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    Deutsche Auslandskorrespondenten

    Ein Handbuch

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    Deutsche Auslandskorrespondenten
    Ein Handbuch

    Verlag:
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    Erschienen: August 2008
    Seiten: 540
    Sprache: Deutsch
    Maße: 224x146x37
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3867640912
    EAN: 9783867640916

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    I. Überblick über den Band 11
    (Oliver Hahn, Julia Lönnendonker und Roland Schröder)
    II. Grundlagen 17
    II.1 Forschungsstand - Deutsche Auslandskorrespondenten und -korrespondenz 19
    (Oliver Hahn, Julia Lönnendonker und Nicole Scherschun)
    II.2 Auslandskorrespondenten als Kontextvermittler zwischen den Kulturen - Interdisziplinäres Theoriemodell journalistischen Transfers und translatorischer Äquivalenz 44
    (Oliver Hahn, Julia Lönnendonker und Roland Schröder)
    II.3 Stereotype, Images und Nationenbilder in der Auslandsberichterstattung 64
    (Pia Nitz)
    II.4 Nachrichtengeografie 80
    (Klaus Kamps)
    II.5 Ökonomie von Auslandskorrespondenz - Eine Makro-Perspektive 99
    (Jens Müller und Roland Schröder)
    II.6 Krisenberichterstattung aus dem Ausland - Der Krieg schärft die Sinne 116
    (Markus Bickel)
    II.7 Vorbereitungen auf den Beruf des Auslandskorrespondenten 123
    (Martin Wagner)
    II.8 Weltreporter - Der »missing link« zwischen Redaktionen und freien Auslandskorrespondenten 129
    (Clemens Bomsdorf)
    III. Korrespondentenplätze 139
    III.1 Methodische Vorbemerkungen 141
    (Julia Lönnendonker)
    III.2 Brüssel
    »Ein Dschungel - aber ein spannender« -Der Nachrichtenplatz Brüssel 149
    (Deike Schmidt)
    Korrespondentenbericht: Arbeiten auf der Baustelle-Europa 163
    (Peter Kapern)
    III.3 London
    Adel und Aktien - Der Nachrichtenplatz London 167
    (Thomas Majchrzak)
    Korrespondentenbericht: Ein El Dorado der Themenvielfalt 175
    (Ulrich Schilling-Strack)
    III.4 Paris
    »La France, c"est moi!« - Der Nachrichtenplatz Paris 178
    (Sonja Leister)
    Korrespondentenbericht: Als Deutscher in Paris 192
    (Joachim Rogge)
    III.5 Rom
    Pizza, Papst und Prodi. La Dolce Vita? - Das Berichtsgebiet Italien 196
    (Adrian Pflug)
    Korrespondentenbericht: »In Rom weiß man alles, versteht aber nichts.« 211
    (Erich B. Kusch)
    III.6 Madrid
    Brücke zwischen den Kontinenten - Der Nachrichtenplatz Madrid 214
    (Kerstin Lottritz)
    Korrespondentenbericht: Spanien auf dem Weg in die Freiheit 228
    (Walter Haubrich)
    III.7 Skandinavien
    Warten auf den richtigen Augenblick - Das Berichtsgebiet Skandinavien 232
    (Tina Wender)
    Korrespondentenbericht: Freigeister und politisch Korrekte 246
    (Robert von Lucius)
    III.8 Wien
    Kultur statt Krise - Der Nachrichtenplatz Wien im Wandel 252
    (Jens Gerke)
    Korrespondentenbericht: Balkan bringt keine Quote 266
    (Peter Miroschnikoff)
    III.9 Ostmitteleuropa
    Geteilte Vergangenheit, gemeinsame Zukunft - Das Berichtsgebiet Ostmitteleuropa 270
    (Julia Kuckelkorn)
    Korrespondetenbericht: Polen im Wandel 283
    (Thomas Roser)
    III.10 Russland
    Wenn der Geheimdienst über die Schulter schaut - Der Nachrichtenplatz Moskau 287
    (Ulrike Tschirner)
    Korrespondentenbericht: Wie in einem Polit-Thriller 300
    (Boris Reitschuster)
    Korrespondentenbericht: Pionier hinter dem Eisernen Vorhang 303
    (Gerd Rüge)
    III.11 Washington
    Arbeitsalltag zwischen Kapitol und Klischee - Der Nachrichtenplatz Washington, D.C. 308
    (Sonja Stamm)
    Korrespondentenbericht: Die vertraute Unbekannte 320
    (Tom Buhrow)
    III.12 Lateinamerika
    Mehr als Samba, Drogen und Che Guevara - Das Berichtsgebiet Südamerika 323
    (Judith Wienand)
    Korrespondentenbericht: Im revolutionären Nicaragua 337
    (Ralf Leonhard)
    III.13 Australisch-pazifischer Raum
    »Gefahrlich sind nur die Haie« - Das Berichtsgebiet australisch-pazifischer Raum 341
    (Beate Josephi)
    Korrespondentenbericht: Ozeanien - Berichte vom »Anus Mundi« 354
    (Urs Wälterlin)
    III.14 Südasien und Südostasien
    Stromausfall in Shining India - Das Berichtsgebiet Südasien und Südostasien 357
    (Marlene Stube)
    Korrespondentenbericht: Barfuß in Manila 370
    (Erhard Haubold)
    III.15 China
    »Wenn heute ein Sack Reis in China umfällt,interessiert es jeden« - Das Berichtsgebiet China 373
    (Sandra Voglreiter)
    Korrespondentenbericht: Von Reichen, die Schlösserbauen und Armen, die in Lehmhütten hausen 389
    (Petra Aldenrath)
    III.16 Japan
    Korrespondenten zwischen Zeiten und Kulturen -Das Berichtsgebiet Japan 393
    (Laura Schneider-Mombaur)
    Korrespondentenbericht: Ein Leben im Zugabteil 408
    (Wieland Wagner)
    III.17 Israel und die palästinensischen Gebiete
    Korrespondenten im Kreuzfeuer - Das Berichtsgebiet Israel und die palästinensischen Gebiete 412
    (Ursula Götz)
    Korrespondentenbericht: Zwischen Israelis und Palästinensern 429
    (Karin Storch)
    III.18 Arabische Welt, Naher Osten und Golf
    Dauerkrise als Chance und Dilemma -Das Berichtsgebiet arabische Welt 432
    (Malte Borowiack)
    Korrespondentenbericht: »Live aus...« - Sechs Jahreim Nahen Osten 449
    (Jörg Armbruster)
    III.19 Afrika
    »Africa is not really for Sissies« - Das Berichtsgebiet Subsahara-Afrika 454
    (Nicole Scherschun)
    Korrespondentenbericht: Irgendwo in Afrika 471
    (Werner Zeppenfeld)
    IV. Querschnittsanalyse der Arbeitsbedingungen deutscher Auslandskorrespondenten 473
    IV.1 Methodische Vorbemerkungen 475
    (Julia Lönnendonker)
    IV.2 Konvergente Korrespondenten - Veränderungen und Einflüsse vernetzter Kommunikation 477
    (Roland Schröder und Oliver Hahn)
    IV.3 Der Einfluss von Nachrichtenplätzen und Berichterstattungsgebieten auf die Arbeit von Auslandskorrespondenten 496
    (Julia Lönnendonker und Oliver Hahn)
    IV.4 Die Beziehung zwischen Auslandskorrespondenten und Heimatredaktionen 514
    (Pia Nitz)
    Die Herausgeber 527
    Literatur (Auswahl) 529



    Klappentext

    Auslandskorrespondenten sind für uns ein Fenster zur Welt: Sie berichten über Kulturen und Ereignisse außerhalb unseres Blickfeldes. Welchen Einfluss haben sie damit auf unser Weltbild und die Kommunikation mit Ausländern? Wie hat sich die Auslandsberichterstattung verändert? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler und Journalisten in dem vorliegenden Band nach. Basierend auf Leitfaden-Interviews mit mehr als 300 deutschen Auslandskorrespondenten auf der ganzen Welt werden Rahmenbedingungen, Arbeitweisen und Selbstverständnis in den Berichtsgebieten der Korrespondenten analysiert. Außerdem reflektieren aktive und ehemalige Korrespondenten wie u. a. Tom Buhrow, Joachim Rogge und Gerd Rüge ihre Arbeit.

    Oliver Hahn ist Professor für Journalistik an der Business and Information Technology School in Iserlohn. Julia Lönnendonker arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Roland Schröder ist Geschäftsführer des Erich-Brost-Instituts für Journalismus in Europa an der TU Dortmund und Professor für Medienmanagement an der Business and Information Technology School in Iserlohn.


    ISBN 978-3-86764-091-6

    Autor

    Die Herausgeber

    Oliver Hahn, (Dr.) * 1969, ist Professor für Journalistik an der staatlich anerkannten privaten Hochschule BiTS (Business and Information Technology School) in Iserlohn und Prodekan (Business Journalism) des Fachbereichs Medien. Ferner ist er Research Fellow am Erich-Brost-Institut für Journalismus in Europa an der Universität Dortmund. Seine Forschungsschwerpunkte sind: internationale Mediensysteme, Komparatistik journalistischer Kulturen, interkulturelle und multilinguale Medien in Europa, arabische Medien, Krisen- und Kriegskommunikation. Er war Koordinator des von der EU im 6. Forschungsrahmenprogramm geförderten Projektes AIM (Adequate Information Management in Europe - www.aim-project.net). Ferner ist er wissenschaftlicher Berater des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart und des Auswärtigen Amtes. Zuvor arbeitete er viele Jahre als Nachrichtenredakteur in Deutschland und Frankreich.

    Julia Lönnendonker, (M.A., Dipl.-Geogr.) *1977, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik der Universität Dortmund und am Erich-Brost-Institut für Journalismus in Europa. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind: internationaler und europäischer Journalismus, Auslandskorrespondenz und ethnische Medien, europäische Identität. Die Diplom-Geografin besitzt einen Master of Arts (2002) in »Print and Multimedia Journalism« vom Emerson College, Boston, MA, USA. Sie war Koordinatorin des von der EU im 6. Forschungsrahmenprogramm geförderten Projektes AIM (Adequate Information Management in Europe - www.aim-project.net). In ihrer Dissertation setzt sie sich mit der europäischen Identität in der Berichterstattung über den Beitritt der Türkei zur EU auseinander.

    Roland Schröder, (Dr.) *1963, ist Professor für Medienmanagement und Journalistik an der staatlich anerkannten privaten Hochschule BiTS (Business and Information Technology School) in Iserlohn und Prodekan des Fachbereichs Medien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen von Medienkonvergenz und deren Auswirkungen auf die Medienindustrie, den Journalismus und die Nutzergewohnheiten sowie der komparativen internationalen Journalismusforschung. Er war Leiter des von der EU im 6. Forschungsrahmenprogramm geförderten Projektes AIM (Adequate Information Management in Europe - www.aimproject.net) und ist wissenschaftlicher Geschäftsführer des Erich-Brost-Instituts für Journalismus in Europa an der Universität Dortmund.

    Vorwort

    Auslandskorrespondenten sind für uns ein Fenster zur Welt: Sie berichten über Kulturen und Ereignisse außerhalb unseres Blickfeldes. Welchen Einfluss haben sie damit auf unser Weltbild und die Kommunikation mit Ausländern? Wie hat sich die Auslandsberichterstattung verändert? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler und Journalisten in dem vorliegenden Band nach. Basierend auf Leitfaden-Interviews mit mehr als 300 deutschen Auslandskorrespondenten auf der ganzen Welt werden Rahmenbedingungen, Arbeitweisen und Selbstverständnis in den Berichtsgebieten der Korrespondenten analysiert. Außerdem reflektieren aktive und ehemalige Korrespondenten wie Tom Buhrow, Joachim Rogge oder Gerd Ruge ihre Arbeit.

    Reviews

    Denn was unter dem Titel >Deutsche Auslandskorrespondenten< (UVK, Herausgeber: Oliver Hahn, Julia Lönnendonker, Roland Schröder) so harmlos daherkommt, wird die Verantwortlichen von ARD und ZDF in Rage verSetzen. Die 533 Seiten haben nämlich auch etliche Reporter der öffentlich-rechtlichen Hörfunk- und Fernsehsender gefüllt - und sich mit Kritik an ihren Heimatredaktionen mal wieder nicht zurückgehalten. (fr-online.de, 01.09.2008) Spannend ist das Buch nicht nur für Berufsanfänger. Auch Menschen mit Interesse an Auslandsberichterstattung können Neues erfahren. Die größte Stärke des Bandes liegt in jenen Kapiteln, in denen derzeitige oder frühere Korrespondenten anschaulich von Erfahrungen und Herausforderungen im Berichtsgebiet sprechen. (fr-online.de, 08.07.2008) Die vom Dortmunder Erich-Brost-Institut finanzierte Studie >Deutsche Auslandskorrespondenten< dürfte mit der minutiösen Aufarbeitung der deutschen Berichterstattung aus allen Winkeln der Welt ein Standardwerk werden. (epd-Medien, 50/2008) Insgesamt 300 haben die Herausgeber Oliver Hahn, Julia Lönnendonker und Roland Schröder befragt und so ein umfassendes Bild jenes Berufsstandes gezeichnet, von dem wir meist nicht mehr wissen als das, was der anderthalbminütige Nachrichtenbeitrag zeigt. (abendblatt.de, 06.08.2008) Ein Handbuch für Wissenschaftler, die hier einen wichtigen Beitrag zur Schließung einer Forschungslücke erkennen werden, und für generell am Journalismus Interessierte, die erfahren möchten, wie Auslandsberichterstattung funktioniert - und gewiss für Nachwuchsjournalisten, insbesondere solche, die Auslandskorrespondenten werden möchten. (Rundfunk und Geschichte, 3-4/2008) Ein spannendes Buch, sehr informativ geschrieben. Es weitet und schärft den zukünftigen Blick auf die Welt der täglichen Nachrichtensendungen. (ZKN Mitteilungen, 12/2008) Insgesamt bietet der Reader einen trotz seines Umfangs prägnanten, anschaulichen Überblick mit relativ wenig Theorie, viel Empirie und gelungener Systematik - und löst damit die Erwartungen an ein Handbuch hervorragend ein. (Message, 02/2009) Das Buch ist insgesamt ein engagierter und wertvoller Beitrag zur wissenschaftlichen Debatte, der die empirische Erforschung des Auslandsjournalismus in Deutschland hoffentlich beflügeln wird.(Publizistik, 54/2009)