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    Am Ende des fossilen Zeitalters

    Alternativen zum Raubbau an den natürlichen Lebensgrundlagen

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    Am Ende des fossilen Zeitalters
    Alternativen zum Raubbau an den natürlichen Lebensgrundlagen

    Autoren:

    Verlag:
    Oekom Verlag   Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: November 2008
    Seiten: 256
    Sprache: Deutsch
    Maße: 239x147x23
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3865811221
    EAN: 9783865811226

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Einleitung11
    URSPRÜNGE DES INDUSTRIELLEN STOFFWECHSELS MIT DER NATUR
    Kohle: vom »Holzsparmittel« zum Treibsatz der industriellen Revolution18
    Der dramatische Eingriff in den globalen Energiehaushalt20
    Plünderung des Planeten durch industrielle Kraftentfaltung22
    Industrialisierung der lebendigen Natur23
    Stofffreisetzungen und Stoffumwandlungen: Die Büchse der Pandora wird geöffnet!25
    Umwelt und Gesellschaft um 190030
    »CHEMIE EROBERT DIE WELT«
    Sodakonzerne und Kartelle38
    Schwefel: Rohstoff und Schadstoff43
    Stickstoff Grundstoff für Leben und Tod53
    GRUNDSTOFF GIFTGAS: DIE CHLORCHEMIE
    Chemische Kampfstoffe I75
    Zivile Gifte: chlorierte Lösemittel78
    Fernwirkung außerhalb unseres Vorstellungsvermögens: FCKW und das »Ozonloch«86
    Problemkunststoff PVC92
    Pestizide: »Die Natur ist auf Leben und nicht auf den Tod eingestellt!«95
    Das »dreckige Dutzend«100
    Der Rest des Eisberges104
    MOBILMACHUNGEN
    Mobilisierung der chemischen Industrie im Ersten Weltkrieg109
    IG Farben und die Neuordnung der Weltchemiewirtschaft110
    »Moderne Kriegführung ist angewandte Chemie in gigantischem Umfang«112
    Chemische Kampfstoffe II112
    Verflechtungen von Chemie- und Ölindustrie114
    Synthetisches Benzin116
    Reifen rollen für den Sieg: Kautschuksynthese120
    Automobilität121
    Petrochemie124
    Ölfördermaximum und Klimawandel128
    KLIMAWANDEL URSACHEN UND FORMEN DES NICHT-WISSEN-WOLLENS
    Gesellschaftliche Bedingungen handlungsleitenden Folgenwissens135
    Warum wir das Ende des fossilen Zeitalters nicht wahrhaben wollen136
    Die Unsichtbarkeit des Ungeheuerlichen138
    Versuche, das Ungeheure sichtbar zu machen142
    Wahrnehmung des Klimaproblems durch die Wissenschaft146
    Grenzen des Industriesystems149
    Es kann nicht sein, was nicht sein dar die »Klimaskeptiker«151
    Formen der Verdrängung154
    Große Probleme erfordern große Schritte157
    VON SCHWIERIGKEITEN SCHLEICHENDEM VERGIFTUNGEN WAHRZUNEHMEN
    Die giftige Seite des fossilen Zeitalters162
    Hindernisse bei der Wahrnehmung schleichender Vergiftungen168
    Der schwere Stand der Umweltmedizin173
    Gibt es ein Recht auf eine giftfreie Umwelt?176
    Orientierung am Vorsorgeprinzip178
    Neue Wege der Umweltwissenschaften180
    Stoffgeschichten182
    Stoffstrommanagement184
    DIE GROßE TRANSFORMATION
    Globalisierung und Nachhaltigkeit190
    Übergang zur Nachhaltigkeit196
    Bedürfnisse und Bedarfe201
    Nachhaltige Infrastrukturen205
    Siedlungsentwicklung und Umweltinanspruchnahme210
    Nachhaltige Mobilität214
    Transformation der Energieversorgung221
    Nahrungsmittelerzeugung und Ernährung232
    Netzwerke für eine nachhaltige Entwicklung245
    EPILOG - NACHRICHTEN AUS DER ZUKUNFT
    Beitrag für die Veranstaltung: Das Ölfördermaximum und die Chance einer Klimadividende, Evangelische Akademie Tutzing am 7. Juli 2007256
    Nordsee-Tsunami soll Folge technischen Leichtsinns sein!256
    Durchbruch bei UN-Konferenz »30 Jahre nach Rio«258
    Weltausstellung 2030 »Unter einer Sonne«, Porto Alegre/Brasilien260
    Literatur262
    Abbildungen274
    Tabellen275



    Klappentext

    Zur Neige gehende Ölvorräte und der Klimawandel sind nur die Spitze des Eisberges, auf den die globalisierte Industriegesellschaft weiterhin zusteuert. Mit der Industrialisierung entstanden völlig neue Verfahren und Produkte, die tief in den Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur eingreifen. Aus den einzelnen Stoffflüssen ist ein Materialstrom entstanden, der kaum mehr beherrschbar ist und zudem allmählich zu versiegen droht. Nährstoffkreisläufe werden aus dem Gleichgewicht gebracht, schleichende Vergiftungen bedrohen Umwelt und Gesundheit, knappe Ressourcen werden übernutzt. Karl Otto Henseling erzählt die Geschichte der Moderne als Geschichte der Materialien, auf denen sie gebaut ist.

    Der Autor geht mit seinen Lesern auf Zeitreise durch eine Epoche, in der sich das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt drastisch verändert hat - mit weit reichenden Folgen für die Zukunft. Am Ende scheinen wir in einer Sackgasse zu stehen - doch Henseling weist alternative Wege, wie wir Stoffe und Ressourcen in Zukunft nachhaltig nutzen können.


    ISBN 978-3-86581-122-6

    www.oekom.de

    Autor

    Karl Otto Henseling

    ist Wissenschaftlicher Oberrat im Umweltbundesamt. Er war von 1975 bis 1991 in der Curriculumentwicklung und Lehrerfortbildung tätig und hat in dieser Zeit zahlreiche Beiträge zur Umweltbildung erstellt. Von 1992 bis 1994 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Enquete-Kommission »Schutz des Menschen und der Umwelt« des Deutschen Bundestages. Seit 1994 ist er im Umweltbundesamt tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte dort sind Stoffstromanalysen und -management, Ressourcenschutz und Nachhaltige Entwicklung.

    Vorwort

    Zur Neige gehende Ölvorräte und der Klimawandel sind nur die Spitze des Eisberges, auf den die globalisierte Industriegesellschaft weiterhin zusteuert. Mit der Industrialisierung entstanden völlig neue Verfahren und Produkte, die tief in den Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur eingreifen. Denn aus den einzelnen Stoffflüssen ist ein Materialstrom entstanden, der kaum mehr beherrschbar ist und zudem allmählich zu versiegen droht. Nährstoffkreisläufe werden aus dem Gleichgewicht gebracht, schleichende Vergiftungen bedrohen Umwelt und Gesundheit und knappe Ressourcen werden übernutzt. Karl Otto Henseling erzählt die Geschichte der Moderne als Geschichte der Materialien, auf denen sie gebaut ist. Der Autor geht mit seinen Lesern auf Zeitreise durch eine Epoche, in der sich das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt drastisch verändert hat - mit weit reichenden Folgen für die Zukunft. Am Ende scheinen wir in einer Sackgasse zu stehen - doch Henseling weist alternative Wege, wie wir Stoffe und Ressourcen in Zukunft nachhaltig nutzen können.