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    Basiswissen Deutsche Phraseologie

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    Basiswissen Deutsche Phraseologie

    Autoren:

    Verlag:
    UTB   Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Februar 2009
    Seiten: 132
    Sprache: Deutsch
    Illustration: zahlreiche Tabellen
    Maße: 215x151x18
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Uni-Taschenbücher M
    ISBN: 3825231933
    EAN: 9783825231934

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    1.Vorwort1
    2.Was sind Phraseme? - Definitionen3
    2.1Morphologische Eigenheiten7
    2.2Syntaktische Eigenheiten10
    2.3Semantische Eigenheiten19
    Exkurs: Terminologie.29
    3.Wer macht Phraseme, wer benutzt sie und warum? - Effekte33
    4.Wie werden Phraseme gemacht? - Strukturen57
    4.1Substantivphraseme58
    Substantivphraseme mit Adjektivattribut58
    Exkurs: Kollokationen63
    Substantivphraseme mit Genitiv- oder Präpositionalattribut66
    Substantivische Mehrlingsformeln69
    4.2Adjektivphraseme75
    Adjektivphraseme mit Vergleichspartikel75
    Adjektivische Mehrlingsformeln77
    4.3Verbphraseme79
    Funktionsverbgefüge85
    Verbphraseme mit Vergleichspartikel86
    Verbale Mehrlingsformeln88
    4.4Phraseme anderer Wortarten89
    4.5Satzphraseme90
    5.Zitierte Belegliteratur103
    6.Zitierte Forschungsliteratur105
    7.Auswahl von Wörterbüchern und Online-Verzeichnissen121
    8.Sachregister125



    Vorwort

    Vorwort

    Knowledge is that area of ignorance that we arrange and classify.

    Ambrose Bierce

    Die Phraseologie, die relativ junge Wissenschaft von den Phrasemen, ist zu Recht ein zentraler Zweig moderner linguistischer Forschung und Lehre. Denn ihr Forschungs- und Lehrgegenstand, das Phrasem, gehört zu unserem Sprachalltag wie die Schwalbe zum Sommer. Auch deshalb dieses Buch. Ich habe es für alle geschrieben, die wie ich wissen wollen, wie Sprache funktioniert und was man mit ihr machen kann. Phraseme sind nämlich schöne Beispiele dafür.

    Ich danke den versierten Machern der UTB-Reihe, besonders der Lektorin Susanne Fischer, der kreativen Setzerin Sabine Hoffmann - Fratzke und dem Atelier Reichert für die empathische Umsetzung meiner Freihandzeichnung auf dem Buchcover. Und natürlich danke ich allen, mit denen ich das große Los gezogen habe, besonders dem besten Hans-Peter Steiniger der Welt. Vgl. übrigens zu Danksagungen in wissenschaftlichen Arbeiten Gülich 1997, 149-155.

    Mannheim, im September 2008

    Klappentext

    UTB

    Sprachwissenschaft

    Phraseologie ist die Wissenschaft von den Phrasemen, das heißt Wortverbindungen zur Versprachlichung eines Begriffs. Typische Phraseme sind Schwarzer Markt, frech wie Oskar oder Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Basiswissen Deutsche Phraseologie erklärt anschaulich, wie man Phraseme definieren kann, wer Phraseme macht, wer sie verwendet, warum sie verwendet werden und wie sie im Deutschen im Vergleich zu anderen Sprachen strukturiert sind. So gewinnen Studierende, Lehrende und alle an der Sprache Interessierten einen forschungsnahen Überblick. Aktuelle Literaturhinweise ermöglichen den intensiveren Einstieg in die moderne Phraseologie; ein Sachregister erleichtert den Umgang mit der Fachterminologie; eine Liste von Wörterbüchern und Online-Verzeichnissen regt zu eigenen Recherchen an.

    ISBN 978-3-8252-3193-4

    Register

    Sachregister


    A

    Affinität 4
    Alliteration 69
    Ambiguität 23
    Anspielungsschema 17
    Anthropozentrik 93
    Antisprichwort 95
    Antonym 71
    Aphorismus 93
    Apophthegma 92
    Attribut 58
    Automatisierter Redeteil 30
    Autonomes Syntagma 30
    Autorenphrasem 36
    Autosemantikon 8


    B

    Bauernregel 94
    Bedeutung 23
    Begriff 27, 28
    Bildungswissen 26
    Bonmot 92


    D

    Determinans 58
    Direkte Bedeutung 19


    E

    Einfache Form 94
    Einwortphrasem 29
    Ellipse 72
    Epigramm 92
    Eurolatein 40
    Expressivität 50


    F

    Falsche Freunde 41
    Fertigbauteil 30
    Festes Syntagma 30
    Feste Verbindung 30
    Feste Wortgruppe 30
    Festgeprägter Satz 30
    Figurative Bedeutung 19
    Fixiertes Wortgefüge 30
    Floskel 30
    Formel 30, 69
    Frasmus 30
    Freie Bedeutung 19
    Frequenz 13
    Funktionsverbgefüge 85
    Funktionswort 8


    G

    Gebrauchsmetapher 30
    Geflügeltes Wort 97
    Gegenstand 28
    Gemeinplatz 30
    Generizität 93
    Gnomisches Präsens 94
    Graffiti 99
    Grammatisches Phrasem 90


    H

    Hendiadyoin 70


    I

    Idiom 31
    Idiomatische Bedeutung 19
    Idiomatische Lexemkette 31
    Idiomatische Phrase 31
    Idiomatische Wendung 31
    Idiomatismus 31
    Idiomatizität 20
    Ikonische Bedeutung 19
    Implikation 4
    Inhaltswort 8
    Interkulturelle Kommunikation 41
    Interphrasem 39


    K

    Kinegramm 82
    Klischee 30
    Kollokation 5, 30, 63
    Kommunikative Formel 99
    Kommutation 16
    Komparatives Phrasem 75
    Konkrete Bedeutung 19
    Kontamination 101
    Kontextualismus 5
    Kookkurrenz 30
    Kooperationsprinzip 46
    Kopf 58
    Kreativität 18


    L

    Leerformel 30

    Lehnbildung 40
    Lexikalische Solidarität 4
    Literale Bedeutung 19


    M

    Maxime 92
    Metaphorische Bedeutung 19
    Mnemotechnik 26
    Modifikation 17


    N

    Nichtidiomatizität 20
    Nichtmotiviertheit 21
    Nichtteilbarkeit 26
    Nukleus 58


    O

    Onym 60


    P

    Paarformel 70
    Parömiologie 93
    Phrase 10, 30
    Phrasem 31
    Phrasemikon 26
    Phraseolexem 31
    Phraseologie 3
    Phraseologische Einheit 31
    Phraseologismus 30
    Phraseoschablone 74, 98, 101
    Polylexikalität 7


    R

    Redensart 30
    Referentielles Phrasem 59
    Reproduzierbarkeit 11

    Restringierter Sprachgebrauch' 34
    Ritual 52
    Routineformel 99


    S

    Sagwort 96
    Satz 90
    Satzlexem 30
    Satzphrasem 57
    Satzteilphrasem 57
    Schlagwort 92
    Selektion 4
    Sentenz 92
    Slogan 92
    Somatismus 82
    Sprachenkontakt 39
    Sprichwort 92
    Stabreim 69
    Stehende Redewendung 30
    Stereotyp 30
    Streckform 85
    Synonym 70
    Synsemantikon 8
    Syntagma 30
    Syntaktische Anomalie 14
    Syntaktische Gruppe 30
    Syntaktischer Kern 58


    T

    Teilbarkeit 27
    Teilidiomatizität 20
    Terminologie 29
    Transformationeller Defekt 14


    U

    Übertragene Bedeutung 19
    Unikaler Bestandteil 78
    Universales Phrasem 38
    Unsichtbare Hand 38


    V

    Valenz 86
    Vollidiomatizität 20


    W

    Wellerismen 95
    Wesenhafte Bedeutungsbeziehung 3
    Wiederholung 11
    Wortfügung 30
    Wortgruppenlexem 30, 31
    Wörtliche Bedeutung 19, 22
    Wortverknüpfung 30


    Z

    Zeichen 28
    Zusatzsprichwort 96
    Zwillingsformel 70



    Autoren

    Elke Donalies ist Mitarbeiterin des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim.