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    Orte des Lernens

    Lernwelten und ihre biographische Aneignung

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    Orte des Lernens
    Lernwelten und ihre biographische Aneignung

    Verlag:
    VS Verlag für Sozialw.  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: August 2008
    Seiten: 207
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 5 schw.-w. Abb., 5 schw.-w. Tab.
    Maße: 213x149x15
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Lernweltforschung
    ISBN: 3531161709
    EAN: 9783531161709

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    Rudolf Egger, Angela Pilch Ortega, Regina Mikula, Andrea Felbinger
    Einleitung 9
    Transformationsprozesse zwischen Subjektivität und Struktur
    Rudolf Egger
    Orte und Nicht-Orte der Bildung. Aneignungsprozesse als Rahmen und Rahmung lebensnahen Lernens 21
    Angela Pilch Ortega
    "Salir adelante". Widersprüchliche Relevanzstrukturen als Lernort 35
    Lernen als Aneignung von Welt
    Heide von Felden
    Zum Lernbegriff in biografietheoretischer Perspektive 47
    Regina Mikula
    Die Mehrperspektivität des Lernens in der Verortung und Rekonstruktion biografischer Veränderungsprozesse 59
    Andrea Felbinger
    Kohärenzorientierte Lernkultur als Beitrag zur Bildung von Subjekten 73
    Lernorte und Lernräume
    Sabrina Schrammel
    Überlegungen zur räumlichen Analyse von Bildungs- und Erziehungsprozessen 91
    Astrid Seitrecht
    Lernort Forschung - Selbstbeobachtung als Lernchance der Forschenden 101
    Simone Hess
    Innere Erfahrungsbilder als "Lern-Orte" für die Entwicklung einer elementarpädagogischen Professionalität. Biografische und sozio-emotionale Lernprozesse bei Erzieherinnen 113
    Michael Lönz
    Der Zweite Bildungsweg als Teil eines reversiblen Systems des lebenslangen Lernens? 127
    Digitale Medien und Lernen
    Sol Haring
    Dig the Digital. Wie Forscherinnen digitale Medien in ihre Lernwelt integrieren 139
    Isabel Zorn
    Konstruktionstätigkeit mit digitalen Medien als Konstruktion eines Lernraums 151
    Arbeit - Arbeitslosigkeit - Lernen
    Ulrike Kurth
    Aller Anfang ist leicht - Strategien zum Wiedereinstieg in Lernprozesse - Schwerpunkt "Frauenbildung" 169
    Maria Anastasiadis
    Biografisches Lernen durch medial erzeugte Selbstbilder. Empirische Rekonstruktionen des (Wieder)Findens der Poesie des Lebens im Zuge des Älterwerdens in der Arbeitsgesellschaft 181
    Christina Lind
    Von Ausgegrenzten. Ältere Arbeitslose im Zusammenhang mit Lebensbewältigung und Biografie 197
    Autoren und Autorinnen 209



    Klappentext

    Orte des Lernens

    Die Beiträge des Bandes diskutieren die Pluralisierung von Lernanlässen und Lernorten und richten dabei den Blick auf die jeweils von den Subjekten hergestellten Bezüge biografischen Lernens. Die einzelnen eingenommenen Forschungsperspektiven versuchen dabei zu klären, wie Menschen in ihren jeweils konkreten Lebenswelten Lern- und Bildungsanlässe herstellen und welche Konsequenzen daraus für die institutionell verwalteten Wissensordnungen abzuleiten sind. Die Autorinnen beschreiben anhand materieller wie nicht-materieller Lernorte, wie Lernanlässe von Individuen wahrgenommen werden und wie aus problematisierbaren Erfahrungen, aus der Vorläufigkeit von Wissen und der Bezogenheit auf lebensweltliche Handlungsstrukturen neue Lernformen erwachsen. Das Anliegen der Autorinnen dieses Bandes ist es demnach, die institutionellen und gesellschaftlichen Anforderungen innerhalb der von Alltagssubjekten geschaffenen Lernanlässe und -orte in ihren konkreten Sinngestalten verstehbar zu machen. Hierfür werden sehr unterschiedliche theoretische Ankerpunkte gewählt, die jeweils für die Erschließung biografischer Aneignungsprozesse bedeutsam sind. Gemeinsam ist ihnen, dass sie versuchen, das Phänomen Lernen in seinem dynamischen Spannungsverhältnis zwischen Subjektivität und Struktur zu beschreiben.


    ISBN
    978-3-531-16170-9

    Autor

    Autoren und Autorinnen

    Anastasiadis Maria, Maga. Drin., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Kontakt: maria.anastasiadis@uni-graz.at

    Egger Rudolf, Mag. Dr., Professor für Pädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Kontakt: rudolf.egger@uni-graz.at

    Felbinger Andrea, Maga., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Kontakt: andrea.felbinger@uni-graz.at

    Haring Sol, Maga. Drin., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Kontakt: sol.haring@uni-graz.at

    Hess Simone, M.A., Drin., wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Kontakt: hess@ph-ludwigsburg.de

    Kurth Ulrike, Drin., Dozentin im Weiterbildungskolleg des Landes NRW in Paderborn. Kontakt: ulrike.kurth@t-online.de

    Lind Christina, Maga., Mitarbeiterin im Arbeitsmarktservice Steiermark. Kontakt: christina.lind@ams.at

    Lönz Michael, Dr., Projektleiter des Westfälischen Forums für Kultur und Bildung e. V. in Bielefeld. Kontakt: Michael-Loenz@aol.com

    Mikula Regina, Maga. Drin., Assistenzprofessorin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Kontakt: regina.mikula@uni-graz.at

    Pilch Ortega Angela, Maga. Drin., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Kontakt: angela.pilch-ortega@uni-graz.at

    Schrammel Sabrina, Maga., wissenschaftliche Assistentin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien. Kontakt: sabrina.schrammel@univie.ac.at

    Seitrecht Astrid, Dipl. Pädin., Drin., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pädagogischen Institut der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Kontakt: astrid.seltrecht@uni-mainz.de

    von Felden Heide, Profin. Drin., Universitätsprofessorin für Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Kontakt: heide.von.felden@uni-mainz.de

    Zorn Isabel, Maga., Dissertantin an der Universität Bremen. Kontakt: zorn@sts.tugraz.at

    Vorwort

    Damit Lernprozesse auch tatsächlich als lebenslange und lebensnahe Handlungsformen gesehen werden können, sind auch die oft unspezifizierten Lernorte der Subjekte stärker in den pädagogischen Blick zu nehmen. Gerade für bildungsungewohnte Menschen spielen informelle Lernwelten eine große Rolle. Im Bildungsdiskurs müssen deshalb die hier wirkenden spezifischen Formen des Zugangs zum Lernen besser an die konkreten Lebenswelten angebunden werden. Erst dadurch können die konstitutiven, sinnhaften Dimensionen in Lernprozessen in ihren biographischen, sozialen und räumlichen Bedingungen wirksam werden. Lernen gibt sich solcherart als eine fundamentale Form praktischer Lebensbewältigung zu erken-nen, und wird dadurch auch wieder an die vielgestaltigen emanzipatorischen Bedeutungshorizonte von Bildung anschlussfähig.

    Reviews

    "Wer in diesem Band nach interssanten Anregungen und neuen Gedanken sucht, wird [...] mit Sicherheit fündig. Er enthält intelligente Verschränkungen von Blickweisen, überraschende Einsichten und perspektivische Überlegungen." REPORT - Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, 02/2009 "Die pädagogischen Expertisen des Bandes versammeln empirische und theoretische Daten über Lernvorgänge und stellen umfangreiche Anknüpfungsmöglichkeiten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung her." umwelt & bildung, 04/2008