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Kiepenheuer Witsch Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
Ende der 1930er-Jahre fährt der junge, literaturbegeisterte Charlie Citrine von Chicago nach New York, um den großen Poeten Von Humboldt Fleisher kennenzulernen. Humboldt nimmt sich Charlies an und führt ihn in die literarischen Kreise ein, unterweist ihn aber auch in den Überlebensstrategien des Schriftstellers. Doch während Humboldts Stern sinkt, was der monomane Dichter nicht verkraften kann, beginnt Charlies Aufstieg. Die Freundschaft der beiden Männer zerbricht darüber. Charlie Citrine wird reich und berühmt durch einen Theatererfolg am Broadway, macht sich einen Namen mit Biographien über große Amerikaner. Die Kennedys laden ihn ins Weiße Haus ein. Humboldt stirbt völlig verarmt in tiefer Depression. Erinnerungen an Humboldt und an die tote Demmie Vonghel, seine große Liebe, holen Charlie Citrine in Chicago ein, wohin er zurückgekehrt ist. Von Problemen des Alltags umzingelt, kann er nicht mehr schreiben. Seine Frau Denise quält ihn mit einem mörderischen Scheidungsprozess. Mafiose Bekannte, bei denen er Ablenkung sucht, stürzen ihn in aberwitzige Situationen. Und die bildschöne, leicht nuttige Renata, die geheiratet werden möchte, setzt dem »Knallkopf mit Kuli« schwer zu. Da taucht aus Humboldts Nachlass ein Vermächtnis auf, das Charlie Citrines Leben eine Wendung gibt.
»Komisch, lebendig, ironisch, spöttisch und klug, ein absolut wunderbarer Roman«, schreibt der San Francisco Examiner über »Humboldts Vermächtnis«. Ein Jahr nach Erscheinen dieses mitreißenden Romans erhielt Saul Bellow 1976 den Nobelpreis für Literatur.
Neu übersetzt von Eike Schönfeld
www.kiwi-verlag.de
Wie vergänglich der Ruhm in einer sensationslüsternen und geldorientierten Welt ist, erfahren die Schriftsteller Von Humboldt Fleisher und Charlie Citrine auf tragikomische Weise. In seinem vielschichtigen Roman erzählt Saul Bellow von ihrem Leben und Schreiben, von Liebe und Leid.
»>Humboldts Vermächtnis< ist die frechste von Bellows Komödien. Hinter der amüsanten Komödie des > schwachsinnigen lnfernos<, wie Bellow es nennt, verbirgt sich im Buch der dramatische Kampf zwischen weltlicher Begierde und Angst vor dem Tod.«
PHILIP ROTH
SAUL BELLOW, geboren 1915 in Lachine / Quebec (Kanada), wuchs in Chicago auf. Er studierte Soziologie und Anthropologie und lehrte an verschiedenen Universitäten. Für sein umfangreiches literarisches Werk erhielt Saul Bellow zahlreiche Auszeichnungen, 1976 den Nobelpreis für Literatur. Bellow starb 2005 im Alter von 89 Jahren in Brookline / Massachusetts.
EIKE SCHÖNFELD, geboren 1949, übersetzt aus dem Englischen, u.a. Werke von Martin Amis, Nicholson Baker, Saul Bellow, Jeffrey Eugenedis, Henry Fielding, Jonathan Franzen, J. D. Salinger. Er erhielt den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und den Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.
»Komisch, lebendig, ironisch, spöttisch und klug, ein absolut wunderbarer Roman.« San Francisco Examiner Wie vergänglich der Ruhm in einer sensationslüsternen und geldorientierten Welt ist, erfahren die Schriftsteller Von Humboldt Fleisher und Charlie Citrine auf tragikomische Weise. In seinem vielschichtigen Roman erzählt Saul Bellow von ihrem Leben und Schreiben, von Liebe und Leid. »>Humboldts Vermächtnis< ist die frechste von Bellows Komödien. Hinter der amüsanten Komödie des >schwachsinnigen Infernos<, wie Bellow es nennt, verbirgt sich im Buch der dramatische Kampf zwischen weltlicher Begierde und Angst vor dem Tod.« Philip Roth