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    Die Komintern

    Gründung, Programmatik, Akteure

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    Die Komintern
    Gründung, Programmatik, Akteure

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    Verlag:
    Dietz Verlag Berlin   Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: März 2009
    Seiten: 366
    Sprache: Deutsch
    Maße: 209x134x29
    Einband: Leinen (Buchleinen)
    Reihe: Geschichte des Kommunismus und des Linkssozialismus
    ISBN: 3320021729
    EAN: 9783320021726

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    Vorbemerkung 9
    Die Gründung der Komintern
    Die Hoffnung Lenins auf die Weltrevolution. Zwischen Zimmerwald und Komintern 11
    Wer gründete die Komintern?
    Zur Geschichte einer Fotografie 25
    Die Gründung der Komintern: Das internationale Echo auf das russische Beispiel 34
    Ex oriente lux? Die Kommunistische Internationale und der deutsche Kommunismus Anfang der 1920er Jahre 39
    Die Programmatik der Komintern
    Im zweiten Oktober. Lenin, die Niederlage des Deutschen Reiches und die außenpolitische Strategiewende der Bolschewiki 43
    Sowjetrussland nach dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk 44
    Lenins Entscheidung in Gorki am 1. Oktober 1918 47
    Radek als Lenins propagandistisches Sprachrohr 52
    Keine Verhandlungen mit der Entente 58
    Die Eroberung der Macht durch Liebknecht findet nicht statt 64
    Die drei Arbeiter-Internationalen - ihre Wechselbeziehungen Anfang der 1920er Jahre 65
    Die Gegenbewegung 68
    Die Moskauer Initiative 72
    Die »russische Dimension« der Einheitsfront 78
    Das 1. Erweiterte EKKI-Plenum 82
    Die Haltung der Wiener und Londoner Internationale 85
    Das Treffen der Vertreter der drei Internationalen 88
    Ergebnisse und Einschätzungen der Berliner Konferenz 93
    Die Rückkehr zur Konfrontation 96
    Die Programmdiskussion in der Kommunistischen Internationale 98
    Die Vorgeschichte der Programmdiskussion 99
    Die Arbeit am Programm während des 4. und 5. Kongresses der Komintern 102
    »Dem Politbüro liegt der Entwurf der Genossen Stalin und Bucharin vor ...« 114
    Die Programmfrage auf dem 6. Komintern-Kongress 121
    Das Schicksal des Komintern-Programms 129
    Die »Russische Delegation« in der Komintern Von Lenin bis Sinowjew 132
    Die deutsche Frage in der Russischen Delegation 138
    Die Ausweitung der Kompetenzen der Russischen Delegation 141
    Der Angriff auf die »Rechten« 145
    Zur Frage der »Russifizierung« der Komintern 149
    Die ideologisch-politische Basis der Russifizierung 150
    Sowjetrussland als Gastgeber der Komintern 152
    Organisatorische Hegemonie der »Russen« 159
    Auswirkungen der Auseinandersetzungen in der KPR(B) auf die Komintern 161
    Die Akteure der Komintern und ihre Schicksale
    Die Kaderpolitik und die Säuberungen in der Komintern
    Zur Quellenlage 169
    Parteisäuberungen in der bolschewistischen Tradition 169
    Parteisäuberungen in der Komintern der 1920er Jahre 176
    »Wir müssen die Sache wie in der GPU organisieren.« Die Kaderpolitik und die Säuberungen in der Komintern in der ersten Hälfte der 1930er Jahre 180
    Die Mobilmachung der EKKI-Kadermechanismen am Vorabend des »Großen Terrors« 197
    Komintern-Kader und die stalinistischen Repressalien 204
    »Die Krise unserer Partei bedroht die Weltrevolution.« Karl Radek zwischen sowjetischem Politbüro und deutscher Revolution 223
    »Genosse Thomas« und die Geheimtätigkeit der Komintern in Deutschland 1919 bis 1925 247
    Das Westeuropäische Sekretariat der Komintern 250
    Dauerkonflikt mit der KPD-Führung 255
    Verschwundene Millionen 260
    Neue Konflikte und politischer Dissens 266
    Den Kopf aus der Schlinge ziehen 270
    Hans Beck und Versuche der Wiedervereinigung der deutschen kommunistischen Bewegung im Rahmen der Volksfrontpolitik 272
    »Wir sind zu früh gekommen. ..«
    Trotzki in Opposition zur Komintern 280
    Von der Zusammenarbeit zur Konfrontation 281
    Die Periode der »Vereinigten Opposition« 285
    Das Potential der Opposition in der Komintern 292
    Nach dem Bruch 295
    Die letzte Emigration 299
    Max Hoelz - der letzte deutsche Partisan. Von einem, der auszog um für die Weltrevolution zu kämpfen und in den russischen Weiten unterging
    Vom Landarbeiter zum Anarchisten 300
    Der Dynamit-Attentäter 302
    Seine Taktik war nicht unsere 304
    Robin Hood als Gefangener der Partei 309
    Mann über Bord 312
    Legende und Realität 315
    Deutsche Kommunisten in der Sowjetunion: kontrollierter Alltag 316
    Wellen der kommunistischen Immigration in die Sowjetunion 317
    Ankunft im sowjetischen Alltag: Anpassung und Konfrontation 320
    Kontrolle durch die Komintern-Instanzen und ihre Wahrnehmung 325
    Überlebensstrategien deutscher Emigranten während des »Großen Terrors« 329
    Deutsche Emigranten nach der Verhaftungswelle 335
    Anhang
    Publikationsnachweis 341
    Publikationen von Alexander Vatlin zur Geschichte der Komintern 342
    Abkürzungsverzeichnis 345
    Biographische Angaben 347



    Klappentext

    Die Kommunistische Internationale (1919 bis 1943) prägte vor allem in den 1920er Jahren nachhaltig die internationale Politik, ehe die Organisation primär zu einem Werkzeug der Stalinschen Außenpolitik wurde.

    Alexander Vatlin (Jahrgang 1962) - seit über zwanzig Jahren als Erforscher der Geschichte der Komintern ausgewiesen - gehört einer neuen Generation russischer Historiker an. Alle seine Darstellungen basieren auf - lange Jahrzehnte unter Verschluss gehaltenem - Archivmaterial und repräsentieren den heutigen Forschungsstand.

    Vatlin, heute Professor an der Moskauer Lomonossow-Universität, analysiert die Ursachen und Bedingungen der Gründung der Kommunistischen Internationale, die entscheidenden Wendungen in ihrer Strategie und Taktik sowie nicht zuletzt die Wechselbeziehungen mit der bolschewistischen Partei und der sowjetischen Außenpolitik.

    Außerdem werden biografische Skizzen von Leo Trotzki bis hin zu den führenden deutschen Akteuren dieser Organisation geboten. Herausgekommen ist die erste geschlossene Geschichte der Kommunistischen Internationale, in der Nüchternheit der Betrachtung mit einer lesefreundlichen Art der Darstellung verbunden ist.


    ISBN 978-3-320-02172-6