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    Überlegungen zu therapeutischen Möglichkeiten für alkoholkranke Menschen mit Behinderung

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    Überlegungen zu therapeutischen Möglichkeiten für alkoholkranke Menschen mit Behinderung

    Autoren:

    Verlag:
    Diplomica Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Januar 2008
    Seiten: 132
    Sprache: Deutsch
    Maße: 270x190x8
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Zum Buch: Paperback
    ISBN: 3836653664
    EAN: 9783836653664

    Inhaltsverzeichnis

    Gliederung
    VORWORT5
    EINLEITUNG7
    1.ALKOHOLISMUS9
    1.1Definition9
    1.2Ursachen10
    1.3Typologie des Abhängigen10
    1.4Typologie des Trinkverhaltens nach Jellinek11
      1.4.1Alpha-Alkoholiker11
      1.4.2Beta-Alkoholiker12
      1.4.3Gamma-Alkoholiker12
      1.4.4Delta-Alkoholiker12
      1.4.5Epsilon-Alkoholiker13
    1.5Verlauf, Phasen der Alkoholkrankheit13
    1.6Trinkverhalten15
    1.7Medizinische Folgen des Alkoholismus17
    1.8DIE SITUATION DES THERAPEUTEN19
    1.9ZUR SITUATION DES BEHINDERTEN ALKOHOLKRANKEN MENSCHEN23
    3.1Situation von Herrn D28
    4.THERAPIEZIELE31
    4.1Allgemeine Therapieziele31
    4.2Einzelziele der Therapie32
      4.2.1Medizinisch soziale Rehabilitation33
      4.2.2Neuorientierung der Persönlichkeit33
      4.2.3Abstinenzerhaltung34
    5VORBEREITUNGSPHASE35
    6THERAPIEDAUER39
    7REGIONALVERBUND UND INDIVIDUALTHERAPIE41
    8ÜBERLEGUNGEN ZUM BEHANDLUNGSVERLAUF (THERAPIEVERLAUF)45
    8.1Eingangsphase46
    8.2Psychotherapeutische und sozial-therapeutische Phase47
    8.3Therapeutische Methoden und Behandlungsangebote49
      8.3.1Gruppentherapie49
      8.3.2Einzelpsychotherapie55
      8.3.3Musiktherapie57
      8.3.4Wertorientierte Therapie58
      8.3.5Arbeitstherapie59
      8.3.6Beschäftigungstherapie61
    8.4Angehörigenarbeit Einbeziehung des sozialen Umfeldes63
    8.5Ergänzende therapeutische Maßnahmen zur Freizeitgestaltung65
    8.6Ablösephase67
    9NACHSORGE69
    10EHEMALIGENTREFFEN73
    11SCHLUßBETRACHTUNG75
    LITERATURVERZEICHNIS79
    ANHANG



    Vorwort

    Vorwort

    Seit fünfzehn Jahren arbeite ich in einer Werkstatt für Behinderte (im Folgenden: WfB). Die Möglichkeit einer Diplomarbeit im Fachbereich Sozialwesen möchte ich zum Anlaß nehmen, eine besondere Thematik aus meinem Arbeitsbereich aufzuarbeiten. Es gibt viele Problemkreise: Alt und behindert, Sucht und Alter sind zu Aufgaben geworden, denen wir uns bisher nur mit Einzellösungen stellen können. Wir brauchen Konzeptionen, die diesen umfangreichen Bereich abdecken. Auch die Thematik Sucht und Behinderung hat sich uns unbemerkt genähert. Bevor Alkoholismus erkennbar in Erscheinung tritt, sind viele Jahre des Trinkens vergangen. Hin und wieder zeigen sich zwar Momente des Offenbartwerdens, aber der durch unsere Gesellschaft im Umgang mit Alkohol geprägte Mensch hat dafür kein offenes Auge. Nur so ist es zu erklären, dass es uns als verantwortlichen Mitarbeitern der WfB zu spät aufgefallen ist, dass sich hier ein neues Problem entwickelte. Ein angemessener Umgang mit Betroffenen würde erleichtert, wenn man auf Bestehendes oder Vergleichbares zurückgreifen könnte, evtl. auch in den mit der Bundesrepublik vergleichbaren (wenn auch in der Regel etwas fortschrittlicheren), Niederlanden. So konnte auch der deutsch - niederländische Vergleich nicht realisiert werden, weil nach Auskunft verschiedener niederländischer Dachverbände in den Niederlanden keine entsprechenden Konzeptionen bestehen. Als Beispiel sei das Schreiben des Nederlands Institut voor Alcohol en Drugs in Utrecht vom 21. Oktober 1994 (Anlage 1) angeführt. Hier wird sinngemäß mitgeteilt, dass es in den Niederlanden, auch nach Befragung der Fachkrankenhäuser für Suchtkranke, keine Konzeption für behinderte, alkoholkranke Menschen gibt. Auch beim Gehandicaptenraad (Rat für Behinderte), einer nationalen Organisation, war über besondere Konzepte für behinderte suchtkranke Menschen nichts bekannt. Den niederländischen Institutionen, die alle umgehend geantwortet haben (von den deutschen angeschriebenen Verbänden haben nur 36% geantwortet) herzlichen Dank.

    Wir stellen fest, dass es in beiden Ländern bisher keine dezidierten Konzeptionsvorschläge für die Therapie von süchtigen behinderten Menschen gibt. Wegen des gravierenden vorhandenen Problems der weiterhin zunehmenden Sucht unter behinderten Menschen, und der eigenen Betroffenheit, als Mitarbeiter von behinderten alkoholkranken Menschen, sehe ich mich veranlasst, zu diesem Thema Überlegungen anzustellen.

    Autor

    Autorenprofil

    Wolfgang Franz

    Meine persönlichen Daten

    geboren am 15.10.1946 in Neukirchen NRW verheiratet zwei Kinder

    Meine wichtigsten Eigenschaften

    Lebenslanges Lernen
    Kompetenz zur interdisziplinären Arbeit (Teamfähigkeit ) mit der Befähigung der Reflektion der Beziehung zwischen Theorie und Praxis
    Kompetenz zur Personal und Organisationsentwicklung Analytisches diagnostisches Denken
    Im unmittelbaren persönlichen Kontakt und in der Öffentlichkeitsarbeit kommunikative Kompetenz
    Innovationsbereitschaft besonders im Bereich der Nonprofit - Organisationen

    Bildungsweg

                       Staatlich geprüfter Techniker / Allgemeiner Maschinenbau

                       Berufsfachschule der Stadt Braunschweig

    20.03.1995 Diplomprüfung

                       Diplom Sozialpädagoge / Sozialarbeiter FH (Note 1,33)

                       Studium an der Fachhochschule Hildesheim

                       Diplomarbeit: Überlegungen zu therapeutischen Möglichkeiten 

                       für alkoholkranke Menschen mit Behinderung (Note sehr gut)

    21.03.1996 staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter

    20.10.1999 Sozialmanager ( Note sehr gut )

                       Abschlussarbeit: Überlegungen zum Aufbau einer

                       Fundraisingabteilung in einer Nonprofit - Organisation

                       Weiterbildungen im Bereich

                          des Arbeitsrechtes /BetrVG u.a.                                         

                          der Arbeitssicherheit ( FaSi, BGW)

                          Sonderpädagogische Zusatzausbildungen 

                          Suchtkrankenberater ( DPWV)


                       Seit fast 30 Jahren Mitarbeiter im Haus der Lebenshilfe Gifhorn

                       Seit 1987 Betriebsrat, seit 1992 Betriebsratsvorsitzender und

                       Freistellung

    Kontakt: w.franz.gifhorn@online.de