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    Ernährungsalltag im Wandel

    Chancen für Nachhaltigkeit

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    Ernährungsalltag im Wandel
    Chancen für Nachhaltigkeit

    Autoren:

    Verlag:
    Springer-Verlag KG  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Juli 2007
    Seiten: 245
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 20 Abb.
    Maße: 247x165x12
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3211486046
    EAN: 9783211486047

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    VorwortXI
    Karl-Michael Brunner
    1.Ernährungspraktiken und nachhaltige Entwicklung - eine Einführung1
    1.1Nachhaltige Entwicklung - Zukunftskonzepte für Umwelt und Gesellschaft1
    1.1.1Was wird unter nachhaltiger Entwicklung verstanden?1
    1.1.2Dimensionen nachhaltiger Entwicklung2
    1.1.3Nachhaltigkeit als multidimensionales, integratives Konzept?5
    1.1.4Konsum als wichtiges Nachhaltigkeitsthema6
    1.2Nachhaltigkeit und Ernährung7
    1.2.1Nachhaltigkeitsprobleme im Ernährungssystem7
    1.2.2Nachhaltige Ernährung? Zwischen allgemeinen Grundsätzen und schwieriger Konkretisierung10
    1.2.3Nachhaltige Ernährung im Forschungsalltag14
    1.3Bausteine zu einer Theorie der Ernährungspraktiken15
    1.3.1Die sozialwissenschaftliche Umwelt- und Konsumforschung15
    Ökologie im Alltag: Kritik der Klufthypothese15
    Das Paradigma sozialer Praxis und sozialer Kontextualisierung17
    Konsumprozesse aus soziologischer Sicht19
    1.3.2Ernährung und Gesellschaft: Soziale Strukturierungsmerkmale des Ernährungshandelns21
    Schichtspezifische Unterschiede im Ernährungshandeln22
    Geschlechterverhältnisse und Ernährungsprozesse23
    Ernährung und Alter25
    Ernährungsstile und Lebensstile26
    1.3.3Ernährungspraktiken als Teil alltäglicher Lebensführung31
    1.4Ernährungspraktiken und sozialer Wandel34
    1.5Zusammenfassung36
    1.6Sonja Geyer
    2.Methodologie und methodische Vorgehensweise39
    2.1Methodologischer Rahmen39
    2.2Die Datenerhebung40
    2.2.1Leitfadengestützte Tiefeninterviews40
    2.2.2Die Datenerhebung im Detail41
    2.2.3Die Datenerhebung in der Kleingemeinde und die Expertinnen-Interviews43
    2.3Die Qualitative Auswertung44
    Marie Jelenko
    3.Ernährungsorientierungen47
    3.1Umwelthandeln und nachhaltige Ernährung47
    3.2Ernährungsorientierungen - Ergebnisse der empirischen Untersuchung51
    3.2.1Altruistische Ernährungsorientierungen51
    3.2.2Ressourcenbezogene Ernährungsorientierungen52
    3.2.3Ökologische und sozialkritische Ernährungsorientierungen53
    3.2.4Traditionelle Ernährungsorientierungen54
    3.2.5Individualistisch-distinktive Ernährungsorientierungen55
    3.2.6Lust- und emotionsbetonte Ernährungsorientierungen55
    3.2.7Körper- und krankheitsbezogene Ernährungsorientierungen56
    3.2.8Gesundheitsfördernde und mental stärkende Ernährungsorientierungen57
    3.3Ernährungsorientierungen und nachhaltige Entwicklung57
    Sonja Geyer
    4.Essen und Kochen im Alltag61
    4.1Alltägliche Lebensführung im Handlungsfeld Ernährung61
    4.2Mahlzeiten und Speisen62
    4.2.1Mahlzeitenstrukturierung62
    4.2.2Persönliche Ansprüche an eine Mahlzeit64
    4.3Zubereitung und Kochen65
    4.3.1Zeitlich-organisatorische Aspekte des Kochens65
    4.3.2Kochkompetenz66
    4.4Der Faktor "Zeit" als maßgebliche strukturelle Determinante67
    4.4.1Ernährung im beruflichen Kontext und Arbeitsalltag68
    4.4.2Ernährung und ausgewählte Lebensformen/Haushaltstypen70
    Singles bzw. Einpersonen-Haushalte70
    Familien mit Kindern72
    Paare ohne Kinder73
    Ältere Personen und Pensionistinnen73
    Jugendliche75
    4.5Soziale und kulturelle Dimensionen der Ernährung76
    4.6Essen und Kochen unter Nachhaltigkeitsperspektive79
    4.7Marie Jelenko
    5.Geschlechtsspezifische Ernährungspraktiken83
    5.1Einleitung83
    5.2Geschlechtsspezifische Zugänge zu nachhaltiger Ernährung84
    5.2.1Exkurs: Das weibliche Schlankheitsideal85
    5.2.2Gesundheits- und Schlankheitsvorstellungen88
    5.2.3Verantwortungsübernahme beim Essen90
    5.2.4Wandlungstendenzen der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung?92
    5.3Gender und nachhaltige Ernährungspraktiken95
    Walpurga Weiss
    6.Gesundheit97
    6.1Gesundheit und Nachhaltigkeit als politisches Thema97
    6.2Ernährungsmitbedingte Krankheiten als Nachhaltigkeitsproblem99
    6.3Eine erweiterter Gesundheitsbegriff100
    6.4Gesundheit und sozialer Wandel102
    6.5Gesundheit im Ernährungsalltag von Konsumentinnen104
    6.6Ernährung und Gesundheit: Empirische Ergebnisse107
    6.6.1Krankheitsbezogene Ernährungspraxis107
    6.6.2Ernährungspraxis ohne Gesundheitshandeln109
    6.6.3Ganzheitlich-"alternative" Ernährungspraxis110
    6.6.4Ökologisch-sozialkritische Ernährungspraxis111
    6.6.5Körperbezogene Ernährungspraxis112
    6.6.6Altruistisch-balanceorientierte Ernährungspraxis113
    6.6.7Gesundheitsdominierte Ernährungspraxis114
    6.7Anknüpfungspunkte und Barrieren für nachhaltige Ernährung115
    Karl-Michael Brunner
    7.Alimentäre Biographien - Kontinuitäten, Umbrüche, Veränderungen119
    7.1Ernährungsbiographien im Individualisierungsprozess119
    7.2Geschmacksbildung im Sozialisationsprozess121
    7.2.1Das Herkunftsmilieu und grundlegende Ernährungserfahrungen121
    7.2.2Der Erwerb von Ernährungskompetenz122
    7.2.3Auswirkungen von Statuspassagen und Umbrüchen im Lebenslauf auf das Ernährungshandeln123
    7.3Ernährungsbiographien und Nachhaltigkeit127
    Karl-Michael Brunner
    8.Waldhausen - Ernährungsprozesse in einer ländlichen Kleingemeinde131
    Charakteristika der Gemeinde131
    8.1Die Ernährungswirtschaft133
    8.2Die Zukunft der Gemeinde137
    8.3Ernährungspraktiken138
    8.4.1Essen und Kochen im Alltag138
    8.4.2Gender und Ernährungskompetenz140
    8.4.3Der Stellenwert von Gesundheit beim Essen141
    8.4.4Das Lebensmittel Fleisch143
    8.4.5Der Konsum von Bio-Lebensmitteln144
    8.4.6Der Aspekt Regionalität145
    8.5Eine nachhaltige Ernährungszukunft in Waldhausen?146
    Florentina Astleithner
    9.Fleischkonsum als Kriterium für nachhaltige Ernährungspraktiken149
    9.1Die Relevanz des Fleischkonsums für nachhaltige Entwicklung149
    9.1.1Sozio-kulturelle Aspekte des Fleischkonsums150
    9.1.2Fleischverbrauch in Österreich und weltweit152
    9.1.3Industrielle Produktion und ökologische Auswirkungen153
    9.1.4Wirtschaftliche Rahmenbedingungen154
    9.1.5Gesundheitliche Auswirkungen des Fleischkonsums156
    9.2Praktiken des Fleischkonsums156
    9.2.1Fleisch als zentrales und selbstverständliches Lebensmittel157
    Lebensmittelbeschaffung158
    Geschmackliche Präferenzen und österreichische Küche158
    Symbolische Bedeutung von Fleisch160
    Strategien der Reduktion161
    9.2.2Fleisch als Nahrungsmittel unter anderen162
    Motive und Kontexte163
    Sinnstiftung durch Ernährung und Selbst-Kochen164
    Lebensmittelbeschaffung165
    9.2.3Bewusst geringer Fleischkonsum165
    Einschränkung aus geschmacklichen Gründen166
    Einschränkung aus gesundheitlichen Gründen166
    Einkauf von Fleisch und Fleischprodukten167
    Motive für den Fleischkonsum168
    9.2.4Fleischverzicht168
    9.3Nachhaltiger Fleischkonsum: eine Zusammenfassung169
    Karl-Michael Brunner
    10.Der Konsum von Bio-Lebensmitteln173
    10.1Die Relevanz des Bio-Konsums für Nachhaltigkeit173
    10.2Die Entwicklung des Bio-Konsums in Österreich175
    10.3Der Konsum von Bio-Lebensmitteln: Ergebnisse aus der Interviewanalyse....177
    10.3.1Allgemeine Ergebnisse177
    10.3.2Differenzen zwischen Käuferinnengruppen179
    Die Intensivkäuferinnen179
    Die Gelegenheits- und Seltenheitskäuferinnen181
    Die Nicht-Käuferinnen182
    10.4Bio-Lebensmittel - der leichte Weg in die Nachhaltigkeit?183
    Walpurga Weiss
    11.Regionalität und regionale Lebensmittel187
    11.1Zur Bedeutung von Regionalität187
    11.2Regionalität in Österreich190
    11.3Herkunftsbezeichnungen und Gütesiegel191
    11.4Regionalität und regionale Lebensmittel aus der Sicht von Konsumentinnen - Ergebnisse der empirischen Untersuchung192
    11.4.1Regionale Lebensmittel als Ausdruck von "Klasse statt Masse"192
    11.4.2Regionale Lebensmittel als Synonym für Produkte vom Land/Bauernhof193
    11.4.3Regionale Lebensmittel als Versprechen von Nähe194
    11.5Regionalität als Nachhaltigkeitskriterium - ein Fazit195
    Marie Jelenko
    12.Ernährungskompetenz und -Verantwortung199
    12.1Einleitung199
    12.2Empirische Ergebnisse zu Ernährungskompetenz und -Verantwortung202
    12.2.1Ernährungskompetenzen und alltägliche Ernährungsverantwortung202
    12.2.2Ernährungskompetenzen ohne alltägliche Ernährungsverantwortung204
    12.2.3Fehlende Ernährungskompetenzen und -Verantwortung205
    12.3Bedeutung für nachhaltige Entwicklung206
    Florentina Astleithner und Karl-Michael Brunner
    13.Chancen und Restriktionen für nachhaltige Ernährung in Österreich. Ein Resümee209
    13.1Anknüpfungspunkte, Hemmnisse und Voraussetzungen nachhaltiger Ernährung - die Ergebnisse der Interviews209
    13.2Gezielte Veränderung von Ernährungspraktiken?215
    14.Literaturverzeichnis223
    Autorinnenverzeichnis245



    Vorwort

    Vorwort

    Das vorliegende Buch untersucht aus sozialwissenschaftlicher Perspektive die alltäglichen Ernährungspraktiken von Österreicherinnen und Österreichern' mit dem Ziel, Potenziale für nachhaltige Entwicklung in der Ernährung sichtbar zu machen. Nachhaltigkeit2 ist ein Entwicklungskonzept, das auf die langfristige, dynamische Selbsterhaltung von Gesellschaften in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht gerichtet ist. Wie können Gesellschaften ihren Umgang mit der Natur so gestalten, dass auch zukünftige Generationen funktionierende Ökosysteme vorfinden? Wie können Gesellschaften gerechter eingerichtet werden und große soziale und ökonomische Unterschiede abgebaut werden? Wie können gegenwärtige Gesellschaften in einem zunehmend globaler vernetzten Wirtschaftsraum und die natürlichen Lebensräume in ein Verhältnis gebracht werden, dass eine dynamische Interaktion aller Systeme langfristig möglich wird? Dies sind nur einige der Fragen, die mit nachhaltiger Entwicklung angesprochen sind. Auch im Ernährungssystem ist die Frage nachhaltiger Entwicklung von hoher Relevanz. Wie Lebensmittel produziert, verarbeitet, gehandelt, konsumiert und die Reste entsorgt werden, hat ökologische, soziale, ökonomische und gesundheitliche Auswirkungen. Die ganze Ernährungskette steht vor der Herausforderung Nachhaltigkeit (Brunner/Schönberger 2005). In diesem Buch ist die Konzentration vor allem auf die Konsumseite des Ernährungssystems gerichtet, auf die alltäglichen Ernährungspraktiken der Menschen. Bisherige Studien haben sich in erster Linie auf die landwirtschaftliche Produktion und die ökologischen Dimensionen von Nachhaltigkeit konzentriert. Der Nahrungskonsum und der Ernährungsalltag sind bis dato unterbelichtet. Nachhaltigkeitskonzepte waren größtenteils appellativ und normativökologistisch ausgerichtet, haben die sozialen Kontexte, die Handlungsmöglichkeiten und -restriktionen der Menschen ausgeblendet, die Umsetzungsprobleme von Nachhaltigkeitsanforderungen unterschätzt. Deshalb wurde für die vorliegende Studie das Ziel gesetzt, die Ernährungspraktiken der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und besonderes Augenmerk auf die soziokulturellen Dimensionen von Ernährungsprozessen unter der Perspektive der Nachhaltigkeit zu legen.

    Grundlage des Buches sind die Ergebnisse eines vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderten Projekts, das im Zeitraum von Oktober 2003 bis Dezember 2005 durchgeführt wurde.3 Das Projektteam bestand aus Karl-Michael Brunner (Projektleitung), Sonja Geyer, Marie Jelenko und Walpurga Weiss. In der letzten Projektphase wurde das Team durch Florentina Astleithner erweitert.

    Wie ist das Buch aufgebaut? Kapitel 1 führt in den Zusammenhang von Ernährung und Nachhaltigkeit ein und verdeutlicht das theoretische Rahmenkonzept unserer Studie. Kapitel 2 ist der methodologischen und methodischen Anlage des Projekts gewidmet. Die folgenden sechs Kapitel stellen empirische Ergebnisse der Interviewanalyse zu einzelnen thematischen Schwerpunkten vor, die sich im Rahmen der Analyse als besonders zentral herauskristallisiert haben: In Kapitel 3 werden die verschiedenen Ernährungsorientierungen expliziert, an denen Menschen ihr Ernährungshandeln ausrichten und im Hinblick auf Nachhaltigkeitspotenziale befragt. Kapitel 4 untersucht das Kochen und Essen im Alltag und daraus resultierende Chancen und Barrieren für nachhaltige Ernährung. Besonderes Augenmerk wird hier auf soziale und kulturelle Dimensionen der Ernährung gelegt. Die Frage der Geschlechterbeziehungen ist im Ernährungsfeld eine zentrale: Kapitel 5 konzentriert sich auf den Zusammenhang von Gender und Ernährung und problematisiert Genderungerechtigkeiten beim Ernährungshandeln. Gesundheit erweist sich als wesentlicher Anknüpfungspunkt für nachhaltige Ernährung. Allerdings kann Gesundheit im Alltag der Konsumentinnen sehr Unterschiedliches bedeuten und nicht in jedem Fall nachhaltigkeitsaffin sein. In Kapitel 6 werden verschiedene gesundheitsorientierte Ernährungspraktiken identifiziert und auf ihre Nachhaltigkeitsrelevanz befragt. Ernährungsbiographischen Dimensionen ist das darauf folgende Kapitel gewidmet: Hier werden Kontinuitäten und Veränderungen im Verlauf der Ernährungsbiographie untersucht. Kapitel 8 ist als Kontrastfall zu den Interviews im städtischen Raum gedacht und beschreibt die Ergebnisse aus der Untersuchung in der ländlichen Kleingemeinde Waldhausen.

    Während in den Kapiteln 3 bis 8 Ernährungspraktiken anhand thematischer Schwerpunkte aus einer holistischen Perspektive betrachtet werden, sind Kapitel 9 bis 12 einzelnen Dimensionen gewidmet, die als zentrale Kriterien in der nachhaltigen Ernährungsforschung diskutiert werden. Dabei werden einerseits häufig diskutierte Kriterien in das Zentrum gestellt wie etwa der Konsum von Bio-Lebensmitteln (Kapitel 10) oder die Frage von Regionalität (Kapitel 11). Andererseits haben wir Kriterien ausgewählt, denen zwar ein hoher Stellenwert im Zusammenhang mit nachhaltiger Ernährung zugeschrieben wird, die aber bisher empirisch wenig bearbeitet wurden wie der Fleischkonsum (Kapitel 9) und Fragen der Ernährungskompetenz und -Verantwortung (Kapitel 12). In Kapitel 13 werden die Ergebnisse zusammenfassend diskutiert und aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Ansatzpunkte für Handlungsstrategien in Richtung nachhaltiger Ernährung vorgeschlagen.

    Das Buch ist zwar als Einheit zu sehen, aber so verfasst, dass die jeweiligen Kapitel auch einzeln gelesen werden können. Dieses Buch ist Ergebnis einer gemeinsamen Arbeit und basiert auf mehrmals diskutierten und überarbeiteten Textversionen. Die Endversionen der einzelnen Kapitel wurden von verschiedenen Personen des Projektteams verfasst, die auch die Verantwortung für die jeweiligen Inhalte tragen.

    Wir möchten uns bei allen Interviewpartnerinnen in Stadt und Land für die Bereitschaft zum Interview herzlich bedanken. Auch für die erfahrene Gastfreundlichkeit während unserer Aufenthalte in der Landgemeinde wollen wir Dank sagen. Dem FWF gebührt unser Dank für die Förderung des Projekts und der Publikation, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst für den gewährten Druckkostenzuschuss. Besonders verbunden sind wir Frau Petra Geppl für die Unterstützung bei der Herstellung des Manuskripts.

    1 Wir werden im ganzen Buch durchgehend gendergerechte Formulierungen verwenden. Ausnahmen sind Zitate aus der Literatur, die im Original nicht gendergerecht formuliert sind.
    2 Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung werden im Text synonym verwendet. Beide Begriffe zielen auf einen dynamischen, offenen Prozess und nicht auf einen statischen Zustand ab.
    3 Das Projekt hatte die Bezeichnung "Food consumption practices and sustainable development" und trug die Projektfördernummer "P16556-G04".

    Klappentext

    Was und wie Menschen essen, wirkt sich auf Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft und Gesundheit aus. "Nachhaltige" Ernährung will unsere Essgewohnheiten an Zielen wie Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsverträglichkeit und kultureller Akzeptanz ausrichten. Die Autorinnen erforschten in einer qualitativen soziologischen Studie Ernährungspraktiken in Österreich. Sie arbeiteten Chancen und Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer nachhaltigen Ernährung heraus. Themen sind u.a. Kochen und Essen im Alltag, die Geschlechterfrage, Gesundheit, Ernährungsbiographien, der Konsum von Fleisch und Bio-Lebensmitteln sowie die Bedeutung von Regionalität und Ernährungskompetenz: ein Angebot vielfältiger Anknüpfungspunkte zur Förderung eines nachhaltigen Konsums.


    ISBN 978-3-211-48604-7 springer.at

    Autor

    Autorinnenverzeichnis

    Florentina Astleithner, Mag.a rer. soc. oec; Studium der Soziologie an der Universität Wien; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für interdisziplinäre Nonprofit-Forschung an der Wirtschaftsuniversität Wien und Lektorin an der Universität Wien; Arbeitsschwerpunkte: Nachhaltigkeits- und Evaluationsforschung, qualitative Sozialforschung.

    e-mail: florentina.astleithner@wu-wien.ac.at

    Karl-Michael Brunner , Mag. Dr. phil.; Studium der Soziologie und Pädagogik an den Universitäten Klagenfurt und Wien; außerordentlicher Universitätsprofessor für Soziologie am Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Wirtschaftsuniversität Wien; Arbeitsschwerpunkte: Ernährungs- und Konsumsoziologie, Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung.

    e-mail: karl-michael.brunner@wu-wien.ac.at

    Sonja Geyer , Mag.a rer. soc. oec; Studium der Soziologie mit Fächerkombination an der Universität Wien; Universitätslektorin am Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Wirtschaftsuniversität Wien; diplomierte Kindergesundheitstrainerin; Arbeitsschwerpunkte: Projektplanung und -organisation, individuelle Beratungstätigkeit sowie Seminare und Trainings im Bereich Ernährung/Bewegung/Entspannung für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche.

    e-mail: sonja_geyer@hotmail.com

    Marie Jelenko , Mag.arer. soc. oec; Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Wien; wissenschaftliche Mitarbeiterin bei abif (analyse beratung und interdisziplinäre forschung); Universitätslektorin am Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Wirtschaftsuniversität Wien; Arbeitsschwerpunkte: Arbeitssoziologie, Ernährung und Nachhaltigkeit, Genderforschung, work-life-balance.

    e-mail: jelenko@abif.at

    Walpurga Weiß, Mag.a Dr.in rer. nat.; Studium der Ernährungswissenschaften und Public Health Nutrition an der Universität Wien und am Karolinska Institutet Stockholm; Post-Doc-Fellow am Institut für Europäische Ethnologie der HU-Berlin; Mitarbeiterin bei der Wiener Agentur Science Communications; Arbeitsschwerpunkte: Lebenswissenschaften (Schwerpunkte: Ernährung, Prävention, Genomik), Transdisziplinarität, Wissenschaftsforschung und Wissenschaftskommunikation.

    e-mail: walpurga.weiss@staff.hu-berlin.de

    Reviews

    "... Die Autoren und Autorinnen des vorliegenden Buches haben in einer qualitativen soziologischen Studie Ernährungspraktiken in Österreich erforscht und Chancen und Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer nachhaltigen Ernährung herausgearbeitet ..." HGV Praxis, 11/2007