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    Im Land der zornigen Winde

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    Im Land der zornigen Winde

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    Verlag:
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    Auflage: Nachdruck.
    Erschienen: Oktober 1999
    Seiten: 240
    Sprache: Deutsch
    Maße: 193x125x18
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Unionsverlag Taschenbuch
    ISBN: 3293201547
    EAN: 9783293201545

    Inhaltsverzeichnis


    Inhalt
    Alles, was ich dir zu sagen habe
    Bin der Schwanengesang eines gehenden Volkes
    Stein am Hang des Lebensberges
    Die Gräser und Wasser in uns
    Im himmellosen Land
    Hoher Gesang an die Geister
    Ins Salz gehen
    Weißes Land der Seele
    Ein voller Tag, ein ganzes Leben
    Im Herdenstaub
    Am unruhigen Nomadenherd
    Knochen, Fleisch und Blut
    Als meine Mutter das Hakenkreuz abtrennte
    Wie eine Yakblase mit gelber Butter
    Als Spatzenbruder mit den Wolken singen
    Schau einem Hengst, getrennt von seiner Stute, in die Augen
    Geboren im Gefäß des Schicksals
    Wasserauge und Fleischherz
    Land im Abend
    Grenzwächter der Wildnis
    Im Sturm fremder Winde
    Manches ist ausgesprochen
    Nachrede



    Vorwort

    Zu diesem Buch

    Zwei anerkannte Fachleute aus dem Osten und aus dem Westen tun sich zusammen, um über die Welt der Nomaden zu erzählen. Die Ethnologin Amelie Schenk und Galsan Tschinag, das Stammesoberhaupt der Tuwa, berichten in einem Zwiegespräch über Leben, Krankheit, Tod, über das Heranwachsen der Kinder, über das Schamanentum. Sie geben dem Leser einen Einblick in die Lebensweise und Gedankenwelt der Tuwa und zeichnen ein vielschichtiges Bild der nomadischen Kultur.

    »Dieses Buch ist vieles zugleich: eine Liebeserklärung an das Nomadenleben in der Mongolei, ein Lesebuch mit Anekdoten, Aphorismen und Geschichten, vor allem aber die Bestandesaufnahme der Sitten und Gebräuche eines kleinen, vom Aussterben bedrohten Volkes. Dieser Text ist voller Würze, er vermischt, ungewöhnlich, aber höchst anschaulich, Völkerkundliches und Biographisches. Die Spannung zwischen den Kulturen, in der auch Galsan Tschinag lebt, bleibt immer spürbar.« Neue Zürcher Zeitung


    Klappentext

    »Alles, was ich zu sagen habe, erzähle ich dir. Und unterbrich mich nicht, denn einen Nomaden im Redefluß zu unterbrechen, heißt ihn bezwingen, ihn eindämmen und letztlich erdrosseln.«

    »Der Leser sinkt völlig ein in großartige Landstriche, in hinreißend erzählte Geschichten.« Uli Rothfuss,

    Nagold-Altensteiger Woche

    Der tuwinische Erzähler Galsan Tschinag mit dem persönlichsten seiner Bücher. Im Austausch mit der Völkerkundlerin Amelie Schenk ist dieses außergewöhnliche Werk entstanden: eine Liebeserklärung an das Nomadenleben, ein tiefer Blick in die Geheimnisse einer untergehenden Kultur, eine rückhaltlose Bilanz der Wanderungen zwischen Ost und West.

    »Worte sind es, die die Geister erwecken.« Galsan Tschinag

    Die Erstausgabe erschien im Verlag Im Waldgut, Frauenfeld.

    Autor


    Die Autoren

    Amelie Schenk, Ethnologin, Forschungsschwerpunkt Mongolei, ist eine der besten Kennerinnen des Schamanentums. Sie lehrt an der Universität Konstanz und lebt am Bodensee. Veröffentlichungen u.a.: »Schamanen auf dem Dach der Welt«, »Mongolei -Aktuelle Länderkunde«, »Die weite Heimat der Nomaden«.

    Galsan Tschinag, 1943 in der Westmongolei geboren, ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa. Er lebt den größeren Teil des Jahres in der Landeshauptstadt Ulaanbaatar und verbringt die restlichen Monate abwechselnd als Nomade in seiner Sippe im Altai und auf Lesereisen im Ausland. Seine Romane, Erzählungen und Gedichte schreibt er meist auf Deutsch. 1992 erhielt Galsan Tschinag den Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2001 den Heimito-von-Doderer-Preis. 2002 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

    Von Galsan Tschinag sind im Unionsverlag lieferbar: »Das Ende des Liedes«, »Die Karawane«, »Tau und Gras« sowie »Der Wolf und die Hündin«.