozialarbeiter FH (Note 1,33)
Studium an der Fachhochschule Hildesheim
Diplomarbeit: Überlegungen zu therapeutischen Möglichkeiten
für alkoholkranke Menschen mit Behinderung (Note sehr gut)
21.03.1996 staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter
20.10.1999 Sozialmanager ( Note sehr gut )
Abschlussarbeit: Überlegungen zum Aufbau einer
Fundraisingabteilung in einer Nonprofit - Organisation
Weiterbildungen im Bereich
des Arbeitsrechtes /BetrVG u.a.
der Arbeitssicherheit ( FaSi, BGW)
Sonderpädagogische Zusatzausbildungen
Suchtkrankenberater ( DPWV)
Seit fast 30 Jahren Mitarbeiter im Haus der Lebenshilfe Gifhorn
Seit 1987 Betriebsrat, seit 1992 Betriebsratsvorsitzender und
Freistellung
Kontakt: w.franz.gifhorn@online.de