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    Kontextualisierte Medieninhaltsanalyse

    Mit einem Beispiel zum Frauenbild in DDR-Familienserien

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    Kontextualisierte Medieninhaltsanalyse
    Mit einem Beispiel zum Frauenbild in DDR-Familienserien

    Autoren:

    Verlag:
    VS Verlag für Sozialwissenschaften  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Auflage: 2009
    Erschienen: Januar 2009
    Seiten: 352
    Sprache: Deutsch
    Maße: 210x148x21
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Zum Buch: Paperback
    ISBN: 3531165038
    EAN: 9783531165035

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    1.Einleitung: Zu Ausgangspunkt und Struktur der Überlegungen15
    1.1Ausgangspunkte15
    1.2Fiktionale und nonfiktionale Fernsehformate18
    1.3Allgemeines oder DDR-spezifisches Modell20
    1.4Kritik vorhandener Analysemethoden24
    1.5Methodologische Verortung: hermeneutisch vs. sozialwissenschaftlich28
    1.6Methodologisches und theoretisches Vorgehen im Aufriss33
    2.Das Mikro-Makro-Problem37
    2.1Zur Thematik in der Soziologie (den Sozialwissenschaften)38
    2.1.1Definition(sangebote) Mikro- und Makroebene38
    2.1.2Ursprung des Problems in der Soziologie43
    2.1.3Zwei Traditionen46
    2.1.4Ansätze zur theoretischen Verknüpfung von Makro- und Mikroebene59
    2.1.5Zusammenfassende Bemerkungen67
    2.2Zur Thematik in den Geschichtswissenschaften69
    2.3Zur Thematik in der Psychologie75
    2.4Zur Thematik in der Medien- und Kommunikationswissenschaft79
    2.5Zusammenfassender Überblick der besprochenen Problemkreise91
    2.5.1Systematisierter Überblick über die Einzeldisziplinen91
    2.5.2Transfer der theoretischen Konzepte in die empirische Forschung95
    3.Theoretisches: Entwurf eines Mehrebenen-Modells der Medienanalyse97
    3.1Einige Vorbemerkungen97
    3.1.1Zur Notwendigkeit von Mikro- und Makroebene als Kontexte der Medienanalyse97
    3.1.2Zur Kopplung von Produzenten- und Rezipientenebene101
    3.1.3Extrakt der Mikro-Makro-Debatte für ein Rahmenkonzept102
    3.2Diskurs und Dispositiv104
    3.2.1
    3.2.2
    Diskurs zur Konsensfindung in idealer Sprechsituation (Habermas)
    Diskurs und Dispositiv (Foucault)
    106
    3.2.3Kritische Diskursanalyse und Dispositivanalyse (Jäger, Link)113
    3.2.4Dispositiv als Konzept der Mediengeschichte (v.a. Hickethier)117
    3.2.5Zwischenbilanz Diskurs und Dispositiv123
    3.3Theoretisches Modell der Diskursebenen125
    3.3.1Bausteine 1: Drei Gesellschaftsebenen in Bezug auf mediale Produkte125
    3.3.2Bausteine 2: Gesellschaftsebenen, Diskursebenen, Dispositiv129
    3.3.3Drei Diskursebenen im Dispositiv134
    3.4Stereotype und Leitbilder als Inhalte der Diskursebenen und Möglichkeiten Kontexte herzustellen145
    3.4.1Stereotype als Möglichkeit der Kontextualisierung145
    3.4.2Leitbilder als wesentliche Inhalte der Diskursebenen148
    3.5Zusammenfassung153
    4.Methodisches: Entwurf einer qualitativ-inhaltsanalytisch kontextualisierten Analysemethode155
    4.1Quantitative oder qualitative Methoden der empirischen Forschung?.155
    4.2Qualitative Inhaltsanalyse allgemein158
    4.3Qualitative Inhaltsanalyse als Analysemethode für audiovisuelle Medien161
    4.4Entwurf einer kontextualisierten Medieninhaltsanalyse171
    4.4.1Vorüberlegungen: Bedeutung der Kontexte für die Medieninhaltsanalyse171
    4.4.2Überblick Analyseebenen als Rekonstruktionsebenen173
    4.4.3Dispositiv und Diskursebenen als historische und soziokulturelle Kontexte175
    4.4.4Rekonstruktion der fiktionalen sozialen Realität177
    4.4.5Themenbezogene Plot-Analyse zur Vergleichbarkeit185
    4.4.6Kontextualisierung als interpretative Konfrontation mit den Vergleichsfolien der Diskursebenen188
    4.4.7Weitere quantifizierende Auswertungen190
    4.4.8Filmästhetische bzw. formal-ästhetische Analyse191
    4.5Zusammenfassend: systematischer Überblick der Analyseschritte einer kontextualisierten Medieninhaltsanalyse192
    5.Vorbereitung der Beispielanalyse: Das Frauenbild in ausgewählten Serien des DDR-Fernsehens197
    5.1Auswahl des Korpus und Fragestellung197
    5.2Zur Rekonstruktion der dispositiven Rahmung200
    5.2.1Nichtdiskursive Bestandteile200
    5.2.2Diskursive Bestandteile - Vergleichsfolien der Diskursebenen204
    5.3Forschungsüberblick Frauenbild im Fernsehen235
    5.3.1Überblick über Studien zum Frauenbild in den Medien235
    5.3.2Die Küchenhoffstudie237
    5.3.3Aktuelle Studien238
    5.4Vorarbeiten zur Rekonstruktion der fiktionalen sozialen Realität239
    5.4.1Quantifizierbare, ablesbare Elemente239
    5.4.2Rekonstruktionsebenen - Analysedimensionen242
    5.4.3Figurenanalyse244
    5.4.4Vorbereitung und Hinweise themenbezogene Plot-Analyse247
    5.5Zusammenfassende Überleitung248
    6.Beispielanalyse: Das Frauenbild in ausgewählten Serien des DDR-Fernsehens251
    6.1Barfuß ins Bett. Josephine Schön, "Josi" (Renate Blume-Reed)252
    6.1.1Quantifizierbare, ablesbare Elemente253
    6.1.2Analyseergebnisse mit ersten Interpretationen253
    6.1.3Einstellungs-/ Eigenschafts-Profil: Josi Schön267
    6.1.4Plotbezogene Themenanalyse267
    6.1.5Zwischenbilanz Barfuß ins Bett 271
    6.2Bereitschaft Dr. Federau: Dr. Uta Federau (Uta Schorn)272
    6.2.1Quantifizierbare, ablesbare Elemente273
    6.2.2Analyseergebnisse mit ersten Interpretationen273
    6.2.3Einstellungs-/ Eigenschafts-Profil: Uta Federau283
    6.2.4Plotbezogene Themenanalyse284
    6.2.5Zwischenbilanz Bereitschaft Dr. Federau 285
    6.3Neues übern Gartenzaun: Claudia Hoffmann (Angelika Neutschel)285
    6.3.1Quantifizierbare, ablesbare Elemente287
    6.3.2Analyseergebnisse mit ersten Interpretationen287
    6.3.3Einstellungs-/ Eigenschafts-Profil: Claudia Hoffmann294
    6.3.4Plotbezogene Themenanalyse295
    6.3.5Zwischenbilanz Neues übern Gartenzaun 296
    6.4Konfrontation Vergleichsfolien und Interpretation296
    6.4.1Barfuß ins Bett: Josi Schön297
    6.4.2Bereitschaft Dr. Federau: Uta Federau303
    6.4.3Neues übern Gartenzaun: Claudia Hoffmann305
    6.4.4Zusammenfassung des Vergleichs und Interpretation308
    6.5Diskussion der Einstellungs- und Eigenschaftsprofile313
    6.5.1Josi Schön (Barfuß ins Bett)315
    6.5.2Uta Federau (Bereitschaft Dr. Federau)315
    6.5.3Claudia Hoffmann (Neues übern Gartenzaun)317
    6.5.4Zusammenfassung317
    6.6Auswertung und Zusammenfassung der Themenanalyse319
    6.7Einige Bemerkungen zu den ablesbaren Elementen320
    6.8Zusammenfassung: Das Frauenbild in den ausgewählten Familienserien321
    7.Zusammenfassung und Bilanz327
    7.1Zum theoretischen Modell328
    7.2Zum Mehrwert des Analyseverfahrens329
    7.3Kritische Betrachtung und Forschungsausblick331
    7.4Abschließendes336
    Literaturverzeichnis337



    Klappentext

    Kontextualisierte Medieninhaltsanalyse

    Ausgehend von der Kopplungsfunktion der Medien als vermittelnde Instanz zwischen sozialen, kulturellen Phänomenen und der Lebenswelt der Individuen entwickelt Sascha Trültzsch ein Konzept der Medienanalyse für fiktionale Sendungen. Dabei werden Leitbilder als zentrale Elemente der Vermittlung in Diskursen und letztlich im Dispositiv Fernsehen verstanden. Der Autor führt die kontextualisierte Medieninhaltsanalyse am Beispiel des Frauenbildes in Familienserien des DDR-Fernsehens der 1980er Jahre durch, um so den Mehrwert anschaulich zu machen. Dazu wurden drei Serien ausgewählt und inhaltsanalytisch untersucht. Durch die systematische Berücksichtigung der sozialen, kulturellen und lebensweltlichen Kontexte als dispositivem Rahmen der Fernsehsendung macht er die Medieninhaltsanalyse und Interpretation der Ergebnisse nachvollziehbar und prüfbar.

    Das Buch richtet sich an Dozierende und Studierende der Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie an SozialwissenschaftlerInnen mit den Schwerpunkten Geschlechterforschung und Familiensoziologie.


    ISBN 978-3-531-16503-5

    Autor

    Dr. Sascha Trültzsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Reinhold Viehoff am Lehrstuhl für Medien- und Kommunikationswissenschaften der Universität Halle-Wittenberg.

    Vorwort

    :Ausgehend von der Kopplungsfunktion der Medien als vermittelnde Instanz zwischen sozialen, kulturellen Phänomenen und der Lebenswelt der Individuen entwickelt Sascha Trültzsch ein Konzept der Medienanalyse für fiktionale Sendungen. Dabei werden Leitbilder als zentrale Elemente der Vermittlung in Diskursen und letztlich im Dispositiv Fernsehen verstanden. Der Autor führt die kontextualisierte Medieninhaltsanalyse am Beispiel des Frauenbildes in Familienserien des DDR-Fernsehens der 1980er Jahre durch, um so den Mehrwert anschaulich zu machen. Dazu wurden drei Serien ausgewählt und inhaltsanalytisch untersucht. Durch die systematische Berücksichtigung der sozialen, kulturellen und lebensweltlichen Kontexte als dispositivem Rahmen der Fernsehsendung macht er die Medieninhaltsanalyse und Interpretation der Ergebnisse nachvollziehbar und prüfbar.