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    Die Partei hatte manchmal Recht

    Ein Rückblick auf die DDR

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    Die Partei hatte manchmal Recht
    Ein Rückblick auf die DDR

    Autoren:

    Verlag:
    Dietz Verlag Berlin   Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: März 2009
    Seiten: 221
    Sprache: Deutsch
    Maße: 202x131x17
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3320021745
    EAN: 9783320021740

    Inhaltsverzeichnis

    Die geheimnisvolle Zahl7
    Die DDR im Spiegel der »Utopia« von Thomas Monis - Besser als die beste aller Welten? 13






    Staat - Noch in 50 oder 100 Jahren wird niemand die Absicht haben19
    Gesellschaft - »Und du, mein Schatz, bleibst hier«43
    Außenpolitik - »Gruß, Onkel Ho, auf deine Reise«61
    Wirtschaft - Auferstanden aus Ruinen85
    Kulturpolitik - Kunst in der Kultur107
    Malerei - Spät siegten die DDR-Programme, aber sie siegten123
    Literatur - Fenster des Leselandes129
    Bildung - Sozialistischer »l'uomo universale«143
    Justiz - Anderes Recht gleich falsches Recht?159
    Vergangenheitsbewältigung - »Setzen Sie mich auf Ihre Liste, Frau Rosh«171
    Gesundheitspolitik - Der kleine, große Unterschied195
    Landwirtschaft - Die Rösslein wurden ausgespannt203
    Nicht Ost, nicht West - Utopia, die Zweite217
    Anmerkung: Die neuen Länder liegen nirgendwo219
    Karl Kraus: Credo220
    Paul Wiens: Vermächtnis221
    Zitatennachweis222
    Der Autor223



    Klappentext

    Deutschlands Medien, Historiker und Politiker sind sich einig wie selten: Diese DDR, die 1990 erlosch, hat nichts von Wert verkörpert, nichts von Wert verfolgt und nichts von Wert bewirkt. Da waren Mauer, Schießbefehl und Stacheldraht. Und vielleicht noch Katarina Witt und das Sandmännchen. Sonst nichts.

    War es wirklich so, oder war nicht alles viel komplizierter? Krauß hat sich vorgenommen, dem selbstgefälligen Strom der Meinungskonfektion etwas entgegenzuhalten. Sein Buch ist gegen einen triumphierenden und ärmlichen Zeitgeist angeschrieben.

    Dabei geht es ihm nicht darum, den Verteufelungen der DDR ihre Idealisierung entgegenzusetzen. Weil jedoch im heutigen Diskurs auf allen Kanälen ausschließlich Dinge Erwähnung finden, die gegen die DDR sprechen, habe er sich als Anspruch gesetzt, ausführlich darzulegen, was für sie spricht. Schonungslos, dabei kenntnisreich und unterhaltend tritt Krauß mit seinem Leser in den Dialog. Er deckt auf, dass sich die Nachteile der DDR vielfach aus ihren Vorzügen ergaben und umgekehrt. Und: Die DDR wird heute weniger für die Dinge gehasst, mit denen sie im Unrecht war - gehasst wird sie vor allem für Dinge, in denen sie mitunter sogar Vorbild war. Im heute offiziell verbreiteten DDR-Bild spiegelt sich für den Autor außerdem die Unfähigkeit der Eliten wider, einleuchtende politische Lösungen für die Zukunft anzubieten.

    ISBN 978-3-320-02174-0

    Autor

    Der Autor

    Matthias Krauß - Jahrgang 1960, Kindheit in Hennigsdorf (heute Kr. Oberhavel), Albert-Schweitzer-Schule, Puschkin-EOS, NVA-Wehrdienst 1978 bis 1981, entlassen als Oberleutnant der Reserve. Volontariat bei der »Märkische Volksstimme« Potsdam, Studium der Journalistik von 1982 bis 1986 an der Leipziger Karl-Marx-Universität, während des Studiums zwei Auslandseinsätze an der Erdgastrasse, 1986 bis 1989 Redakteur der »Märkische Volksstimme«, Bereich Jugendpolitik, seit 1990 freier Journalist in Potsdam, Landespolitik Brandenburg, beliefert diverse Blätter und Agenturen.

    Bücher (alle im Anderbeck Verlag, Halberstadt):
    Der Wunderstaat - richtige Geschichten aus einem falschen Leben (2004) Das Mädchen für alles -Angela Merkel, ein Annäherungsversuch (2005) Völkermord statt Holocaust - Jude und Judenbild im Literaturunterricht der DDR (2007).