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VS Verlag für Sozialw. Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhalt | ||||||
| Vorwort der Herausgeber | 7 | |||||
| Teil I. Prolog | ||||||
| 1. | Astrid Schreyögg: Die konzeptionelle Einbettung der Coaching-Praxeologie am Beispiel eines integrativen Handlungsmodells fürs Coaching | 13 | ||||
| 2. | Gerhard Jost: Sozialwissenschaftliche Methoden als Verfahren im Coaching | 32 | ||||
| 3. | Marion Jonassen: Wirkungsvolles Coaching. Wie arbeiten erfolgreiche Coaches, um Veränderungen herbeizuführen? | 43 | ||||
| Teil II. Spezifische Diagnosekategorien - vom Individuum zum System | ||||||
| 4. | Christoph J. Schmidt-Lellek: Charisma, Macht und Narzissmus. Zur Diagnostik einer ambivalenten Führungseigenschaft | 61 | ||||
| 5. | Astrid Schreyögg: Die Bedeutung von Familienkonstellationen im Coaching | 76 | ||||
| 6. | Wolfgang Rechtien: Struktur, Beziehung und Leistung in gruppalen Settings | 88 | ||||
| 7. | Bettina Warzecha: Zur Problematik der Übertragung systemtheoretischer Beschreibungen auf Organisationsberatungskonzepte | 102 | ||||
| Teil III. Spezifische Verfahren als Basis - von der Individualförderung zur Förderung von Systemen | ||||||
| 8. | Lilo Endriss: Klienten im Flow - Coaching als kreativitätsfördernder Prozess | 115 | ||||
| 9. | Jasmin Messerschmidt: Die Methode des imaginativen Rollenspiels im Konflikt-Coaching | 131 | ||||
| 10. | Inés Cremer-v. Brachel: Die psychodramatische Organisationsskulptur als Weiterentwicklung des Organigramms | 141 | ||||
| 11. | Mohammed El Hachimi, Arist v. Schlippe: Crea-Space - eine Methode zur Entwicklung des kreativen Potenzials in Teams | 149 | ||||
| 12. | Christoph J. Schmidt-Lellek: Vier Dimensionen des Tätigseins - ein heuristisches Modell zur Work-Life-Balance | 157 | ||||
| 13. | Manuel Barthelmess: Coaching als Kunst oder: Was tut eigentlich ein Systemischer Coach jenseits der Anwendung von Tools? | 169 | ||||
| Teil IV. Neue Felder, neue Themen | ||||||
| 14. | Hans Karl Peterlini: Wie sag ich' s meiner Edelfeder? Coaching im Kreativberuf Journalismus - mit besonderer Berücksichtigung von Kritikgespräch und Fehlerkultur | 183 | ||||
| 15. | Constanze Sigl: Zeit und Selbstmanagement - ein Fallbeispiel für ein Fachcoaching | 195 | ||||
| 16. | Gabriele Bollhöfer: Lovells "The People Development Firm". Implementierung von internem Coaching in einer internationalen Wirtschaftskanzlei | 210 | ||||
| 17. | Andreas Brüning: Coaching für neu berufene Hochschullehrer/innen. Marketingwirkung beim Recruiting | 229 | ||||
| 18. | Bertram Wolf: Die letzten hundert Tage | 242 | ||||
| Verzeichnis der Autorinnen und Autoren | 255 | |||||
| Quellennachweis | 258 | |||||
Vorwort
Christoph J. Schmidt-Lellek, Astrid Schreyögg
Nachdem wir uns im ersten Beiheft von OSC mit Konzepten fürs Coaching befasst haben, begeben wir uns mit diesem zweiten Band in die Coaching-Praxis. Dabei soll ein grober, allerdings wiederum konzeptionell orientierter Rahmen für unterschiedliche methodische Maßnahmen umrissen werden. Dies ist dann eine Praxeologie, in die sich verschiedene diagnostische und methodische Zugänge einordnen lassen. Außerdem wollen wir zeigen, wie sich die Coaching-Praxis heute auf immer mehr Felder ausgedehnt hat.
Der Band gliedert sich in vier Teile: Im ersten, hier "Prolog" genannt, werden einige Eckpfeiler für eine Praxeologie des Coaching behandelt. Im zweiten Teil präsentieren wir einige spezifische Diagnosekonzepte als Basis für unterschiedliche Methodenanwendungen im Coaching. Der dritte Teil enthält Beiträge von Autoren, die ihrer Arbeit besondere Verfahren, meistens aus dem Bereich der Psychotherapie, zugrunde legen. Und im letzten Teil sind Beiträge versammelt, die von Coaching in Kontexten berichten, in denen diese Arbeitsform, ja oft sogar jede Form von Personalentwicklung ein Novum darstellt. In dieser Rubrik finden sich aber auch Arbeiten zu Themen, die im Coaching bislang noch nicht bearbeitet wurden.
Zu Beginn entfaltet Astrid Schreyögg ein theorie- und methodenplurales Handlungsmodell fürs Coaching. In diesem sind alle Diagnosekonzepte, aber auch alle angewandten Methoden in eine so genannte Wissensstruktur eingebunden. Dabei werden dann methodische Maßnahmen im Sinne einer Praxeologie reflektiert gewählt und reflektiert angewandt. Die Basis dieser Wissensstruktur besteht in einem Meta-Modell, das anthropologische und erkenntnistheoretische Prämissen enthält. Sie bilden eine Leitlinie für alle diagnostischen und methodischen Aspekte der Coaching-Arbeit. Das heißt, jeder diagnostische und jeder methodische Ansatz muss in seinen, meistens nur implizit zugrunde gelegten Menschenmodellen mit den Prämissen des Metamodells kompatibel sein. Daraus folgt, dass bestimmte heute oft propagierte Diagnosekonzepte und natürlich auch manche "moderne" Methoden kaum oder gar nicht in das Handlungsmodell integrierbar sind. Gleichzeitig resultiert aus dem Meta-Modell eine multiparadigmatische Sichtweise, wonach Coaching gleichermaßen individuelle, interaktive und systemische Phänomene abdecken muss.
Im zweiten Beitrag befasst sich Gerhard Jost mit Überlegungen, inwieweit sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden als Verfahren im Coaching genutzt werden können. Der Autor startet mit der Überlegung, dass im Coaching - im Gegensatz zur Supervision - bislang noch kaum interpretative Methoden eingesetzt wurden. Jedoch seien besonders für die Diagnosephase, in der Klienten ihre Anliegen oft nur diffus vorbringen, hermeneutische Arbeitsweisen etwa aus narrativen Interviews äußerst nützlich. So könnten besonders bei sehr komplexen Fragestellungen noch unsichtbare Fallstrukturen in kontrollierter Weise erhellt werden.
Der dritte Beitrag von Marion Jonasson enthält eine Analyse von konkreten Methodenanwendungen. Die Autorin hat Videomitschnitte von Coaching-Sitzungen, die am Institut für angewandte Psychologie in Zürich stattfanden, ausgewertet und auf ihre Wirkungsweise untersucht. Interessant war besonders, dass in diese Untersuchung die Arbeit unterschiedlicher Coaches einflossen, die aber jeweils einen hohen Bekanntheitsgrad in der Szene haben und im Prinzip als "Schulengründer" fungieren: Gunther Schmidt, Astrid Schreyögg, Maja Storch, Rudolf Wimmer, Bernd Schmid und Sonja Raddatz. Das Fazit der Autorin lautet: Trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten und unterschiedlicher Schulenbindung haben alle Coaches einen hochflexiblen Methodeneinsatz praktiziert, und alle haben die Deutungs- und Handlungsmuster der Klienten verändert. Dieser Befund spricht noch einmal für die Bedeutung integrativer Arbeitsformen.
Im Teil II wollen wir etwas detaillierter zeigen, dass mit der Wahl diagnostischer Konzepte eine Präferenz für bestimmte Methoden einhergeht bzw. einhergehen sollte. Dabei spielt hier die unterlegte sozialwissenschaftliche Paradigmatik eine besondere Rolle. Je nachdem, ob ein Konzept gewählt wird, das eine individuelle, eine interaktive oder eine systemische Paradigmatik zugrunde legt, eröffnen sich auch unterschiedliche Perspektiven als Basis für die Methodenwahl.
Im ersten dieser Beiträge befasst sich Christoph Schmidt-Lellek mit einem Diagnostikum, das zunächst individuell erscheint, individuelle Sichtweisen aber doch weit überschreitet. Das von Max Weber ursprünglich beschriebene Phänomen "Charisma" impliziert nämlich alle drei sozialwissenschaftlichen Paradigmen. Entsprechend dieser Multiparadigmatik zeigt der Autor im vorliegenden Beitrag, dass charismatische Interaktionsmuster in organisatorischen Systemen, in denen es immer auch um Macht geht, allzu häufig anzutreffen ist, denn hier finden sich überdurchschnittlich oft Persönlichkeiten mit stark narzisstischen Persönlichkeitsanteilen. Als methodische Empfehlung formuliert der Autor, dass sich ein Coach angesichts solcher Phänomene leicht zu verstricken droht, wenn er nicht sorgfältig diagnostiziert.
Im folgenden Beitrag thematisiert Astrid Schreyögg, die "Bedeutung von Familienkonstellationen im Coaching." Dieses Diagnostikum rekurriert auf eine tiefenpsychologische Sozialisationstheorie, die anhand der Stellung sowie anhand der Geschlechterverteilung in einer Geschwisterreihe bzw. -gruppe gewisse Prognosen für bestimmte Führungspositionen erlaubt. Damit ergibt dieser Ansatz erste Hinweise für das Ge oder Misslingen von Führer-Geführten-Interaktionen, die im Coaching auch als solche zu bearbeiten sind.
Wolfgang Rechtien präsentiert einen Beitrag, in dem es nicht um familiale, sondern um generelle Gruppenphänomene als diagnostische Kategorien geht. Er beschreibt die Struktur gruppaler Systeme, ihre kommunikativen Muster, aber auch die spezifischen Interaktionen in Gruppen und Teams. Mit Hilfe solcher Diagnosekonzepte lassen sich dann vor allem informelle Phänomene in Organisationen erfassen, um sodann entsprechende methodische Maßnahmen in Gruppen- und in Team-Coachings zu planen.
Der nächste Beitrag von Bettina Warzecha ist einem Diagnostikum gewidmet, das sich nicht nur bei Coaches, sondern auch bei vielen Organisationsberatern besonderer Beliebtheit erfreut: die Systemtheorie von Niklas Luhmann. Deren Anhängern muss die Autorin allerdings eine herbe Enttäuschung bereiten, denn sie zeigt eindringlich, dass sich die Systemtheorie von Luhmann nicht bis auf die Handlungsebene herunterbrechen lässt, dass es sich lediglich um ein sozialphilosophisches Konzept handelt. Eine Verwertung für die Praxis laufe den Intentionen Luhmanns sogar ausdrücklich zuwider.
Im Teil III stellen sechs Autoren unterschiedliche therapeutische Verfahren bzw. Bruchstücke davon als Basis fürs Coaching vor. Zu Beginn befasst sich Lilo Endriss mit "Coaching als kreativitätsfördernden Prozess". Sie geht von einem Strukturkonzept der Kreativität aus, wie es von Joachim Sikora entwickelt wurde, und verknüpft es mit Ansätzen aus der Kreativitätsforschung. Daraus leitet sie eine ganze Reihe von Prinzipien für ein Coaching ab, das die Kreativität von Klienten zu fördern vermag.
Anschließend geht es um psychodramatische Arbeit, die im Coaching schon länger umfassend Verwendung findet. Zuerst zeigt Jasmin Messerschmidt an einem Beispiel, wie sich in einem Konfliktcoaching die Technik des imaginativen Rollenspiels bewährt. Dabei können nämlich nicht nur die Deutungsmuster eines Klienten verändert werden, sondern auf diese Weise lassen auch ganz neuartige Handlungsstrategien befördern. Ines Cremer von Brachel präsentiert daran anschließend die "psychodramatische Organisationsskulptur als Weiterentwicklung des Organigramms". Nach Meinung der Autorin bietet gerade diese Arbeitsform gute Möglichkeiten, Rollenphänomene in Organisationen anschaulich und erlebnishaft zu thematisieren.
Der Beitrag von Mohammed el Hachimi und Arist v. Schlippe befasst sich mit dem Methodenansatz "Crea Space", der sich vor allem fürs Gruppencoaching eignet. Die Autoren entfalten dieses Instrument der Kreativitätsentwicklung zur Erarbeitung von Zukunftsvisionen in einem Prozess, der fünf Schritte umfasst.
Im darauf folgenden Beitrag präsentiert Christoph Schmidt-Lellek einen neuartigen Zugang zur Work-Life-Balance. Unter Bezugnahme auf den Philosophen Martin Seel entfaltet er mit dem Konzept der "vier Dimensionen des Tätigseins" eine Heuristik, die weit mehr als nur die Balance zwischen Arbeit und Familie oder Arbeit und Freizeit erfasst und damit sehr viel umfassender zur Analyse der generellen Lebens-Balance einlädt.
Daran anschließend befasst sich Manuel Barthelmess auf eher meta-theoretischer Ebene mit dem Einsatz systemischer Techniken und Methoden. Sein Fazit lautet, dass es sich bei qualifizierter Anwendung von Systemischer Beratung eher um eine Kunstform handelt als um die "richtige" Anwendung von Tools.
Im Teil IV geht es ums Coaching in neuen Feldern oder zu neuen Themen. Damit meinen wir Milieus, in denen Coaching bisher noch nicht üblich war. Und wir meinen Themen, die im Coaching bisher noch kaum aufgegriffen wurden.
Im ersten dieser Aufsätze beschreibt Hans Karl Peterlini, wie schwierig, d.h. schnell kränkend sich Kritikgespräche im Journalismus gestalten. Deshalb wäre, wie der Autor darstellt, gerade hier Coaching für die leitenden Journalisten ausgesprochen nützlich. Auf der Basis eigener Erfahrungen als Chefredakteur von Wochenmagazinen und Tageszeitungen empfiehlt er eine gute Auseinandersetzung mit den drei F: Führungsarbeit, Fehlerkultur und Feedback.
Constanze Sigl befasst sich zwar mit einem altbekannten Thema, nämlich dem Time-Coaching, sie zeigt aber, dass die Wirkungen solcher Maßnahmen im Allgemeinen verpuffen, wenn es dem Coach nicht gelingt, den Umgang mit der Zeit an ganz konkreten Fachthemen zu exemplifizieren. Damit empfiehlt die Autorin ganz neue Arbeitsformen, bei denen sich Prozess- und Expertenberatung verschränken.
Die Implementierung von Coaching in einer internationalen Wirtschaftskanzlei ist, wie auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung feststellte, ein Novum. Gabriele Bollhöfer hat es aber geschafft, auch in diesem eher elitären Milieu Coaching einzuführen. Aufgrund der sehr spezifischen Themen ist hier organisationsinternes Coaching besonders sinnvoll. Und wie die Autorin zeigt, wird es hier sogar besonders gut angenommen. Denn in diesem Hochleistungsmilieu dient das Coaching auch zum Innehalten und Neubesinnen.
Ein anderes Feld, in dem Coaching bisher noch wenig in Anspruch genommen wurde, wie Andreas Brüning meint, ist das Milieu von Hochschulen. Der Autor betont, dass sich insbesondere neu berufene Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer anfangs überschwemmt fühlen von unterschiedlichsten Führungs- und Koordinationsaufgaben. Das ist heute noch bedrängender als früher, weil hier derzeit ein regelrechter Professionalisierungsschub zu verzeichnen ist. Der Autor empfiehlt, dass sich manche Coaches auf genau dieses Feld spezialisieren sollten.
Der letzte Beitrag von Bertram Wolf befasst sich mit einem Thema, über das in diesem Buch erstmalig publiziert wird: mit dem Coaching einer Führungskraft für ihre letzten hundert Tage in einer Organisation. Über das Coaching für die ersten hundert Tage wird immer wieder geschrieben - da geht es um die Unterstützung einer neu ernannten Führungskraft bei all der neuen Anforderungen. Beim Coaching der letzten hundert Tage geht es um den Prozess des Abschiednehmens, um das innere Loslassen. Und es geht um eine qualifizierte Verarbeitung des in der Organisation Erfahrenen - die Höhen und Tiefen, die Widersprüche und Spannungen und vielleicht auch manche ungelöste Konflikte. Eine solche Verarbeitung kann sich als äußerst nützlich erweisen, um dann für neue Aufgaben gut gerüstet zu sein.
Praxeologie des Coaching
Dieses Buch präsentiert Aufsätze zur Coaching-Praxis. Im Sinne einer Praxeologie wird ein konzeptioneller Rahmen für unterschiedliche diagnostische Ansätze und methodische Maßnahmen umrissen. Im ersten Teil werden zunächst Eckpfeiler für eine Praxeologie des Coaching dargestellt. Das Fazit lautet: Coaching sollte sich nicht auf einen einzigen Methodenansatz gründen, sondern auf eine Vielzahl von Diagnose- und Methodenkonzepten, die allerdings zu konzeptionell fundierten "Integrationsansätzen" zu verschmelzen sind. Nach diesen programmatischen Aufsätzen finden sich im zweiten Teil etliche Diagnosekonzepte als Basis für die Methodenanwendung im Coaching. Der dritte Teil enthält Beiträge von Autoren, die ihrer Arbeit spezifische Verfahren, meistens aus dem Bereich der Psychotherapie, unterlegen. In den Beiträgen des letzten Abschnitts wird von Coaching aus Milieus berichtet, in denen diese Arbeitsform noch ein Novum darstellt, wie z. B. Coaching im Journalismus, in der Hochschule oder in Anwaltskanzleien.
ISBN 978-3-531-16295-9
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
Dr. phil. Manuel Barthelmess, MSc. in Organisation Development (Univ. Klagenfurt), Dipl. Päd. (Univ. Regensburg). Als Leiter des Instituts für Systemische Beratung und Bildung (INSYS) in Regensburg arbeitet er als Coach, Supervisor und Organisationsberater sowie als Ausbilder für Systemische Therapeuten, Berater und Coachs. Ferner ist er in eigener Praxis als Systemischer Psychotherapeut tätig. Anschrift: INSYS, Albertstraße 11, D-93047 Regensburg. Mail: info@insys-institut.de , Internet: www.insys-institut.de.
Gabriele Bollhöfer, Dipl.-Psych., Studium der Psychologie in Köln, Weiterbildung in Intensivberatung, Universität Köln, Fünf Jahre Praxis in der Neuropsychologie Bad Godesberg, Universitätsklinik Köln, Klinik Berlin; seit 1999 für verschiedene Firmen tätig als Beraterin für Personal- und Organisationsentwicklung, Management Development, Executive Coaching, seit 2007 Strategische Personalentwicklung Lovells. Anschrift: Karl-Scharnagl-Ring 5, D-80539 München. Mail: gabriele.bollhoefer@lovells.com.
Andreas Brüning, freiberuflicher Dipl.-Soz.arb/Soz.päd., Master of Science Communication (MSc) Schwerpunkte: Coaching, Beratung und Konzeptionen im Bereich des PR- und Wissenschaftsmarketing, Kommunikationsberatung und -Trainings. Promoviert zum Thema Beratung für Hochschullehrer/innen. Anschrift: Am Comeniusplatz 1, D10243 Berlin, Mail: bruening_a@web.de.
Ines Cremer-v. Brachel, Supervisorin und Lehrsupervisorin (DGSv), Psychodramaleiterin (DFP/DAGG), Gruppendynamikerin. Praxis für Supervision und Psychotherapie, Institut für Psychodrama und Supervision. Anschrift: Friedrich-Ebert-Str. 101, D-48153 Münster, E-mail: beratungspraxis@t-online.de;
Internet: www.institut-psychodrama-supervision.de.
Lilo Endriss, Dipl.-Psych., Pädagogische und Klinische Psychologie, BWLSozialmanagerin (WBA), Coaching (DPA), Geschäftsführertätigkeit im NGOBereich, seit 1997 selbstständig im eigenem Beratungsbüro, Arbeitsschwerpunkte: Kreativität und Fehlerkultur im Coaching, Teamentwicklung, Moderation, Selbstmanagement, Gesundheitsbereich, Gründerberatung. Anschrift: Völckersstr. 13, D22765 Hamburg; Mail: info@kreatives-management-hamburg.de,
Internet: www.kreatives-management-hamburg.de.
Mohammed El Hachimi, Systemtherapeut, Organisationsberater und Supervisor, Lehrtherapeut und lehrender Supervisor am Institut für Familientherapie Weinheim, langjährige Tätigkeit in Migrantenberatung, Suchttherapie und Erwachsenenbildung. Anschrift Bensbergerstr 360, D-51469 Bergisch Gladbach. Mail: M.Elhachimi@tonline.de.
Marion Jonassen, Diplom-Verwaltungswirtin, Dipl.-Psych. (FH), Tätigkeitsfelder: Coaching, Organisationsentwicklung, Teamentwicklung. Anschrift Walzmühlestrasse 57, CH-8500 Frauenfeld, Mail: marion.jonassen@bluewin.ch.
Prof. Dr. Gerhard Jost, ao. Universitäts-Professor, Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung, Department für Sozialwissenschaften, Wirtschaftsuniversität Wien. Forschungsschwerpunkte: Qualitative Methoden empirischer Forschung; Biographieforschung, Arbeits- und Berufssoziologie. Anschrift Augasse 26, A-1090 Wien; Mail: Gerhard.Jost@wu-wien.ac.at.
Jasmin Messerschmidt, Dipl.-Psych., arbeitet als selbstständige Führungskräftetrainerin, Coach und Beraterin. Schwerpunkte: Karriere-Coaching, Führungskräfte-Coaching, Konfliktberatung, Potenzialanalysen. Anschrift Lichtenbergstr. 43, D64289 Darmstadt, Mail: info@messerschmidt-coaching.de.
Hans Karl Peterlini, Journalist und freier Autor, Kommunikationsberater und Coach. Ausbildung: Erziehungswissenschaftler mit psychoanalytischer Ausrichtung und psychotherapeutischer Grundausbildung (Propädeutikum), derzeit Forschungsdoktorat an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen. Anschrift Weggensteinstraße 18,1-39100 Bozen; Mail: Hkpl2@gmx.net
Dr. phil. Wolfgang Rechtien, Klinischer Psychologe BDP, Supervisor FPI, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Kurt Lewin Institutes für Psychologie der Universität Hagen, Ausbildungsleiter in Psychologischer Psychotherapie, Mitherausgeber der Zeitschrift OSC. 1. Vorsitzender der Vereinigung von Hochschullehrern und Hochschulleherinnen zur Förderung von Beratung und Counseling in Forschung und Lehre VHBC e.V. Anschrift Fern-Universität in Hagen, Kurt Lewin Institut für Psychologie, D-58084 Hagen; Mail: Wolfgang.Rechtien@Fern-UniHagen.de. Internet: http://psychologie.fernuni-hagen.de/Psychologie/KLI/rechtien.html.
Prof. Dr. phil. Arist v. Schlippe, Dipl.-Psych., Psychol. Psychotherapeut, Inhaber des Lehrstuhls "Führung und Dynamik von Familienunternehmen" an der Privaten Universität Witten-Herdecke, davor 23 Jahre im Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Osnabrück tätig. Lehrtherapeut für systemische Therapie sowie Lehrender Supervisor und Coach (SG), Lehrtrainer am Institut für Familientherapie Weinheim, Ausbildung und Entwicklung e.V. Anschrift Private Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausenstr. 50, D-58448 Witten; Mail: schlippe@uni-wh.de oder schlippe@uos.de , Internet: www.uni-wh.de/wifu.
Dr. phil. Christoph J. Schmidt-Lellek, Studium der ev. Theologie und Philosophie sowie der Erziehungswissenschaften; langjähriger Verlagslektor eines psychologischen Fachverlages, seit 1982 freiberufliche Praxis für Psychotherapie, Paartherapie, Supervision (DGSv) und Coaching (DBVC); zahlreiche Veröffentlichungen zu Psychotherapie, Supervision und Coaching, insbesondere zu Fragen der Berufsethik, Mitherausgeber und Redakteur dieser Zeitschrift. Anschrift: Taunusstr. 126, D61440 Oberursel, Mail: Kontakt@Schmidt-Lellek.de; Internet: www.Schmidt-Lellek.de.
Dr. phil. Astrid Schreyögg, Dipl.-Psych., langjährig in leitenden Positionen im sozialen Dienstleistungsbereich; Psychologische Psychotherapeutin, seit 1985 freiberufliche Psychotherapeutin, Supervisorin, Coach; Wiss. Leitung an der Deutschen Psychologen-Akademie des BDP für Supervision und Coaching; Lehr- und Beratungsaufträge im In- und Ausland. Autorin von Lehrbüchern zu Supervision und Coaching; zahlreiche Publikationen in Sammelbänden und Fachzeitschriften; Herausgeberin dieser Zeitschrift. Anschrift: Breisgauer Str. 29, D14129 Berlin, Mail: info@schreyoegg.de , Internet: www.schreyoegg.de.
Mag. Constanze Sigl, studierte Politikwissenschaft, Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Salzburg, Kommunikationstrainer-Ausbildung am EAK (Europäisches Aus- und Fortbildungsinstitut für Kommunikation), Coaching-Ausbildung an der Universität Innsbruck; selbstständige Trainerin, Coach und Moderatorin. Anschrift: Höhenstraße 23 a, A-6020 Innsbruck, www.constanze-sigl.at, Mail: office@constanzesigl.at.
Dr. Bettina Warzecha, Diplom-Sozialwirtin, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, arbeitet heute schwerpunktmäßig zur Problematik der Methoden des "Qualitätsmanagements" und bietet Begutachtung zu Fragen rund um Organisation und Planung an. Anschrift: Raabestraße 6, D-29664 Walsrode. Mail: Dr.Bettina-Warzecha@t-online.de , Internet: www.lektorat-wimac.de .
Bertram Wolf, 12 Jahre ORF-Fernsehjournalist Innenpolitik und Ausbildner, 6 Jahre Geschäftsführer im Zukunftszentrum Tirol, seit 2008 zertifizierter Coach für Führungskräfte. Anschrift: Jagdgasse 12b, A-6020 Innsbruck, Mail: bertram.wolf@aon.at.
Dr. Christoph J. Schmidt-Lellek ist freiberuflicher Psychotherapeut, Supervisor und Coach sowie Mitherausgeber und Redakteur der Zeitschrift Organisationsberatung, Supervision, Coaching (OSC).
Dr. Astrid Schreyögg ist freiberufliche Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach mit vielfältigen Lehraufträgen sowie Herausgeberin der Zeitschrift Organisationsberatung, Supervision, Coaching (OSC).
"Der Sammelband hat das Zeug zum Lehrbuch [...]. [...] Der Band vermittelt Sicherheit bei der Anwendung der dargestellten Methoden, fehler werden aufgelistet, so dass sich eine eindeutige Richtschnur ergibt." Kommunikation & Seminar, 5-2009 "Jedem zu empfehlen, der seine theoretische Ausrichtung als Coach und seine persönliche ethische Ausrichtung und Werthaltung reflektieren möchte. Das Buch könnte durchaus zu einem neuen Standardwerk zum Thema Coaching werden." managerSeminare, Mai 2009 "Wenn der einleitende Artikel des jetzigen Bandes als Grundlage genommen würde, wenn also Autorinnen und Autoren sich auf den Theorie-Ansatz von Schreyögg einlassen, und diesen auf eigene Praxis hin umsetzen und reflektieren würden, könnte eine außerordentlich spannende und ertragreiche Sammlung entstehen, die eine konzeptionelle Brücke zwischen Praxis und Theorie bilder, und die die Standards der Profession Coaching [...] weiter entwickelt." www.coaching-literatur.de, 20.03.2009