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| Inhalt | ||||||
| 1. | Vorwort | 1 | ||||
| 2. | Was sind Phraseme? - Definitionen | 3 | ||||
| 2.1 | Morphologische Eigenheiten | 7 | ||||
| 2.2 | Syntaktische Eigenheiten | 10 | ||||
| 2.3 | Semantische Eigenheiten | 19 | ||||
| Exkurs: Terminologie. | 29 | |||||
| 3. | Wer macht Phraseme, wer benutzt sie und warum? - Effekte | 33 | ||||
| 4. | Wie werden Phraseme gemacht? - Strukturen | 57 | ||||
| 4.1 | Substantivphraseme | 58 | ||||
| Substantivphraseme mit Adjektivattribut | 58 | |||||
| Exkurs: Kollokationen | 63 | |||||
| Substantivphraseme mit Genitiv- oder Präpositionalattribut | 66 | |||||
| Substantivische Mehrlingsformeln | 69 | |||||
| 4.2 | Adjektivphraseme | 75 | ||||
| Adjektivphraseme mit Vergleichspartikel | 75 | |||||
| Adjektivische Mehrlingsformeln | 77 | |||||
| 4.3 | Verbphraseme | 79 | ||||
| Funktionsverbgefüge | 85 | |||||
| Verbphraseme mit Vergleichspartikel | 86 | |||||
| Verbale Mehrlingsformeln | 88 | |||||
| 4.4 | Phraseme anderer Wortarten | 89 | ||||
| 4.5 | Satzphraseme | 90 | ||||
| 5. | Zitierte Belegliteratur | 103 | ||||
| 6. | Zitierte Forschungsliteratur | 105 | ||||
| 7. | Auswahl von Wörterbüchern und Online-Verzeichnissen | 121 | ||||
| 8. | Sachregister | 125 | ||||
Vorwort
Knowledge is that area of ignorance that we arrange and classify.
Ambrose Bierce
Die Phraseologie, die relativ junge Wissenschaft von den Phrasemen, ist zu Recht ein zentraler Zweig moderner linguistischer Forschung und Lehre. Denn ihr Forschungs- und Lehrgegenstand, das Phrasem, gehört zu unserem Sprachalltag wie die Schwalbe zum Sommer. Auch deshalb dieses Buch. Ich habe es für alle geschrieben, die wie ich wissen wollen, wie Sprache funktioniert und was man mit ihr machen kann. Phraseme sind nämlich schöne Beispiele dafür.
Ich danke den versierten Machern der UTB-Reihe, besonders der Lektorin Susanne Fischer, der kreativen Setzerin Sabine Hoffmann - Fratzke und dem Atelier Reichert für die empathische Umsetzung meiner Freihandzeichnung auf dem Buchcover. Und natürlich danke ich allen, mit denen ich das große Los gezogen habe, besonders dem besten Hans-Peter Steiniger der Welt. Vgl. übrigens zu Danksagungen in wissenschaftlichen Arbeiten Gülich 1997, 149-155.
Mannheim, im September 2008
UTB
Sprachwissenschaft
Phraseologie ist die Wissenschaft von den Phrasemen, das heißt Wortverbindungen zur Versprachlichung eines Begriffs. Typische Phraseme sind Schwarzer Markt, frech wie Oskar oder Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Basiswissen Deutsche Phraseologie erklärt anschaulich, wie man Phraseme definieren kann, wer Phraseme macht, wer sie verwendet, warum sie verwendet werden und wie sie im Deutschen im Vergleich zu anderen Sprachen strukturiert sind. So gewinnen Studierende, Lehrende und alle an der Sprache Interessierten einen forschungsnahen Überblick. Aktuelle Literaturhinweise ermöglichen den intensiveren Einstieg in die moderne Phraseologie; ein Sachregister erleichtert den Umgang mit der Fachterminologie; eine Liste von Wörterbüchern und Online-Verzeichnissen regt zu eigenen Recherchen an.
ISBN 978-3-8252-3193-4
Sachregister
AAffinität 4
Alliteration 69
Ambiguität 23
Anspielungsschema 17
Anthropozentrik 93
Antisprichwort 95
Antonym 71
Aphorismus 93
Apophthegma 92
Attribut 58
Automatisierter Redeteil 30
Autonomes Syntagma 30
Autorenphrasem 36
Autosemantikon 8
BBauernregel 94
Bedeutung 23
Begriff 27, 28
Bildungswissen 26
Bonmot 92
DDeterminans 58
Direkte Bedeutung 19
EEinfache Form 94
Einwortphrasem 29
Ellipse 72
Epigramm 92
Eurolatein 40
Expressivität 50
FFalsche Freunde 41
Fertigbauteil 30
Festes Syntagma 30
Feste Verbindung 30
Feste Wortgruppe 30
Festgeprägter Satz 30
Figurative Bedeutung 19
Fixiertes Wortgefüge 30
Floskel 30
Formel 30, 69
Frasmus 30
Freie Bedeutung 19
Frequenz 13
Funktionsverbgefüge 85
Funktionswort 8
GGebrauchsmetapher 30
Geflügeltes Wort 97
Gegenstand 28
Gemeinplatz 30
Generizität 93
Gnomisches Präsens 94
Graffiti 99
Grammatisches Phrasem 90
HHendiadyoin 70
IIdiom 31
Idiomatische Bedeutung 19
Idiomatische Lexemkette 31
Idiomatische Phrase 31
Idiomatische Wendung 31
Idiomatismus 31
Idiomatizität 20
Ikonische Bedeutung 19
Implikation 4
Inhaltswort 8
Interkulturelle Kommunikation 41
Interphrasem 39
KKinegramm 82
Klischee 30
Kollokation 5, 30, 63
Kommunikative Formel 99
Kommutation 16
Komparatives Phrasem 75
Konkrete Bedeutung 19
Kontamination 101
Kontextualismus 5
Kookkurrenz 30
Kooperationsprinzip 46
Kopf 58
Kreativität 18
LLeerformel 30
Lehnbildung 40
Lexikalische Solidarität 4
Literale Bedeutung 19
MMaxime 92
Metaphorische Bedeutung 19
Mnemotechnik 26
Modifikation 17
NNichtidiomatizität 20
Nichtmotiviertheit 21
Nichtteilbarkeit 26
Nukleus 58
OOnym 60
PPaarformel 70
Parömiologie 93
Phrase 10, 30
Phrasem 31
Phrasemikon 26
Phraseolexem 31
Phraseologie 3
Phraseologische Einheit 31
Phraseologismus 30
Phraseoschablone 74, 98, 101
Polylexikalität 7
RRedensart 30
Referentielles Phrasem 59
Reproduzierbarkeit 11Restringierter Sprachgebrauch' 34
Ritual 52
Routineformel 99
SSagwort 96
Satz 90
Satzlexem 30
Satzphrasem 57
Satzteilphrasem 57
Schlagwort 92
Selektion 4
Sentenz 92
Slogan 92
Somatismus 82
Sprachenkontakt 39
Sprichwort 92
Stabreim 69
Stehende Redewendung 30
Stereotyp 30
Streckform 85
Synonym 70
Synsemantikon 8
Syntagma 30
Syntaktische Anomalie 14
Syntaktische Gruppe 30
Syntaktischer Kern 58
TTeilbarkeit 27
Teilidiomatizität 20
Terminologie 29
Transformationeller Defekt 14
UÜbertragene Bedeutung 19
Unikaler Bestandteil 78
Universales Phrasem 38
Unsichtbare Hand 38
VValenz 86
Vollidiomatizität 20
WWellerismen 95
Wesenhafte Bedeutungsbeziehung 3
Wiederholung 11
Wortfügung 30
Wortgruppenlexem 30, 31
Wörtliche Bedeutung 19, 22
Wortverknüpfung 30
ZZeichen 28
Zusatzsprichwort 96
Zwillingsformel 70
Elke Donalies ist Mitarbeiterin des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim.