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    50plus in Deutschland und Europa

    Ergebnisse des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe

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    50plus in Deutschland und Europa
    Ergebnisse des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe

    Verlag:
    VS Verlag für Sozialw.  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Januar 2009
    Seiten: 196
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 39 schw.-w. Abb., 23 schw.-w. Tab.
    Maße: 213x149x10
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Alter(n) in der Gesellschaft
    ISBN: 3531165615
    EAN: 9783531165615

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Vorwort7
    ÖKONOMISCHE ASPEKTE DES ALTER(N)S
    Axel Börsch-Supan & Christina B. Wilke
    Ruhestandseinkommen und Renteneintrittsalter im europäischen Vergleich11
    Ronald Wipplinger & Rudolf Winter-Ebmer
    Pensionszugang in Österreich im internationalen Vergleich57
    SOZIALE ASPEKTE DES ALTER(N)S
    Karsten Hank & Stephanie Stuck
    Gesellschaftliche Determinanten produktiven Alterns in Europa71
    Martina Brandt, Christian Deindl, Klaus Haberkern & Marc Szydlik
    Geben und Nehmen zwischen Generationen: Der Austausch von Geld und Zeit in Europa95
    Barbara Schaan
    Verwitwung, Geschlecht und Depression im höheren Lebensalter115
    GESUNDHEITLICHE ASPEKTE DES ALTER(N)S
    Olaf von dem Knesebeck & Andreas Mielck
    Soziale Ungleichheit und gesundheitliche Versorgung im höheren Lebensalter135
    Hendrik Jürges
    Bildungsbezogene Ungleichheit in der Gesundheit Älterer: Eine international vergleichende Analyse149
    Karsten Hank, Hendrik Jürges, Gert G. Wagner & Jürgen Schupp
    Über Survey-Fragen hinaus: Isometrische Greifkraftmessung in SHARE und SOEP175
    Verzeichnis der Autorinnen und Autoren193



    Vorwort

    Vorwort

    Der Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) - Eine Dateninfrastruktur zur Erforschung des demographischen Wandels

    Individuelle und gesellschaftliche Alterungsprozesse gehören zu den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Europäische Kommission und der Europäische Rat riefen daher im Jahr 2000 in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, eine systematische und umfassende Datenbasis für die empirische Alternsforschung in Europa aufzubauen. Diese soll die Potentiale des demographischen Wandels identifizieren und Wege zu einer erfolgreichen Alters-, Sozial-, Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik aufzeigen.

    Der am Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA - Universität Mannheim) koordinierte Survey of Health, Ageing, and Retirement in Europe (SHARE; http://www.share-project.org) baut seit 2002 - finanziert durch das 5., 6. und 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission (Generaldirektion Forschung) und ko-finanziert durch das US National Institute on Aging - eine solche multidisziplinäre, auf Mikrodaten beruhende Forschungsinfrastruktur auf. Die derzeitige Stichprobe des SHARE umfasst mehr als 35.000 Menschen ab einem Alter von 50 Jahren in 15 europäischen Ländern, von Skandinavien bis zum Mittelmeer, in West- und Osteuropa sowie in Israel.

    SHARE beobachtet und misst die Altersprozesse der Befragten anhand detaillierter Längsschnittdaten zu ihrer gesundheitlichen, finanziellen, sozioökonomischen und familiären Situation. Der Basisdatenerhebung in den Jahren 2004-05, auf der die Beiträge des vorliegenden Bandes beruhen, folgte zwei Jahre später eine erste Wiederholungsbefragung. Die dritte Datenerhebungswelle, deren Schwerpunkt die retrospektive Erhebung der Lebensverläufe aller Studienteilnehmerinnen bildet, startet im November 2008.

    SHARE ist das europäische Pendant zur US-amerikanischen Health and Retirement Study (HRS), die seit den frühen 1990er Jahren eine Fülle von Erkenntnissen für die volkswirtschaftliche, sozialwissenschaftliche und medizinischepidemiologische Forschung erbracht hat. Im Gegensatz zum HRS oder der seit 2002 durchgeführten English Longitudinal Study of Ageing (ELSA) ist SHARE jedoch international vergleichend konzipiert, was das Projekt einzigartig macht. Daher wurde SHARE vom Europäischen Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) als eine der 35 Säulen des Europäischen Forschungsraums identifiziert. Die SHARE-Infrastruktur soll zukünftig alle EU-Mitgliedstaaten, zuzüglich der Schweiz und Israel, aufnehmen und bis ins Jahr 2020 die Datenerhebung alle zwei Jahre wiederholen.

    Die erhobenen Daten stehen über zwei Archive der Wissenschaftsgemeinschaft kostenfrei zur Verfügung. Bereits drei Jahre nach Veröffentlichung der Daten aus der SHARE-Basiserhebung gibt es fast 1000 registrierte Nutzerinnen aus den Disziplinen Demographie, Epidemiologie, Gerontologie, Gesundheitspolitik, Medizin, Ökonomie, Psychologie, Public Health, Soziologie und Statistik. Die acht Beiträge des vorliegenden Bandes spiegeln diese disziplinäre und thematische Vielfalt wider. Sie sollen einen Eindruck vom Forschungspotential des SHARE vermitteln, das durch die Möglichkeit von Längsschnittauswertungen zukünftig noch potenziert wird.

    Mannheim, im November 2008
    Axel Börsch-Supan, Karsten Hank, Hendrik Jürges, Mathis Schröder

    Klappentext

    50plus in Deutschland und Europa

    Der vorliegende Band stellt Ergebnisse der ersten Befragungswelle des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) vor, in deren Rahmen mehr als 30.000 Personen im Alter 50plus aus 11 Ländern befragt wurden. In acht Kapiteln werden verschiedene ökonomische, soziale und gesundheitliche Aspekte des Alterns in Deutschland und Europa beleuchtet. Darin spiegelt sich die disziplinäre und thematische Vielfalt sowie das Forschungspotential des SHARE wider, das durch die Möglichkeit von Längsschnittauswertungen zukünftig noch potenziert wird.


    ISBN 978-3-531-16561-5

    Autor

    Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

    Axel Börsch-Supan, Koordinator des Projektes, Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe' (SHARE) und Direktor des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA), Universität Mannheim (axel@boersch-supan.de).

    Martina Brandt, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Institut der Universität Zürich (brandt@soziologie.unizh.ch).

    Christian Deindl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Soziologischen Institut der Universität Zürich (deindl@soziologie.unizh.ch).

    Klaus Haberkern, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Soziologischen Institut der Universität Zürich (haberkern@soziologie.unizh.ch).

    Karsten Hank, Forschungsbereichsleiter am Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA), Universität Mannheim (hank@mea.uni-mannheim.de).

    Hendrik Jürges, Forschungsbereichsleiter am Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA), Universität Mannheim JUERGES@MEA.UNI-MANNHEIM.DE  ).

    Andreas Mielck, stellvertretender Arbeitsgruppenleiter am GSF-Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen, Neuherberg (mielck@gsf.de).

    Barbara Schaan, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA), Universität Mannheim (schaan@mea.uni-mannheim.de).

    Mathis Schröder, Forschungsbereichsleiter am Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA), Universität Mannheim (schroeder@mea.uni-mannheim.de).

    Stephanie Stuck, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA), Universität Mannheim (stuck@mea.uni-mannheim.de).

    Jürgen Schupp, Honorarprofessor für Soziologie an der Freien Universität Berlin und stellvertretender Leiter der Abteilung , Längsschnittstudie Soziooekonomisches Panel' am DIW Berlin (jschupp@diw.de).

    Marc Szydlik, Professor für Soziologie an der Universität Zürich (szydlik@soziologie.unizh.ch).

    Olaf von dem Knesebeck, Professor für Medizin-Soziologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (o.knesebeck@uke.uni-hamburg.de).

    Gert G. Wagner, Professor für Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin sowie Leiter der Abteilung , Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel' am DIW Berlin (gwagner@diw.de).

    Christina B. Wilke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA), Universität Mannheim (wilke@mea.uni-mannheim.de).

    Rudolf Winter-Ebmer, Professor für Volkswirtschaftslehre (Arbeitsmarktökonomie) an der Johannes Kepler Universität Linz (rudolf.winterebmer@jku.at).

    Ronald Wipplinger, Johannes Kepler Universität Linz.

    Prof. Axel Börsch-Supan, Ph.D., ist Direktor des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demographischer Wandel, Universität Mannheim.

    PD Dr. Karsten Hank, PD Dr. Hendrik Jürges und Mathis Schröder, Ph.D., sind Forschungsbereichsleiter am Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel, Universität Mannheim.