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Oekom Verlag Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhalt | ||||||
| Einleitung | 11 | |||||
| URSPRÜNGE DES INDUSTRIELLEN STOFFWECHSELS MIT DER NATUR | ||||||
| Kohle: vom »Holzsparmittel« zum Treibsatz der industriellen Revolution | 18 | |||||
| Der dramatische Eingriff in den globalen Energiehaushalt | 20 | |||||
| Plünderung des Planeten durch industrielle Kraftentfaltung | 22 | |||||
| Industrialisierung der lebendigen Natur | 23 | |||||
| Stofffreisetzungen und Stoffumwandlungen: Die Büchse der Pandora wird geöffnet! | 25 | |||||
| Umwelt und Gesellschaft um 1900 | 30 | |||||
| »CHEMIE EROBERT DIE WELT« | ||||||
| Sodakonzerne und Kartelle | 38 | |||||
| Schwefel: Rohstoff und Schadstoff | 43 | |||||
| Stickstoff Grundstoff für Leben und Tod | 53 | |||||
| GRUNDSTOFF GIFTGAS: DIE CHLORCHEMIE | ||||||
| Chemische Kampfstoffe I | 75 | |||||
| Zivile Gifte: chlorierte Lösemittel | 78 | |||||
| Fernwirkung außerhalb unseres Vorstellungsvermögens: FCKW und das »Ozonloch« | 86 | |||||
| Problemkunststoff PVC | 92 | |||||
| Pestizide: »Die Natur ist auf Leben und nicht auf den Tod eingestellt!« | 95 | |||||
| Das »dreckige Dutzend« | 100 | |||||
| Der Rest des Eisberges | 104 | |||||
| MOBILMACHUNGEN | ||||||
| Mobilisierung der chemischen Industrie im Ersten Weltkrieg | 109 | |||||
| IG Farben und die Neuordnung der Weltchemiewirtschaft | 110 | |||||
| »Moderne Kriegführung ist angewandte Chemie in gigantischem Umfang« | 112 | |||||
| Chemische Kampfstoffe II | 112 | |||||
| Verflechtungen von Chemie- und Ölindustrie | 114 | |||||
| Synthetisches Benzin | 116 | |||||
| Reifen rollen für den Sieg: Kautschuksynthese | 120 | |||||
| Automobilität | 121 | |||||
| Petrochemie | 124 | |||||
| Ölfördermaximum und Klimawandel | 128 | |||||
| KLIMAWANDEL URSACHEN UND FORMEN DES NICHT-WISSEN-WOLLENS | ||||||
| Gesellschaftliche Bedingungen handlungsleitenden Folgenwissens | 135 | |||||
| Warum wir das Ende des fossilen Zeitalters nicht wahrhaben wollen | 136 | |||||
| Die Unsichtbarkeit des Ungeheuerlichen | 138 | |||||
| Versuche, das Ungeheure sichtbar zu machen | 142 | |||||
| Wahrnehmung des Klimaproblems durch die Wissenschaft | 146 | |||||
| Grenzen des Industriesystems | 149 | |||||
| Es kann nicht sein, was nicht sein dar die »Klimaskeptiker« | 151 | |||||
| Formen der Verdrängung | 154 | |||||
| Große Probleme erfordern große Schritte | 157 | |||||
| VON SCHWIERIGKEITEN SCHLEICHENDEM VERGIFTUNGEN WAHRZUNEHMEN | ||||||
| Die giftige Seite des fossilen Zeitalters | 162 | |||||
| Hindernisse bei der Wahrnehmung schleichender Vergiftungen | 168 | |||||
| Der schwere Stand der Umweltmedizin | 173 | |||||
| Gibt es ein Recht auf eine giftfreie Umwelt? | 176 | |||||
| Orientierung am Vorsorgeprinzip | 178 | |||||
| Neue Wege der Umweltwissenschaften | 180 | |||||
| Stoffgeschichten | 182 | |||||
| Stoffstrommanagement | 184 | |||||
| DIE GROßE TRANSFORMATION | ||||||
| Globalisierung und Nachhaltigkeit | 190 | |||||
| Übergang zur Nachhaltigkeit | 196 | |||||
| Bedürfnisse und Bedarfe | 201 | |||||
| Nachhaltige Infrastrukturen | 205 | |||||
| Siedlungsentwicklung und Umweltinanspruchnahme | 210 | |||||
| Nachhaltige Mobilität | 214 | |||||
| Transformation der Energieversorgung | 221 | |||||
| Nahrungsmittelerzeugung und Ernährung | 232 | |||||
| Netzwerke für eine nachhaltige Entwicklung | 245 | |||||
| EPILOG - NACHRICHTEN AUS DER ZUKUNFT | ||||||
| Beitrag für die Veranstaltung: Das Ölfördermaximum und die Chance einer Klimadividende, Evangelische Akademie Tutzing am 7. Juli 2007 | 256 | |||||
| Nordsee-Tsunami soll Folge technischen Leichtsinns sein! | 256 | |||||
| Durchbruch bei UN-Konferenz »30 Jahre nach Rio« | 258 | |||||
| Weltausstellung 2030 »Unter einer Sonne«, Porto Alegre/Brasilien | 260 | |||||
| Literatur | 262 | |||||
| Abbildungen | 274 | |||||
| Tabellen | 275 | |||||
Zur Neige gehende Ölvorräte und der Klimawandel sind nur die Spitze des Eisberges, auf den die globalisierte Industriegesellschaft weiterhin zusteuert. Mit der Industrialisierung entstanden völlig neue Verfahren und Produkte, die tief in den Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur eingreifen. Aus den einzelnen Stoffflüssen ist ein Materialstrom entstanden, der kaum mehr beherrschbar ist und zudem allmählich zu versiegen droht. Nährstoffkreisläufe werden aus dem Gleichgewicht gebracht, schleichende Vergiftungen bedrohen Umwelt und Gesundheit, knappe Ressourcen werden übernutzt. Karl Otto Henseling erzählt die Geschichte der Moderne als Geschichte der Materialien, auf denen sie gebaut ist.
Der Autor geht mit seinen Lesern auf Zeitreise durch eine Epoche, in der sich das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt drastisch verändert hat - mit weit reichenden Folgen für die Zukunft. Am Ende scheinen wir in einer Sackgasse zu stehen - doch Henseling weist alternative Wege, wie wir Stoffe und Ressourcen in Zukunft nachhaltig nutzen können.
ISBN 978-3-86581-122-6
www.oekom.de
Karl Otto Henseling
ist Wissenschaftlicher Oberrat im Umweltbundesamt. Er war von 1975 bis 1991 in der Curriculumentwicklung und Lehrerfortbildung tätig und hat in dieser Zeit zahlreiche Beiträge zur Umweltbildung erstellt. Von 1992 bis 1994 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Enquete-Kommission »Schutz des Menschen und der Umwelt« des Deutschen Bundestages. Seit 1994 ist er im Umweltbundesamt tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte dort sind Stoffstromanalysen und -management, Ressourcenschutz und Nachhaltige Entwicklung.
Zur Neige gehende Ölvorräte und der Klimawandel sind nur die Spitze des Eisberges, auf den die globalisierte Industriegesellschaft weiterhin zusteuert. Mit der Industrialisierung entstanden völlig neue Verfahren und Produkte, die tief in den Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur eingreifen. Denn aus den einzelnen Stoffflüssen ist ein Materialstrom entstanden, der kaum mehr beherrschbar ist und zudem allmählich zu versiegen droht. Nährstoffkreisläufe werden aus dem Gleichgewicht gebracht, schleichende Vergiftungen bedrohen Umwelt und Gesundheit und knappe Ressourcen werden übernutzt. Karl Otto Henseling erzählt die Geschichte der Moderne als Geschichte der Materialien, auf denen sie gebaut ist. Der Autor geht mit seinen Lesern auf Zeitreise durch eine Epoche, in der sich das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt drastisch verändert hat - mit weit reichenden Folgen für die Zukunft. Am Ende scheinen wir in einer Sackgasse zu stehen - doch Henseling weist alternative Wege, wie wir Stoffe und Ressourcen in Zukunft nachhaltig nutzen können.