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Steiner Verlag, Dornach Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhalt | ||||||
| 7 | Vorwort | |||||
| 9 | Kapitel I: Grundlagen zum Verständnis der nachtodlichen Welt | |||||
| 9 | Das Wesen Mensch und die Entwicklung von Mensch und Erde 26 Die Welten, in denen wir leben 36 Die Wesenheiten in den verschiedenen Welten | |||||
| 41 | Die Wesen des Geisterlandes oder des Devachan | |||||
| 42 | Die Hierarchien | |||||
| 59 | Wege durch die nachtodliche Welt | |||||
| 77 | Die Akasha-Chronik | |||||
| 83 | Kapitel II: Der Weg durch die nachtodliche Welt | |||||
| 83 | Vom Wesen des Todes | |||||
| 85 | Tod und physischer Leib | |||||
| 99 | Tod und Ätherleib | |||||
| 107 | Tod und Astralleib | |||||
| 145 | Das Verhältnis von Stein, Pflanze und Tier zur Geistwelt | |||||
| 149 | Der Eintritt in die Sonnensphäre | |||||
| 157 | Das Devachan oder die Geistwelt | |||||
| 186 | Durchgang durch die Weltenmitternacht | |||||
| 194 | Verbindung mit dem Vererbungsstrom, Suche des Elternpaares | |||||
| 207 | Durchgang durch das Geisterland, den Astralplan und die Planetenwelt | |||||
| 231 | Inkarnation und Geburt | |||||
| 254 | Rückblick und Zusammenfassung | |||||
| 259 | Kapitel III: Hindernisse auf dem Weg durch die nachtodliche 259 Hindernisse in der Merkursphäre | |||||
| 261 | Hindernisse in der Venussphäre | |||||
| 263 | Hindernisse in der Sonnensphäre | |||||
| 264 | Weitere schwere Hindernisse | |||||
| 271 | Kapitel IV: Todeszeitpunkt im Leben des Menschen | |||||
| 283 | Kapitel V: Verbindung zwischen Lebenden und Toten | |||||
| 289 | Verhältnis der Toten zu den noch Lebenden | |||||
| 291 | Gestaltung von Totengedenkfeiern | |||||
| 293 | Kapitel VI: Zeitdauer des Lebens zwischen Tod und neuer Geburt | |||||
| 296 | Nachwort | |||||
| Anhang | ||||||
| 298 | Anhang 1 : Die Entwicklung von Erde und Mensch | |||||
| 299 | Anhang 2: Wege durch die nachtodliche Welt | |||||
| 300 | Anhang 3: Der Gang durch die nachtodliche Welt | |||||
| 301 | Quellenverzeichnis | |||||
| 305 | Nachweise | |||||
Vorwort
Durch meinen Beruf als Militärpilot der schweizerischen Flugwaffe, den ich während 38 Jahren ausübte, war mir «der Tod» bald kein Unbekannter mehr. Zu Beginn meiner fliegerischen Laufbahn besaß die Flugwaffe vor allem Propellerflugzeuge, zum Teil mit sehr hochgezüchteten und damit störanfälligen Motoren. Das Fliegen in den Wolken, das in kritischen Wettersituationen hätte Leben retten können, war unbekannt und wegen mangelnder Ausrüstung der Flugzeuge nicht möglich. Und die bald eingeführten Düsenflugzeuge besaßen noch keinen Schleudersitz. So verlor die Flugwaffe pro Jahr 3 bis 10 Piloten samt Flugzeugen, manchmal mehr. Den ersten Unfall erlebte ich bereits während meiner Fliegerschule, als einer meiner Kameraden im Tessin abstürzte. Meine Pilotenklasse hatte ihn vom Tessin bis nach Bonfol im Pruntrut zu begleiten. Das Ehrenwache-Stehen am Sarg mit den vielen Blumen und den Kerzen machte auf mich einen unauslöschlichen Eindruck.
So ging es weiter. Tage vor meiner Hochzeit mußte ich einen Kameraden seiner Mutter im Sarg heimbringen und die Beerdigung organisieren. Die schwierigste Aufgabe aber war, nach einem Unglück, einem Todesfall, die Angehörigen - Eltern, Geschwister, Bräute, Frauen - aufzusuchen und ihnen das Geschehene mitzuteilen. Es war erschütternd, das so plötzliche Leid, die Aufschreie und die Abgründe, die sich auftaten, mitzuerleben.
Ich hatte das Glück, schon in jungen Jahren der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners begegnet zu sein. Auf Grund meiner Erlebnisse begann ich, das Werk Steiners nach Angaben über den Tod und seine Folgen zu erforschen. Immer mehr vertiefte ich mich in das, was er über den Tod und das Leben nach dem Tode gesagt hatte. Das, was ich mir so erarbeitete, erlaubte mir später, meine erste Frau nach zweijährigem, schmerzhaftem Leiden während der ersten Zeit über die Schwelle zu begleiten und ahnend zu erfahren, was sie nach dem Sterben erlebte. Dasselbe durfte ich nach dem völlig überraschenden Tode meiner zweiten Frau erleben.
Nun gibt es drei Möglichkeiten, sich dieser Geistwelt, durch die der verstorbene Mensch geht, zu nähern:
Durch das Studium der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners, das zuerst über den Verstand erfolgt, dann aber vielleicht auch vom Herzen erfaßt werden wird. Das vorliegende Buch ist ein Resultat dieses Studiums.
Durch Übungen eines Schulungsweges zur Bildung von Organen, die in die übersinnliche Welt Einblick ergeben können. Einer dieser Schulungswege hat uns Rudolf Steiner in Form der «Ersten Klasse der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft» gegeben.
Während des Schlafes befinden wir uns in dieser Geistwelt, allerdings unbewußt. Nur aus Träumen scheint sie hin und wieder auf. Erst nach dem Tode betreten wir diese Welt wirklich.
Da ich mein Wissen nicht für mich behalten wollte, gab mir der Michael-Zweig Zürich die Gelegenheit, während etwas mehr als drei Jahren in einer Arbeitsgruppe das Erarbeitete weiterzugeben.
Aus den Notizen zu dieser Arbeitsgruppe entstand nun dieses Buch. Es ist allerdings nicht möglich, auf rund 300 Seiten alle Aspekte und Nuancen des Lebens nach dem Tode darzustellen. Es soll vielmehr Anreiz und Anregung sein, selber sich in die Aussagen Steiners zu vertiefen. Auch habe ich es bewußt unterlassen, auf die vielfältigen Werke über Nahtod-Erfahrungen (wie sie z.B. Raymond A. Moody beschrieben hat) einzutreten, weil es den Rahmen dieser Arbeit bei weitem gesprengt hätte.
Möge dieses kleine Werk dem einen oder anderen Trost und Hilfe sein in der doch so schwierigen Situation beim Verlust eines lieben Menschen.
Ebmatingen, den 2. September 2008 Hans Stauffer
«Der Tod von hier aus, von der physischen Welt aus gesehen, hat gewiß viele trostlose Seiten, viele schmerzliche Seiten. Aber es ist wirklich so, daß man von hier aus den Tod von der einen Seite nur ansieht; wenn man aber gestorben ist, sieht man ihn von der anderen. Da ist er das befriedigendste, vollkommenste Ereignis, das man überhaupt erlebt, denn er ist da lebendige Tatsache.»
Immer wieder hat sich Rudolf Steiner mit dem Thema des Todes auseinandergesetzt. Wie sich das Leben nach dem Tod ausnimmt, hat er vielfältig und höchst differenziert geschildert - beschreibend, erzählend und gedanklich entwickelnd. Die ausgewählten Texte in diesem Band ergeben, zusammen mit den Kommentaren, ein Gesamtbild über diese Tatsache, die den Menschen seit jeher beschäftigt, für die er seit jeher nach Antworten sucht.
ISBN 978-3-7274-5379-3