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    China ist kein Reich des Bösen

    Trotz Tibet muss Berlin auf Peking setzen

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    China ist kein Reich des Bösen
    Trotz Tibet muss Berlin auf Peking setzen

    Autoren:

    Verlag:
    edition Körber-Stiftung  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Mai 2008
    Seiten: 110
    Sprache: Deutsch
    Maße: 192x126x15
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3896841343
    EAN: 9783896841346

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Roger de Weck: China als Chance5
    Trotz Tibet7
    Merkels Irrweg16
    Fortschritt überall28
    Der böse Drache42
    Das Supermachtsphantom49
    Die tüchtigen Macher64
    Im Reich der Reformen82
    Lust auf den großen Anderen96



    Klappentext

    »Aufgeklärtheit, Bürgerlichkeit und Zivilität der chinesischen Bevölkerung haben sich in einem Maße entwickelt, wie es vor zehn Jahren unvorstellbar war.«

    Im Olympiajahr 2008 brach in Tibet eine Revolte aus. Der China-Korrespondent Georg Blume war einer der wenigen Augenzeugen und berichtete aus der Hauptstadt Lhasa über den Zorn vieler Tibeter. China, das neue Reich des Bösen? Nein. Trotz Willkür und Menschenrechtsverletzungen ist die Entwicklung der Volksrepublik zu würdigen. Dies, so Blume, habe Bundeskanzlerin Angela Merkel versäumt und verspiele damit das von ihren Vorgängern in Peking angehäufte politische Kapital.

    China ist ein Modernisierungsprozess gelungen, dessen Ausmaß der Westen nicht erkennt: Das rasche Wirtschaftswachstum befreit mehr Menschen als je zuvor in der chinesischen Geschichte von bitterer Armut. Innerhalb der KP entstehen pluralistische Strukturen, und Ansätze eines Rechts- und Sozialstaats bilden sich allmählich aus: Die Stellung des Einzelnen wird zusehends gestärkt.

    Eine ernsthafte China-Politik muss diese Bemühungen anerkennen und Demokratiebestrebungen unterstützen. Frieden im Sinne einer zukunftsfähigen Weltgesellschaft wird es nur mit dem heutigen reformkommunistischen China geben.


    ISBN 978-3-89684-134-6

    Autor

    Georg Blume

    ist unter den deutschen Auslandskorrespondenten einer der profiliertesten. Seit 1997 berichtet er für die ZEIT und die taz aus Peking, zuvor aus Tokio und Paris. Im März 2008 war er Augenzeuge der Unruhen in Lhasa/Tibet und wurde als letzter westlicher Journalist ausgewiesen. Für seine Reportagen über Menschenrechtsverletzungen und Umweltskandale in China erhielt er 2007 den Liberty Award.

    Vorwort

    Im Olympiajahr 2008 brach in Tibet eine Revolte aus. Der China-Korrespondent Georg Blume war einer der wenigen Augenzeugen und berichtete aus der Hauptstadt Lhasa über den Zorn vieler Tibeter. China, das neue Reich des Bösen? Nein. Trotz Willkür und Menschenrechtsverletzungen ist die Entwicklung der Volksrepublik zu würdigen. Dies, so Blume, habe Bundeskanzlerin Angela Merkel versäumt und verspiele damit das von ihren Vorgängern in Peking angehäufte politische Kapital. China ist ein Modernisierungsprozess gelungen, dessen Ausmaß der Westen nicht erkennt: Das rasche Wirtschaftswachstum befreit mehr Menschen als je zuvor in der chinesischen Geschichte von bitterer Armut. Innerhalb der KP entstehen pluralistische Strukturen und Ansätze eines Rechts- und Sozialstaats bilden sich allmählich aus: Die Stellung des Einzelnen wird zusehends gestärkt. Eine ernsthafte China-Politik muss diese Bemühungen anerkennen und Demokratiebewegungen unterstützen. Frieden im Sinne einer zukunftsfähigen Weltgesellschaft wird es nur mit dem heutigen reformkommunistischen China geben. Georg Blume wurde 1963 in Hannover geboren. Er leistete seinen Zivildienst in einem jüdischen Kinderheim sowie in einem Zentrum für Friedensforschung in Paris. Danach blieb Georg Blume in Frankreich und wurde Korrespondent der taz. Seit 1997 lebt er mit seiner japanischen Frau in Peking, wo er als Auslandskorrespondent für die taz und die ZEIT schreibt. Bekannt geworden ist Georg Blume vor allem durch seine Reportagen über Umweltskandale und Menschenrechtsverletzungen in China. Für dieses Engagement erhielt er 2007 den Liberty Award, mit dem im Ausland tätige Journalisten für ihre couragierten Berichterstattungen gewürdigt werden.