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Inhalt
| Vorwort der Naturschutzverbände Preface of the Associations for the Conservation of Nature | 7 |
| Vorwort der Herausgeber Preface of the Editors | 8 |
| Wanderer, kommst du zum Urwald. Wanderer, if You come to the "Urwald". Bernd Steiner | 9 |
| Theodor Rocholl und die Eichen des "Urwaldes" an der Sababurg - Motivationen einer Rettung Theodor Rocholl and the Oaks of the "Urwald" near Sababurg Castle - Motivations of a Rescue Helmut Burmeister | 14 |
| Der "Urwald" heute The "Urwald" today Hermann-Josef Rapp | 25 |
| Vom Hutewald zum "Urwald" From Wood Pasture to "Urwald" Marcus Schmidt | 35 |
| Vom "Kuhberg" und der Waldhute About "Kuhberg" and the Wood Pasture Klaus Olischläger | 46 |
| Das unsichtbare Stockwerk des Waldes: der Boden Going Underground: Soil, the hidden Part of the Forest Wolfgang Hetsch | 55 |
| Totes Holz voller Leben Deadwood full of Life Jochen Tamm | 61 |
| Nur Adlerfarn und Pfeifengras? - Flora und Vegetation Nothing but Bracken and Moor Grass? Marcus Schmidt | 67 |
| Mooszauber im "Urwald" Moss Magic in the "Urwald" Gunnar Waesch | 82 |
| Leben auf den Urwaldriesen - die Flechten Living on the Giants of the "Urwald": Lichens Bettina Günzl und Petra Fischer | 87 |
| Auf den Spuren zum Paradies der Pilze On the Track to the Paradise of Fungi W. Keitel und G. B. Schlechte | 93 |
| Drachendreck und Hexenbutter - Schleimpilze und ihre Geheimnisse Dragon Dirt and Witch Butter - Slime Moulds (myxomycetes) and their Secrets Leo Flatau und Peter Schirmer | 107 |
| Die Insekten im "Urwald Sababurg" The Insects in the "Urwald Sababurg" Jochen Tamm | 113 |
| Was fliegt denn da? What's flying there? Harald Reubert und Heinz Siebert | 121 |
| Was dort sonst noch kreucht und fleucht All living Creatures that do creep and fly Hermann-Josef Rapp | 133 |
| Der "Urwald" in den Medien The "Urwald" in the Media Eckhard Braun und Hermann-Josef Rapp | 143 |
| Nachrichten aus einem europäischen Schatzhaus News from an European Treasury Bernd Steiner | 151 |
| Der "Urwald" und seine Gäste The "Urwald" and its Visitors Hermann-Josef Rapp | 155 |
| Wildnis in Deutschland Wilderness in Germany - A View into the Future Reinhard Piechocki und Hardy Vogtmann | 161 |
| ANHANG Wichtige Vegetationstypen mit den im Gebiet charakteristischen Pflanzenarten, Artenlisten Gefäßpflanzen, Moose, Flechten und Schleimpilze, Rote-Liste-Pilzarten, Ektomykorrhizapilze, seltene Holzkäfer | 166 |
| Literaturdokumentation zum "Urwald" Alle Textverweise in den Artikeln in eckigen Klammern beziehen sich auf diese Literaturdokumentation. | 176 |
| Stichwortverzeichnis | 181 |
| Informationen zu den Autorinnen und Autoren | 184 |
| Bildnachweis | 188 |
| Danksagung | 189 |
| Impressum | 192 |
Vorwort der Naturschutzverbände
Es ist das Naturschutzgebiet vor unserer Haustür. Die meisten von uns erinnern sich an erste frühkindliche Erfahrungen mit den riesigen Bäumen. So stellt man sich Wald vor, ordnet ihn selbstverständlich in die Zusammenhänge des Ökosystems ein, spürt aber auch seine Bedeutung für die Seele, die man erst mit zunehmendem Lebensalter so richtig zu schätzen weiß. Und wir freuen uns darüber, dass an dieser Stelle Naturschutz und Besucher keine Gegensätze darstellen, die wegen der Schutzziele die Menschen aus diesen reservierten Flächen fernhalten. So kann man sich immer intensiver mit dem kleinen Kosmos des "Urwaldes" vertraut machen, spürt den Stimmungen nach, die sich schon allein aus den Jahreszeiten, der Witterung und der Tageszeit ergeben. Man entdeckt immer neue Dinge am Wegesrand: dort ein auffällig geformter Wurzelanlauf, ein "märchenhaftes" Gebilde aus einem liegenden Totholzkörper, hier die Fruchtkörper eines unbekannten Holzpilzes. Den Adlerfarn kann man im Sommer förmlich wachsen sehen, der unauffällige Siebenstern ist dann bereits verblüht. Den zahlreichen Mistkäfern auf den Wegen weicht man gern aus. Ruft der Kolkrabe, bleibt man stehen. Vor zwanzig Jahren mussten wir uns erst an seine Stimme gewöhnen. Er war hier ausgestorben.
Und im Laufe der Jahre erkannten wir auch den bundesweiten Stellenwert dieses Gebietes. Darauf sind wir heute ein wenig stolz.
Dieses Buch beschreibt die Geschichte wie den heutigen Zustand des "Urwaldes", dokumentiert aber auch die außergewöhnlichen botanischen wie zoologischen Verhältnisse und bezieht die Menschen mit ein. Es weist auf notwendige weitere Untersuchungsansätze hin und riskiert einen Blick in die Zukunft.
Ein besseres Geschenk zum 100-jährigen "Geburtstag" dieses Kleinods können wir uns nicht vorstellen.
Möge es eine weite Verbreitung finden und die Sinne für den Erhalt und die Bedeutung dieses einmaligen Schatzkästchens der Natur schärfen!
Preface of the Associations for the Conservation of Nature
The "Urwald Sababurg" is a nature reserve on our doorstep. Most of us remember their first early-childhood experience with the giant trees. This is how one imagines a forest, orders it naturally into the connections of its ecosystem. Its meaning for the soul is also felt, even if it is really esteemed only at advanced age. And we are happy that, in this place, the conservation of nature and visitors do not conflict with each other, so that people have to be kept out of this reservation because of conservation objectives. People are invited to acquire more and more knowledge about the microcosm of the "Urwald", to feel the atmosphere supported by the seasons, the weather, and the hours of the day. Ever new things are to be discovered by the wayside: there an extraordinary root-spread, the "fairy-like" shape of a piece of fallen dead-wood, here the fruiting body of an unfamiliar touchwood. In summer one can practically see the bracken growing, the inconspicuous wintergreen has already ended its flowering period. One likes avoiding the many dung beetles crawling on the paths. At the call of the raven over us we stop. Twenty years ago we had to get used to its voice, as the bird had been extinct in this region. In the course of many years, we have recognized the nation-wide importance of this area. We are a little proud of it, today.
The present book describes the history as well as the present state of the "Urwald". It equally documents its extraordinary botanical and zoological features and introduces the people involved in its preservation. It encourages necessary further investigations and dares a view into the future.
We cannot imagine a more adequate present on the occasion of the 100th anniversary of this jewel.
May this work find a wide circulation and sharpen the senses for the importance of this unique treasury of nature to be protected for posterity!
NABU-Kreisverband Kassel, Michael Helmert
NABU-Gruppe Altkreis Hofgeismar, Hans-Jürgen Schwabe
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisgruppe Kassel-Land, Bernhard Klug
Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz Arbeitskreis Kassel, Harald Reubert
BUND Kreisverband Kassel, Otto Löwer
Vorwort der Herausgeber
Der Plan reifte schon seit einigen Jahren. Immer neue eigene Eindrücke und die Begeisterung zahlloser Besucher beförderten diese Gedanken: Der "Urwald" als Vermittler grandioser Naturempfindungen, als Lebensraum einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt, als Stätte einzigartiger Landschaftskompositionen aus alten Bäumen und "Wildnis", aber auch als Ausdruck jahrhundertelanger kulturhistorischer Einflüsse und Zeuge der deutschen Naturschutzgeschichte müsste umfassend dokumentiert werden. Der dynamische natürliche Umbauprozess, den dieses Waldstück durchläuft und der nicht nur Fachleuten auffällt, mahnte zum Handeln, das 100-jährige Jubiläum gab dann den Ausschlag. Unabhängig voneinander hatten wir beide den gleichen Gedanken. In einem Büroflur in Hann. Münden besiegelten wir per Handschlag das Projekt und entwickelten in wenigen Tagen ein Konzept.
In Frau Renate Matthei fanden wir sofort eine Verlegerin unseres Vertrauens. Sie brachte als Grafiker Reinhold Weber ins Spiel. Leichter als erwartet konnte das Autorenteam rekrutiert werden. Ein kenntnisreicher Interpret der englischen Sprache stand bereit. Zahlreiche Fotographen öffneten ihre Alben, Diakästen und digitalen Bildarchive. Und auf der Suche nach finanzieller Unterstützung stießen wir auf verständnisvolle Partner.
Allen zusammen sind wir zu größtem Dank verpflichtet. Die Leser sollten deshalb den "Spendenbaum" auf den Seiten 2 und 3 sowie die Danksagung auf Seite 189 beachten. Sie sollten aber auch das Buch mit Freude in die Hand nehmen, sich durch die Bilder in die Texte hineinziehen lassen und das alles mit einem Besuch des ältesten Naturschutzgebietes Hessens, des "Urwaldes Sababurg" verbinden. Ad multos annos für dieses herrliche Fleckchen Erde!
Preface of the Editors
The plan had been maturing for several years. Ever new impressions of our own and the enthusiasm of innumerable visitors encouraged the following thoughts: The "Urwald" as a mediator of grand feelings for nature, as the biotope of an extraordinary wildlife and flora, the site of a uniquely composed landscape of old trees and "wilderness" but as well as a result of centuries of cultural and historical influence, a witness of history concerning German nature conservation, should be documented comprehensively. The internal dynamics of change which this woodlock is undergoing, not only noted by experts, was a need for action, the centenary was the decisive factor. Independently, both of us got the same idea. In the corridor of an office at Hannoversch Münden we sealed the project with a handshake and in a few days developed a concept.
In the person of Mrs. Renate Matthei we found immediately the publisher of our confidence. She brought Reinhold Weber, the graphic artist, into it. More easily than we had expected, the team of authors could be recruited. A knowledgeable translator into English was at hand. Numerous photographers opened their albums, slide boxes, and digital picture archives. Looking for financial support we found understanding sponsors.
We feel obliged to express our great thanks to all of them. Readers therefore should pay attention to the "donation tree" on pp. 2 and 3 as well as to our note of thanks on p. 189. Before all, however, they should peruse the book with pleasure, let themselves be attached to the text by the pictures, and connect all this with a visit to the oldest nature reserve in Hesse, the "Urwald Sababurg". Ad multos annos for this magnificent spot!
Hermann-Josef Rapp
Marcus Schmidt
Dem Maler Theodor Rocholl (1854-1933) und dem Pionier des deutschen Naturschutzes Prof. Dr. Hugo Conwentz (1855-1922) ist es zu verdanken, dass der "Urwald Sababurg" mitten im nordhessischen Reinhardswald 1907 erstmalig als Naturschutzgebiet gesichert wurde. Das bekannteste urwaldähnliche Gebiet Deutschlands und älteste Naturschutzgebiet Hessens hat in seiner nunmehr einhundertjährigen Geschichte eine faszinierende dynamische Entwicklung hinter sich: Die einstige Waldweide-Landschaft entwickelte sich zu einem von Menschenhand kaum beeinträchtigten Naturerlebnisgebiet. Eindrucksvolle Baumriesen, außergewöhnliche Totholzstrukturen und großflächige Adlerfarnfelder machen den imponierenden Wildnischarakter aus und ziehen die Besucher in ihren Bann.
Aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums erzählen zwanzig anerkannte Experten illustriert von zahlreichen eindrucksvollen Bildern die Geschichte des Gebietes und beschreiben den in Teilen spektakulären Artenreichtum der Flora und Fauna. Artenlisten und ein umfangreiches Literaturverzeichnis ergänzen die Dokumentation. Die Zusammenfassungen der Beiträge sind jeweils ins Englische übersetzt.
Eine faszinierende Entdeckungsreise in eine einzigartige Welt.
The "Urwald Sababurg" in the heart of the Reinhardswald in the German region of Northern Hesse was first declared a nature conservation area in 1907, due to the efforts of the painter Theodor Rocholl (1854-1933) and Prof. Hugo Conwentz (1855-1922), the pioneer of German nature conservation. The best-known primeval-like forest area in Germany and the oldest nature conservation area in Hesse has experienced fascinating dynamic development in its now century-old history: The former woodland pasture landscape has developed into a natural area virtually unspoiled by human hand. Impressive giant trees, unusual dead wood structures and extensive fields of bracken characterize the breath-taking wilderness and cast a spell over visitors.
To mark the centenary jubilee, twenty recognized experts tell the story of the area and describe in detail the spectacular variety of flora and fauna, accompanied by a large number of striking pictures. The document is completed by lists of species and a comprehensive bibliography. Summaries of the articles have been translated into English.
A fascinating voyage of discovery through a unique world.
Mit Beiträgen von/with texts by:
Eckard Braun, Helmut Burmeister, Dr. Petra Fischer, Leo Flatau, Dr. Bettina Günzl, Prof. Dr. Wolfgang Hetsch, Walter Keitel, Dr. Klaus Olischläger, Dr. Reinhard Piechocki, Hermann-Josef Rapp, Harald Reubert, Prof. Dr. Gerd Rohmann, Peter Schirmer, Prof. Dr. Gunter B. Schlechte, Dr. Marcus Schmidt, Heinz Siebert, Bernd Steiner, Dr. Jochen Tamm, Prof. Dr. Hardy Vogtmann und/and Dr. Gunnar Waesch.
ISBN 3-933617-21-9
Stichwortverzeichnis
A
Adlerfarn 25, 67, 70-73, 78, 79, 95, 104, 166, 167
age of trees 31
"alter Neumann" 16, 23, 24, 46
Ameisen 119
ancient oaks 20
Antisemitismus 21
Arteniventar, -bestand 45, 82, 94
Artenlisten 167-174
ausgestorbene Vogelarten 132
Autorenverzeichnis 184-187
B
Backhaus, Forstrat 68
Bantzer, Carl 24, 41
Bartflechten 87, 92
Baumalter 33
Becherflechten 88, 90
Beobachtungspunkte 123
Bestandsaufnahme, -erfassung 40, 45, 67-69, 75, 82
Bestandsentwicklung 86
Besucherzahl, -erhebung, -befragung 155, 156, 160
Bewaldung 71, 73, 75, 84, 86, 166
Bezirkskomitee für Naturdenkmalpflege 37
Bienen 119
Bilche 137
birds 129
Birke 25, 34, 52, 53, 70, 78, 81, 90
Birken-Eichenwald 70, 72, 114, 166
Blattflechten 87, 88, 92
Blattparasiten 103
Blitz 32
Blöcher, Förster 68
"blood and soil" 20
Blumenhute 49, 53
Bock, Dr., Wilhelm 45, 68-70, 73, 76, 78, 81
Boden 55, 57
Bodenbrüter 126
Bodenflora 67
Bohlenwege 29
Borkenkäfer 32, 117
Borstgras-Rasen 71, 74, 75, 78, 79, 92, 166
bracken 77
Braun-, Parabraunerde 58
Brüder Grimm 11, 146, 149
Brüns, Gerhard 21
Buchen-Dominanz 45
Bücher 147
Buntsandstein 56
C
Conwentz, Hugo 15, 24, 36, 37, 39, 41, 44, 45, 68, 165
creatures 137
D
deadwood 62, 85, 117
Denkschrift 36
Dominanzbestände 70, 72, 166,
Drahtzaun 29
Drosseln 126, 128
Duftpilze 100
Durchmesser 33
E
Eberesche 25, 34, 73, 122, 136
Eichenmehltau 32, 104
Eichensterben 32, 96
Eichenwicklerfraßgesellschaft 32
Eidechsen 139
Ektomykorrhizapilze, -bildner 99, 101, 173
Entwicklungstendenzen, -zyklus 68, 86, 112
Epiphyten 85, 86, 170
Eulen 126
european treasury 153
Exkremente 133, 136
F
Familie Neumann 16
Faulbaum 25, 71, 166
Feinreisig 102
Fernsehen 149
Feuer 27, 32, 146
FFH-Richtlinie 45, 120
Filme 150
Finken 126
Flächengröße 26, 41, 42
Flächenveränderungen 39
Flechten, -flora, -bewuchs, 87, 88, 90, 172, 173
Fledermäuse 138, 139
Fliegen 118
Fließerde 56, 57
Fließgewässer 58
Flörcke, Elfriede 68, 69, 71, 76
footprints 137
Forstbotanische Merkbücher 36, 37
Forstfrevel 52, 53
Frösche 139
fungi 106
G
Gefäßpflanzen 45, 167
Gestüt Beberbeck 41, 42, 44, 49
Göring, Hermann 44
Gottsbüren, -bürer 48, 50, 52, 54
Graf Reinhard 19
Grebe, Carl [Karl], Forstmeister 15, 39, 40, 45, 68, 82, 85
Greifvögel 126, 128
Grenzwall 28
Grimm, Hans 21
Großpilze 94
H
Hainbuche 25, 33, 47, 90, 100, 122
Hainsimsen-Buchenwald 70-72, 114, 166
Hammelhute 47, 78
Hautflügler 119
Heimatbegriff 21
Heimatschutz 36
Hexenringe 97-99
Höhere Pflanzen 67, 68, 83, 84
Hörfunk 148
Homann, Susanne 40
Hombressen 52, 53
Holzbesiedler, -käfer, -zersetzer, -zerstörer 95, 101, 103, 116, 117, 175
holzbewohnende Vogelarten 126
Hueck, Kurt 43
Hunde 160
hunting 31
Huteeichen 25
Hutegrenzsteine 28, 50
Hutewald, -landschaft 35, 39, 58, 162
Hutpilze 94, 98, 99, 106
I
Infrastruktur 29
insects 117
Insekten, -arten, -fauna 113, 114
Internet, internet 146, 149
Inventur 34, 40
J
Jagd 29
Johannistrieb 32
Juden 24
K
Käfer 115
"Kalendereiche" 25, 27
Kalkschotter 29, 75, 84, 137
"Kamineiche" 25, 32, 34, 38, 149, 151-153
Kleinschmetterlinge 120
Koppelhute 50
Kriechtiere 139
Kröten 139
Krustenflechten 87, 90, 92
Kuhberg 15, 18, 35, 37, 39, 43, 48, 49, 51, 54, 58, 78, 81, 155
L
lichens 89
Literaturverzeichnis 176-180
Löss 56-58
Luftschadstoffbelastung, -verunreinigung 88, 90
Lurche 139
M
Mäuse, Spitz- 137
Malerreservat 39, 42, 93, 105
"Margarete" 34, 150
media 149
Medienpräsenz 145
Mehltaupilze 104
Mikroorganismen 62, 63, 65
Milchlinge 100
Molche 139
Molkenboden 27, 57
moor grass 77
Moos, -flora, Moose 82-84, 170
moss 85
Mücken 118
Müller, Peter Paul 24, 41, 45
Mykorrhiza, -pilze, -symbionten 94, 99, 100
Myxomyceten 107, 108, 111
N
Nährstoffversorgung, -zeiger 67, 85
Nässezeiger 73
Nationalsozialismus 21, 165
Naturpark 15
Neophyten 78
Niederschläge 26, 57, 58
O
Oberförsterei Hombressen 36, 37, 39, 42
Ökologische Nischen 65, 66, 114
old trees 20, 31
P
painter reservation 43
pasture landscape 77
Pfeifengras, -Rasen 70-72, 104, 166
Pilzarten 93, 94, 173
Plasmodium 108, 109, 111
Presse 146
Pseudogley 57, 58
Q
Quellsumpf 58
R
Rabenvögel 126, 128
Reichsehrenmal 42
Reiseführer 147
Reitzenstein, von, Werner 19
Rocholl, Theodor 10, 14-16, 18-24, 37, 43, 45, 70, 78, 165
root system 59
Rostpilze 103
Rote Liste 76, 82, 86, 92, 94, 120, 140, 173, 175
Rudorff, Ernst 45
S
Sababurger Mühle 16
Säuger 134
"Saustall" 27, 135
Schadstoffeintrag 92
Schaefer, Dr., Bernhard 37, 40, 41, 43, 68
Schleimpilze 107, 108, 174
Schmetterlinge 119
Schnabelkerfe 119, 120
Schnecken 32, 140, 141
Schneitelhainbuchen 33
Schoenichen, Walther 44, 71, 164
Schulz, Hermann 43
Schwärmerzellen 108, 109
Schwarz-Erle 33, 70-72, 74, 78, 81
Schweinemast 78
slime moulds 110
soil 59
Solitär, solitär 33, 78
Sonderstandorte, -substrate 84, 86, 94, 104
Spechte, Spechtschmiede 127, 131
Spinnen 141
Spuren 133
Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen 35, 37, 39-41, 68, 165
Stadtmuseum Hofgeismar 15, 19
Stagnogley 56, 57, 58, 83
Stammfäule 96
Stammumfang 34
Stein, vom, Gustav Adolf 21, 24
Stickstoff-Zeiger, -versorgung, -eintrag 60, 74, 75, 81, 85
Stoffeinträge 60, 78
Strauchflechten 87, 92
Streunutzung 70, 74, 78, 79, 81, 141
Strukturvielfalt 66
Suhlen 135, 138
Sukzession 45, 84
Swart, Georg, Oberforstmeister 15, 39, 43
Swart, Georg jun. 44
T
Tauben 126, 128
Thoma, Hans 21
Tongruben, -löcher 27, 28, 76, 122
Torfmoos 83, 86
Torfmoos-Erlenbruchwald 70, 72, 114, 166
Totholz, -anteil 33, 61-66, 83, 85, 87, 107, 115, 116, 122, 141, 159
U
Übersichtskarte 26
Urwaldrelikt-Arten 66, 115, 120
V
Vegetationsentwicklung 44, 78, 81
Vegetationstypen 67, 70, 71, 166
Vegetationsveränderungen 44
Veränderungen 84
Verbote 26, 159
Verein Naturdenkmal- und Heimatschutz in Kurhessen und Waldeck 40, 45
Verkehrssicherungspflicht 30
Vernässung 58
Verordnung 26, 43, 51
visitors 157
Vogelarten 124
W
Waldentwicklung 135
Waldgesellschaften 70, 166
Waldhute-Reglement vom Reinhardswalde 49, 50, 53
Waldnutzung 72
Waldökologie 66
Wald-Ökosystem 61, 63, 149
Waldschutz 32
Waldweide, -hute, -landschaft 46, 48-50, 70, 71, 74, 78, 79, 81, 84, 114, 162
walking path 31
Wanderwege 29, 159
"Wappeneiche" 25, 34, 78
Waschbär 135
Wasserhaushalt, -versorgung 57, 67
Wespen 119
Wetekamp, Wilhelm 36, 45
Wildapfel 25, 33, 48, 71, 88, 122, 166
wilderness 165
Wildgatter 44, 81
Wildkatze 136, 148
Wildnis 161-165
Wildschutzgebiet 29
Wildverbiss 78, 79, 81, 135
Winterpilze 105
wood ecosystem 62
wood pasture 51
Z
Zeigerwerte, -arten, -pflanzen 72, 73, 75
Zerfallsphase 45, 139
Zweiflügler 118
Autorenverzeichnis
Eckhard Braun *1957. Geboren in Helmarshausen (Landkreis Kassel). Journalist. Studium der Forstwissenschaften und der Publizistik in Göttingen und München. Mitarbeit in verschiedenen Projekten der Waldschadensforschung. Seit 1987 Reporter und Redakteur für das aktuelle und regionale Fernsehen des Hessischen Rundfunks mit Schwerpunkt Umwelt, Naturschutz sowie Land- und Forstwirtschaft. Langjährige Tätigkeit als Dozent für Öffentlichkeitsarbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Lebt in Zierenberg.
Helmut Burmeister *1940. Oberstudienrat i. R. Studium Deutsch, Englisch, Volkskunde und Altnordisch. Ehrenamtlich tätig als Leiter des Stadtmuseums Hofgeismar (seit 1977), verantwortlicher Redakteur Jahrbuch Landkreis Kassel (seit 1972/73); Vorsitzender des Geschichtsvereins Hofgeismar, Herausgeber u. a. der Buchreihe "Die Geschichte unserer Heimat". Lebt in Hofgeismar.
Leo Flatau *1934. Diplom-Ingenieur Maschinenbau, Abteilungsleiter und Geschäftsführer in der Konstruktion, hauptsächlich von Schienenfahrzeugen. Nebenberuflich intensive Beschäftigung mit den Schleimpilzen (Myxomyceten). Ehrenamtlicher Beauftragter der Oberen Naturschutzbehörde für die NSG "Urwald Sababurg" und "Urwald Wichmannessen". Lebt in Kassel.
Dr. Bettina Günzl *1970. Botanikerin mit Schwerpunkten in Flechtenkunde und Vegetationsökologie. Mitgründerin des Büros für Naturschutz, Ökologie & Landbau GbR (Witzenhausen). Jetzt hauptberuflich als Biologin in der Kriminaltechnik tätig. Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten über epiphytische und bodenbewohnende Flechten in Niedersachsen und Hessen. Lebt in Stuttgart.
Dr. Petra Fischer *1969. Diplom-Biologin mit den Schwerpunkten Botanik, Naturschutz und forstliche Bodenkunde. Mitinhaberin des Büros für Naturschutz, Ökologie & Landbau GbR in Witzenhausen. Expertin für Kryptogamen. Zahlreiche Publikationen und Gutachten zu den Themen FFH-Grunddatenerhebung in Wäldern, Entwicklung von FFH-Monitoring-Konzepten, Landnutzungskonzepte, Schutz von Trockenvegetation, Verknüpfung Naturschutz und Grünlandbewirtschaftung. Lebt in Göttingen.
Professor Dr. Wolfgang Hetsch *1946. Geboren in Marburg an der Lahn. Studium der Forstwissenschaften in Freiburg, Zürich und Göttingen. 1973 Diplomexamen. 1976 Promotion am Institut für Bodenkunde und Waldernährung in Göttingen. Anschließend wissenschaftlicher Assistent an diesem Institut. In einem agroforstlichen Projekt in den Usambara-Bergen Tanzanias vertrat er von 1980 bis 1982 den forstökologischen Part. Mit dem Wintersemester 1982/83 Dozent an dem damaligen Fachbereich Forstwirtschaft (heute Fakultät Ressourcenmanagement) der Fachhochschule Hildesheim/ Holzminden/Göttingen für Forstliche Bodenkunde, Standorts- und Vegetationskunde. Seitdem gilt sein besonderes Interesse den Waldböden und der Waldvegetation der näheren und weiteren Umgebung, die auch mithilfe vieler Übungen der Studenten erkundet werden. Lebt in Ebergötzen.
Walter Keitel *1964. Diplom-Forstwirt, Forstassessor. Studium der Forstwissenschaft in Freiburg. Referendariat in Hessen, anschließend Wissenschaftlicher Angestellter beim Land Hessen in der Waldschadens- und Naturwaldreservateforschung. Seit 2000 selbständig als Wissenschaftlicher Sachverständiger für Waldökologie und Naturschutz mit den Tätigkeitsschwerpunkten Naturwaldforschung und mykologische Untersuchungen. Zahlreiche Veröffentlichungen. Lebt in Unna.
Dr. Reinhard Piechocki *1949. Geboren in Halle/Saale. Studium der Biologie in Leipzig und Halle. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Genetik der Martin-Luther-Universität Halle. In der Zeit der politischen Wende Mitinitiator und später zeitweise Geschäftsführer des ersten "Unabhängigen Instituts für Umweltfragen" (UfU) in der DDR mit Niederlassungen in Berlin und Halle. Seit November 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der "Internationalen Naturschutzakademie INA Insel Vilm", einer Außenstelle des heutigen "Bundesamtes für Naturschutz" (BfN). Arbeitsschwerpunkte: Schutz und nachhaltige Nutzung der Biodiversität sowie Theorie und Geschichte des Naturschutzes. Im Jahre 2001 Initiator der jährlich stattfindenden "Vilmer Sommerakademie" über Grundsatzprobleme des Naturschutzes gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Umweltethik der Universität Greifswald sowie dem Interfakultären Ethikzentrum der Universität Tübingen. 2004 Vorlesung an der Universität Greifswald zur "Ideengeschichte des Naturschutzes". Zahlreiche Veröffentlichungen. Lebt in Kasnevitz.
Dr. Klaus Olischläger *1934. Forstdirektor a. D., Promotion 1969. Forstamtsleiter in Königstein im Taunus und Witzenhausen, Lehrtätigkeit an der Hessischen Landesforstschule in Schotten und (nebenamtlich) der Fachhochschule Forstwirtschaft in Göttingen. Leitung der Oberen Naturschutzbehörde des Regierungspräsidenten in Kassel und später Waldbaudezernent für Nordhessen und Inspektionsbeamter. Lebt in Hann. Münden.
Hermann-Josef Rapp *1944. Geboren in Wiedenbrück. Forstoberamtsrat a. D. Nach der Ausbildung zum gehobenen Forstdienst in Hessen dort in der Landesforstverwaltung in unterschiedlichen Aufgabenbereichen tätig. Lebt seit 1972 in Reinhardshagen und betätigt sich auch nach der Pensionierung intensiv durch Führungen, Vorträge und Moderationen in der Regionalentwicklung, dem Naturschutz, der Werbung für den Wald, speziell den Reinhardswald. Förderer des Ecomuseums Reinhardswald. Ehrenamtlicher Beauftragter der Oberen Naturschutzbehörde für fünf NSG, darunter auch den "Urwald Sababurg". Aktive Tätigkeit in mehreren Naturschutzorganisationen. Zahlreiche Veröffentlichungen.
Harald Reubert *1955. Geboren in Immenhausen. Gelernter Elektroinstallateur, heute technischer Angestellter einer Kasseler Firma. Seit 30 Jahren intensiv in der Naturschutzarbeit tätig, ehrenamtlicher Betreuer der NSG "Oberes Lempetal bei Hombressen" "Oberes Holzapetal" und "Hummer Bruch bei Stammen", Arbeitskreisvorsitzender der HGON, Redaktionsmitglied der "Vogelkundlichen Mitteilungen aus dem Kasseler Raum", seit 25 Jahren Mitarbeiter der Internationalen Wasservogelzählung. Leitet avifaunistische Führungen. Lebt in Grebenstein-Udenhausen.
Professor Dr. Gerd Rohmann *1940. Studium der Anglistik und Romanistik in Deutschland, Großbritannien und Frankreich, wo er sich auch ehrenamtlich für den Naturschutz engagierte. Bis zur Pensionierung Ende März 2006 Lehrstuhlinhaber für Anglistik; Literaturwissenschaft (Schwerpunkte Großbritannien, Commonwealth, Irland) an der Universität Kassel. 24 Jahre Mitglied im Naturschutzausschuss des Landesjagdverbandes Hessen, Spezialist für Niederwild und Naturschutz, bis 2005 Naturschutzbeirat der Oberen Naturschutzbehörde, 6 Jahre Präsident der Deutschen Naturlandstiftungen, Vorsitzender des deutsch-österreichisch-schweizerischen Forums für lebendige Jagdkultur. Er zeichnet für die Übersetzungen verantwortlich. Lebt in Oberweser-Gieselwerder.
Professor Dr. Gunter B. Schlechte *1951. Diplom-Agraringenieur. Inhaber eines Forschungsbüros für Angewandte Mikrobiologie. Wissenschaftlicher Autor und Dozent mit im Who's Who in the World ausgewiesener Biographie. Ehrenamtlicher Beauftragter der Oberen Naturschutzbehörde für die NSG "Urwald Sababurg" und "Urwald Wichmanessen". Wohnt in Bockenem.
Heinz Siebert *1939. Bis zum Renteneintritt Schlosser- und Kältemechanikermeister. Seit 30 Jahren Engagement im NABU, ehrenamtlicher Betreuer der NSG "Oberes Lempetal bei Hombressen" und "Oberes Holzapetal". Leitet avifaunistische Führungen. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt bei der Feldornithologie. Lebt in Hofgeismar-Hombressen.
Peter Schirmer *1941. Ausbildung zum Technischen Zeichner. Bis zum Ruhestand Sachbearbeiter und Konstrukteur im Heizwerkbau. Naturfotograf. Hobbymykologe und in diesem Arbeitsgebiet Spezialist für Schleimpilze (Myxomyceten). Intensive Arbeit mit Blumen, besonders Orchideen. Ehrenamtlicher Beauftragter der Oberen Naturschutzbehörde für die NSG "Urwald Sababurg", "Urwald Wichmanessen", "Mittelberg bei Hofgeismar" und "Warmberg-Osterberg". Lebt in Hofgeismar.
Dr. Marcus Schmidt *1965. Geboren in Kassel. Diplom-Biologe mit den Schwerpunkten Geobotanik, Zoologie und Bodenkunde. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Waldnaturschutz/Naturwaldforschung an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (Göttingen). Mitinhaber des Büros für Naturschutz, Ökologie & Landbau GbR in Witzenhausen. Zahlreiche Veröffentlichungen, Exkursionen und Vorträge zu den Themen Vegetationsökologie, Naturschutz und Biologische Vielfalt. Seit mehr als 20 Jahren ehrenamtliches Engagement im Naturschutz. Lebt in Göttingen.
Dietrich-Bernd Steiner *1938. Journalist und Publizist. Redakteur einer Tageszeitung bis 1998. Seither Gründer und Ko-Leiter des Museums Internationales Baum-Archiv, CH-Winterthur. Autor mehrerer Bücher zur Kulturgeschichte von Baum und Wald. Mitglied: Schweizerischer AutorInnen-Verband, "Kuratorium Baum des Jahres", Internationale Dendrologische Gesellschaft. Langjähriger Reinhardswaldgänger und -fotograf.
Lebt in Winterthur.
Dr. Jochen Tamm *1948. Biologiedirektor. Studium der Biologie mit dem Schwerpunkt Tierökologie. Kenner mehrerer Tiergruppen. Teamleiter für die Betreuung der Schutzgebiete im Regierungspräsidium Kassel. Vorstandsmitglied der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz. Autor vieler Beiträge zu zoologischen und naturschutzfachlichen Themen. Lebt in Kassel.
Professor Dr. Hartmut Vogtmann *1942. Geboren in Essen-Steele. Maurerlehre. Studium der Landwirtschaft und der Lebensmittelwissenschaften an der Abteilung für Landwirtschaft der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETHZ) in Zürich/Schweiz. 1970 Promotion am Institut für Tierernährung der ETHZ und dort wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1971-1974 Postdoctorate Fellow, Senior Lecturer and Research Fellow an der University of Alberta, Department of Animal Science, Edmonton/Kanada. 1974-1981 Leiter des Forschungsinstitutes für Biologischen Landbau in Oberwil/Schweiz. 1981-1994 Universitätsprofessor der Universität Gesamthochschule Kassel, Fachbereich Landwirtschaft, Internationale Agrarentwicklung und ökologische Umweltsicherung, Fachgebiet "Ökologischer Landbau" Witzenhausen. 1994-1999 Präsident des Hessischen Landesamtes für Regionalentwicklung und Landwirtschaft in Kassel. Seit 2000 Präsident des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn. Lebt in Witzenhausen.
Dr. Gunnar Waesch *1970. Diplom-Biologe mit den Schwerpunkten Botanik und Naturschutz, Studium in Göttingen. Freier Mitarbeiter bei der Bezirksregierung Hannover, der Oberen Naturschutzbehörde und im Nationalpark Hainich. Wissenschaftliche Arbeit an der Universität Göttingen. Einsätze für verschiedene Planungsbüros. Mehrere Publikationen und Gutachten u. a. zu den Themenbereichen Biotoptypenkartierung, Erfassung von Moosarten und Landschaftswandel im Mittelgebirge.
Ehrenamtliche Tätigkeiten bei der floristischen Kartierung von Phanerogamen und Kryptogamen in Niedersachsen, der Mooskartierung in Mecklenburg-Vorpommern und beim Ornithologischen Verein zu Hildesheim. Lebt in Göttingen.