Artikel werden geladen
Autoren:
Verlag:
Uvk Verlags Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhaltsverzeichnis | ||||||
| I. | Einleitung: Zielsetzung des vorliegenden Buchs | 9 | ||||
| II. | Ansatz und Methode | 17 | ||||
| 1) | Begriffsdefinitionen | 17 | ||||
| 2) | Wissenschaft und Praxis und ihre gemeinsame Basis | 18 | ||||
| 3) | Der holistische Ansatz und sein pragmatisches Potenzial | 26 | ||||
| 4) | Ansätze bisheriger Studien zur Filmmusik und ihre Relevanz für das vorliegende Buch | 35 | ||||
| III. | Die Film(musik)praxis | 39 | ||||
| IV. | Wahrnehmungspsychologische und kommunikationstheoretische Grundlagen | 47 | ||||
| 1) | Bewusste vs. unbewusste Wahrnehmung und die Tücken in der verbalen Kommunikation über Filmmusik | 47 | ||||
| 2) | Subjektivität vs. Objektivität und ihre Zusammenführung in der Intersubjektivität | 55 | ||||
| 3) | Kognition vs. Emotion und die Verschmelzung im Kognitiv-Unbewussten | 58 | ||||
| 4) | Bildwirkungen vs. Ton Wirkungen und deren kognitive wie emotionale Faktoren | 64 | ||||
| 5) | Zeichen vs. Resonanz und die Wechselwirkung aus beidem | 71 | ||||
| V. | Das Drei-Dimensionen-Modell | 81 | ||||
| VI. | Theorien zur Filmmusik im Lichte der Filmpraxis, dargestellt anhand des Drei-Dimensionen-Modells | 97 | ||||
| 1) | Theorien mit überwiegendem Bezug zur vertikalen Dimension | 97 | ||||
| die vertikale Dimension in fünf Stufen | 98 | |||||
| Paraphrasierung, Polarisierung und Kontrapunktierung | 106 | |||||
| bipolare Funktionsmodelle | 116 | |||||
| vertikale Aspekte erster Systematisierungsversuche | 118 | |||||
| empirisch-experimentelle Studien | 119 | |||||
| 2) | Theorien mit überwiegendem Bezug zur horizontalen Dimension | 132 | ||||
| die horizontale Dimension in drei Stufen | 132 | |||||
| Leitmotivik im Lichte der Psychologie | 139 | |||||
| Bewertung von Musikwirkung | 148 | |||||
| Filminterpretation aufgrund horizontaler Strukturen | 153 | |||||
| Zeitmanipulation durch Filmmusik | 155 | |||||
| 3) | Theorien mit überwiegendem Bezug zur Tiefendimension | 164 | ||||
| die Tiefendimension in sechs Stufen | 166 | |||||
| Theorien über Phänomene der Tiefendimension | 169 | |||||
| empirisch-experimentelle Studien | 173 | |||||
| 4) | Holistisch ausgerichtete Theorien sowie Theorien, die ohne eigenes holistisches Fundament holistisch interpretierbar sind | 179 | ||||
| Funktionsmodelle, die die Wirkung einbeziehen | 181 | |||||
| räumliche Verortung der Musik und Diegese | 195 | |||||
| emotionale Perspektive der Musik - filmische Identifikation und die mit ihr verbundenen psychologischen Rezeptionsphänomene | 203 | |||||
| Identifikationsbestreben und Suspense | 228 | |||||
| narrative und nicht-narrative Emotionen | 233 | |||||
| Implikationen für die Filmpraxis | 235 | |||||
| VII. | Resümee | 241 | ||||
| VIII. | Anhang | 249 | ||||
| 1) | Literaturverzeichnis | 249 | ||||
| 2) | Verzeichnis der Fachbegriffe und Schlagwörter | 264 | ||||
| 3) | Danksagung | 267 | ||||
kommunikation
audiovisuell 42
Die wissenschaftliche Filmmusik-Forschung ist lange Zeit wenig empfänglich für Impulse aus der Praxis gewesen, und es entstand eine Kluft zwischen dem sich schnell entwickelnden Film und der langsam hinterherhinkenden Wissenschaft. Eine umfassende Filmmusiktheorie war nicht vorhanden. Im vorliegenden Buch werden nun die bestehenden Ansätze zur Filmmusiktheorie praxisnah durchleuchtet und zusammengeführt: Wie lassen sich wissenschaftliche Überlegungen zur Filmmusik in die Praxis einbeziehen? Wie kann sich die Wissenschaft dem überaus intuitiven und emotionalen Gebiet der Filmmusik öffnen? Anhand seines ganzheitstheoretisch fundierten Modells über Film und Filmmusik - das »Drei-Dimensionen-Modell« - schafft Anselm Kreuzer einen Leitfaden durch unterschiedliche Theorien, die sich auf Filmmusik beziehen oder beziehen lassen. Das Buch bietet damit einen für Praktiker, Wissenschaftler und Liebhaber der Filmmusik gleichermaßen geeigneten Zugang zu den wissenschaftlichen Errungenschaften zur Filmmusik.
ISBN 978-3-86764-094-7
Anhang
AAlltagstheorien 48, 52
Anatomismus 28
Archetypen 75, 78, 138
Assoziationsurteil 51, 75ästhetische Emotionen 212-216
ästhetische Wertung 38
Atomismus 28
Attribution 53, 71, 251
Audio-Branding 144, 199, 250-251
autonome Zeit 155-156
Avatar 207-227
BBabysingsang 76
Basisemotion 60
Briefing 42-46, 161
CCliff-Hanger 228
Corporate Identity 24
DDiegese 86, 201, 203
Befragung, direkte 53
dokumentarische Mischung 235
EEmotion 58-80, 214-216, 223, 228, 232, 242, 250-262
emotionale Mischung 235
emotionale Perspektive der Musik 203
Emotionalisierung 120
Empathie 205-236, 243, 258
empathische Funktion 223
epische Funktion 193
Erfolgsformeln 30, 246
FFernseh-Trailer 174
Foreshadowing 154
GGefühl 58-71, 157, 187, 227
Gestaltpsychologie 27
HHautleitfähigkeit 160
hermeneutische Funktion 183-186
Hermeneutik 35-36, 181-190
Hintergrundparaphrasierung 112, 114
Holismus 26-32, 57, 83-84, 238-242, 250, 261
IIdentifikation 203-243
Identifikationsbestreben 228-232
Identifikationsreise 220
imaginative Zeit 156, 157
Imagining 212-226
Intermodalität 82
Intersubjektivität 55, 58, 77
Introjektion 204-207
Invariantenbildung 132
KKausales Hören 198
Klischees 18-19, 138
Kognition 58-59, 65, 75-79, 132, 242, 258
kognitive Dissonanz 19 20, 242
Kognitiv-Unbewusstes 58, 63-65, 242, 246
Konditionierung 78, 147
Konstruktivismus 56, 57
Konstruktivität 56
Kontrapunkt.
Siehe Kontrapunktik Kontrapunktierung 106-118, 167, 180
Kontrapunktik 113
konzeptgeleitete Strukturen 134
LLeitmotiv 139-155, 250-252
Leitmotivik.
Siehe Leitmotiv Leitmotivtechnik.
Siehe Leitmotiv
MMain Title 66, 165
Mediamorphose 21, 250
mediatisierende Funktion 187
Medienforschung 130-131, 233-235, 250, 252
Metafunktionen 191
MIDI 39
Mischtonmeister 45
Mobilismus 21, 22, 23
Mockup 41
morphologische Filmanalyse 165
Music Supervisor. Siehe MusikberaterMusikanteil, geschätzter 49
Musikberater 24, 42, 192
Musik-Klischees 18
Nnarrative Struktur 189
narrative Strukturierung 161
Oobjektive Zeit 155
Objektivismus 55-57
Objektivität 55, 260
olfaktorische Spuren 151
On-Sreen-Music 200
PParaphrasierung 106-119, 167, 180
Partitur 39
persuasive Funktion 181-186
perzeptionsgeleitete Strukturen 134
Pitch 43
Plot Point 161-162
Polarisierung 106-108, 118, 126, 180
Pötzl-Effekt 149
Pragmatismus 32-34, 242, 259
primäre Emotionen 59-62
Projektion 204-207, 214, 218
Psychoanalyse 164, 209, 258
psychologische Zeit 155-158
RRaumsimulatoren 39
Raum-Zeit-Kontinuum 195 -196
Recall 124, 152
reduziertes Hören 199
Reise des Filmhelden 221
Rekonstruktivismus 58
Rettungsmusik 239
Rhetorik 44-54
SSample-Libraries 39
Sampler 39
Sampling 39
Score 44, 255, 259
Semantische Funktion 187
Semantisches Hören 198
Sequencing 39
Sounddesign 144, 196
spätromantische Musikästhetik 40
Spezialisierung 48-51
Spotting-Session 41, 43
Spotting-Sessions 112, 160, 190
stereotypgeleitete Strukturen 134
Stille 129
Stimmung 58, 62, 66, 108-111, 118, 153, 171, 182, 188-190, 193, 227-229, 234
Stimmungen. Siehe StimmungStrukturelle Funktion 193
Stummfilm 12, 158-159, 182, 191, 195-196, 200, 259
Subjektivismus 34, 56, 57
Subjektivität 36-37, 55
Suspense 228, 230-231, 243
Suspension of disbelief 211
Sympathie 124, 204, 217-227, 243
Synchronizer 196
syntaktische Funktion 182, 186, 188
systemische Perspektive 26, 135
Ttektonische Funktion 187
Temp-Track 41, 155
Tiefenthema 209
Timecode 41, 197
Tonmischung 45, 235
Totalismus 21, 22
UÜbersummativität 24
unbewusste Wahrnehmung 14, 47, 199
Universalia 78
VVektorialisierung 162
Vertikalmontage 82
Vordergrundparaphrasierung 112
WWahrscheinlichkeitskrämer 210
Wiedererkennung. Siehe Wiederer kennungstestsWiedererkennungstests 48-49, 143-151
ZZeichen 71
Zeitmanipulation 164, 185
Anselm C. Kreuzer ist freischaffender Komponist für Film, Fernsehen, Werbung und CD-Produktionen. Außerdem ist er als Dozent in verschiedenen Musik- und Medienstudiengängen tätig, u. a. an der Hochschule für Fernsehen und Film (München), wo er seit 2002 lehrt.
Anselm Kreuzer führt die bestehenden Ansätze zur Filmmusiktheorie zusammen. Er erklärt, wie sich wissenschaftliche Überlegungen zur Filmmusik in die Praxis einbeziehen lassen und wie sich die Wissenschaft dem intuitiven und emotionalen Gebiet der Filmmusik öffnen kann. Anhand eines ganzheitstheoretischen Modells über Film und Filmmusik - das »Drei-Dimensionen-Modell« - schafft Anselm Kreuzer einen Leitfaden durch unterschiedliche Theorien, die sich alle auf Filmmusik beziehen. Das Buch eröffnet Praktikern, Wissenschaftlern und Liebhabern der Filmmusik einen Zugang zu den Ergebnissen der Erforschung der Filmmusik.
Wer einen umfassenden Einblick in die wissenschaftlichen Errungenschaften zur Filmmusik sucht, dem ist das Buch zu empfehlen. (webcritics.de, 15.03.2010)