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    Die Zeitschrift Minerva und ihre Herausgeber Johann Wilhelm von Archenholz (1743-1812) und Friedrich Alexander Bran (1767-1831)

    Ein Beitrag zur Kompatibilität von Militär, Aufklärung und Liberalismus

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    Die Zeitschrift Minerva und ihre Herausgeber Johann Wilhelm von Archenholz (1743-1812) und Friedrich Alexander Bran (1767-1831)
    Ein Beitrag zur Kompatibilität von Militär, Aufklärung und Liberalismus

    Autoren:

    Verlag:
    Ludwig  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: April 2009
    Seiten: 382
    Sprache: Deutsch
    Maße: 209x170x28
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Geist und Wissen
    Zum Buch: Broschur
    ISBN: 3869350059
    EAN: 9783869350059

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    1.EINLEITUNG11
    1.1Fragestellung
    11
    1.2Gang der Untersuchung16
    1.3Forschungsstand, Quellen und Literatur18
    2.JOHANN WILHELM VON ARCHENHOLZ UND FRIEDRICH ALEXANDER BRAN - EXEMPEL FÜR AUFGEKLÄRTES UND AUFKLÄRERISCHES DENKEN IM DEUTSCHLAND DES SPÄTEN 18. UND FRÜHEN 19. JAHRHUNDERTS27
    2.1Biographie von Johann Wilhelm von Archenholz (1743-1812)27
    2.1.1Herkunft und Jugend (1743-1757)28
    2.1.2Militär- und Kriegsdienst (1757-1763)30
    2.1.3Reisen (1763-1780)32
    2.1.4Literarisch-publizistisches Wirken (1780-1812)34
    2.2Biographie von Friedrich Alexander Bran (1767-1831)39
    2.2.1Kindheit, Jugend und Reisezeit (1767-1800)41
    2.2.2Hamburg (1800-1811)43
    2.2.3Prag (1811-1813)48
    2.2.4Leipzig und Jena (1814-1831)50
    2.3Die >Aufgeklärten<56
    2.3.1Bürgerliche Reisende57
    2.3.2Englandverehrer63
    2.3.3Revolutionsrezipienten73
    2.4Die >Aufklärer<80
    2.4.1Freie Schriftsteller bzw. Publizisten und ihr aufklärerisches Berufsverständnis80
    2.4.2Die politische Intention: das >aufgeklärte< Urteil87
    2.4.3Die historische Intention: Zeitgeschichtsdokumentation96
    2.5Zusammenfassung104
    3.MILITÄRPUBLIZISTISCHES ŒUVRE VON ARCHENHOLZ UND BRAN - DIE »MINERVA« UND EINZELNE MILITÄRLITERARISCHE PUBLIKATIONEN107
    3.1Die »Minerva. Ein Journal historischen und politischen Inhalts« als militärisches Informationszentrum, Diskussionsforum und militärhistorische Quellensammlung (1792-1831)108
    3.2Einzelne militärliterarische Publikationen121
    3.2.1» Geschichte des Siebenjährigen Krieges in Deutschland von 1756 bis 1763« (1788 / 93)121
    3.2.2» Gemälde der Preußischen Armee vor und in dem Siebenjährigen Kriege «(1791)126
    4.MILITÄR UND AUFKLÄRUNG IN DER »MINERVA« (1792-1810)129
    4.1Preußen und Friedrich II.130
    4.2Kriegskunst141
    4.3Bildung157
    4.4Humanität173
    4.5Patriotismus und Enthusiasmierung188
    4.6Zusammenfassung207
    5.AUFKLÄRERISCHE KONSEQUENZ - DIE »MINERVA« IM KONTEXT DER PREUSSISCHEN HEERESREFORM (1806-1810)211
    5.1Die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 und ihre Wirkung auf die »Minerva«212
    5.2Die »Minerva« als militärisches Reformorgan219
    5.2.1Erneuerung des Offizierkorps220
    5.2.2Schaffung eines Volksheeres233
    5.3Zusammenfassung245
    6.LIBERALE KONSEQUENZ - DIE »MINERVA« IM KON TEXT DER IDEEN CARL VON ROTTECKS (1813-1831)249
    6.1Die »Minerva« als Wegbereiter und Vorkämpfer liberaler Militärvorstellungen250
    6.1.1Kampf gegen stehende Heere und für den Staatsbürger im Waffenrock<251
    6.1.2Kriegskunst274
    6.1.3Humanität303
    6.2Zusammenfassung329
    7.SCHLUSSBETRACHTUNGEN333
    QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS352
    Ungedruckte Quellen352
    Gedruckte Quellen352
    Literatur356
    ANHANG370
    Übersicht über die ausgewerteten »Minenia«-Aufsätze370



    Klappentext

    Die Zeitschrift "Minerva" stellt durch ihre Herausgeber ein maßgebliches Organ zur Integration von Militär und Gesellschaft in Deutschland am Ende des 18. und im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts dar. Sie trägt mit ihrer Resonanz und publizistischen Wirksamkeit signifikant dazu bei, dass das politisch unmündige, aber sich emanzipierende, kritische Bürgertum seinen Einfluss auch auf das Gebiet des Militärs ausdehnen und sich somit Krieg zu einer Angelegenheit des öffentlichen Interesses entwickeln kann. In dieser Arbeit werden die "Minerva" und ihre beiden Herausgeber in den Kontext der Aufklärung und des Liberalismus gestellt. Auf diese Weise können Interdependenzen zwischen Aufklärung bzw. Liberalismus und Militär an einem konkreten, repräsentativen Einzelfall untersucht werden.


    ISBN 978-3-86935-005-9

    Autor

    Boris Bovekamp, geb. 1976 in Beckum (Westfalen), studierte nach einer Ausbildung zum Panzeroffizier von 1998 bis 2002 Geschichte und Sozialwissenschaften an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Promotion mit vorliegender Arbeit. Seit 2008 Lehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg als Vorbereitung auf seine zukünftigen Aufgaben als Generalstabsoffizier.

    Vorwort

    Die Zeitschrift "Minerva" stellt durch ihre Herausgeber ein maßgebliches Organ zur Integration von Militär und Gesellschaft in Deutschland am Ende des 18. und im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts dar. Sie trug mit ihrer Resonanz und publizistischen Wirksamkeit signifikant dazu bei, dass das politisch unmündige, aber sich emanzipierende, kritische Bürgertum seinen Einfluss auch auf das Gebiet des Militärs ausdehnen und sich somit Krieg zu einer Angelegenheit des öffentlichen Interesses entwickeln konnte. In dieser Arbeit werden die "Minerva" und ihre beiden Herausgeber in den Kontext der Aufklärung und des Liberalismus gestellt. Auf diese Weise können Interdependenzen zwischen Aufklärung bzw. Liberalismus und Militär an einem konkreten, repräsentativen Einzelfall untersucht werden.