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DVS Media Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhaltsverzeichnis | ||||||
| Vorwort Danksagung | ||||||
| 1 | Historische Entwicklung | 1 | ||||
| Schrifttum | 5 | |||||
| 2 | Der Bau von Flugzeugen | 6 | ||||
| 2.1 | Bezeichnung einzelner Komponenten | 7 | ||||
| 2.2 | Bauweisen und Bauarten | 9 | ||||
| Schrifttum | 12 | |||||
| 3 | Überblick der thermischen Fügeverfahren | 13 | ||||
| 4 | Anwendung der Verfahren zum Schweißen und Löten | 17 | ||||
| 4.1 | Löten | 19 | ||||
| 4.1.1 | Flammhartlöten | 20 | ||||
| 4.1.2 | Salzbadhartlöten | 22 | ||||
| 4.2 | Gasschmelzschweißen | 23 | ||||
| 4.3 | Gaspressschweißen | 26 | ||||
| 4.4 | Lichtbogenhandschweißen | 27 | ||||
| 4.5 | Elektroschweißen nach Elin-Hafergut | 30 | ||||
| 4.6 | Arcatom-Schweißen | 32 | ||||
| 4.7 | Heliarc-Argonarc-WIG-Schweißen | 32 | ||||
| 4.8 | Plasmaschweißen und -schneiden | 36 | ||||
| 4.9 | Elektronenstrahlschweißen | 37 | ||||
| 4.10 | Laserstrahlschweißen | 42 | ||||
| 4.11 | Widerstandspressschweißen | 46 | ||||
| 4.11.1 | Widerstandspunktschweißen | 46 | ||||
| 4.11.1.1 | Kondensator-Entladungsschweißen | 51 | ||||
| 4.11.2 | Widerstandsrollennahtschweißen | 52 | ||||
| 4.12 | Abbrennstumpfschweißen | 54 | ||||
| 4.13 | Widerstandsschmelzschweißen | 56 | ||||
| 4.14 | Reibschweißen | 61 | ||||
| 4.14.1 | Rührreibschweißen | 64 | ||||
| 4.15 | Diffusionsschweißen | 68 | ||||
| 4.16 | Weldbonding | 71 | ||||
| Schrifttum | 75 | |||||
| 5 | Werkstoffe - allgemeiner Überblick | 81 | ||||
| Schrifttum | 94 | |||||
| 6 | Stähle | 96 | ||||
| 6.1 | Stahlwerkstoffe zu Beginn des Metall-Flugzeugbaus | 98 | ||||
| 6.2 | Entwicklung von flugzeugbauspezifischen Stählen | 105 | ||||
| 6.2.1 | Probleme der Schweißrissigkeit | 106 | ||||
| 6.2.2 | Izett-Stähle für den Flugzeugbau | 109 | ||||
| 6.2.3 | Chrom-Molybdän-Stähle | 110 | ||||
| 6.2.4 | Entwicklung unter Berücksichtigung von "Sparstoffen" | 114 | ||||
| 6.2.5 | Werkstoffentwicklung im Ausland bis 1945 | 117 | ||||
| 6.2.6 | Entwicklung in Deutschland ab 1945 | 118 | ||||
| Schrifttum | 121 | |||||
| 7 | Aluminium | 124 | ||||
| 7.1 | Werkstoffentwicklungen | 124 | ||||
| 7.2 | Löten von Aluminium | 144 | ||||
| 7.3 | Schweißen von Aluminium | 153 | ||||
| 7.3.1 | Schweißeignung | 153 | ||||
| 7.3.2 | Gasschmelz- (Autogen-) Schweißen | 161 | ||||
| 7.3.3 | Arcatom-Schweißen | 169 | ||||
| 7.3.4 | Argonarc-WIG-Schweißen | 172 | ||||
| 7.3.5 | Widerstandsschmelzschweißen nach Weibel | 174 | ||||
| 7.3.6 | Elektronenstrahlschweißen | 178 | ||||
| 7.3.7 | Laserstrahlschweißen | 183 | ||||
| 7.3.8 | Widerstandspunkt- und -rollennahtschweißen | 189 | ||||
| 7.3.8.1 | Entwicklung der Schweißmaschinen | 189 | ||||
| 7.3.8.2 | Herstellen von Punkt- und Rollennahtschweißungen | 195 | ||||
| 7.3.8.3 | Beispiele für widerstandspressgeschweißte Komponenten | 199 | ||||
| Schrifttum | 200 | |||||
| 8 | Magnesium | 207 | ||||
| 8.1 | Werkstoffentwicklungen | 207 | ||||
| 8.2 | Löten von Magnesium | 215 | ||||
| 8.3 | Schweißen von Magnesium | 216 | ||||
| 8.3.1 | Schweißeignung | 216 | ||||
| 8.3.2 | Gasschmelz(Autogen-) Schweißen | 223 | ||||
| 8.3.3 | Arcatomschweißen | 228 | ||||
| 8.3.4 | Argonarc-Heliarcschweißen | 228 | ||||
| 8.3.5 | Widerstandspunkt- und -rollennahtschweißen | 230 | ||||
| Schrifttum | 232 | |||||
| 9 | Titan | 235 | ||||
| Schrifttum | 242 | |||||
| 10 | Beryllium | 244 | ||||
| Schrifttum | 247 | |||||
| 11 | Konstruktionen und Bauweisen | 248 | ||||
| 11.1 | Grundregeln und Empfehlungen | 248 | ||||
| 11.2 | Ausgeführte Schweißkonstruktionen | 262 | ||||
| Schrifttum | 275 | |||||
| 12 | Berechnen von Flugzeugstrukturen | 278 | ||||
| Schrifttum | 290 | |||||
| 13 | Vorrichtungsbau | 292 | ||||
| Schrifttum | 300 | |||||
| 14 | Prüftechnik und Qualitätssicherung | 302 | ||||
| 14.1 | Prüftechnik | 302 | ||||
| 14.2 | Qualitätssicherung | 307 | ||||
| Schrifttum | 310 | |||||
| 15 | Qualifikation des Fachpersonals | 312 | ||||
| Schrifttum | 327 | |||||
| 16 | Museen, Ausstellungen und Archive | 329 | ||||
| 16.1 | Flugzeugmuseen und -ausstellungen | 329 | ||||
| 16.2 | Archive | 331 | ||||
| Zeitspiegel | 332 | |||||
Vorwort
Eine Vielzahl von Büchern und Bildbänden befasst sich mit der Darstellung von Flugzeugen und der Geschichte ihrer Herstellerfirmen. Damit eng verbunden sind natürlich auch Personen, die diese Geschichte unter den jeweils gegebenen Umständen geprägt haben. Sucht man aber Bücher über den Bau von Flugzeugen, das heißt über all jenes, was vor dem "Roll-out" - der Ausrollzeremonie aus dem Hangar - gelaufen ist, so wird man sich vergeblich bemühen. Das gilt insbesondere für die Auswahl geeigneter Werkstoffe und deren Verarbeitungseigenschaften sowie Betriebsverhalten unter Berücksichtigung konstruktiver Möglichkeiten, für die Anforderungen an das Personal in Konstruktion, Statik, Fertigung und Qualitätssicherung sowie das gerätetechnische Umfeld in den Werkstätten. Für einen Werkstoffkundler, einen Schweißtechniker und ebenso für den Verfasser dieses Buches ist diese Situation unbefriedigend.
So entstand in Gesprächen mit Fachkollegen aus dem Flugzeugbau und dem DVS-Verlag die Anregung zu diesem Buch. Es sollte eine Dokumentation von Entwicklungsschritten unter verschiedenen Gesichtspunkten entstehen. Dazu gehörte auch die Beschränkung auf den Flugzeugellenbau und die schwerpunktmäßige Betrachtung der Abläufe in Deutschland mit den Einflüssen aus dem Ausland, soweit entsprechende Literatur mit vertretbarem Aufwand beschaffbar war. Dadurch mag aus dem Blickwinkel einiger Leser einiges unberücksichtigt geblieben sein. Der Verfasser wollte aber vielmehr aus der Vielzahl von Unterlagen das herausfiltern, was sich aus seiner Sicht als ein Entwicklungsprozess über rund 100 Jahre darstellen ließ.
Bei seinen Recherchen konnte der Verfasser nicht nur auf das Schrifttum in Archiven und Bibliotheken zurückgreifen, sondern sich in vielen Detailfragen auch auf das Wissen und die Erfahrungen von älteren und jüngeren Fachkollegen stützen. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Nutzung moderner Medien bleibt abzuwarten, inwieweit zukünftig Darstellungen wie diese noch möglich sind. Tagungsberichte beschränken sich zunehmend auf die Wiedergabe von kommentarlosen Folienabzügen und die Nutzung von Informationen aus dem Internet beinhalten eben nur die dort eingegebenen Daten, die unter Umständen langfristig nicht zur Verfügung stehen. So gesehen besteht die Gefahr eines zunehmenden Verlustes von Technikgeschichte. Der Verfasser wünscht sich, dass der Leser nicht nach wenigen gelesenen Seiten dieses Buch gelangweilt zur Seite legt, sondern dass das Interesse an Technikgeschichte für einen sehr anspruchsvollen Bereich geweckt wird.
Römstedt, im Mai 2008
Ulrich Krüger
Mit diesem Buch wird der Versuch unternommen, die Geschichte des Metall-Flugzeugbaus, speziell des Zellenbaus, vorwiegend im deutschsprachigen Raum darzustellen. Ausgehend von den Pionierleistungen der ersten Flieger, die noch selbst ihre Fluggeräte konstruiert, zusammengebaut und ausprobiert haben, werden Komponenten, Bauweisen und Bauarten vorgestellt. Die verschiedenen Fügeverfahren zum Herstellen der notwendigen Verbindungen und die unterschiedlichen Werkstoffe im Flugzeugbau wie Stahl, Aluminium, Magnesium, Titan und Beryllium werden ausführlich beschrieben. Dazu wurden zahlreiche Regelwerke und Veröffentlichungen aus der Fachliteratur zugrunde gelegt, die jeweils am Ende eines Kapitels aufgelistet sind. Darüber hinaus werden das Konstruieren und Berechnen, der Vorrichtungsbau, die Prüftechnik und Qualitätssicherung sowie das Qualifizieren von Fachpersonal behandelt. Der interessierte Leser findet weiterhin Hinweise zu Museen, Ausstellungen und Archiven sowie am Ende des Buches einen Zeitspiegel, der die Entwicklung des Flugzeugbaus nochmals übersichtlich darstellt.
ISBN 978-3-87155-981-5
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Krüger wurde 1935 in Kladrum/Mecklenburg geboren. Nach dem Abitur studierte er ab 1956 an der TH Hannover Maschinenbau mit der Spezialisierung "Werkstoffkunde/Schweißtechnik". Das Diplom erlangte er 1962 mit einer Arbeit zum Metallkleben. Es folgte die Aufnahme einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter/Assistent im Institut für Werkstoffkunde/Schweißtechnik bei Prof. Dr. A. Matting. Während dieser Zeit bildete er sich an der SLV Hannover zum Schweißfachingenieur weiter. Neben der Promotionsarbeit auf dem Gebiet des Widerstandspunktschweißens von verzinkten Stahlblechen bearbeitete er kleinere Forschungsvorhaben und Gutachten. Seine Industrietätigkeit begann er 1968 als Leiter der Abt. Schweißmetallurgie der Deutschen Edelstahlwerke AG (heute Böhler Thyssen Schweißtechnik) in Bochum mit dem Arbeitsgebiet Entwicklung hochlegierter Stab-, Draht- und Bandelektroden. Ab Juli 1971 übernahm er die Stelle eines Abteilungsleiters für Schweißen und Löten im Entwicklungsbereich der Vereinigten Flugtechnischen Werke-Fokker GmbH (heute AIRBUS) in Lemwerder/ Bremen. Die Mitarbeit betraf u. a. die Projekte VFW 614, MRCATornado, EUROPA Ml/Ariane und Symphonie. Ab Januar 1978 bis Ende 2000 war er Leiter/Direktor/Geschäftsführer der heutigen SLV Berlin-Brandenburg. Während dieser Zeit erhielt er 1990 einen Lehrauftrag an der TU Clausthal, die ihn 1998 zum Honorarprofessor ernannte.
Prof. Krüger ist seit 1958 DVS-Mitglied. Von April 1975 bis Mai 2004 leitete er als Obmann die Arbeitsgruppe "Schweißen im Luft- und Raumfahrzeugbau". Nach der 4. Sondertagung anlässlich der ILA 2004 in Berlin-Schönefeld gab er diese Funktion aus Altersgründen auf. Daneben war er in weiteren DVS-Arbeitsgruppen und Fachausschüssen der Forschungsvereinigung aktiv tätig. Seine Tätigkeit als von der IHK Berlin anerkannter und vereidigter Sachverständiger auf dem Gebiet der Werkstoffe und des Schweißens reicht bis in das Jahr 1979 zurück. Er ist Mitglied des Verwaltungsrates der Schiffbauversuchsanstalt Potsdam seit mehr als 10 Jahren. Seine berufliche Tätigkeit ist in ungefähr 80 Fachveröffentlichungen dokumentiert.