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Verlag:
Delius Klasing Vlg Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhalt | ||||||
| 1. | Lycrahosen lügen nicht | Seite 7 | ||||
| 2. | Fit statt Fun | Seite 29 | ||||
| 3. | Drill mit Halbpension | Seite 45 | ||||
| 4. | Fitness-TÜV | Seite 65 | ||||
| 5. | Aldi, Dispo, Carbon | Seite 77 | ||||
| 6. | Konterattacke im Berufsverkehr | Seite 91 | ||||
| 7. | Ganze Kerle, halbe Sache | Seite 99 | ||||
| 8. | Die Treppe rauf nach Mexiko | Seite 121 | ||||
| 9. | Allein zu zweit | Seite 141 | ||||
| 10. | Im Sog der Nacht | Seite 159 | ||||
| 11. | Krämpfe
fürs
Glück | Seite 177 | ||||
| 12. | Kreißsaal der Quatschideen | Seite 193 | ||||
| 13. | Wer pennt, verliert | Seite 203 | ||||
Es ist ein weiter Weg vom Fernsehsessel bis zum Endspurt eines Mountainbike-Marathons! Aber der Entschluss ist gefasst, das Ziel - unter Zeugen - formuliert und der beste Sportkumpel trainiert eifrig für das gleiche Event. Also nimmt die Saison ihren Lauf ...
"Wir sind an der Endstation der Wirklichkeit angekommen: in Playa de Muro, Mallorca, dem Discounter der organisierten Formoptimierung. Hier checkt man als sportlicher Niemand in den Herbergen ein, um eine Woche später als kraftstrotzender Jemand nach Hause zu fliegen. Kurbeln, essen, schlafen - das ist alles, worum es von Februar bis Juni geht. Drill mit Halbpension, für 550 Euro inklusive Flug und Erinnerungsradsocken. Man trägt vereinsfarbene Ballonseide zu Adiletten und hechelt zwischen Frühstück und Abendessen seinem Vorderrad hinterher. Ein simpel auf den Punkt gebrachtes Konzept, das aufzugehen scheint. Überall sieht man sie in ihren bunten Lycrahäuten mit den RC-Wasweißich-Aufdrucken, die aussehen wie Bodypaintings: auf Haupt- und Nebenstraßen, in Supermärkten und Kreisverkehren, an Geldautomaten und Hotelrezeptionen, im Rudel, als Pärchen und eher seltener auch mal allein. Irgendeine Energie an diesem Flecken Erde scheint den Erholungsreflex auszuschalten, Sandstrände, Cafes und Ausflugsdampfer unsichtbar zu machen und Menschen in Sportmaschinen zu verwandeln.
Die zeitliche Limitierung des Aufenthalts im meteorologisch begünstigten Breitengrad lenkt den Blick aufs Wesentliche: den sonnenverwöhnten Asphalt. Auch Andi hat es erwischt. Er will los! Trainieren! Jetzt! Sofort! Dabei sind wir gerade mal seit zehn Minuten am Ort des Geschehens. Es ist zehn Uhr morgens."
Was wäre das Leben ohne Schlammspritzer im Gesicht und Laktat in den Beinen? Ohne verzweifeltes Ringen um Luft an endlosen Anstiegen? Ohne rasende Abfahrten mit Tunnelblick?
Es wäre eine einzige Unterforderung, zähe Langeweile - Alltag, bis der Arzt kommt! Zumindest für Mountainbiker. Klar, das Leben fordert Kompromisse (Brunchpartys, Fernsehabende und den täglichen Job im Büro), aber irgendwann will man es doch gern mal wieder krachen lassen. Dumm nur, wenn die Form dafür gar nicht mehr da ist...
BIKE-Redakteur Henri Lesewitz kennt die Sorgen derer, die ihr Sportgerät nicht oft genug über Stock und Stein scheuchen können. Die sich nach Kampf und Sieg sehnen und stattdessen Rettungsringe auf den Hüften finden. Der Held seiner Story entscheidet sich für den harten Weg zurück: vom Couchpotato zum Marathon-Finisher in einer Saison.
"Held am Sonntag" ist Lesefutter für alle Mountainbikefans: spannend, urkomisch - und kalorienfrei!
ISBN 978-3-7688-5264-7
Henri Lesewitz ist Redakteur bei Europas größtem Mountainbike-Magazin BIKE und hat eine Vorliebe für Ausdauerwettbewerbe - vor allem, wenn sie über exotisches Terrain führen.
Was wäre das Leben ohne Schlammspritzer im Gesicht, Krämpfe in den Armen und blaue Flecken an den Hüften? Ohne das pfeifende Keuchen an endlosen Anstiegen und rasende Abfahrten mit Tunnelblick? Es wäre eine einzige Unterforderung, zähe Langeweile - Alltag, bis der Arzt kommt! Zumindest für echte Mountainbiker. Klar, das Leben fordert Kompromisse, z.B. den täglichen Job im Büro, aber am Wochenende muss es dann auch mal krachen dürfen. Dumm nur, wenn man dafür gar nicht mehr so recht in Form ist ... Henri Lesewitz, Redakteur bei BIKE und begeisterter Marathonbiker, gewährt tiefe Einblicke in das Seelenleben der zahllosen Bikefans, die ihr Sportgerät nur gar zu gern über Stock und Stein scheuchen, aber viel zu selten dazu kommen. Die sich große Ziele setzen und dabei gerne mal den Rettungsring um die Hüften übersehen. Aber noch ist ja Zeit, die Saison beginnt gerade erst. Die Parole heißt: Alles auf Training - und los!