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    Die Blumen des Bösen

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    Die Blumen des Bösen

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    Verlag:
    Anaconda Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: April 2012
    Seiten: 160
    Sprache: Deutsch
    Maße: 193x130x18
    Einband: Leinen (Buchleinen)
    ISBN: 386647380x
    EAN: 9783866473805

    Inhaltsverzeichnis

    INHALTSVERZEICHNIS
    Spleen und Ideal7
    Pariser Bilder93
    Der Wein121
    Die Blumen des Bösen127
    Aufruhr133
    Der Tod141
    Alphabetisches Verzeichnis der Gedichtanfänge und -überschriften155



    Klappentext

    Rainer Maria Rilke nannte es bewundernd »ein Buch fürs Leben, für >alle< Leben« - kaum ein anderes Werk hat die moderne europäische Lyrik so nachhaltig geprägt wie Charles Baudelaires Gedichtzyklus »Les fleurs du mal« (1857).

    In berauschenden Bildern zeigt das Meisterwerk des französischen Dichters den Menschen in einem Schwebezustand, gefangen im spannungsreichen Geflecht aus den Sehnsüchten des Geistes und der Schmerzlichkeit nackter Realität.

    Baudelaires unerhörte Sprachmagie macht »Die Blumen des Bösen« zu einem zeitlosen Klassiker der Weltliteratur.


    ISBN 978-3-86647-380-5

    Register

    Index


    A

    Abel und Kain 136
    Alchimie des Schmerzes 72
    All meine Jugend war ein Sturm von Wetterschlägen 15
    Als Don Juan genaht den unterirdschen Fluten 19
    Amor und der Schädel 132
    An eine Kreolin 57
    An eine Madonna 54
    An eine rothaarige Bettlerin 97
    An seines Vaters Bett, der ächzt in Todesqual 76
    Anziehendes Grausen , 73
    Atm´ ich in Sommers Nacht von dir, das Aug geschlossen 23
    Auf der Menschheit Haupt hat im Hohne 132
    Auf immer, freier Mensch, wirst lieben du das Meer 18


    B

    Bald tauchen fröstelnd wir ins kalte Dunkel nieder 52
    Bedrückung 70
    Bei all dem Schönen, das die Augen rings entzückt 96
    Bei dem Himmel bleich und zerrissen 73
    Bertas Augen 84
    Betrachte sie, mein Herz, wie sind sie fürchterlich! 106
    Blass Mädchen mit dem roten Haar 97


    D

    Das Aas 26
    Das Gebet eines Heiden 74
    Das Gespenst 58
    Das Gift 42
    Das Ideal 21
    Das Porträt 36
    Das schöne Schiff 44
    Das Spiel 107
    De profundis clamavi 29
    Dein Auge, armes Lieb, ermattet 85
    Dem Kinde, das entzückt von jedem Stich und Bilde 147
    Dem König eines Lands, das regnerisch und kalt 68
    Den bösen Engeln zu vergleichen 58
    Denkt euch Diana, wie im Jagdgeleite prangend $6
    Der Abgrund 89
    Der Albatros 8
    Der Balkon 33
    Der Besessene 35
    Der Deckel 75
    Der eine flößt seine Glut dir ein 72
    Der Feind 15
    Der frohe Tote 64
    Der Kurtisanen Blick, der seltsam zu uns gleitet 124
    Der Mahner . . 81
    Der Mensch und das Meer 18
    Der Rebell 83
    Der Regenmonat strömt, verfeindet allem Leben 66
    Der schlechte Mönch 14
    Der Schwan 100
    Der Springbrunnen 85
    Der Tod der Armen 143
    Der Tod der Künstler 144
    Der Tod der Liebenden 142
    Der Tod, ach, ist uns Trost und hoffnungsvolles Lieben 143
    Der Unerwartete 76
    Der Weckruf ertönte im Hof der Kasernen 118
    Der Wein der Liebenden 125
    Der Wein der Lumpensammler 122
    Der Wein des Einsamen 124
    Der Wein lässt aus dem Schmutz der ärmsten Hütte blühen 42
    Dich, schöne Liebe, schöne Süße 82
    Die Blinden 106
    Die Eulen 61
    Die Fontäne von Blut 131
    Die Katze 31
    Die kranke Muse 13
    Die Leuchttürme 11
    Die Liebe zum Nichts 71
    Die Liebe zur Lüge 112
    Die Litanei Satans 138
    Die Musik 62
    Die Musik zieht oft mich hin wie ein Meer 62
    Die Reise 147
    Die Riesin 22
    Die Schönheit 20
    Die schönsten Augen schmähn darf euer hold Gefunkel 84
    Die sieben Greise 103
    Die Sonne überzog ein Schleier.
    Wie ihr Strahl 35
    Die Verleugnung des Heiligen Petrus 134
    Die Wanduhr kündet Mitternacht 79
    Die zersprungene Glocke 65
    Die Zerstörung 128
    Dies ist das geweihte Zimmer 87
    Dir weihe ich mein Lied, dass, wenn zum blassen Strand 37
    Dir, Herrin, will ich baun, Madonna meiner Schmerzen 54
    Don Juan in der Hölle 19
    Du bist ein Herbstazur, in leisem Rot verblutend! 51
    Du bist's, Andromache! Dies Flüsschen, das ein grauer 100
    Du Cherub, herrlicher als die Gefährten alle! 138
    Du volkdurchströmte Stadt, Stadt, wo die Träume schweben 103
    Du, die ich liebe, hör mich um dein Mitleid flehen 29
    Duellum 32
    Durch Schleier scheint dein Auge zu glühn 43


    E

    Ein Engel stürzt sich wie ein Aar vom Himmel nieder 83
    Ein fantastischer Stich 63
    Ende des Tages 145
    Erhebung 9
    Es sagt mir deines Augs kristallenhelle Zier 59


    F

    Fern von hier 87
    Fremdländischer Duft 23


    G

    Gebet 140
    Geist, dem einst höchste Lust ein kriegrisch-froh Beginnen 71
    Geistiges Morgenrot 40
    Geschirmt von schwarzen Eibenbäumen 61
    Gespräch 51
    Gleich stummen Herden sich im Sande lagernd, wenden 129


    H

    Harmonie des Abends 41
    Herbstende, Winter ihr, Frühlinge reich an Regen 114
    Herbstsonett 59
    Heut Nacht ruht Luna aus, von müdem Traum umschmeichelt 60
    Heut strahlen herrlich die Weiten! 125
    Hoch über den Bergen, hoch über den Meeren 9
    Hymne 82


    I

    Ich bete dich an wie des Nachthimmels Schauer 24
    Ich sage, Mädchen, dir, mein zauberisch Entzücken! 44
    Ich wohnte lange Zeit in weiten Säulengängen 17
    Ihr großen Wälder schreckt mich tief wie Kathedralen 70
    In alten Klöstern sah auf den gewaltgen Mauern 14
    In Asche lassen Tod und Krankheit sinken 36
    In bleiernen Lichtes Weben 145
    In duftumhauchtem Land, in fremden Sonnenreichen 57
    In fahlen Sesseln schaut ich alte Buhlerinnen 107
    In ihrer Kleider Flut, perlmutterfarb und weich 25


    K

    Kennst du so tief wie ich des Leidens Süßigkeiten 146
    Kind und Schwester mein 46
    Klagen eines Ikarus 90
    Komm, schöne Katze, und schmiege dich 31


    L

    Landschaft 94

    Lass nicht diese Gluten verschwelen! 74
    Lebendgem Tempel gleicht das Wesen der Natur 10
    Lied des Herbstes I 52
    Lied des Herbstes II 53
    Lola de Valence 96


    M

    Mich zart und rein zu weihn der Dichtung der Eklogen 94
    Mir ist, als hätte ein Jahrtausend ich geschaut 67
    Morgendämmerung 118


    N

    Nebel und Regen 114
    Nie wird die Zierlichkeit der Schönen aus Vignetten 21
    Nun naht die Zeit, da mit der Stängel leisem Schwingen 41


    O

    Oft deucht es mich, dass mein Blut mir entflieht 131
    Oft fängt die Mannschaft auf den Schiffen zum Vergnügen 8
    Oft schauen wir, wie in der Flammen rotem Flirren 122
    Ohn Unterlass spür ich, wie mich der Dämon drängt 128


    P

    Pariser Traum 115
    Pascal sah eine Kluft, wo er auch ging und stand 89
    Preis, Satan, dir und Ruhm in hoher Himmel Pracht 140


    Q

    Quell der Erinnerung, du Liebste aller Lieben 33


    R

    Romantischer Sonnenuntergang 88
    Rubens, Gefild der Rast, Strom der Vergessenheiten 11


    S

    Sammlung 91
    Schön bin ich, Sterbliche, gleich einem Traum von Steine 20
    Schwer soll der Grund und reich an Schnecken sein 64
    Sei linde, o mein Schmerz, und sänftige dein Klagen 91
    Selbstprüfung um Mitternacht 79
    Semper eadem 38
    Sisina 56
    Spleen (Dem König eines Lands, das regnerisch und kalt) 68
    Spleen (Der Regenmonat strömt, verfeindet allem Leben) 66
    Spleen (Mir ist, als hätte ein Jahrtausend ich geschaut) 67
    Spleen (Wenn wie ein Deckel sich der Himmel tief gesenkt hat) 69
    Stamm Abels, schlafe, iss und trinke 136
    Statt allem Kleiderprunk hat dies gewandberaubte 63


    T

    Totentanz 109
    Trauer Lunas 60
    Traum eines Wissbegierigen 146
    Trüber Himmel 43


    U

    Unstern 16
    Unwiederbringlich 48



    V

    Verdammte Frauen 129
    Verlangen in die Ferne 46
    Verspätete Reue 30
    Von diesem schrecklichen Gefilde 115
    Von ihrer Schönheit stolz wie Lebende durchdrungen 109
    Vorleben 17


    W

    Wann du vorbei mir gehst, gleichgültig-stolze Schöne 112
    Was macht Gott Vater mit der Flut von Lästerungen 134
    Was, arme Muse, hast du diesen Morgend sprich! 13
    Weißt du, mein Herz, noch, was im lichten Morgenscheine 26
    Welch Lied wird, einsam Herz, heut Abend dir enttönen 39
    Wenn an des Wüstlings Pfühl vereint mit bitterm Wehe 40
    Wenn wie ein Deckel sich der Himmel tief gesenkt hat 69
    Wenn, dunkle Schöne, einst du in der Gruft wirst rasten 30
    Wer die Liebe der Dirnen genossen 90
    Wer hat dir, fragtest du, dies fremde Weh gegeben 38
    Wer irgend wert, ein Mensch zu sein 81
    Wer solche Last zu heben sinnt 16
    Wer tilgt den alten Fluch der Schuld, der an uns zehrt 48
    Wie ist die Sonne schön, wenn in azurne Räume 88
    Wie oft ertönt mir noch der Narrenschellen Klang 144
    Wie sehr lieb, Schöne, ich den sanften, grünen Schimmer 53
    Wir werden Lager tief wie Grüfte finden 142
    Wo er auch weilen mag, zu Land wie auf dem Meere 75
    Wohl ist es herb und süß in langer Winternacht 65


    Z

    Zur Zeit, als die Natur, von wilder Kraft durchdrungen 22
    Zusammenhänge 10
    Zwei Krieger stürzen aufeinander; ihre Klingen 32



    Vorwort

    Rainer Maria Rilke nannte es bewundernd "ein Buch fürs Leben, für >alle< Leben" - kaum ein anderes Werk hat die moderne europäische Lyrik so nachhaltig geprägt wie Charles Baudelaires Gedichtzyklus "Les fleurs du mal" (1857). In berauschenden Bildern zeigt das Meisterwerk des französischen Dichters den Menschen in einem Schwebezustand, gefangen im spannungsreichen Geflecht aus den Sehnsüchten des Geistes und der Schmerzlichkeit nackter Realität. Baudelaires unerhörte Sprachmagie macht "Die Blumen des Bösen" zu einem zeitlosen Klassiker der Weltliteratur.