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    Leben und Taten der großen Griechen und Römer I

    Doppelbiographien

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    Leben und Taten der großen Griechen und Römer I
    Doppelbiographien

    Autoren:

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    Erschienen: Dezember 2008
    Seiten: 500
    Sprache: Deutsch
    Maße: 228x166x52
    Einband: Leinen (Buchleinen)
    ISBN: 3939062111
    EAN: 9783939062110

    Inhaltsverzeichnis

    INHALT
    Einleitung von Prof. Dr. Holder Sonnabend9
    Theseus29
    Romulus62
    Lykurg105
    Numa Pompilius147
    Solon181
    Valerius Poplicola219
    Aristeides247
    Cato der Ältere281
    Themistokles317
    Camillus351
    Kimon399
    Lucullus424
    Perikles485
    Fabius Maximus528
    Erläuterungen559



    Klappentext


    "Was für eine Materie! Und Plutarch - was für ein Meister" (Montaigne)

    Über das Leben des Plutarch, fraglos die bedeutendste Gestalt des griechischen Geisteslebens im Übergang vom ersten zum zweiten Jahrhundert, ist nicht allzuviel bekannt. Wahrscheinlich kam er im Jahre 45 n. Chr. in Chaironeia, Boiotien, als Sproß einer wohlhabenden Familie zur Welt. Hier in seiner Heimatstadt, die wie alle anderen griechischen Städte längst zur römischen Provinz Achaia gehörte, führte Plutarch das Leben eines Gelehrten und überaus produktiven Schriftstellers. Obwohl er den größten Teil seines Lebens in seiner Heimatstadt verbrachte, war er alles andere als ein weltfremder Stubengelehrter. Er pflegte gute Beziehungen zu wichtigen Persönlichkeiten in Rom, einer seiner engsten Freunde war Quintus Sosius Senecio, ein Berater des Kaisers Trajan und zugleich Inhaber hoher politischer Ämter. Ihm widmete Plutarch die Parallelbiographien, die schon zu seinen Lebzeiten äußerst erfolgreich waren und das Antikenbild bis auf den heutigen Tag prägen sollten. Er starb vermudlich um 125 n. Chr., im hohen Alter von etwa 80 Jahren.

    Die Doppelbiographien oder vitae parallelae sind neben Suetons Kaiserbiographien ein Höhepunkt der antiken Literatur und von überragender Bedeutung für die abendländische Geistes- und Literaturgeschichte. Zahllose Schriftsteller und Denker ließen sich von Plutarch inspirieren, darunter so illustre Namen wie Shakespeare und Montaigne, Montesquieu und Diderot, Schopenhauer, Burckhardt und Nietzsche. Indem Plutarch die Lebensläufe großer Griechen und Römer vergleichend gegenüberstellt, gelingt ihm etwas Einzigartiges: Die Synthese der beiden Ursprungskulturen des Abendlandes. Kein anderer antiker Autor hat uns mehr Tatsachen und Details der alten Geschichte überliefert, ohne die Doppelbiographien wäre unser Wissen über die griechisch-römische Welt deutlich ärmer, stünden uns die Charaktere der großen Akteure auf der historischen Bühne weniger lebhaft in ihren schillernden Facetten vor Augen.

    Daß Plutarchs Charakterporträts zur Weldliteratur zählen und auch nach nunmehr fast zweitausend Jahren nichts von ihrer Faszination verloren haben, verdankt sich der lebendigen Anteilnahme des Autors und seiner spürbaren Freude am Erzählen, die, unbeschadet der hehren moralisch-didaktischen Intentionen, das Menschlich-Allzumenschliche teils in ernsten Reflexionen, teils in heiteren Anekdoten zur Geltung kommen läßt.

    Mit seinen berühmten Parallelbiographien hat der Grieche Plutarch literarische Maßstäbe gesetzt. Bereits in seiner eigenen Epoche gehörte er zu den erfolgreichsten und meistgelesenen Schriftstellern und prägte wie kein zweiter das Bild der Nachwelt von der griechisch-römischen Antike: er inspirierte Montaigne und Shakespeare, Schiller und Nietzsche lasen ihn mit Begeisterung.

    Anhand vergleichbarer Charaktereigenschaften oder Leistungen gruppierte Plutarch historisch bedeutsame Griechen und Römer, die als Politiker oder Feldherrn für Furore gesorgt hatten, so daß sich die Parallelbiographien wie ein »Who's who« der antiken Prominenz lesen.

    Band I enthält die Lebensbeschreibungen von Theseus und Romulus, Lykurg und Numa Pompilius, Solon und Valerius Poplicola, Aristeides und Cato den Älteren, Themistokles und Camillus, Kimon und Lucullus sowie Perikles und Fabius Maximus. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Holger Sonnabend.

    ISBN 978-3-939062-11-0

    Vorwort

    Plutarchs Doppelbiographien, die vitae parallelae, sind ein Höhepunkt der antiken Literatur und von überragender Bedeutung für die abendländische Geistes- und Literaturgeschichte. Zahllose Schriftsteller und Denker ließen sich von Plutarch inspirieren, darunter so illustre Namen wie Shakespeare und Montaigne, Schopenhauer, Jacob Burckhardt und Nietzsche. Indem Plutarch die Lebensläufe großer Griechen und Römer vergleichend gegenüberstellt, gelingt ihm etwas Einzigartiges: Die Synthese der beiden Ursprungskulturen des Abendlandes. Band I beginnt mit den sagenhaften Gründergestalten Athens und Roms, Theseus und Romulus, gefolgt von weiteren Lebensbeschreibungen der berühmtesten Griechen und Römer,

    Autoren

    Plutarch (ca. 45-125 n. Chr.) stammte aus einer wohlhabenden Familie in Chaironeia, Böotien. Er studierte Philosophie in Athen. Reisen nach Kleinasien, Alexandria und Rom unterbrachen seine beschauliche Gelehrtenexistenz in der Provinz. Er war ein äußerst produktiver Schriftsteller, der neben den berühmten Biographien Schriften populärphilosophischen Inhalts und zu Fragen des alltäglichen Lebens verfasste.