Artikel werden geladen

    Die Magie der Innovation

    Erfolgsgeschichten von Audi bis Zara

    € 39,90 in den Warenkorb
    Alle Preise inkl. MWSt. versandkostenfrei     zzgl. 3 € Versand
    Die Magie der Innovation
    Erfolgsgeschichten von Audi bis Zara

    Autoren:

    Verlag:
    Finanzbuch Verlag   Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: April 2009
    Seiten: 222
    Sprache: Deutsch
    Maße: 247x198x20
    Einband: Leinen (Buchleinen)
    ISBN: 386880014x
    EAN: 9783868800142

    Inhaltsverzeichnis

    INHALT
    Vorwort7
    Einleitung10
    Die Magie der Innovation
    1PRODUKT UND PROZESSINNOVATIONEN26
    Villeroy & Boch28
    Wie der Marktführer die Porzellanherstellung neu erfindet und die asiatische Billigkonkurrenz in die Schranken weist
    The House of Villeroy & Boch38
    Wie sich das Unternehmen vom Keramikhersteller zum Anbieter von Stilsicherheit
    wandelt
    2PRODUKTINNOVATIONEN40
    MAN Diesel42
    Wie MAN seinem Vorbild Rudolf Diesel nacheifert und einen revolutionären Kraftwerksmotor erfindet
    Aral Ultimate Diesel50
    Wie Aral die Motorleistung steigert und dabei Spritverbrauch und Schadstoffausstoß senkt
    Audi A664
    Wie Audi in China zum Inbegriff von Innovation und Erfolg wird
    3PRODUKTUND MARKETINGINNOVATIONEN68
    Bionade70
    Wie die »Fanta ohne Chemie« zum Kultgetränk wird
    Red Bull84
    Wie Stieren Flügel wachsen
    4PROZESS UND SERVICEINNOVATIONEN88
    Karstadt-Quelle Versicherungen90
    Wie ein Newcomer den Markt für Zahn-Zusatzversicherungen aufmischt
    KKH102
    Wie die innovativste deutsche Krankenkasse Risikopatienten coacht
    Stroke Angel116
    Wie eine Prozessinnovation das Leben von Schlaganfall-Patienten retten hilft und Kosten spart
    5PROZESSUND ORGANISATIONSINNOVATIONEN122
    MAAHANMUUTTOVIRASTO124
    Wie der finnische Immigrationsservice zur Dienstleistungsagentur wird
    Evonik132
    Wie ein Chemieunternehmen grüne Zukunft verspricht und schwarze Zahlen
    schreibt
    Puma136
    Wie die Raubkatze mit Riesensprüngen wieder an die Spitze vorprescht
    6GESCHÄFTSMODELLINNOVATIONEN140
    Zara142
    Wie ein galicischer Textilproduzent sämtliche Regeln der Modebranche bricht und mit »Fast Fashion« Welterfolge feiert
    Whole Foods Market156
    Wie die Edel-Ökokette mit ihrem einstmals innovativen Geschäftsmodell ins
    Trudeln gerät
    7MANAGEMENT VON INNOVATIONSPROZESSEN UND SEINE ERFOLGSFAKTOREN160
    Innovationsarten162
    Wie Erfindungen zu Innovationen werden
    Innovationsprozess170
    Wie aus einer Idee ein Markterfolg entsteht
    Erfolgsfaktoren180
    Wie Innovationen am Markt bestehen
    Innovationshaus192
    Wie Unternehmen dauerhaft innovativ werden
    8INNOVATIONEN DER ZUKUNFT - ZUKUNFT DER INNOVATION198
    Ideen mit Zukunft200
    Wie in wenigen Jahren Innovationsprojekte die Welt verändern
    Ausblick210
    Wie die Zukunft der Innovation aussieht
    Danksagung214
    Register216
    Abbildungen220
    Autoreninformation222



    Vorwort

    VORWORT

    »Wie kann unser Unternehmen ohne Zukäufe wachsen?« Und: »Wie kann ich in der globalisierten Welt erfolgreich sein?« So ähnlich lauten die zwei Fragen, die mir Vorstände und Geschäftsführer im Lauf meines Beraterlebens am häufigsten gestellt haben. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2001/2002 und der aktuellen Finanzkrise ist eine dritte hinzugekommen: »Wie bereite ich mich vor, damit mich die nächste Krise nicht mehr so hart trifft?« Meine Antwort ist bis heute: »Durch Innovation.« In der Regel entsteht sofort eine lebhafte Diskussion. »Ich muss Ihrer Meinung nach also mehr Forscher einstellen«, wird oft entgegnet. Etwas später: »Dann machen Sie mir doch bitte ein Angebot für ein dreimonatiges Innovationsprojekt.« Oder: »Wir sind Dienstleister, kein Produktunternehmen.«

    In habe erfahren, dass es oft Missverständnisse darüber gibt, was Innovationen sind und wie sie systematisch auf den Weg gebracht werden. Sie werden eben nicht in Forschungslaboren gemacht, sie lassen sich nicht in einem Vierteljahr abhandeln und sie sind auch nicht nur bei Produkten möglich. Als besonders wichtig können hingegen diese drei Dinge gelten: Erfindungen sind nicht etwa dasselbe wie Innovationen, sondern nur oftmals deren Grundlage und Ausgangspunkt; es ist ein langer Weg von der Idee bis zum Erfolg im Markt, und: Neben Produktinnovationen gibt es auch höchst lukrative Service-, Marketing-, Prozess-, Organisations-, oder Geschäftsmodellinnovationen.

    Das Thema »Innovation« hat mich mein gesamtes berufliches Leben begleitet, und zwar immer bewusster und drängender. In den Achtzigerjahren, als ich Biochemie studierte, gelang es der Wissenschaft erstmals, die Wirkungsweise der Natur nicht nur zu verstehen, sondern auf ihre Prozesse Einfluss zu nehmen. Gentechnologie und Molekularbiologie schickten sich an, dem Welthungerproblem, altbekannten Krankheiten wie-Krebs und neuen Menschheitsgeißeln wie Aids mit neuen, schlagkräftigeren Waffen zu begegnen. Für mich war das eine elektrisierende Zeit. Als junger Wissenschaftler musste ich aber bereits damals mit ansehen, wie die wirtschaftlichen Erfolge aus deutschen Erfindungen von anderen Staaten, Unternehmen und Personen eingefahren wurden - weil die deutsche Bürokratie blockierte, weil in blanker Unkenntnis geführte öffentliche Debatten die Vermarktung erschwerten und/oder weil Unternehmen die sich ihnen bietenden Chancen nicht nutzten.

    Eine Lektion hatte ich schon damals gelernt: Erfindungen verhelfen zu Titeln, Orden und Ehrenzeichen, bringen aber dem Erfinder finanziell wenig. Erst wenn es gelingt, sie am Markt zu erfolgreichen Produkten - und damit überhaupt erst zu Innovationen - zu machen, zahlen sich Erfindungen für den Erfinder und dessen Unternehmen aus.

    Konsequenterweise verließ ich die Wissenschaft und ging in die Wirtschaft, zu dem Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikunternehmen Dräger. Ende der Achtzigerjahre gelang es uns dort in intensiver Arbeit, ein preisgünstiges, schnelles und leicht bedienbares Formaldehyd-Messmittel auf biochemischer Basis zu entwickeln. Unsere Erfindung war dem damaligen Stand der Technik - der chemischen Gasmesstechnik - weit überlegen. Da in der bundesdeutschen Gesellschaft gerade die Formaldehyd-Hysterie grassierte, bestanden recht gute Marktchancen für unseren laientauglichen Sensor. Nach erfolgter Patent- und Geschmacksmusteranmeldung fragte ich den zuständigen Vorstand, wo denn »meine« Produktion und »mein« Vertrieb nun blieben. »Gehen Sie zurück in Ihr Labor und entwickeln Sie etwas Neues«, wurde ich beschieden - eine Antwort, mit der ich wenig anfangen konnte. (Von »unserem« Formaldehydsensor »Biocheck F« wurden übrigens über 540000 Stück bis Ende 2008 verkauft.)

    Ich zog wiederum meine Konsequenzen - und sprach mit vielen wesentlichen deutschen Medizin-, Chemie- und Pharmaunternehmen. Überall jedoch traf ich mehr oder weniger auf dieselbe Misere: Keines dieser Unternehmen besaß (und besitzt übrigens bis heute) einen wirklich durchgängigen Innovationsprozess mit allen notwendigen unterstützenden Rahmenbedingungen; einen Prozess also, der dafür sorgt, dass werthaltige Erfindungen so schnell und effizient wie möglich in erfolgreiche Produkte und Services umgesetzt und auf den Markt gebracht werden. Jedes Mal wurde ich gefragt: »Was wollen Sie denn nun bei uns machen - Strategie, Forschung, Entwicklung, Produktion, Marketing oder Vertrieb? Sie müssen sich schon entscheiden!« Und jedes Mal erntete ich Unverständnis mit meiner Antwort: »Alles zusammen.« Wenn ich dann noch hinzufügte, dass ich damit auch richtig Geld verdienen wolle, gaben meine Gesprächspartner au Einen Job, wie ich ihn suchte, hatte »die Industrie« einfach nicht zu bieten.

    Doch damit wollte ich mich nicht abfinden: Den Job, der internes Wachstum ermöglicht, der ein Unternehmen in der globalisierten Welt krisenfest und zum Gewinner macht - einen solchen Job gab es in »der Industrie« nicht? Dann musste ich ihn wohl oder übel erfinden. Also wurde ich Unternehmensberater, denn hierin sah ich zumindest die Chance, Innovationen gesamthaft zu begleiten -von der Erfindung bis zum Markterfolg. Überflüssig zu erwähnen, dass ich auch in der Beraterbranche zunächst einmal das alte Spiel erlebte: Worauf wollen Sie sich spezialisieren - auf welche Branche, welche Funktionalität, welche Art von Arbeit?

    Mit zunehmendem Lebensalter hatte ich dann doch noch das Glück, diejenigen zu treffen, denen es gelungen war, Ideen erfolgreich in den Markt zu bringen: die Innovatoren, die wirklichen Stars des Wirtschaftslebens. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Weg gefunden, um eine Idee optimal im Markt zu positionieren: als Start-up-Unternehmer, als Owner-Operator eines Familienunternehmens oder als Manager, der durch persönlichen Einsatz andere mitgezogen hat - unabhängig von seiner Position und weit über die Grenzen seines Jobs hinaus.

    Auch aus diesen Begegnungen und Erfahrungen konnte ich mitnehmen, dass es nicht das eine Patentrezept für erfolgreiche Innovationen gibt - »there is no silver bullet«, wie es im Englischen heißt. Doch nach und nach erkannte ich auch, dass Innovationen auf Prozessen beruhen, die immer ähnliche Muster aufweisen und die es nachzuvollziehen lohnt - gleichgültig, ob man einer Erfindung, einer neuartigen Marketingidee oder einer neuen Dienstleistung zum Markterfolg verhelfen will. Überdies gibt es eine Reihe von Faktoren, die in erheblichem Maß beeinflussen, wie gut die Markteinführung einer neuen Idee gelingen wird.

    Um diesen Innovationsprozess und diese Erfolgsfaktoren, letztlich um ein ganzheitliches Verständnis des Phänomens Innovation geht es mir in diesem Buch. Schlagen Sie es auf, wo Sie möchten, und lesen Sie das, was Sie am meisten fasziniert. Vielleicht die Erfolgsgeschichten von Bionade, Zara oder MAN Diesel? Vielleicht das Kapitel über den so wichtigen durchgängigen Innovationsprozess und die Erfolgsfaktoren? Vielleicht die Zukunft der Innovation? Jedes Kapitel ist für sich lesbar, und jede Seite ist - ungewöhnlich für ein solches Buch - individuell gestaltet. Lassen Sie sich auf diese Weise umso mehr fesseln von der Magie, die von wirklichen Innovationen ausgeht. Sie bereitet sinnliches Vergnügen - vor allem aber will sie die Motivation zum Handeln schaffen.

    Klappentext


    FASZINATION INNOVATION

    Erfolgreiche Unternehmen unterscheiden sich von ihren Konkurrenten vor allem durch eines: Sie haben keine Scheu vor Innovationen und gestalten den Weg von der Erfindung bis zur Markteroberung aktiv, hartnäckig und kreativ. Lernen Sie von den Besten:

    • Audi: Wie der A6 in China zum Inbegriff von Innovation und Erfolg wird
    • Bionade: Wie die »Fanta ohne Chemie« Kultstatus erringt
    • Evonik: Wie ein Chemieunternehmen grüne Zukunft verspricht
    • Villeroy & Boch: Wie sich ein Porzellanhersteller neu erfindet

    Stephan Schaltissek gibt durch anschauliche Beispiele wertvolle Denkanstöße für ein umfassendes neues Innovationsverständnis. Emanuele Gatti, Vorstand Fresenius Medical Care Management AG)

    In Deutschland erfunden, im Ausland zur Marktreife"gebracht - das geschieht zu häufig und muss sich ändern! Stephan Scholtissek beschreibt, wie deutsche Unternehmer aus Erfindungen Innovationen und damit geschäftlichen Erfolg machen können.
    (Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft)

    Zara: Wie ein galizischer Textilproduzent die Modebranche aufmischt Mit diesen und anderen faszinierenden Success-Storys zeigt Die Magie der Innovation, wie es gelingen kann, durch passgenaue Innovationen Kunden zu begeistern!


    ISBN 978-3-86880-014-2

    Register

    REGISTER


    A

    Accenture 21, 115, 214, 218
    Adidas 135, 139
    Aldi 158 f.
    Apple 17, 19, 172, 185
    Aral 51 ff., 56, 61, 188, 214
    Aral Ultimate Diesel 51 ff., 63, 165
    Aral Ultimate 100 52 ff., 55, 57, 58 ff.
    Audi 19, 22, 64 ff.
    Australien 77, 81, 86, 138


    B

    Becker, Boris 135, 137
    Benetton 146 ff., 151 ff.
    Best Ager 91, 93
    Bionade 9, 22, 71 ff., 163, 165, 171, 182, 185, 189, 190, 212, 214
    BMW 19, 64 f.
    Boch, Jean-François 30 f., 33
    Boch, Wendelin von 21, 27, 30, 32, 34 ff., 185, 212, 214
    Bozung, Günther 43, 45 ff.
    British Petroleum (BP) 51 ff., 62 f.
    Business-Case 185 f.


    C

    China 11, 18 f., 27, 34 f., 64 f., 69, 84, 138, 147 1, 150, 188
    Coach 109 ff., 114
    Coaching 114 f.
    Coaching-Programm 108 ff.
    Coca-Cola 71 f., 79 ff., 87, 189, 212
    Cosmos-Direkt 94, 97


    D

    Dental-Vorsorge +100 92, 96, 100, 165
    Deutsche Betriebskrankenkasse (Deutsche BKK) 103, 114
    Deutschland 64, 84, 86, 99, 106 f., 109, 115 f., 119, 135, 137, 164, 188, 218 f.
    Diesel, Rudolf 43, 45 f., 50
    Dolton, Douglas H. 204, 214
    Dräger 8, 218


    E

    Ebay 14, 167
    Einführungszeit 190 f.
    Einwanderung
    Einwanderungsbehörde 124 ff., 127, 129, 1301, 166
    Einwanderungsprozess 126, 128, 129, 166
    Einwanderungsservice 127, 130
    Endres, Peter M. 91, 95 f., 100 f., 185 f., 212, 214
    Erfinder 8, 47, 74, 83, 177
    Erfindung 7 f., 14, 16, 19 f, 30, 47, 49, 73, 163 1, 169, 177, 201, 218
    Erfolg 16, 20, 22 1, 64, 69, 155, 168, 177
    Erfolgsfaktor 9, 24, 47, 131, 147, 161 f, 178, 181 f, 187, 193
    - Innovationserfolg 49, 63, 181, 186, 188
    - Markterfolg 7 f, 16, 21, 24, 47, 49, 62, 83, 1631, 167f, 171, 174, 177f, 181, 183, 1851, 189, 191, 196, 201, 211f, 218
    - Unternehmenserfolg 18, 48, 69
    Evonik 23, 132, 134, 166, 214


    F

    Fanta 71 f.
    Fast Fashion 143, 148 f., 152 ff.
    Finnland 77, 123, 128
    Ford 12, 14, 60, 164, 185
    Ford, Henry 12, 37, 183
    Frankreich 62, 77, 86, 114


    G

    GAP 145f, 148f, 151, 153
    Geschäftsmodellinnovation siehe Innovationsart Gesundheitscoaching 104 f, 110f, 113 ff, 164, 176, 189
    Globalisierung 11, 44, 147
    Google 185, 187
    Governance 194
    Großbritannien 77, 106, 112 f, 144, 157


    H

    Hannoversche Leben 94, 97, 168
    Hauke, Rudolf 1031
    Hennes & Mauritz (H & M) 145 f, 149, 152 f.
    Hindernis 1881
    HUK Coburg 94, 96 f., 184, 188
    Hyundai 19, 44


    I

    Ideenfindung siehe Innovationsprozess
    Immigration siehe Einwanderung
    Indien 11, 181, 27, 64, 86, 99, 138, 150, 188
    Inditex 143 ff.
    Innovationsart 163 ff, 165, 1681, 177
    - Geschäftsmodellinnovation 7, 14, 21, 23, 141 fl, 167 1, 184
    - Marketinginnovation 7, 14, 21 f., 69 fl, 167 1
    - Organisationsinnovation 7, 21, 23, 123 fl, 130, 139, 166, 176, 187
    - Produktinnovation 7, 21 f., 27 fl, 58, 62 f., 165, 168, 176, 1781, 183 ff.
    Prozessinnovation 7, 12, 14, 21 fl, 27 fl, 89 fl, 104, 116, 118, 130, 166, 168, 176, 1831, 187, 202, 209
    - Serviceinnovation 7, 14, 21 f., 89 fl, 105, 115, 165, 168, 176, 178, 1841
    Innovationserfolg siehe Erfolg Innovationsführer 44, 62, 104
    Innovationsgeschichte 51, 53
    Innovationshaus 193 ff.
    Innovationsinstanz 24, 63
    Innovationskraft 20, 27, 133
    Innovationskultur 49, 1961, 211
    Innovationsmanager 101, 211
    Innovationsplanung siehe Innovationsprozess Innovationspotenzial 133, 164, 171, 174, 182, 186, 196, 201, 206
    Innovationsprämie 164
    Innovationspreis 34, 45, 104
    Innovationsprojekt 7, 24, 25, 174, 186, 189, 195, 201 ff., 211 f.
    Innovationsprozess 8 f., 23 fl, 33 f., 43, 45, 46, 49, 51, 58, 60, 621, 72, 781, 941, 101, 109, 114, 1281, 131, 133, 144, 146, 171 fl, 178, 182 fl, 1861, 189, 191, 193 fl, 211, 218
    Ideenfindung 171 ff.
    - Kommerzialisierung 177 f.
    - Pilotierung 1761
    - Planung 1741
    - Prototyp 1751
    - Wachstum 1781
    Innovationsstrategie 25, 52, 63, 193 fl, 211
    Innovationsteam 21, 33, 37, 109
    Innovator 9, 15, 22, 32, 36, 48, 63, 83 f., 91, 100, 104, 106, 115, 118, 131, 135, 139, 155, 168, 177, 182, 185 f., 189, 194, 202, 208
    Innovatorinstanz 48, 83, 182, 184, 188, 195
    Invention siehe Erfindung Inventor siehe Erfinder iPhone 21
    iPod 17, 19, 21, 99
    Italien 77, 150


    J

    Jägermeister 13 f., 168
    Japan 11, 64 f., 77, 81, 86, 145, 152, 165
    Jobs, Steve 172, 185


    K

    Kailuweit, Ingo 103 ff., 110, 112, 115, 212, 214
    Kambodscha 148
    Karstadt-Quelle Versicherungen (KQV) 22, 91 ff., 94 f., 165, 168, 171, 184 ff., 188, 212, 214
    Kennzahlen 195
    Know-how 187 f.
    Kommerzialisierung siehe Innovationsprozess Krankenkasse 103 ff., 112, 114 f.
    Kaufmännische Krankenkasse Halle (KKH) 22, 103 ff., 164 f., 176, 189, 212, 214
    Kowalsky, Peter 74 ff., 185, 189, 214
    Kowalsky, Stephan 75, 77, 82
    Kundenbedarf 63, 181, 183 f., 211
    Kundenbedürfnis 83, 91, 100, 115, 131, 144, 155, 165, 169, 174 ff., 181, 182
    Kundenerwartung 58, 176
    Kundennutzen 54, 58
    Kundenservice 94, 158
    Kundenwunsch 171, 181
    Kundenzufriedenheit 99, 130, 153, 178


    L

    Lausch, Wolfram 43, 44 ff., 171, 177, 187, 214
    Leipold, Dieter 71 ff., 78, 82 f., 163, 171, 182, 185, 189, 214
    Lippert, Julius 27, 32 f., 37
    Louis Vuitton 154, 169
    Luxemburg 62, 77


    M

    Maahanmuuuttovirasto 123 ff.
    Mackey, John 156 ff.
    Magie 11, 21, 23
    MAN Diesel 9, 22, 43, 45, 44 f., 48 f., 165, 177, 187, 214
    Maradona, Diego 135, 137
    Marke 31, 49, 78, 83 ff.
    Marketinginnovation siehe Innovationsart Marketingkampagne 13, 75, 153, 178
    Marketingkonzept 85, 167
    Marketingplan 58, 62
    Marketingstrategie 82, 84, 167
    Marktanalyse 54, 174
    Marktdurchdringung 91, 95, 101
    Markteinführung 24, 47, 53, 56 f., 60, 113, 131, 168, 182, 191
    Markterfolg siehe Erfolg Massimo Dutti 144 ff., 149
    Mateschitz, Dietrich 84, 86 f., 168, 171, 183, 185 f., 212
    McCafé 79 f., 83
    McDonald's 80, 83
    Mera, Rosalia 143 f.
    Mercedes Benz 19, 45, 63, 66 f., 134
    Merck 187, 191
    Metro St. Louis 204 f.
    Mexiko 18, 150
    Mindset 208, 214 miSense 165 1, 202
    MP3-Player, MP3-Technologie 17 f.


    N

    Netzwerk 189
    Niederlande 62, 77, 114


    O

    Organisation 194
    Organisationsinnovation siehe Innovationsart Ortega Gaona, Amancio (GOA) 23, 143 ff., 148, 152, 155, 163, 185
    Österreich 62, 77, 84 ff., 114, 138, 219
    Ostwald, Walter 51, 53


    P

    Patient
    - Risikopatient 103, 111 f., 114
    - Schlaganfall-Patient 117, 119
    Performance-Management 126, 127, 129
    Performance-Messung 195
    Peter-Brauerei 71, 73 f.
    Pickberry 205 f.
    Piette, Daniel 154, 169
    Pilotierung siehe Innovationsprozess Portugal 77, 144, 150
    Procter & Gamble 13 f., 178
    Produkt 14, 22, 94, Produktinnovation siehe Innovationsart Projektmanagement 58, 128 f.
    Projektplanung 63
    - Projektteam 58
    Prototyp siehe Innovationsprozess Prozessinnovation siehe Innovationsart Public-Service-Value 127, 128, 131
    Pull and Bear 144, 149
    Puma 11, 14, 23, 136 ff., 166


    R

    Red Bull 22, 84 ff., 163, 168, 171, 183, 186, 189, 190, 212
    Ressourcen 191
    Russland 11, 18, 77, 114, 146
    - Jafaricom 13, 14


    S

    Scholtissek, Stephan 218 f.
    Schweiz 62, 77, 86, 115, 219
    Science-to-Business-Center 132 ff.
    Serviceinnovation siehe Innovationsart
    Shell 61, 62
    Silver Ager 91, 93, 95 ff., 100
    Skoda 61, 65
    Spanien 77, 144, 150, 152
    Spirit of Georgia 80 f.
    Starbucks 79 f., 83
    Stroke Angel 116 ff., 168, 189, 214
    Supply-Chain 144, 147 f.


    T

    Talentmanagement 196
    Thailand 84, 138
    Total 61 f.
    Toyota 16, 164
    Türkei 18, 62


    U

    Umfeld 189 f.
    Ungarn 77, 86
    Unternehmenserfolg siehe Erfolg USA 11, 64, 77, 81, 86, 106 f., 109, 112 f., 138, 152, 156 ff., 204


    V

    Vereinigte Staaten von Amerika siehe USA
    Vertrieb 39, 80
    Versicherung
    - Direktversicherung 98
    - Kraftfahrzeugversicherung 98
    - Krankenversicherung 94, 96, 99, 104 f.
    - Lebensversicherung 94, 96, 97, 99
    - Pflegeversicherung 94
    - Zusatzversicherung 91 ff., 99 f., 165
    Vietnam 138, 148
    Villeroy & Boch 21 f., 27 ff., 31 f., 34 ff., 163, 165, 183, 185, 1891, 212, 214
    Vodafone 13
    Volkswagen (VW) 64 f.
    Vuorio, Jorma 123, 127, 129 ff., 214


    W

    Wachstum siehe Innovationsprozess Welthandelsorganisation (WTO) 27, 32, 35
    Wertschöpfungprozess 134, 137, 143, 146, 149, 155
    Whole Foods Market 23, 156 ff., 182
    Wissensmanagement 196


    Z

    Zara 9, 23, 143 ff., 169, 185, 190
    Zeitz, Jochen 136, 138 f.
    Zopa 203 f., 214



    Autor

    AUTORENINFORMATION

    Dr. Stephan Scholtissek, Jahrgang 1959, wollte eigentlich Forscher werden: Die Möglichkeiten der modernen Wissenschaft, durch neuartige Technologien Menschheitsgeißeln wie Hunger und Krebs wirksam zu bekämpfen, faszinierten den promovierten Biochemiker. Aber der fortschrittsfeindliche Zeitgeist im Westdeutschland der Achtzigerjahre ließ nicht zu, dass deutsche Erfindungen auf Gebieten wie Gentechnik oder Molekularbiologie hierzulande auch zu ökonomisch erfolgreichen Produkten und Technologien umgesetzt wurden. Also ging Scholtissek in die »Wirtschaft«, zum Medizintechnologieunternehmen Dräger. Dort erfand er ein Formaldehyd-Messmittel auf biochemischer Basis, doch sein Wunsch, Produktentwicklung und Markteinführung maßgeblich mitgestalten zu dürfen, blieb wiederum unerfüllt.

    Scholtissek, der nicht im Elfenbeinturm forschen wollte, zog neuerlich die Konsequenzen - und wurde Unternehmensberater. Aus zahlreichen Gesprächen hatte er eine ernüchternde Erkenntnis gewonnen: In keinem der großen deutschen Medizin-, Chemie oder Pharmaunternehmen gab es einen durchgängigen Prozess, der dafür sorgte, dass Erfindungen schnell und effizient in Produkte umgesetzt wurden, die den Verbrauchern den größtmöglichen Nutzen und dem Unternehmen entsprechende Gewinne brachten.

    Das Thema Innovationen ließ ihn nicht mehr los. Auch in der Beraterbranche stieß er damit zunächst auf wenig Verständnis - doch als früherer Triathlet und passionierter Radsportler war und ist Scholtissek darin geübt, auf schwierigem Gelände beharrlich ein Ziel zu verfolgen. Nach zweimaligem Wechsel des Arbeitgebers kam er 1997 zu dem internationalen Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture. Hier endlich fand er den erforderlichen Rahmen, um Innovationen gesamthaft zu begleiten, durchgängige Innovationsprozesse zu definieren und in der Praxis umzusetzen -von der Erfindung bis zum Markterfolg.

    Scholtissek, seit 2006 Vorsitzender der Geschäftsführung der Accenture-Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz, ist heute ein gefragter Experte für Innovationen und große Transformationen. Auch als Buchautor sorgt er immer wieder für Aufsehen - etwa mit dem Financial-Times-Bestseller New Outsourcing (2004), dem Deutschland-Roman Stromland (2006) oder mit Multipolare Welt (2008), einem viel zitierten Standardwerk zur Zukunft der Globalisierung.

    Die Bildung der Jugend liegt Scholtissek, der mit seiner Familie in München lebt, ganz besonders am Herzen: »Bildung ist für die meisten das Einzige, was sie später im globalen Wettbewerb anzubieten haben - also sollten sie viel Wert darauf legen.« Für begabte Schüler aus sozial benachteiligten Familien engagiert er sich als Sprecher der Accenture-Stiftung in der Initiative Studienkompass, die Schülern in einer dreijährigen Orientierungsphase unter anderem durch Workshops und Mentorprogramme die Entscheidung für die Hochschule erleichtern soll. Zudem nimmt er am »Dialog mit der Jugend« teil, einem Programm des von Accenture getragenen Initiativkreises Ruhrgebiet: Durch Diskussionsrunden an Schulen soll Wirtschaft für den Nachwuchs erlebbar gemacht werden. »Ich gehe seit Jahren an Schulen«, sagt Scholtissek: »Erschreckend ist die Unwissenheit über wirtschaftliche Zusammenhänge, erfreulich dagegen, dass die Schüler bei entsprechender Anleitung gute Fortschritte machen.«

    Stephan Scholtissek freut sich auf Feedback seiner Leser und lädt ein zum Besuch der Internetseite www.accenture.de/innovation .