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    Baumriesen und Adlerfarn

    Der Urwald Sababurg im Reinhardswald

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    Baumriesen und Adlerfarn
    Der Urwald Sababurg im Reinhardswald

    Verlag:
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    Erschienen: Oktober 2006
    Seiten: 192
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 200 Abbildungen
    Maße: 286x215x19
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3933617219
    EAN: 9783933617217

    Inhaltsverzeichnis

    © ABC Advanced Book Catalog

    Inhalt


    Vorwort der Naturschutzverbände
    Preface of the Associations for the Conservation of Nature
    7
    Vorwort der Herausgeber
    Preface of the Editors
    8
    Wanderer, kommst du zum Urwald.
    Wanderer, if You come to the "Urwald".
    Bernd Steiner
    9
    Theodor Rocholl und die Eichen des "Urwaldes" an der Sababurg - Motivationen einer Rettung
    Theodor Rocholl and the Oaks of the "Urwald" near Sababurg Castle - Motivations of a Rescue
    Helmut Burmeister
    14
    Der "Urwald" heute
    The "Urwald" today
    Hermann-Josef Rapp
    25
    Vom Hutewald zum "Urwald"
    From Wood Pasture to "Urwald"
    Marcus Schmidt
    35
    Vom "Kuhberg" und der Waldhute
    About "Kuhberg" and the Wood Pasture
    Klaus Olischläger
    46
    Das unsichtbare Stockwerk des Waldes: der Boden
    Going Underground: Soil, the hidden Part of the Forest
    Wolfgang Hetsch
    55
    Totes Holz voller Leben
    Deadwood full of Life
    Jochen Tamm
    61
    Nur Adlerfarn und Pfeifengras? - Flora und Vegetation
    Nothing but Bracken and Moor Grass?
    Marcus Schmidt
    67
    Mooszauber im "Urwald"
    Moss Magic in the "Urwald"
    Gunnar Waesch
    82
    Leben auf den Urwaldriesen - die Flechten
    Living on the Giants of the "Urwald": Lichens
    Bettina Günzl und Petra Fischer
    87
    Auf den Spuren zum Paradies der Pilze
    On the Track to the Paradise of Fungi
    W. Keitel und G. B. Schlechte
    93
    Drachendreck und Hexenbutter - Schleimpilze und ihre Geheimnisse
    Dragon Dirt and Witch Butter - Slime Moulds (myxomycetes) and their Secrets
    Leo Flatau und Peter Schirmer
    107
    Die Insekten im "Urwald Sababurg"
    The Insects in the "Urwald Sababurg"
    Jochen Tamm
    113
    Was fliegt denn da?
    What's flying there?
    Harald Reubert und Heinz Siebert
    121
    Was dort sonst noch kreucht und fleucht
    All living Creatures that do creep and fly
    Hermann-Josef Rapp
    133
    Der "Urwald" in den Medien
    The "Urwald" in the Media
    Eckhard Braun und Hermann-Josef Rapp
    143
    Nachrichten aus einem europäischen Schatzhaus
    News from an European Treasury
    Bernd Steiner
    151
    Der "Urwald" und seine Gäste
    The "Urwald" and its Visitors
    Hermann-Josef Rapp
    155
    Wildnis in Deutschland
    Wilderness in Germany - A View into the Future
    Reinhard Piechocki und Hardy Vogtmann
    161
    ANHANG
    Wichtige Vegetationstypen mit den im Gebiet charakteristischen Pflanzenarten, Artenlisten Gefäßpflanzen, Moose, Flechten und Schleimpilze, Rote-Liste-Pilzarten, Ektomykorrhizapilze, seltene Holzkäfer
    166
    Literaturdokumentation zum "Urwald"
    Alle Textverweise in den Artikeln in eckigen Klammern beziehen sich auf diese Literaturdokumentation.
    176
    Stichwortverzeichnis181
    Informationen zu den Autorinnen und Autoren184
    Bildnachweis188
    Danksagung189
    Impressum192


    Vorwort

    © ABC Advanced Book Catalog

    Vorwort der Naturschutzverbände


    Es ist das Naturschutzgebiet vor unserer Haustür. Die meisten von uns erinnern sich an erste frühkindliche Erfahrungen mit den riesigen Bäumen. So stellt man sich Wald vor, ordnet ihn selbstverständlich in die Zusammenhänge des Ökosystems ein, spürt aber auch seine Bedeutung für die Seele, die man erst mit zunehmendem Lebensalter so richtig zu schätzen weiß. Und wir freuen uns darüber, dass an dieser Stelle Naturschutz und Besucher keine Gegensätze darstellen, die wegen der Schutzziele die Menschen aus diesen reservierten Flächen fernhalten. So kann man sich immer intensiver mit dem kleinen Kosmos des "Urwaldes" vertraut machen, spürt den Stimmungen nach, die sich schon allein aus den Jahreszeiten, der Witterung und der Tageszeit ergeben. Man entdeckt immer neue Dinge am Wegesrand: dort ein auffällig geformter Wurzelanlauf, ein "märchenhaftes" Gebilde aus einem liegenden Totholzkörper, hier die Fruchtkörper eines unbekannten Holzpilzes. Den Adlerfarn kann man im Sommer förmlich wachsen sehen, der unauffällige Siebenstern ist dann bereits verblüht. Den zahlreichen Mistkäfern auf den Wegen weicht man gern aus. Ruft der Kolkrabe, bleibt man stehen. Vor zwanzig Jahren mussten wir uns erst an seine Stimme gewöhnen. Er war hier ausgestorben.

    Und im Laufe der Jahre erkannten wir auch den bundesweiten Stellenwert dieses Gebietes. Darauf sind wir heute ein wenig stolz.

    Dieses Buch beschreibt die Geschichte wie den heutigen Zustand des "Urwaldes", dokumentiert aber auch die außergewöhnlichen botanischen wie zoologischen Verhältnisse und bezieht die Menschen mit ein. Es weist auf notwendige weitere Untersuchungsansätze hin und riskiert einen Blick in die Zukunft.

    Ein besseres Geschenk zum 100-jährigen "Geburtstag" dieses Kleinods können wir uns nicht vorstellen.

    Möge es eine weite Verbreitung finden und die Sinne für den Erhalt und die Bedeutung dieses einmaligen Schatzkästchens der Natur schärfen!



    Preface of the Associations for the Conservation of Nature


    The "Urwald Sababurg" is a nature reserve on our doorstep. Most of us remember their first early-childhood experience with the giant trees. This is how one imagines a forest, orders it naturally into the connections of its ecosystem. Its meaning for the soul is also felt, even if it is really esteemed only at advanced age. And we are happy that, in this place, the conservation of nature and visitors do not conflict with each other, so that people have to be kept out of this reservation because of conservation objectives. People are invited to acquire more and more knowledge about the microcosm of the "Urwald", to feel the atmosphere supported by the seasons, the weather, and the hours of the day. Ever new things are to be discovered by the wayside: there an extraordinary root-spread, the "fairy-like" shape of a piece of fallen dead-wood, here the fruiting body of an unfamiliar touchwood. In summer one can practically see the bracken growing, the inconspicuous wintergreen has already ended its flowering period. One likes avoiding the many dung beetles crawling on the paths. At the call of the raven over us we stop. Twenty years ago we had to get used to its voice, as the bird had been extinct in this region. In the course of many years, we have recognized the nation-wide importance of this area. We are a little proud of it, today.

    The present book describes the history as well as the present state of the "Urwald". It equally documents its extraordinary botanical and zoological features and introduces the people involved in its preservation. It encourages necessary further investigations and dares a view into the future.

    We cannot imagine a more adequate present on the occasion of the 100th anniversary of this jewel.

    May this work find a wide circulation and sharpen the senses for the importance of this unique treasury of nature to be protected for posterity!



    NABU-Kreisverband Kassel, Michael Helmert
    NABU-Gruppe Altkreis Hofgeismar, Hans-Jürgen Schwabe
    Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisgruppe Kassel-Land, Bernhard Klug
    Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz Arbeitskreis Kassel, Harald Reubert
    BUND Kreisverband Kassel, Otto Löwer




    Vorwort der Herausgeber


    Der Plan reifte schon seit einigen Jahren. Immer neue eigene Eindrücke und die Begeisterung zahlloser Besucher beförderten diese Gedanken: Der "Urwald" als Vermittler grandioser Naturempfindungen, als Lebensraum einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt, als Stätte einzigartiger Landschaftskompositionen aus alten Bäumen und "Wildnis", aber auch als Ausdruck jahrhundertelanger kulturhistorischer Einflüsse und Zeuge der deutschen Naturschutzgeschichte müsste umfassend dokumentiert werden. Der dynamische natürliche Umbauprozess, den dieses Waldstück durchläuft und der nicht nur Fachleuten auffällt, mahnte zum Handeln, das 100-jährige Jubiläum gab dann den Ausschlag. Unabhängig voneinander hatten wir beide den gleichen Gedanken. In einem Büroflur in Hann. Münden besiegelten wir per Handschlag das Projekt und entwickelten in wenigen Tagen ein Konzept.

    In Frau Renate Matthei fanden wir sofort eine Verlegerin unseres Vertrauens. Sie brachte als Grafiker Reinhold Weber ins Spiel. Leichter als erwartet konnte das Autorenteam rekrutiert werden. Ein kenntnisreicher Interpret der englischen Sprache stand bereit. Zahlreiche Fotographen öffneten ihre Alben, Diakästen und digitalen Bildarchive. Und auf der Suche nach finanzieller Unterstützung stießen wir auf verständnisvolle Partner.

    Allen zusammen sind wir zu größtem Dank verpflichtet. Die Leser sollten deshalb den "Spendenbaum" auf den Seiten 2 und 3 sowie die Danksagung auf Seite 189 beachten. Sie sollten aber auch das Buch mit Freude in die Hand nehmen, sich durch die Bilder in die Texte hineinziehen lassen und das alles mit einem Besuch des ältesten Naturschutzgebietes Hessens, des "Urwaldes Sababurg" verbinden. Ad multos annos für dieses herrliche Fleckchen Erde!



    Preface of the Editors


    The plan had been maturing for several years. Ever new impressions of our own and the enthusiasm of innumerable visitors encouraged the following thoughts: The "Urwald" as a mediator of grand feelings for nature, as the biotope of an extraordinary wildlife and flora, the site of a uniquely composed landscape of old trees and "wilderness" but as well as a result of centuries of cultural and historical influence, a witness of history concerning German nature conservation, should be documented comprehensively. The internal dynamics of change which this woodlock is undergoing, not only noted by experts, was a need for action, the centenary was the decisive factor. Independently, both of us got the same idea. In the corridor of an office at Hannoversch Münden we sealed the project with a handshake and in a few days developed a concept.

    In the person of Mrs. Renate Matthei we found immediately the publisher of our confidence. She brought Reinhold Weber, the graphic artist, into it. More easily than we had expected, the team of authors could be recruited. A knowledgeable translator into English was at hand. Numerous photographers opened their albums, slide boxes, and digital picture archives. Looking for financial support we found understanding sponsors.

    We feel obliged to express our great thanks to all of them. Readers therefore should pay attention to the "donation tree" on pp. 2 and 3 as well as to our note of thanks on p. 189. Before all, however, they should peruse the book with pleasure, let themselves be attached to the text by the pictures, and connect all this with a visit to the oldest nature reserve in Hesse, the "Urwald Sababurg". Ad multos annos for this magnificent spot!



    Hermann-Josef Rapp
    Marcus Schmidt


    Klappentext

    © ABC Advanced Book Catalog

    Dem Maler Theodor Rocholl (1854-1933) und dem Pionier des deutschen Naturschutzes Prof. Dr. Hugo Conwentz (1855-1922) ist es zu verdanken, dass der "Urwald Sababurg" mitten im nordhessischen Reinhardswald 1907 erstmalig als Naturschutzgebiet gesichert wurde. Das bekannteste urwaldähnliche Gebiet Deutschlands und älteste Naturschutzgebiet Hessens hat in seiner nunmehr einhundertjährigen Geschichte eine faszinierende dynamische Entwicklung hinter sich: Die einstige Waldweide-Landschaft entwickelte sich zu einem von Menschenhand kaum beeinträchtigten Naturerlebnisgebiet. Eindrucksvolle Baumriesen, außergewöhnliche Totholzstrukturen und großflächige Adlerfarnfelder machen den imponierenden Wildnischarakter aus und ziehen die Besucher in ihren Bann.

    Aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums erzählen zwanzig anerkannte Experten illustriert von zahlreichen eindrucksvollen Bildern die Geschichte des Gebietes und beschreiben den in Teilen spektakulären Artenreichtum der Flora und Fauna. Artenlisten und ein umfangreiches Literaturverzeichnis ergänzen die Dokumentation. Die Zusammenfassungen der Beiträge sind jeweils ins Englische übersetzt.

    Eine faszinierende Entdeckungsreise in eine einzigartige Welt.


    The "Urwald Sababurg" in the heart of the Reinhardswald in the German region of Northern Hesse was first declared a nature conservation area in 1907, due to the efforts of the painter Theodor Rocholl (1854-1933) and Prof. Hugo Conwentz (1855-1922), the pioneer of German nature conservation. The best-known primeval-like forest area in Germany and the oldest nature conservation area in Hesse has experienced fascinating dynamic development in its now century-old history: The former woodland pasture landscape has developed into a natural area virtually unspoiled by human hand. Impressive giant trees, unusual dead wood structures and extensive fields of bracken characterize the breath-taking wilderness and cast a spell over visitors.

    To mark the centenary jubilee, twenty recognized experts tell the story of the area and describe in detail the spectacular variety of flora and fauna, accompanied by a large number of striking pictures. The document is completed by lists of species and a comprehensive bibliography. Summaries of the articles have been translated into English.

    A fascinating voyage of discovery through a unique world.


    Mit Beiträgen von/with texts by:

    Eckard Braun, Helmut Burmeister, Dr. Petra Fischer, Leo Flatau, Dr. Bettina Günzl, Prof. Dr. Wolfgang Hetsch, Walter Keitel, Dr. Klaus Olischläger, Dr. Reinhard Piechocki, Hermann-Josef Rapp, Harald Reubert, Prof. Dr. Gerd Rohmann, Peter Schirmer, Prof. Dr. Gunter B. Schlechte, Dr. Marcus Schmidt, Heinz Siebert, Bernd Steiner, Dr. Jochen Tamm, Prof. Dr. Hardy Vogtmann und/and Dr. Gunnar Waesch.


    ISBN 3-933617-21-9


    Register

    © ABC Advanced Book Catalog



    Stichwortverzeichnis


    A
    Adlerfarn 25, 67, 70-73, 78, 79, 95, 104, 166, 167
    age of trees 31
    "alter Neumann" 16, 23, 24, 46
    Ameisen 119
    ancient oaks 20
    Antisemitismus 21
    Arteniventar, -bestand 45, 82, 94
    Artenlisten 167-174
    ausgestorbene Vogelarten 132
    Autorenverzeichnis 184-187


    B
    Backhaus, Forstrat 68
    Bantzer, Carl 24, 41
    Bartflechten 87, 92
    Baumalter 33
    Becherflechten 88, 90
    Beobachtungspunkte 123
    Bestandsaufnahme, -erfassung 40, 45, 67-69, 75, 82
    Bestandsentwicklung 86
    Besucherzahl, -erhebung, -befragung 155, 156, 160
    Bewaldung 71, 73, 75, 84, 86, 166
    Bezirkskomitee für Naturdenkmalpflege 37
    Bienen 119
    Bilche 137
    birds 129
    Birke 25, 34, 52, 53, 70, 78, 81, 90
    Birken-Eichenwald 70, 72, 114, 166
    Blattflechten 87, 88, 92
    Blattparasiten 103
    Blitz 32
    Blöcher, Förster 68
    "blood and soil" 20
    Blumenhute 49, 53
    Bock, Dr., Wilhelm 45, 68-70, 73, 76, 78, 81
    Boden 55, 57
    Bodenbrüter 126
    Bodenflora 67
    Bohlenwege 29
    Borkenkäfer 32, 117
    Borstgras-Rasen 71, 74, 75, 78, 79, 92, 166
    bracken 77
    Braun-, Parabraunerde 58
    Brüder Grimm 11, 146, 149
    Brüns, Gerhard 21
    Buchen-Dominanz 45
    Bücher 147
    Buntsandstein 56


    C
    Conwentz, Hugo 15, 24, 36, 37, 39, 41, 44, 45, 68, 165
    creatures 137


    D
    deadwood 62, 85, 117
    Denkschrift 36
    Dominanzbestände 70, 72, 166,
    Drahtzaun 29
    Drosseln 126, 128
    Duftpilze 100
    Durchmesser 33


    E
    Eberesche 25, 34, 73, 122, 136
    Eichenmehltau 32, 104
    Eichensterben 32, 96
    Eichenwicklerfraßgesellschaft 32
    Eidechsen 139
    Ektomykorrhizapilze, -bildner 99, 101, 173
    Entwicklungstendenzen, -zyklus 68, 86, 112
    Epiphyten 85, 86, 170
    Eulen 126
    european treasury 153
    Exkremente 133, 136


    F
    Familie Neumann 16
    Faulbaum 25, 71, 166
    Feinreisig 102
    Fernsehen 149
    Feuer 27, 32, 146
    FFH-Richtlinie 45, 120
    Filme 150
    Finken 126
    Flächengröße 26, 41, 42
    Flächenveränderungen 39
    Flechten, -flora, -bewuchs, 87, 88, 90, 172, 173
    Fledermäuse 138, 139
    Fliegen 118
    Fließerde 56, 57
    Fließgewässer 58
    Flörcke, Elfriede 68, 69, 71, 76
    footprints 137
    Forstbotanische Merkbücher 36, 37
    Forstfrevel 52, 53
    Frösche 139
    fungi 106


    G
    Gefäßpflanzen 45, 167
    Gestüt Beberbeck 41, 42, 44, 49
    Göring, Hermann 44
    Gottsbüren, -bürer 48, 50, 52, 54
    Graf Reinhard 19
    Grebe, Carl [Karl], Forstmeister 15, 39, 40, 45, 68, 82, 85
    Greifvögel 126, 128
    Grenzwall 28
    Grimm, Hans 21
    Großpilze 94


    H
    Hainbuche 25, 33, 47, 90, 100, 122
    Hainsimsen-Buchenwald 70-72, 114, 166
    Hammelhute 47, 78
    Hautflügler 119
    Heimatbegriff 21
    Heimatschutz 36
    Hexenringe 97-99
    Höhere Pflanzen 67, 68, 83, 84
    Hörfunk 148
    Homann, Susanne 40
    Hombressen 52, 53
    Holzbesiedler, -käfer, -zersetzer, -zerstörer 95, 101, 103, 116, 117, 175
    holzbewohnende Vogelarten 126
    Hueck, Kurt 43
    Hunde 160
    hunting 31
    Huteeichen 25
    Hutegrenzsteine 28, 50
    Hutewald, -landschaft 35, 39, 58, 162
    Hutpilze 94, 98, 99, 106


    I
    Infrastruktur 29
    insects 117
    Insekten, -arten, -fauna 113, 114
    Internet, internet 146, 149
    Inventur 34, 40


    J
    Jagd 29
    Johannistrieb 32
    Juden 24


    K
    Käfer 115
    "Kalendereiche" 25, 27
    Kalkschotter 29, 75, 84, 137
    "Kamineiche" 25, 32, 34, 38, 149, 151-153
    Kleinschmetterlinge 120
    Koppelhute 50
    Kriechtiere 139
    Kröten 139
    Krustenflechten 87, 90, 92
    Kuhberg 15, 18, 35, 37, 39, 43, 48, 49, 51, 54, 58, 78, 81, 155


    L
    lichens 89
    Literaturverzeichnis 176-180
    Löss 56-58
    Luftschadstoffbelastung, -verunreinigung 88, 90
    Lurche 139


    M
    Mäuse, Spitz- 137
    Malerreservat 39, 42, 93, 105
    "Margarete" 34, 150
    media 149
    Medienpräsenz 145
    Mehltaupilze 104
    Mikroorganismen 62, 63, 65
    Milchlinge 100
    Molche 139
    Molkenboden 27, 57
    moor grass 77
    Moos, -flora, Moose 82-84, 170
    moss 85
    Mücken 118
    Müller, Peter Paul 24, 41, 45
    Mykorrhiza, -pilze, -symbionten 94, 99, 100
    Myxomyceten 107, 108, 111


    N
    Nährstoffversorgung, -zeiger 67, 85
    Nässezeiger 73
    Nationalsozialismus 21, 165
    Naturpark 15
    Neophyten 78
    Niederschläge 26, 57, 58


    O
    Oberförsterei Hombressen 36, 37, 39, 42
    Ökologische Nischen 65, 66, 114
    old trees 20, 31


    P
    painter reservation 43
    pasture landscape 77
    Pfeifengras, -Rasen 70-72, 104, 166
    Pilzarten 93, 94, 173
    Plasmodium 108, 109, 111
    Presse 146
    Pseudogley 57, 58


    Q
    Quellsumpf 58


    R
    Rabenvögel 126, 128
    Reichsehrenmal 42
    Reiseführer 147
    Reitzenstein, von, Werner 19
    Rocholl, Theodor 10, 14-16, 18-24, 37, 43, 45, 70, 78, 165
    root system 59
    Rostpilze 103
    Rote Liste 76, 82, 86, 92, 94, 120, 140, 173, 175
    Rudorff, Ernst 45


    S
    Sababurger Mühle 16
    Säuger 134
    "Saustall" 27, 135
    Schadstoffeintrag 92
    Schaefer, Dr., Bernhard 37, 40, 41, 43, 68
    Schleimpilze 107, 108, 174
    Schmetterlinge 119
    Schnabelkerfe 119, 120
    Schnecken 32, 140, 141
    Schneitelhainbuchen 33
    Schoenichen, Walther 44, 71, 164
    Schulz, Hermann 43
    Schwärmerzellen 108, 109
    Schwarz-Erle 33, 70-72, 74, 78, 81
    Schweinemast 78
    slime moulds 110
    soil 59
    Solitär, solitär 33, 78
    Sonderstandorte, -substrate 84, 86, 94, 104
    Spechte, Spechtschmiede 127, 131
    Spinnen 141
    Spuren 133
    Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen 35, 37, 39-41, 68, 165
    Stadtmuseum Hofgeismar 15, 19
    Stagnogley 56, 57, 58, 83
    Stammfäule 96
    Stammumfang 34
    Stein, vom, Gustav Adolf 21, 24
    Stickstoff-Zeiger, -versorgung, -eintrag 60, 74, 75, 81, 85
    Stoffeinträge 60, 78
    Strauchflechten 87, 92
    Streunutzung 70, 74, 78, 79, 81, 141
    Strukturvielfalt 66
    Suhlen 135, 138
    Sukzession 45, 84
    Swart, Georg, Oberforstmeister 15, 39, 43
    Swart, Georg jun. 44


    T
    Tauben 126, 128
    Thoma, Hans 21
    Tongruben, -löcher 27, 28, 76, 122
    Torfmoos 83, 86
    Torfmoos-Erlenbruchwald 70, 72, 114, 166
    Totholz, -anteil 33, 61-66, 83, 85, 87, 107, 115, 116, 122, 141, 159


    U
    Übersichtskarte 26
    Urwaldrelikt-Arten 66, 115, 120


    V
    Vegetationsentwicklung 44, 78, 81
    Vegetationstypen 67, 70, 71, 166
    Vegetationsveränderungen 44
    Veränderungen 84
    Verbote 26, 159
    Verein Naturdenkmal- und Heimatschutz in Kurhessen und Waldeck 40, 45
    Verkehrssicherungspflicht 30
    Vernässung 58
    Verordnung 26, 43, 51
    visitors 157
    Vogelarten 124


    W
    Waldentwicklung 135
    Waldgesellschaften 70, 166
    Waldhute-Reglement vom Reinhardswalde 49, 50, 53
    Waldnutzung 72
    Waldökologie 66
    Wald-Ökosystem 61, 63, 149
    Waldschutz 32
    Waldweide, -hute, -landschaft 46, 48-50, 70, 71, 74, 78, 79, 81, 84, 114, 162
    walking path 31
    Wanderwege 29, 159
    "Wappeneiche" 25, 34, 78
    Waschbär 135
    Wasserhaushalt, -versorgung 57, 67
    Wespen 119
    Wetekamp, Wilhelm 36, 45
    Wildapfel 25, 33, 48, 71, 88, 122, 166
    wilderness 165
    Wildgatter 44, 81
    Wildkatze 136, 148
    Wildnis 161-165
    Wildschutzgebiet 29
    Wildverbiss 78, 79, 81, 135
    Winterpilze 105
    wood ecosystem 62
    wood pasture 51


    Z
    Zeigerwerte, -arten, -pflanzen 72, 73, 75
    Zerfallsphase 45, 139
    Zweiflügler 118

    Autor

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    Autorenverzeichnis


    Eckhard Braun *1957. Geboren in Helmarshausen (Landkreis Kassel). Journalist. Studium der Forstwissenschaften und der Publizistik in Göttingen und München. Mitarbeit in verschiedenen Projekten der Waldschadensforschung. Seit 1987 Reporter und Redakteur für das aktuelle und regionale Fernsehen des Hessischen Rundfunks mit Schwerpunkt Umwelt, Naturschutz sowie Land- und Forstwirtschaft. Langjährige Tätigkeit als Dozent für Öffentlichkeitsarbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Lebt in Zierenberg.

    Helmut Burmeister *1940. Oberstudienrat i. R. Studium Deutsch, Englisch, Volkskunde und Altnordisch. Ehrenamtlich tätig als Leiter des Stadtmuseums Hofgeismar (seit 1977), verantwortlicher Redakteur Jahrbuch Landkreis Kassel (seit 1972/73); Vorsitzender des Geschichtsvereins Hofgeismar, Herausgeber u. a. der Buchreihe "Die Geschichte unserer Heimat". Lebt in Hofgeismar.

    Leo Flatau *1934. Diplom-Ingenieur Maschinenbau, Abteilungsleiter und Geschäftsführer in der Konstruktion, hauptsächlich von Schienenfahrzeugen. Nebenberuflich intensive Beschäftigung mit den Schleimpilzen (Myxomyceten). Ehrenamtlicher Beauftragter der Oberen Naturschutzbehörde für die NSG "Urwald Sababurg" und "Urwald Wichmannessen". Lebt in Kassel.

    Dr. Bettina Günzl *1970. Botanikerin mit Schwerpunkten in Flechtenkunde und Vegetationsökologie. Mitgründerin des Büros für Naturschutz, Ökologie & Landbau GbR (Witzenhausen). Jetzt hauptberuflich als Biologin in der Kriminaltechnik tätig. Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten über epiphytische und bodenbewohnende Flechten in Niedersachsen und Hessen. Lebt in Stuttgart.

    Dr. Petra Fischer *1969. Diplom-Biologin mit den Schwerpunkten Botanik, Naturschutz und forstliche Bodenkunde. Mitinhaberin des Büros für Naturschutz, Ökologie & Landbau GbR in Witzenhausen. Expertin für Kryptogamen. Zahlreiche Publikationen und Gutachten zu den Themen FFH-Grunddatenerhebung in Wäldern, Entwicklung von FFH-Monitoring-Konzepten, Landnutzungskonzepte, Schutz von Trockenvegetation, Verknüpfung Naturschutz und Grünlandbewirtschaftung. Lebt in Göttingen.

    Professor Dr. Wolfgang Hetsch *1946. Geboren in Marburg an der Lahn. Studium der Forstwissenschaften in Freiburg, Zürich und Göttingen. 1973 Diplomexamen. 1976 Promotion am Institut für Bodenkunde und Waldernährung in Göttingen. Anschließend wissenschaftlicher Assistent an diesem Institut. In einem agroforstlichen Projekt in den Usambara-Bergen Tanzanias vertrat er von 1980 bis 1982 den forstökologischen Part. Mit dem Wintersemester 1982/83 Dozent an dem damaligen Fachbereich Forstwirtschaft (heute Fakultät Ressourcenmanagement) der Fachhochschule Hildesheim/ Holzminden/Göttingen für Forstliche Bodenkunde, Standorts- und Vegetationskunde. Seitdem gilt sein besonderes Interesse den Waldböden und der Waldvegetation der näheren und weiteren Umgebung, die auch mithilfe vieler Übungen der Studenten erkundet werden. Lebt in Ebergötzen.

    Walter Keitel *1964. Diplom-Forstwirt, Forstassessor. Studium der Forstwissenschaft in Freiburg. Referendariat in Hessen, anschließend Wissenschaftlicher Angestellter beim Land Hessen in der Waldschadens- und Naturwaldreservateforschung. Seit 2000 selbständig als Wissenschaftlicher Sachverständiger für Waldökologie und Naturschutz mit den Tätigkeitsschwerpunkten Naturwaldforschung und mykologische Untersuchungen. Zahlreiche Veröffentlichungen. Lebt in Unna.

    Dr. Reinhard Piechocki *1949. Geboren in Halle/Saale. Studium der Biologie in Leipzig und Halle. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Genetik der Martin-Luther-Universität Halle. In der Zeit der politischen Wende Mitinitiator und später zeitweise Geschäftsführer des ersten "Unabhängigen Instituts für Umweltfragen" (UfU) in der DDR mit Niederlassungen in Berlin und Halle. Seit November 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der "Internationalen Naturschutzakademie INA Insel Vilm", einer Außenstelle des heutigen "Bundesamtes für Naturschutz" (BfN). Arbeitsschwerpunkte: Schutz und nachhaltige Nutzung der Biodiversität sowie Theorie und Geschichte des Naturschutzes. Im Jahre 2001 Initiator der jährlich stattfindenden "Vilmer Sommerakademie" über Grundsatzprobleme des Naturschutzes gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Umweltethik der Universität Greifswald sowie dem Interfakultären Ethikzentrum der Universität Tübingen. 2004 Vorlesung an der Universität Greifswald zur "Ideengeschichte des Naturschutzes". Zahlreiche Veröffentlichungen. Lebt in Kasnevitz.

    Dr. Klaus Olischläger *1934. Forstdirektor a. D., Promotion 1969. Forstamtsleiter in Königstein im Taunus und Witzenhausen, Lehrtätigkeit an der Hessischen Landesforstschule in Schotten und (nebenamtlich) der Fachhochschule Forstwirtschaft in Göttingen. Leitung der Oberen Naturschutzbehörde des Regierungspräsidenten in Kassel und später Waldbaudezernent für Nordhessen und Inspektionsbeamter. Lebt in Hann. Münden.

    Hermann-Josef Rapp *1944. Geboren in Wiedenbrück. Forstoberamtsrat a. D. Nach der Ausbildung zum gehobenen Forstdienst in Hessen dort in der Landesforstverwaltung in unterschiedlichen Aufgabenbereichen tätig. Lebt seit 1972 in Reinhardshagen und betätigt sich auch nach der Pensionierung intensiv durch Führungen, Vorträge und Moderationen in der Regionalentwicklung, dem Naturschutz, der Werbung für den Wald, speziell den Reinhardswald. Förderer des Ecomuseums Reinhardswald. Ehrenamtlicher Beauftragter der Oberen Naturschutzbehörde für fünf NSG, darunter auch den "Urwald Sababurg". Aktive Tätigkeit in mehreren Naturschutzorganisationen. Zahlreiche Veröffentlichungen.

    Harald Reubert *1955. Geboren in Immenhausen. Gelernter Elektroinstallateur, heute technischer Angestellter einer Kasseler Firma. Seit 30 Jahren intensiv in der Naturschutzarbeit tätig, ehrenamtlicher Betreuer der NSG "Oberes Lempetal bei Hombressen" "Oberes Holzapetal" und "Hummer Bruch bei Stammen", Arbeitskreisvorsitzender der HGON, Redaktionsmitglied der "Vogelkundlichen Mitteilungen aus dem Kasseler Raum", seit 25 Jahren Mitarbeiter der Internationalen Wasservogelzählung. Leitet avifaunistische Führungen. Lebt in Grebenstein-Udenhausen.

    Professor Dr. Gerd Rohmann *1940. Studium der Anglistik und Romanistik in Deutschland, Großbritannien und Frankreich, wo er sich auch ehrenamtlich für den Naturschutz engagierte. Bis zur Pensionierung Ende März 2006 Lehrstuhlinhaber für Anglistik; Literaturwissenschaft (Schwerpunkte Großbritannien, Commonwealth, Irland) an der Universität Kassel. 24 Jahre Mitglied im Naturschutzausschuss des Landesjagdverbandes Hessen, Spezialist für Niederwild und Naturschutz, bis 2005 Naturschutzbeirat der Oberen Naturschutzbehörde, 6 Jahre Präsident der Deutschen Naturlandstiftungen, Vorsitzender des deutsch-österreichisch-schweizerischen Forums für lebendige Jagdkultur. Er zeichnet für die Übersetzungen verantwortlich. Lebt in Oberweser-Gieselwerder.

    Professor Dr. Gunter B. Schlechte *1951. Diplom-Agraringenieur. Inhaber eines Forschungsbüros für Angewandte Mikrobiologie. Wissenschaftlicher Autor und Dozent mit im Who's Who in the World ausgewiesener Biographie. Ehrenamtlicher Beauftragter der Oberen Naturschutzbehörde für die NSG "Urwald Sababurg" und "Urwald Wichmanessen". Wohnt in Bockenem.

    Heinz Siebert *1939. Bis zum Renteneintritt Schlosser- und Kältemechanikermeister. Seit 30 Jahren Engagement im NABU, ehrenamtlicher Betreuer der NSG "Oberes Lempetal bei Hombressen" und "Oberes Holzapetal". Leitet avifaunistische Führungen. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt bei der Feldornithologie. Lebt in Hofgeismar-Hombressen.

    Peter Schirmer *1941. Ausbildung zum Technischen Zeichner. Bis zum Ruhestand Sachbearbeiter und Konstrukteur im Heizwerkbau. Naturfotograf. Hobbymykologe und in diesem Arbeitsgebiet Spezialist für Schleimpilze (Myxomyceten). Intensive Arbeit mit Blumen, besonders Orchideen. Ehrenamtlicher Beauftragter der Oberen Naturschutzbehörde für die NSG "Urwald Sababurg", "Urwald Wichmanessen", "Mittelberg bei Hofgeismar" und "Warmberg-Osterberg". Lebt in Hofgeismar.

    Dr. Marcus Schmidt *1965. Geboren in Kassel. Diplom-Biologe mit den Schwerpunkten Geobotanik, Zoologie und Bodenkunde. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Waldnaturschutz/Naturwaldforschung an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (Göttingen). Mitinhaber des Büros für Naturschutz, Ökologie & Landbau GbR in Witzenhausen. Zahlreiche Veröffentlichungen, Exkursionen und Vorträge zu den Themen Vegetationsökologie, Naturschutz und Biologische Vielfalt. Seit mehr als 20 Jahren ehrenamtliches Engagement im Naturschutz. Lebt in Göttingen.

    Dietrich-Bernd Steiner *1938. Journalist und Publizist. Redakteur einer Tageszeitung bis 1998. Seither Gründer und Ko-Leiter des Museums Internationales Baum-Archiv, CH-Winterthur. Autor mehrerer Bücher zur Kulturgeschichte von Baum und Wald. Mitglied: Schweizerischer AutorInnen-Verband, "Kuratorium Baum des Jahres", Internationale Dendrologische Gesellschaft. Langjähriger Reinhardswaldgänger und -fotograf.
    Lebt in Winterthur.

    Dr. Jochen Tamm *1948. Biologiedirektor. Studium der Biologie mit dem Schwerpunkt Tierökologie. Kenner mehrerer Tiergruppen. Teamleiter für die Betreuung der Schutzgebiete im Regierungspräsidium Kassel. Vorstandsmitglied der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz. Autor vieler Beiträge zu zoologischen und naturschutzfachlichen Themen. Lebt in Kassel.

    Professor Dr. Hartmut Vogtmann *1942. Geboren in Essen-Steele. Maurerlehre. Studium der Landwirtschaft und der Lebensmittelwissenschaften an der Abteilung für Landwirtschaft der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETHZ) in Zürich/Schweiz. 1970 Promotion am Institut für Tierernährung der ETHZ und dort wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1971-1974 Postdoctorate Fellow, Senior Lecturer and Research Fellow an der University of Alberta, Department of Animal Science, Edmonton/Kanada. 1974-1981 Leiter des Forschungsinstitutes für Biologischen Landbau in Oberwil/Schweiz. 1981-1994 Universitätsprofessor der Universität Gesamthochschule Kassel, Fachbereich Landwirtschaft, Internationale Agrarentwicklung und ökologische Umweltsicherung, Fachgebiet "Ökologischer Landbau" Witzenhausen. 1994-1999 Präsident des Hessischen Landesamtes für Regionalentwicklung und Landwirtschaft in Kassel. Seit 2000 Präsident des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn. Lebt in Witzenhausen.

    Dr. Gunnar Waesch *1970. Diplom-Biologe mit den Schwerpunkten Botanik und Naturschutz, Studium in Göttingen. Freier Mitarbeiter bei der Bezirksregierung Hannover, der Oberen Naturschutzbehörde und im Nationalpark Hainich. Wissenschaftliche Arbeit an der Universität Göttingen. Einsätze für verschiedene Planungsbüros. Mehrere Publikationen und Gutachten u. a. zu den Themenbereichen Biotoptypenkartierung, Erfassung von Moosarten und Landschaftswandel im Mittelgebirge.
    Ehrenamtliche Tätigkeiten bei der floristischen Kartierung von Phanerogamen und Kryptogamen in Niedersachsen, der Mooskartierung in Mecklenburg-Vorpommern und beim Ornithologischen Verein zu Hildesheim. Lebt in Göttingen.