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| INHALT | ||||||
| Vorwort | 7 | |||||
| Einleitung | 10 | |||||
| Die Magie der Innovation | ||||||
| 1 | PRODUKT UND PROZESSINNOVATIONEN | 26 | ||||
| Villeroy & Boch | 28 | |||||
| Wie der Marktführer die Porzellanherstellung neu erfindet und die asiatische Billigkonkurrenz in die Schranken weist | ||||||
| The House of Villeroy & Boch | 38 | |||||
| Wie sich das Unternehmen vom Keramikhersteller zum Anbieter von Stilsicherheit | ||||||
| wandelt | ||||||
| 2 | PRODUKTINNOVATIONEN | 40 | ||||
| MAN Diesel | 42 | |||||
| Wie MAN seinem Vorbild Rudolf Diesel nacheifert und einen revolutionären Kraftwerksmotor erfindet | ||||||
| Aral Ultimate Diesel | 50 | |||||
| Wie Aral die Motorleistung steigert und dabei Spritverbrauch und Schadstoffausstoß senkt | ||||||
| Audi A6 | 64 | |||||
| Wie Audi in China zum Inbegriff von Innovation und Erfolg wird | ||||||
| 3 | PRODUKTUND MARKETINGINNOVATIONEN | 68 | ||||
| Bionade | 70 | |||||
| Wie die »Fanta ohne Chemie« zum Kultgetränk wird | ||||||
| Red Bull | 84 | |||||
| Wie Stieren Flügel wachsen | ||||||
| 4 | PROZESS UND SERVICEINNOVATIONEN | 88 | ||||
| Karstadt-Quelle Versicherungen | 90 | |||||
| Wie ein Newcomer den Markt für Zahn-Zusatzversicherungen aufmischt | ||||||
| KKH | 102 | |||||
| Wie die innovativste deutsche Krankenkasse Risikopatienten coacht | ||||||
| Stroke Angel | 116 | |||||
| Wie eine Prozessinnovation das Leben von Schlaganfall-Patienten retten hilft und Kosten spart | ||||||
| 5 | PROZESSUND ORGANISATIONSINNOVATIONEN | 122 | ||||
| MAAHANMUUTTOVIRASTO | 124 | |||||
| Wie der finnische Immigrationsservice zur Dienstleistungsagentur wird | ||||||
| Evonik | 132 | |||||
| Wie ein Chemieunternehmen grüne Zukunft verspricht und schwarze Zahlen | ||||||
| schreibt | ||||||
| Puma | 136 | |||||
| Wie die Raubkatze mit Riesensprüngen wieder an die Spitze vorprescht | ||||||
| 6 | GESCHÄFTSMODELLINNOVATIONEN | 140 | ||||
| Zara | 142 | |||||
| Wie ein galicischer Textilproduzent sämtliche Regeln der Modebranche bricht und mit »Fast Fashion« Welterfolge feiert | ||||||
| Whole Foods Market | 156 | |||||
| Wie die Edel-Ökokette mit ihrem einstmals innovativen Geschäftsmodell ins | ||||||
| Trudeln gerät | ||||||
| 7 | MANAGEMENT VON INNOVATIONSPROZESSEN UND SEINE ERFOLGSFAKTOREN | 160 | ||||
| Innovationsarten | 162 | |||||
| Wie Erfindungen zu Innovationen werden | ||||||
| Innovationsprozess | 170 | |||||
| Wie aus einer Idee ein Markterfolg entsteht | ||||||
| Erfolgsfaktoren | 180 | |||||
| Wie Innovationen am Markt bestehen | ||||||
| Innovationshaus | 192 | |||||
| Wie Unternehmen dauerhaft innovativ werden | ||||||
| 8 | INNOVATIONEN DER ZUKUNFT - ZUKUNFT DER INNOVATION | 198 | ||||
| Ideen mit Zukunft | 200 | |||||
| Wie in wenigen Jahren Innovationsprojekte die Welt verändern | ||||||
| Ausblick | 210 | |||||
| Wie die Zukunft der Innovation aussieht | ||||||
| Danksagung | 214 | |||||
| Register | 216 | |||||
| Abbildungen | 220 | |||||
| Autoreninformation | 222 | |||||
VORWORT
»Wie kann unser Unternehmen ohne Zukäufe wachsen?« Und: »Wie kann ich in der globalisierten Welt erfolgreich sein?« So ähnlich lauten die zwei Fragen, die mir Vorstände und Geschäftsführer im Lauf meines Beraterlebens am häufigsten gestellt haben. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2001/2002 und der aktuellen Finanzkrise ist eine dritte hinzugekommen: »Wie bereite ich mich vor, damit mich die nächste Krise nicht mehr so hart trifft?« Meine Antwort ist bis heute: »Durch Innovation.« In der Regel entsteht sofort eine lebhafte Diskussion. »Ich muss Ihrer Meinung nach also mehr Forscher einstellen«, wird oft entgegnet. Etwas später: »Dann machen Sie mir doch bitte ein Angebot für ein dreimonatiges Innovationsprojekt.« Oder: »Wir sind Dienstleister, kein Produktunternehmen.«
In habe erfahren, dass es oft Missverständnisse darüber gibt, was Innovationen sind und wie sie systematisch auf den Weg gebracht werden. Sie werden eben nicht in Forschungslaboren gemacht, sie lassen sich nicht in einem Vierteljahr abhandeln und sie sind auch nicht nur bei Produkten möglich. Als besonders wichtig können hingegen diese drei Dinge gelten: Erfindungen sind nicht etwa dasselbe wie Innovationen, sondern nur oftmals deren Grundlage und Ausgangspunkt; es ist ein langer Weg von der Idee bis zum Erfolg im Markt, und: Neben Produktinnovationen gibt es auch höchst lukrative Service-, Marketing-, Prozess-, Organisations-, oder Geschäftsmodellinnovationen.
Das Thema »Innovation« hat mich mein gesamtes berufliches Leben begleitet, und zwar immer bewusster und drängender. In den Achtzigerjahren, als ich Biochemie studierte, gelang es der Wissenschaft erstmals, die Wirkungsweise der Natur nicht nur zu verstehen, sondern auf ihre Prozesse Einfluss zu nehmen. Gentechnologie und Molekularbiologie schickten sich an, dem Welthungerproblem, altbekannten Krankheiten wie-Krebs und neuen Menschheitsgeißeln wie Aids mit neuen, schlagkräftigeren Waffen zu begegnen. Für mich war das eine elektrisierende Zeit. Als junger Wissenschaftler musste ich aber bereits damals mit ansehen, wie die wirtschaftlichen Erfolge aus deutschen Erfindungen von anderen Staaten, Unternehmen und Personen eingefahren wurden - weil die deutsche Bürokratie blockierte, weil in blanker Unkenntnis geführte öffentliche Debatten die Vermarktung erschwerten und/oder weil Unternehmen die sich ihnen bietenden Chancen nicht nutzten.
Eine Lektion hatte ich schon damals gelernt: Erfindungen verhelfen zu Titeln, Orden und Ehrenzeichen, bringen aber dem Erfinder finanziell wenig. Erst wenn es gelingt, sie am Markt zu erfolgreichen Produkten - und damit überhaupt erst zu Innovationen - zu machen, zahlen sich Erfindungen für den Erfinder und dessen Unternehmen aus.
Konsequenterweise verließ ich die Wissenschaft und ging in die Wirtschaft, zu dem Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikunternehmen Dräger. Ende der Achtzigerjahre gelang es uns dort in intensiver Arbeit, ein preisgünstiges, schnelles und leicht bedienbares Formaldehyd-Messmittel auf biochemischer Basis zu entwickeln. Unsere Erfindung war dem damaligen Stand der Technik - der chemischen Gasmesstechnik - weit überlegen. Da in der bundesdeutschen Gesellschaft gerade die Formaldehyd-Hysterie grassierte, bestanden recht gute Marktchancen für unseren laientauglichen Sensor. Nach erfolgter Patent- und Geschmacksmusteranmeldung fragte ich den zuständigen Vorstand, wo denn »meine« Produktion und »mein« Vertrieb nun blieben. »Gehen Sie zurück in Ihr Labor und entwickeln Sie etwas Neues«, wurde ich beschieden - eine Antwort, mit der ich wenig anfangen konnte. (Von »unserem« Formaldehydsensor »Biocheck F« wurden übrigens über 540000 Stück bis Ende 2008 verkauft.)
Ich zog wiederum meine Konsequenzen - und sprach mit vielen wesentlichen deutschen Medizin-, Chemie- und Pharmaunternehmen. Überall jedoch traf ich mehr oder weniger auf dieselbe Misere: Keines dieser Unternehmen besaß (und besitzt übrigens bis heute) einen wirklich durchgängigen Innovationsprozess mit allen notwendigen unterstützenden Rahmenbedingungen; einen Prozess also, der dafür sorgt, dass werthaltige Erfindungen so schnell und effizient wie möglich in erfolgreiche Produkte und Services umgesetzt und auf den Markt gebracht werden. Jedes Mal wurde ich gefragt: »Was wollen Sie denn nun bei uns machen - Strategie, Forschung, Entwicklung, Produktion, Marketing oder Vertrieb? Sie müssen sich schon entscheiden!« Und jedes Mal erntete ich Unverständnis mit meiner Antwort: »Alles zusammen.« Wenn ich dann noch hinzufügte, dass ich damit auch richtig Geld verdienen wolle, gaben meine Gesprächspartner au Einen Job, wie ich ihn suchte, hatte »die Industrie« einfach nicht zu bieten.
Doch damit wollte ich mich nicht abfinden: Den Job, der internes Wachstum ermöglicht, der ein Unternehmen in der globalisierten Welt krisenfest und zum Gewinner macht - einen solchen Job gab es in »der Industrie« nicht? Dann musste ich ihn wohl oder übel erfinden. Also wurde ich Unternehmensberater, denn hierin sah ich zumindest die Chance, Innovationen gesamthaft zu begleiten -von der Erfindung bis zum Markterfolg. Überflüssig zu erwähnen, dass ich auch in der Beraterbranche zunächst einmal das alte Spiel erlebte: Worauf wollen Sie sich spezialisieren - auf welche Branche, welche Funktionalität, welche Art von Arbeit?
Mit zunehmendem Lebensalter hatte ich dann doch noch das Glück, diejenigen zu treffen, denen es gelungen war, Ideen erfolgreich in den Markt zu bringen: die Innovatoren, die wirklichen Stars des Wirtschaftslebens. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Weg gefunden, um eine Idee optimal im Markt zu positionieren: als Start-up-Unternehmer, als Owner-Operator eines Familienunternehmens oder als Manager, der durch persönlichen Einsatz andere mitgezogen hat - unabhängig von seiner Position und weit über die Grenzen seines Jobs hinaus.
Auch aus diesen Begegnungen und Erfahrungen konnte ich mitnehmen, dass es nicht das eine Patentrezept für erfolgreiche Innovationen gibt - »there is no silver bullet«, wie es im Englischen heißt. Doch nach und nach erkannte ich auch, dass Innovationen auf Prozessen beruhen, die immer ähnliche Muster aufweisen und die es nachzuvollziehen lohnt - gleichgültig, ob man einer Erfindung, einer neuartigen Marketingidee oder einer neuen Dienstleistung zum Markterfolg verhelfen will. Überdies gibt es eine Reihe von Faktoren, die in erheblichem Maß beeinflussen, wie gut die Markteinführung einer neuen Idee gelingen wird.
Um diesen Innovationsprozess und diese Erfolgsfaktoren, letztlich um ein ganzheitliches Verständnis des Phänomens Innovation geht es mir in diesem Buch. Schlagen Sie es auf, wo Sie möchten, und lesen Sie das, was Sie am meisten fasziniert. Vielleicht die Erfolgsgeschichten von Bionade, Zara oder MAN Diesel? Vielleicht das Kapitel über den so wichtigen durchgängigen Innovationsprozess und die Erfolgsfaktoren? Vielleicht die Zukunft der Innovation? Jedes Kapitel ist für sich lesbar, und jede Seite ist - ungewöhnlich für ein solches Buch - individuell gestaltet. Lassen Sie sich auf diese Weise umso mehr fesseln von der Magie, die von wirklichen Innovationen ausgeht. Sie bereitet sinnliches Vergnügen - vor allem aber will sie die Motivation zum Handeln schaffen.
FASZINATION INNOVATION
Erfolgreiche Unternehmen unterscheiden sich von ihren Konkurrenten vor allem durch eines: Sie haben keine Scheu vor Innovationen und gestalten den Weg von der Erfindung bis zur Markteroberung aktiv, hartnäckig und kreativ. Lernen Sie von den Besten:
Stephan Schaltissek gibt durch anschauliche Beispiele wertvolle Denkanstöße für ein umfassendes neues Innovationsverständnis. Emanuele Gatti, Vorstand Fresenius Medical Care Management AG)
In Deutschland erfunden, im Ausland zur Marktreife"gebracht - das geschieht zu häufig und muss sich ändern! Stephan Scholtissek beschreibt, wie deutsche Unternehmer aus Erfindungen Innovationen und damit geschäftlichen Erfolg machen können.
(Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft)
Zara: Wie ein galizischer Textilproduzent die Modebranche aufmischt Mit diesen und anderen faszinierenden Success-Storys zeigt Die Magie der Innovation, wie es gelingen kann, durch passgenaue Innovationen Kunden zu begeistern!
ISBN 978-3-86880-014-2
REGISTER
AAccenture 21, 115, 214, 218
Adidas 135, 139
Aldi 158 f.
Apple 17, 19, 172, 185
Aral 51 ff., 56, 61, 188, 214
Aral Ultimate Diesel 51 ff., 63, 165
Aral Ultimate 100 52 ff., 55, 57, 58 ff.
Audi 19, 22, 64 ff.
Australien 77, 81, 86, 138
BBecker, Boris 135, 137
Benetton 146 ff., 151 ff.
Best Ager 91, 93
Bionade 9, 22, 71 ff., 163, 165, 171, 182, 185, 189, 190, 212, 214
BMW 19, 64 f.
Boch, Jean-François 30 f., 33
Boch, Wendelin von 21, 27, 30, 32, 34 ff., 185, 212, 214
Bozung, Günther 43, 45 ff.
British Petroleum (BP) 51 ff., 62 f.
Business-Case 185 f.
CChina 11, 18 f., 27, 34 f., 64 f., 69, 84, 138, 147 1, 150, 188
Coach 109 ff., 114
Coaching 114 f.
Coaching-Programm 108 ff.
Coca-Cola 71 f., 79 ff., 87, 189, 212
Cosmos-Direkt 94, 97
DDental-Vorsorge +100 92, 96, 100, 165
Deutsche Betriebskrankenkasse (Deutsche BKK) 103, 114
Deutschland 64, 84, 86, 99, 106 f., 109, 115 f., 119, 135, 137, 164, 188, 218 f.
Diesel, Rudolf 43, 45 f., 50
Dolton, Douglas H. 204, 214
Dräger 8, 218
EEbay 14, 167
Einführungszeit 190 f.
Einwanderung
Einwanderungsbehörde 124 ff., 127, 129, 1301, 166
Einwanderungsprozess 126, 128, 129, 166
Einwanderungsservice 127, 130
Endres, Peter M. 91, 95 f., 100 f., 185 f., 212, 214
Erfinder 8, 47, 74, 83, 177
Erfindung 7 f., 14, 16, 19 f, 30, 47, 49, 73, 163 1, 169, 177, 201, 218
Erfolg 16, 20, 22 1, 64, 69, 155, 168, 177
Erfolgsfaktor 9, 24, 47, 131, 147, 161 f, 178, 181 f, 187, 193
- Innovationserfolg 49, 63, 181, 186, 188
- Markterfolg 7 f, 16, 21, 24, 47, 49, 62, 83, 1631, 167f, 171, 174, 177f, 181, 183, 1851, 189, 191, 196, 201, 211f, 218
- Unternehmenserfolg 18, 48, 69
Evonik 23, 132, 134, 166, 214
FFanta 71 f.
Fast Fashion 143, 148 f., 152 ff.
Finnland 77, 123, 128
Ford 12, 14, 60, 164, 185
Ford, Henry 12, 37, 183
Frankreich 62, 77, 86, 114
GGAP 145f, 148f, 151, 153
Geschäftsmodellinnovation siehe Innovationsart Gesundheitscoaching 104 f, 110f, 113 ff, 164, 176, 189
Globalisierung 11, 44, 147
Google 185, 187
Governance 194
Großbritannien 77, 106, 112 f, 144, 157
HHannoversche Leben 94, 97, 168
Hauke, Rudolf 1031
Hennes & Mauritz (H & M) 145 f, 149, 152 f.
Hindernis 1881
HUK Coburg 94, 96 f., 184, 188
Hyundai 19, 44
IIdeenfindung siehe Innovationsprozess
Immigration siehe Einwanderung
Indien 11, 181, 27, 64, 86, 99, 138, 150, 188
Inditex 143 ff.
Innovationsart 163 ff, 165, 1681, 177
- Geschäftsmodellinnovation 7, 14, 21, 23, 141 fl, 167 1, 184
- Marketinginnovation 7, 14, 21 f., 69 fl, 167 1
- Organisationsinnovation 7, 21, 23, 123 fl, 130, 139, 166, 176, 187
- Produktinnovation 7, 21 f., 27 fl, 58, 62 f., 165, 168, 176, 1781, 183 ff.
Prozessinnovation 7, 12, 14, 21 fl, 27 fl, 89 fl, 104, 116, 118, 130, 166, 168, 176, 1831, 187, 202, 209
- Serviceinnovation 7, 14, 21 f., 89 fl, 105, 115, 165, 168, 176, 178, 1841
Innovationserfolg siehe Erfolg Innovationsführer 44, 62, 104
Innovationsgeschichte 51, 53
Innovationshaus 193 ff.
Innovationsinstanz 24, 63
Innovationskraft 20, 27, 133
Innovationskultur 49, 1961, 211
Innovationsmanager 101, 211
Innovationsplanung siehe Innovationsprozess Innovationspotenzial 133, 164, 171, 174, 182, 186, 196, 201, 206
Innovationsprämie 164
Innovationspreis 34, 45, 104
Innovationsprojekt 7, 24, 25, 174, 186, 189, 195, 201 ff., 211 f.
Innovationsprozess 8 f., 23 fl, 33 f., 43, 45, 46, 49, 51, 58, 60, 621, 72, 781, 941, 101, 109, 114, 1281, 131, 133, 144, 146, 171 fl, 178, 182 fl, 1861, 189, 191, 193 fl, 211, 218
Ideenfindung 171 ff.
- Kommerzialisierung 177 f.
- Pilotierung 1761
- Planung 1741
- Prototyp 1751
- Wachstum 1781
Innovationsstrategie 25, 52, 63, 193 fl, 211
Innovationsteam 21, 33, 37, 109
Innovator 9, 15, 22, 32, 36, 48, 63, 83 f., 91, 100, 104, 106, 115, 118, 131, 135, 139, 155, 168, 177, 182, 185 f., 189, 194, 202, 208
Innovatorinstanz 48, 83, 182, 184, 188, 195
Invention siehe Erfindung Inventor siehe Erfinder iPhone 21
iPod 17, 19, 21, 99
Italien 77, 150
JJägermeister 13 f., 168
Japan 11, 64 f., 77, 81, 86, 145, 152, 165
Jobs, Steve 172, 185
KKailuweit, Ingo 103 ff., 110, 112, 115, 212, 214
Kambodscha 148
Karstadt-Quelle Versicherungen (KQV) 22, 91 ff., 94 f., 165, 168, 171, 184 ff., 188, 212, 214
Kennzahlen 195
Know-how 187 f.
Kommerzialisierung siehe Innovationsprozess Krankenkasse 103 ff., 112, 114 f.
Kaufmännische Krankenkasse Halle (KKH) 22, 103 ff., 164 f., 176, 189, 212, 214
Kowalsky, Peter 74 ff., 185, 189, 214
Kowalsky, Stephan 75, 77, 82
Kundenbedarf 63, 181, 183 f., 211
Kundenbedürfnis 83, 91, 100, 115, 131, 144, 155, 165, 169, 174 ff., 181, 182
Kundenerwartung 58, 176
Kundennutzen 54, 58
Kundenservice 94, 158
Kundenwunsch 171, 181
Kundenzufriedenheit 99, 130, 153, 178
LLausch, Wolfram 43, 44 ff., 171, 177, 187, 214
Leipold, Dieter 71 ff., 78, 82 f., 163, 171, 182, 185, 189, 214
Lippert, Julius 27, 32 f., 37
Louis Vuitton 154, 169
Luxemburg 62, 77
MMaahanmuuuttovirasto 123 ff.
Mackey, John 156 ff.
Magie 11, 21, 23
MAN Diesel 9, 22, 43, 45, 44 f., 48 f., 165, 177, 187, 214
Maradona, Diego 135, 137
Marke 31, 49, 78, 83 ff.
Marketinginnovation siehe Innovationsart Marketingkampagne 13, 75, 153, 178
Marketingkonzept 85, 167
Marketingplan 58, 62
Marketingstrategie 82, 84, 167
Marktanalyse 54, 174
Marktdurchdringung 91, 95, 101
Markteinführung 24, 47, 53, 56 f., 60, 113, 131, 168, 182, 191
Markterfolg siehe Erfolg Massimo Dutti 144 ff., 149
Mateschitz, Dietrich 84, 86 f., 168, 171, 183, 185 f., 212
McCafé 79 f., 83
McDonald's 80, 83
Mera, Rosalia 143 f.
Mercedes Benz 19, 45, 63, 66 f., 134
Merck 187, 191
Metro St. Louis 204 f.
Mexiko 18, 150
Mindset 208, 214 miSense 165 1, 202
MP3-Player, MP3-Technologie 17 f.
NNetzwerk 189
Niederlande 62, 77, 114
OOrganisation 194
Organisationsinnovation siehe Innovationsart Ortega Gaona, Amancio (GOA) 23, 143 ff., 148, 152, 155, 163, 185
Österreich 62, 77, 84 ff., 114, 138, 219
Ostwald, Walter 51, 53
PPatient
- Risikopatient 103, 111 f., 114
- Schlaganfall-Patient 117, 119
Performance-Management 126, 127, 129
Performance-Messung 195
Peter-Brauerei 71, 73 f.
Pickberry 205 f.
Piette, Daniel 154, 169
Pilotierung siehe Innovationsprozess Portugal 77, 144, 150
Procter & Gamble 13 f., 178
Produkt 14, 22, 94, Produktinnovation siehe Innovationsart Projektmanagement 58, 128 f.
Projektplanung 63
- Projektteam 58
Prototyp siehe Innovationsprozess Prozessinnovation siehe Innovationsart Public-Service-Value 127, 128, 131
Pull and Bear 144, 149
Puma 11, 14, 23, 136 ff., 166
RRed Bull 22, 84 ff., 163, 168, 171, 183, 186, 189, 190, 212
Ressourcen 191
Russland 11, 18, 77, 114, 146
- Jafaricom 13, 14
SScholtissek, Stephan 218 f.
Schweiz 62, 77, 86, 115, 219
Science-to-Business-Center 132 ff.
Serviceinnovation siehe Innovationsart
Shell 61, 62
Silver Ager 91, 93, 95 ff., 100
Skoda 61, 65
Spanien 77, 144, 150, 152
Spirit of Georgia 80 f.
Starbucks 79 f., 83
Stroke Angel 116 ff., 168, 189, 214
Supply-Chain 144, 147 f.
TTalentmanagement 196
Thailand 84, 138
Total 61 f.
Toyota 16, 164
Türkei 18, 62
UUmfeld 189 f.
Ungarn 77, 86
Unternehmenserfolg siehe Erfolg USA 11, 64, 77, 81, 86, 106 f., 109, 112 f., 138, 152, 156 ff., 204
VVereinigte Staaten von Amerika siehe USA
Vertrieb 39, 80
Versicherung
- Direktversicherung 98
- Kraftfahrzeugversicherung 98
- Krankenversicherung 94, 96, 99, 104 f.
- Lebensversicherung 94, 96, 97, 99
- Pflegeversicherung 94
- Zusatzversicherung 91 ff., 99 f., 165
Vietnam 138, 148
Villeroy & Boch 21 f., 27 ff., 31 f., 34 ff., 163, 165, 183, 185, 1891, 212, 214
Vodafone 13
Volkswagen (VW) 64 f.
Vuorio, Jorma 123, 127, 129 ff., 214
WWachstum siehe Innovationsprozess Welthandelsorganisation (WTO) 27, 32, 35
Wertschöpfungprozess 134, 137, 143, 146, 149, 155
Whole Foods Market 23, 156 ff., 182
Wissensmanagement 196
ZZara 9, 23, 143 ff., 169, 185, 190
Zeitz, Jochen 136, 138 f.
Zopa 203 f., 214
AUTORENINFORMATION
Dr. Stephan Scholtissek, Jahrgang 1959, wollte eigentlich Forscher werden: Die Möglichkeiten der modernen Wissenschaft, durch neuartige Technologien Menschheitsgeißeln wie Hunger und Krebs wirksam zu bekämpfen, faszinierten den promovierten Biochemiker. Aber der fortschrittsfeindliche Zeitgeist im Westdeutschland der Achtzigerjahre ließ nicht zu, dass deutsche Erfindungen auf Gebieten wie Gentechnik oder Molekularbiologie hierzulande auch zu ökonomisch erfolgreichen Produkten und Technologien umgesetzt wurden. Also ging Scholtissek in die »Wirtschaft«, zum Medizintechnologieunternehmen Dräger. Dort erfand er ein Formaldehyd-Messmittel auf biochemischer Basis, doch sein Wunsch, Produktentwicklung und Markteinführung maßgeblich mitgestalten zu dürfen, blieb wiederum unerfüllt.
Scholtissek, der nicht im Elfenbeinturm forschen wollte, zog neuerlich die Konsequenzen - und wurde Unternehmensberater. Aus zahlreichen Gesprächen hatte er eine ernüchternde Erkenntnis gewonnen: In keinem der großen deutschen Medizin-, Chemie oder Pharmaunternehmen gab es einen durchgängigen Prozess, der dafür sorgte, dass Erfindungen schnell und effizient in Produkte umgesetzt wurden, die den Verbrauchern den größtmöglichen Nutzen und dem Unternehmen entsprechende Gewinne brachten.
Das Thema Innovationen ließ ihn nicht mehr los. Auch in der Beraterbranche stieß er damit zunächst auf wenig Verständnis - doch als früherer Triathlet und passionierter Radsportler war und ist Scholtissek darin geübt, auf schwierigem Gelände beharrlich ein Ziel zu verfolgen. Nach zweimaligem Wechsel des Arbeitgebers kam er 1997 zu dem internationalen Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture. Hier endlich fand er den erforderlichen Rahmen, um Innovationen gesamthaft zu begleiten, durchgängige Innovationsprozesse zu definieren und in der Praxis umzusetzen -von der Erfindung bis zum Markterfolg.
Scholtissek, seit 2006 Vorsitzender der Geschäftsführung der Accenture-Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz, ist heute ein gefragter Experte für Innovationen und große Transformationen. Auch als Buchautor sorgt er immer wieder für Aufsehen - etwa mit dem Financial-Times-Bestseller New Outsourcing (2004), dem Deutschland-Roman Stromland (2006) oder mit Multipolare Welt (2008), einem viel zitierten Standardwerk zur Zukunft der Globalisierung.
Die Bildung der Jugend liegt Scholtissek, der mit seiner Familie in München lebt, ganz besonders am Herzen: »Bildung ist für die meisten das Einzige, was sie später im globalen Wettbewerb anzubieten haben - also sollten sie viel Wert darauf legen.« Für begabte Schüler aus sozial benachteiligten Familien engagiert er sich als Sprecher der Accenture-Stiftung in der Initiative Studienkompass, die Schülern in einer dreijährigen Orientierungsphase unter anderem durch Workshops und Mentorprogramme die Entscheidung für die Hochschule erleichtern soll. Zudem nimmt er am »Dialog mit der Jugend« teil, einem Programm des von Accenture getragenen Initiativkreises Ruhrgebiet: Durch Diskussionsrunden an Schulen soll Wirtschaft für den Nachwuchs erlebbar gemacht werden. »Ich gehe seit Jahren an Schulen«, sagt Scholtissek: »Erschreckend ist die Unwissenheit über wirtschaftliche Zusammenhänge, erfreulich dagegen, dass die Schüler bei entsprechender Anleitung gute Fortschritte machen.«
Stephan Scholtissek freut sich auf Feedback seiner Leser und lädt ein zum Besuch der Internetseite www.accenture.de/innovation .