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    Krisen im Profifußball

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    Krisen im Profifußball

    Autoren:

    Verlag:
    Boorberg, R. Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Auflage: 1. Auflage.
    Erschienen: Mai 2009
    Seiten: 174
    Sprache: Deutsch
    Maße: 210x146x15
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Recht im Sport
    ISBN: 3415041840
    EAN: 9783415041844

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    Einführung / Executive Summary17
    I.Ziel der Arbeit17
    II.Darstellung des methodischen Vorgehens17
    III.Wesentliche Ergebnisse der Arbeit18
    Kapitel 1:Darstellung des Profifußballs21
    I.Ausgangslage21
    II.Aufbau und Organisation des Fußballsports22
    AVerbandshierarchie22
    BStrukturierung sportlicher Wettbewerbe im Klubfußball24
    1.Nationale Meisterschaft am Beispiel der 1. Bundesliga in Deutschland26
    2.Pokalwettbewerb am Beispiel des Schweizerischen Fußballverbands26
    3.Ligapokalwettbewerb am Beispiel Deutschland27
    4.Internationale Klubwettbewerbe - UEFA-Klubwettbewerbe28
    Kapitel 2:Ursachen von finanziellen Krisen32
    I.Methodik der Krisen- und Insolvenzursachenforschung32
    II.Typische Krisenursachen in Wirtschaftsunternehmen33
    AEndogene Ursachen33
    1.Fehlendes Controlling34
    2.Fehler bei der Finanzierung34
    3.Fehler bei der Art und Weise der Unternehmens- und Personalführung34
    4.Unzureichende Qualifikation des Managements35
    5.Wirtschaftskriminalität35
    BExogene Ursachen35
    1.Zahlungsmoral der Kunden36
    2.Restriktionen durch Arbeits- und Sozialrecht36
    3.Konjunkturelle Lage36
    4.Basel II37
    CErgebnis37
    III.Besondere Merkmale des sportlichen Wettbewerbes im Profifußball und deren wirtschaftliche Bedeutung37
    AEinführung37
    BNotwendigkeit von Wettbewerbern - Kooperation37
    CBeschränkung der Wettbewerber - Konkurrenz38
    DGeographische Beschränkung des Marktes39
    EZeitliche Beschränkung40
    FAuf- und Abstieg als limitierter Austausch von Wettbewerbern41
    GKurzfristige Erfolgsabhängigkeit42
    HErforderlichkeit einer besonderen Infrastruktur43
    IBesonderheiten des Arbeitsmarkts44
    JIntegrität des Wettbewerbes - Unvorhersehbarkeit des sportlichen Ausgangs von Spielen48
    KZusammensetzung der operativen, strategischen und sportlichen Führung und deren Qualifikation/Ausbildung48
    LMäzenatentum im Fußball / Eigeninteresse49
    MTeambildungsprozess im Mannschaftssport49
    NErgebnis50
    1.Angenommene spezielle Krisenursachen im Profifußball50
    a)Mangelnder sportlicher Erfolg50
    aa)Regelmäßige Nichtqualifikation für einen internationalen Wettbewerb50
    bb)Abstieg50
    cc)Ausverkauf oder Verletzung von sportlichen Leistungsträgern51
    b)Spielergehälter und Transfersummen51
    c)Investition in die Infrastruktur51
    d)Spiel- und Wettmanipulation51
    e)Rückzug eines Mäzens51
    2.Angenommene Krisenursachen, die mit jenen in der "gewöhnlichen" Wirtschaft übereinstimmen52
    a)Fehler im Management52
    b)Unzureichende Qualifikation52
    c)Wirtschaftskriminalität52
    d)Zahlungsmoral der Kunden53
    e)Restriktionen durch Arbeits- und Sozialrecht53
    3.Krisenursachen, die vermutlich im Profifußball keine Rolle spielen53
    a)Konjunkturelle Lage53
    b)Basel II54
    Kapitel 3:Empirische Untersuchung55
    I.Einleitung55
    II.Darstellung der Vorgehensweise55
    III.Übersicht der Fragebögen - 22 versandt56
    AÜbersicht nach Teilnehmern - 11 Fragebögen erhalten57
    BÜbersicht nach Ländern - 11 Fragebögen erhalten57
    IV.Auswertung der Ursachen von finanziellen Krisen57
    AGesamtdarstellung zu den Ursachen von finanziellen Krisen57
    BAufschlüsselung der Ursachen nach Zielgruppen59
    CAufschlüsselung der Ursachen nach Ländern62
    DGesamtübersicht der Antworten bezüglich des Hauptgrundes finanzieller Krisen65
    1.Gesamtdarstellung65
    2.Aufschlüsselung des Hauptgrundes nach Zielgruppen66
    EAufschlüsselung des Hauptgrundes nach Angaben der Länder69
    V.Auswertung der Begleiterscheinungen von finanziellen Krisen72
    ADauer der Krisen72
    1.Gesamtübersicht72
    2.Aufschlüsselung nach Ländern72
    BAuswechslung der Vereinsführung73
    CVorhandensein von Kennzahlen74
    VI.Auswertung der Krisenbewältigung auf Klubebene74
    ABewertung der Geschäftsführung/-leitung74
    BBewertung des Vorstands-Aufsichtsrats75
    CBewertung der Spieler75
    DBewertung der Sponsoren/Donatoren/Banken und Geldgeber75
    EBewertung der Gemeinde/Stadt/Region76
    FBewertung der Stadioneigentümer76
    GBewertung der Fans/Supporter76
    HBewertung der Medien77
    I)Bewertung der Liga77
    JBewertung der Insolvenzverwalter77
    VII.Ergebnis der empirischen Untersuchung77
    AEingetroffene Erwartungen77
    BBedingt eingetroffene Erwartungen78
    CNicht eingetroffene Erwartungen78
    DGruppenspezifika79
    ELänderspezifika79
    FBegleiterscheinungen79
    Kapitel 4:Das UEFA-Klublizenzierungsverfahren und seine Anwendbarkeit bei Krisen80
    I.Geschichte und Zielsetzungen der UEFA-Klublizenzierung80
    II.Funktionsweise der UEFA-Klublizenzierung82
    III.Überblick über die Krisenursachen in Fußballunternehmen und die Zielsetzungen der UEFA-Klublizenzierung85
    AKrisenursachen in Fußballunternehmen gemäß empirischer Untersuchung86
    BHauptgründe für Krisen gemäß empirischer Untersuchung86
    CUEFA-Klublizenzierungshandbuch Fassung 1.0 (Ausgabe 2002)86
    IV.Gegenüberstellung von empirisch belegten Krisenursachen und UEFA-Mindestkriterien sowie Bewertung der Tauglichkeit89
    AFinanzgebaren und fehlendes Controlling90
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien90
    2.Konklusion90
    3.Mängel91
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion91
    BFehler bei der Finanzierung91
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien92
    2.Konklusion92
    3.Mängel93
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion94
    CFehler in Klub- und Personalführung und sonstige Fehler in der Vereinsführung95
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien95
    2.Konklusion96
    3.Mängel96
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion96
    DUnzureichende Qualifikation des Managements97
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien97
    2.Konklusion97
    3.Mängel98
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion98
    E(Wirtschafts-) Kriminalität99
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien99
    2.Konklusion100
    3.Mängel100
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion101
    FEinnahmenausfälle und -rückgänge als exogene Ursachen102
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien102
    2.Konklusion102
    3.Mängel102
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion103
    GRestriktionen durch rechtliche Bestimmungen103
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien103
    2.Konklusion103
    3.Mängel104
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion104
    HMangelnder sportlicher Erfolg105
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien105
    2.Konklusion105
    3.Mängel106
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion107
    IInvestitionen in die Klubinfrastruktur - veraltete Stadioninfrastruktur oder Finanzierungsprobleme beim Ausbau107
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien107
    2.Konklusion108
    3.Mängel108
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion109
    JAndere Gründe109
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien109
    2.Konklusion109
    3.Mängel109
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion110
    KSpielerkader (Transfersummen und Saläre)110
    1.Anwendbare UEFA-Mindestkriterien110
    2.Konklusion110
    3.Mängel110
    4.Empfehlungen an die UEFA zur Diskussion111
    V.Zusammenfassung der Ergebnisse111
    ALizenzkriterien als taugliche Mittel zur Ursachenbekämpfung112
    1.Krisenursache G.2 - Spielerkader (Transfersummen und Saläre)112
    2.Krisenursache U.8 - Mangelnder sportlicher Erfolg112
    BLizenzkriterien als teilweise taugliche Mittel zur Ursachenbekämpfung112
    1.Krisenursache U.1/G.4 - Finanzgebaren und fehlendes Controlling112
    2.Krisenursache U.2 - Fehler bei der Finanzierung113
    3.Krisenursache U.3/G.5 - Fehler bei Klub- und Personalführung und sonstige Fehler bei der Vereinsführung113
    4.Krisenursache U.4 - Unzureichende Qualifikation des Managements113
    5.Krisenursache U.5/G.6 - (Wirtschafts-)Kriminalität113
    6.Krisenursache U.6/G.3 - Einnahmenausfälle und -rückgänge - Exogene Ursachen (Wegfall Hauptsponsor, Insolvenz TV-Verwertung, Zuschauerrückgang)114
    CLizenzkriterien als untaugliche Mittel zur Ursachenbekämpfung114
    1.Krisenursache U.7 - Restriktionen durch rechtliche Bestimmungen114
    2.Krisenursache U.9/G.1 - Investitionen in die Klubinfrastruktur - veraltete Stadioninfrastruktur oder Finanzierungsprobleme beim Ausbau114
    3.Krisenursache U. 10 - Andere Gründe115
    VI.Abgleich der Ergebnisse mit den Bestimmungen des UEFA-Klublizenzierungshandbuchs Fassung 2.0 (Ausgabe 2005)115
    AZielsetzungen der Fassung 2.0 (Ausgabe 2005)115
    1.Allgemeine Zielsetzungen des UEFA-Klublizenzierungsverfahrens115
    2.Spezifische Zielsetzungen der einzelnen Kategorien von Kriterien116
    3.Darstellung der UEFA-Klublizenzierungskriterien117
    BMängelliste aus Fassung 1.0 (Ausgabe 2002)119
    CBeurteilung der Mängel mit den Kriterien der neuen Fassung 2.0 (Ausgabe 2005)121
    1.Vollständig abgedeckte Mängel121
    2.Teilweise abgedeckte Mängel121
    3.Nicht abgedeckte Mängel122
    DErgebnis zur neuen Fassung 2.0 (Ausgabe 2005)123
    VII.Schlussfolgerungen zum UEFA-Klublizenzierungsverfahren und Ausblick123
    ADenkansatz der Krisenursache124
    BDifferenzierte Ausgestaltung nach Landesverband124
    CAndere Werkzeuge als das Lizenzverfahren124
    DAusbildungsplattformen125
    Kapitel 5:Insolvenzrecht und Insolvenzverwaltung bei Krisen in Fußballunternehmen126
    I.Internationales Insolvenzrecht126
    II.Nationales Insolvenzrecht in Deutschland, Österreich und der Schweiz126
    ADeutschland127
    BÖsterreich128
    CSchweiz130
    III.Zielsetzungen der nationalen Insolvenzrechts Ordnungen im deutschsprachigen Raum133
    AGleichmäßige Gläubigerbefriedigung133
    BVerwertung des Schuldnervermögens133
    CPrävention durch Insolvenzantragspflicht134
    DSanktion durch Insolvenzstrafrecht135
    IV.Krisenbewältigung im Profifußball durch Insolvenzrecht und Insolvenzverwaltung135
    AEinführung135
    BVerhältnis zwischen nationalem Insolvenzrecht und Lizenzierung136
    CDie Problematik der Insolvenzklauseln136
    1.Die Insolvenzklauseln der relevanten Verbände136
    a)UEFA136
    b)Schweiz136
    c)Österreich137
    d)Deutschland137
    e)Ergebnis137
    2.Die rechtliche Zulässigkeit von Insolvenzklauseln138
    3.Konsequenzen der Insolvenzklauseln in nationalen Verbandsstatuten138
    4.Insolvenzklauseln in anderen Sportarten139
    5.Mögliche Rechtfertigungen für Insolvenzklauseln140
    6.Ergebnis142
    DBewertung der Sanierungsmöglichkeiten durch Insolvenzverwaltung unter Berücksichtigung der Umfrageergebnisse144
    1.Finanzgebaren und fehlendes Controlling144
    a)Prävention144
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management144
    c)Fazit144
    2.Fehler bei der Finanzierung145
    a)Prävention145
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management145
    c)Fazit145
    3.Fehler in der Klub- und Personalführung und sonstige Fehler in der Vereinsführung145
    a)Prävention145
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management145
    c)Fazit146
    4.Unzureichende Qualifikation des Managements146
    a)Prävention146
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management146
    c)Fazit147
    5.(Wirtschafts-) Kriminalität147
    a)Prävention147
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management147
    c)Fazit147
    6.Einnahmeausfälle und -rückgänge als exogene Ursachen147
    a)Prävention147
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management147
    c)Fazit148
    7.Restriktionen durch rechtliche Bestimmungen148
    a)Prävention148
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management148
    c)Fazit148
    8.Mangelnder sportlicher Erfolg148
    a)Prävention148
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management148
    c)Fazit149
    9.Investitionen in die Klubinfrastruktur - veraltete Stadioninfrastruktur oder Finanzierungsprobleme beim Ausbau149
    a)Prävention149
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management149
    c)Fazit149
    10.Andere Gründe149
    a)Prävention149
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management149
    c)Fazit150
    11.Spielerkader (Transfersummen und Saläre)150
    a)Prävention150
    b)Insolvenzverwaltung / Sanierung / Turnaround-Management150
    c)Fazit151
    EErgebnis151
    1.Insolvenzrecht und Insolvenzverwaltung als taugliche Mittel zur Prävention und ursachenspezifischen Sanierung151
    2.Insolvenzrecht und Insolvenzverwaltung als teilweise taugliche Mittel zur Prävention und ursachenspezifischen Sanierung151
    3.Insolvenzrecht und Insolvenzverwaltung als untaugliche Mittel zur Prävention und ursachenspezifischen Sanierung151
    V.Zusammenfassende Bewertung des Insolvenzrechts152
    Schlussbetrachtung154
    Literaturverzeichnis156
    Abkürzungsverzeichnis160
    Anhang I162
    Fragebogen an die Lizenzgeber162
    Anhang II167
    Fragebogen an die Klubs167
    Anhang III171
    Fragebogen für Masseverwalter/Insolvenzverwalter171
    Über die Autoren174



    Vorwort

    Vorwort

    Krisenursachen im Profifußball wurden bisher nur spärlich untersucht. Die vorliegende Abhandlung blickt deshalb auf die Welt des professionellen Fußballsports sowie die dort auftretenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und versucht die Gründe hierfür zu analysieren und mögliche Lösungsansätze zu liefern. Mit diesen Lösungsansätzen könnten Lizenzgeber und Klubs möglicherweise solche Krisen verhindern oder zumindest deren Auswirkungen reduzieren.

    Die Arbeit an diesem Buch hat uns sehr viel Freude bereitet. Dies liegt auch daran, dass sich zwei leidenschaftliche und eng mit diesem Sport verbundene Spezialisten getroffen haben, um aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen die vorgenannte Problematik zu beleuchten. Auf der einen Seite ein Vertreter eines Fußballdachverbandes, der als Projektleiter das UEFA-Klublizenzierungsverfahren europaweit aufgebaut und eingeführt hat und daher die kontinuierliche Verbesserung des Fußballs in allen Bereichen und die Chancengleichheit, Transparenz und Glaubwürdigkeit der Wettbewerbe im Auge hat. Auf der anderen Seite der Insolvenz- und Arbeitsrechtspraktiker, dem es neben der Krisenprävention auch auf ein frühzeitiges, professionelles Turn-around-Management und einen effektiven Gläubigerschutz ankommt. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven haben aus unserer Sicht zu einer sehr fruchtbaren und spannenden Zusammenarbeit geführt.

    Es ist nicht leicht, an relevante Informationen über die wirtschaftliche Situation von professionellen Fußballklubs zu kommen. Unser Dank gilt daher zuallererst jenen Personen, die uns hierbei unterstützt haben: die Herren Christian Müller und Werner Möglich von der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL), Herr Mag. Reinhard Herovits von der Österreichischen Fußball-Bundesliga (BL) und last but not least Herr Claudius Schäfer von der Swiss Football League (SFL). Dabei eingeschlossen sind alle Klub-Vertreter und Insolvenzverwalter, die uns freundlicherweise mit der Beantwortung des zugestellten Fragebogens das notwendige Datenmaterial für unsere empirische Untersuchung zur Verfügung gestellt haben und die wir aus Platzgründen hier leider nicht einzeln nennen können. Bedanken möchten wir uns auch bei Herrn Prof. Dr. Franz Jaeger für hilfreiche Anregungen und Diskussionen. Nicht zu vergessen sind die Herren Werner Schwarzwälder und Dr. Anusch Tavakoli, die sich dankenswerterweise die Mühe gemacht haben, das Manuskript Korrektur zu lesen und uns viele nützliche Hinweise geben konnten. Schließlich möchten wir unseren Ehefrauen Manuela Benz-Pfister und Stephanie Gehring dafür danken, dass sie die zeitliche Belastung, welche die berufsbegleitende Erstellung eines solchen Buches darstellt, toleriert und uns während der gesamten Zeit unterstützt haben.

    Rolle/Stuttgart im Dezember 2008

    Marcel Benz

    Steffen Gehring

    Klappentext

    Krisen im Profifußball

    Der Leitfaden analysiert die typischen Krisensituationen und -ursachen im professionellen Fußballsport sowie die bestehenden Instrumentarien zur Erkennung, Prävention und Verhinderung solcher (finanzieller) Krisen. Dabei werden insbesondere das von der UEFA vorgegebene Klublizenzierungsverfahren und das nationale Insolvenzrecht beleuchtet, die die wesentlichen Rahmenbedingungen vorgeben. Das Werk bietet Lösungsansätze, die es Lizenzgebern und Klubs ermöglichen, solche Krisen zu verhindern oder zumindest deren Auswirkungen zu reduzieren.

    Die Kenntnisse und Erfahrungen der Verfasser haben sich in dem Werk optimal verbunden: Marcel Benz hat als Projektleiter das UEFA-Klublizenzierungsverfahren europaweit aufgebaut und eingeführt. Steffen Gehring ist ein Insolvenz- und Arbeitsrechtspraktiker, dem es neben der Krisenprävention auch auf ein frühzeitiges, professionelles Turn-around-Management und einen effektiven Gläubigerschutz ankommt.


    www.boorberg.de


    ISBN 978-3-415-04184-4

    Autor

    Über die Autoren

    Lic. iur. HSG, Marcel Benz, Executive MBA HSG (geb. 1961) studierte jeweils Rechtswissenschaft (Abschluss 1988) und General Management (Abschluss 2008) an der Universität St. Gallen (Schweiz). Seine juristische Diplomarbeit widmete er dem Vereinsrecht zum Thema "Die Haftung der Vereinsmitglieder sowie die Verantwortlichkeit der Vereinsgründer und -organe". Nach einem Praktikumsjahr am Kreisgericht in Uznach (Schweiz) war er sechs Jahre bei der Glarner Kantonalbank in Glarus (Schweiz) als Rechtskonsulent tätig. Seit März 1996 arbeitet er als Jurist für die UEFA (Europäischer Fußballverband) in Nyon (Schweiz). In dieser Zeit hat er verschiedene Funktionen und Aufgaben wahrgenommen und sich ein breites Fachwissen und große Erfahrungen im Sportrecht angeeignet. In den Jahren 1997 bis 2007 war er Projektleiter des UEFA-Klublizenzierungsverfahrens. Dieses Verfahren hat er aufgebaut und in allen 53 UEFA-Mitgliedsverbänden erfolgreich eingeführt. Aktuell leitet er den UEFA-Sportrechtsdienst, der sich mit sportrechtlichen Fragen, dem UEFA-Regelwerk (Statuten, Reglemente usw.) sowie mit Rechtsproblemen der Mitgliedsverbände befasst.

    Dr. iur. Steffen Gehring, Rechtsanwalt, Executive MBA HSG (geb. 1975) studierte Rechtswissenschaft (Abschluss 2000) an der Universität Tübingen und General Management (Abschluss 2008) an der Universität St. Gallen (Schweiz). Im Rahmen seines Jurastudiums und seiner Dissertation spezialisierte er sich auf Fragen des Arbeitsrechts. Danach war er jahrelang im Bereich Insolvenzverwaltung tätig. Er wurde teilweise selbst als Insolvenzverwalter bestellt, arbeitete aber auch häufig an der Schnittstelle zwischen Arbeits- und Insolvenzrecht. So war er z. B. im Rahmen des Insolvenzverfahrens über die BenQ Mobile GmbH & Co. OHG für die arbeits- und sozialrechtliche Betreuung des Produktionsstandorts Kamp-Lintfort verantwortlich. Für Fragen des Sportrechts und die wirtschaftliche Aufstellung von Sportvereinen interessiert er sich seit jeher. Einblicke in diesem Bereich erhielt er im Rahmen der Insolvenz des Ringer-Bundesligisten KSV Germania Aalen. Heute arbeitet er beim Arbeitgeberverband Südwestmetall und ist Rechtsanwalt in Stuttgart.