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    Das Ganze in Bewegung

    Essays zu einer Kunstgeschichte des Gegenwärtigen

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    Das Ganze in Bewegung
    Essays zu einer Kunstgeschichte des Gegenwärtigen

    Autoren:

    Verlag:
    Philo Fine Arts  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Dezember 2008
    Seiten: 375
    Sprache: Deutsch
    Illustration: zahlreiche Abbildungen
    Maße: 169x110x28
    Einband: Leinen (Buchleinen)
    Reihe: Fundus-Bücher
    Zum Buch: Lesebändchen
    ISBN: 3865726453
    EAN: 9783865726452

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Das lebende Theater der Aufseher7
    Orte, Räume, Tätigkeiten.15
    Die »Mental Maps« von Franz Ackermann
    An den Nahtstellen des Sinns.27
    Albernheit als Methode
    Bewegter Stillstand.39
    Samuel Becketts Alte Meister im Quadrat
    Unsägliches.59
    Zu »Hell« von Jake und Dinos Chapman
    Ostentatio excrementorum.89
    Historische Anmerkungen zu »Cloaca« von Wim Delvoye
    Ein mechanischer Flötenkönig.114
    Anmerkungen zu »The King's Part« von Rodney Graham
    Hinwendung.132
    »Waiden« am Leipziger Platz. Von Tobias Hauser
    Leere Räume140
    Das Ganze in Bewegung.163
    Yayoi Kusama in Zeiten
    Der Menzel geht um!179
    Abbildungen193
    Tod durch Käse und Kunstgeschichte.217
    Pier Paolo Pasolinis »La ricotta«
    Protestantische Schriftaltäre und andere Sprachen im Raum
    Terror und Ekel. Zu Roland Topor295
    Stimme, Stimmung, Stimmen.303
    Kunsthistorische Aspekte zu Momenten bei Ana Torfs
    Die Teppiche des Johannes Vermeer332
    Nachwort349
    Drucknachweise351
    Weitere Veröffentlichungen des Autors354
    Abbildungsnachweise374



    Klappentext

    Michael Glasmeiers Texte sind Einübungen in das digressive Denken: Wie sollte man auch nicht abschweifen, wenn Thoreaus Hütte auf dem Potsdamer Platz steht, bei Rodney Graham Friedrich »der Große« sein Unwesen treibt und die Textbilder der Sechziger an protestantische Schriftaltäre erinnern? Der allgegenwärtigen Glorifizierung des Zeitgenössischen begegnet Glasmeier mit Gelassenheit, vergnüglich-präziser Historisierung und einem Lob der Albernheit.


    Vorwort

    Der Band "Geseheneres" - ein Begriff aus den Künstlerschriften Dieter Roths - erprobt eine Rückkopplung zwischen zeitgenössischer und alter Kunst. Der Glorifizierung des Zeitgenössischen begegnet Michael Glasmeier mit einer Historisierung formaler und inhaltlicher Bezüge. Das ist kein Relativismus - der "Denkraum" (Aby Warburg), den das Kunstwerk bereithält, erweitert sich in einer genaueren Betrachtung und Analyse, so dass schließlich Alte Meister wie zeitgenössische Kunst gleichermaßen profitieren. Mit Beiträgen über Yves Klein, Samuel Beckett, Yoyoi Kusama, Rodney Graham, Wim Delvoye und Franz Ackermann. Weitere Essays widmen sich den Werken Vermeers und Menzels, den Engeln, der Albernheit und ikonografischen Modellen wie Kubus, Landkarte oder Buch.

    Autoren

    Michael Glasmeier, geboren 1951 in Bochum, ist Professor für Kunstwissenschaft an der Hochschule für Künste Bremen, Essayist, Publizist und Ausstellungskurator. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Kunstgeschichte und zur Theorie und Praxis zeitgenössischer Kunst.