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    Medien in Raum und Zeit

    Maßverhältnisse des Medialen

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    Medien in Raum und Zeit
    Maßverhältnisse des Medialen

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    Erschienen: Februar 2009
    Seiten: 320
    Sprache: Deutsch
    Illustration: zahlreiche z.T. farbige Abbildungen
    Maße: 225x149x24
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Medienumbrüche
    ISBN: 3837610330
    EAN: 9783837610338

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Ingo Köster/Kai Schubert
    Einleitung7
    Ingo Köster
    Mediale Maßverhältnisse in Raum und Zeit.
    Ein Versuch der Systematisierung23
    Jochen Venus
    Mikro/Makro.
    Zur Wissens- und Technikgeschichte einer eigentümlichen Unterscheidung47
    Mediale Ästhetik
    Jens Schröter
    Maßverhältnisse der Medienästhetik63
    Henriette Heidbrink/Jürgen Sorg
    Dazwischen. Zur Mesodimension der Medien85
    Barbara Hollendonner
    Der Blick nach Innen107
    Axel Volmar
    Die Mikrotemporalität der Medien.
    Manipulationen medialer Zeitlichkeit in der Geschichte von Film und Video1
    17
    Mediale Raum-Zeitkonfigurationen
    Katja Hoffmann
    Medium Kunstausstellung - Medium Bild.
    Documenta 11 : Zum Spannungsverhältnis von diskursiven Praxen und bildlicher Widerständigkeit143
    Silke Roesler
    Medium. Map. Mobility175
    Kerstin Rothe/ Anne-Katrin Schade
    Transnational, national, lokal.
    Protesträume im Internet193
    Mediale Raum-/Zeitdiagnostik
    Gregor Schwering
    Michel Foucault und das Netzwerk einer Mikrophysik der Macht- mit Seitenblicken auf die Medientheorie und Bruno Latours , Actor Network Theory '223
    Florian Hoof
    Film - Labor - Flow-Charting.
    Mediale Kristallisationspunkte moderner Managementtheorie239
    Sebastian Gießmann
    Ganz klein, ganz groß.
    Jacob Levy Moreno und die Geschicke des Netzwerkdiagramms267
    Anne-Katrin Weber
    Audio-Visionen um 1880.
    Zum Beispiel George Du Mauriers Edison´s Telephonoscope (transmits light as well as sound) 293
    Autoren313



    Klappentext

    Medien tragen seit jeher dazu bei, Bezüge zwischen Raum und Zeit neu zu ordnen. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert durchdringen sie massiv unseren Arbeits-, Freizeit- und Wissenschaftsalltag, so dass sich die Frage nach dem Wandel von Raum-Zeit-Konfigurationen nicht zuletzt historisch stellt. Angesichts der medial gewonnenen Einsichten in den Mikro- und Makroraum unserer lebensweltlichen Umgebung wird insbesondere die Wahrnehmung des Subjekts von sich selbst nachhaltig beeinflusst. Ziel des Buches ist es, den kulturellen Prozess dieser Selbst-Reflexion multiperspektivisch näher einzugrenzen.


    ISBN 978-3-8376-1033-8

    Autor

    Autoren

    Sebastian Gießmann, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Seminar, Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Netzwerkgeschichte, Epistemologie der Übertragungsmedien, Bewegungskulturen, Geschichte der Druckverfahren, Bildtheorie des Diagramms und zeitgenössischer politischer Film. Aktuelle Monografie: Netze und Netzwerke. Archäologie einer Kulturtechnik 1740 - 1840, Bielefeld 2006.

    Henriette Heidbrink, Dipl.-Medienwirtin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt "Mediennarration und Medienspiele" am Forschungskolleg 615 "Medienumbrüche" der Universität Siegen. Schwerpunkte ihrer Forschung und Dissertationprojekt sind "Psychologische Implikationen und therapeutische Potenziale des kontemporären Kinofilms". Diverse Veröffendlichungen zu medialen Narrationsformen. Aktuelle Publikation als Herausgeberin (zusammen mit Rainer Leschke): Formen der Figur. Figurenkonzepte in Künsten und Medien, Konstanz 2009.

    Katja Hoffmann ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaften (Universität Paderborn), am Institut für Kunstgeschichte (Universität Köln) sowie innerhalb eines Forschungsprojektes des Bildarchivs, Foto Marburg' tätig gewesen und schreibt derzeit an ihrer Doktorarbeit. Arbeitsschwerpunkte: Bildtheorie zwischen Kunst- und Medienwissenschaften, Theorie und Geschichte der Fotografie, Wissenssysteme visueller Kulturen im 19., 20. und 21. Jahrhundert. Jüngste Veröffentlichung: Unscharfe. Zur Polyvalenz eines ikonografischen Prinzips, in: Medien - Diskurse - Deutungen. Hrsg. von Andrea Nolte u.a. Marburg 2007, S. 286-294.

    Barbara Hollendonner analysiert im Rahmen ihrer Dissertation die Evidenzproduktion in der US-amerikanischen Fernsehserie "CSI: Crime Scene Investigation" aus kulturwissenschaftlicher Perspektive. Sie studierte in Wien, Berlin und Glasgow und ist Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Doc). Publikationen (u.a.): Der Zauber der Präsenz. Fiktionale Evidenzproduktion in CSI Crime Scene Investigation, in: Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Nr. 1, 2009 (in Vorbereitung); Der Blick auf/in den Körper. Gender und CSI Crime Scene Investigation, in: Medien, Medienformate und Geschlechterkonstruktion. Hrsg. von Gabriele Werner, Anna Schiller und Maria Pimminger, Wien 2008.

    Florian Hoof, M.A., studierte Film- und Fernsehwissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie in Bochum, Perth und Sydney. Seit 2007 promoviert er als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes über das Thema Epistemologie und Gebrauch bildgebender Verfahren der Ökonomie - vom Scientific Management zum Knowledge Management. Vorherige Aktivitäten schlossen die wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Medienwissenschaft und am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte bilddokumentarischer Formen der Ruhr-Universität Bochum sowie freie berufliche Tätigkeiten als wissenschaftlicher Berater und Koordinator u. a. für die Bertelsmann-Stiftung und in der Unternehmenskommunikation ein. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf kulturwissenschaftlichen Fragestellungen in Verbindung mit Medien- und Wirtschaftsgeschichte sowie ausgewählte Fragen des internationalen Rundfunks und der Medienwirkungsforschung.

    Ingo Köster, Dr. phil., Dipl.-Medienwirt, Dipl.-Bibl., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungskolleg 615 ("Medienumbrüche") an der Universität Siegen seit 2002, Teilprojekt "Industrialisierung der Wahrnehmung". Monographische Veröffentlichung: Fernsehkultur. Kulturelle und ökonomische Einflüsse auf institutionelle Strukturen im westeuropäischen Fernsehen, Berlin 2008. Redaktionelle Mitarbeit an verschiedenen kultur- und betriebswissenschaftlichen Publikationen. Forschungsschwerpunkte: Internationales Rundfunkwesen, Kulturvergleiche, Deutsche und partiell internationale Filmgeschichte, Mediensoziologie, Medienrecht.

    Silke Roesler ist seit August 2005 wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Medienwissenschaft der Universität Regensburg. Zuvor Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Allgemeinen Sprachwissenschaft und Geographie in Köln. 2004 Magister Artium. Promotion in Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft über Doing City. Stadtentstehung anhand von Aktionsfeldern medialer Praktiken am Beispiel New York. Forschungsschwerpunkte: Mediengeographie, frühe Mediengeschichte, Raumtheorie sowie Stadt im Film.

    Kerstin Rothe ist 27 Jahre alt und studiert an der Freien Universität Berlin den Master in Politikwissenschaft. Zuvor hat sie an der Universität Siegen Bachelor of Social Sciences mit dem Schwerpunkt im Bereich Media Studies studiert. Während dieser Zeit arbeitete sie als studentische Hilfskraft im Forschungsprojekt "Protest- und Medienkulturen im Umbruch. Transnationale Corporate Campaigns im. Zeichen digitaler Kommunikation" das am Forschungskolleg 615 "Medienumbrüche" angesiedelt ist.

    Anne-Katrin Schade hat an den Universitäten von Siegen und Sevilla Medienplanung, -entwicklung und -beratung studiert. Ihre Diplomarbeit verfasste sie über das Thema Opposition im Netz - Öffentlichkeitsstrategien am Beispiel von Kampagnen gegen Neoliberalismus. Während des Studiums arbeitete sie als Hilfskraft in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt "Protest- und Medienkulturen im Umbruch. Transnationale Corporate Campaigns im Zeichen digitaler Kommunikation" im Siegener Forschungskolleg 615 "Medienumbrüche". Sie schrieb journalistische Beiträge für diverse deutsche Tages- und Wochenzeitungen.

    Jens Schröter, Prof. Dr., geb. 1970 in Darmstadt. 1999-2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Stiftungsprofessur Theorie und Geschichte der Fotografie Universität Essen, 2002-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Virtualisierung von Skulptur. Rekonstruktion, Präsentation, Installation" des Siegener kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs Medienumbrüche. Seit 2008 Professor für "Theorie und Praxis multimedialer Systeme" an der Universität Siegen. Letzte Publikationen: Das Netz und die Virtuelle Realität. Zur Selbstprogrammierung der Gesellschaft durch die universelle Maschine, Bielefeld 2004; Hrsg. (zusammen mit Joachim Paech): Untersuchungen zur Intermedialität, München 2008; Hrsg. (zusammen mit Albert Kümmel): Äther. Ein Medium der Moderne, Bielefeld 2008. Aufsätze zur Theorie und Geschichte digitaler Medien, Digitaler Kunst, Theorie und Geschichte der Fotografie, Dreidimensionale Bilder, Intermedialität.

    Kai Schubert studierte Neuere und Neueste Geschichte und Grafische Technik/Printmedientechnik an der Technischen Universität Chemnitz. Er schrieb seine Magisterarbeit in Krakau (Polen) zur Geschichte des "Institut(s) für deutsche Ostarbeit" im Zweiten Weltkrieg. Zurzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungskolleg "Medienumbrüche", Teilprojekt "Die Gestaltung von Computersystemen durch den Nutzer - Exemplarische Analyse einer medientechnologischen Herausforderung" und dem BMBF-Projekt "come_IN - Interkulturelles Lernen mittels computergestützter Projektarbeit" an der Universität Siegen. In seinem Dissertationsvorhaben beschäftigt er sich mit der Fragestellung, wie Kinder digitale Medien nutzen.

    Gregor Schwering, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungskolleg 615 "Medienumbrüche". Seine Forschungsschwerpunkte liegen neben der Mediendynamik und -theorie auch in der Literaturwissenschaft (Literatur des 20. Jahrhunderts, Romantik) und Literaturtheorie. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher: Theorien der Neuen Medien. Kino - Radio - Fernsehen - Computer (zus. mit Gebhard Rusch und Helmut Schanze), Paderborn 2007 sowie Media Marx. Ein Handbuch (hrsg. zusammen mit Jens Schröter und Urs Stäheli), Bielefeld 2006.

    Jürgen Sorg promoviert im Teilprojekt "Mediennarrationen und Medienspiele" des Forschungskollegs "Medienumbrüche" der Universität Siegen. Studium der Medien-, Sozial- und Kulturwissenschaften in Hannover, Siegen und Southampton. Forschungsschwerpunkte: populäre Medienformate, Wissenstheorien, Medienhandlungsstrategien. Aktuelle Publikation: Erzählformen im Computerspiel Zur Medienmorphologie digitaler Spiele, Bielefeld 2009 (Mitherausgeber).

    Axel Volmar ist Medien- und Kulturwissenschaftler. Seit April 2008 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Medienwissenschaft an der Universität Siegen. Seinen Abschluss erlangte er 2005 mit einer Arbeit über die Frühgeschichte der Raumakustik 1600-1900. Von 2006 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Promotionsvorhaben behandelt die Verwendung von Audiomedien und auditorischen Displays in den Wissenschaften seit 1800. Zuletzt erschienen: Axel Volmar (Hrsg.): Zeitkritische Medien, Berlin 2009.

    Jochen Venus, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt "Mediennarrationen und Medienspiele" des SFB/FK 615 "Medienumbrüche" der Universität Siegen. Studium der Medienwissenschaft, Allgemeinen Literaturwissenschaft, Philosophie und Soziologie. Promotion über die Begründungsprobleme der Medientheorie und der Medienwissenschaften. Forschungsschwerpunkte: Medientheorie, Spielfilm, Computerspiel, Stimmkünste in den Medien, mediale Formen der Wir-Intentionalität. Aktuelle Veröffentlichungen: Masken der Semiose. Zur Semiotik und Morphologie der Medien, Berlin 2009; Spielformen im Spielfilm. Zur Medienmorphologie des Kinos nach der Postmoderne, Bielefeld 2007 (hrsg. zusammen mit Rainer Leschke). Du sollst nicht töten spielen. Medienmorphologische Anmerkungen zur Killerspiel-Debatte, in: LiLi, Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik, Jg. 2007/2, Nr. 146.

    Anne-Katrin Weber ist wissenschaftliche Mitarbeitern an der Section d'histoire et esthétique du cinéma der Universität Lausanne und arbeitet zurzeit an einer Dissertation zu kollektiven Fernsehdispositiven der 1930er bis 60er Jahre. Sie ist Herausgeberin des Bandes Tele-Visions. Vers une archéologie de l'audiovision (zusammen mit Mireille Berton, Publikation Februar 2009).

    Vorwort

    Medien tragen seit jeher dazu bei, Bezüge zwischen Raum und Zeit neu zu ordnen. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert durchdringen sie massiv unseren Arbeits-, Freizeit- und Wissenschaftsalltag, so dass sich die Frage nach dem Wandel von Raum-Zeit-Konfigurationen nicht zuletzt historisch stellt. Angesichts der medial gewonnenen Einsichten in den Mikro- und Makroraum unserer lebensweltlichen Umgebung wird insbesondere die Wahrnehmung des Subjekts von sich selbst nachhaltig beeinflusst. Ziel des Buches ist es, den kulturellen Prozess dieser Selbst-Reflexion multiperspektivisch näher einzugrenzen.