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    Die Mistel als Heilpflanze in der Krebstherapie

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    Die Mistel als Heilpflanze in der Krebstherapie

    Autoren:

    Verlag:
    RüfferRub Sachbuchverlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Dezember 2006
    Seiten: 160
    Sprache: Deutsch
    Illustration: Mit farbige Abbildungen
    Maße: 212x150x20
    Einband: Leinen (Buchleinen)
    ISBN: 3907625323
    EAN: 9783907625323

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    Zu diesem Buch9
    1.Diagnose Krebs: und jetzt?12
    Misteltheraple: Vorbehalte und Vorurteile13
    Die Krankheit Krebs - ein Spiegel unserer Zeit15
    Die Mistel für Körper. G eist und Seele23
    Die Wirkung im Korper
    24
    Die Wirkung auf Seele und Geist
    26
    2.Eine heilkräftige Pflanze mit langer Tradition30
    Vom Mordwerkzeug zum Amulett31
    Zaubertrank und Fruchtbarkeitssymbol32
    Heilpflanze gegen Krebs33
    3.Botanische Merkmale der Mistel36
    Bei der Mistel ist alles anders37
    Entwicklung einer Mistelpflanze38
    4.Inhaltsstoffe der Mistel42
    Lektine43
    Viscotoxine44
    Weitere Inhaltsstoffe45
    Die Wirkung auf den Tumor und das Immunsystem46
    5.Mistelpräparate50
    Anthroposophische Präparate51
    AbnobaviscumR
    52
    HelixorR
    53
    IscadorR
    55
    IscucmR
    57
    IsoreR
    58
    Phytotherapeutische Präparate59
    CefalektinR
    60
    EurixorR
    60
    LektinolR
    61
    6.Anwendung62
    Auswahl des Präparats62
    Unter die Haut63
    Richtig spritzen
    64
    In die Vene65
    In den Tumor66
    In das den Tumor umgebende Gewebe67
    In Körperhöhlen67
    Unerwünschte Wirkungen68
    Kann die Mistel das Tumorwachstum fördern?
    70
    Gegenanzeigen75
    Bei Kindern75
    Kostenerstattung77
    Deutschland
    77
    Österreich
    78
    Schweiz
    78
    Alltagsfragen79
    Zur Therapie selbst
    79
    Zum Spritzen
    83
    Zu den Nebenwirkungen
    86
    7.Wirksamkeit und Nutzen87
    Mistelforschung91
    Studienergebnisse96
    8.Leben mit Krebs103
    »Wir haben uns aneinander gewöhnt, der Krebs und ich.«104
    »Mit der Misteltherapie halte ich die Metastasen in Schach.«111
    »Vielleicht wage ich noch einen Neustart.«116
    »Viele Zufalle haben mir das Leben gerettet.«125
    »Ich fühle mich gesund, und ich bin es auch.«130
    »Ich mußte lernen, nicht so maßlos zu sein.«134
    »Das war eine tiefe Zäsur in meinem Leben und auch in meinem Denken.«140
    »Ich muß in der Krankheit meine Würde als Mensch behalten können.«148
    Anhang154
    Anmerkungen154
    Literatur156
    Adressen157
    Dank160



    Vorwort

    Zu diesem Buch

    Schon als Kind fielen mir im Winter die dicken, runden Büschel in den Bäumen auf, die aussahen wie große Vogelnester. Zu Weihnachten hingen Mistelzweige in meinem Elternhaus in der Türfüllung. Den Brauch, daß sich ein Pärchen unter einem solchen Mistelbusch küssen muß, fand ich als Halbwüchsige nur peinlich. Die Mistel selbst jedoch übte eine eigenartige Faszination auf mich aus. Sie war rätselhaft. Sagenumwoben. Unergründlich. Etwas Besonderes.

    Meine zweite intensive Begegnung mit der Mistel fand zu Beginn meines Berufslebens als Journalistin Mitte der achtziger Jahre statt. Mein Kollege und Mentor Dietrich Beyersdorff war damals dabei, die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr mit aus der Taufe zu heben. Und ich bekam hautnah mit, wie vielen Anfeindungen Menschen ausgesetzt waren, die sich für eine qualifizierte naturheilkundliche Begleitbehandlung mit der Mistel einsetzten - ob als Betroffener, Arzt oder Heilpraktiker. Meine Fragen zu Wirkung und Wirksamkeit, Studien und Anwendungserfahrungen mit einer Misteltherapie bei Krebs blieben damals jedoch überwiegend unbeantwortet.

    Die dritte und entscheidende Begegnung mit der Mistel ergab sich 1999, als meine Freundin und Berufskollegin Angelika Blume, die 1992 an Brustkrebs erkrankt war, erneut mit Krebszellen zu kämpfen hatte, diesmal in der Lunge. Bei der Suche, was ihr neben der Chemotherapie noch helfen könnte, kamen wir im Gespräch auf die Mistel. Angelika berichtete, daß sie schon nach der ersten Diagnose eine Misteltherapie ausprobiert habe, damals aber mit einer starken Hautrötung an der Einstichstelle sowie geröteten, juckenden Handflächen reagiert habe. Ihr Fazit: Offenbar vertrage sie die Mistel nicht. Da es aber kaum brauchbare Informationen und im Buchhandel rein gar nichts über eine Misteltherapie gebe, habe sie diese Behandlung wieder abgebrochen. Also lag es nahe, das Thema aufzugreifen und zu recherchieren. Vor diesem Hintergrund entstand die erste Fassung dieses Buches, die 1999 im Rowohlt Verlag, Reinbek, erschien (»Die Mistel - Heilpflanze in der Krebstherapie«).

    Im Zuge der Recherchen haben wir herausgefunden, daß Angelika seinerzeit wahrscheinlich einfach nur falsch behandelt worden ist. Ihre Reaktion war keine Allergie, sondern die Antwort ihres Körpers auf ein vermutlich zu hoch konzentriertes Mistelpräparat. Sie hat dann ab 1999 erneut eine Misteltherapie unter der qualifizierten Anleitung eines erfahrenen Misteltherapeuten gemacht, und diesmal vertrug sie die Behandlung ausgezeichnet. In den anderthalb Jahren, die ihr noch blieben, war der Tag, an dem sie ihre Mistelspritze bekam, immer ein besonders wichtiger Tag. Die Mistel, so sagte sie, verhelfe ihr zu vielen inneren Bildern, die ihr Leben bereicherten, ihr Ruhe und Sicherheit vermittelten.

    Als die dritte Auflage des Buches 2005 abverkauft war, wollte der Rowohlt Verlag es nicht neu auflegen. Anne Rüffer, meine Verlegerin in Zürich, mit der ich schon für das Buch »Was kann ich selbst für mich tun? Patientenkompetenz in der modernen Medizin« zusammengearbeitet habe, zögerte nicht lange, als sie erfuhr, daß die Rechte frei sind. Und so erscheint das Buch nun in einer völlig überarbeiteten, aktualisierten Fassung, in der wir vor allem auch die vielen Studien berücksichtigen konnten, die in der Zwischenzeit publiziert worden sind.

    Die Informationen in diesem Buch sollen Sie in die Lage versetzen, eine Misteltherapie bewußt und kompetent anzugehen - Sie sollen wissen, worauf Sic sich einlassen. Und möglicherweise bietet Ihnen die Lektüre auch den Anstoß, sich neu und anders mit der Krebserkrankung auseinanderzusetzen.

    Hamburg, im Oktober 2006

    Annette Bopp

    Klappentext


    Als Heilpflanze in der Krebstherapie wurde die Mistel vom Begründer der anthroposophischen Geisteswissenschaft, dem Philosophen und Wissenschaftler Dr. Rudolf Steiner, entdeckt. Er äußerte sich Ende 1916 erstmals zu den Möglichkeiten einer Behandlung von Krebs mit Mistelextrakten. Die Ärztin Dr. Ita Wegman griff seine Anregungen auf und entwickelte 1917 gemeinsam mit einem Zürcher Apotheker das erste Mistelpräparat. Die Misteltherapie zählt heute zu den biologischen Standardbehandlungen bei Krebs und ist mit über hundert klinischen Studien eines der am besten untersuchten Verfahren der Komplementärmedizin. Etwa die Hälfte der Tumorpatientinnen und -patienten wendet Mistelpräparate an.

    Mistelpräparate gehören zu den meistverordneten Medikamenten in der Krebsmedizin. Sie stärken die körpereigenen Abwehrkräfte und verbessern die Lebensqualität, möglicherweise wirken sie auch lebensverlängernd.

    Dieses Buch informiert ausführlich über Hintergründe, Anwendung und Wirkungsweise der Mistel sowie über die Besonderheiten der acht verschiedenen im Handel befindlichen Mistelpräparate - ausgewogen, sachlich, objektiv. Es schildert in allgemeinverständlicher Sprache den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Studienlage zum Einsatz der Mistel bei verschiedenen Krebsarten. Und: Acht Patientinnen und Patienten berichten über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Misteltherapie - authentisch, ehrlich, nachvollziehbar.


    ISBN
    10:
    3-907625-32-3


    ISBN
    13:
    978-3-907625-32-3

    Autor

    Annette Bopp , geboren 1952, beschäftigt sich seit sieben Jahren intensiv mit der Misteltherapie bei Krebs. Die Diplom-Biologin ist seit 1983 Journalistin für Medizin und Kultur und arbeitet freiberuflich für viele namhafte Zeitungen, Zeitschriften und Verlage. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Hamburg.

    www.annettebopp.de