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    Gefährliche Körper an gefährlichen Orten

    Eine Studie zum Verhältnis von Körper, Raum und Marginalisierung

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    Gefährliche Körper an gefährlichen Orten
    Eine Studie zum Verhältnis von Körper, Raum und Marginalisierung

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    Erschienen: April 2009
    Seiten: 268
    Sprache: Deutsch
    Maße: 225x135x22
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Materialitäten
    ISBN: 3837611159
    EAN: 9783837611151

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Prolog9
    Einleitung11
    1.Marginalisierung17
    1.1Diskussionen um soziale Ungleichheit17
    1.2Neue Phänomene, neue Konzepte?19
    1.3Exklusion und Underclass27
    1.4Diskussion34
    2.Stadt und Raum37
    2.1Ausgrenzende Stadt?37
    2.2Raum als sozialwissenschaftliche Kategorie42
    2.3Raum als soziale Praxis47
    2.4Diskussion53
    3.Sicherheit und Gefahr57
    3.1Sicherheit als Mythos?57
    3.2Neue Formen der (räumlichen) Kontrolle63
    3.3Theoretische Erklärungen83
    3.4Diskussion88
    4.Körper93
    4.1Die Soziologie und der Körper: body turn?93
    4.2Körper als soziale Praxis97
    4.3Körper gesellschaftstheoretisch101
    4.4Diskussion126
    5Zwischenresümee Theorie131
    6Gegenstand und Methode137
    6.1Beschreibung des Gegenstands: Hansaplatz gestern und heute137
    6.2Methode142
    7.Diskursanalyse: Der Hansaplatz als gefährlicher Ort149
    7.1Zeitungsartikel150
    7.2Senatsdrucksachen158
    7.3Stimmen der Stadtteilbewohner/innen164
    7.4Dramaturgie171
    8.Beobachtungsprotokolle173
    9.Interviews181
    9.1Sample und Einzelbeschreibungen der Interviews181
    9.2Auswertung der Interviews189
    10.Zwischenresümee der empirischen Studie235
    Schluss: Gefährliche Körper an gefährlichen Orten241
    Literatur247



    Klappentext

    Wie werden Körper gefährlich? Dieser Frage liegt die These zugrunde, dass soziale Prozesse der In- und Exklusion, der Normalisierung und Marginalisierung von Menschen und Gruppen immer auch eine körperliche Dimension haben.

    Das Buch verknüpft erstmals die für die Soziologie seit längerem virulente Frage nach der Bedeutung des Körperlichen mit Theorien zu sozialer Ungleichheit, zu Stadt und Raum sowie zur Sicherheitsgesellschaft und illustriert diese auch empirisch an einem innerstädtischen »gefährlichen Ort«. Auf diesem Wege wird eine Öffnung der körperlichen Dimension des Sozialen für eine kritische Gesellschaftstheorie erreicht.


    ISBN 978-3-8376-1115-1

    Vorwort

    Wie werden Körper gefährlich? Dieser Frage liegt die These zugrunde, dass soziale Prozesse der In- und Exklusion, der Normalisierung und Marginalisierung von Menschen und Gruppen immer auch eine körperliche Dimension haben. Das Buch verknüpft erstmals die für die Soziologie seit längerem virulente Frage nach der Bedeutung des Körperlichen mit Theorien zu sozialer Ungleichheit, zu Stadt und Raum sowie zur Sicherheitsgesellschaft und illustriert diese auch empirisch an einem innerstädtischen »gefährlichen Ort«. Auf diesem Wege wird eine Öffnung der körperlichen Dimension des Sozialen für eine kritische Gesellschaftstheorie erreicht.

    Autoren

    Imke Schmincke (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Theorien zu Körper, Kontrolle, Stadt, kritische Gesellschaftstheorie und feministische Theorie.