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    Human Capital messen und steuern - Annäherungen an ein herausforderndes Thema

    Grundlagen - Durchführung - Beispiele

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    Human Capital messen und steuern - Annäherungen an ein herausforderndes Thema
    Grundlagen - Durchführung - Beispiele

    Verlag:
    Bertelsmann W.  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Oktober 2007
    Seiten: 114
    Sprache: Deutsch
    Maße: 210x150x10
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3763933832
    EAN: 9783763933839

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Vorwort9
    Management Summary11
    1Human Capital-Chance für das Personalmanagement13
    1.1Ursachen der Human-Capital-Diskussion13
    1.2Human Capital - erste Überlegungen zum Begriff16
    2Wertorientiertes Personalmanagement als Ausgangspunkt für ein Human-Capital-Management19
    2.1Die WOP-Idee - erfolgsorientierte und quantitative Steuerung des Personalmanagements19
    2.2Die WOP-Logik - strategieorientierte Steuerungsgrößen21
    2.3Der WOP-Baukasten - Erfolgsfaktoren, Erfolgsprozesse und Werttreiber für das Personalmanagement22
    2.4Der WOP-Leitfaden - wertorientiertes Personalmanagement einführen27
    3Human Capital aus Sicht der Personalmanager23
    3.1Vom wertorientierten Personalmanagement zum Human-Capital-Management29
    3.2Ein mentales Modell als Bezugspunkt für ein praxisorientiertes Human-Capital-Modell31
    3.3Befragung zum mentalen Modell " Human Capital" der Personalmanager32
    3.3.1Ziel und Durchführung der Befragung32
    3.3.2Befragungsergebnisse: Merkmale von Human Capital33
    3.3.3Befragungsergebn isse: Indikatoren für den Wert des Human Capital34
    3.3.4Befragungsergebnisse: Maßnahm en zur Steuerung des Human Capital36
    3.3.5Das mentale Modell vom Human Capital: Grundkapital, Werterhaltung und Wertentwicklung37
    4Indikatorenmodell zur Bewertung des Human Capital - das Scoring-Modell des DGFP-Arbeitskreises39
    4.1Scoring-Modell und Human Capital Scorecard39
    4.2Abgrenzung der Mitarbeitergruppen und Festlegung des Betrachtungszeitraums41
    4.3Grundwert des Human Capital bestimmen48
    4.3.1Interpretationshinweise46
    4.3.2Indikatoren für den Grundwert46
    4.3.3Verrechnung der Indikatoren zu einem Grundwert für das Human Capital50
    4.4Werterhaltung des Human Capital bestimmen51
    4.41Interpretationshilfe51
    4.4.2Indikatoren für die Werterhaltung51
    4.4.3Verrechnung der Indikatoren zu einem Wert für die Werterhaltung58
    4.5Wertentwicklung des Human Capital bestimmen57
    4.5.1Interpretationshilfe57
    4.5.2Indikatoren für die Wertentwicklungsimpulse57
    4.5.3Verrechnung der Indikatoren zu einem Wert für die Wertentwicklungsimpulse61
    4.6Bildung des Human-Capital-Wertes und Komplettierung der Human Capital Scorecard63
    4.7Anwendungsmöglichkeiten der Human Capital Scorecard64
    4.7.1Analyse der Human Capital Scorecard64
    4.7.2Personalberichte mit der Human Capital Scorecard69
    4.7.3Human-Capital-orientierte Steuerung der Personalarbeit im Rahmen eines wertorientierten Personalmanagements70
    5Monetäre Human-Capital-Bewertung - Diskussionslinien73
    5.1Überschussverteilung oder Ertragspotenzial - zwei Herangehensweisen an die monetäre Bewertung des Human Capital73
    5.2Überschussverteilungsorientierte Human-Capital-Bewertung - das Beispiel des "Advanced Human Capital Valuation"-Verfahrens™75
    5.3Überschussverteilungsorientierte Human-Capital-Bewertung: Von der Kostenzur Wertperspektive - Personalsteuerung mit Workonomics™80
    5.4Ertragspotenzialorientierte Human-Capital-Bewertung - das Beispiel "Saarbrücker Formel"85
    6Aktionsplan für die Einführung eines Human-Capital-Managements91
    7Zusammenfassung und Ausblick97
    8Anhang99
    8.1Indikatoren für die Abbildung des Human Capital99
    8.1.1Grundwert99
    8.1.2Werterhaltung100
    8.1.3Wertentwicklungsimpulse102
    8.2Normierungstabelle104
    8.3Operationalisierungen in der DGFP-Human-Capital-Befragung105
    8.4Literaturverzeichnis108
    8.5Abbildungsverzeichnis110
    8.6Stichwortliste112



    Vorwort

    Vorwort

    Wertorientierte Steuerungssysteme für das Personalmanagement sind mittlerweile in vielen Unternehmen verbreitet: Es existieren Kennzahlen, die unmittelbar zur strategischen Steuerung der Personalaktivitäten genutzt werden. Dadurch kann das Personalmanagement das Ziel erreichen, einen nachweisbaren Beitrag zur Umsetzung der Unternehmensstrategie zu leisten.

    Das "Human-Capital-Management" schließt an diese Überlegungen an und führt sie einen Schritt weiter: Es rückt Kennzahlen in den Blick, die unternehmensübergreifend vergleichbare Aussagen zum Wert der Humanressourcen eines Unternehmens ermöglichen - zurzeit allerdings noch ohne konsensfähige Lösungen.

    Darum ist die aktuelle kontroverse Diskussion zu den existierenden Human-Capital-bezogenen Mess- und Bewertungsverfahren zu begrüßen. Sie verweist darauf, dass es notwendig ist, sich in der Fachöffentlichkeit mit den aktuellen Mess- und Bewertungsverfahren auseinanderzusetzen, um einen Weg zu finden, der den Besonderheiten des Human Capital am ehesten gerecht wird und von allen Interessengruppen mitgetragen werden kann. Diese Publikation des Arbeitskreises "Human-Capital-Management" der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. leistet einen Beitrag dazu: Sie beschreibt ein anwendbares Human-Capital-Modell, das vom Verständnis der Personalpraxis ausgeht und wichtige Mess- und Steuerungskriterien erfüllt.

    Wir danken den folgenden Mitgliedern des Arbeitskreises für ihre Impulse, ihre Diskussionsbeiträge und ihr großes persönliches Engagement:

    Ulrike-Christine Ewert Daimler-Chrysler AG
    René Friedel Bayer Crop-Science Aktiengesellschaft
    Dieter Gerlach Commerzbank AG
    Klaus Jakobi METRO AG
    Markus Kopp Mitteldeutsche Flughafen AG
    Dr. Annette Marschlich PwC Deutsche Revision AG
    Rolf Schlue Henkel KGaA
    Katharine Schnelting-Anslinger Deutsche Lufthansa AG
    Prof. Dr. Christian Scholz Universität des Saarlandes

    Wir danken Prof. Dr. Volker Stein, Universität Siegen, für seine Hinweise zur monetären Human-Capital-Bewertung, Dr. Rainer Strack und Ulrich Villis, Boston Consulting Group, für ihren Beitrag über den Workonomics™-Ansatz und Jürgen Dreidoppel, ehemals Daimler-Chrysler AG, für seine wertvolle Mitarbeit bis zu seinem Ruhestand.

    Unser besonderer Dank gilt Dr. Roland Schulz, dessen Initiative als damaliger Vorsitzender des DGFP-Vorstands diesen Arbeitskreis ermöglicht hat.

    Vonseiten der DGFP hat Dr. Sascha Armutat das Projekt gesteuert, die Arbeitsergebnisse der Gruppe dokumentiert und als Autor die Kapitel 1 bis 4 und 6 verfasst. Susanne Kath hat den Arbeitskreis und die Manuskripterstellung administrativ begleitet.

    Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Prof. Heinz Fischer, Hochschule Pforzheim, Joachim Höper, W. Bertelsmann Verlag, und Karl-Heinz Große Peclum, West-LB AG, haben als Herausgeberrat der DGFP-Schriftenreihe Praxis-Edition die Veröffentlichung dieses Arbeitsergebnisses befürwortet.

    Ich wünsche diesem Diskussionsbeitrag des Arbeitskreises die verdiente Breitenwirkung in der Fachöffentlichkeit.

    Dr. Hans Böhm
    Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e. V.

    Klappentext


    Human Capital messen und steuern - Annäherungen an ein herausforderndes Thema

    Grundlagen - Durchführung - Beispiele

    Human Capital messen und steuern? Geht das? Die Antwort lautet "Ja, das geht" - wobei es dafür unterschiedliche Wege gibt: von der einen Euro-Zahl für das unternehmerische Human Capital bis zu einem System steuerungsrelevanter, standardisierter Human-Capital-Kennzahlen.

    In diesem Buch wird ein indikatorbasierter Ansatz zur Messung und Steuerung des Human Capitals beschrieben: die praxisorientierte Human Capital Scorecard, die neun Human-Capital-Kennzahlen zu drei Human-Capital-Elementen zusammenfasst und die Berechnung eines Human-Capital-Wertes ermöglicht. Daraus ergeben sich wichtige Steuerungsimpulse für die praktische Personalarbeit. Gleichzeitig erhalten Personalmanager einen Aktionsplan an die Hand, der die Einführung des Human-Capital-Managements im eigenen Unternehmen praxisnah erklärt und begleitet.

    Die Veröffentlichung ist das Arbeitsergebnis einer Expertengruppe aus Unternehmensvertretern, Wissenschaftlern und Personalberatern, ko ordiniert und betreut von der DGFP.

    Herausgeber der Reihe Praxis-Edition

    Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) ist die Fachvereinigung für das Personalmanagement in Deutschland. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Organisation von themenbezogenen Arbeitskreisen, in denen Personalmanager aus Unternehmen, Wissenschaftler und Berater neue Praxislösungen für die Personalarbeit entwickeln. Die Ergebnisse der Arbeitskreise werden in der DGFPSchriftenreihe "Praxis-Edition" veröffentlicht.

    Register

    Stichwortliste


    A

    Advanced Human Capital Valuation™ 73 ff., 77 f.
    Arbeitgeberattraktivität 24, 71, 106
    Arbeitsqualität 25, 34, 106
    Arbeitszeit 23, 107


    B

    Balanced Scorecardi4, 28
    Benchmarkingstudien 47
    Benchmarkstudien 46, 61, 99, 103
    Betrachtungszeitraum 41 f., 53 f., 60, 101
    Bilanzierung 75 ff., 89
    Bilanzkennzahlen 16,
    Bindung 14, 23, 25, 35, 37 f., 53, 66, 70, 106
    Bleibequote 51, 53, 69, 100 f., 104


    C

    Commitment 11, 25, 45, 51 f., 56, 85 f., 88, 100
    Commitmentbefragung 45, 52 f., 56, 62, 100
    Commitmentquote 41, 51 f., 66, 69, 100, 104


    E

    Entgeltsystem 25, 34, 106
    Erfolgsbeitrag 21 f., 28, 29
    Erfolgsfaktoren 20 ff., 70 f., 92
    Erfolgsprozesse 20 ff., 30


    F

    Feedbackinstrumente 59, 102
    Finanzcontrolling 74
    Fluktuation 48 f., 69, 100
    Führungsqualität 20, 25, 34 f., 38, 41, 45, 57, ff., 62, 66, 70, 80, 84, 102, 106
    Führungsqualitätsquote 40, 57 f., 63, 69, 102, 104


    G

    Grundwert 33 f., 36, 39, 41, 46, 48, 50, 57, 63 ff., 98


    H

    Human-Capital-Indikatoren 18, 40 ff., 50, 56, 58 f., 61, 64, 69, 70 f., 96
    Human Capital Scorecard 15, 39 ff., 63 f., 67, 69, 70 f., 97
    Human-Capital-Elemente 36, 38, 40, 44, 63, 65, 70 f., 97
    Human-Capital-Modell 9, 18, 30 ff., 36, 39
    Humanvermögen 13


    I

    Ideenmanagement 60 f., 69, 103
    Indikatoren 14 f., 20, 32, 34 ff., 39 f., 43 f., 46, 50 f., 56 f., 61, 67, 69 f., 73, 76, 99 f., 102, 105
    Indizes 21 f., 27 ff., 40, 43, 71
    Innovation 33, 38, 45, 57, 60, 61, 65, 66, 80, 85, 102
    Innovationsquote 41, 57, 60 ff., 67, 69, 102 ff.
    intangible Werte 17


    K

    Karrieresystem 54 f., 101
    Kennzahlen 9, 16, 18 ff., 29, 35, 37, 41, 43, 47, 47, 68, 73 f., 76, 80, 82, 84, 88, 92, 94, 104


    L

    Leistung 16, 20, 30, 33 ff., 37, 39, 45, 47 f., 50 f., 60, 65, 70, 99, 105
    Leistungsanforderungen 47 f., 99
    Leistungsquote 41, 47 f., 63, 67 ff., 99, 104
    Leistungsträger 26, 35, 105
    Lohn- und Gehaltskosten 16


    M

    mentales Modell 31, 37, 43, 85
    Mess- und Bewertungsverfahren 9
    Mitarbeiter mit Führungsverantwortung 41 f., 47 ff., 52 f., 55, 58 ff., 62
    Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung 40
    Mitarbeiterbefragung 52, 58, 100, 106
    Mita rbeiterprod u ktivität 24, 45, 47, 50, 84, 99, 106
    Mitarbeiterproduktivitätsquote 41 f., 46 f., 69, 99, 104
    Motivation 37 f., 65, 80 f., 84 f.


    P

    Passung 34 f., 105
    Personalauswahl 36
    Personalcontrolling 24, 54, 60, 80 f., 84, 93, 101 f.
    Personaleinsatz 23
    Personalentwicklung 14, 23, 85 f.
    Personalinformationssystem 28, 47 f., 54, 60 f., 99, 101 ff.
    Personalmarketing 24, 70
    Portfolio 26, 35, 105
    Potenzial 20, 30, 33, 37 f., 46, 48 f., 51, 53 f., 57, 65, 70, 99 ff.
    Potenzialträger 25, 34, 44, 48 ff., 52 ff., 56, 100 f., 105 f.
    Potenzialträgerquote 41, 46, 48 f., 63, 69, 99 f., 104


    Q

    Qualität 20, 22 ff., 27, 85


    R

    Return on Investment 24, 78 ff., 82 f., 90


    S

    Saarbrücker Formel 85 ff., 89 f.
    Scoring-Modell 15, 39, 43, 71
    Social Capital 16 f.
    Steuerungssysteme 9, 15, 20
    Stichtag 42, 53, 101
    Structural Ca pita h 6 f.


    V

    Verbesserungsvorschläge 54, 60, 62


    W

    Werterhaltung 33, 36 ff., 41, 51, 54, 56, 63 ff., 100
    wertorientiertes Personalmanagement 19 ff., 28
    Werttreiber 18, 20 ff., 71
    Workonomics™ 81ff.


    Z

    Ziele 28, 59, 70, 84
    Zielvereinbarungen 27 f., 45, 54 f., 59, 69 f., 102, 106 f.
    Zielvereinbarungsquote 57, 59, 63, 69, 102, 104
    Zufriedenheit 25, 34 f., 106