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    Montage - Collage - Musik

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    Montage - Collage - Musik

    Autoren:

    Verlag:
    Frank Timme  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Oktober 2008
    Seiten: 182
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 2 schwarz-weiße und 4 farbige Abbildungen
    Maße: 213x152x15
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Kunst-, Musik- und Theaterwissenschaft
    ISBN: 3865962076
    EAN: 9783865962072

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Vorwort7
    1Montage - Zitat - Collage in Film, Kunst, Literatur und Musik10
    1.1Montage11
    1.2Zitat27
    1.3Collage36
    2Futuristische Collage und Akustische Kunst Revolution der Maler: Russolo und die futuristische Geräuschkunst55
    2.1Klang-, Sprach- und Geräuschmontagen in Film, Musik und Hörspiel: Dziga Vertov, Alexander Mossolov, Walter Ruttmann, Filippo Tommaso Marinetti61
    2.2Musique concrète und elektroakustische Kunst74
    2.3Exkurs 1 : Stadtschaften (Paris - Amsterdam - New York)80
    2.4Klangcollage als Double des Wirklichen: musique anecdotique87
    3Äußere und innere Wirklichkeitsebenen in Montage und Collage Wirklichkeitssplitter als Bild-Zeichen, Bilder als stummer Klang: Kubistische papiers collés und Musik97
    3.1Befragte und ent-deckte Wirklichkeiten in Montage & Collage und die Aneignung von Öffentlichkeit in der Musik als Zeit-Zeichen101
    3.3Exkurs 2: Charles Edward Ives110
    4Musik über Musik Pluralistisches Komponieren und Collage: Bernd Alois Zimmermann123
    4.1Nicht-Collage, Metaco-Uage: Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel135
    4.2Tilgung, Verwischung, Übermalung: Lukas Foss, Arvo Part, Helmut Lachenmann141
    4.4Exkurs 3: Décollage146
    4.5Re-Komposition und Revision: Luciano Berio, Dieter Schnebel151
    5Zusammenfassung165
    6Bildnachweise175
    7Namensregister177



    Vorwort

    Vorwort

    Als Verfahren und als Produkt ist die Montage in den unterschiedlichen Kunstformen zu einem unaufhebbaren Faktum geworden; als ästhetische Kategorie, die nicht mehr auf Natur, sondern auf Technik gründet, definiert sie geradezu den Beginn der künstlerischen Moderne.

    Ähnlich verhält es sich mit dem auf der Montage als seinem "konstruktiven Unterbau"3 fußenden Prinzip Collage zumindest im Bereich der bildenden Kunst. Seine allgemeine Akzeptanz zeigt sich nicht zuletzt in der Vielzahl von Angeboten, Anleitungen und Anregungen, mit deren Assistenz ein vordem exklusiv künstlerisches Konzept zu einer neuen Kulturtechnik popularisiert wird - Hilfen, deren pädagogischer Nutzen und deren Wert für eine allgemeine ästhetische Erziehung in keiner Weise kleingeredet werden sollen.b

    In Musik und Literatur - die ihre eigenen Montageformen teils schon zur Zeit der kubistischen Revolution, teils erst in den 20er Jahren ausprägen - ist die Collage vornehmlich ein Phänomen der 60er und 70er Jahre. Es darf als inzwischen weitgehend aufgearbeitet gelten, scheint aber noch nicht mit der gleichen Selbstverständlichkeit rezipiert zu werden wie in der bildenden Kunst, obwohl auch in der Musik populäre Namen und Gruppen wie Frank Zappa, The Beatles, Einstürzende Neubauten und Cross-Over-Musiker wie John Zorn den artifiziellen Anspruch der Collage für viele vertrauter gemacht haben. Von ihnen wird in diesem Text so wenig die Rede sein wie von der Verwertungskultur des Sampling im HipHop oder in der New Rave-Szene, wo die Verwendung von Zitaten und Zitatfragmenten als Trigger gang und gäbe ist - ein Feld, das einer eigenen Darstellung bedürfte.

    Angesichts der Gemeinsamkeiten, die künstlerische Verfahren und ästhetische Prinzipien wie Montage und Collage etwa zwischen Malerei und Musik stiften, ist es erstaunlich, daß in den einschlägigen Publikationen, die sich den Beziehungen zwischen Kunst und Musik vor allem in der Moderne widmen, das Stichwort Collage nicht zu finden ist.0 Die Gründe für diese Aussparung des eigentlich Naheliegenden können in der Konzentration auf Stilparallelen liegen, die bei einer Kunstform versagt, die in nahezu allen Stilen der Moderne zuhause ist, ohne selbst einen einheitlichen Stil ausgebildet zu haben, oder in der Akzentuierung der in der Moderne sich verändernden Wahrnehmungskategorien von Raum und Zeit ; sie können in der Fixierung auf thematische Gemeinsamkeiten liegen oder schlicht in der Einschätzung der Collage als bloße Technik, die zudem noch "so leicht durchführbar ist", wie Zofia Lissa mutmaßte, die vor allem der musikalischen Collage recht skeptisch gegenüberstand. Für die Musikcollagen der 60er und 70er Jahre ist es dabei letzlich eine Frage des Standpunkts, ob man den Anlaß für ihre Entstehung in der Notwendigkeit sieht, der sich abzeichnenden Spracharmut eines rigoros seriellen Komponierens durch die Erweiterung des musikalischen Materials um bereits komponierte Antefacta zu begegnen, oder ob man ihn, wie Lissa, einmal als "Endergebnis der Dominanz des musikalischen Geschichtsbewußtseins im Schaffen unserer Zeit"6 , ein andermal als "Symptom des Überdrusses am Geschichtsbewußtsein und unserer Zivilisation"f verstanden wissen will.

    Sicher scheint aber, daß die Integration von Resten oder Abbildern des Wirklichen in die Bildwelt oder von bereits besetzten Materialien in die Komposition Zusammenhänge wachruft, die sich nicht mehr "zwischen den einzelnen Faktoren der Konstruktion des Werkes abspielen, sondern auch Kontexte zwischen verschiedenen musikalischen (man darf ergänzen: und nichtmusikalischen) Denksystemen sind."g

    Dieser neue Typ einer "internen Polemik" (Lissa) innerhalb des Kunstwerks hat, zusammen mit der veränderten Rolle des künstlerischen Subjekts, das Verständnis und das Selbstverständnis von Kunst nachhaltig verändert.

    Die folgenden Seiten konzentrieren sich - nach einem Versuch, den Knoten der Begriffstrias "Montage, Zitat, Collage" wenn nicht zu lösen, so doch zumindest zu lockern - zunächst auf die Strukturen, die sich aus der Kunstrevolution in der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts ergeben, und auf ihre Konsequenzen für die Musik.

    Die etwa gleichzeitige Erfindung der Collage in Kubismus und Futurismus tendiert dabei von Beginn an zur Grenzüberschreitung, die im Kubismus zu einer virtuellen Vereinigung von Bild und Klang, im Futurismus zu einer ebensolchen von Bild und Geräusch wird; deren musikalische Spuren fuhren über Russolos arte dei rumori zur musique concrète und zur Akustischen Kunst der Gegenwart.

    Ungleich schwieriger scheint es, das unterschiedliche Gewicht, das die Fragmente und Bilder des Wirklichen in der kubistischen und surrealistischen Collage besitzen, im Hinblick auf seine Bedeutung für die Musik genauer zu bestimmen. Vor allem der Typus der von Max Ernst entdeckten Collage verwandelt Sinneinheiten der äußeren Wirklichkeit durch spezifische bildnerische Konstellationen in Bereiche, die sich der traditionellen Logik - also den Sätzen von der Identität, vom Widerspruch, vom ausgeschlossenen Dritten und vom zureichenden Grund - entziehen: in die inneren Wirklichkeiten archetypischer Traum-, Angst- und Wunschbilder oder in noch unerprobte Möglichkeitsformen des Realen, in Optionen des Wirklichen.

    Dabei zeigt sich - und zwar in deutlichem Unterschied zu den kubistischen papiers collés, deren Realien in erster Linie ein formaler Funktionswert innerhalb des autonomen Bildraums zukommt -, daß die Kopplung disparater Sinn-Informationen, wie sie die Surrealisten erfanden, wesentlich an konkrete Bild-Inhalte gebunden bleibt und sich deshalb von einer primär inhaltlosen Kunst wie der Musik nur schwer assimilieren läßt. Die Aneignung des Wirklichen geschieht in einer Musik, die die sonore Vielfalt der Welt nicht nur verdoppeln möchte, eher indirekt - durch ihre Liaison mit den musikalischen Ausprägungen von Zeitgeist und Öffentlichkeit - und führt letzlich zur Auseinandersetzung mit ihren eigenen Strukturen und ihrer eigenen Geschichte: Komponieren wird zu einem in vielfältigen und fantasievollen Modellen vorgestellten Reflektieren über Musik. Die "Collage wie wir sie heute auffassen" (so sagte es Louis Aragon vor über 40 Jahren), ist darum, so sehr sie auch die gesamte bildende Kunst inzwischen bestimmt, in der Musik eher die Ausnahme.

    Die drei Exkurse ergänzen den Bereich der Collage um den in Kunst und Musik gleichermaßen vertretenen Typus der Décollage und machen außerdem auf den grundsätzlichen Unterschied zwischen dem kompositorischen Denken des Amerikaners Charles Ives und dem europäischen Collageprinzip aufmerksam. Darüber hinaus verdeutlichen sie die unterschiedlichen Formen der Wirklichkeitsaneignung, wie sie die Verfahren von Montage und Collage zwischen den beiden Polen der "Absoluten" und der Akustischen Kunst betreiben, am Beispiel eines Themas, das zu den zentralen Topoi der Moderne gehört und kaum zufällig auch am Beginn einer - wenn auch noch so rudimentären - musica futurista steht: der Großstadt.

    Klappentext

    Mit der Montage und der Collage haben sich neue ästhetische Kategorien etabliert, die den Beginn der künstlerischen Moderne definieren.

    Die von den Futuristen und Kubisten geschaffenen papiers collés kennzeichnen eine gemeinsame Tendenz zur Überschreitung der Kunstgrenzen, die einerseits musikalisch über Russolos arte dei rumori zur musique concrète und zur Akustischen Kunst der Gegenwart führt und sich andererseits der Musik als Klangkunst nähert.

    Demgegenüber sind die Sinn-Kollisionen der von Max Ernst in den 20er Jahren erfundenen Collage musikalisch nur bedingt einholbar. Die dadurch ausgelöste Auseinandersetzung mit bereits besetzten Materialien führt bei vielen Komponisten zur Reflexion über Wirklichkeit und ästhetischen Schein, über die Bedeutung der Rezeption für die Produktion, über Finden und Erfinden - kurz: zu Musik über Musik.


    ISBN 978-3-86596-207-2

    Register

    Namensregister


    A

    Adorno, Theodor W. 20, 22, 47, 49, 155, 156, 172
    Allende-Blin, Juan 72, 73
    Altmann, Peter 157, 158, 173
    Antheil, George 61, 107
    Aragon, Louis 9, 27, 36, 50
    Arp, Hans 103, 104, 118


    B

    Bach, Johann Sebastian 33, 34f., 110, 112, 117, 124, 127f., 130f., 142f., 144-146, 150, 153, 160ff.
    Beethoven, Ludwig van 32, 43, 44, 127, 130, 131, 139ff., 153, 158, 162, 163
    Benn, Gottfried 18, 48
    Berg, Alban 31, 33f., 153, 158f., 160, 164
    Berio, Luciano 26, 44, 143, 151-161, 168f., 172
    Berlioz, Hector 110, 132, 134, 153, 160
    Bloch, Ernst 21, 49, 161
    Boccioni, Umberto 55, 56, 91, 102
    Braque, Georges 37, 55, 96, 97-99, 118, 167, 175
    Brecht, Bertolt 16, 17, 21ff., 23, 49
    Budde, Elmar 33, 36, 50, 51
    Bürger, Peter 13f, 36, 47, 50


    C

    Cage, John 44, 45, 90
    Carra, Carlo 55, 56f., 95, 175
    Citroen, Paul 82, 102f, 121, 175
    Cocteau, Jean 19, 99f, 167


    D

    Delas, José Luis de 50, 82-85, 93
    Döblin, Alfred 11, 16, 18, 46, 48
    Dos Passos, John 11, 15f, 48
    Dufrêne, François 147f., 172


    E

    Eisenstein, Sergej 11, 12, 17, 20, 37f, 42., 46, 50, 64, 65
    Eisler, Hanns 20, 33f, 35, 107, 108
    Enzensberger, Hans Magnus 17, 18, 42, 140
    Ernst, Max 8, 10, 30, 36f., 38, 104-106, 115, 118f., 122, 140, 166, 167f., 176


    F

    Ferrari, Luc 79, 88-90
    Foss, Lukas 141-143, 147, 154, 168, 171
    Frisius, Rudolf 75, 77, 92


    G

    Griffith, David 11, 12
    Gris, Juan 43, 97, 99, 118
    Grosch,Nils 107, 108, 119
    Grosz, George 14, 109


    H

    Hage, Volker 40, 50
    Hahn, Ulla 18, 19
    Hains, Raymond 147f., 172
    Häusler, Josef 24, 26, 49
    Heartfield, John 14, 102
    Heißenbüttel, Helmut 41, 51, 81, 93
    Hendrix, Jimi 149, 150
    Henry, Pierre 43, 61, 76f., 79, 80-82, 87, 93
    Henze, Hans Werner 34, 132
    Hindemith, Paul 107, 108, 109f, 119, 130, 153, 158
    Hoddis, Jakob van 11, 73
    Höller, York 132-135, 169, 170, 172
    Hufschmidt, Wolfgang 44, 127, 143Ê, 158, 159, 170f, 173


    I

    Ives, Charles Edward 9, 25, 80, 110-117, 119


    J

    Joyce, James 11, 12, 15, 16, 26, 48, 125, 159


    K

    Kagel, Mauricio 24f, 26, 44, 51, 72, 139-141, 168, 171
    Kant, Immanuel 13, 47
    Klotz, Volker 13, 40, 47, 50
    Konoid, Wulf 23, 49, 126, 128, 170
    Krenek, Ernst 107, 108, 119
    Kupkovi č , Ladislav 150, 151


    L

    Lachenmann, Helmut 143-144, 147, 171
    Ligeti, György 24, 50, 128
    Lissa, Zofia 8, 46
    Lourié, Arthur 63, 66
    Lukácz, Georg 11, 46


    M

    Mahler, Gustav 25, 110f., 151-153, 154-161, 163f.
    Malewitsch, Kasimir 30, 62
    Mann, Thomas 13, 21, 28, 47, 49, 50
    Marinetti, Filippo T. 14f., 48, 57, 71 f., 74, 166
    Möbius, Hanno 12, 16, 43, 46, 47, 48, 51
    Mon, Franz 28f., 38f., 50
    Mossolov, Alexander 65-68
    Mozart, Wolfgang A. 10, 127f., 143f, 153, 163


    N

    Nauck, Gisela 163, 164, 173
    Nono, Luigi 23f., 35, 44


    P

    Pärt, Arvo 144-146, 147
    Picabia, Francis 19, 20, 48
    Picasso, Pablo 30, 37, 50, 55, 97, 99, 101, 165, 167
    Pinthus, Kurt 11, 46
    Piscator, Erwin 16, 17
    Pudowkin, Wsewolod 12, 37, 64


    R

    Rainer, Arnulf 30, 143, 1 46f. , 171, 173
    Reich, Steve 85-87
    Rihm, Wolfgang 169, 173 f.
    Roslawetz, Nikolai 63, 66
    Rotella, Mimmo 1 47f ., 151, 172
    Roters, Eberhard 56, 91, 99, 102, 105, 118
    Rühm, Gerhard 18, 28
    Russolo, Luigi 8, 57-61, 63, 68, 71, 75, 80, 91f, 93, 100, 166
    Ruttmann, Walter 16, 69ff, 72, 80f., 166
    Ruzicka, Peter 34, 35, 44, 50, 51, 154


    S

    Satie, Erik 19f., 49, 99-101, 118, 165, 167
    Schaeffer, Pierre 25, 49, 60f., 74-77, 79, 92
    Schatt, Peter W. 115, 119, 137, 167
    Schönberg, Arnold 33, 34, 35, 153, 157, 158, 159f., 163
    Schostakowitsch, Dmitrij 32f., 34, 35, 66
    Schnebel, Dieter 24f., 49, 154, 161-164, 173
    Schubert, Franz 131 f., 153, 154, 162f.
    Schumann, Robert 23, 32, 109, 154, 155, 163
    Schwitters, Kurt 14, 15, 101 f., 167
    Severini, Gino 55, 56, 57, 60f.
    Sklovsky, Viktor 17, 65
    Spies, Werner 37, 50
    Stegmann, Vera S. 21f., 49
    Stockhausen, Karlheinz 24, 25, 35, 44, 49ff, 87, 114, 127, 130, 132, 133, 135-139, 153, 168
    Strauss, Richard 32, 50, 127, 153, 159, 160
    Strawinsky, Igor 15, 20ff., 100, 109, 111, 118, 119, 131, 132, 153, 158, 160, 165


    V

    Vertov, Dziga 63-65, 68, 71, 72, 92, 166
    Vostell, Wolf 39f., 53, 54, 148, 175


    W

    Wagner, Richard 20, 34, 41, 47, 108, 112, 113, 128, 130, 131, 132, 163
    Wehmeyer, Grete 19, 20, 49, 99, 100, 118
    Weill, Kurt 22, 49, 80, 92, 107, 108
    Wellershoff, Dieter 41, 48, 51
    Wescher, Herta 62, 92, 148, 172
    Wolf, Ror 40, 50
    Wyschnegradsky, Ivan 63, 66


    Z

    Zender, Hans 26f., 49, 154
    Zimmermann, Bernd Alois 23, 26, 31, 34f., 44, 49, 123-132, 133, 135, 157, 169, 170
    Žmegač , Viktor 10, 13, 16, 40, 46f, 50



    Autor

    Hans Emons (Studium der Musikerziehung, Musikwissenschaft und Altphilologie) hat sich in Aufsätzen, Hörfunkreihen und in seinen Buchpublikationen Filmmusik - eine systematische Beschreibung (zusammen mit Helga de la Motte-Haber), Für Auge und Ohr: Musik als Film und Komplizenschaften mit den Funktionen der Musik im Spiel- und Dokumentarfilm, mit der filmischen Visualisierung autonomer Musik sowie mit den Beziehungen zwischen Musik und Kunst in der amerikanischen Moderne beschäftigt.