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VS Verlag für Sozialw. Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhalt | ||||||
| Geleitwort | 5 | |||||
| Vorwort | 9 | |||||
| Einleitung | 13 | |||||
| 1. | Innovation als sozialer Prozess - Wandel des Diskurses | 17 | ||||
| 1.1 | Innovation und ihre gesellschaftliche Bedeutung | 17 | ||||
| 1.2 | Perspektiven auf Innovation in Politik und Wissenschaft | 19 | ||||
| 1.2.1 | Innovation aus politischer Sicht | 19 | ||||
| 1.2.2 | Innovation aus Sicht der Berufsbildung | 24 | ||||
| 1.2.3 | Innovation aus personalökonomischer Sicht | 31 | ||||
| 1.2.4 | Innovation aus gewerkschaftlicher Sicht | 40 | ||||
| 1.2.5 | Entwicklung der Innovationsforschung | 45 | ||||
| 1.2.6 | Fazit - Herausforderungen der Innovationsforschung | 52 | ||||
| 2. | Die Grounded Theory und ihre Bezüge zur Innovationsforschung | 57 | ||||
| 2.1 | Handlungsorientierte Innovationsforschung | 57 | ||||
| 2.2 | Ursprünge und Entwicklung der Grounded Theory | 60 | ||||
| 2.3 | Die theoretischen Hintergründe der Grounded Theory | 64 | ||||
| 2.3.1 | Charles Sanders Peirce - Die Grundlegung der Philosophie des Pragmatismus | 65 | ||||
| 2.3.2 | Mead, Blumer, Strauss - Der symbolische Interaktionismus als pragmatische Wende innerhalb der Soziologie | 71 | ||||
| 2.3.3 | John Dewey - Handeln als Grundlage einer Logik der Forschung | 75 | ||||
| 2.4 | Ein neuer Ansatz der Innovationsforschung | 80 | ||||
| 3. | Denken, Interaktion und Prozess als Kategorien der Innovationsforschung | 87 | ||||
| 3.1 | Die Begründung drei zentraler Kategorien der Innovationsforschung | 87 | ||||
| 3.2 | Der Beginn des Forschungsprozesses - Die unbestimmte Situation | 89 | ||||
| 3.3 | Die Kategorie »Denken« | 92 | ||||
| 3.3.1 | Theoretische Sensibilität als innovatorische Eigenschaft | 93 | ||||
| 3.3.2 | Die Abduktion als Theorie der neuen Erkenntnis | 97 | ||||
| 3.3.3 | Günstige Bedingungen für Innovation | 103 | ||||
| 3.4 | Die Kategorie »Interaktion« | 113 | ||||
| 3.4.1 | Das Kodierverfahren als Grundlage zur Analyse von Interaktion | 113 | ||||
| 3.4.1.1 | Das paradigmatische Handlungs- und Interaktionsbezogene Untersuchungsmodell | 116 | ||||
| 3.4.1.2 | Die Bedingungsmatrix | 123 | ||||
| 3.4.2 | Die Analyse von Innovation als interaktionales System | 125 | ||||
| 3.5 | Die Kategorie »Prozess« | 129 | ||||
| 3.5.1 | Die prozessuale Betrachtung von Ereignissen | 129 | ||||
| 3.5.2 | Innovation als Prozess | 133 | ||||
| Ausblick | 135 | |||||
| Literaturverzeichnis | 139 | |||||
| Internetquellen | 147 | |||||
Vorwort
Der Inhalt einer wissenschaftlichen Veröffentlichung sollte möglichst innovativ sein. Folge ich der These dieses Buches, so sind auch die darin geäußerten neuen Gedanken letztlich das Ergebnis eines komplexen sozialen Prozesses, an dem viele Menschen in vielfältiger Weise beteiligt waren. Bei einigen davon möchte ich mich besonders bedanken, da ohne sie dieses Buch in dieser Weise wohl nicht entstanden wäre.
Meinen Eltern und meinen Brüdern danke ich für ihr Vertrauen und ihren Zuspruch und die Erfahrung schöner und wertvoller "sozialer Prozesse". Ich danke Prof. Josef Rützel für die fachkundige und kollegiale Unterstützung. Den Dozenten und Kommilitonen der Fachbereiche Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik und der Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt danke ich für die produktive geistige Arbeitsatmosphäre. Besonders nennen möchte ich Prof. Ludwig A. Pongratz, Prof. Alfred Nordmann und meinen Lehrer Prof. Hans Jochen Gamm, der humanistische Pädagogik für mich bis heute erfahrbar macht. Helmut Pape sei Dank für die geistreichen und freundschaftlichen Gespräche, vor allem über Peirce und den philosophischen Pragmatismus. Michael Ehrke danke ich für wichtige inhaltliche Hinweise und anregende Gespräche. Silke Theurer ein großes Dankeschön für stilistische Verbesserungen, sachkundige Hinweise und Beiträge. Timo Gayer danke ich für die mentale Unterstützung und den technischen Support. Und herzlich danke ich Vera Bandmann für ihre klugen und kritischen Nachfragen und die Zeiten der Reflexion und Muße.
Ich danke der Hans Böckler Stiftung, namentlich Sevinc Aydogdu und Herbert Petry, für die einzigartige Unterstützung und die Ermöglichung eines Forschungsaufenthaltes in San Francisco und Berkeley/USA. Und schließlich danke ich den namentlich hier nicht Genannten, die bei der Entstehung dieser Veröffentlichung beteiligt waren. Das Thema dieses Buches zielt gerade darauf ab, sie sichtbar zu machen. Selbstverständlich trägt aber allein der Verfasser die Verantwortung für mögliche Schwächen.
Tom Kehrbaum
Innovation als sozialer Prozess
So verschieden der Begriff "Innovation" auch interpretiert wird, ein Merkmal haben alle Phänomene von Innovation gemeinsam: sie sind eingebettet in sehr komplexe soziale Prozesse. Tom Kehrbaum macht diese komplexen Zusammenhänge in seiner wissenschaftstheoretischen Grundlegung beschreibbar und führt sie somit der Forschungspraxis zu. Den Schlüssel hierfür bietet die Methodologie der Grounded Theory. Der Autor gibt einen interdisziplinären Überblick über die Innovations-Diskussion und zeigt eine kreative Anwendungsform qualitativer Sozialforschung auf. Die aktuelle gesellschaftliche Einbettung des Themas, die theoretische Begründung des Ansatzes und die forschungspraktischen Beispiele machen es möglich, "Innovation" zu verstehen und in der Praxis zu gestalten.
Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Soziologie, der Berufspädagogik und der Wissenschaftstheorie. Akteure in Unternehmen und Gewerkschaften erhalten wertvolle Hinweise.
ISBN 978-3-531-16575-2
www.vs-verlag.de
Tom Kehrbaum studierte bei Prof. Dr. Josef Rützel am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der TU Darmstadt. Er ist derzeit beim Vorstand der IG Metall zuständig für gewerkschaftliche Bildungsarbeit.