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    Porträt Weiterbildung Deutschland

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    Porträt Weiterbildung Deutschland

    Autoren:

    Verlag:
    Bertelsmann W.  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Auflage: 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage.
    Erschienen: März 2009
    Seiten: 91
    Sprache: Deutsch
    Maße: 213x151x10
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Länderportrait Weiterbildung
    ISBN: 3763919708
    EAN: 9783763919703

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Vorbemerkungen7
    1Einleitung9
    2Historische Entwicklung15
    3Rechtliche Grundlagen22
    4Institutionen27
    5Finanzierung35
    6Angebote40
    7Teilnahme46
    8Personal55
    9Forschung und Lehre59
    10Internationale Kontakte66
    11Tendenzen und Perspektiven69
    12Anhang72
     12.1Literatur72
     12.2Glossar78
     12.3Ausgewählte Adressen82
    Verzeichnis der Tabellen, Abbildungen und der Übersicht86
    Register87
    Autoren91



    Vorwort

    Vorbemerkungen

    Bildung und Kultur gehören zu den Kernbereichen, in denen Ziele und Identitäten im zusammenwachsenden Europa gefunden und gefestigt werden. So ist das Leitziel der Europäischen Union, im Jahre 2010 die global gesehen wettbewerbfähigste wissensbasierte Region der Welt zu sein, eng verbunden mit den Bemühungen um das lebenslange Lernen in den Mitgliedstaaten. Gerade in Bildung und Kultur, insbesondere auch in der Weiter- und Erwachsenenbildung, bestehen aber zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union große Unterschiede.

    Die erste Fassung des hier vorliegenden "Porträts Weiterbildung Deutschland" ist 1994 veröffentlicht worden -und damit in einer Phase beginnender europäischer Bildungspolitik, in der sich Partnerschaften entwickelten, Diskurse und Projekte entstanden sowie Kenntnisse zusammengetragen wurden. Das meiste davon geschah mit Unterstützung der Europäischen Union, die in Programmen solche Kommunikationen und Produktionen förderte. Damals diente das Buch dazu, die Informationsinteressen der speziellen Projektpartner aus den europäischen Nachbarländern zu befriedigen, Hilfe zu bieten, das jeweils nationale Erwachsenenbildungssystem zu verstehen und Anknüpfungspunkte zu formulieren für eine engere Zusammenarbeit. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) hat diese Interessen zu der damaligen Zeit nicht nur für Deutschland realisiert, sondern - im weiteren Verlauf dann mit dem Europäischen Konsortium "European Research and Development Institutes of Adult Education" (ERDI) - für andere Länder realisiert (Frankreich, Griechenland, Österreich, Spanien, Schweiz, Dänemark, Rumänien und Finnland), schließlich auch in einem Band über die Europäische Union selbst. Diese kurzen Texte wurden außerordentlich begrüßt von all jenen, die praktisch in der Erwachsenenbildung arbeiten, aber auch von Studierenden sowie von denjenigen, die einen ersten Zugang zu der Erwachsenenbildung in dem jeweiligen Land suchten.

    Inzwischen haben sich die Dinge weiterentwickelt. Es gibt zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und ihren Bildungsbereichen vielfältige Kommunikationen, Verknüpfungen, Projekt- und Programmbeziehungen. Die Kenntnisse über die jeweiligen nationalen Systeme haben sich deutlich verbessert, es werden immer häufiger "Best-practice// -Modelle ausgetauscht und es wird gemeinsam nach Lösungen für gemeinsame Probleme gesucht. Auch das politische Geschehen in Europa, in dem nach dem Verfahren der offenen Koordinierung Indikatoren definiert und Benchmarks gesetzt werden, hat die Transparenz erhöht. Europaweite Verfahren wie der Bologna-Prozess haben auch in der Weiterbildung Europäer einander nähergebracht: Die Aktivitäten im Anschluss an das "Memorandum lebenslanges Lernen" (2000) sind hier ebenso zu nennen wie der Einsatz des "Adult Education Survey", der teilweise nationale Erhebungen ersetzen wird. Die geringe Kenntnis von- und die Neugier aufeinander aus den ersten Jahren europäischer Bildungspolitik sind damit in den Hintergrund getreten.

    Umso deutlicher wird dabei aber auch die Schwierigkeit, aktuelle und systematisch aufbereitete Daten über die jeweiligen Bildungssysteme zu erhalten. Gerade in der Erwachsenenbildung ist die Datenlage in allen europäischen Mitgliedstaaten eher dürftig, genauere Kenntnisse über diesen Bildungsbereich ergeben sich hauptsächlich durch langjährige Arbeit und damit erworbenes Wissen. Dem Bedürfnis nach einer knappen, übersichtlichen, systematischen und aktuellen Information über das jeweilige Bildungssystem dienen die "Porträts Weiterbildung" des DIE heute. Das innerhalb und außerhalb Deutschlands bestehende Interesse an einer solchen Informationsbroschüre über die deutsche Weiterbildung ist unübersehbar, belegt durch die Anzahl der verkauften Exemplare, aber auch durch die Übersetzungen von Vorauflagen im europäischen Raum (albanisch, englisch, französisch, polnisch, rumänisch, russisch, türkisch, ungarisch) und darüber hinaus (chinesisch, koreanisch). Ergänzend zur vorliegenden Printversion werden die herangezogenen Daten und Fakten in einem besonderen Servicebereich der DIE-Website zugänglich gemacht werden und dort jeweils aktualisiert erreichbar sein.

    Mit der erneuten und aktualisierten Auflage des "Porträts Weiterbildung Deutschland" verfolgt das DIE seine Aufgabe, Dienstleistungen für Wissenschaft und Praxis der Erwachsenenbildung zu erbringen. Dazu stellt es jeweils Informationen, Dokumente und Materialien zur Verfügung und disseminiert diese in Konferenzen, Arbeitsgruppen und Publikationen. Die Dienstleistungen des DIE stehen dabei jeweils in engem Zusammenhang mit seinen Forschungsarbeiten, die unverzichtbarer Bestandteil der Weiterbildungsforschung in Deutschland sind. So stützt sich der vorliegende Text auf die institutsinterne Arbeit zu den "Trends der Weiterbildung" (für 2008) und auf die Statistiken, die im DIE bearbeitet werden (zuletzt "Verbundstatistik 2006"; "Volkshochschul-Statistik 2007").

    Im Interesse einer weiteren Verbesserung des "Porträts Weiterbildung Deutschland" ist das DIE auch an Rückmeldungen der Leser/innen interessiert; bitte wenden Sie sich mit Fragen, Anregungen und Kommentaren direkt an meinen Co-Autor Peter Brandt (brandt@die-bonn.de).

    Ekkehard Nuissl von Rein
    Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

    Klappentext

    Mit dieser Ausgabe legt das DIE eine Aktualisierung des nunmehr in 4. Auflage erscheinenden Porträts der Weiterbildung in Deutschland vor. Eingearbeitet wurde aktuelles Zahlenmaterial zu zentralen Bereichen der Weiterbildung, so u.a. zum Angebot, zur Weiterbildungsbeteiligung, zu Institutionen und zum Personal.

    Zudem skizziert der Band die Geschichte der deutschen Erwachsenenbildung und informiert über rechtliche Grundlagen und Finanzierung.

    Vertreter/innen aus Wissenschaft, Bildungsplanung und -Verwaltung erhalten ebenso wie in der Weiterbildungspraxis Tätige eine grundlegende Orientierung zum Weiterbildungssystem in Deutschland sowie zu aktuellen und künftigen Entwicklungstendenzen.


    ISBN 978-3-7639-1970-3

    Register

    Register


    A

    Abschluss 20, 42, 44
    Adult Education Survey (AES) 14, 46f., 49, 50
    Adult Learning Documentation and Information Network (ALAD1N) 77
    allgemeine Weiterbildung 29, 41 f., 50, 78
    Arbeit und Leben 30f., 42-44, 55, 78, 83
    Arbeit/Arbeiterbildung 14f., 24, 30, 35, 66, 78
    Arbeitgeber 29, 32, 43, 55
    Arbeitsförderungsgesetz (AfG) 23, 32, 78, 81
    Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF) 83
    Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) 31, 44, 83
    Aufklärung 15, 18f.


    B

    Beamtengesetze 24
    Beratung 40, 58
    Berichtssystem Weiterbildung (BSW) 46, 50
    berufliche Weiterbildung 16, 19, 21, 29-32, 37, 41-43, 50, 52, 66, 69, 79f.
    Berufsausbildung 22f.
    Berufsbild 57
    Berufsbildungsgesetz 23
    Betrieb 29, 35, 37f., 41, 46, 49, 79, 81
    betriebliche Weiterbildung 16f., 30, 32, 42, 49, 56, 70, 79
    Betriebsverfassungsgesetz 24, 31
    Bezugswissenschaften 63f.
    Bildungsgutschein 81
    Bildungsprämie 36
    Bildungsstätte 19, 31, 42, 83
    Bildungsurlaub 25, 42, 79
    Bildungswerk 27, 31, 32
    Bologna-Prozess 59
    Bund/Bundesregierung 35, 39, 50
    Bundesagentur für Arbeit (BA) 23, 35, 37, 39, 70, 79f., 83
    Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung (AGEF) 83
    Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) 23
    Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 23, 63, 75, 79, 82
    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 83
    Bundesrepublik Deutschland 16, 18, 22, 27, 43, 80
    Bundesverband der Träger der beruflichen
    Bildung (BBB) 32
    Bund-Länder-Kommission (BLK) 11, 18, 72, 79


    C

    Coaching 32, 40


    D

    Dachverband der Weiterbildungsorganisationen (DVWO) 32, 84
    Deutsche Demokratische Republik (DDR) 9, 11, 18, 80
    Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE) 30, 44, 76, 84
    Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) 62f., 84
    Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) 63, 84
    Deutscher Bildungsrat 18
    Deutscher Bildungsserver 77
    Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) 30f., 79, 84
    Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV) 30, 44, 76, 81, 84
    Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) 44, 47, 54f., 59, 62, 65f., 76-79, 82
    Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) 63, 77, 82 duales System 12
    dvv international 75, 78, 82


    E

    Ehrenamt 55, 79
    Europäische Union 9, 21, 26, 35, 66f.
    Europarat 67
    European Association of the Education of Adults (EAEA) 66
    European Master of Adult Education (EMAE) 59
    European Research and Development Institutes of Adult Education (ERDI) 66
    European Society for Research on the Education of Adults (ESREA) 66
    European Universities Continuing Education Network (EUCEN) 67
    EUROSTAT 68
    Eurydice 78


    F

    Familienbildungsstätte 31
    Fernlehrinstitute 27, 32
    Fernunterricht 22, 32, 79f., 82f.
    Fernunterrichtsschutzgesetz 23, 80, 82
    Finanzierung 35, 37, 70f.
    Föderal ismusreform 21, 79f.
    Förderprogramme (europäische) 26, 67
    formale Bildungsgänge 42, 46f., 80
    Forschung 21, 59, 79
    Fortbildung 16, 18f., 23f., 43, 46, 78, 80, 82
    Forum Distanc-E-Learning 32, 84
    freiberufliches pädagogisches Personal 55, 80


    G

    Gemeinsame Wissenschaftskonferenz 79, 84
    Genderdimension 52, 54f.
    Gesetze 22, 24f., 38
    Gewerkschaft(en) 16f., 19, 24, 27, 29-32, 42f., 56, 70, 78f.
    gewerkschaftliche Erwachsenenbildung 17, 30
    Grundbildung 43, 69


    H

    Hartz-Reformen 19, 37, 81
    hauptberufliches Personal 55-57, 80
    Heimvolkshochschule 17, 31
    Hessisches Landesinstitut für Pädagogik (HELP) 82
    historische Entwicklung 15-21
    Hochschulen 22f., 31, 56, 70
    Hochschulrahmengesetz 23, 31
    Honorarkräfte 55f., 80


    I

    informelles Lernen 34, 46f., 70, 80
    Info-Web Weiterbildung 77
    Inklusion/Exklusion 69
    Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) 83
    Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 79, 82
    Integrationskurs 53
    International Council for Adult Education (ICAE) 66
    International Society for Comparative Adult Education (ISCAE) 67
    internationale Dimension 14, 21, 26, 46, 66


    K

    Kammern 32, 42, 84
    Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) 30, 44, 76, 78, 85
    Kerncurriculum 62
    Kirche(n) 19, 22, 24, 27, 31, 43, 55f.
    kommerzielle Erwachsenenbildungseinrichtungen 32
    Kommunen 35, 39
    Kompetenz 14, 21, 26
    konfessionelle Erwachsenenbildung 14fv 17, 21, 26, 29, 31, 42, 47, 55, 57, 70
    kulturelle Bildung 411, 80
    Kultusministerkonferenz (KMK) 11, 80, 85


    L

    Länder 11f., 21, 35, 37, 39, 80
    - Baden-Württemberg 25, 39
    - Bayern 22, 25, 39
    - Berlin 15, 25, 27
    - Brandenburg 22
    - Bremen 25, 29
    - Hamburg 25, 27, 29
    - Hessen 25, 37
    - Mecklenburg-Vorpommern 25
    - Niedersachsen 25
    - Nordrhein-Westfalen 22, 25, 31, 37
    - Rheinland-Pfalz 39
    - Sachsen 22, 25
    - Sachsen-Anhalt 22, 29
    - Schleswig-Holstein 22, 25
    - Thüringen 25
    Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) 83
    lebenslanges Lernens 12, 67, 69, 80
    Lehrende 37, 55, 58, 70
    Lehrerfortbildung 56
    Leibniz-Gemeinschaft 62
    Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) 63, 82
    Lernberatung 21


    M

    Marketing 58
    Medien 40, 46, 81
    Migranten/Migration(shintergrund) 9, 11 f., 53
    Milieus, soziale 53
    Mindestlohn 58


    N

    Nachholen von Schulabschlüssen 42, 46f.
    National Institute of Adult Continuing Education (NIACE) 75f.
    Nationaler Bildungsbericht 63
    nebenberuflich Beschäftigte 56, 58, 80
    Netzwerk 21, 34, 71
    neue Bundesländer 51, 55
    non-formale Bildung 42, 46f., 81


    O

    öffentliche Hand 81
    Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) 14, 68
    Organisationsentwicklung 58


    P

    Parteien 29
    Personal 55-57
    PIAAC 14, 68
    PISA-Studien 14
    politische Bildung 17, 20, 31, 41-43, 55, 66, 81
    private Anbieter 33
    Professionalisierung 18, 32, 58
    Profil-PASS 21, 47, 70


    Q

    Qualifikation 79
    Qualifikationsrahmen 21, 26, 58
    Qualifizierung 32, 43, 51, 58, 81
    Qualität(sentwicklung) 18, 20, 33, 37, 58, 70f., 81


    R

    Regionen 67


    S

    Schweizerischer Verband für Weiterbildung (SVEB) 76, 78
    selbstgesteuertes Lernen/Selbstlernen 40, 46f., 69, 81
    Selbstständige 55
    Sozialgesetzbuch (SGB) 32, 37f., 41, 81
    Sprachenlernen 42f., 45
    Studiengänge 57, 59
    Studium 47
    Subsidiarität 18, 20, 26, 71, 81


    T

    Teilnahme siehe Weiterbildungsbeteiligung

    Träger 17, 20, 22, 29, 81
    Trainer 32


    U

    Übergänge 12, 69
    Umschulung 18f., 23, 43, 78, 81 f.
    UNESCO 67
    Unternehmen siehe Betrieb URANIA 19


    V

    Verband 30
    Verbundstatistik 8, 44, 55-57
    Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) 31, 85
    Volksbildung 15, 19, 76, 81
    Volkshochschule 16f., 19, 22, 27, 30f., 33, 37f., 40-44, 54-56, 76, 81 f.


    W

    wbmonitor 40, 42, 63
    WeGeBAU 38
    Weimarer Republik 16f.
    Weiterbildungsbeteiligung 36, 46, 69f.
    Wirtschaft 66
    Wissenschaft (der Erwachsenenbildung) 59, 64, 79


    Z

    Zertifikat 42, 69, 79, 80
    Zertifizierung 82
    Zuwanderungsgesetz 53
    zweiter Bildungsweg 82



    Autor

    Autoren

    Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl

    Professor im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen und wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung in Bonn, nuissl@die-bonn.de

    Dr. Peter Brandt

    Leiter des Daten- und Informationszentrums (DIZ) im Deutschen Institut für Erwachsenenbildung in Bonn; verantwortlicher Redakteur der DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, brandt@die-bonn.de