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    Kants Ästhetik im Zeitalter der Photographie

    Analysen zwischen Sprache und Bild

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    Kants Ästhetik im Zeitalter der Photographie
    Analysen zwischen Sprache und Bild

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    Transcript Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Februar 2009
    Seiten: 247
    Sprache: Deutsch
    Maße: 229x149x18
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Edition Moderne Postmoderne
    ISBN: 3837610799
    EAN: 9783837610796

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    1.Einleitung und Ausblick - Kants Ästhetik im Zeitalter der Photographie9
    2.Ästhetik in der Soziologie der Photographie (Bourdieu, Flusser, Kant und Barthes)19
    2.1Zwei Modelle für das Verhältnis zur Photographie bei Bourdieu22
    2.2Die photographischen Ästheten und die Negation29
    2.3Flussers Photographen - Emanzipation statt Negation36
    2.4Die produktionstheoretische Auffassung des Ästhetischen - systematische Defizite, medienspezifische Einwände und ihre Konsequenzen46
    2.5Kommentierte Bildbeispiele59
    2.6Kants Ästhetik und die Soziologisierung der photographischen Rezeption62
    2.7Zwei Relationen in der frühen Phototheorie Roland Barthes'70
    3.Ästhetik zwischen Bild- und Rezeptionstheorie (Panofsky, Barthes, Bourdieu)81
    3.1Erwin Panofskys Reflexionen zur kunsthistorischen Methode83
    3.2Panofskys Differenzierungen in der frühen Phototheorie Roland Barthes'91
    3.3Bourdieus Panofsky-Rezeption und die kunsthistorischen Prämissen der Kultursoziologie101
    3.4Der Begriff des ästhetischen Urteils am photographischen Beispiel Bourdieus112
    4.Kants Konzeption reiner Geschmacksurteile119
    4.1Gegenstandsbereich und Merkmale ästhetischer Urteile bei Kant121
    4.2Der subjektive Allgemeingültigkeitsanspruch des Geschmacksurteils133
    4.3Reine Geschmacksurteile als öffentliche Gefallenskundgaben145
    5.Punctum und reines Geschmacksurteil155
    5.1Thema und Methode von Barthes' später Phototheorie157
    5.2Die Dichotomie der photographischen Rezeption164
    5.3Die Merkmale des reinen Geschmacksurteils am punctum177
    6.Das punctum zwischen Artikulation und Öffentlichkeit185
    6.1Die Artikulation des punctum187
    6.2Das punctum in der sozialen Isolation194
    6.3Das punctum in der publizistischen Öffentlichkeit199
    6.4Öffentlichkeitstheoretischer Exkurs: Habermas204
    6.5Das punctum im Gespräch207
    6.6Kommunikationstheoretischer Exkurs : Luhmann215
    7.Das ästhetische Urteil in der photographischen Kultur219
    Siglenverzeichnis238
    Literaturverzeichnis240
    Abbildungsnachweise246
    Danksagung247



    Klappentext

    Pierre Bourdieu zufolge gibt es in der allgegenwärtigen Photographie keine Ästhetik. Leitend sind vielmehr soziale Distinktionen, die auch den gesamten Bildgebrauch (das >Knipsen<, Manipulieren, Vorführen und Versenden) bestimmen. Diese radikale These wird hier mit philosophischen (Immanuel Kant) und phänomenologischen (Roland Barthes) Analysen zum ästhetischen Urteil konfrontiert. Dabei erweist sich gerade die Schnittstelle zwischen Bild und öffentlicher Sprache als das entscheidende Initial ästhetischer Wahrnehmungen und unverbrauchter Diskurse. Kants sensus communis und die photographischen Utopien von Walter Benjamin und Vilém Flusser zielten auf diesen thematischen Ort, dem die Studie eine interdisziplinäre Analyse widmet. Damit wird erstmalig der Status ästhetischer Interjektionen in der photographischen Kultur begründet.


    ISBN 978-3-8376-1079-6

    Vorwort

    Pierre Bourdieu zufolge gibt es in der allgegenwärtigen Photographie keine Ästhetik. Leitend sind vielmehr soziale Distinktionen, die auch den gesamten Bildgebrauch (das 'Knipsen', Manipulieren, Vorführen und Versenden) bestimmen. Diese radikale These wird hier mit philosophischen (Immanuel Kant) und phänomenologischen (Roland Barthes) Analysen zum ästhetischen Urteil konfrontiert. Dabei erweist sich gerade die Schnittstelle zwischen Bild und öffentlicher Sprache als das entscheidende Initial ästhetischer Wahrnehmungen und unverbrauchter Diskurse. Kants sensus communis und die photographischen Utopien von Walter Benjamin und Vilém Flusser zielten auf diesen thematischen Ort, dem die Studie eine interdisziplinäre Analyse widmet. Damit wird erstmalig der Status ästhetischer Interjektionen in der photographischen Kultur begründet.

    Autoren

    Ulrich Richtmeyer, gelernter Werkzeugmacher, diplomierter Künstler, promovierter Philosoph, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam.