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    Mass Customization als Wettbewerbsstrategie in der Finanzdienstleistungsbranche

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    Mass Customization als Wettbewerbsstrategie in der Finanzdienstleistungsbranche

    Autoren:

    Verlag:
    Gabler, Betriebswirt.-Vlg  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Juli 2008
    Seiten: 360
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 26 schw.-w. Abb., 17 schw.-w. Tab., Dissertation TU Darmstadt, 2
    Maße: 213x168x21
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3834910988
    EAN: 9783834910981

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    InhaltsübersichtIX
    InhaltsverzeichnisXIII
    AbbildungsverzeichnisXIX
    TabellenverzeichnisXXI
    AbkürzungsverzeichnisXXIII
    1Einleitung1
    1.1Problemstellung und Untersuchungsziel1
    1.2Einordnung und Abgrenzung der Untersuchung3
    1.3Aufbau der Arbeit8
    2Gegenstandsbestimmung11
    2.1Retailgeschäft in der Finanzdienstleistungsbranche11
    2.1.1Grundlagen11
    2.1.1.1Historie11
    2.1.1.2Begriffsbestimmung12
    2.1.1.3Eigenarten von Finanzdienstleistungen17
    2.1.2Aktuelle Herausforderungen21
    2.1.2.1Allgemeine Umwelt21
    2.1.2.2Wettbewerbssituation28
    2.1.2.3Zusammenfassung31
    2.1.3Überblick über ausgewählte Ansätze zur Bewältigung der Herausforderungen32
    2.1.3.1Ansätze zur Erzielung der Kostenführerschaft33
    2.1.3.2Ansätze zur (Produkt-) Differenzierung36
    2.1.3.3Zusammenfassung39
    2.2Theoretische Grundlagen40
    2.2.1Information40
    2.2.1.1Begriffliche Grundlagen: Information und Kommunikation40
    2.2.1.2Ökonomische Bedeutung der Information44
    2.2.1.3Informations- und Kommunikationstechnologie47
    2.2.2Transaktionskostentheorie50
    2.2.2.1Grundlagen51
    2.2.2.2Methodik der Analyse55
    2.2.2.3Kritische Würdigung56
    2.2.3Principal Agent Theorie57
    2.2.3.1Grundlagen58
    2.2.3.2Principal Agent Theorie und die Beziehungsproblematik von Finanzdienstleistungen61
    2.2.3.3Kritische Würdigung63
    2.3Formulierung der Forschungsfragen64
    3Das Mass Customization-Konzept65
    3.1Definition und Abgrenzung der Mass Customization65
    3.1.1Entwicklung des Konzepts65
    3.1.2Definition und Abgrenzung zu anderen Ansätzen kundenbezogener Leistungserstellung und Managementansätzen67
    3.1.2.1Definition61
    3.1.2.2Abgrenzung zu anderen Ansätzen kundenbezogener Leistungserstellung70
    3.1.2.3Abgrenzung zu anderen Managementansätzen72
    3.1.3Systematisierung von Mass Customization-Ansätzen74
    3.1.3.1Serviceindividualisierung77
    3.1.3.2Modularisierung nach Baukastenprinzip79
    3.1.3.3Massenhafte Fertigung von Unikaten82
    3.2Theoretische Beurteilung des Mass Customization-Konzepts84
    3.2.1Die Wettbewerbsstrategien nach Porter84
    3.2.1.1Bedingungen für Wettbewerbsvorteile84
    3.2.1.2Markt- und ressourcenorientierter Ansatz87
    3.2.1.3Porters Normstrategien und Alternativhypothese91
    3.2.2Überwindung des Dualismus von Kostenführerschaft und Differenzierung94
    3.2.2.1Hybride Wettbewerbsstrategien95
    3.2.2.2Das Delta Model97
    3.2.2.3Mass Customization als hybride oder Customer Solution Wettbewerbsstrategie99
    3.2.3Theoriegeleitete Begründung der Vorteilhaftigkeit des Mass Customization-Konzepts101
    3.2.3.1Komplexitäts- und Kostenwirkung einer einzelkundenbezogenen Produktion101
    3.2.3.2Präferenzvorteile und Schaffung dauerhafter Kundenbindungen106
    3.2.3.3Komplexitätsmanagement als Grundlage von Mass Customization108
    3.2.3.4Modularisierung und Vorfertigung von Leistungen im Rahmen von Mass Customization110
    3.2.3.5Kostensenkungspotenziale einer individuellen Leistungserstellung in Massenmärkten114
    3.3Umsetzung von Mass Customization am Beispiel der industriellen Produktion120
    3.3.1Mass Customization-Wertschöpfungsprozess in der industriellen Produktion120
    3.3.2Forschung und Entwicklung122
    3.3.2.1Produktplattform123
    3.3.2.2Systemunterstützung124
    3.3.3Erhebung der Kundeninformation und Leistungskonfiguration125
    3.3.3.1Grundlegende Marktkommunikation126
    3.3.3.2Kundenindividuelle Konfiguration128
    3.3.3.3Systemunterstützung - Konfiguratoren131
    3.3.4Nachkaufphase, CRM und Aufbau von Economies of Interaction134
    3.3.4.1Learning Relationship und Auswertung der Kundeninformationen135
    3.3.4.2Datensicherheit und -schutz137
    3.3.4.3Systemunterstützung139
    3.3.5Produktion142
    3.3.5.1Flexible Fertigungstechnologien143
    3.3.5.2Modulare Organisationsprinzipien145
    3.3.5.3Ein hybrider Ansatz zur Produktionsplanung und -Steuerung bei Mass Customization149
    3.3.5.4Systemunterstützung154
    3.3.6Integration von Zulieferern, Handel und Intermediären157
    3.3.6.1Integration der Lieferanten159
    3.3.6.2Integration des Handels162
    3.3.6.3Interorganisationale Netzwerke unter Einbezug von Dienstleistern164
    4Anwendung in der Finanzdienstleistungsbranche167
    4.1Mass Customization als Strategie zur Bewältigung der Herausforderungen und Generierung dauerhafter Wettbewerbsvorteile167
    4.1.1Wettbewerbs vorteile einer kundenindividuellen Leistungserstellung im Retailgeschäft der Finanzdienstleistungsbranche167
    4.1.1.1Differenzierungsproblematik von Finanzdienstleistungen168
    4.1.1.2Beziehungsproblematik von Finanzdienstleistungen170
    4.1.1.3Aktuelle Herausforderungen in der Finanzdienstleistungsbranche171
    4.1.2Anwendbarkeit des Mass Customization-Konzepts im Retailgeschäft der Finanzdienstleistungsbranche - Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren173
    4.1.2.1Marktbedingungen und Unternehmensumwelt173
    4.1.2.2Produkte und Leistungen175
    4.1.2.3Charakteristika der Kunden176
    4.1.2.4Fähigkeiten des Unternehmens178
    4.1.2.5Zusammenfassung182
    4.1.3Gegenüberstellung von Kosten und Potenzialen einer Mass Customization von Finanzdienstleistungen182
    4.1.3.1Kosteneffekte einer einzelkundenbezogenen Leistungserstellung183
    4.1.3.2Potenziale einer Mass Customization187
    4.1.3.3Zusammenfassung191
    4.2Adaption des Mass Customization Konzepts im Retailgeschäft der Finanzdienstleistungsbranche192
    4.2.1Wertschöpfungsprozess im Retailgeschäft der Finanzdienstleistungsbranche192
    4.2.2Produktentwicklung195
    4.2.2.1Vorgehen bei der Entwicklung von Finanzdienstleistungen195
    4.2.2.2Modularisierung und Service-Plattformen200
    4.2.2.3Systemunterstützung205
    4.2.3Erhebung der Kundeninformationen und Leistungskonfiguration208
    4.2.3.1Beratung - Financial Planning209
    4.2.3.2Kundenindividuelle Konfiguration213
    4.2.3.3Systemunterstützung - Konfiguratoren215
    4.2.4Nachkaufphase, CRM und Aufbau der Economies of Interaction219
    4.2.4.1Kundenmanagement, Learning Relationship und Auswertung der Kundeninformationen220
    4.2.4.2Datenschutz und Kundenakzeptanz224
    4.2.4.3Systemunterstützung228
    4.2.5Produktion234
    4.2.5.1Produktion im Retailgeschäft der Finanzdienstleistungsbranche234
    4.2.5.2Kapazitätsplanung240
    4.2.5.3Gestaltung der Organisation244
    4.2.5.4Systemunterstützung249
    4.2.6Integration von Zulieferern und Intermediären251
    4.2.6.1Finanzdienstleistungsnetzwerke252
    4.2.6.2Virtuelle Finanzdienstleister255
    4.2.6.3Open Architecture260
    4.3Überprüfung der Ergebnisse262
    4.3.1Überprüfung der Ergebnisse im Kontext bereits existierender empirischer Forschung zur Mass Customization262
    4.3.1.1Treiber, Umsetzung und Barrieren bei einer Einführung der Mass Customization263
    4.3.1.2Determinanten und Erfolgswirksamkeit einer Umsetzung der Mass Customization266
    4.3.2Überprüfung der Ergebnisse anhand von konkreten Fallbeispielen zur Mass Customization271
    4.3.2.1Die kundenindividuelle Kreditkarte von Capital One272
    4.3.2.2Individualisierte Wertpapiere der DZ-Bank - Ein Custom Mass Production Angebot274
    5Schlussbetrachtung277
    5.1Zusammenfassung277
    5.2Kritische Würdigung280
    5.3Ausblick283
    Literaturverzeichnis287



    Vorwort

    Vorwort

    Die deutsche Finanzdienstleistungsbranche sieht sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Retailgeschäft einem immer intensiveren Wettbewerb ausgesetzt. Die fundamentale Veränderung von Mentalität, Bedürfnissen und Verhaltenweisen der Kunden macht dabei eine Neuausrichtung des Vertriebs erforderlich. Katalysator dieser Entwicklungen ist der technologische Fortschritt, der einerseits den Anpassungsdruck auf die Finanzdienstleister noch verstärkt, andererseits aber auch neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet. In Reaktion auf diese Veränderungen haben viele Finanzdienstleister vor allem effizienzbezogene Maßnahmen umgesetzt. Strukturelle Veränderungen werden jedoch nur vereinzelt angegangen. Nun gilt es den durch die Effizienzsteigerung gewonnenen Handlungsspielraum in den nächsten Jahren durch eine Fokussierung auf Wachstum und Qualität und die Erschließung neuer Kunden und Märkte zu nutzen.

    Einen Ansatz, sowohl den genannten Herausforderungen zu begegnen und insbesondere dem Preiswettbewerb im Retailgeschäft zu entgehen als auch dauerhafte Wettbewerbsvorteile zu generieren, bietet die seit Anfang der 90er Jahre für die industrielle Produktion verstärkt diskutierte kundenindividuelle Massenproduktion oder Mass Customization. Mit Bezug zur Finanzdienstleistungsbranche werden in der Literatur jedoch bislang in erster Linie Einzelaspekte des Konzepts betrachtet (z.B. Produktmodell oder Konfiguration) oder das Konzept allgemein erwähnt und grob die Vorteile skizziert. Vor diesem Hintergrund betrachtet die vorliegende Arbeit systematisch die Übertragung des Konzepts auf die Finanzdienstleistungsbranche, welche Faktoren bei einer Adaption zu berücksichtigen sind und wie eine ganzheitliche Umsetzung zur Generierung langfristiger Wettbewerbsvorteile erfolgen kann.

    An dieser Stelle möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, allen Personen zu danken, die mich bei meiner Promotion unterstützt und zu einem erfolgreichen Abschluss beigetragen haben. Mein besonderer Dank gilt Herrn Professor Dr. Dr. Betsch für die vertrauensvolle Betreuung und uneingeschränkte Unterstützung bei der Erstellung dieser Arbeit. Bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Professor Dr. Ortner für die Übernahme des Zweitgutachtens sowie seine wertvollen Hinweise. Ferner danke ich Frau Bugow für ihre unermüdliche Unterstützung bei allen Fragen rund um die Promotion.

    Meinen ehemaligen Kommilitonen Moritz Gomm und Robert Jekel danke ich für ihre kritischen und hilfreichen Anmerkungen, die sie mir im Laufe des Forschungsprojektes gegeben haben.

    Nicht zuletzt möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die mir während der letzten Jahre zur Seite standen, mich uneingeschränkt unterstützt und immer wieder für die notwendige Ablenkung gesorgt haben. Mein herzlicher Dank geht an meine Verlobte Elisabeth, meine ganze Familie und meine Freunde. Vielen Dank!

    Peter Thomas

    Klappentext

    Die deutschen Finanzdienstleister sehen sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Retailgeschäft einem immer intensiveren Wettbewerb ausgesetzt; Marktdynamik und Marktstruktur befinden sich in einer nachhaltigen Veränderung. Katalysator dieser Entwicklungen ist der technologische Fortschritt, der einerseits den Anpassungsdruck auf die Finanzdienstleister noch verstärkt, andererseits aber auch neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.

    Das seit Anfang der 90er Jahre für die industrielle Produktion diskutierte Konzept der kundenindividuellen Massenproduktion, der "Mass Customization", verspricht eine Möglichkeit, den Herausforderungen zu begegnen - insbesondere dem Preiswettbewerb im Retailgeschäft- und darüber hinaus dauerhafte Wettbewerbsvorteile zu generieren. Peter Thomas entwickelt hierzu eine umfassende Adaption des Konzepts auf das Retailgeschäft der Finanzdienstleistungsbranche und zeigt, wie die Umsetzung einer Mass Customization unter Berücksichtigung der Eigenarten von Finanzdienstleistungen erfolgen kann.

    Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Wirtschaftswissenschaft mit den Schwerpunkten Bankmanagement und Wirtschaftsinformatik. Führungskräfte und Berater in diesen Bereichen erhalten wertvolle Hinweise.


    ISBN 978-3-8349-1098-1

    www.gabler.de

    Autoren

    :Peter Thomas promovierte 2008 am Lehrstuhl für Finanzierung und Bankbetriebslehre der Technischen Universität Darmstadt. Er ist seit 2004 als Berater bei McKinsey & Company Inc. tätig.