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| Inhaltsverzeichnis | ||||||
| Vorwort zur zweiten Auflage | 7 | |||||
| Vorwort zur ersten Auflage | 9 | |||||
| Ernährung | 11 | |||||
| HbA lc | 29 | |||||
| Blutzucker | 35 | |||||
| Blutlipide | 47 | |||||
| Insuline | 51 | |||||
| Orale Antidiabetika | 75 | |||||
| Diabetes | 93 | |||||
| Physiologie | 127 | |||||
| Geräte/Tests/Anwendung | 143 | |||||
| 10. Sonstiges | 169 | |||||
| Weiterführende Literatur | 177 | |||||
| Abkürzungsverzeichnis | 178 | |||||
Vorwort zur zweiten Auflage
Die Resonanz auf die 1. Auflage von »Diabetes in Frage und Antwort« war außerordentlich groß, sodass jetzt eine überarbeitete 2. Auflage erforderlich wurde. Die 2. Auflage wurde ergänzt durch weitere Fragebeispiele. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass manche Fragen wiederholt auftauchen. Wir haben dies jedoch akzeptiert, da die Formulierungen dieser Fragen, die letztlich zur selben Antwort führen, doch sehr unterschiedlich sein können. Es hat sich in der Zwischenzeit gezeigt, dass auch andere Berufsgruppen, selbst Mediziner, diese Fragensammlung als interessant, ja sogar als sehr instruktiv ansehen, dies insbesondere wegen ihrer Praxisnähe.
In Anlehnung an das Vorwort zur ersten Auflage kann festgehalten werden, dass die hohe Akzeptanz der zertifizierten Fortbildung dazu geführt hat, dass bereits über 4.500 Apotheker in Deutschland dieses Zertifikat erhalten haben.
Dass eine qualifizierte Beratung des Diabetikers durch den Apotheker durchaus messbar ist, haben einige Studien in USA und Australien gezeigt. Allein durch die Intervention durch den Apotheker konnte der HbA1c -Wert zwischen 0,5 und 1 % gesenkt werden. Geht man davon aus, dass auch durch die Tätigkeit des behandelnden Arztes der HbA1c -Wert reduziert werden kann, so ist die Intervention des Apothekers eine nicht zu unterschätzende Größe.
Tübingen, im Juli 2008
Prof. Dr. H. P. T. Ammon
Vorwort zur ersten Auflage
Das Berufsbild des Apothekers in der westlichen Welt hat sich verändert. Vom Hersteller wurde er zum Informanten, Berater, pharmazeutischen Betreuer, ja Hausapotheker in einer Zeit, in der das Wissen um Nutzen und Gefahren von Arzneimitteln gesellschaftlich von außerordentlicher Bedeutung ist. Dies betrifft nicht nur Wissen um Arzneimittel selbst, sondern auch Wissen um Krankheiten, bei denen diese Arzneimittel angewendet werden.
Eine Erkrankung, die sich aufgrund falscher Lebensweise mit Übergewicht und Bewegungsmangel epidemieartig in unserer Gesellschaft ausbreitet, ist der Typ-2-Diabetes mit langfristig schwerwiegenden Folgen für den Patienten. Derzeit schätzt man in Deutschland die Zahl der erkannten und unerkannten Typ-2-Diabetiker auf zehn Millionen, Tendenz steigend. Hier sind Information, Beratung und Begleitung auch durch den Apotheker gefordert.
Vor diesem Hintergrund hat 1995 die Mitgliederversammlung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Nürnberg unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. H. P. T. Ammon ein Curriculum beschlossen, das auch dem Apotheker eine intensivierte Fortbildung ermöglichen sollte. Die Bundesapothekerkammer (BAK) und die ABDA-Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände haben damals diese Idee aufgegriffen. In Hessen wurden versuchsweise die ersten Seminare veranstaltet, engagiert unterstützt durch die damalige Geschäftsführerin Pharmazie der Landesapothekerkammer, Ursula Funke.
Widerstände in der Ärzteschaft verhinderten zunächst die Zertifizierung durch die DDG in Hessen. Neue Vorstöße von Professor Ammon, nunmehr als Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) und seines Vorstandes führten schließlich dazu, dass unter dem DDG-Präsidenten Dr. Rolf Renner das Thema wieder aufgegriffen wurde. Es wurde eine Kommission aus Vertretern von DDG, DPhG und BAK/ABDA ins Leben gerufen, deren Aufgabe es war, eine intensive, durch DDG und Apothekerkammern zertifizierbare Fortbildung für Apotheker bundesweit zu etablieren. Dieser Kommission »Einbindung der Apotheker in die Diabetikerversorgung« (EADV) gehörten unter anderem Prof. Dr. Hellmut Mehnert, Dr. Hartmut Schmall, Dr. Rolf Renner, Dr. Martin Schulz und Prof. Dr. Hermann P. T. Ammon an. Die Grundlagen der Kooperation zwischen Diabetologen und Pharmazeuten wurden in der Fachpresse veröffentlicht (z. B. Pharmazeutische Zeitung 145: 2000, 512-513).
Die Initiativen der EADV stießen auf große Resonanz. In allen Bundesländern finden mittlerweile einschlägige Veranstaltungen statt und die Zertifizierung funktioniert problemlos. Aus den Prüfungsfragen der zertifizierten Fortbildung wurde diese Broschüre zusammengestellt; sie soll zur Vorbereitung auf den Abschlusstest ebenso dienen wie zur Vermehrung des Wissens der Apothekerinnen und Apotheker.
Die vom GOVI-Verlag gewählte innovative Gestaltung des Werkes sowie die knappe aber lehrreiche und von den Mitgliedern der EADV validierte Kommentierung von Frau Dr. Ingrid Helmstädter, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologin DDG, dient ebenfalls diesem Zweck. Die Seiten sind so gestaltet, dass ein Umknicken des jeweils rechten Seitenrandes nach innen ein leichtes Überprüfen der eigenen Antworten ermöglicht. Die Kommentierung kann auf der jeweiligen Rückseite leicht aufgefunden werden.
Bitte beachten Sie, dass auch mehrere vorgegebene Antworten richtig sein können.
Die Mitglieder der EADV hoffen, dass diese Broschüre das Wissen der Apothekerinnen und Apotheker zum Nutzen der betroffenen Patienten vermehren wird.
Tübingen, im April 2005 Prof. Dr. Hermann P. T. Ammon
Kommission Einbindung der Apotheker in die Diabetikerversorgung
Mitglieder Stand Januar 2008
Dr. Alexander Risse, Klinikum Nord, Dortmund (Vorsitzender)
Prof. Dr. Martin Schulz, ABDA, Berlin (Stellvertretender Vorsitzender)
Prof. Dr. Hermann P. T. Ammon, Pharmazeutisches Institut, Tübingen
Dr. Christiane Eckert-Lill, ABDA, Berlin
Dr. Wolf-Rüdiger Klare, Krankenhaus Radolfzell
Manfred Krüger, Linner Apotheke, Krefeld
Dr. Bernhard Kulzer, Diabetes-Zentrum Bad Mergentheim
Dr. Uta Müller, ABDA, Berlin
Jutta Rewitzer, Stadt-Apotheke, Fürth im Wald
Prof. Dr. Helmut Schatz, Kliniken Bergmannsheil, Bochum
Das innovative Trainingsbuch bietet eine kommentierte Sammlung typischer Original-Prüfungsfragen aus der zertifizierten Diabetes-Fortbildung. Es kann zur Prüfungsvorbereitung ebenso verwendet werden wie zum Selbststudium und zur Wiederholung.
Die Original-Prüfungsfragen zum Thema Diabetes sind in folgende Kapitel unterteilt:
Mit dem raffinierten Lösungssystem wird der Benutzer in kurzer Zeit zum Diabetes-Experten. Durch ein Umknicken des rechten Seitenrandes können die eigenen Antworten direkt mit den richtigen Lösungen verglichen werden. Die von Diabetesexperten erstellten und geprüften Kommentare erweitern das Wissen und tragen maßgeblich zum Verständnis des Lehrstoffs bei.
Prof. Dr. Hermann R T. Ammon ist emeritierter Professor für Pharmakologie der Universität Tübingen. Frau Dr. Ingrid Helmstädter ist Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologin DDG.