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Inhalt |
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| Vorwort |
7 |
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| Einleitung |
13 |
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| Das Grundproblem |
18 |
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| Praxis |
24 |
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| Dein Nächster |
27 |
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| Interpretation |
31 |
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| Wunder sind notwendig |
35 |
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| Nutze, was da ist |
38 |
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| Öffne dich dem Göttlichen |
42 |
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| Lerne zu lauschen |
48 |
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| Bedingungslose Liebe |
51 |
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| Die Tür öffnen |
37 |
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| Den Kampf aufgeben |
61 |
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| Transparenz |
68 |
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| Das erwachende Herz |
74 |
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| Abschied vom Mangelbewußtsein |
82 |
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| Dankbarkeit |
87 |
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| Freiheit von Anhaftung |
91 |
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| Die Herrlichkeit Gottes in dir |
99 |
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| Andere Dimensionen |
104 |
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| Die Tyrannei der Übereinstimmung |
112 |
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| Verbrechen und Bestrafung |
120 |
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| Macht und Meisterschaft |
127 |
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| Halte die Liebe nicht zurück |
133 |
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| Meditation über das Gefühl, geliebt zu werden |
137 |
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| Die Illusion der objektiven Realität |
139 |
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| Das Wunder: Zum Ende des Tuns gelangen |
143 |
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| Der Weg der Vergebung |
147 |
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| Der Tod des Egos |
153 |
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| Das Geschenk |
157 |
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| Gebet |
164 |
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Vorwort
Bei all dem Rummel, der zur Zeit um das Channeling gemacht wird, scheint es mir wichtig, darauf hinzuweisen, daß dies kein gechanneltes Buch ist. Die hier wiedergegebenen Informationen stammen nicht von irgendeiner vom Zuhörer getrennten Wesenheit" oder Persönlichkeit. Dieses Buch ist das Resultat eines Prozesses, in dem sich ein Zuhörer mit dem Christusbewußtsein verbunden hat, von dem er und Sie wesentliche Teile sind. Die Vorstellung von Jesus als einer vom eigenen Bewußtsein getrennten äußeren Instanz geht am Wesentlichen vorbei. Denn in unserem Innern wendet sich Jesus an uns. Er ist unser engster Freund, der manchmal mit Worten, manchmal ohne Worte zu uns spricht. Unsere Kommunikation und Verbindung mit ihm ist eine wesentliche Voraussetzung für das Praktizieren seiner Lehre.
Wir sollten uns darüber im klaren sein, daß Jesus keine exklusive Stellung innerhalb des Christusbewußtseins einnimmt. Krishna, Buddha, Moses, Mohammed, Lao Tsu und viele andere sind im Bewußtsein dort mit ihm vereint, oder vielleicht sollte ich, um genauer zu sein, eher sagen hier". Wenn es Ihnen leichter fällt, sich an Buddha oder Krishna zu wenden, dann tun Sie es. Jesus wird nicht beleidigt sein. Im Gegenteil, er wird sich freuen, weil Sie seine Lehre der Einheit leben. Jeder von uns kommuniziert mit dem Christusbewußtsein. (Sie können es, wenn Sie wollen, auch Buddha-Geist oder Brahman oder den heiligen Geist nennen.) Das ist so, weil wir alle mit dem Gottesbewußtsein verbunden sind. Wenn es nicht so wäre, würden wir in absoluter Dunkelheit leben, ohne die geringste Aussicht auf Erlösung.
In jedem von uns existiert ein winziger Funke des Lichts, der die Dunkelheit unseres Unbewußten erhellt. Es ist der göttliche Funke des Bewußtseins, der unsere Verbindung zu Gott aufrechterhält. Dieser Lichtfunke verbindet uns auch mit dem göttlichen Lehrer unserer Tradition und dem göttlichen Kern in unseren Brüdern und Schwestern.
Könnten wir, wie Jesus in diesem Buch betont, diesen Lichtfunken in jedem von uns nur sehen, würde sich alle Dunkelheit in unserer Wahrnehmung und Erfahrung auflösen, und die Welt, wie wir sie kennen, würde verschwinden. So findet die Liebe Eingang in unser eigenes Herz und in die Herzen unserer Brüder und Schwestern.
Glauben Sie nur nicht, daß irgendeine der Widerspiegelungen des Christusbewußtseins ein anderes Ziel verfolgt als die Errichtung des Königreichs der Liebe in unseren Köpfen und Herzen. Das ist ihr einziges Ziel. Mahavira, der heilige Franz, der Baal Schem Tov, Rumi - alle arbeiten auf dieses Ziel hin.
Die Einteilung in verschiedene Religionen ist ein Relikt dieser Welt. Solche Grenzen existieren nicht im Christusbewußtsein, in welchem alle Wesen im Streben nach einem einzigen Ziel vereint sind. Es fällt uns schwer, uns das vorzustellen, aber es ist so.
Jeder, der in der jüdisch-christlichen Tradition aufgewachsen ist, ist irgendwann mit der Lehre Jesu in Berührung gekommen. Das gilt gleichermaßen für Christen und für Juden, aber es gilt auch für Atheisten oder Agnostiker.
Die Juden müssen die Botschaft, die Jesus ihnen brach te, verstehen und annehmen, und die Christen müssen durchschauen, auf welche Weise seine Lehre der Liebe
und Vergebung in eine Lehre der Angst und Schuld umgewandelt wurde. Die Atheisten müssen seine revolutionäre Botschaft von der Gleichheit der Menschen verstehen.
Alle, die Jesus entweder abgelehnt oder auf ein Podest gestellt haben, haben seine Lehre mißverstanden. Deshalb muß für uns alle eine Richtigstellung stattfinden. Jesus hält für jeden von uns eine spezielle Botschaft bereit, die uns hilft, unsere Schuld aufzulösen und durch unsere Angst hindurchzugehen.
Jesus erwartet nicht, daß wir zum Christentum übertreten, denn so etwas existiert in Wirklichkeit überhaupt nicht. Das Christentum ist ein Mythos der Trennung. Es trennt den Christen vom Juden, den Moslem vom Buddhisten. Glauben Sie, Jesus hätte eine solche Idee befürwortet? Natürlich nicht!
Ein Mensch, der die Lehre Jesu lebt, befürwortet keinerlei Trennung. Er praktiziert allen Menschen gegenüber Liebe und Vergebung, sich selbst eingeschlossen. Er umarmt den Juden, den Moslem und den Hindu als seinen Bruder. Er versucht nicht, andere zu bekehren, sondern ruht sicher in seinem eigenen Glauben. Er vertritt auch nicht die Ansicht, daß denjenigen, die einen anderen Weg wählen, die Erlösung versagt bleibt. Ein wahrer Nachfolger Jesu weiß, daß Gott viele Wege kennt, auf denen er uns nach Hause führt, und zweifelt nie am guten Ausgang.
Jeder von uns hat die Möglichkeit, eine persönliche Beziehung zu Jesus einzugehen. Diese Beziehung entsteht einfach dadurch, daß wir anfangen, sie uns zu wünschen, und darauf vertrauen. Das erfordert keine bestimmte Technik, keine Anrufung und keine esoterischprirituelle Praxis. Es genügt, das einfache, aber echte Bedürfnis nach seiner Freundschaft und Führung zu haben.
Wir sollten uns darüber im klaren sein, daß Jesus keine Autoritätsperson sein will. Im Gegenteil, er stellt sich allen Autoritäten, außer der Gottes, entgegen. Er bittet uns einfach nur, seine Hand als die eines Ebenbürtigen zu ergreifen und auch all unseren Brüdern und Schwestern mit der gleichen Gesinnung und Achtung zu begegnen.
Seine Lehre mag einfach sein, aber ihre Umsetzung im Alltag erfordert unsere ganze Aufmerksamkeit, unsere ganze Energie, unsere ganze Hingabe. Die Aufforderung, jeden Menschen, dem wir begegnen, als ebenbürtig zu betrachten und alle Fehler zu sehen und zu vergeben, ist eine revolutionäre Lehre. Eine, die unsere Schuld wegwaschen und uns helfen wird, durch unsere Ängste hindurchzugehen.
Als ich an diesem Projekt zu arbeiten begann, tat ich das mit der gleichen Hingabe, die ich auch meinen anderen Büchern entgegengebracht habe. Doch das war nicht genug. In stiller Einsicht verwarf ich ungefähr einhundertfünfzig Seiten guten Materials. Es war einfach nicht das Buch, das zu diesem Zeitpunkt meines Lebens entstehen sollte. Hier wurde etwas Neues von mir verlangt, und ich verlangte etwas Neues von meinem Lehrer.
Ich wünschte mir ein einfaches, klares Buch, das uns helfen würde, unsere Beziehung zu Jesus und seiner Lehre zu klären. Und als ich darum bat, wurde mir klar, daß ein Teil von Paul in den Hintergrund treten mußte, damit er ein solches Buch schreiben konnte. Pauls Identität mußte in Frage gestellt werden. Seine Glaubenssysteme und sein Vokabular mußten aufgeweicht werden. Vorstellungen, die ihm das Gefühl gaben, von anderen getrennt zu sein, mußten weggesprengt werden. Solange dies nicht geschah, konnte das Buch nicht entstehen.
Im Verlauf dieses Prozesses lernte ich, mehr auf meine Beziehung zu Jesus zu vertrauen als auf alles, was ich von ihm oder über ihn gelesen hatte. Auch sah ich Jesus unermüdlich im Leben vieler Menschen wirken, die anscheinend an etwas anderes glaubten als ich.
Glaubenssysteme trennen. Liebevolle Gedanken vereinen. Wenn du meiner Lehre folgen willst, dann lebe sie mit jedem einzelnen Gedanken. Segne deinen Bruder, auch wenn du anderer Meinung bist als er." Dies hatte Jesus von jeher gelehrt. Er wollte diese Lehre nun lediglich in einem größeren Rahmen verbreiten.
Dieses Buch aus Jesus und dem Christusbewußtsein heraus entstehen zu lassen hieß, alle Bereiche meines Lebens einer Prüfung zu unterziehen. Es ging weniger um eine Änderung meines Schreibstils als um eine grundlegende Veränderung meiner bisherigen Überzeugungen. Ich mußte, als eine Art tägliche spirituelle Praxis, alle Vorstellungen verwerfen, die Wahrnehmungen oder Gefühle der Trennung hervorrufen".
Ich kann Ihnen versichern, daß ich alles andere als vollkommen in dieser Praxis war. Aber ich empfinde eine tiefe Dankbarkeit für diesen Lernprozeß und dieses Buch, weil beide mir halfen, einen (sehr schwierigen) Schritt nach vorn auf meinem spirituellen Weg zu machen.
Ich hoffe, daß Ihnen dieses Buch die einfache, aber tiefgreifende Praxis der Vergebung und Einheit nahebringen kann, die Ihr Leben grundlegend verändern wird. Es ist jene Praxis, die Jesus in seinem Leben auf dieser Erde zur Vollendung brachte. Und es ist die Praxis, die er uns in jedem Moment empfiehlt, in dem wir uns an ihn wenden und um seine Hilfe bitten.
Das Leiden wird ein Ende haben, wenn wir beschließen, daß wir genug gelitten haben. Jeder von uns beginnt in seinem eigenen Leben nach einer besseren Möglichkeit zu suchen. Glauben Sie, daß Jesus uns jetzt im Stich lassen wird? Glauben Sie, daß der kleine Funke in Ihrem und in meinem Herzen schwächer wird, daß unsere Angst, unsere Schuld und unser Schmerz ihn auslöschen werden? Das kann nicht sein. Die Liebe Jesu', Krishnas, Buddhas und aller aufgestiegenen Meister umgibt uns in unserem einsamen Gebet. Sie nährt den Funken in unseren Herzen und hilft uns, noch mutiger durch unsere Angst und Scham hindurchzugehen. Sie erhellt all unsere begrenzenden Glaubenssysteme und Lebensbedingungen mit göttlichem Licht.
Da das Licht in unserem Innern ist, kann es sich nicht weigern zu scheinen, wenn wir es darum bitten. Das Licht des Christus ist in jedem von uns. Bringen wir es gemeinsam im Namen der Liebe zum Strahlen.
Paul Ferrini
Santa Fe, New Mexico
Dezember, 1993
Das wichtigste Buch, das ich je gelesen habe. Ich studiere es wie die Bibel.
Elisabeth Kübler Ross
„Meine Erfahrung auf dieser Erde war keineswegs anders als deine. Ich kenne jedes Verlangen und jede Angst, denn ich habe alles durchlebt. Und ich wurde nicht durch höhere Fügung daraus erlöst. Wie du siehst, bin ich kein besserer Tänzer als du. Ich habe einfach nur mehr Bereitschaft gezeigt, teilzunehmen und zu lernen, und das ist alles, was ich von dir verlange: Sei bereit. Nimm teil. Berühre und laß dich berühren. Öffne deine Arme fürdas Leben und laß zu, daß es dein Herz berührt."
ISBN 978-3-89901-446-4
Paul Ferrinis Werk verbindet auf einzigartige Weise die Lehren Jesu mit anderen Weisheitstraditionen und führt den Leser zurück in das Herz der Heilung. Seine Vorträge und Gespräche, seine Retreats und der Affinity-Prozess haben Tausenden geholfen, ihre Praxis der Vergebung zu vertiefen und ihre Herzen der göttlichen Gegenwart in sich und anderen zu öffnen. www.paulferrini.com / www.paul-ferrini.de