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Spektrum-Akademischer Vlg Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhaltsverzeichnis | ||||||
| Kapitel I | Graphisches Inhaltsverzeichnis - sortiert nach den zu erlernenden fortgeschrittenen Labortechniken | 1 | ||||
| Kapitel II | Sicherheitshinweise und Vorbereitung organisch-chemischer Reaktionen | 45 | ||||
| Kapitel III | Protokollierung organisch-chemischer Reaktionen | 50 | ||||
| Kapitel IV | Ausgewählte Arbeitstechniken im Fortgeschrittenenpraktikum (in alphabetischer Reihenfolge) | 60 | ||||
| Kapitel 1 | Titration von Metallorganylen und Darstellung der dazu benötigten Indikatoren | 87 | ||||
| Kapitel 2 | Reaktionen mit Li-Organylen | 91 | ||||
| Kapitel 3 | Reaktionen von Li-Enolaten und verwandten C-Nucleophilen | 129 | ||||
| Kapitel 4 | Reaktionen mit Boranen | 157 | ||||
| Kapitel 5 | Asymmetrische Sharpless-Epoxidierungen | 171 | ||||
| Kapitel 6 | Asymmetrische Sharpless-Dihydroxylierungen | 217 | ||||
| Kapitel 7 | Alkohol->Aldehyd- und Alkohol-> Keton-Oxidationen | 236 | ||||
| Kapitel 8 | Reduktionen mit komplexen oder einfachen Metallhydriden | 241 | ||||
| Kapitel 9 | Reduktionen mit sich auflösenden Metallen | 275 | ||||
| Kapitel 10 | Reduktionen mit niedervalenten Metallverbindungen | 297 | ||||
| Kapitel V | R- und S-Sätze der verwendeten Chemikalien | 309 | ||||
| Kapitel VI | Graphisches Inhaltsverzeichnis der Reaktionssequenzen | 333 | ||||
| Kapitel VII | Index der Arbeitstechniken | 365 | ||||
| Kapitel VIII | Index der Reaktionsweisen (inkl. Namensreaktionen und Namensreagenzien) | 368 | ||||
| Kapitel IX | Index der Zielstrukturen (Synthesemethodenverzeichnis) | 372 | ||||
Vorwort oder Warum ein neues Praktikumsbuch?
Dies ist der Band "Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum" des dreibändigen Gesamtwerks Praktikum Präparative Organische Chemie. Es erscheint in der folgenden Partitionierung:
Organisch-Chemisches Grundpraktikum - Grundlegende Synthesetechniken in der Themenfolge des Lehrbuchs "Reaktionsmechanismen - Organische Reaktionen, Stereochemie, moderne Synthesemethoden" bildet Band 1. Dieses Werk wendet sich an Studierende des universitären Grund oder Bachelor-Studiums Chemie, an Chemie-Studierende an Fachhochschulen, an Chemielehrer/-innen oder auch zu Trainingszwecken an künftige Jugend-forscht oder Chemieolympiaden-Teilnehmer/-nen. Probeseiten finden Sie unter www.spektrum-verlag.de .
Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum - Fortgeschrittene Experimentiertechniken behandelt als Band 2 - Sie halten diesen gerade in den Händen - das Arbeiten mit empfindlichen Reagenzien und im kleinen Maßstab. Dieser Band ist für alle Chemie-Studierenden gedacht, die in ihrem zweiten Organik-Praktikum umsetzen, was zwar oft schon Vorlesungsgegenstand niedrigerer Semester war, aber zu anspruchsvoll für Anfänger/-innen-Hände gewesen wäre: Hydroborierungen, der Einsatz von Gilman-Cupraten, Reaktionen in flüssigem Ammoniak, eine Swern-Oxidation, Sharpless-Epoxidierungen u. v. a. m.
Organisch-Chemisches Schwerpunktpraktikum beschreibt als Band 3 die State-of-the-Art-Experimentierkunst am Beispiel von Asymmetrischer Katalyse. Dieser Band richtet sich an diejenigen, die jetzt schon wissen, dass es sie auf Dauer in die Präparative Organische Chemie zieht, und an diejenigen, die sich von Top-Reaktionen für die Präparative Organische Chemie begeistern lassen wollen - also an Studierende im Hauptstudium oder im Masterstudiengang -, und natürlich auch an diejenigen, die bereits in der Organischen Synthese angekommen sind, also an Diplomanden/-innen, Doktoranden/-innen und Praktiker/ -innen in der Industrie. Auch hiervon empfehlen wir Probeseiten unter www.spektrum-verlag.de .
570 Versuche beschreibt unser Praktikum Präparative Organische Chemie insgesamt. Jeder von ihnen hat sich in Freiburg unter Praktikumsbedingungen bewährt (wir können das schwören!), und jeden beschreiben wir einzeln1 und in allen erforderlichen Details. Unser Gesamtangebot besteht aus 250 Vorschriften für Einsteiger/-innen2 in Band 1, 220 Transformationen auf avanciertem Niveau in Band 2 und 100 Reaktionen, die das high end zeitgenössischen Experimentierens erreichen, in Band 3.
Das Praktikum Präparative Organische Chemie enthält als reines Praktikumsbuch so gut wie ausschließlich Spezifizierungen von Reaktionsdurchführungen. Es will an keiner Stelle ein Theorie-Lehrbuch sein. Es will auch in keinem Band schildern, was kumulativ die Bestandteile fundamentaler oder arrivierter organischchemischer Experimentiertechnik sind. Ebensowenig wird in diesem Werk der physikalisch-chemische Hintergrund organisch-chemischer Laboratoriumstechnik erläutert (wiewohl jede dieser Techniken beschrieben wird). Diese Konzeption unterscheidet dieses Praktikumsbuch ganz grundlegend von den meisten bisherigen, und das ist pure Absicht: Unsere Materialbeschränkung entspringt der bewussten Konzentration auf unser Hauptziel, funktionierende Versuchsvorschriften zum Vorteil aller weiterzugeben.
Dieses Ziel des Praktikums Präparative Organische Chemie ist unseres Erachtens so wichtig, so umfänglich, so anspruchsvoll und so eigenständig, dass es Schaden genommen hätte, wenn wir es durch den Einbau von Abschweifungen der geschilderten Art verwässert hätten.3 Solche "Abschweifungen" hätten nach unserer Einschätzung der Leserschaft, die uns am Herzen liegt - Wissenschaftlern/innen in spe -, auf ähnliche Weise eine ungebetene Diversität geboten, wie ein (fiktives!) Kochbuch von Paul Bocuse, das zwar angehende Chefs de cuisine ansprechen will, aber außer dem Kerngeschäft Kochkunst à la française umfängliche Exkurse über den Cro-Magnon-Menschen, die Ära Napoleon und die Fünfte Republik einstreut. Anders ausgedrückt teilen wir sinngemäß die Erwartungshaltung von denjenigen, die allsommerlich die Berichterstattung von der Tour de France (sofern es nochmals eine gibt...) verfolgen und in diesem Rahmen zuvörderst vom Rennverlauf hören wollen und nicht von den Geschmacksrichtungen des Weins am Straßenrand oder dem Baustil der Schlösser im Blickfeld des Reporters im Hubschrauber.
Der Spagat zwischen Theorie und Praxis also, zu dem als Pflichtübung fast alle im deutschsprachigen Raum eingeführten Organik-Praktikumsbücher deren Besitzer/innen auffordern, indem sie Erläuterungen zum theoretischen Hintergrund und Experimentiervorschriften miteinander verquicken, wird also fortan höchstens noch Kür oder unnötig - nämlich dann, wenn Sie unserem Vorschlag folgen: Bevorzugen Sie unverbogene Standbeine, aber deren zwei! Nutzen Sie also ein lupenreines Theoriebuch - beispielsweise "Reaktionsmechanismen - Organische Reaktionen, Stereochemie, moderne Synthesemethoden" - in Kombination mit dem hier vorgelegten lupenreinen Praktikumsbuch. Das empfehlen wir insbesondere auch deshalb, weil die Themenfolge der Kapitel 1 - 13 in besagtem Theoriebuch und in Band 1 des Praktikums Präparative Organische Chemie dieselbe ist.
Weitere Charakteristika des Praktikums Präparative Organische Chemie in 3 Bänden sind:
Das Gesamtwerk ist ein didaktisch aufgebautes, innerhalb jedes Einzelbandes und über die Band-Grenzen hinweg stimmiges und aus drei Schwierigkeitsstufen aufgebautes Ganzes.
Die augenfälligsten Unterschiede zwischen der Präparate-Auswahl und -Ordnung in unserem Buch im Vergleich zu Konkurrenzprodukten sind in unserer eigenen Wahrnehmung:
Band 1 ist eindeutig nach Reaktionsmechanismen gegliedert. Dadurch werden im Besonderen auch die vielfältigen Reaktionsweisen der (mehreren!) Verbindungsklassen, die eine C=0-Doppelbindung enthalten, konsequent systematisiert - ebenso wie in dem o. g. Mechanismen-Lehrbuch. Auf diese Weise in acht Abschnitte feingegliedert wird die Chemie dieser Verbindungsklassen weitaus verdaulicher, als wenn sie Ingredienz nur scheinbar einheitlicher Potpourris unter allumfassenden Titeln wie "Chemie von Carbonylverbindungen" ist;
in Band 2 ist die Vermittlung fortgeschrittener Experimentiertechniken eine unseres Wissens bislang ungenutzte, aber für Studierende äußerst wertvolle Richtschnur. Mit eben dieser Akzentuierung stellen wir das Arbeiten mit Li-Organylen, Cu-Organylen, Li-Amiden, Li-Enolaten, in flüssigem Ammoniak und mit "niedervalentem" Titan, komplexen Metallhydriden, Hydroperoxiden (Sharpless-Epoxidierungen!) oder Ozon sowie anderem mehr vor;
Band 3 ist als Praktikumsbuch zur Asymmetrische Katalyse unseres Wissens weltweit ein Novum;
alle Bände zeigen überdies, wie sich Moleküle in den Händen eines Synthetikers verändern lassen und wie auf diese Weise aus anfänglich strukturell Einfachem Schritt für Schritt Komplexe(re)s erwächst. Das gilt ganz besonders für die zahlreich enthaltenen Synthese-Sequenzen: Mit sechs Stufen in Folge ist in dieser Hinsicht die Synthese von S-konfiguriertem Ibuprofen das "Spitzenangebot" von Band 1. Band 2 enthält Sequenzen dieses Umfangs schon beinahe routinemäßig. Daraus ragt die eine oder andere Aufgabe noch heraus, unter anderem eine achtstufige Totalsynthese von 2R,3SNorsphingosin. Band 3 schließlich veranschaulicht die Genese hochfunktionalisierter Moleküle und das, was sie als Liganden synthetisch zu bewirken gestatten, an Reaktionsensembles aus dem Bereich der Asymmetrischen Katalyse. Letztere umfassen mehrfach bis zu elf oder zwölf zusammengehörige Synthesestufen.
Jeder Band bietet eine derart große Stoffvielfalt, dass alle Praktikumsaufgaben stark individualisiert werden können. Bei den heute üblichen hohen Studierendenzahlen könnten zwar andere große Universitäten ebensowenig wie wir selbst an der Universität Freiburg behaupten, dass der Umfang des jeweiligen Präparatekanons es zulasse, dass jeder Praktikumsteilnehmer andere Präparate "koche". Nichtsdestoweniger machen wir sowohl auf dem Grund als auch auf dem Fortgeschrittenpraktikums-Niveau einen Vorschriftenfundus verfügbar, aus dem sich 8-12 vollkommen unterschiedliche Präparategruppen zusammenstellen lassen. Auf diese Weise wappnen wir jeden Benutzer dieser Bücher en passant mit einer Methodensammlung, die beim Lernen und Experimentieren weit über die jeweilige Praktikumsdauer hinaus von ganz erheblichem Nutzen sein sollte
Auf eine Hauptschwierigkeit eines Praktikumsbuchs stößt traditionell, wer ein bestimmtes Reaktionsbeispiel darin wiederfinden möchte und nicht mehr weiß, wo es abgedruckt ist. Noch schlimmer dran ist, wer einen bestimmten Reaktionstyp darin sucht, aber nicht weiß, ob er überhaupt vertreten ist. Um im Praktikum Präparative Organische Chemie dem Ideal "wer suchet, der findet" so nahe wie möglich zu kommen, widmeten wir der Auffindbarkeit aller darin vertretenen Reaktionen besonders große Sorgfalt. Mit jeweils zwei graphischen Inhaltsverzeichnissen und jeweils zwei Stichwortverzeichnissen (erstens: Reaktionsweisen und Namensreaktionen; zweitens: Synthesemöglichkeiten; in Band 2 zusätzlich drittens: Fortgeschrittene Experimentiertechniken) haben wir derlei Unauffindbarkeitsprobleme hoffentlich eliminiert.
Wir sechs Freiburger bzw. Ex-Freiburger Autoren wünschen Ihnen viel Spaß und wenig Frustration bei der praktischen Organischen Chemie!
Freiburg im Breisgau bzw. Münster/Westfalen, im Juni 2008
Reinhard Brückner, Stefan Braukmüller, Hans-Dieter Beckhaus, Jan Dirksen, Dirk Goeppel und Martin Oestreich
Vorwort zum Band
Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum
Zum Organisch-chemischen Fortgeschrittenenpraktikum wird zugelassen, wer das Organisch-chemische Grundpraktikum absolviert hat und nach diesem Zeitpunkt bereits weiterführende Lehrveranstaltungen der Organischen Chemie besucht hat - oder auch nicht, denn in nicht wenigen Universitäten kann man in unmittelbarer Aufeinanderfolge am Grund- und Fortgeschrittenenpraktikum teilnehmen. Weil die letztere Modalität auch an der Universität Freiburg zutrifft, wurde hier ein Fortgeschrittenenpraktikum entwickelt und zur Grundlage dieses Bandes 2 Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum unseres Praktikums Präparative Organische Chemie gemacht, das nahezu ausschließlich auf Reaktionsweisen beruht, für die die Theorie bereits im Grundstudium vorgestellt wird oder dort vorgestellt werden könnte.
Nichtsdestoweniger ist das, was in Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum steht, experimentell ganz erheblich anspruchsvoller, als was der Vorläuferband Organisch-Chemisches Grundpraktikum beschreibt. Das Alleinstellungsmerkmal von Band 2 ist nämlich, dass er mit dem zentralen Ziel einer "systematischen Vermittlung fortgeschrittener Experimentiertechniken der Organischen Chemie" zusammengestellt wurde, einem Konzept, das darauf zugeschnitten ist, Ihnen als Praktikanten den größtmöglichen Lerngewinn zu verschaffen! Diesen didaktischen Fokus haben konkurrierende Praktikums- und Praktikumsbuch-Designs nicht.
Wir sind der Überzeugung, dass möglichst alle Chemiestudierenden einmal mit so empfindlichen Reagenzien wie Lithiumorganylen, Gilman-Cupraten oder LiAlH4 gearbeitet haben sollen. Auch sollten sie hydroboriert oder katalytisch hydriert, anspruchsvolle Umsetzungen wie Birch-Reduktionen, McMurry-Reaktionen oder Ozonolysen durchgeführt und mit den eigenen Händen eine von Sharpless' Nobelpreis-gewinnende Asymmetrische Oxidationen - die Asymmetrische Epoxidierung von Allylalkoholen oder die Asymmetrische cis-vic-Dihydroxylierung von Olefmen - realisiert haben. Das Tableau der von uns in Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum detailliert geschilderten Experimentiertechniken für Fortgeschrittene lässt sich folgendermaßen skizzieren:
Arbeiten mit Metal lorganylen ...
...nämlich mit Li-, Cu-, Mg-, Si, Zn- und B-Organylen Arbeiten mit Edelmetallkatalysatoren Arbeiten mit nicht-stabilisierten Enolaten ...
...nämlich mit Li-Enolaten, einem B-Enolat und "ungewöhnlichen" Enolaten Arbeiten mit starken Basen ...
...nämlich mit Alkalimetallamiden, NaH oder KH Arbeiten mit Reduktionsmitteln ...
...nämlich mit Alkalimetallen, einfachen und komplexen Metallhydriden, elementarem
Wasserstoff, Zink, Sm(II) oder "niedervalen tem" Titan Arbeiten mit Oxidationsmitteln ...
...nämlich mit Ozon, Hydroperoxiden, hypervalenten Iodverbindungen, aktiviertem DMSO, Schwermetalloxiden, Wasserstoffperoxid oder mit den Oxidantien von Redoxkondensationen nach Mukaiyama
Arbeiten in flüssigem Ammoniak
Arbeiten unter Schutzgas und bei rigorosem
Feuchtigkeitsausschluss ...
... nämlich am Inertgas oder Inertgas/ Vakuum-Wechselrechen, bei der Spritzen Septum-Technik, beim "Ausheizen" von Reaktionsgefäßen, "Entgasen" von Lösungsmitteln und "Umdrücken" von Lösungen mittels Transferkanüle
Das Auftaktkapitel dieses Buchs listet in Form eines graphischen Inhaltsverzeichnisses auf, welche von insgesamt 40 "Arbeitstechniken" anhand der Durchführung welcher der insgesamt 221 Reaktionen erlernt werden können. Ab Seite 60 werden die wichtigsten experimentellen Aspekte außerdem losgelöst von konkreten Reaktionsbeispielen ganz im Detail in Wort und Bild erläutert.
Was die Perspektive von Praktikanten betrifft, sich auf der Basis von Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum zum Experimentierprofi zu entwickeln, wirkt die Tatsache, dass mehr als 200 der darin geschilderten Reaktionen Bestandteil einer Synthesequenz sind, ebenso verlockend wie herausfordernd: Beschrieben werden elf 2Stufensynthesen, zwölf 3 -Stufensynthesen, fünf 4Stufensynthesen, sieben 5 -Stufensynthesen, neun 6-Stufensynthesen, drei 7Stufensynthesen. Die 8-stufïge Totalsynthese von enantiomerenreinem Norsphingosin dürfte Einmaligkeitscharakter in einem Organisch-chemischen Fortgeschrittenenpraktikum haben. Unser Längenrekordhalter ist jedoch die 10-Stufensynthese eines Polyketidbausteins (Sequenz 21).
Die Mehrzahl der Präparate aus Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum muss unter Inertgas und bei rigorosem Ausschluss von Feuchtigkeit hergestellt werden. Schon diese Rahmenbedingungen tragen dazu bei, dass Glas oder Einwegspritzen als Routinegeräte im Praktikum einziehen. In Anbetracht der typischerweise kleinen und manchmal sogar sehr kleinen Ansätze, die dieser Band beschreibt, ist im Übrigen das Arbeiten mit Spritzen ein essentieller Bestandteil des gelehrten Experimentierens. Solches Arbeiten in (sehr) kleinem Maßstab spart außerdem Chemikalien, schont das Zeitbudget der Praktikanten und ermöglicht, dass die Aufarbeitung der Reaktionsgemische standardmäßig mit einer Reinigung des Reaktionsprodukts mittels Flash-Chromatographie abschließt. Im Idealfall erlernen in dieser Weise angeleitete Studierende während ihres Fortgeschrittenenpraktikums also die Grundzüge aller Experimentiertechniken, die typisch für das Arbeiten "eines Tages" in einem Forschungslabor als Mitarbeiterpraktikant, Diplomand oder Doktorand sind.
Es ist üblich, dass ein Spektroskopieseminar über die "Strukturaufklärung mit NMR-Spektroskopie und flankierenden Methoden" oder mit einer ähnlichen Thematik ein Organisch-chemisches Fortgeschrittenenpraktikum begleitet oder ihm vorausgeht. Das schafft die Voraussetzung dafür, dass alle Reaktionsprodukte des Bandes Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum von den Praktikumsteilnehmern NMR-spektroskopisch charakterisiert werden können. Damit die entsprechenden Spektreninterpretationen eigenständig vorgenommen werden müssen und nicht aus diesem Praktikumsbuch übertragen werden können, verzeichnet das Letztere gar keine NMR-Daten; dieser Umstand ist also Absicht statt Unterlassungssünde.
Mit dem Ensemble der "Kochvorschriften" für die variantenreich komponierten Mehrstufenpräparate von Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum erwerben Sie als Praktikant natürlich auch eine Methodensammlung, die Ihnen in Ihrer jetzigen Phase zunehmenden Vertrautwerdens mit der Organischen Chemie von ebensolchem Nutzen sein sollte wie bei weiterem Experimentieren zu einem späteren Zeitpunkt Ihrer Karriere.
Um den Wert dieses Werkes in Bezug auf die zuletzt genannte Zielsetzung und überhaupt zu optimieren - nämlich für all diejenigen Situationen, in denen man hierin etwas Bestimmtes sucht -, finden sich unsere Einzelreaktionen und Mehrstufenpräparate zunächst auf zehn Kapitel verteilt:
1) Darstellung von Indikatoren zur Titration von Metallorganylen
2) Reaktionen von Li-Organylen
3) Reaktionen von Li-Enolaten und verwandten C-Nucleophilen
4) Reaktionen mit Boranen
5) Asymmetrische Sharpless-Epoxidierungen
6) Asymmetrische Sharpless-Dihydroxylierungen
7) Alkohol-> Aldehyd- und Alkohol->Keton-Oxidationen
8) Reduktionen mit komplexen oder einfachen Metallhydriden
9) Reduktionen mit sich auflösenden Metallen
10) Reduktionen mit niedervalenten Metallverbindungen1
Jede dieser Kapitelüberschriften verrät zwar, welche Reaktionsweise in den darauffolgenden Beschreibungen auf alle Fälle enthalten ist. Sie lässt jedoch zwangsläufig offen, welche Reaktionsweise(n) ggf. darüber hinaus beschrieben wird bzw. werden: Bei jeder Reaktionssequenz sind das mehrere, und nur eine kann überschriftbestimmend sein. Dieses Dilemma und sämtliche weiteren Suchanliegen "wo finde ich was in diesem Band?" konnten wir hoffentlich dadurch ausräumen, daß wir die folgenden zusätzlichen Orientierungshilfen implementierten:
1) ein graphisches Inhaltsverzeichnis, das nach den zu erlernenden fortgeschrittenen Labortechniken gegliedert ist (s. o.; Seite 1 ff.)
2) ein graphisches Inhaltsverzeichnis, das jede Reaktionssequenzen als Einheit zeigt (Seite 333 ff.)
3) einen alphabetischen "Index der Arbeitstechniken" (Seite 365 ff.)
4) einen alphabetischen "Index der Reaktionsweisen (inkl. Namensreaktionen und Namensreagenzien)" (Seite 368 ff.)
5) einen alphabetischen "Index der Zielstrukturen (Synthesemethoden-Verzeichnis)" (Seite 372 f.)
Wir sind eigentlich sicher, dass wir mit diesen Maßnahmen in punkto (Wieder)Auffmdbarkeit keine Wünsche offenließen. Sollten Sie, liebe Nutzer dieses Bandes, anderer Ansicht sein oder weitere Verbesserungsvorschläge haben: Lassen Sie uns diese bitte wissen!
Erst beim Aufbereiten unserer viel(!)jährigen Praktikumserfahrung zu diesem Band Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum stellte sich heraus, dass diese Verbindungen einerseits selten oder nie (!) als Praktikumsaufgaben ausgegeben und die erfolgten Vergaben andererseits nicht eindeutig dokumentiert worden waren. Um ein wahrhaft "verlässliches Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum " zu veröffentlichen, mussten wir auf den Einschluss dieses Kapitels 11 verzichten - vorerst: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben" lautet in dieser Hinsicht unser Arbeitsprogramm ...
| 1 | Wir tragen damit der ebenso unangenehmen wie verbreiteten Erfahrung Rechnung, wonach allgemeine Versuchsvorschriften zwar immer Platz sparen, aber keineswegs so universell zutreffen, wie man vielleicht glaubt. | |
| 2 | Ab hier verzichten wir im Regelfall auf die "politisch korrekte Parallelsprache" (Chemiker und Chemikerinnen) ebenso wie auf die "politisch korrekte Neutralsprache" (Studierende), und zwar des einfachst möglichen, d. h. am besten verständlichen Ausdrucks halber. M. a. W. formulieren wir Sexu-unabhängige Sachverhalte fortan auch dann im Genus maskulin, wenn wir ausdrücklich "Männlein und Weiblein" meinen. | |
| 3 | Derlei "Abschweifungen" halten wir allein schon deshalb für unnötig, als es für jeden der genannten Teilaspekte bereits einschlägige und qualitativ hochwertige Literatur gibt. | |
| 1 | Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Jahrelang beinhaltete das Freiburger Fortgeschrittenenpraktikum ein "Kapitel 11 : Synthese von Dipeptiden". Dieses illustrierte - vertiefend und ausbauend -, was unser Grundstudium zu den Themenfeldern "Carbonsäureaktivierung", "Anbringen und Abspalten von Schutzgruppen" und "Peptidsynthese" angerissen hatte, am Beispiel von Lösungs oder Festphasensynthesen der folgenden Zielmoleküle: |
Auf dem Weg zum Profi im Organik-Labor
Wem das Organisch-Chemische Grundpraktikum gefallen hat, ist herangereift, sein Experimentiervermögen im Organisch-Chemischen Fortgeschrittenenpraktikum auf neue Höhen zu treiben. Wir empfehlen, sich hierzu des Bandes Organisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum - Empfindliche Reagenzien und kleiner Maßstab zu bedienen, den Sie gerade in der Hand halten. Sein zentrales Anliegen ist die Vermittlung fortgeschrittener Experimentiertechniken anhand von 16 herausfordernden Einzelreaktionen und 49 Reaktionssequenzen à 2-10 Stufen im Umfeld der folgenden Themenbereiche:
Aus einem Fundus von 221 Stufen können vielerlei unterschiedliche individuelle Praktikumsprogramme zusammengestellt werden. 15 Stufen sind nach unserer Erfahrung in einem einsemestrigen Nachmittagspraktikum bequem realisierbar. Jede Versuchsvorschrift ist mit der Geräteausstattung eines Praktikumssaals umsetzbar. Jede (!) hat sich auch schon im Fortgeschrittenenpraktikum der Universität Freiburg bewährt. Selbst wenn der Hauptzweck der ausgewählten Versuche ist, die zahlreichen fortgeschrittenen Labortechniken (Liste auf S. 1) zu vermitteln, sind sie in der Regel auch mechanistisch und präparativ-synthetisch ausgesprochen lehrreich. Alle Reaktionsweisen, Zielstrukturen und Arbeitstechniken dieses Bandes können übrigens in kürzester Zeit überblickt und aufgefunden werden: dank zweier graphischer Inhaltsverzeichnisse und dreier Stichwortverzeichnisse.
Mögen Sie mit dem Organisch-Chemischen Fortgeschrittenenpraktikum viel Freude auf Ihrem mittlerweile arrivierten Niveau praktischer Organischer Chemie haben!*
Stimmen zum Band 1 dieser Buchreihe
<Mein Fazit: ... Das Buch zeigt in allen relevanten Details eine sorgfältige, wohlüberlegte Konzeption und hat tatsächlich die Klasse, ein neuer Marktrenner zu werden. Daher meine Empfehlung an die - Fachkollegen: Besorgen Sie sich bald ein eige nes Exemplar - nicht nur zur Inspiration, Ihre Assistenten werden Sie nach Ihrer Meinung fragen! - Assistenten im OGP: Testen Sie die "Nachkochgarantie" auf Herz und Nieren, unsere Studierenden haben ein Recht auf zuverlässige Experimente! - Studierenden im OGP: Zögern Sie nicht, im Bedarfsfall ein eigenes Exemplar zu kaufen! Großes Lob an die Autoren!
Prof. Dr. W.-D. Fessner in Angewandte Chemie 2008
Zusammen mit... den angekündigten Bänden zum Fortgeschrittenen und Schwerpunktpraktikum, die hoffentlich bald folgen werden, hat es das Zeug, eine Basis für die Ausbildung in Organischer Chemie aus einem Guss zu bilden.
Prof. Dr. H. Butenschön in Nachrichten aus der Chemie 2008
*Sie mögen es noch anspruchsvoller? Dann schauen Sie sich Band 3 von unserem Praktikum Präparative Organische Chemie an: Organisch-Chemisches Schwerpunktpraktikum.
www.spektrum-verlag.de
ISBN 978-3-8274-1981-1
Spektrum
AKADEMISCHER VERLAG
Kapitel VII
Index der Arbeitstechniken
AAmide siehe Arbeiten mit Li-Amiden siehe Arbeiten mit Naoder K-Amiden
Aktivieren von Molekularsieb 75
Ammoniak siehe Arbeiten mit Li, Na oder K in flüssigem Ammoniak siehe Reaktionen in flüssigem Ammoniak
Arbeiten mit aktiviertem DMSO 187, 258
Arbeiten mit anderen Oxidationsmitteln als Schwermetalloxiden, den Oxidantien von Redoxkondensationen nach Mukaiyama, Wasserstoffperoxid, Hydroperoxiden, Ozon, hypervalenten lodverbindungen und aktiviertem DMSO 238, 276, 301
Arbeiten mit Boran oder Alkylboranen 157, 162f, 253
Arbeiten mit Brom 100, 253, 264, 301
Arbeiten mit Cu-Organylen 94, 129, 134, 140, 221, 281
Arbeiten mit den Oxidantien von Redoxkondensationen nach Mukaiyama oder verwandten Reaktionen 134, 140, 152, 230
Arbeiten mit Diisobutylaluminiumhydrid 163, 176, 182, 187, 253, 258, 264
Arbeiten mit Edelmetall-Heterogenkatalysatoren 152, 204, 217, 301
Arbeiten mit Edelmetall-Homogenkatalysatoren 187, 269
Arbeiten mit einem B-Enolat 163
Arbeiten mit elementarem Wasserstoff
siehe Arbeiten mit Edelmetall-Heterogenkatalysatoren
Arbeiten mit Hydrazin oder Hydroxylamin 115, 157
Arbeiten mit Hydroperoxiden 171, 173, 176, 179, 182, 187, 194, 201, 204, 209, 211
Arbeiten mit hypervalenten Iodverbindungen 123, 130
Arbeiten mit komplexen Metallhydriden 104, 146, 157, 163, 176, 187, 211, 241, 245, 248, 251, 258, 262, 264, 269, 274
Arbeiten mit Li oder Na außerhalb von flüssigem Ammoniak 112, 194, 241, 289, 291f
Arbeiten mit Li, Na oder K in flüssigem Ammoniak 182, 194, 275f, 280f, 284, 286f, 289
Arbeiten mit Li-Amiden 108, 110, 163, 187, 248
- siehe auch Arbeiten mit Li-Enolaten Arbeiten mit Li-Enolaten 108, 110, 112, 115, 122f, 146, 248
- siehe auch Arbeiten mit einem B-Enolat siehe auch Arbeiten mit "ungewöhnlichen" Enolaten Arbeiten mit Li-Organylen 88, 90f, 93f, 97, 100, 104, 107f, 110, 112, 115, 123, 129, 134, 140, 146, 163, 187, 194, 201, 204, 211, 221, 225, 230, 238, 248, 258, 281, 286
Arbeiten mit Mg-Organylen 90f, 94, 129, 134, 140, 173, 209, 269
Arbeiten mit Naoder K-Amiden 152, 194
Arbeiten mit NaH oder KH 123, 129, 134, 140, 182, 194, 211
Arbeiten mit "niedervalentem" Titan 297, 300f, 305f
Arbeiten mit Ozon 97, 182, 187
Arbeiten mit P- Soder Si-substituierten C-Nucleophilen97, 146, 187, 225, 230, 258
Arbeiten mit Schutzgruppen 108, 146, 163, 173, 194, 230, 245, 253, 258, 292, 297
Arbeiten mit Schwermetalloxiden und verwandten Reagenzien 123, 217, 221, 225, 230, 236f, 264, 292
Arbeiten mit Selenverbindungen 123
Arbeiten mit Si-Organylen 100, 251, 269
Arbeiten mit Sm(II) 225
Arbeiten mit "ungewöhnlichen" Enolaten 112, 129, 134, 140, 238
Arbeiten mit Wasserstoffperoxid 123, 152, 157, 162f, 225
Arbeiten mit Zink; zur Aktivierung von Zn-Metall vgl.
"Arbeiten mit Zn-Organylen") 179, 204
- siehe auch Arbeiten mit Zn-Organylen Arbeiten mit Zn-Organylen 251, 269
Ausheizen von Reaktionsgefäßen 62
BBasen siehe Arbeiten mit Li-Amiden siehe Arbeiten mit Naoder K-Amiden siehe Arbeiten mit NaH oder KH
Birch-Reduktion
- siehe Reaktionen in flüssigem Ammoniak B-Organyle
- siehe Arbeiten mit Boran oder Alkylboranen
CCelite®
- siehe Filtrieren über Celite® Chromatographie
- siehe Flash-Chromatographie Cu-Organyle
- siehe Arbeiten mit Cu-Organylen
DDesaktivieren von Kieselgel 69
EEdelmetalle
- siehe Arbeiten mit Edelmetall-Heterogenkatalysatoren
- siehe Arbeiten mit Edelmetall-Homogenkatalysatoren Enolate
- siehe Arbeiten mit einem B-Enolat
- siehe Arbeiten mit Li-Enolaten
- siehe Arbeiten mit "ungewöhnlichen" Enolaten Entgasen einer Lösung oder eines Lösungsmittels 63
FFiltrieren über Celite® (Kieselgur) 65
Filtrieren unter Inertgas 63
Filtrieren über Kieselgel 66
Flash-Chromatographie 66
Flüssiger Ammoniak
- siehe Arbeiten mit Li, Na oder K in flüssigem Ammoniak
- siehe Reaktionen in flüssigem Ammoniak Flüssigkeit mit einer Transferkanüle umdrucken 83
Flüssigkeit unter Inertgas mit einer Spritze entnehmen 82
HHaltbarkeit von Li-Organylen 76
Heizbäder 70
Heizen 70
IInertgas-Rechen 71
Inertgas/Vakuum-Wechselrechen 71
Inverser Wasserabscheider 73
KKältebäder 74
Kaliumhydrid
- siehe Arbeiten mit NaH oder KH
- siehe Waschen von Natriumhydrid und Kaliumhydrid Kanülen 80
Kieselgel
- siehe Filtrieren über Kieselgel
- siehe Desaktivieren über Kieselgel Kieselgur
- siehe Filtrieren über Kieselgur Kühlbäder
- siehe Kältebäder Kühlen
- siehe Septum-Kanülen-Technik
LLi-Organyle
- siehe Arbeiten mit Li-Organylen
- siehe Haltbarkeit von Li-Organylen
- siehe Titration von Li-Organylen Literatur
- siehe Weiterführende Literatur
MMg-Organyle
- siehe Arbeiten mit Mg-Organylen
- siehe Titration von Mg-Organylen Molekularsieb
- siehe Trocknen von Molekularsieb
N
Natriumhydrid
- siehe Arbeiten mit NaH oder KH
- siehe Waschen von Natriumhydrid und Kaliumhydrid
OOrganoborverbindungen
- siehe Arbeiten mit Boran oder Alkylboranen Organokupfer-Verbindungen
- siehe Arbeiten mit Cu-Organylen Organolithium-Verbindungen
- siehe Arbeiten mit Li-Organylen
- siehe Haltbarkeit von Li-Organylen
- siehe Titration von Li-Organylen Organomagnesium-Verbindungen
- siehe Arbeiten mit Mg-Organylen
- siehe Titration von Mg-Organylen Organoselen-Verbindungen
- siehe Arbeiten mit Selenverbindungen Organosilicium-Verbindungen
- siehe Arbeiten mit Si-Organylen Organozink-Verbindungen
- siehe Arbeiten mit Zn-Organylen Ozon
- siehe Arbeiten mit Ozon
- siehe Ozonolyse
- siehe Titration von Ozon Ozonolyse 76
Oxidationsmittel
- siehe Arbeiten mit aktiviertem DMSO
- siehe Arbeiten mit anderen Oxidationsmitteln
- siehe Arbeiten mit den Oxidantien von Redoxkondensationen nach Mukaiyama oder verwandten Reaktionen
- siehe Arbeiten mit Wasserstoffperoxid
- siehe Arbeiten mit Hydrazin oder Hydroxylamin
- siehe Arbeiten mit Hydroperoxiden
- siehe Arbeiten mit hypervalenten Iodverbindungen
- siehe Arbeiten mit Ozon
- siehe Arbeiten mit Schwermetalloxiden und verwandten Reagenzien
PPalladium siehe Arbeiten mit Edelmetall-Heterogenkatalysatoren siehe Arbeiten mit Edelmetall-Homogenkatalysatoren
RReaktionen in flüssigem Ammoniak 78
Reaktionskontrolle 79
Reduktionsmittel siehe Arbeiten mit Diisobutylaluminiumhydrid- siehe Arbeiten mit elementarem Wasserstoff
- siehe Arbeiten mit Hydrazin oder Hydroxylamin siehe Arbeiten mit komplexen Metallhydriden siehe Arbeiten mit Li oder Na außerhalb von flüssigem
- Ammoniak siehe Arbeiten mit Li, Na oder K in flüssigem Ammoniak- siehe -Arbeiten mit "niedervalentem" Titan siehe Arbeiten mit Sm(II)
- siehe Arbeiten mit Zink
Rhodium siehe Arbeiten mit Edelmetall-Heterogenkatalysatoren
SSeptum-Kanülen-Technik 80
Spritzen
- siehe Septum-Kanülen-Technik Schlenk-Gefaße
- siehe Inertgas-Rechen Schutzgas
- siehe Inertgas-Rechen
- siehe Inertgas/Vakuum-Wechselrechen
- siehe Überdruck- und Rückschlagventil Schutzgruppen
- siehe Arbeiten mit Schutzgruppen Se-Organyle
- siehe Arbeiten mit Selenverbindungen Si-Organyle
- siehe Arbeiten mit Si-Organylen tert-Butylhydroperoxid siehe Arbeiten mit Hydroperoxiden
- siehe Titration von tert-Butylhydroperoxid
TTiterbestimmung von Na2 S2 03 -Lösung 240
- (dort Anmerkung 1) Titration von Li-Organylen 87f, 89f
Titration von Mg-Organylen 89f
Titration von Na-HMDS 156 (dort Anmerkung 10) Titration von Natriumhypochlorit 240 (dort Anmerkung 1) Titration von Ozon 77
Titration von tert-Butylhydroperoxid 171
Transferkanüle siehe Umdrücken von Flüssigkeiten mit einer Transferkanüle Trockeneiskühler 78
Trocknen von Lösungsmitteln 84
Trocknen von Molekularsieb 84
UÜberdruck- und Rückschlagventil 85
Umdrücken von Flüssigkeiten mit einer Transferkanüle 83
Umkondensieren 84
VVakuum
- siehe Inertgas/Vakuum-Wechselrechen Ventil
- siehe Überdruck- und Rückschlagventil
WWaschen von Natriumhydrid und Kaliumhydrid 86
Wasserabscheider
- siehe Inverser Wasserabscheider Wasserstoff
- siehe Arbeiten mit Edelmetall-Heterogenkatalysatoren Weiterführende Literatur 86
ZZn-Organyle siehe Arbeiten mit Zn-Organylen
Kapitel VIII
Index der Reaktionsweisen (inkl. Namensreaktionen und Namensreagenzien)
AAcetalisierung 195, 254, 294f
Acylierung von C-Nucleophil mit Carbonsäure(derivat) 92f, 105, 108, 149, 226
Acylierung von C-Nucleophil mit Carbonsäurederivat / Addition des C-Nucleophils an resultierende Carbonylverbindung 209, 213, 271
Acylierung von C-Nucleophil mit Kohlendioxid 93
Acylierung von C-Nucleophil mit Kohlensäurederivat 92, 99, 104, 124, 130, 190
Acylierung von Heteroatom-Nucleophil mit Carbonsäure(derivat) 87, 109f, 113, 116, 118, 147, 153, 165f, 229, 232, 306
- siehe auch Verseifung von Carbonsäureester Acylierung von Heteroatom-Nucleophil mit Kohlensäurederivat 91, 147, 164
- siehe auch Hydrolyse von Kohlensäurederivat Acylierung von H-Nucleophil mit Carbonsäure(derivat)- siehe Reduktion von Carbonsäurederivat zu Carbonylverbindung Acylierung von H-Nucleophil mit Carbonsäure(derivat) / Addition des H-Nucleophils an resultierende Carbonylverbindung
- siehe Reduktion von Carbonsäure(derivat) zu Alkohol Acyloin-Kondensation 291
- siehe auch Rühlmann-Variante der Acyloin-Kondensation Addition an Alkin-Dreifachbindung siehe Hydroaluminierung- siehe Lindlar-Hydrierung Addition an olefmische Doppelbindung 100, 195
- siehe auch 1, 4Addition eines Gilman-Cuprats an
- α , β -ungesättigtes Keton oder a, ß-ungesättigten Ester siehe auch Aminierung von Oleflnen siehe auch anti-Markownikow-Orientierung bei
- H-X-Addition siehe auch cis-vic-Dihydroxylierung- siehe auch Hydratisierung von Oleflnen siehe auch Hydrierung siehe auch Hydroaluminierung siehe auch Hydroborierung
- siehe auch Sharpless-Dihydroxylierung- siehe auch Sharpless-Expoxidierung 1 , 4-Addition eines Gilman-Cuprats an α , β -ungesättigtes
- Keton oder α , β -ungesättigten Ester 96, 223, 282
Addition von C-Nucleophil an Carbonylverbindung 95, 201, 204, 239
- siehe auch Aldoladdition
- siehe auch 1 , 4-Addition eines Gilman-Cuprats an α , β -ungesättigtes Keton oder α , β -ungesättigten Ester Addition von Heteroatom-Nucleophil an Heterocumulen 198
Aldoladdition 110, 112, 125, 148, 165, 248
- siehe auch Evans-Aldoladdition Aldolkondensation 239
Alkin-Zipper 290
Alkoholyse von Acetal siehe Hydrolyse oder Alkoholyse ("Umacetalisierung") von Acetal Alkylierung von C-Nucleophil 116, 119, 135, 141, 195f, 245, 284, 289
Alkylierung von Heteroatom-Nucleophil 98, 135, 141, 154, 168f, 174, 184, 212, 231f, 256, 259, 270, 297
Aminierung von Oleflnen 159
anti-Markownikow-Orientierung bei H-X-Addition 158f, 162, 167
Arbusow-Reaktion 98
Aromatische Substitution siehe Elektrophile Substitution an Aromaten- siehe Nucleophile Substitution an Aromaten Asymmetrische Sharpless-Dihydroxylierung
- siehe Sharpless-Dihydroxylierung Asymmetrische Sharpless-Epoxidierung
- siehe Sharpless-Epoxidierung Asymmetrische Synthese siehe Enantioselektive Synthese
BBenzylische Lithiierung 88
Birch-Reduktion 185, 198, 275-277, 280f, 284, 286f
Bromierung von C-Nucleophil 100, 255, 265, 303
CC=C-bildende ß-Eliminierung
- siehe ß -Eliminierung
- siehe Grob-Fragmentierung
- siehe Olefin-bildende Fragmentierung C,
C-Kupplung 131f, 137f, 143f, 272
Cheletrope Addition 277
- cis-vic-Dihydroxylierung 218
- siehe auch Sharpless-Dihydroxylierung Claisen-Kondensation 108
Claisen-Tischtschenko-Reaktion 228
Claisen-Umlagerung
- siehe Johnson-Variante der Claisen-Umlagerung Cycloaddition
- siehe Cheletrope Addition
- siehe Diels-Alder-Reaktion
DDecarboxylierung von ß -Ketosäure 127, 281
Decarboxylierung von Malonsäure und ihren Derivaten 183, 221
Defunktionalisierung 185, 198, 227, 246, 277, 286f
- siehe auch Decarboxylierung von Malonsäure und ihren
Derivaten siehe auch Decarboxylierung von ß-Ketosäure siehe auch Desilylierung siehe auch Grob-Fragmentierung- siehe auch Reduktion eines Strukturelements Het-C-C-Het zu C=C-Bindung
- siehe auch Reduktion von Epoxid zu Alkohol
- siehe auch Rosenmund-Reduktion siehe auch Wolff-Kishner-Reduktion Desilylierung 271
Deslongchamps-Anellierung 127
Desymmetriesierung 209, 214
Diastereoselektive Synthese 100, 116, 119, 122, 127, 158f, 165, 167, 191, 202, 206f, 209, 214, 21 8f, 222f, 227f, 233, 242f, 249, 298
Diels-Alder-Reaktion 107, 122, 127
Dihydroxylierung siehe cis-vic-Dihydroxylierung- siehe Sharpless-Dihydroxylierung
EElektrocyclische Ringöffnung 278
Elektrophile Substitution an Aromaten
- siehe ortho-Lithiierung ß-Eliminierung 101, 124, 127, 149, 190f, 195, 204, 223
- siehe auch Reduktion eines Strukturelements Het-C-C-Het zu C=C-Bindung Enantioselektive Synthese 120, 166, 173, 176, 179, 184, 188, 197, 202, 206, 209, 214, 219, 222, 227, 233
Epoxidierung
- siehe Sharpless-Epoxidierung Evans-Aldoladdition 165
Evans-Reduktion 249
FFragmentierung
- siehe Olefin-bildende Fragmentierung Fritsch-Buttenberg-Wiechell-Umlagerung 99, 190, 204
Fürstner-Indolsynthese 307
GGansäuer-Variante der Rajan-Babu-Pinakol-Kupplung 298
Gilman-Cuprat 96, 132, 138, 144, 223, 282
- siehe auch Higher-order-Cuprat Grignard-Verbindung 90, 92, 95, 174, 209, 270
Grob-Fragmentierung 101
HHalogen/Lithium-Austausch 99, 101, 107, 201
Higher-order-Cuprat 131, 137, 143
- siehe auch Gilman-Cuprat Horner-Wadsworth-Emmons-Reaktion 98, 150, 260, 266f
Hydratisierung von Oleflnen 158, 162, 167
Hydrierung 218, 219, 301
- siehe auch Lindlar-Hydrierung
- siehe auch Rosenmund-Reduktion (die allerdings eine Hydrogenolyse ist) Hydroaluminierung 191, 213, 263, 265, 273
Hydroborierung 158f, 162, 167
Hydrolyse oder Alkoholyse ("Umacetalisierung") von
- Acetal 196, 254, 294f
Hydrolyse von Carbonsäurederivat
- siehe Verseifung von Carbonsäureester Hydrolyse von Enolether (bei der Aufarbeitung) 95, 246, 281
Hydrolyse von Kohlensäurederivat 199
ß -Hydroxyalkylierung von H-Nucleophil
- siehe Reduktion von Epoxid zu Alkohol ß -Hydroxyalkylierung von C-Nucleophil 174
JJohnson-Variante der Claisen-Umlagerung 202, 207
Kkinetische Racematspaltung
- siehe Racematspaltung Knoevenagel-Kondensation 183, 221
Kondensation von Carbonylverbindung mit C-Nucleophil 98, 102, 109f, 150, 154f, 169, 190, 226, 231, 256, 260
- siehe auch Aldolkondensation
- siehe auch Knoevenagel-Kondensation Kondensation von Carbonylverbindung mit Heteroatom-Elektrophil
- siehe Bromierung von C-Nucleophil
- siehe O-Funktionalisierung von Enolat
- siehe Selenylierung von C-Nucleophil
- siehe Silylierung von C-Nucleophil
Kondensation von Carbonylverbindung mit Heteroatom-Nucleophil- siehe Umsetzung von Carbonylverbindung mit Heteroatom-Nucleophil
Lß-Lacton-Pyrolyse 111, 114
Ley-Priepke-Bis(acetal) 294f
Lindlar-Hydrierung 205
Lithiierung 101, 190, 204
- siehe auch Benzylische Lithiierung
- siehe auch o rtho-Lithiierung
MMcMurry-Reaktion 300, 303, 305, 307
Meerwein-Ponndorf-Verley-Reduktion 243
NNarasaka-Prasad-Reduktion 249
Nucleophile Substitution am Carboxyl-Kohlenstoff 87, 91f, 99, 104f, 108, 110, 113, 116-118, 120, 124, 130, 147, 149, 153, 164-166, 168, 183, 198f, 222, 226, 229, 232f, 306
Nucleophile Substitution am gesättigten C-Atom 98, 116, 119, 135, 141, 154, 168f, 174, 177, 184, 195f, 198, 212, 215, 231f, 245, 256, 259, 270, 284, 289, 297
- siehe auch Hydrolyse oder Alkoholyse ("Umacetalisierung") von Acetal Nucleophile Substitution an Aromaten 287
OO-Funktionalisierung von Enolat 130f, 136f, 142f
Olefin-bildende ß-Eliminierung
- siehe ß -Eliminierung Olefm-bildende Fragmentierung 111, 114, 180, 285
- siehe auch Grob-Fragmentierung Oppenauer-Oxidation 243
ort/zo-Lithiierung 104f, 286
Oxidation von Acyloin zu 1, 2-Diketon 293
Oxidation von Alkan zu Keton 302
Oxidation von Alkohol zu Carbonylverbindung 126, 189, 236-238, 259, 266f
Oxidation von Alkylarylselenid zu Selenoxid 124
Oxidation von C=C-Doppelbindung
- siehe cis-vic-Dihydroxylierung
- siehe Oxidation von Olefin zu 1, 3-Dien
- siehe Oxidative Spaltung von Olefin
- siehe Sharpless-Dihydroxylierung
- siehe Sharpless-Epoxidierung Oxidation von Hydrochinon zu Chinonmonoacetal 234
Oxidation von Olefin zu 1, 3-Dien 278
Oxidation von Organoborverbindung
- siehe Hydroborierung Oxidation von Sulfid zu Sulfon 155
Oxidative Spaltung von Olefin 97, 185, 188
Ozonolyse siehe Oxidative Spaltung von Olefin
PPd(0)-vermittelte C, C-Kupplung
- siehe C, C-Kupplung Peterson-Olefinierung 102, 190
RRacematsplatung 202, 206
Rajan-Babu-Pinakol-Kupplung siehe Gansäuer-Variante der Rajan-Babu-Pinakol-Kupplung Redoxkondensation nach Mukaiyama oder verwandte
Reaktionen 135, 141, 154, 232
Reduktion eines Strukturelements Het-C-C-Het zu C=C-Bindung 180
Reduktion von Aldehyd zu Alkohol
- siehe Reduktion von Carbonylverbindung zu Alkohol Reduktion von bioder polyfunktioneller Verbindung 227
- siehe auch Reduktion von Epoxid zu Alkohol siehe auch Reduktion von ß-Hydroxycarbonylverbindung
- zu 1, 3-Diol siehe auch Reduktion von C=C-Doppelbindung eines
- a, ß-ungesättigten Ketons- siehe auch Reduktion von α , β -ungesättigtem Carbonsäureester zu Allylalkohol Reduktion von Carbonsäure(derivat) zu Alkohol 164, 252, 254, 258, 263
- siehe auch Reduktion von a, ß-ungesättigtem Carbonsäureester zu Allylalkohol Reduktion von Carbonsäurederivat zu Carbonylverbindung 147, 153, 168, 255
Reduktion von Carbonylverbindung zu Alkan 117
Reduktion von Carbonylverbindung zu Alkohol 105, 242f, 246
siehe auch Reduktion von ß-Hydroxycarbonylverbindung zu 1, 3-Diol Reduktion von C=C-Doppelbindung(en) eines Aromaten185, 218f, 275f, 280f, 284
Reduktion von C=C-Doppelbildung eines Olefins 263, 301
Reduktion von C=C-Doppelbindung eines
- α , β -ungesättigten Ketons 274
Reduktion von C=C-Dreifachbindung 198
- siehe auch Hydroaluminierung siehe auch Lindlar-Hydrierung Reduktion von - C-Hetzu C-H-Bindung 185, 198, 227, 277, 286f
- siehe auch Reduktion von Epoxid zu Alkohol Reduktion von Epoxid zu Alkohol 177, 191, 215
Reduktion von Epoxyalkohol zu Diol
- siehe Reduktion von Epoxid zu Alkohol Reduktion von ß-Hydroxycarbonylverbindung zu 1, 3-Diol 228, 249
Reduktion von Keton zu Alkohol
- siehe Reduktion von Carbonylverbindung zu Alkohol Reduktion von α , β -ungesättigtem Carbonsäureester zu
Allylalkohol 183, 191, 261 f, 266
- Reduktion von α , β -ungesättigtem Keton zu gesättigtem
- Keton siehe Reduktion von C=C-Doppelbindung eines
- α , β -ungesättigten Ketons Reduktive Kupplung von Carbonyloder Carboxyl
- verbindungen 291, 293, 298, 300, 303, 305, 307
Reformatski-Reagenz 251
Rieke-Zink 205
Rosenmund-Reduktion 153
Rühlmann-Variante der Acyloin-Kondensation 293
SSchleyer-Adamantansynthese 302
Schotten-Baumann-Veresterung 232
Selenylierung von C-Nucleophil 124
Sharpless-Dihydroxylierung 219, 222, 227, 233
Sharpless-Epoxidierung 173, 176, 179, 184, 188, 197, 202, 206, 209, 214
Shioiri-Homologisierung 190
Silylierung von C-Nucleophil 101, 251, 270
Sonogashira-Hagihara-Reaktion 272
Stereoselektive Synthese 101, 130, 132, 136, 138, 142, 144, 150, 154f, 169, 183, 191, 198, 202, 205, 207, 213, 221, 226, 231, 239, 256, 260, 265-267, 273
Substitution am Carboxyl-Kohlenstoff
- siehe Nucleophile Substitution am Carboxyl-Kohlenstoff
Substitution am gesättigten C-Atom
- siehe Nucleophile Substitution am gesättigten C-Atom Sulfonylierung von Alkohol 180, 223
Swern-Oxidation 189, 259
TTrost-Alkinaddition 191
U
Umacetalisierung
- siehe Hydrolyse oder Alkoholyse ("Umacetalisierung") von Acetal Umlagerung 290
- siehe auch Fritsch-Buttenberg-Wiechell-Umlagerung
- siehe auch Shioiri-Homologisierung
- siehe auch Wagner-Meerwein-Umlagerung Umsetzung von Carbonsäure(derivat) mit C-Nucleophil- siehe Acylierung von C-Nucleophil mit Carbonsäure(derivat)
- siehe Acylierung von C-Nucleophil mit Carbonsäurederivat / Addition des C-Nucleophils an resultierende Carbonylverbindung Umsetzung von Carbonsäure(derivat) mit Heteroatom-Nucleophil
- siehe Acylierung von Heteroatom-Nucleophil mit Carbonsäure(derivat)
- siehe Verseifung von Carbonsäureester Umsetzung von Carbonsäure(derivat) mit H-Nucleophil siehe Reduktion von Carbonsäurederivat zu Carbonylverbindung siehe Reduktion von Carbonsäure(derivat) zu Alkohol Umsetzung von Carbonylverbindung mit C-Nucleophil
- siehe Addition von C-Nucleophil an Carbonylverbindung
- siehe Kondensation von Carbonylverbindung mit C-Nucleophil Umsetzung von Carbonylverbindung mit Heteroatom-Nucleophil 89, 94f, 239, 246
- siehe auch Acetalisierung Umsetzung von Carbonylverbindung mit H-Nucleophil- siehe Reduktion von Carbonylverbindung zu Alkohol Umsetzung von Heterocumulen mit Heteroatom-Nucleophil
- siehe Addition von Heteroatom-Nucleophil an Heteroculumen Umsetzung von Kohlensäure(derivat) mit C-Nucleophil
- siehe Acylierung von C-Nucleophil mit Kohlensäurederivat
- siehe Acylierung von C-Nucleophil mit Kohlendioxid Umsetzung von Kohlensäurederivat mit Heteroatom-Nucleophil
- siehe Acylierung von Heteroatom-Nucleophil mit Kohlensäurederivat
- siehe Hydrolyse von Kohlensäurederivat
VVerseifung von Carbonsäureester 117, 120, 233
WWagner-Meerwein-Umlagerung 302
Weinreb-Amid 91f, 147, 149
Williamson-Ethersynthese 174, 184, 212, 256, 297
Wittig-Reaktion 154, 169, 226, 231, 256
Wolff-Kishner-Reduktion 117
Kapitel IX
Index der Zielstrukturen (Synthesemethodenverzeichnis)
SSynthese von Acetal 168, 195, 234, 254
Synthese von Acyloin
- siehe Synthese von a-Hydroxyketon oder dessen Bis(silylether) Synthese von Aldehyd 105, 147, 153, 168, 189, 238, 255, 259
- siehe auch Synthese von α , β -ungesättigtem Aldehyd Synthese von Alkan oder Cycloalkan 116f, 119, 218f, 277, 286, 301f
Synthese von Alkin 101, 190, 195f, 271 f, 290
- siehe auch Synthese von 1, 3-Enin
- siehe auch Synthese von Homopropargylalkohol
- siehe auch Synthese von Propargylalkohol Synthese von Alkohol 105, 158, 162, 167, 174, 185, 196, 242f, 251, 258, 263, 280
- siehe auch Synthese von Allenylcarbinol
- siehe auch Synthese von Allylalkohol
- siehe auch Synthese von 1 , 2-Aminoalkohol
- siehe auch Synthese von 1 , 2-Diol
- siehe auch Synthese von 1, 3-Diol
- siehe auch Synthese von Epoxyalkohol
- siehe auch Synthese von Homoallylalkohol
- siehe auch Synthese von Homopropargylalkohol
- siehe auch Synthese von ß-Hydroxycarbonsäure(derivat)
- siehe auch Synthese von a-Hydroxyketon oder dessen Bis(silylether)
- siehe auch Synthese von ß-Hydroxyketon
- siehe auch Synthese von Propargylalkohol Synthese von Alkylarylether 232, 259, 297
Synthese von Alkylhalogenid 100, 135, 141, 212, 270, 277
Synthese von Allen
- siehe Synthese von Allenylcarbinol Synthese von Allenylcarbinol 191
Synthese von Allylalkohol 180, 183, 188, 191, 195, 198, 201, 205, 209, 213, 261f, 265f
Synthese von Amin 159
- siehe auch Synthese von 1 , 2-Aminoalkohol Synthese von 1 , 2-Aminoalkohol 148, 164, 199
Synthese von Aromat 104f, 272, 278, 285-287
- siehe auch Synthese von Indol
- siehe auch Synthese von Phenol
- siehe auch Synthese von Tetrazol
- siehe auch Synthese von Triptycen Synthese von Bis(acetal) 294f
Synthese von Bis(silylether) eines α -Hydroxyketons 293
Synthese von Carbonsäure 117, 120, 149
- siehe auch Synthese von β , γ -ungesättigter Carbonsäure Synthese von Carbonsäureamid 87, 104, 199, 306
- siehe auch Synthese von Weinreb-Amid Synthese von Carbonsäurechlorid oder anderem Acylie rungsmittel 109, 153
Synthese von Carbonsäureester 110, 116, 118f, 166, 185, 222, 232, 251, 255
- siehe auch Synthese von Cycloalkanoncarbonester
- siehe auch Synthese von α , β doppelt ungesättigtem Carbonsäureester ("Propiolester")
- siehe auch Synthese von ß-Hydroxycarbonsäure(derivat)
- siehe auch Synthese von ß-Ketoester
- siehe auch Synthese von Lacton
- siehe auch Synthese von α , β -ungesättigtem Carbonsäureester
- siehe auch Synthese von γ , δ -ungesättigtem Carbonsäureester Synthese von Carbonylverbindung
- siehe Synthese von Aldehyd
- siehe Synthese von Keton Synthese von C=N-haltiger Verbindung
- siehe Synthese von Hydrazon
- siehe Synthese von Imin Synthese von Cycloalkan
- siehe Synthese von Alkan oder Cycloalkan Synthese von Cycloalkanoncarbonester 122, 127
Synthese von Cyclohexa-l, 4-dien 185, 275f, 284
Synthese von Cyclohexanon 280, 282
Synthese von Cyclohexen
- siehe Synthese von Cyclohexa1 , 4-dien
- siehe Synthese von Cyclohexenon Synthese von Cyclohexenon 281
- Kapitel IX Index der Zielstrukturen (Synthesemethodenverzeichnis) 373
Synthese von Dialkylether 174, 184, 212
siehe auch Synthese von Epoxyalkohol Synthese von 1, 3-Dien 278
Synthese von 1, 2-Diketon 293
Synthese von 1, 3-Diketon 245
Synthese von 1, 2-Diol 177, 218f, 222, 227, 233, 254, 298
Synthese von 1, 3-Diol 177, 215, 228f, 249
Synthese von a, ß-doppelt ungesättigtem Carbonsäureester ("Propiolester") 99, 190
Synthese von 1, 3-Enin 102, 191
Synthese von Enolether
- siehe Synthese von a, ß -ungesättigtem ß-Alkoxyketon Synthese von Enolphosphat 130f, 136f, 142f
Synthese von Epoxid
- siehe Synthese von Epoxyalkohol Synthese von Epoxyalkohol 173, 176, 179, 184, 188, 197, 202, 206, 209, 214
Synthese von Ether
- siehe Synthese von Alkylarylether
- siehe Synthese von Dialkylether Synthese von Halogenalkan
- siehe Synthese von Alkylhalogenid Synthese von Halogenalkin 265
Synthese von a-Halogenketon 255
Synthese von Halogenolefm 98, 101, 265-267
Synthese von Homoallylalkohol 231, 273
Synthese von Homopropargylalkohol 271
Synthese von Hydrazon 89
Synthese von ß -Hydroxycarbonsäure(derivat) 110, 112f, 125, 148, 165
Synthese von ß-Hydroxyketon 227, 248
Synthese von a-Hydroxyketon oder dessen Bis(silylether)291, 293
Synthese von Imin 239
Synthese von Indol 307
Synthese von Ketal
- siehe Synthese von Acetal
- siehe Synthese von Bis(acetal) Synthese von ß-Ketoester 108f, 124, 126, 130, 135, 141, 185
Synthese von a-Ketoketon
- siehe Synthese von 1 , 2-Diketon Synthese von Keton 92, 96, 127, 185, 236f, 274, 302
- siehe auch Synthese von Cycloalkanoncarbonester
- siehe auch Synthese von Cyclohexanon
- siehe auch Synthese von Cyclohexenon
- siehe auch Synthese von 1, 3-Diketon
- siehe auch Synthese von a-Halogenketon
- siehe auch Synthese von a-Hydroxyketon oder dessen Bis(silylether)
- siehe auch Synthese von ß-Hydroxyketon
- siehe auch Synthese von ß-Ketoester
- siehe auch Synthese von α , β -ungesättigtem ß-Alkoxyketon
- siehe auch Synthese von α , β ungesättigtem Keton Synthese von Lacton 105, 110, 113, 167, 222f
Synthese von Olefin 111, 114, 154f, 198, 205, 231, 300, 303, 305
- siehe auch Synthese von 1, 3-Dien
- siehe auch Synthese von 1, 3-Enin
- siehe auch Synthese von γ , δ -ungesättigtem Carbonsäureester Synthese von Organoborverbindung 227
Synthese von Organoschwefelverbindung
- siehe Synthese von Sulfid
- siehe Synthese von Sulfon Synthese von Organoselenverbindung 124
Synthese von Organosiliciumverbindung 101 f, 251 f, 270f Synthese von Oxazolidinon 164f, 198
Synthese von Phenol 233
Synthese von Phosphan 287
Synthese von Phosphoniumsalz 169, 231, 256
Synthese von Phosphonsäureester 98, 149
Synthese von Propargylalkohol 204, 213, 270, 289
Synthese von Propiolester 190
Synthese von stabilem Bromonium-Ion 303
Synthese von Sulfid 154
Synthese von Sulfon 155
Synthese von Sulfonsäureester 180, 223 (in situ) Synthese von Tetrazol 1 54f Synthese von Triptycen 107
Synthese von α , β -ungesättigtem Aldehyd 97, 239
Synthese von α , β -ungesättigtem ß-Alkoxyketon 94f, 246
Synthese von α , β -ungesättigtem Carbonsäureester 124, 131f, 137f, 143f, 169, 183, 191, 223, 260, 266f
Synthese von γ , δ -ungesättigtem Carbonsäureester 202, 207
Synthese von α , β -ungesättigtem Keton 95, 124, 126, 150, 226, 234, 246, 256
Synthese von ß , γ -ungesättigter Carbonsäure 221, 284
Synthese von Weinreb-Amid 91, 147
Synthese von Ylid 226, 231, 256
Die Autoren
Prof. Dr. R. Brückner arbeitet seit 1998 am Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität Freiburg und Prof. Dr. M. Oestreich seit 2006 am Organisch-chemischen Institut der Universität Münster. Ihre Forschungsgebiete sind Naturstoffsynthese und die Entwicklung neuer Synthesemethoden. Sie sind seit längerem bzw. waren jahrelang ebenso wie ihre Kollegen Dr. S. Braukmüller, Dr. H.-D. Beckhaus, Dr. J. Dirksen und Dr. D. Goeppel (mit)verantwortlich für die Gestaltung von einem oder mehreren der drei Hauptfachpraktika für Organische Chemie an der Universität Freiburg. Dr. S. Braukmüller oblag zusätzlich die Gesamtredaktion des Werkes.
Das Buch reflektiert ein modernes und methodisch anspruchsvolles OC-F-Praktikum. Es liefert einen wertvollen Beitrag für die Ausbildung angehender Chemikerinnen und Chemiker im Syntheselabor. Das Werk besticht durch Klarheit und höchste Qualität im Detail. Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz, Universität Köln Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, wie faszinierend, spannend und gleichsam anspruchsvoll ein modernes Fortgeschrittenen-Praktikum sein kann. Die sehr gut ausgewählten Synthesesequenzen werden die Studenten sicherlich für unsere Disziplin begeistern und zu einem vertieften Studium anregen. Prof. Dr. A. Giannis, Universität Leipzig Klar, übersichtlich und aktuell! Der neue Brückner steht dem alten in nichts nach und wird die Praktikumssäle füllen, weil es nichts vergleichbares gibt. Prof. Dr. Andreas Kirschning, Universität Hannover Ein modernes Praktikumsbuch, das auch zum Stöbern einlädt: von Klassikern wie die Adamantan-Synthese, über ein stabiles Bromonium-Ion bis hin zu enantioselektiven Synthese von Whiskylacton. Prof. Dr. Gerald Dyker, Universität Bochum Ein sehr inspirierendes Praktikumsbuch für Fortgeschrittene, welches die Liebe zur OC bei vielen wecken wird. Besonders das Kapitel "Ausgewählte Arbeitstechniken" wird für viele Studenten hilfreich sein. Prof. Dr. Frank Glorius, Universität Münster Herzlichen Glückwunsch den Autoren! Selten habe ich so wenige Unzulänglichkeiten in der Erstauflage eines Werkes bemerkt. Endlich ein "Kochbuch", auf das deutsche Chemie-Studenten lange gewartet haben - und bei dem Autorengespann kann man sicher sein, dass man synthetisch-chemisch auf der Höhe der Zeit ist. Dr. Daniel B. Werz, Universität Göttingen An die Bedürfnisse eines Studenten im fortgeschrittenen Org. Praktikum angepasst, bietet dieses Buch genau das richtige Niveau für die grundlegenden Prinzipien und Fakten der Org. Präp. Chemie. Prof. Dr. Alois Fürstner, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim an der Ruhr Modern, gut auf die vorliegenden Bände der Reihe abgestimmt. Prof. Dr. Holger Butenschön, Universität Hannover Die Freiburger Autorengruppe hat sich die Aufgabe gemacht, organische Synthese auf jedem Niveau, vom Anfängerexperiment bis zum höchst anspruchsvollen Mehrstufenversuch, auf einem didaktisch anspruchsvollen Weg zu vermitteln, und das ist rundum gelungen. Prof. Dr. Axel G. Griesbeck, Universität zu Köln Der neue Gold-Standard im Bereich der Praktikumsliteratur. Prof. Dr. René Csuk, Universität Halle Sehr gut ausgearbeitete Vorschriften; die dazu gehörigen Synthesen funktionieren, die angegebenen Ausbeuten können erreicht werden. Ein gelungenes Praktikumsbuch. Prof. Dr. Dieter Greif, Hochschule Zittau/Görlitz