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Richard Pflaum Vlg Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhalt | ||||||
| Autoren und Übersetzer | 7 | |||||
| Geleitwort | 9 | |||||
| 1 | Die Lehren der Rehabilitation und die Bedeutung der Übung | 11 | ||||
| 1.1 | Die Übungsdefinitionen | 11 | ||||
| 1.2 | Der therapeutische Kreislaufeine methodologische Annäherung an die Übung | 12 | ||||
| 1.3 | Die verschiedenen Theorien der Rehabilitation | 19 | ||||
| 1.4 | Der therapeutische Dualismus | 25 | ||||
| 1.5 | Die Parameter der Bewegung | 29 | ||||
| 1.6 | Literaturverzeichnis | 32 | ||||
| 2 | Vom Tasten zum Sinnesraum | 33 | ||||
| 2.1 | Die Hand | 33 | ||||
| 2.2 | Die taktile Wahrnehmung | 34 | ||||
| 2.3 | Das Bewusstsein | 39 | ||||
| 2.4 | Der Rumpf | 41 | ||||
| 2.5 | Die Entwicklung des Konzeptes der posturalen Kontrolle | 43 | ||||
| 2.6 | Die Bewegung und die organisatorischen Fähigkeiten | 46 | ||||
| 2.6.1 | Der Körper als wahrnehmende Oberfläche | 47 | ||||
| 2.6.2 | Die Fragmentierung | 50 | ||||
| 2.6.3 | Aufmerksamkeit und Interaktion | 50 | ||||
| 2.6.4 | Der Welt einen Sinn geben | 52 | ||||
| 2.7 | Räumliche Operationen und therapeutische Übung | 53 | ||||
| 2.7.1 | Der Raum als hervorstechende Eigenschaft | 53 | ||||
| 2.7.2 | Der Raum als Mosaik von Sinnesräumen | 57 | ||||
| 2.7.3 | Der Raum als kognitive Strategie | 60 | ||||
| 2.7.4 | Der Raum als Inhalt | 62 | ||||
| 2.8 | Literaturverzeichnis | 64 | ||||
| 3 | Der Aufbau der Übungen | 66 | ||||
| 3.1 | Die Interpretation der Pathologie | 68 | ||||
| 3.1.1 | Abnorme Reaktion auf Dehnung | 74 | ||||
| 3.1.2 | Abnorme Irradiation | 76 | ||||
| 3.1.3 | Elementare Schemata | 79 | ||||
| 3.1.4 | Veränderung der Rekrutierung | 82 | ||||
| 3.2 | Die Merkmale der Übungen | 84 | ||||
| 3.2.1 | Die Art der Interaktion | 84 | ||||
| 3.2.2 | Perzeptive Hypothese | 86 | ||||
| 3.2.3 | Die Übungsarten | 88 | ||||
| 3.3 | Literaturverzeichnis | 98 | ||||
| 4 | Die Übungen | 100 | ||||
| 4.1 | Die Schwierigkeit einer Übungsgliederung | 100 | ||||
| 4.2 | Problem - Hypothese - Lösung | 100 | ||||
| 4.3 | Klassifizierung der Übungen | 103 | ||||
| 4.3.1 | Das Körpersegment | 104 | ||||
| 4.3.2 | Die spezifische Motorik | 104 | ||||
| 4.3.3 | Die Sinnesmodalitäten | 104 | ||||
| 4.3.4 | Die kognitiven Operationen | 105 | ||||
| 4.4 | Die Wiederherstellung der Handfunktion | 108 | ||||
| 4.5 | Die Wiederherstellung der Fortbewegung | 136 | ||||
| 4.5.1 | Übungen im Liegen | 136 | ||||
| 4.5.2 | Übungen im Sitzen | 140 | ||||
| 4.5.3 | Übungen im Stand | 156 | ||||
| 4.6 | Literaturverzeichnis | 191 | ||||
| 5 | Die Planung der Behandlung | 192 | ||||
| 5.1 | Von der Beobachtung bis zu den erwarteten endgültigen Veränderungen | 193 | ||||
| 5.2 | Die Strukturierung der Behandlung | 196 | ||||
| 5.3 | Die Übung als Interaktion | 199 | ||||
| 5.4 | Die Überprüfung der Ergebnisse auf verschiedenen Ebenen | 200 | ||||
| Formulare | 203 | |||||
| Sachregister | 211 | |||||
Geleitwort
Mit dem Buch "Der hemiplegische Patient - kognitiv-therapeutische Übungen" werden das Therapiekonzept und die ihm zugrundeliegenden Überlegungen von Professor Dr. Carlo Perfetti, Klinikchef der neurologischen Rehabilitationsklinik in Schio bei Vicenza in Italien, den im deutschen Sprachraum tätigen neurologischen Rehabiliteuren zugänglich gemacht.
Nach Jahren intensiver neurophysiologischer Forschungsarbeit konzentrierte sich sein Interesse auf die Fragen und Probleme der neurologischen Rehabilitation. Er entwickelte sein Rehabilitationskonzept - insbesondere für hemiplegische Patienten - in enger Zusammenarbeit mit Neurologen, Bioingenieuren, Linguisten, Physiologen und Physiotherapeuten. Über die Grenzen Italiens hinaus ist sein Konzept bekannt geworden unter der Bezeichnung "Kognitiv-therapeutische Übungen".
Als Wissenschaftler und Arzt in der Neurorehabilitation fühlt sich Professor Perfetti dem russischen Neurophysiologen A. R. Lurija als seinem geistigen Vater tief verpflichtet. Dabei beschäftigt ihn die Verknüpfung zwischen der typischen systemischen Sicht der russischen Neurophysiologie mit der westlichen Vorgehensweise.
Fragen nach der Organisierung von Bewegungen, der Rolle kortikaler Areale bei der Generierung von Bewegungen und den Modalitäten motorischen Lernens werden von Professor Perfetti immer wieder neu reflektiert. Für die Therapie wird der Begriff der "therapeutischen Übung" als zentral verstanden. Dabei handelt es sich nicht um mehr oder weniger mechanische Abläufe, sondern betont wird das kognitive Lösen bestimmter Aufgaben unter Nutzung der verschiedenen afferenten Informationen. Professor Perfetti schreibt in seinem Buch: "Wenn die Rehabilitation sich dem ZNS zuwenden soll, kann man nicht umhin, die Aufmerksamkeit des Patienten zu berücksichtigen". Zur Unterstützung dieser Problemlösungen wurde - in Zusammenarbeit mit Bioingenieuren - das typische Perfetti-Material entwickelt, das in diesem Buch vorgestellt wird.
Die Übersetzung ins Deutsche ist zustandegekommen durch die intensive, aufopfernde Arbeit von Frau Susanne Wopfner-Oberleit und Frau Anneliese Dieplinger-Falchetto. Beide haben über einen sehr langen Zeitraum, als Physiotherapeutin und Ergotherapeutin in der täglichen Berufsarbeit stehend, ihre Freizeit dieser Übersetzungsarbeit gewidmet. Der Vorteil ihrer Übersetzung und Mitarbeit liegt in ihrer Vertrautheit mit den Gedankengängen und der Arbeitsweise von Professor Perfetti. Frau Franca Pant é hat die Übersetzung auf ihre fachliche Richtigkeit überprüft. Herausgeberin und Verlag danken den Übersetzerinnen sehr herzlich für ihre Leistung.
Herausgeberin und Verlag verbinden mit dem herzlichen Dank an Professor Perfetti die Hoffnung, dass dieses Buch zur Intensivierung eines grenzüberschreitenden Dialogs innerhalb der Neurorehabilitation zugunsten der Betroffenen beitragen möge.
München, Frühjahr 1997
Ingeborg Liebenstund
Das erste deutschsprachige Buch des bekannten italienischen Spezialisten Carlo Perfetti stellt umfassend die theoretischen Grundlagen seines weltweit anerkannten therapeutischen Konzeptes sowie die praktische Durchführung vor.
Aufgrund langjähriger intensiver Forschungstätigkeit entwickelte Perfetti ein eigenständiges Therapiekonzept für die Rehabilitation nach Läsionen des Gehirns. Seine »Kognitiv-therapeutischen Übungen« beruhen nicht auf mechanischen Abläufen, sondern auf dem kognitiven Lösen bestimmter Aufgaben. Zu diesen Übungen wurden entsprechende Therapiematerialien entwickelt, die auch in diesem Buch vorgestellt werden.
Das Therapiekonzept von Professor Perfetti gehört zu den in Deutschland anerkannten Fortbildungsmaßnahmen für Physiotherapeuten und Ergotherapeuten.
http://www.pflaum.de
Sachverzeichnis
AAbhängigkeit 84, 85
abnorme Irradiationen 74, 76, 77, 89, 94, 123, 140, 157, 161
abnorme Reaktion auf Dehnung 74, 89, 118, 120
Adoption 84, 85
Afferenzen 27, 34, 69
akustische Rezeptoroberfläche 58
Algodystrophie-Syndrom 133
Alpha-Motoneurone 48, 72
Analyse 67
Analysierfähigkeit 30
Arbeitseinheiten 197
Arbeitshypothese 201
Aufgabe, perzeptive 32
Aufmerksamkeit 39, 50, 89
Ausdehnung 61
Auto-Organisation 63
BBeckeninnenrotation 162
Behandlungsabiauf 192
Behandlungsphase 196
Behandlungsplanung 192, 198
Beinmuskulatur, dorsale 175
Beobachtung 193, 194
Bewegungsraum 27
Bewegungsregulierungen 97
Bewusstsein 39, 50
Bobath 83
CCorpus callosum 41, 43
D
Defizit, motorisches 27
Dehnreaktion 75
Dehnreflex 76
diachrone Methode 21
Diaschisis 81, 83
Distanz 57
Dorsalextension des Fußes 146
Drucksensationen 168
Druckwahrnehmung 152
Durchfuhrungsmodalitäten 68
Durchführungsphase 198
dynamische Muskelrekrutierungen 162
Eelementare Schemata 80, 83
Ergebnisse 200
Erkennen von Distanzen 130
Extension 90
Extension, Ellenbogen 129
Extensionssynergie 82
Extensormuskulatur 182
Extremität 113
Extremität, untere 136, 138, 139
Ffalsifizierende Verfahren 18
Fazilitationen 27, 95, 117, 157feed-back-Mechanismen 28
Ferse 158, 176, 180, 182
Finger 112, 115, 118
Flexion 90
Flexion, Ellenbogen 129
Flexionssynergie 82
Flexormuskulatur 182
Fragmentierung 50
Frakturen 166
Frührehabilitation 137
Fuß 140, 144, 149, 179
Fußmuskulatur 140, 150, 153
Fußsohle 152, 156, 168, 171
GGamma-Motoneurone 48, 72
Gang 164
Gangablauf 173
Gehen 152, 180
Gelenk 47
Gelenkrezeptoren 48
Gewicht 153
Gewichtsverlagerung 168
- allmähliche 174
- kontrollierte 164
HHaltung 43
Hand 33
- Repräsentationen 39
Handfunktion 108
Handgelenk 114, 118, 122, 124, 127
Handgelenkextensionsbewegung 123
Handgelenkflexionsbewegung 123
Handmotorik 33, 36
Härtekonsistenz 187
Hemiplegiepatient 60
Hemisphären 41, 42, 61
heteronym 70
homonym 70
homunkuläre Theorie 35
Homunkulus 41
Hüftflexion 159, 160
Hüftgelenk 138
Hypothese 12, 16, 37, 62, 71, 86, 88, 103, 104, 120, 133, 187, 193
- analytisch-kulturistische 20
- perzeptive 28
IIA-Afferenzen 70, 80, 91, 93
Impulsleitung 26
Informationsaufnahme, kinästhetische 136
- taktile 136
Informationsverarbeitung 144
Inhalt 62, 199
Intensität 31, 88
Interaktion 50, 84, 85, 199
- kooperative 84
- rehabilitative 84
Interneurone 69, 71
Interphalangealgelenke 182
Interpretationsprozess 52, 194
Irradiation 74, 77, 78, 115
Irradiationskontraktionen 83
Irradiationsphänomene 157, 174
isolierte Extension 118
KKinästhesie 49, 93
kinästhetische Informationen 105, 118, 122, 157, 180
kinästhetische Informationsaufnahme136
kinetische Kette 97
Klassifizierung der Übungen 103
Kniegelenksextension 160
kognitiv-therapeutische Übungen 100
kognitive Operationen 105
kognitive Prozesse 21, 39
kognitives Problem 101
Komplex Oberarm-Unterarm 131
Kontraktionen 94
Kontraktionen des M. trizeps surae 163
Kontraktionsintensität 82
Kontrollfähigkeit 95
kontrollierte Gewichtsverlagerung 164
kooperative Interaktion 84
Körperhälften 188
Körpersegment 104
kortikales Organ 33
LLabyrinthreflexe 44
Läsion 60, 68, 82
Lernprozess 71
MM. extensor digitorum longus 155, 185
M. extensor hallucis longus 155, 185
M. flexor digitorum longus 178
M. tibialis anterior 155, 185
M. tibialis posterior 146
M. trizeps surae 143, 144, 146, 148, 155, 158, 162, 176, 177
mechanistische Sichtweise 55
Medianlinie 42, 43
Metakarpophalangealgelenke 75, 111, 127, 128, 182
Methode, analytisch-kulturistische 23
- diachrone 21
Methode, neuromotorische 25
- psychomotorische 25
- synchrone 21
- neuromotorische 39
Mm. ischiocrurales 155
Mm. peronei 155
Modalitäten 199
Motoneurone 33, 70, 71
motorische Aktivitäten 77
motorischer Kortex 33, 38
motorisches Areal 41
motorisches Defizit 27
Muskelkontraktionen 55, 67, 87
Muskelrekrutierung 114
Muskelrezeptoren 48
NNackenreflexe 44
Neglect 188
Neuromotorik 21, 24, 25
neuromotorische Methoden 39
OOkzipitallappen 49
olfaktorische Rezeptoroberfläche 58
Organisationsfähigkeit 46, 48, 52
Pparalytisch 83
Parietallappen 49
Pathologie 68
perzeptive Aufgabe 32
perzeptive Hypothese 96, 101
Plattform 170
plegische Seite 188
Popper, Karl 12
posturale Kontrolle 43
posturales Element 41
Pragmatik 51
primär-motorisches Areal 60
Pronationsbewegung 126
Propriozeptive Gymnastik 47
propriozeptive Wahrnehmung 49
Prozesse, kognitive 21
Psychomotorik 24, 25, 29
Pyramidenbahn 26, 33, 35, 60, 80
RRaum als Inhalt 62
räumliche Operationen 53, 55, 60
räumliche Sinnzuweisung 57, 58
Räumlichkeit 29, 88
Reaktion 74
reflektorische Kontraktionen 123
Reflexaktivität 23, 77
Rehabilitation 32
Rehabilitationsplan 68
Rehabilitationstheorie 19
rehabilitative Interaktion 84, 88
Reibungswiderstände 144, 157
Reizschwelle 137
Rekrutierung 82, 120, 148, 198
Rekrutierungsdefizit 83, 153
Repräsentationen 39, 40, 42
Rezeptoroberfläche 49, 50, 58
- akustische 58
- olfaktorische 58
- somästhetische 58, 62
- visuelle 58
Richtung 57
Rückenmark 69, 76
Rumpf 41, 159, 188
Rumpfbewegungen 138
SSalter 13
Schulter-Arm-Syndrom 133
Schultergelenk 132
segmentale Übungen 91
Sehen 59
selektive Fingerbewegungen 116
Sensibilität 55
Sensibilitätsstörungen 128, 181
Sherrington 77
simultane Kontrolle 139
Sinnesorgan 47
Sinnesräume 57, 61
Sinnzuweisung, räumliche 57
Somästhesie 49
Somästhetik 58
somästhetische Rezeptoroberfläche 58, 62
somästhetischer Kanal 22
somato-sensibler Bereich 104
Spastizität 71, 73
Spielbein 173
Sprunggelenk 148, 150
Stabilisierung des Vorfußes 177
Stand 156, 158, 161, 162
Standbein 173
Strukturierung 196
Supinationsbewegung 126
synaptischer Widerstand 77
synchrone Methode 21
Synergieschemata 79, 93
Ttaktile Informationen 120
taktile Informationsaufnahme 136
taktile Rezeptoren 48
taktile Wahrnehmung 34
taktiles Erkennen 120
Tastsinn 34, 37, 49, 93
Temporallappen 49
Tiefensensibilität 40
tonische Anpassung 114
UÜbung 84
- nach Brunnstrom 144
- Aufbau 66
- therapeutische 11
Übungen dritten Grades 88, 96
- ersten Grades 88, 89, 92, 113
Übungen in Rückenlage 136
umfassender Art 92
- zweiten Grades 88, 94, 95
- segmentale 91Übungsgliederung 100
Übungsserien 100
Unterschenkelmuskulatur 140
Vvisuell-kinästhetische Transformation 105
visuelle Informationen 105
visuelle Rezeptoroberfläche 58
visueller Bereich 104
Vorfuß 158, 183
Vorgangsweise, systemische 54
WWahrnehmung 85, 134
Wahrnehmung, propriozeptive 49
Wahrnehmung, taktile 34
Wahrnehmungsaufgabe 171
Wiederherstellungsmodelle 197
Willkürbewegungen 77
Willkürmotorik 79
ZZeitlichkeit 30, 88
Ziele 199
Zwischenveränderung 201
Der Autor:
Primario Prof. Dr. Carlo Perfetti
Regione del Veneto - U.L.S.S.n.4.
Di. Recupero Rieducazione Funzionale
Via S. Camillo De Lellis
36015 Schio (VI) Italien
Impressum
CAVE / Warnhinweis:
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Autoren und Übersetzer
Professor Carlo Perfetti
Nach seiner Ausbildung zum Neuropsychiater an der Universität Pisa war Prof. Perfetti sowohl praktisch als auch in Lehrtätigkeit an verschiedenen Rehabilitationseinrichtungen Italiens tätig. Seit 1970 ist er Dozent an der Klinik für Nerven- und Geisteskrankheiten der Universität Pisa, seit 1991 Direktor der Schule für Rehabilitationstherapie in Schio bei Vicenza in Italien. Er ist Gründer der Zeitschriften "Riabilitazione e Apprendimento" (Rehabilitation und Lernen) und "Case Report".
Seine wissenschaftliche Forschungstätigkeit widmete Prof. Perfetti zunächst dem Gebiet der klinischen Neurophysiologie. Später konzentrierten sich seine Forschungen ausschließlich auf die Rehabilitation. Gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten, mit Physiologen, epistemologischen Linguisten und Bioingenieuren entwickelte er eine eigenständige Rehabilitationsmethode, die "Kognitive Therapeutische Übung", die für den deutschen Sprachraum in diesem Buch erstmals ausführlich publiziert wird.
Susanne Wopfner-Oberleit
Die Ausbildung zur Physiotherapeutin absolvierte Frau Wopfner-Oberleit an der Akademie für Physiotherapie in Innsbruck. Stationen ihrer beruflichen Tätigkeit waren die Neurologische Universitätsklinik Innsbruck und die Klinik von Hanover, New Hampshire/USA. 1990 begann sie die theoretische wie praktische Ausbildung bei Prof. Perfetti in Schio bei Vicenza. Im gleichen Jahr erwarb sie das Diplom für Hippotherapie. Seit 1992 ist sie als Physiotherapeutin an der Neurologischen Universitätsklinik in Innsbruck tätig.
Im deutschsprachigen Raum ist Frau Wopfner-Oberleit durch ihre Kurse zum Therapiemodell von Prof. Perfetti vielen Physio- und Ergotherapeuten bekannt.
Anneliese Dieplinger-Falchetto
Ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin absolvierte Frau Dieplinger-Falchetto an der Akademie für Ergotherapie am Allgemeinen Krankenhaus Wien. Stationen ihrer beruflichen Tätigkeit waren die Neurologische Abteilung der Niederösterreichischen Landesnervenklinik Maria Gugging, das Neurologische Krankenhaus der Stadt Wien "Maria Theresien Schlössl" sowie auch die Arbeit als freiberufliche Ergotherapeutin. Im Rahmen ihrer Teilnahme an Weiterbildungskursen besuchte sie auch Kurse von Prof. Perfetti in Schio bei Vicenza.
Franca Pante
Im Anschluss an die Ausbildung zur Rehabilitationstherapeutin arbeitete Frau Pant é zunächst im Allgemeinen Krankenhaus von Vicenza, von 1983-1987 als Cheftherapeutin. Heute ist sie als Rehabilitationstherapeutin mit koordinierender Funktion im Krankenhaus von Schio/ Italien tätig.
Frau Pante ist als Instruktorin bei Kursen der "Kognitiv Therapeutischen Übungen" in Italien wie im Ausland tätig.