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Eichborn Verlag Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhalt | ||||||
| Gibt es stabile Ökonomie? | 9 | |||||
| Die Wirtschaftstheorien und das Alltagsreale | 9 | |||||
| Räuber und Beutetiere - Fresse, wer kann! | 14 | |||||
| Menschen als Jäger nach der Beute namens Verdienst | 17 | |||||
| Strebt der Markt in ein Gleichgewicht? | 22 | |||||
| Unter Stress zum Prekariat | 25 | |||||
| Wie der Stresslevel so der Mensch | 25 | |||||
| Der Schweinezyklus | 31 | |||||
| Der Instinkt im Bierspiel | 33 | |||||
| Die Effizienz und die Industrieschweine | 40 | |||||
| Es trickst, wer sonst untergeht | 43 | |||||
| Wo betrogen wird, verliert das Ehrliche an Wert | 45 | |||||
| Erst Armani oder ALDI -zum Schluss der Basar | 48 | |||||
| Signaling, Screening & Co. gegen den Niedergang | 51 | |||||
| Die Entstehung der Klassen | 54 | |||||
| Wirtschaftszyklen und Life Cycles | 60 | |||||
| Lebenszyklen überall | 61 | |||||
| Kondratieff-Wellen | 66 | |||||
| Das Auf und Ab im Körper | 74 | |||||
| Darf Arbeit Spaß machen? | 75 | |||||
| Welche (Bio-)Chemie stimmt? | 80 | |||||
| Aggressive Typ-A- und entspannte Typ-B-Menschen | 85 | |||||
| Hirnwellenlängen | 88 | |||||
| Life Cycle der ökonomischen Anschauungen | 95 | |||||
| Wachstum und Boom | 97 | |||||
| Sättigung und Reife des Marktes - bis zum Gipfel | 101 | |||||
| Crash oder Schrecksekunde am Höhepunkt | 106 | |||||
| Intermezzo - Warum sich alles wieder umkehrt | 107 | |||||
| Nutzenbetrachtung der Arbeit - Konzentration auf Effektivität und Standards | 109 | |||||
| Kostenbetrachtung der Arbeit - Konzentration auf Effizienz und Leistungsmessung | 116 | |||||
| Craze um das Neue und eventuell ein Crash | 119 | |||||
| Intermezzo - Gedanken über das Neue | 122 | |||||
| Profitbetrachtung der Arbeit - Konzentration auf Gewinnsteigerung | 124 | |||||
| Der neue Zyklus beginnt | 130 | |||||
| Der Dow Jones Index im letzten Zyklus | 131 | |||||
| Lieblingstheorien im Wandel des Wirtschaftswachstums | 134 | |||||
| »Phasic Instinct« und die Wirtschaftstheorien | 138 | |||||
| Das Theoriedilemma der Gefangenen und das Vertrauen | 141 | |||||
| Gefangenen-Dilemmata im Management | 145 | |||||
| Ethik oder der Zwiespalt des Einzelnen | 148 | |||||
| Physiologie und Dynamik der verschiedenen Wirtschaftsphasen | 150 | |||||
| »Bluttemperaturen« verschiedener Wirtschaftskulturen | 152 | |||||
| Das Menschenbild im Zyklus | 154 | |||||
| Zeitgemäße Managertypen | 160 | |||||
| Up & Down in den Unternehmen | 163 | |||||
| Zeit - voranschreiten oder wegrennen | 164 | |||||
| Raum - Expansion oder Schrumpfung | 164 | |||||
| Mensch & Motivation - extrinsisch oder intrinsisch | 165 | |||||
| Personalwesen | 167 | |||||
| Produkte und ihre Qualität | 170 | |||||
| Service und Kunden | 172 | |||||
| Märkte, Marken und Marketing | 175 | |||||
| Vertrieb und Kunden | 177 | |||||
| Identität und Imagepflege | 178 | |||||
| Innovation | 180 | |||||
| Finanzen | 181 | |||||
| Gewerkschaften | 182 | |||||
| Am Ende steht immer die Manie | 184 | |||||
| Up-Management als Technik zum Down | 187 | |||||
| Auf der Suche nach Spitzenleistungen | 189 | |||||
| Benchmarking und Scorecards | 192 | |||||
| Ranking und Rankism | 195 | |||||
| »Kundenorientierung« | 197 | |||||
| Fokus | 199 | |||||
| Ceteris-Paribus-Schrauben | 201 | |||||
| Black-Box-Ökonomie | 203 | |||||
| Black-Box-Menschen | 206 | |||||
| Economy-Mitarbeiter als Allzweckmaschinen | 209 | |||||
| Als Economy-Kunde in Multiple-Choice-Segmenten | 210 | |||||
| Struktur erzeugt strukturierten Inhalt | 211 | |||||
| Effizienz erzeugt den effizienten Menschen | 214 | |||||
| Lemon Lemmings | 216 | |||||
| Kann sich etwas zum Guten ändern? | 218 | |||||
| Ökonomie sieht nur bis zum Tellerrand | 219 | |||||
| Philosophisch-ökonomische Wahrheit | 221 | |||||
| Ökonomie 2.0 | 224 | |||||
| Leadership und Vertrauen | 229 | |||||
| Kooperative Infrastrukturen | 231 | |||||
| Kaizen oder Maßhalten | 232 | |||||
| Rekapitulation und Ausblick | 236 | |||||
| Der mittlere Weg | 238 | |||||
| Ökonomie und »Phasic Instinct« | 240 | |||||
| Management heute und morgen | 245 | |||||
| Quo vadis, Ökonomie? | 248 | |||||
Wenn Unternehmensgewinne wachsen, Steuereinnahmen sprudeln und Löhne steigen, geben Manager, Politiker und Arbeitnehmer das Geld mit vollen Händen aus. Naht der Abschwung, heifit es
Gürtel enger Schnallen: Personal freisetzen, Steuererleichterungen streichen und jeden Cent auf die hohe Kante legen. Und auch emotional fallen wir von einem Extrem ins andere: Im Aufschwung sind wir zuversichtlich, fair und kreativ, in der Krise regieren Darwin und Wirtschaftskrieg, ziehen Angst, Stress und Vorsicht in die Köpfe.
Den Menschen so nehmen wie, er ist, heißt nach Gunter Dueck, diese Emotionen ernst zu nehmen. Was immer wir über die Wirtschaft denken, ist abhängig von unserem Bauchgefühl. Je nach Stresslevel halten wir unterschiedliche Dinge für richtig. Trotzdem operiert die Wirtschaftstheorie mit dem Modell des Homo oeconomicus, der stets rational handelt und auf immer gleiche Weise durch Geld und Nutzen zu motivieren ist. Das ist falsch, sagt Gunter Dueck und fordert eine ökonomische Vernunft, die Instinkte, Emotionen und Vertrauensbeziehungen einbezieht und sich um mehr Stetigkeit und Nachhaltigkeit bemüht.
In guten Zeiten wollen Manager Vorteile maximieren, in schlechten Schaden minimieren.
Und weil alle das tun, ist unternehmerisches Handeln nicht vernünftig, sondern von Instinkten geleitet. Hammelherdenverhalten und Lust oder Angstimpulse prägen die Ökonomie, nicht Rationalität.
Verblüffend einfach und zugleich höchst unterhaltsam zeigt Gunter Dueck anhand vieler Beispiele auf, wie die vermeintliche Cleverness des Einzelnen das Auf und Ab innerhalb der Wirtschaftszyklen verstärkt. Sein Buch ist ein kluges Plädoyer für eine neue wertorientierte, ökonomische Vernunft, die den Menschen in den Blick nimmt und uns lehrt, in fetten Jahren Maß zu halten und in mageren gelassen zu bleiben.
»Das Prädikat wild duck« ist wohlverdient. Geradezu aufregend quergedacht.«
Wirtschaftswoche
ISBN 978-3-8218-5678-0
Prof. Dr. Gunter Dueck,
geboren 1951, ist Chef-Technologe bei IBM. Er studierte Mathematik und Betriebswirtschaft und war fünf Jahre Professor für Mathematik in Bielefeld. Dueck ist IEEE Fellow, Mitglied der IBM Academy of Technology, Mitglied der Präsidien der Gesellschaft für Informatik und der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Er ist seit über 20 Jahren im Hochschulauswahlausschuss der Studienstiftung des deutschen Volkes tätig. Der Autor zahlreicher Bücher lebt bei Heidelberg. Sein Titel »Lean Brain Management« erhielt von der Financial Times Deutschland den »Wirtschaftsbuchpreis 2006«.
Mehr unter: www.omnisophie.com
IBM-Chefstratege Gunter Dueck entwirft ein Modell für eine wertorientierte ökonomische Vernunft Wenn Unternehmensgewinne wachsen, Steuereinnahmen sprudeln und Löhne steigen, geben Manager, Politiker und Arbeitnehmer das Geld mit vollen Händen aus. Naht der Abschwung, heißt es Gürtel enger schnallen: Personal freisetzen, Steuererleichterungen streichen und jeden Cent auf die hohe Kante legen. Und auch emotional fallen wir von einem Extrem ins andere: Im Aufschwung sind wir zuversichtlich, fair und kreativ, in der Krise regieren Darwin und Wirtschaftskrieg, ziehen Angst, Stress und Vorsicht in die Köpfe. Den Menschen ernst nehmen, sagt Gunter Dueck, heißt, diese Emotionen ernst nehmen. Was immer wir über die Wirtschaft denken, ist abhängig von unserem Bauchgefühl. Je nach Stresslevel halten wir unterschiedliche Dinge für richtig. Trotzdem operiert man in der Wirtschaft mit dem Modell von einem Homo oeconomicus, der stets rational handelt und auf immer gleiche Weise durch Geld und Nutzen zu motivieren ist. Das ist falsch, sagt Gunter Dueck und fordert eine ökonomische Vernunft, die den Menschen in den Blick nimmt und uns lehrt, in fetten Jahren Maß zu halten und in mageren gelassen zu bleiben.
'Gegen die mit der Wirtschaftslage wechselnden Managementphilosophien setzt Gunter Dueck eine Kultur des rechten Maßes, des Vertrauens und des Respekts. ... Mit seinen Vorträgen vor Managern zum Thema erntet Dueck regelmäßig Begeisterung - und hinterher machen seine Zuhörer regelmäßig so weiter wie bisher. So berichtet er selbst, und das leuchtet ein. Immerhin propagiert Dueck ein ziemlich radikales Umdenken. Konkrete Handlungsanweisungen darf man nicht erwarten, wohl aber eine neue Gesamtschau, über die es lange nachzudenken gilt.“ (Christoph Pöppe, Spektrum der Wissenschaft, August 2009) "Dueck ruft zum Querdenken auf (...) ist ihm erneut ein spannendes und anregendes Buch gelungen, dessen Lektüre sich nicht nur für Manager lohnt." ( Handelsblatt , 25. April 2008) "...argumentiert er kenntnisreich und mit der ihm üblichen Ironie, (...) die Analyse der gegenwärtigen Malaisen jedoch ist durchaus lesenswert und unterhaltsam. Seine Fragen stimmen und um die Antworten wird früher oder später jedes System, jede Organisation und jeder Einzelne ringen müssen." ( Süddeutsche Zeitung , 15./16. März 2008) "Aktueller denn je. So manch ein deutscher Vorstandschef sollte diese Buch in die Hand nehmen." ( Cash , 1. Mai 2008) "Mit seinem neuen Buch Abschied vom Homo oeconomicus erklärt er mal eben ganze Bibliotheken kluger Wirtschaftsliteratur für ungültig. Ein gewagter Versuch - und ein sehr gelungener. Denn Dueck erläutern einleuchtend und unterhaltsam, warum Menschen in der Rezession Dinge sagen und tun, von denen sie im Boom nichts mehr wissen wollen, und umgekehrt. (...) wer lieber Querdenker als vorbildliches Mitglied einer Hammelherde ist, der wird sich in diesem Buch bestätigt sehen." ( Harvard Business Manager , 1. Mai 2008) “get Abstract empfiehlt das Buch nachdrücklich allen Managern, Politikern, Journalisten und Studenten.“ ( get Abstract , 25. Juni 2008) “Ein eindrucksvolles Plädoyer für weniger Verstand und mehr Bauch.' ( CIO - IT Strategie für Manager , 1. Juli 2008) 'Besonders schief liegen wir mit unserer Einschätzung der Dinge, wenn es wirtschaftlich bergab geht. Darauf gründet Duecks Theorie des "Phasic Instinct". Sie erklärt die enormen Auf- und Abschwünge in der Wirtschaft, die sich nach dem "Stresslevel" der beteiligten Akteure richten - wir sind eben keine Rechenmaschinen, sondern "eher eine große Masse von leicht erregbaren Individuen, die wie Lemminge hin und her rasen, je nachdem, wohin der Trend zeigt". Oder anders: Wir neigen habituell zu Überreaktionen, und Wirtschaftstheorien, so Dueck, haben im Wesentlichen die Aufgabe, diese Maßlosigkeit rational aussehen zu lassen.“ (Steffen Martus, Berliner Zeitung , 20. August 2008)