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    Der hemiplegische Patient

    Kognitiv-therapeutische Übungen

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    Der hemiplegische Patient
    Kognitiv-therapeutische Übungen

    Autoren:

    Verlag:
    Richard Pflaum Vlg   Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Auflage: 2., durchgesehene Auflage.
    Erschienen: September 2008
    Seiten: 214
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 97 Abbildungen
    Maße: 239x169x13
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Pflaum Physiotherapie
    ISBN: 3790509744
    EAN: 9783790509748

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Autoren und Übersetzer7
    Geleitwort9
    1Die Lehren der Rehabilitation und die Bedeutung der Übung11
    1.1Die Übungsdefinitionen11
    1.2Der therapeutische Kreislaufeine methodologische Annäherung an die Übung12
    1.3Die verschiedenen Theorien der Rehabilitation19
    1.4Der therapeutische Dualismus25
    1.5Die Parameter der Bewegung29
    1.6Literaturverzeichnis32
    2Vom Tasten zum Sinnesraum33
    2.1Die Hand33
    2.2Die taktile Wahrnehmung34
    2.3Das Bewusstsein39
    2.4Der Rumpf41
    2.5Die Entwicklung des Konzeptes der posturalen Kontrolle43
    2.6Die Bewegung und die organisatorischen Fähigkeiten46
      2.6.1Der Körper als wahrnehmende Oberfläche47
      2.6.2Die Fragmentierung50
      2.6.3Aufmerksamkeit und Interaktion50
      2.6.4Der Welt einen Sinn geben52
    2.7Räumliche Operationen und therapeutische Übung53
      2.7.1Der Raum als hervorstechende Eigenschaft53
      2.7.2Der Raum als Mosaik von Sinnesräumen57
      2.7.3Der Raum als kognitive Strategie60
      2.7.4Der Raum als Inhalt62
    2.8Literaturverzeichnis64
    3Der Aufbau der Übungen66
    3.1Die Interpretation der Pathologie68
      3.1.1Abnorme Reaktion auf Dehnung74
      3.1.2Abnorme Irradiation76
      3.1.3Elementare Schemata79
      3.1.4Veränderung der Rekrutierung82
    3.2Die Merkmale der Übungen84
      3.2.1Die Art der Interaktion84
      3.2.2Perzeptive Hypothese86
      3.2.3Die Übungsarten88
    3.3Literaturverzeichnis98
    4Die Übungen100
    4.1Die Schwierigkeit einer Übungsgliederung100
    4.2Problem - Hypothese - Lösung100
    4.3Klassifizierung der Übungen103
      4.3.1Das Körpersegment104
      4.3.2Die spezifische Motorik104
      4.3.3Die Sinnesmodalitäten104
      4.3.4Die kognitiven Operationen105
    4.4Die Wiederherstellung der Handfunktion108
    4.5Die Wiederherstellung der Fortbewegung136
      4.5.1Übungen im Liegen136
      4.5.2Übungen im Sitzen140
      4.5.3Übungen im Stand156
    4.6Literaturverzeichnis191
    5Die Planung der Behandlung192
    5.1Von der Beobachtung bis zu den erwarteten endgültigen Veränderungen193
    5.2Die Strukturierung der Behandlung196
    5.3Die Übung als Interaktion199
    5.4Die Überprüfung der Ergebnisse auf verschiedenen Ebenen200
    Formulare203
    Sachregister211



    Vorwort

    Geleitwort

    Mit dem Buch "Der hemiplegische Patient - kognitiv-therapeutische Übungen" werden das Therapiekonzept und die ihm zugrundeliegenden Überlegungen von Professor Dr. Carlo Perfetti, Klinikchef der neurologischen Rehabilitationsklinik in Schio bei Vicenza in Italien, den im deutschen Sprachraum tätigen neurologischen Rehabiliteuren zugänglich gemacht.

    Nach Jahren intensiver neurophysiologischer Forschungsarbeit konzentrierte sich sein Interesse auf die Fragen und Probleme der neurologischen Rehabilitation. Er entwickelte sein Rehabilitationskonzept - insbesondere für hemiplegische Patienten - in enger Zusammenarbeit mit Neurologen, Bioingenieuren, Linguisten, Physiologen und Physiotherapeuten. Über die Grenzen Italiens hinaus ist sein Konzept bekannt geworden unter der Bezeichnung "Kognitiv-therapeutische Übungen".

    Als Wissenschaftler und Arzt in der Neurorehabilitation fühlt sich Professor Perfetti dem russischen Neurophysiologen A. R. Lurija als seinem geistigen Vater tief verpflichtet. Dabei beschäftigt ihn die Verknüpfung zwischen der typischen systemischen Sicht der russischen Neurophysiologie mit der westlichen Vorgehensweise.

    Fragen nach der Organisierung von Bewegungen, der Rolle kortikaler Areale bei der Generierung von Bewegungen und den Modalitäten motorischen Lernens werden von Professor Perfetti immer wieder neu reflektiert. Für die Therapie wird der Begriff der "therapeutischen Übung" als zentral verstanden. Dabei handelt es sich nicht um mehr oder weniger mechanische Abläufe, sondern betont wird das kognitive Lösen bestimmter Aufgaben unter Nutzung der verschiedenen afferenten Informationen. Professor Perfetti schreibt in seinem Buch: "Wenn die Rehabilitation sich dem ZNS zuwenden soll, kann man nicht umhin, die Aufmerksamkeit des Patienten zu berücksichtigen". Zur Unterstützung dieser Problemlösungen wurde - in Zusammenarbeit mit Bioingenieuren - das typische Perfetti-Material entwickelt, das in diesem Buch vorgestellt wird.

    Die Übersetzung ins Deutsche ist zustandegekommen durch die intensive, aufopfernde Arbeit von Frau Susanne Wopfner-Oberleit und Frau Anneliese Dieplinger-Falchetto. Beide haben über einen sehr langen Zeitraum, als Physiotherapeutin und Ergotherapeutin in der täglichen Berufsarbeit stehend, ihre Freizeit dieser Übersetzungsarbeit gewidmet. Der Vorteil ihrer Übersetzung und Mitarbeit liegt in ihrer Vertrautheit mit den Gedankengängen und der Arbeitsweise von Professor Perfetti. Frau Franca Pant é hat die Übersetzung auf ihre fachliche Richtigkeit überprüft. Herausgeberin und Verlag danken den Übersetzerinnen sehr herzlich für ihre Leistung.

    Herausgeberin und Verlag verbinden mit dem herzlichen Dank an Professor Perfetti die Hoffnung, dass dieses Buch zur Intensivierung eines grenzüberschreitenden Dialogs innerhalb der Neurorehabilitation zugunsten der Betroffenen beitragen möge.

    München, Frühjahr 1997

    Ingeborg Liebenstund

    Klappentext

    Das erste deutschsprachige Buch des bekannten italienischen Spezialisten Carlo Perfetti stellt umfassend die theoretischen Grundlagen seines weltweit anerkannten therapeutischen Konzeptes sowie die praktische Durchführung vor.

    Aufgrund langjähriger intensiver Forschungstätigkeit entwickelte Perfetti ein eigenständiges Therapiekonzept für die Rehabilitation nach Läsionen des Gehirns. Seine »Kognitiv-therapeutischen Übungen« beruhen nicht auf mechanischen Abläufen, sondern auf dem kognitiven Lösen bestimmter Aufgaben. Zu diesen Übungen wurden entsprechende Therapiematerialien entwickelt, die auch in diesem Buch vorgestellt werden.

    Das Therapiekonzept von Professor Perfetti gehört zu den in Deutschland anerkannten Fortbildungsmaßnahmen für Physiotherapeuten und Ergotherapeuten.

    http://www.pflaum.de

    Register

    Sachverzeichnis


    A

    Abhängigkeit 84, 85
    abnorme Irradiationen 74, 76, 77, 89, 94, 123, 140, 157, 161
    abnorme Reaktion auf Dehnung 74, 89, 118, 120
    Adoption 84, 85
    Afferenzen 27, 34, 69
    akustische Rezeptoroberfläche 58
    Algodystrophie-Syndrom 133
    Alpha-Motoneurone 48, 72
    Analyse 67
    Analysierfähigkeit 30
    Arbeitseinheiten 197
    Arbeitshypothese 201
    Aufgabe, perzeptive 32
    Aufmerksamkeit 39, 50, 89
    Ausdehnung 61
    Auto-Organisation 63


    B

    Beckeninnenrotation 162
    Behandlungsabiauf 192
    Behandlungsphase 196
    Behandlungsplanung 192, 198
    Beinmuskulatur, dorsale 175
    Beobachtung 193, 194
    Bewegungsraum 27
    Bewegungsregulierungen 97
    Bewusstsein 39, 50
    Bobath 83


    C

    Corpus callosum 41, 43


    D
    Defizit, motorisches 27
    Dehnreaktion 75
    Dehnreflex 76
    diachrone Methode 21
    Diaschisis 81, 83
    Distanz 57
    Dorsalextension des Fußes 146
    Drucksensationen 168
    Druckwahrnehmung 152
    Durchfuhrungsmodalitäten 68
    Durchführungsphase 198
    dynamische Muskelrekrutierungen 162


    E

    elementare Schemata 80, 83
    Ergebnisse 200
    Erkennen von Distanzen 130
    Extension 90
    Extension, Ellenbogen 129
    Extensionssynergie 82
    Extensormuskulatur 182
    Extremität 113
    Extremität, untere 136, 138, 139


    F

    falsifizierende Verfahren 18
    Fazilitationen 27, 95, 117, 157

    feed-back-Mechanismen 28
    Ferse 158, 176, 180, 182
    Finger 112, 115, 118
    Flexion 90
    Flexion, Ellenbogen 129
    Flexionssynergie 82
    Flexormuskulatur 182
    Fragmentierung 50
    Frakturen 166
    Frührehabilitation 137
    Fuß 140, 144, 149, 179
    Fußmuskulatur 140, 150, 153
    Fußsohle 152, 156, 168, 171


    G

    Gamma-Motoneurone 48, 72
    Gang 164
    Gangablauf 173
    Gehen 152, 180
    Gelenk 47
    Gelenkrezeptoren 48
    Gewicht 153
    Gewichtsverlagerung 168
    - allmähliche 174
    - kontrollierte 164


    H

    Haltung 43
    Hand 33
    - Repräsentationen 39
    Handfunktion 108
    Handgelenk 114, 118, 122, 124, 127
    Handgelenkextensionsbewegung 123
    Handgelenkflexionsbewegung 123
    Handmotorik 33, 36
    Härtekonsistenz 187
    Hemiplegiepatient 60
    Hemisphären 41, 42, 61
    heteronym 70
    homonym 70
    homunkuläre Theorie 35
    Homunkulus 41
    Hüftflexion 159, 160
    Hüftgelenk 138
    Hypothese 12, 16, 37, 62, 71, 86, 88, 103, 104, 120, 133, 187, 193
    - analytisch-kulturistische 20
    - perzeptive 28


    I

    IA-Afferenzen 70, 80, 91, 93
    Impulsleitung 26
    Informationsaufnahme, kinästhetische 136
    - taktile 136
    Informationsverarbeitung 144
    Inhalt 62, 199
    Intensität 31, 88
    Interaktion 50, 84, 85, 199
    - kooperative 84
    - rehabilitative 84
    Interneurone 69, 71
    Interphalangealgelenke 182
    Interpretationsprozess 52, 194
    Irradiation 74, 77, 78, 115
    Irradiationskontraktionen 83
    Irradiationsphänomene 157, 174
    isolierte Extension 118


    K

    Kinästhesie 49, 93
    kinästhetische Informationen 105, 118, 122, 157, 180
    kinästhetische Informationsaufnahme136
    kinetische Kette 97
    Klassifizierung der Übungen 103
    Kniegelenksextension 160
    kognitiv-therapeutische Übungen 100
    kognitive Operationen 105
    kognitive Prozesse 21, 39
    kognitives Problem 101
    Komplex Oberarm-Unterarm 131
    Kontraktionen 94
    Kontraktionen des M. trizeps surae 163
    Kontraktionsintensität 82
    Kontrollfähigkeit 95
    kontrollierte Gewichtsverlagerung 164
    kooperative Interaktion 84
    Körperhälften 188
    Körpersegment 104
    kortikales Organ 33


    L

    Labyrinthreflexe 44
    Läsion 60, 68, 82
    Lernprozess 71


    M

    M. extensor digitorum longus 155, 185
    M. extensor hallucis longus 155, 185
    M. flexor digitorum longus 178
    M. tibialis anterior 155, 185
    M. tibialis posterior 146
    M. trizeps surae 143, 144, 146, 148, 155, 158, 162, 176, 177
    mechanistische Sichtweise 55
    Medianlinie 42, 43
    Metakarpophalangealgelenke 75, 111, 127, 128, 182
    Methode, analytisch-kulturistische 23
    - diachrone 21
    Methode, neuromotorische 25
    - psychomotorische 25
    - synchrone 21
    - neuromotorische 39
    Mm. ischiocrurales 155
    Mm. peronei 155
    Modalitäten 199
    Motoneurone 33, 70, 71
    motorische Aktivitäten 77
    motorischer Kortex 33, 38
    motorisches Areal 41
    motorisches Defizit 27
    Muskelkontraktionen 55, 67, 87
    Muskelrekrutierung 114
    Muskelrezeptoren 48


    N

    Nackenreflexe 44
    Neglect 188
    Neuromotorik 21, 24, 25
    neuromotorische Methoden 39


    O

    Okzipitallappen 49
    olfaktorische Rezeptoroberfläche 58
    Organisationsfähigkeit 46, 48, 52


    P

    paralytisch 83
    Parietallappen 49
    Pathologie 68
    perzeptive Aufgabe 32
    perzeptive Hypothese 96, 101
    Plattform 170
    plegische Seite 188
    Popper, Karl 12
    posturale Kontrolle 43
    posturales Element 41
    Pragmatik 51
    primär-motorisches Areal 60
    Pronationsbewegung 126
    Propriozeptive Gymnastik 47
    propriozeptive Wahrnehmung 49
    Prozesse, kognitive 21
    Psychomotorik 24, 25, 29
    Pyramidenbahn 26, 33, 35, 60, 80


    R

    Raum als Inhalt 62
    räumliche Operationen 53, 55, 60
    räumliche Sinnzuweisung 57, 58
    Räumlichkeit 29, 88
    Reaktion 74
    reflektorische Kontraktionen 123
    Reflexaktivität 23, 77
    Rehabilitation 32
    Rehabilitationsplan 68
    Rehabilitationstheorie 19
    rehabilitative Interaktion 84, 88
    Reibungswiderstände 144, 157
    Reizschwelle 137
    Rekrutierung 82, 120, 148, 198
    Rekrutierungsdefizit 83, 153
    Repräsentationen 39, 40, 42
    Rezeptoroberfläche 49, 50, 58
    - akustische 58
    - olfaktorische 58
    - somästhetische 58, 62
    - visuelle 58
    Richtung 57
    Rückenmark 69, 76
    Rumpf 41, 159, 188
    Rumpfbewegungen 138


    S

    Salter 13
    Schulter-Arm-Syndrom 133
    Schultergelenk 132
    segmentale Übungen 91
    Sehen 59
    selektive Fingerbewegungen 116
    Sensibilität 55
    Sensibilitätsstörungen 128, 181
    Sherrington 77
    simultane Kontrolle 139
    Sinnesorgan 47
    Sinnesräume 57, 61
    Sinnzuweisung, räumliche 57
    Somästhesie 49
    Somästhetik 58
    somästhetische Rezeptoroberfläche 58, 62
    somästhetischer Kanal 22
    somato-sensibler Bereich 104
    Spastizität 71, 73
    Spielbein 173
    Sprunggelenk 148, 150
    Stabilisierung des Vorfußes 177
    Stand 156, 158, 161, 162
    Standbein 173
    Strukturierung 196
    Supinationsbewegung 126
    synaptischer Widerstand 77
    synchrone Methode 21
    Synergieschemata 79, 93


    T

    taktile Informationen 120
    taktile Informationsaufnahme 136
    taktile Rezeptoren 48
    taktile Wahrnehmung 34
    taktiles Erkennen 120
    Tastsinn 34, 37, 49, 93
    Temporallappen 49
    Tiefensensibilität 40
    tonische Anpassung 114


    U

    Übung 84
    - nach Brunnstrom 144
    - Aufbau 66
    - therapeutische 11
    Übungen dritten Grades 88, 96
    - ersten Grades 88, 89, 92, 113
    Übungen in Rückenlage 136
    umfassender Art 92
    - zweiten Grades 88, 94, 95
    - segmentale 91

    Übungsgliederung 100

    Übungsserien 100
    Unterschenkelmuskulatur 140


    V

    visuell-kinästhetische Transformation 105
    visuelle Informationen 105
    visuelle Rezeptoroberfläche 58
    visueller Bereich 104
    Vorfuß 158, 183
    Vorgangsweise, systemische 54


    W

    Wahrnehmung 85, 134
    Wahrnehmung, propriozeptive 49
    Wahrnehmung, taktile 34
    Wahrnehmungsaufgabe 171
    Wiederherstellungsmodelle 197
    Willkürbewegungen 77
    Willkürmotorik 79


    Z

    Zeitlichkeit 30, 88
    Ziele 199
    Zwischenveränderung 201



    Autor

    Der Autor:
    Primario Prof. Dr. Carlo Perfetti
    Regione del Veneto - U.L.S.S.n.4.
    Di. Recupero Rieducazione Funzionale
    Via S. Camillo De Lellis
    36015 Schio (VI) Italien


    Impressum

    CAVE / Warnhinweis:

    Bitte beachten Sie: Die medizinische Entwicklung schreitet permanent fort. Neue Erkenntnisse, was Medikation und Behandlung angeht, sind die Folge. Autoren und Verlag haben größte Mühe walten lassen, um alle Angaben dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung anzupassen. Dennoch ist der Leser aufgefordert, Dosierungen und Kontraindikationen aller verwendeten Präparate und medizinischen Behandlungsverfahren anhand etwaiger Beipackzettel und Bedienungsanleitungen eigenverantwortlich zu prüfen, um eventuelle Abweichungen festzustellen.

    Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme
    Ein Titeldatensatz für diese Publikation ist bei der Deutschen Bibliothek erhältlich.

    © Copyright 2008 by Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG München • Bad Kissingen • Berlin • Düsseldorf • Heidelberg

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    Satz: Elisabeth Schimmer, Ergoldsbach
    Druck und Bindung: Druckerei Sommer, Feuchtwangen
    Umschlagmoti Detail aus "Deposizione" von Pontorno (S. Felicita, Florenz)
    Informationen über unser aktuelles Buchprogramm finden Sie im Internet unter:


    Autoren und Übersetzer

    Professor Carlo Perfetti
    Nach seiner Ausbildung zum Neuropsychiater an der Universität Pisa war Prof. Perfetti sowohl praktisch als auch in Lehrtätigkeit an verschiedenen Rehabilitationseinrichtungen Italiens tätig. Seit 1970 ist er Dozent an der Klinik für Nerven- und Geisteskrankheiten der Universität Pisa, seit 1991 Direktor der Schule für Rehabilitationstherapie in Schio bei Vicenza in Italien. Er ist Gründer der Zeitschriften "Riabilitazione e Apprendimento" (Rehabilitation und Lernen) und "Case Report".

    Seine wissenschaftliche Forschungstätigkeit widmete Prof. Perfetti zunächst dem Gebiet der klinischen Neurophysiologie. Später konzentrierten sich seine Forschungen ausschließlich auf die Rehabilitation. Gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten, mit Physiologen, epistemologischen Linguisten und Bioingenieuren entwickelte er eine eigenständige Rehabilitationsmethode, die "Kognitive Therapeutische Übung", die für den deutschen Sprachraum in diesem Buch erstmals ausführlich publiziert wird.

    Susanne Wopfner-Oberleit
    Die Ausbildung zur Physiotherapeutin absolvierte Frau Wopfner-Oberleit an der Akademie für Physiotherapie in Innsbruck. Stationen ihrer beruflichen Tätigkeit waren die Neurologische Universitätsklinik Innsbruck und die Klinik von Hanover, New Hampshire/USA. 1990 begann sie die theoretische wie praktische Ausbildung bei Prof. Perfetti in Schio bei Vicenza. Im gleichen Jahr erwarb sie das Diplom für Hippotherapie. Seit 1992 ist sie als Physiotherapeutin an der Neurologischen Universitätsklinik in Innsbruck tätig.

    Im deutschsprachigen Raum ist Frau Wopfner-Oberleit durch ihre Kurse zum Therapiemodell von Prof. Perfetti vielen Physio- und Ergotherapeuten bekannt.

    Anneliese Dieplinger-Falchetto
    Ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin absolvierte Frau Dieplinger-Falchetto an der Akademie für Ergotherapie am Allgemeinen Krankenhaus Wien. Stationen ihrer beruflichen Tätigkeit waren die Neurologische Abteilung der Niederösterreichischen Landesnervenklinik Maria Gugging, das Neurologische Krankenhaus der Stadt Wien "Maria Theresien Schlössl" sowie auch die Arbeit als freiberufliche Ergotherapeutin. Im Rahmen ihrer Teilnahme an Weiterbildungskursen besuchte sie auch Kurse von Prof. Perfetti in Schio bei Vicenza.

    Franca Pante
    Im Anschluss an die Ausbildung zur Rehabilitationstherapeutin arbeitete Frau Pant é zunächst im Allgemeinen Krankenhaus von Vicenza, von 1983-1987 als Cheftherapeutin. Heute ist sie als Rehabilitationstherapeutin mit koordinierender Funktion im Krankenhaus von Schio/ Italien tätig.

    Frau Pante ist als Instruktorin bei Kursen der "Kognitiv Therapeutischen Übungen" in Italien wie im Ausland tätig.