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MVG Moderne Vlgs. Ges. Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhalt | ||||||
| Einführung | 9 | |||||
| 1 | Ehe und Partnerschaft im 21. Jahrhundert | 17 | ||||
| Von der »Keimzelle der Gesellschaft« zur »sukzessiven Monogamie« | 20 | |||||
| Vom »Machbaren« und vom »Lebbaren« | 28 | |||||
| Secondhand-Beziehungen: Beziehungen mit besonderem Charakter | 33 | |||||
| Was ist anders an einer Secondhand-Beziehung? | 33 | |||||
| Familiensysteme erster und zweiter Klasse? | 44 | |||||
| 2 | Von Glücksgriffen und Traumata - der Gebrauchte Mann als Partner | 55 | ||||
| Früchte der Vergangenheit | 59 | |||||
| Narben der Vergangenheit | 64 | |||||
| »Rettende Engel« oder »Hilfe als Selbsthilfe« | 70 | |||||
| Man kann doch über alles reden - kann und soll Man(n)? | 76 | |||||
| 3 | Zwischen allen Stühlen - der Gebrauchte Mann als Vater | 85 | ||||
| Von Partner-Vätern und Väter-Partnern | 88 | |||||
| Das ambivalente Verhältnis zu seinen Kindern | 97 | |||||
| Zwischen »Mühlsteinen« | 112 | |||||
| 4 | Wo sind wir und wo sind unsere Grenzen? Secondhand-Partnerschaften und ihre Beziehungen nach außen | 121 | ||||
| Vom Wir, vom Er und vom Ich | 126 | |||||
| Die Dritte im Bunde? Zum Verhältnis zwischen Zweitfrau und Exfrau | 132 | |||||
| Von Ambivalenzen | 134 | |||||
| Vom Umgang mit einem Phantom | 138 | |||||
| Von Macht und Ohnmacht | 144 | |||||
| Die »lieben Verwandten« und die »guten Freunde« | 149 | |||||
| Persönliches Profil durch Abgrenzung | 151 | |||||
| Du hättest etwas Besseres verdient...! | 158 | |||||
| 5 | Einschränkungen der Lebensplanung | 163 | ||||
| Die ökonomischen Grenzen der gemeinsamen Zukunft | 166 | |||||
| Die Grenzen des Zeitmanagements | 173 | |||||
| Das Ende der Zukunft? | 179 | |||||
| 6 | Das Selbstverständnis der Zweitfrauen | 189 | ||||
| Sie spielen die »zweite Geige« | 192 | |||||
| Distanz als Weg zur Nähe | 200 | |||||
| 7 | Secondhand-Beziehungen: Bereicherung, Illusion oder Fremdbestimmung? | 213 | ||||
| Secondhand-Beziehung als Bereicherung | 217 | |||||
| Secondhand-Beziehung als Illusion | 218 | |||||
| Secondhand-Beziehung als Fremdbestimmung | 219 | |||||
| Anhang: Rechtliche Aspekte | 221 | |||||
| Partnerschaft und Familie als kulturelles Phänomen | 221 | |||||
| Anmerkungen | 227 | |||||
| Literatur | 229 | |||||
Die Second-hand-Partnerschaft ist längst Alltag.
"Ständig muss man auf die Erstfamilie Rücksicht nehmen." So klagen viele Frauen, die mit einem Mann zusammenleben, der aus einer langjährigen Beziehung oder Ehe kommt. Sie fühlen sich zurückgesetzt und sind es leid, gegen den Ballast und die schlechten Erfahrungen aus der ersten Beziehung ankämpfen zu müssen.
ISBN 978-3-636-07245-0
www.mvg-verlag.de
Dr. Doris Früh-Naumann ist Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung, Mitarbeiterin der Universität Hannover und arbeitet als Mediatorin und Gutachterin in familienrechtlichen Verfahren. Anhand vieler Beispiele zeigt sie, wie betroffene Frauen die Partnerschaft mit einem geschiedenen oder getrennt lebenden Mann empfinden. Sie analysiert die Belastungsmomente einer solchen Beziehung ebenso wie die Möglichkeiten, die in einer Second-hand-Partnerschaft liegen. Darüber hinaus bietet die Autorin zahlreiche Vorschläge, wie Zweitfrauen ihr Selbstwertgefühl stärken können und zeigt Lösungsansätze, wie alle Familienmitglieder besser mit dieser besonderen Beziehungskonstellation umgehen lernen.
"Ständig muss man auf die Erstfamilie Rücksicht nehmen." Das ist eine alltägliche Klage für viele Frauen, die mit einem Mann zusammenleben, der aus einer langen Beziehung, oft einer Ehe, kommt. Sie erleben sich vielfach als zurückgesetzt und haben das Gefühl, gegen den Ballast und die schlechten Erfahrungen aus der ersten Beziehung ankämpfen zu müssen. Zu den persönlichen Problemen kommen oft noch gesellschaftliche Bedingungen, die das Leben als "Zweite" nicht unbedingt erleichtern. Doris Früh-Naumann zeigt mit vielen ermutigenden Bespielen, wie betroffene Frauen ihr Selbstwertgefühl stärken und alle Familienmitglieder besser mit dieser besonderen Beziehungskonstellation umzugehen lernen.