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    Die Nürnberger Geschichtsentstellung

    Quellen zur Vorgeschichte und Geschichte des Zweiten Weltkriegs aus den Akten der deutschen Verteidigung

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    Die Nürnberger Geschichtsentstellung
    Quellen zur Vorgeschichte und Geschichte des Zweiten Weltkriegs aus den Akten der deutschen Verteidigung

    Autoren:

    Verlag:
    Grabert Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Oktober 2008
    Seiten: 589
    Sprache: Deutsch
    Illustration: zahlreich
    Maße: 234x153x35
    Einband: Leinen (Buchleinen)
    ISBN: 3878472498
    EAN: 9783878472490

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    Einführung: Der Nürnberger Prozeß - eine Quelle der Wahrheit?11
    Die Nürnberger Geschichtsquellen11
    Die deutsche Geschichte in der Sicht der Nürnberger Rechtsprechung16
    Vergangenheitsbewältigung als Ziel des Militärtribunals18
    Die Gegenwart und das Nürnberger Urteil21
    Erstes Kapitel: Das Recht des Nürnberger Statuts29
    Vorgeschichte31
    Wortlaut des Statuts für den Internationalen Militärgerichtshof38
    Verfahrensordnung des Internationalen Militärgerichtshofes45
    Zweites Kapitel: Kritik am Statut51
    Erklärung der Gesamtverteidigung vorn 19. November 194553
    Neues Völkerstrafrecht? - Verbrechen gegen den Frieden? - Deportation, Geiselerschießungen, Plünderung, mutwillige Zerstörung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verschwörung56
    Staatsakte, höherer Befehl und Befangenheit der Richter69
    Auch die Gegenseite handelte entsprechend75
    Verletzung allgemein anerkannter Grundgesetze des Strafrechts durch die Anklage81
    Die Ablehnung der wichtigsten Verteidigungsdokumente82
    »Der Gerichtshof wünscht, daß Sie keine Reden halten«84
    Die Verteidiger, ihre Wahl und ihre Schwierigkeiten86
    Behinderte Presseberichterstattung88
    Nur Belastungsmaterial wird zugänglich gemacht90
    Fernhaltung und Erpressung der Entlastungszeugen91
    Die Verteidigung als völlig wertlos behandelt94
    Vergleichende Zeittafel96
    Drittes Kapitel: Verschwörung und Verbrechen gegen den Frieden99
    Versailler Vertrag und Wiederaufrüstung101
    Der deutsche Gleichberechtigungsanspruch auf der Genfer Abrüstungskonferenz107
    Geheime oder berechtigte Wiederaufrüstung? England zielt auf Bombenkrieg109
    Das deutsche Memorandum zur Abrüstungsfrage vom 18. Dezember 1933117
    Das Echo der Alliierten auf das deutsche Memorandum und Frankreichs Rußlandkontakte119
    Das bedrohte Deutschland und die Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit125
    Um die Rüstungsbegrenzung135
    Göring: »Ich wollte keinen Krieg.«144
    Deutscher Friedensplan vom 31. März 1936 gegen >uferloses Wettrüsten<145
    Weitere Beweise für Hitlers Friedenswillen148
    Widerlegung amerikanischer eidesstattlicher Versicherungen, Deutschland wolle die Zersetzung der Tschechoslowakei150
    Die deutsche Luftwaffe für einen größeren Krieg nicht vorbereitet152
    Vergleichende Zeittafel153
    Viertes Kapitel: Die >Schlüsseldokumente< als Fundamente der Schrift159
    Zweifelhafter Quellen- und Be weiswert der Belastungsurkunden161
    Hoßbachs Aufzeichnungen aus dritter Hand und die These von der Eroberung neuen Lebensraums164
    Die außen- und militärpolitische Lage vor dem 5. November 1937167
    Die generalstabsmäßigen Aufmarschpläne170
    Generaloberst Beck zu Hoßbachs Aufzeichnungen174
    Auch das >Schmundt-Protokoll< eine Fehlinterpretation und Entstellung der Tatsachen178
    Die Einwände der Besprechungsteilnehmer Milch, Keitel, Raeder, von Brauchitsch, Halder und Bodenschatz179
    Das Urteil des Quellensachverständigen und das Urteil des Militärgerichts181
    Vergleichende Zeittafel183
    Hitlers Obersalzberg-Ansprache vom 22. August 1939 in der entstellten und in der beeideten Fassung184
    Generaladmiral Boehm widerlegt in eidesstattlicher Erklärung die Legende vom >Schweinehund< mit Vermittlungsplan201
    Boehm: Keine Vernichtung Polens, sondern Zerbrechen seiner militärischen Kräfte. Widerlegung unterstellter Wendungen207
    Weitere Ohrenzeugen zu Hitlers Ausführungen209
    Die ungezeichneten Anklagedokumente - keine »sorgfältig ausgearbeiteten Niederschriften«, sondern »dubiöse Quellen«212
    Hitler am 23. November 1939 über die Notwendigkeit der Westoffensive214
    Fünftes Kapitel: >Die Eroberung< Österreichs217
    Der Anschlußgedanke eine monarchisch-großdeutsche wie eine sozialdemokratische Zielsetzung219
    »Der Friede von St. Germain hat das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen in Österreich vernichtet«220
    Die im Jahre 1931 verhinderte Zollunion221
    Der Fall Dollfuß223
    England und der Anschluß Österreichs224
    Hitlers Aussprache mit Schuschnigg225
    Die Rolle Görings in der Anschlußfrage und der Plan einer Personalunion227
    Der Denkmodellfall >Otto< keine Vorbereitung des Einmarsches in Österreich230
    Das Urteil des Gerichts: Einmarsch war »Angriffsmaßnahme und Ergreifung von >Lebensraum<«232
    Vergleichende Zeittafel233
    Sechstes Kapitel: Die Besetzung des Sudetenlandes und die Errichtung des Protektorats237
    Böhmen und Mähren237
    Die Deutschen die zweitstärkste Volksgruppe239
    Das Schlüsseldokument >Fall Grün<241
    Der Prager Gesandtenmordplan242
    Defensivaufmarsch Fall >Rot<, Offensivaufmarsch Fall > Grün< und die tschechischen Mobilmachungen im Jahre 1938243
    England zielt auf Zeitgewinn247
    Die Grundsätze für das Münchener Abkommen in der englisch-französischen Note vom 19. September 1938248
    Das Münchener Abkommen vom 29. September 1938 und die Garantierung der neuen Grenze durch Großbritannien und Frankreich250
    Englands Aufrüstung nach der Friedenserklärung vom 30. September 1938 und »die Erledigung der Rest-Tschechei« als Eventualfall252
    Der Hinweis auf Englands energische Aufrüstung vom Gericht beiseite geschoben257
    Die Tschechei »das Flugzeugmutterschiff gegen Deutschland«260
    England lehnt Einlösung der Garantieverpflichtung gegenüber der Tschechei ab262
    Vergleichende Zeittafel268
    Siebtes Kapitel: Die Spannungen und Verhandlungen zwischen Deutschland und Polen271
    Die Minderheiten- und Korridor-Frage273
    Der Korridor »das Pulvermagazin Europas«275
    Die polnischen Entdeutschungsmaßnahmen276
    Deutschfeindliche polnische Demonstrationen deuten auf künftigen Zusammenstoß280
    Zunehmende deutschfeindliche polnische Ausschreitungen mit Terror, Boykott, Verhaftungen, Brandstiftungen und Kriegsdrohungen281
    Die >Dokumente polnischer Grausamkeit< vom Gericht unterdrückt286
    Die militärische Bedrohung Deutschlands durch Polen290
    Polnische Präventivkriegspläne gegen Deutschland in den Jahren 1933 und 1936292
    Die polnischen Annexionspläne vor 1933 294 - Deutsche Annexionspläne und sonstige militärische Maßnahmen gegenüber Polen297
    War der deutsche Angriff auf Polen ein > Angriffskrieg300
    Das deutsch-sowjetische Einverständnis über die Behandlung Polens301
    Die Verhandlungen zwischen Deutschland und Polen304
    Rückkehr Danzigs zum Reich bedeutet Krieg mit Polen311
    Das britisch-polnische Garantieabkommen vom 6. April 1939 nicht in Übereinstimmung mit dem deutsch-polnischen Nichtangriffspakt von 1934313
    Die Verschärfung der Lage in Polen und Danzig315
    Die Lage unmittelbar vor Ausbruch des Krieges316
    Vergleichende Zeittafel327
    Achtes Kapitel: Der >Einfall deutscher Streitkräfte in Norwegen und Dänemark<331
    War es Hitlers Absicht, Norwegens Neutralität zu respektieren?333
    England leugnet Interventionspläne gegen Skandinavien335
    Raeder schlägt Hitler »Mittel der Notwehr« gegen Lahmlegung der Erzzufuhr aus Norwegen und Schweden vor336
    Die Vorlage der alliierten Norwegen-Pläne vom Gerichtshof abgelehnt339
    Der >Fall Altmark< am 16. Februar 1940343
    Der alliierte Vorwand der Finnlandhilfe. Weitere Pläne und Maßnahmen der Alliierten343
    Weitere Entlastungsdokumente zum Unternehmen > Weserübung <345
    Suchte Hitler eine Begründung für das Norwegen-Unternehmen?347
    Aus Stellungnahmen der Reichsregierung350
    War die Besetzung Norwegens ein Völkerrechtsbruch?351
    Vergleichende Zeittafel356
    Neuntes Kapitel: Hat Deutschland die Neutralität Belgiens, Hollands und Luxemburgs verletzt?361
    »Angriffskrieg gegen die ganze Welt«363
    Die Verteidigung zu den Vorkriegsereignissen364
    Die Ereignisse zwischen dem Polen- und dem Westfeldzug365
    Zur Zerstörung des Ruhrgebietes und zur Deckung der linken Flanke alliierter Streitkräfte bis zur Scheide366
    General Gamelin: »Der Einmarsch in Belgien die beste Vorbereitung unseres Einmarsches in Holland«368
    Göring, Jodl und Ribbentrop: die Neutralität Belgiens und Hollands von England und Frankreich nur vorgetäuscht370
    Der Standpunkt der Reichsregierung: Belgien und Holland standen an der Seite Englands und Frankreichs373
    Der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht zur Frage der belgischen und holländischen Neutralität375
    Zusammenarbeit des britischen Geheimdienstes mit den Geheimdiensten Frankreichs, Belgiens und Hollands zur Herbeiführung eines Umsturzes in Deutschland378
    War der deutsche Einmarsch in Belgien und Holland ein Angriffskrieg?379
    Das tatsachenwidrige Urteil des Gerichtshofes380
    Vergleichende Zeittafel381
    Zehntes Kapitel: Die Einmärsche in Griechenland und Jugoslawien im voraus geplant?385
    Geheimberichte über Jugoslawiens Konspiration mit Frankreich387
    Die französisch-englischen Bemühungen um eine Balkanfront gegen Deutschland388
    Um die rumänische Erdölindustrie390
    Um das russische Öl aus dem Kaukasus. Franzosen planen Überfall auf die UdSSR392
    Die neutralitätswidrige Vercharterung griechischer Schiffe an England395
    Die militärischen Besprechungen zwischen Griechenland und den Alliierten396
    Hitler wollte trotz alliierter Eingreifpläne den Balkan aus dem Krieg heraushalten402
    Griechenlands Doppelspiel405
    Hitlers Eventualbefehl und die Note der Reichsregierung vom 6. April 1941 an Griechenland406
    Hitler wollte Frieden auf dem Balkan409
    Das Doppelspiel des Prinzregenten Paul411
    Jugoslawiens Beitritt zum Dreimächtepakt, der Belgrader Staatsstreich und der überraschende Entschluß Hitlers, gegen Jugoslawien militärisch vorzugehen413
    Jugoslawiens Aufmarsch gegen Deutschland416
    Deutsche Balkanbesetzung »eine Vorbereitung des Feldzugs gegen die Sowjetunion«?417
    Die Rolle der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten beim Putsch. Jugoslawisch-sowjetrussischer Freundschafts- und Nichtangriffspakt am 5. April 1941 in Moskau unterzeichnet419
    Amtliche Erklärung der Reichsregierung vom 6. April 1941 über die Fragwürdigkeit des deutsch-jugoslawischen Verhältnisses421
    Vergleichende Zeittafel424
    Elftes Kapitel: Die Ursachen des deutsch-sowjetischen Krieges429
    Die Vertragsverletzungen seitens der Sowjetunion431
    Ribbentrop über die Besprechungen mit Molotow vom 12.-14. November 1940 in Berlin432
    Deutsche Noten werfen der Sowjetunion ständige Anprangerung Deutschlands, Zersetzung, Sabotage und Spionage sowie Einmärsche, Unterstützung Jugoslawiens und Aufmärsche an der Grenze vor433
    OKW-Bericht an das Auswärtige Amt: Sowjetunion bereitet Angriff auf das Deutsche Reich vor: Großaufmarsch der Roten Armee vom Schwarzen Meer bis zur Ostsee. Aufmarsch an der russisch-rumänischen Grenze438
    Die Sowjetunion mit einer ungeheuren Truppenmacht zum Angriff auf das Großdeutsche Reich bereit440
    Bericht des Reichsinnenministers an die Reichsregierung vom 10. Juni 1941 über die gegen das Reich gerichtete Zersetzungsarbeit der Sowjetunion442
    Hitlers Aufruf am 22. Juni 1941443
    Stalins Rede vom 19. August 1939445
    War der Ostfeldzug ein Präventivkrieg?447
    Der Ostfeldzug in der Sicht der Nachkriegsdarstellungen449
    Sowjetisches Kriegsziel: »Völlige Zerschlagung des Aggressors auf seinem eigenen Territorium«455
    Die sowjetische Offensivausbildung456
    General Wlasso Hitler direkt in den russischen Aufmarsch hineingestoßen457
    Das tatsachenwidrige Urteil des Gerichtshofes459
    Vergleichende Zeittafel461
    Zwölftes Kapitel: Roosevelts Weg in den Krieg465
    Internationale Verschwörung zwischen Deutschland und Japan?467
    »Der Krieg des Präsidenten«469
    Sämtliche Verteidigungsdokumente über die US-Kriegspolitik vom Gericht abgelehnt471
    Botschafter berichten aus Washington über die Tendenzen der Roosevelt-Politik und die Lage im Reich474
    Hitlers Stellungnahme vom 11. Dezember 1941 zur Botschaft Roosevelts vom 14. April 1939476
    Der Neutralitätsanspruch der USA und ihr neutralitätswidriges Verhalten478
    Die Neutralitätsverletzungen der US-Regierung nach dem Kriegstagebuch der Seekriegsleitung484
    Betonte Zurückhaltung der deutschen Führung gegenüber USA und Roosevelts Schießbefehl auf deutsche Schiffe489
    Vergleichende Zeittafel492
    Großbritannien und Frankreich führten einen Angriffskrieg gegen Deutschland493
    Dreizehntes Kapitel: Verletzte Deutschland den Versailler Vertrag?497
    Was verstand die Anklage unter > Völkerrecht499
    Prof. Jahrreiß' völkerrechtliches Plädoyer für die Gesamtverteidigung501
    Dr. Laternser und andere Verteidiger über Angriffskrieg und Gehorsamspflicht503
    Der Gerichtshof beharrt auf seiner Rechtsauffassung und wirft Deutschland Bruch des Versailler Vertrages vor505
    Der unter Zwang abgeschlossene Versailler Vertrag vom Gericht unter Diskussionsverbot gestellt507
    Dr. Schacht: Der Versailler Vertrag von Amerika abgelehnt508
    Die Unrechtmäßigkeit des Versailler Vertrages509
    Dr. Seidl legt Dokumentenband zum Versailler Vertrag vor514
    Versailles - ein Zentralthema des Nürnberger Prozesses515
    Der Versailler Vertrag als Kriegsursache520
    Deutschlands Revisionsforderung wurde nicht entsprochen521
    Das Memelland urdeutsches Gebiet522
    Der Gerichtshof urteilt der historischen Wahrheit zuwider524
    Vergleichende Zeittafel525
    Vierzehntes Kapitel: Um die Erfüllung der Locarno-Verträge und des Briand-Kellogg-Paktes529
    Die Anklage wirft Deutschland fünf Vertragsverletzungen vor531
    Dr. von Lüdinghausen über die Gründe für die deutsche Distanzierung vom Locarno-Pakt, insbesondere über die französische Einkreisungspolitik531
    Die faktische Anerkennung der deutschen Wehrhoheit durch England und der offensive Charakter des französisch-russischen Paktes534
    Das Einrücken deutscher Truppen in die entmilitarisierte Zone des Rheinlandes eine Schutzmaßnahme536
    Reichsaußenminister von Neurath »der festen Überzeugung, daß Hitler damals an keinen Krieg dachte«541
    Die Auffassungen und Ziele der Politiker in Locarno im Jahre 1925542
    Stresemann: »Hätte ich nach Locarno ein einziges Zugeständnis erhalten«543
    Marschall Foch fordert: »Die deutsche Westgrenze soll an den Rhein verlegt werden«545
    Memorandum der Reichsregierung an die Signatarmächte des Locarnovertrages vom 7. März 1936546
    Ribbentrop im Völkerbundsrat am 19. März 1936: »Das französisch-sowjetische Bündnis eine völlige Beseitigung des bisherigen europäischen Gleichgewichts.«548
    Vergleichende Zeittafel550
    Briand-Kellogg-Pakt (Kriegsächtungspakt) vom 27. August 1928 verletzt?554
    Der Vertragstext554
    Ist Krieg »Hochverrat an der Völkerrechtsordnung?«555
    Der Verteidigungskrieg unveräußerliches Recht jedes Staates556
    Der Gedanke der Politik der Nichtanerkennung557
    Was der Gerichtshof übersah558
    Die Wirksamkeit des Kellogg-Paktes vor 1939559
    Die Wirksamkeit des Kellogg-Paktes nach 1939 (außer Deutschland)560
    Die Wirksamkeit des Kellogg-Paktes nach 1945562
    Zusammenfassung563
    Literaturverzeichnis570
    Personenverzeichnis583



    Klappentext

    Gerhard Brennecke

    Die Nürnberger Geschichtsentstellung

    Mit dem Nürnberger Militärtribunal (IMT) 1945/46 und den zwölf Nachfolgeprozessen gegen deutsche Politiker, Militärs, Beamte, Wirtschaftler und Ärzte setzten die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland fort, wie der US-Ankläger Jackson selbst offen erklärte. Statt einem neuen Völkerrecht zu dienen, wurde grausame Rachejustiz verübt. Alle grundlegenden Rechtsnormen der westlichen Justiz wurden dabei bewußt verletzt.

    Vorgeschichte und Ablauf des IMT sind oft beschrieben worden. Das vorliegende, zuerst 1970 erschienene Werk unternimmt es im Gegensatz zu den meisten anderen Darstellungen, die gegen die Angeklagten erhobenen Vorwürfe im einzelnen durch Vergleich mit der historischen Wirklichkeit zu widerlegen. Die Anklagen der Verschwörung und des Verbrechens gegen den Frieden, der Anzettelung eines Angriffskrieges, der Verübung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden für die jeweiligen deutschen Maßnahmen zur Rückgewinnung der im Versailler Diktat geraubten deutschen Gebiete - insbesondere der Anschluß Österreichs und des Sudetenlandes - wie für die einzelnen Feldzüge untersucht. Dabei wird der Wortlaut der Anklage mit der durch Dokumente beweisbaren historischen Wirklichkeit, zu der viele Eingaben der Verteidigung angeführt werden, verglichen und dann dazu der Urteilstext gebracht. Auf diese Weise kommt die ganze Heuchelei der alliierten Ankläger und Richter zum Ausdruck: Es ging diesen gar nicht um ein gerechtes Urteil, sondern sie wollten die meisten Angeklagten möglichst schnell zum Tode verurteilen. Mit großer Rabulistik und gegen alle Logik fällten sie die Urteile.

    Zu diesem Ziel diente neben der Verletzung aller europäischen Rechtstraditionen - so der Grundsätze »Keine Strafe ohne Gesetz«, neutrales Gericht, faire Verhandlung, Berufungsinstanz, Zulassung der Verteidigeranträge, freie Arbeitsmöglichkeit der Verteidigung, Zulassung der Zeugen der Verteidigung - und der starken Behinderung der Verteidiger die Verwendung offensichtlich gefälschter >Schlüsseldokumente< von Seiten der Anklage, während viele entlastende Quellen der Verteidigung vom Gericht als »unerheblich< nicht zugelassen und nicht zur Kenntnis genommen wurden.

    Diese wichtigen Quellen werden hier vorgestellt und auszugsweise zitiert. Sie beweisen die Unhaltbarkeit der alliierten Vorwürfe. Zugleich beurteilt der Verfasser kritisch die Dokumente der Anklage, von denen viele als gefälscht entlarvt werden. Das gilt insbesondere für die vorgelegten >Schlüsseldokumente<, auf die sich die Anklage vor allem stützte. Obwohl deren Beweiskraft von der Verteidigung widerlegt wurde, dienten sie zur Begründung der Urteilte.

    Der Untertitel von Brenneckes Buch, Quellen zur Vorgeschichte und Geschichte des Zweiten Weltkriegs aus den Akten der deutschen Verteidigung, sagt schon aus, daß es sich dabei nicht nur um eine Abhandlung über den Nürnberger Prozeß handelt, sondern um die Widerlegung der Vorwürfe, die in dieser Rachejustiz gegen deutsche Politiker und Militärs erhoben wurden.

    Akribisch werden hier die einzelnen Anklagen der Siegermächte aus den Quellen zerpflückt. Die den deutschen Verantwortlichen angelasteten >Überfälle< und Kriegsverbrechen werden mit denen der Gegenseite verglichen, was in Nürnberg selbst der Verteidigung untersagt war. Die dort von den alliierten Anklagevertretern vorgelegten sogenannten Schlüsseldokumente werden teilweise als Fälschungen erkannt und entlarvt. Die politischen und militärischen Gründe für die einzelnen Feldzüge und die Eroberung der verschiedenen Länder Europas durch die Wehrmacht sowie der Zwang zu ihrer Durchführung werden ausführlich dargelegt.


    ISBN 978-3-87847-249-0
    ISSN 0564-4186


    Register

    Personenverzeichnis


    A

    Aall, Herman Harris 253, 325
    Abendroth, Wolf gang 24
    Abernon, d' (Lord) 275, 517
    Albrecht, Conrad 201
    Amery, Leopold Charles Maurice Stennet 426
    Angell, Norman 494
    Archimbaud, Léon 532
    Arciszewski, Miroslaw 318
    Aschenauer, Rudolf 76, 89, 91 ff., 95
    Assmann, Kurt 101 f., 106, 349, 355
    Atatürk, Kemal 188


    B

    Babel, Ludwig 87
    Bach-Zelewski, Erich von dem 92
    Baldwin, Stanley 79, 113, 130
    Bardèche, Maurice 92 f., 494
    Bargeton, Paul 367
    Barnes, Harry Elmer 14
    Barrington, J. Harcourt 289
    Barthou, Louis 124
    Batanow 437
    Bauer, Gustav 527
    Bauer, Otto 543
    Beatty, Lord 140
    Beck Josef 124, 169, 177, 282, 293, 305, 308-311, 317 f.
    Beck, Ludwig 168 f., 171, 174
    Benesch, Eduard 126, 172, 240, 246, 248
    Berber, Friedrich 478, 483, 545
    Bergen van den 382
    Bergold, Friedrich 86 f.
    Berndorff , Hans Rudolf 56, 88 f.
    Besymenski, Lew 458
    Bevin, Ernest L. 318
    Bismarck, Otto von 167
    Blaha, Franz 92
    Blaskowitz, Johannes 291
    Blomberg, Werner von 145, 165 ff., 290 f., 549
    Bodenschatz, Karl 181
    Böhm, Georg 87, 184 f., 200 f.
    Boleslaw Chobry 280, 395
    Boncour , Paul 105
    Bonnet, Georges 391
    Borah, William E. 517
    Boris (König) 437
    Bormann, Martin 86 f.
    Bratt (Oberst) 341
    Brauchitsch, Walther von 180, 195, 210, 245, 417, 447 f.
    Briand, Aristide 105, 519, 545, 555
    Brüning, Heinrich 106, 154, 292
    Budjenny, Semion 437
    Budzynski 285
    Bullitt, William C. 472 ff., 476, 492
    Burckhardt, Carl J. 172, 566
    Busse, Theodor 298
    Butler, Richard Austen 77
    Byrnes, James F. 165, 470


    C

    Canaris, Wilhelm 337, 350
    Carls, Rolf 337
    Carol II. 389, 391
    Cecil, Robert 104
    Chamberlain, Neville 19, 231, 247 ff., 252 f., 255-259, 262, 267, 269 f., 296, 311, 313, 319, 351, 358, 367, 425, 544, 567
    Chamberlin, William S. 470
    Champetier de Ribes, Auguste 389
    Chodacki, Marjan Stanislaw 279
    Chruschtschow, Nikita 449
    Churchill, Winston Spencer 32, 98, 139, 172, 252, 312, 339, 342, 3 44, 347, 351, 356 f., 372, 388 f., 410, 419, 443, 450, 483, 566, 568
    Chvalkowsky, Frantisek Karel 260, 267
    Ciano, Galeazzo 12, 232, 409, 424
    Cincar-Markovic, Alexander 414
    Clemenceau, Georges 274, 312, 513, 517, 527
    Cooper, Duff 258 f.
    Corbin, Charles 340, 390
    Cot, Pierre 262
    Courtney 152
    Cripps, Stafford 438, 444
    Curtius, Julius 106, 154, 234
    Cvetkovic, Dragisa 388, 409, 414, 418


    D

    Dahlems, Birger 85, 88, 296, 325, 494
    Daladier, Edouard 94, 340, 342, 346, 358, 365, 383, 390, 392, 404, 411
    Darlan, François 369, 371, 392, 404
    Dau, Heinrich 343
    Davies, Norman 112, 125
    Delcassé, Théophile 521
    Densch, Hermann 201
    Dix, Rudolf 86, 515
    Dodd, William Edward 95
    Dollfuß, Engelbert 223 f., 234 f., 566, 221
    Dönitz, Karl 356, 490
    Donovan, William Josef 419 f., 493


    E

    Ebray, Alcide 511, 519
    Eden, Anthony 32, 114, 138, 149, 388, 548
    Eisenlohr, Friedrich 244
    Erzberger, Matthias 526
    Exner, Franz 61, 143, 231, 333, 347, 372, 406, 414


    F

    Falco, Robert 33, 81
    Falkenstein, Sigismund von 467, 491
    Felber 92
    Fichte, Johann Gottlieb 16
    Flandin, Pierre-Etienne 128
    Foch, Ferdinand 104, 154, 312, 545
    Foerster, Wolfgang 168
    Franco, Bahamonde Francisco 186 f.
    Frank, Hans 286
    Freund, Michael 267
    Frick, Wilhelm 229, 442
    Fricke, Kurt 349
    Friedländer, Saul 470
    Friedrich der Große 199
    Fritsch, Werner von 165
    Fritzsche, Hans 86, 88, 90, 93
    Funck 59
    Funk, Walter 91


    G

    Gafencu, Gregory Grigore 436
    Gamelin, Maurice Gustave 344 ff., 365, 368, 383, 390, 392-395, 402 ff., 411 f.
    Gaus, Friedrich 92, 302, 431
    Gawlik, Hans 87
    Georges 369
    Georgiewitsch 437, 450
    Gerstoffer 92
    Geßler, Otto 292
    Gilbert, Gustav M. 56
    Gisevius, Hans Bernd 94
    Gladisch, Walter 101 f., 106
    Glaise-Horstenau, Edmund von 225, 228
    Goerdeler, Carl 232, 273
    Göring, Hermann 26, 58, 84 f., 88, 94, 103, 110, 113, 117, 144 f., 165, 173, 187, 198, 207, 211, 225, 228 f., 240 f., 246, 254, 296, 307, 339, 348, 364, 370, 387, 409, 413, 416, 418, 432, 447 f., 467, 494, 507, 523, 541, 542
    Görlitz, Walter 458
    Gräbe, Herrmann Friedrich 92
    Graszynski, Michal 286
    Greiffenberg, Hans von 415
    Greiner, Helmuth 462
    Grenfell, Russell 17, 494 f., 569
    Grewe, Wilhelm 505
    Grimm, Hans 19
    Gros, André 33, 35 f., 70
    Gründler, Gerhard E. 34, 37, 56, 564


    H

    Hacha, Emil 261, 267, 567
    Haensel, Carl 81, 87, 504, 565
    Hagelin, Albert Viljam 349
    Halder, Franz 181, 210, 255, 447 f., 568
    Halifax, Edward 173, 225, 227, 240, 258, 262, 307, 311, 358, 382, 410, 490, 568
    Hambro, Carl. C. 336
    Hasbach, Erwin 284
    Hassell, Ulrich von 12
    Hedin, Sven 320, 419, 470
    Heeren, Viktor von 410, 414
    Hegel, Georg Wilhelm Friedrich 16
    Heinze, Kurt 80
    Hencke, Andor 260
    Henderson, Arthur 509
    Henderson, Nevile 14, 105, 108, 154, 224, 241, 307, 315 f., 318 ff., 325, 509
    Henlein, Konrad 172, 248, 269
    Herriot, Edouard 108 f.
    Heß, Rudolf 85 f., 514, 517, 521, 523
    Heuß, Theodor 80, 507
    Hewel, Walter 261, 308
    Heydecker, Joe J. 36 f., 56
    Hillgruber, Andreas 392, 495
    Himmler, Heinrich 442
    Hindenburg, Paul von 117, 191
    Hitler, Adolf 14, 19, 77, 88 f., 98, 111 f., 116, 126, 136, 142, 152, 161 ff., 166 f., 172 f., 177183, 201 f., 207 ff., 211 ff., 223229, 232, 235, 240, 242 f., 245 f., 248 f., 251, 253, 256, 260 f., 267, 274, 292, 294, 297 ff., 303, 305, 307, 309, 312-316, 318, 325 f., 329, 333-337, 339, 343, 345, 347, 355 ff., 366, 380, 382 f., 388, 391, 395, 405 f., 409 f., 414 f., 417, 423 f., 426, 443, 447, 449, 457, 468, 473, 476, 48 ff., 495 f., 521, 534 f., 541, 549, 563, 565-569
    Hlinka, Andrej 269
    Hoare-Belish, Leslie 252, 336
    Hodscha, Milan 226, 248
    Höltje, Christian 543 f.
    Hoover, Herbert 471
    Horn, Martin 82, 84, 161, 172, 219, 230, 252 f., 257, 281, 301, 320, 389, 404, 489 f., 507, 516, 541, 550, 566
    Hoßbach, Friedrich 165, 167, 177, 566
    Hubatsch, Walter 335
    Hudson, Robert Spear 151, 257
    Hull, Cordell 32, 98, 472


    I

    Ingelsoll, Royal E. 470
    Ironside, Edmund 346
    Ismay, Hastings 388


    J

    Jackson, Robert H., 15 f., 19, 31, 33, 36, 37, 64, 70 f., 74, 81, 83, 145, 364, 564
    Jahrreiß, Hermann 56, 70, 72, 95, 501, 555, 559
    Jaksch, Wenzel 248, 567
    Jarres, Karl 543
    Jessup, Phiilipp C. 34
    Jodl, Alfred 12, 76 f., 142, 166, 168, 170, 214, 226, 231, 243 f., 300, 333 f., 347 f., 350, 355, 364 f., 371 f., 387, 406, 414-417, 447 f., 464, 542
    Jouvenel, Bertrand de 535
    Jowitt, William Allen 33
    Juki, Ilja 413
    Jury, Hugo 228


    K

    Kaltenbrunner, Ernst 86
    Kaufman, Theodore Nathan 97
    Kaul , Friedrich Karl 22
    Keitel, Wilhelm 170, 180 f., 209, 214, 226 f., 231, 242 f., 245 ff., 253, 260, 365 f., 415, 441, 448
    Kellogg, Frank Billings 555 f.
    Kemal Attatürk, s. Attatürk 188
    Kerrl, Hans 145
    Kesselring, Albert 152
    Keynes, John Maynard 509
    Kirchbach, Graf von 165
    Klefisch, Johannes 87
    Klöss, Erhard 555
    Knox, William Franklin 484, 490
    Kogon, Eugen 92
    Kölle, Hans Martin 509
    Kordt, Erich 92
    Korfanty, Woiczech 291
    Körner 221
    Kosic, Mirco 418, 420
    Kosthorst, Erich 214
    Köstring 450, 455
    Kranzbühler, Otto 11, 15, 57, 62, 73-76, 80 f., 494, 564 f.
    Krejcic, Ludvik 244
    Krno, Iwan 149
    Krofta, Kamil 172, 247
    Kubuschok, Egon 83, 87
    Küchler, Georg von 211
    Kulski 292
    Kunschak, Leopold 222
    Künzl-Jizersky 226


    L

    Lahousen-Vivremont, Erwin von 92, 226
    Lane, Arthur Blies 420
    Lange, Alfred 63
    Lansing, Robert 220, 510, 520, 525
    Laternser, Hans 22, 59-62, 71, 87, 141, 180, 291, 503, 521
    Lattre de Tassigny, Jean-Marie G. 59
    Laval, Pierre 532, 534
    Lebrun, Albert 369
    Leclerc, Jacques Philippe 59
    Leeb, Johannes 36
    Leeb, Wilhelm von 37, 56, 211, 448
    Long, Albert 345, 364, 368
    Lersner, Kurt von 104, 508, 518
    Liddell Hart, Basil Henry 494 f.
    Lindow, Kurt 92
    Lippe, Viktor von der 55 f., 92, 95, 508
    Lippmann, Walter 449, 475
    Lipski, Josef 282, 296, 308 ff., 312, 325
    List, Wilhelm Hermann 417
    Litwinow, Maxim 196, 532
    Lloyd George, David 105, 197, 239 f., 274, 519 f.
    Löffler, Martin 87
    Lohmann, Walter 103, 140
    Longmore, Arthur 404
    Ludendorff , Erich 191
    Lüdinghausen, Otto von 123, 142, 532, 534 ff., 541, 550, 565
    Lukasiewicz, Julius 474, 492


    M

    MacDonald, James Ramsey 111, 113, 130
    Manikowsky, Armin von 34, 37, 56, 564
    Mann, Thomas 105
    Manstein, Erich von 210, 214 f., 291, 297, 447 f.
    Manuilskij, Dimitrij Zaradowitsch 457
    Markoff, Alexei 457
    Marshall, George 90, 468
    Masaryk, Thomas Garrigne 128, 533
    Massigli, René 247, 393
    Mastny, Vojtech 241 f., 246
    Matsuoka, Yosuke 161, 445, 468
    Mavroudis, Nicholas 403
    Maxwell-Fyfe, David 33 f., 37, 78, 81, 95, 114, 172, 317, 320, 340, 348 f., 469, 514
    Meinck, Gerhard 165
    Meißner, Otto 468
    Menthon, François de 16, 31, 501
    Menzel, Eberhard 23, 504, 562 f.
    Merkel, Rudolf 87
    Messersmith, George S. 150, 476
    Metaxas, Johannes 401, 405
    Meurer 59
    Michem 378
    Mielke, Fred 89
    Milch, Erhard 92, 152, 179
    Mitscherlich, Alexander 89
    Molotow, Wjatscheslaw 32, 97, 128, 301, 379, 432, 435, 437, 445, 450
    Monsell 139
    Montgomery, Bernhard Law 71, 503
    Montigny 535
    Müller, Hermann 102, 105, 154, 519
    Mussolini, Benito 98, 186, 189, 229, 248, 252, 317, 476


    N

    Nadolny, Rudolf 107, 112 f.
    Necas, Jaromir 248
    Nelte, Otto 58, 83, 180, 253, 448
    Neurath, Konstantin von 107 ff., 111, 115 f., 119, 123 f., 127, 129, 148, 150 f., 166, 169, 173, 223, 239, 242, 246, 293, 522, 541
    Nicoll, Peter H. 471
    Nietzsche, Friedrich 16
    Nikitschenko, Iola T. 33, 81
    Nitti, Francesco 17, 509, 517, 520
    Noel-Buxton, Noel Edward 275
    Noske, Gustav 104
    Nye, Gerald P. 470


    O

    Oberländer, Theoldor 22
    Ogilvy Forbes, George 494
    Ohlendorf, Otto 92
    Oorschot, von 381
    Oppenheim, I. 71
    Oscar, Friedrich 93
    Oslo 345
    Osusky, Stefan 126, 226, 247
    Oulman, Gaston 88


    P

    Paderewski, Ignaz 274
    Pannenbecken, Otto 549
    Papen, Franz von 86, 90, 93, 108, 155, 224 f., 227, 508
    Patterson, Robert Porter 94
    Paul (Prinzregent) 409, 434 f.
    Paulus, Friedrich 92, 458 f., 463
    Pechel, Rudolf 292
    Pesic, Petar 409
    Pelckmann, Horst 87
    Pétain, Philippe 126, 129 f.
    Pfundtner, Hans 229
    Phipps, Eric 135
    Pilsudski, Josef 124, 276, 292, 294, 305
    Politis, Nikolaus 396
    Poncet = André François-Poncet 190
    Possony, Stefan T, 33, 35, 37, 73, 83, 87, 565
    Potocki, Jerzy 472 f., 476
    Prochazka 293


    Q

    Quisling, Vidkun 334, 336, 347, 349, 357


    R

    Raczynski, Edward 311, 472
    Raeder, Erich 27, 101 f., 140, 166, 180 f., 184, 212, 214, 254, 299, 334-337, 348 ff., 354-357, 387, 390, 395, 448, 468, 484, 490
    Raschhofer, Hermann 22
    Rassinier, Paul 92
    Rauschning, Hermann 93, 293
    Reitlinger, Gerald 92
    Renner, Karl 219, 221, 231
    Reynaud, Paul 394
    Rheinbaben, Werner von 17, 20, 543 f.
    Ribbentrop, Joachim von 75, 87, 90, 172, 212, 219, 240, 252, 255, 276, 282, 296, 300, 305, 307, 309, 312, 315-319, 326, 350 f., 364, 366, 372, 379, 389,
    404, 414, 423 f., 432, 436, 441, 468 ff., 489, 491, 522, 541, 548 f., 566
    Rieth, Kurt 223
    Roberts, Geoffrey Dorling. D. 347, 416
    Rohrscheidt, Günther von 86
    Roosevelt, Franklin Delano 14, 19, 31, 32, 35, 36, 69, 82, 97, 98, 259, 353, 419, 420, 469, 470, 471, 472, 473, 475, 476, 477, 484, 485, 488, 490, 491, 493, 556, 566, 569
    Rosenberg, Alfred 86, 336, 355
    Rothermere, Harold 104, 239, 241
    Rudenko, Roman A. 90, 95, 317, 501
    Runciman, Walter 247, 269
    Rundstedt, Gerd von 210 f., 291, 298, 379, 447 f.
    Russell, Bertrand 24
    Rydz-Smigly, Eduard 328


    S

    Sahm, Heinrich 544
    Sanborn, Frederic S. 470
    Saur, Karl 92
    Sayre, François Bower 476
    Schacht, Hjalmar 86, 145, 515 f.
    Schadewaldt, Hermann. 287
    Scheer, Reinhard 518
    Scheidemann, Philipp 527
    Schiller, Karl 509
    Schilling, Karl 80, 104
    Schleicher, Kurt von 103, 292
    Schmidt, Guido 224
    Schmidt, Paul 93, 309, 468, 495
    Schmundt, Rudolf 181, 242
    Schniewind, Otto 354
    Schober, Johann 234
    Schreiber, Richard 338, 343
    Schukow, Grigori 458
    Schulenburg, Friedrich von der 301, 379
    Schulte, Karl-Joseph 549
    Schulte-Mönting, Erich 299
    Schuschnigg, Kurt von 224-229, 232, 566
    Schwendemann, Karl 105-108, 110 , 533
    Seeckt, Hans Leopold von 518
    Seidl., Alfred 57, 69, 85 f., 90, 93 f., 219 f., 239, 273 f., 286, 307, 310, 325, 514, 568
    Serant, Paul 88
    Seraphim, Hans-Günther 83, 163, 181 f., 212, 457, 566, 568
    Servatius, Robert 22, 87, 94
    Severing, Carl 101 f.
    Seyß-Inquart, Arthur 220, 227 f., 231, 235
    Shakespeare, Geoffrey 139
    Shawcross, Hartley 11, 364, 500, 564
    Shippyard, Todd 486
    Siemers, Walter 27, 102, 140 f., 162, 181, 201, 350 f., 353, 387, 390, 395 f., 402, 468, 484, 490
    Sikorski, Wladyslaw 275
    Simon, John 31, 125, 138
    Simovic (Simowitsch), Dusan 414, 418, 420
    Smuts, Jan Christiaan 127, 516, 520, 527
    Soltmann (Oberst) 346
    Spaak, Paul Henri 231, 367, 383
    Spaight, J. M. 59
    Springer, Hildegard 86 f., 90
    Stahmer, Otto 53, 58, 60, 63, 77 f., 85, 114, 339, 507, 516, 541, 550
    Stalin, Josef 32, 75, 98, 196 f., 300, 315, 318, 432, 437, 445 f., 449, 457 f., 484
    Stampfer, Friedrich 273
    Stanley, Oliver 351
    Stauffenberg, Claus Schenk von 233, 273
    Stein, Boris 79, 114
    Steinbauer, Gustav 220 f.
    Stojadinowitsch, Milan 409, 421
    Street, Arthur 247
    Stresemann, Gustav 102, 273, 327, 543 f., 549
    Stuckart, Wilhelm 229
    Süskind, W. E. 56
    Szembek, Jan 283


    T

    Tansill, Charles C. 471
    Taylor, Alan J. P. 15,
    Taylor, Telford 31, 36
    Thadden, Eberhardt von 92
    Tilea, Viorel 391
    Tippeiskirch, Kurt von 450
    Tiso, Josef 273
    Tittmann, A. O. 494
    Tojo, Hideki 98
    Toussaint, Rudolf 243 f.
    Traïnine, A. N. 34 f.
    Truman, Harry 31
    Tuchatschewsky, Michail Nikolajewitsch 128, 172
    Ttingel 56, 89


    V

    Vabres, Donnedieu 81
    Vandervelde, Emile 105
    Völker, Karl-Heinz 168
    Vuillemin 371, 394


    W

    Wagner, Eduard 490
    Wagner, Gerhard 76
    Walewski 280, 295
    Warr 351
    Weiß, Peter 24
    Weizsäcker, Ernst von 14, 245, 315
    Welles, Sumner 149, 476, 495, 518
    Wenger, Léon 390
    Werth, Alexander 458
    Weygand, Maxime 387, 394 f., 402, 411 f., 425
    Wilhelm II. 528
    Wilmowsky, Tilo 93
    Wilson, Thomas Woodrow 146, 219 f., 274, 510, 516, 525, 527
    Winkelmann, H. G. 369
    Winter, August 448
    Wirsing, Giselher 174
    Wirth, Joseph 291
    Wlassow , Andrej Andrejewitsch 568
    Wolter 364
    Wood, Robert 172, 443, 566
    Wood, Kingsley 257
    Wuescht, Johann 388 f., 392, 405, 410, 412, 414, 418, 420, 568
    Wündisch, Friedrich 510
    Wyschinski, Andrej Januarewitsch 34, 436


    Z

    Zaleski, Miecyslaw 281
    Zentner, Christian 450
    Zwetkowitsch = Cvetkovic, D. 411



    Vorwort

    Der Untertitel von Brenneckes Buch, Quellen zur Vorgeschichte und Geschichte des Zweiten Weltkriegs aus den Akten der deutschen Verteidigung, sagt schon aus, daß es sich dabei nicht nur um eine Abhandlung über den Nürnberger Prozeß handelt, sondern um die Wiederlegung der Vorwürfe, die in dieser Rachejustiz gegen deutsche Politiker und Militärs erhoben wurden. Akribisch werden hier die einzelnen Anklagen der Siegermächte aus den Quellen zerpflückt. Die den deutschen angelasteten >Überfälle< und Kriegsverbrechen werden mit denen der Gegenseite verglichen, was in Nürnberg selbst der Verteidigung untersagt war. Die dort von den alliierten Anklagevertretern vorgelegten sogenannten Schlüsseldokumente werden teilweise als Fälschungen erkannt und entlarvt. Die politischen und militärischen Gründe für die einzelnen Feldzüge und die Eroberung der verschiedenen Länder Europas durch die Wehrmacht sowie der Zwang zu ihrer Durchführung werden ausführlich dargelegt.