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    Reelle Zahlen

    Das klassische Kontinuum und die natürlichen Folgen

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    Reelle Zahlen
    Das klassische Kontinuum und die natürlichen Folgen

    Autoren:

    Verlag:
    Springer-Verlag   Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Auflage: 2., korr. u. erw. Aufl.
    Erschienen: Juni 2008
    Seiten: 553
    Sprache: Deutsch
    Maße: 239x159x33
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Springer-Lehrbuch
    ISBN: 3540793755
    EAN: 9783540793755

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Vorwort7
    Einführung11
    Die Themen des Buches14
    Vokabular17
    Mengen und Elemente17
    Logische Konventionen und Sprechweisen18
    Zahlen19
    Relationen20
    Funktionen21
    Eine Tabelle22
    Erster Abschnitt: Das klassische Kontinuum23
    1.1Irrationale Zahlen25
    Kommensurable Größen25
    Der Algorithmus von Euklid28
    Kettenbrüche30
    Das regelmäßige Pentagramm36
    Irrationalität der Quadratwurzel39
    Überlieferung und Bedeutung der Inkommensurabilität40
    Andere irrationale Zahlen45
    Rationale Approximationen47
    Algebraische und transzendente Zahlen51
    Intermezzo Zur Geschichte der Analysis61
    1.2Mächtigkeiten72
    Mächtigkeiten72
    Bestimmung einiger Mächtigkeiten75
    Eine symbolische Arithmetik mit Mächtigkeiten79
    Das Kontinuumsproblem82
    Historischer Überblick85
    1.3Charakterisierungen und Konstruktionen90
    Die Ordnung der rationalen Zahlen91
    Vollständigkeit und Lücken92
    Die Ordnung der reellen Zahlen94
    Eine algebraische Charakterisierung96
    b-adische und andere Entwicklungen104
    Zwei klassische Konstruktionen der reellen Zahlen106
    Eine moderne Konstruktion112
    Zu den Konstruktionen128
    Zur Geschichte des Kontinuumsbegriffs129
    Das komplexe Ergebnis und seine Kritik139
    Cantors Darstellung von 1872 im Original144
    1.4Euklidische Isometrien153
    Das Erlanger Programm156
    Permutationen und Isometrien157
    Isometrien und lineare Abbildungen160
    Isometrien in einer Dimension166
    Isometrien in zwei Dimensionen167
    Isometrien in drei Dimensionen170
    Zur Geschichte der Untersuchung Euklidischer Isometrien174
    Besonderheiten der Isometriegruppen flund f2 175
    Besonderheiten der Rotationsgruppe S03 176
    1.5Inhalte und Maße185
    Das Maßproblem186
    Maße auf a-Algebren194
    Eine Konstruktion des Lebesgue-Maßes197
    Mengen mit positivem Lebesgue-Maß und Intervalle202
    Das Lebesgue-Maß für höhere Dimensionen204
    Das geometrische Lebesgue-Integral207
    Die analytische Definition des Lebesgue-Integrals211
    Integrationssätze219
    Riemann-Integral und Peano-Jordan-Inhalt222
    Vorläufer und Nachfolger des Peano-Jordan-Inhalts229
    Eine Verallgemeinerung des Riemann-Integrals230
    1.6Die Grenzen des Messens238
    Fortsetzungen des Lebesgue-Maßes238
    Volle bewegungsinvariante Inhalte244
    Paradoxe Zerlegungen261
    Die Paradoxa von Hausdorff und Banach-Tarski268
    Mittelbare Gruppen274
    Zweiter Abschnitt: Die Folgenräume283
    2.1Einführung in den Baireraum285
    Endliche Folgen und Folgenräume288
    Die natürliche Topologie auf den Folgenräumen290
    Offene und abgeschlossene Mengen im Baireraum292
    Kodierung offener Mengen293
    Repräsentation abgeschlossener Mengen durch Bäume294
    Die kanonische Ordnung auf dem Baireraum300
    Stetige Funktionen auf dem Baireraum301
    Einfache Homöomorphien302
    Kompaktheit303
    Baireraum, Cantorraum und Kontinuum im Vergleich305
    2.2Topologische Untersuchungen311
    Polnische Räume311
    Perfekte polnische Räume314
    Zerlegungen nulldimensionaler polnischer Räume316
    Zerlegungen beliebiger polnischer Räume323
    Stetige bijektive Bilder von N327
    Eine konkrete stetige Bijektion von N auf b331
    Ortung durch den Hilbert-Würfel333
    Peano-Kurven337
    Invarianz der Dimension für das Kontinuum338
    Ein topologischer Dimensionsbegriff349
    2.3Regularitätseigenschaften351
    Häufungen351
    Die Scheeffer-Eigenschaft358
    Die Baire-Eigenschaft360
    Das Lebesgue-Maß auf dem Cantor- und Baireraum367
    Universell meßbare Mengen370
    Magere Mengen und Nullmengen371
    Marczewski-meßbare Mengen372
    Intermezzo : Wohlordnungen und Ordinalzahlen377
    Wohlordnungen378
    Induktion und Rekursion über Wohlordnungen381
    Abzählbare Ordinalzahlen und w1 382
    Iterierte Ableitungen386
    Ein Kompaktheitsbeweis mit w1388
    Die konstruktiblen reellen Zahlen389
    Beweis des Zornschen Lemmas mit transfiniter Rekursion392
    2.4Irreguläre Mengen394
    Verletzung der Scheeffer-Eigenschaft und Bernstein-Mengen394
    Vitali-Mengen398
    Irreguläre Mengen und die Kontinuumshypothese401
    Wohlordnungen von polnischen Räumen406
    2.5Unendliche Zweipersonenspiele409
    Unendliche Spiele413
    Strategien414
    Gewinnstrategien und Determiniertheit418
    Spezielle Aspekte419
    Einfache Spiele mit ermittelbarem Gewinner422
    Nichtdeterminierte Mengen423
    Determiniertheit der offenen und abgeschlossenen Mengen425
    Regularitätsspiele433
    Determiniertheit von Punktklassen441
    2.6Borelmengen und projektive Mengen444
    Die Borel-Hierarchie444
    Borel-Mengen als stetige Bilder des Baireraumes455
    Borel-Determiniertheit456
    Stetige Reduzierbarkeit464
    Die Susiin-Operation und analytische Mengen468
    Charakterisierungen und Eigenschaften analytischer Mengen..471
    Regularitätseigenschaften analytischer Mengen478
    Projektive Mengen482
    Entfaltete Regularitätsspiele488
    Determiniertheit und Regularität der projektiven Mengen489
    Zur geschichtlichen Entwicklung494
    Anhänge505
    A1Die axiomatische Grundlage507
    A2Natürliche, ganze und rationale Zahlen510
    A3Algebraische Strukturen513
    Gruppen513
    Körper und Ringe515
    Vektorräume515
    A4Topologische und metrische Räume517
    Topologische Räume517
    Metrische Räume521
    Die Standardtopologie des Kontinuums525
    A5Rekursive Konstruktion von Maßen527
    A6Lebensdaten539
    A7Notationen541
    A8Personen544
    A9Index546



    Vorwort

    Vorwort

    Zwei große Häuser, gleich an Rang, gibt es in der Mathematik: Die natürlichen Zahlen N und die reellen Zahlen R. Die Geschichte der Mathematik läßt sich im Lichte des Wechselspiels dieser beiden Strukturen, ihrer gegenseitigen Befruchtung und Bekämpfung, vorübergehenden Vorherrschaft übereinander, ihrer Triumphzüge und Niederlagen, und schließlich ihrer großen Synthesen erzählen. Man darf hier die nietzscheanische Unterscheidung zwischen apollinisch und dionysisch bemühen: Die Strenge und Schönheit der natürlichen Zahlen, die, von der Mittagssonne beschienen so klar und greifbar ausgebreitet vor uns liegen wie kein anderer Gegenstand der Mathematik; und dagegen der unerschöpfliche Reichtum der reellen Zahlen, ihre faszinierende Magie, ihre unermeßliche Kraft, ihre imposanten Gipfel gleich neben den Abgründen ins Ungewisse - sie sind stets treu zu Diensten und bleiben doch immer unbeherrschbar.

    Sind die natürlichen Zahlen das schönste, so sind die reellen Zahlen das rätselhafteste Konstrukt der Mathematik. Es erscheint dabei zunächst lediglich als ein kräftiger Pflug (um nicht zu sagen: als ein harmloser Ochse), mit dem wir die naturwissenschaftlichen Felder bestellen, ganz auf reichen Ertrag ausgehend und die typischen landwirtschaftlichen Mühen und Befriedigungen erfahrend. Die reellen Zahlen scheinen nach all den Folgen und Reihen, all den gelösten und ungelöst gebliebenen gewöhnlichen und ungewöhnlichen Differentialgleichungen, all den fehler- und fehleranalysefrei implementierten numerischen Verfahren sehr vertraut zu sein; doch sobald wir versuchen, sie zu erfassen anstatt mit ihnen zu pflügen, so beginnen sie sich zu entziehen, indem sie fortwährend nicht nur schwierige, sondern zutiefst irritierende Fragen aufwerfen. Für die natürlichen Zahlen gilt dies sicher nicht in dieser Form: Hier wird mehr und mehr innere Struktur und selbstgenügsame Harmonie entdeckt, während der arithmetische Turm selber, gebildet aus den Stockwerken 0, 1, 2, 3, ... immer gleich zu bleiben scheint und felsenfest vor uns emporwächst. Mit Ausnahme der Null, die als Erdgeschoß mit ausgegraben wurde, ist das heute vor uns stehende Gebäude N das gleiche wie dasjenige der grauen mathematischen Vorzeit. Die Geschichte von R dagegen ist durch schwere Meteoriteneinschläge bestimmt, die zeigen, daß es in unserem geistigen Universum viel mehr Objekte gibt als man zunächst vermuten würde. Beim längeren Nachdenken über die reellen Zahlen kann es sich dann auch ereignen, daß man nicht mehr genau weiß, was man da eigentlich untersucht, und es können sogar Zweifel an so etwas wie der Möglichkeit einer wohldefinierten Struktur R der reellen Zahlen aufkommen. (Daß der Turmbau N ein babylonisches Unterfangen sein könnte, ist ein legitimes Gedankenexperiment und Katastrophenszenario der mathematischen Logik.) Den dunklen dionysischen Charakter der reellen Zahlen erfährt jeder, der sich auf das Abenteuer einläßt, sie fassen zu wollen, sie ins apollinische Licht zu ziehen, um ihrer nächtlich-magischen Natur auf den Grund zu kommen. Nah ist und schwer zu fassen der Gott Dionysos, und das gleiche gilt, im Bild bleibend, auch für die reellen Zahlen.

    Wir werden in diesem Buch einige Ansätze beschreiben, die unternommen worden sind, den Geheimnissen der reellen Zahlen auf die Spur zu kommen. Die Themen sind vielfältig, aber durch grundlagentheoretische Fragen und Interessen bestimmt. Der behandelte Stoff ist nicht immer elementar, aber doch immer nur als Einführung in einen größeren Gegenstand zu sehen. Zu vielen tieferen Resultaten der jüngeren Zeit werden wir nicht vordringen. Es geht zuallererst darum, einige der bei der hochauflösenden mikroskopischen Untersuchung von R auftretenden Phänomene zu schildern und charakteristische Bilder mit dem Bleistift auf Papier zu übertragen. Unser Mikroskop ist lichtstark und vielseitig, aber doch eine klassische Optik in dem Sinne, daß wir die Rastermethoden der mathematischen Logik nicht verwenden werden. Wir werden die Möglichkeiten dieser ganz anderen Technik hin und wieder andeuten. Sie kann vieles und erweitert das mathematische Weltbild, aber sie kann den klassischen Ansatz keineswegs ersetzen, inhaltlich nicht und auch nicht didaktisch.

    Weit genug gefaßt meint "Reelle Zahlen" vielleicht die Hälfte der Mathematik, und auch bei engerer Eingrenzung auf fundamentale Gesichtspunkte gilt hier der Lieblingsspruch des Vaters von Effi Briest: "Das ist ein zu weites Feld." Der Autor beruft sich deshalb auf eine seiner beiden Grundfreiheiten, nämlich der Freiheit der Stoffwahl - neben der des Stils. Das Buch versteht sich insgesamt als eine von vielen möglichen Interpretationen seines Titels, und nicht der Titel als das Epigramm seines Buches.

    Das Buch beginnt aus ästhetischen und sachlichen Gründen bei den Griechen, springt dann relativ rasch mitten ins 19. Jahrhundert, und kommt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur inneren Ruhe, ohne sich Ausblicken zu verschließen. Einen Überblick über die behandelten Themen findet der Leser gleich nach der Einführung. Die klassische Analysis und ihr Bündnis mit der physikalischen Naturbeschreibung ist das Thema vieler Darstellungen, nicht aber der vorliegenden. Lediglich in der Zeittafel im Intermezzo des ersten Abschnitts sind die Meilensteine der Analysis aufgenommen, bilden sie doch einen gewaltigen Akt in der Geschichte von R. Auch außerhalb des mathematischen Rechnens - in einem weiten Sinne, der jede Form der Analysis mit einschließt - ist das reelle Feld weit und seine Bäume reich an Früchten. Dies wird zuweilen durch die Wegführung der mathematischen Ausbildung nicht so recht deutlich. Das Gebiet dort draußen hat eine enorme Fläche und das überstrapazierte Bild von den Rand- und Grenzfragen ist deswegen nur bedingt richtig. Wer sich mit den Grundlagenfragen von R auseinandersetzt, ist keineswegs ein König in einer Nußschale, der sich einen Herren unendlicher Weiten nennt, sondern ein Wanderer im Grenzenlosen, der eine Menge harter Nüsse vorfindet.

    Die zwölf Kapitel dieses Buches wollen anregen, unterrichten im Sinne von "Kunde geben". Sie erlauben sich Ausführlichkeit und Abschweifung an der einen und Kürze und Skizzenhaftigkeit an der anderen Stelle, und weiter ihren eigenen Charakter und Komplexitätsgrad. Zusammen genommen wollen sie sich zu einem runden Ganzen fügen und anspruchsvolle Mathematik anregend vorstellen. Ziel ist, dem Leser einen bleibenden begrifflichen Eindruck zu vermitteln. Die reellen Zahlen sind mehr als die Magd der Integral- und Differentialrechnung. Sie verdienen es, verstanden und nicht nur kunstvoll verwendet zu werden. Das ist, wenn man so will, die Botschaft.

    Das Buch ist geschrieben für alle Leser mit Interesse und Verstand. Es orientiert sich nicht in erster Linie an der Struktur der derzeitigen Universitätsausbildung, und es wurde kein Text angestrebt, der auf die Bedürfnisse einer vierstündigen Vorlesung zugeschnitten wäre. Der Autor hofft, mit dem Buch einer breiten Zahl von Studenten der mathematischen Fächer einen studienbegleitenden Text anzubieten, der vom ersten Semester an gelesen werden kann. Das Buch mag sich weiter für Seminare eignen und bei Kollegen an Schulen und Hochschulen auf Interesse stoßen. Der Laie schließlich ist nicht selten ein gebildeter, neugieriger, breit interessierter und damit idealer Leser. Ohne begleitende Literatur und ein gewisses mathematisches Vorwissen werden einige Inhalte aber eine etwas harte Kost sein. Wissenschaftliche Literatur ist im Gegensatz zum Kriminalroman aber auch in Teilen genossen eine sinnvolle Sache. Vollständig auflösen können wird man das große Geheimnis in keinem Fall.

    Tiefergehende Vorkenntnisse werden nicht erwartet, einige Kapitel sind weitgehend elementar, andere setzen mathematisches Grundwissen aus der Analysis, der linearen Algebra und der Topologie dezent ein. Alles andere stellt der Text zur Verfügung. Im Vorspann Vokabular finden sich Zusammenstellungen der wichtigsten verwendeten Begriffe und Notationen. Der Anhang enthält Grundlagen der mengentheoretischen Axiomatik, des Zahlensystems, der algebraischen Strukturen und der Topologie. Dieses Material wird nicht von Beginn an verwendet, und der mit diesen Dingen noch nicht vertraute Leser ist aufgerufen, die trocken gelisteten Definitionen anhand von zusätzlicher Literatur zum Leben zu erwecken. Der Autor hofft andererseits, einen mit mathematischem Grundwissen ausgerüsteten Leser an alles erinnert zu haben, was gebraucht wird.

    Im zweiten Teil des Buches wird die Verwendung der transfiniten Technologie schließlich unvermeidlich. Wir geben in einem Intermezzo eine knappe Darstellung des Nötigsten, auch wenn durch diese Kürze die Gefahr besteht, daß der transfinite Limesschritt unheimlich bleibt. Es wäre hier nicht der Ort, eine umfangreiche Einführung in die transfinite Mengenlehre zu geben.

    Der kompakte Beweisstil integriert aktive Mitarbeit des Lesers, namentlich bei den zuweilen auftauchenden "(!)", bei denen ein kleines Argument selbst gedacht werden muß, und bei der erwarteten Ausarbeitung einiger nur skizzierter Beweise und Aspekte der Theorie. Mitmachen macht Mathematik lebendig. Viele Mathematiker nehmen keinen mathematischen Text in die Hand, ohne sich mit Papier und Bleistift für das Abenteuer zu rüsten.

    Mein besonderer Dank gilt Herrn Heinz Jaskolla. Er hat das gesamte Manuskript gelesen und zahlreiche Verbesserungen vorgeschlagen, denen ich durchweg gefolgt bin.

    Berlin, im Januar 2007 Oliver Deiser

    Zur zweiten Auflage

    Für die zweite Auflage wurde der Text korrigiert und die Darstellung an einigen Stellen verbessert. Besonders Herrn Dr. Klaus-Dieter Drews (Rostock) verdanke ich die Mitteilung von Ungenauigkeiten.

    Weiter wurde ein neuer Anhang hinzugefügt (Anhang 5), der eine Maßkonstruktion mit Hilfe transfiniter Rekursion vorstellt.

    Berlin, im Januar 2008 Oliver Deiser

    Klappentext

    Oliver Deiser      Reelle Zahlen

    Das Buch untersucht die reellen Zahlen unter verschiedenen grundlagentheoretischen Gesichtspunkten. Ziel ist, die Komplexität dieser einzigartigen mathematischen Grundstruktur sichtbar zu machen.

    Im ersten Teil richtet sich der Blick auf die arithmetische Zahlengerade. Der Bogen spannt sich hier zunächst von der Entdeckung der irrationalen Zahlen durch die alten Griechen über das Kontinuumsproblem bis hin zu modernen Konstruktionsmöglichkeiten. Nach einer Analyse euklidischer Isometrien werden dann ausführlich Grundfragen der Maßtheorie behandelt (Probleme des Messens, Banach-Tarski-Paradoxon, Existenz bewegungsinvarianter Inhalte, Fortsetzungen des Lebesgue-Maßes).

    Der zweite Teil des Buches untersucht den zu den irrationalen Zahlen homöomorphen Raum aller Folgen natürlicher Zahlen und allgemeiner polnische Räume. Die Themen umfassen Regularitätseigenschaften von Teilmengen reeller Zahlen, irreguläre Mengen, Borel-Mengen und projektive Mengen. Das Buch schließt mit einer Einführung in die Theorie der unendlichen Zweipersonenspiele.


    ISBN 978-3-540-79375-5

    Wissen schaf tsja hr 2008

    springer.de

    Register

    Index


    A

    Ab n0 , 109
    abelsch, 514
    abgeschlossen, 517
    abgeschlossene Determiniertheit, 432
    Abgeschlossenheitssatz, 52, 54, 218
    abhängiges Paar, 416
    Ableitung, 352
    Abschluß, 518
    absolut, 391
    Abstand, 153
    abzählbar, 73
    abzählbare Ordinalzahl, 382
    Achsensatz, 170
    additiv, 187, 529
    affin, 260
    affine Gruppe, 260
    affinen Abbildungen, 158
    - ähnlich, 91
    Algebra, 194, 527
    algebraisch, 51
    algebraisch unabhängig, 243
    Algorithmus von Euklid, 28
    a-approximierbar, 47
    - s£-meßbar, 453
    analytisch, 470
    analytische Definition des Lebesgue
    - Integrals, 211
    Anfangselement, 378
    Anfangsstück, 288, 379
    AnfangsstückOrdnung , 295
    angeordneter Körper, 96
    Antikette, 294
    Antiketten-Bedingung, 95
    antisymmetrisch, 20
    Approximation, 288
    Approximation irrationaler Zahlen, 50
    Approximation rationaler Zahlen, 49
    Approximationsfunktion, 47
    Approximationssatz, 218, 536
    approximierbar, 56
    äquikonsistent, 490
    äquivalent Null, 246
    äquivalente Hänge, 118
    äquivalente Spiele, 420
    Äquivalenz der geometrischen und der
    analytischen Integral-Definition, 216
    - Äquivalenzklasse, 20
    Äquivalenzrelation, 20
    Äquivalenzsatz, 73
    archimedisches Axiom, 98
    Arithmetik auf Hängen, 122
    Arithmetik mit Kardinalzahlen, 80
    Arithmetik mit Mächtigkeiten, 79
    arithmetisches Ordnungsaxiom, 96
    assoziiertes freies Spiel, 420
    atomfrei, 239
    auflösbar, 175
    Aufzählung, 21
    Ausdehnungseigenschaft, 267
    Ausdehnungssatz, 522
    Ausdehnungssatz von Mycielski , 275
    Ausschöpfung, 185
    Ausschöpfung der Borel-Mengen, 447
    äußeres Lebesgue-Maß, 198, 369
    Aussonderung, 18
    Aussonderungsschema, 507
    Auswahlaxiom, 508
    Automorphiesatz, 102
    Axiom der Determiniertheit, 441
    Axiome von ZFC, 507


    B

    B-adische Darstellung, 104
    Baire-Eigenschaft, 364
    Baire-Hierarchie, 452
    Baire-Maß, 362
    Baire-meßbar, 364
    Baireraum, 13, 285, 290
    Bairescher Kategoriensatz, 362
    Bairescher-Meßversuch, 438
    Bairescher Raum, 363
    Banach-Funktional, 248
    Banach-Integral, 246
    Banach-Integral und Lebesgue-Integral, 247
    Banach-Integral und Riemann-Integral, 247
    Banach-Mazur-Spiel, 436
    Banach-Tarski-Paradoxon , 271
    Barriere, 297
    baryzentrische Koordinaten, 343
    Basis, 520
    Basisfunktionen, 389
    Baum, 295
    Baumdarstellung, 474
    Berechnung der Näherungsbrüche, 35
    Bernstein-Menge, 394
    beschränkt, 18, 92
    beschränkte Eigenschaft, 18
    Betrag, 96
    Bewegungsinvariante Inhalte für die
    - Ebene, 258
    bewegungsinvariantes Maß , 188
    Bewegungsinvarianz, 187
    Bijektion, 21
    bijektiv, 21
    Bild, 21
    binäre Baum, 295
    Blatt, 296
    blattfrei, 296
    Bogenmaß, 154
    Borel-Determiniertheit, 456, 463
    Borel-Hierarchie, 444, 446
    Borel-Maß, 370, 397, 439
    Borel-meßbar, 453
    Boreische Vermutung, 404
    Borel-trennbar, 476
    Brouwerscher Fixpunktsatz, 341
    Buchstaben, 177


    C

    Cantor-Bendixson-Zerlegung, 355
    Cantor-Bendixson-Zerlegung, 387
    Cantorraum, 13, 290
    Cantorsche Kontinuumshypothese, 82
    Caratheodory-Bedingung, 200
    Cauchy-Folge, 97, 523
    Cauchy-Riemann-Integral , 223
    Cauchy-Schwarz-Ungleichung , 155
    Charakterisierung der archimedisch
    - angeordneten Körper, 102
    Charakterisierung der Isometrien im R2 , 169
    Charakterisierung der Isometrien im R3 , 172
    Charakterisierung des Kontinuums, 94
    Charakterisierungen und Eigenschaften
    - analytischer Mengen, 471
    C-Mengen, 481
    C-verschiebbar, 241


    D

    Darboux-Integral, 224
    Darboux-Summen, 224
    Darstellung, 104
    Darstellungssatz, 51, 366, 369, 397, 536
    Dedekindscher Schnitt, 93
    Dedekindsches Schnittaxiom, 97
    Dedekind-unendlich, 73
    Definitionsbereich, 21
    Dekompaktifizierungssatz, 322 5-Partition, 2318-Quadrat, 224
    Denjoy-Raum, 233
    deskriptiv, 285
    Determinante, 163
    determiniert, 411, 418
    Determiniertheit und Meßbarkeit, 441
    Determiniertheit und Scheeffer-Eigenschaft, 424
    Determiniertheit von Borel-Spielen, 463
    D ezimaldarstellungen, 104
    Diagonalargument, 77
    Diagonalisierung, 451
    Diagonalmethode, 78
    dicht, 91, 520
    dicht in, 94
    Dimensionstheorie, 349
    disjunkte Zerlegung, 293
    diskret, 174
    diskrete Tbpologie, 520
    domain, 21
    dominierte Konvergenz, 220
    Dreiecksungleichung, 521
    Durchmesser, 522
    dyadische Darstellung, 104


    E

    Echte Klassen, 77
    echte Teilmenge, 17
    Ecke, 343
    Eichfunktion, 231
    Eigenschaft, 18
    einbettbar, 91, 519
    Einbettung, 91, 519
    Eindeutigkeitssatz, 33
    Einermenge, 17
    einfache Funktion, 218
    Einschränkung, 22, 90, 290
    Einschrittexpansion, 177
    Einschrittreduktion, 177
    Einzigkeitssatz, 101
    Element, 17
    endlich, 73
    endlich additiv, 187
    endlich verzweigt, 296
    endliche Folge, 288
    endliche Kettenbrüche, 31
    Endpositionen, 419
    Endpunkte, 90
    entfaltet, 488
    Ergänzungssatz, 329
    Ersetzungsschema, 507
    erstrebenswerte Position, 430
    Erweiterungssatz für Hyper-Lebesgue-Maße, 241
    erzeugte Bäume, 295
    erzeugte Tbpologie, 520, 522
    Euklidische Metrik, 153
    Exhaustion, 228
    Existenz kürzester Wohlordnungen, 380
    Existenz nichtdeterminierter Mengen, 424
    Existenz transzendenter Zahlen, 77
    Existenz von Bernstein-Mengen, 395
    Existenz von Darstellungen, 105
    Existenz von Lösungen für
    - abgeschlossene Spiele, 460
    Existenz von Lücken in Q, 93
    Extensionalitätsaxiom, 507


    F

    - F2 ist paradox, 266
    Fächersatz, 297
    Faktorgruppe, 164
    Faktorisierung, 20
    Faktorsatz, 277
    fast disjunkt, 204
    fast disjunkte Uberdeckungen, 342
    fastlinear, 113
    Fibonacci-Zahlen, 35
    Fixpunkte monotoner Operatoren, 357
    Fixpunktsatz, 341
    Flächenmengen, 207
    Fo -Menge, 517
    Folge, 21, 288
    Folgenraum, 290
    Folgenstetigkeit, 518
    folgt, 18
    Fortsetzung des Lebesgue-Maßes, 238, 254
    Fortsetzungssatz, 323, 530, 532, 535
    Frechet-Raum, 335 freie Gruppe, 178 freie 8-Partition, 234 freies Spiel, 419
    Fß -Überdeckung, 342
    Fundamentalfolge, 97
    Fundierungsaxiom, 507
    Funktion, 21
    Funktional, 244


    G

    Ganze algebraische Zahl, 54
    ganzzahlige Approximation p: q, 119
    gauge integral, 232
    gdw, 18
    Gegenseite, 343
    Generatoren, 178
    geometrische Integrierbarkeit und
    - Meßbarkeit, 214
    geometrische Interpretation des
    - Riemann-Integrals, 227
    Gewinnmenge, 413
    Gewinnstrategie, 410, 418
    gewonnen, 426
    G-invariant, 275
    gleichlang, 379
    Gleichmächtigkeit der Ebene und der Linie, 81
    G5 -Menge, 517
    Gödelfunktion, 389
    goldener Schnitt, 37
    Grad, 51
    Grenzwert, 97, 518
    Größe, 25
    Gruppe, 513
    G-Zerlegungen, 263


    H

    Halbierungslemma, 239
    Hamelbasis, 190
    Hang, 117
    Häufungspunkt, 299
    Hauptsatz der linearen Algebra, 154
    Hausdorff-Paradoxon, 269
    Hausdorff-Raum, 517
    Henstock-Kurzweil-Integral, 232
    Hilbert-Würfel, 334
    Hilfsreihen, 35
    HK-integrierbar, 232
    homöomorph, 519
    Homöomorphien für M und ^, 302
    Homöomorphiesatz, 339, 519
    Hyper-Lebesgue-Maß, 240


    I

    Ideal, 364
    Indikatorfunktion, 80
    Induktion, 381
    Induktion für Wohlordnungen, 381
    Induktionsanfang, 386
    Induktionsschritt, 386
    induktiv, 510
    induzierte Ordnung, 97
    induzierte paradoxe Mengen, 268
    induzierte Wohlordnung, 378
    Inhalt, 195, 225, 530
    Inhaltsproblem, 193
    Inhaltsraum, 195
    injektiv, 21
    injektive Aufzählung, 21
    inkompatible Folgen, 289
    Innere, 518
    inneres Lebesgue-Maß, 198, 369
    insichdicht, 358
    Integral, 207
    integrierbar, 207, 222
    Integrierbarkeit stetiger Funktionen, 209
    Invarianz der Dimension, 339
    Invarianz des Gebietes, 339
    inverse Limiten, 458
    irrationale Zahlen, 25
    Irrationalität der Eulerschen Zahl, 45
    Irrationalität der Kreiszahl 7t, 46
    Irrationalität der Quadratwurzel, 39
    irreflexiv, 20
    isolierter Punkt, 299
    Isometrie, 158
    Isometriegruppe, 158
    isomorphe angeordnete Körper, 101
    Isomorphiesatz, 91, 101
    Iteration der Susiin-Operation, 469
    iterierte Ableitung, 386


    J

    Jordan-Inhalt, 225
    Jordan-meßbar, 225
    Jordanscher Trennungssatz, 340


    K

    Kanonische Darstellung, 20
    Kardinalität, 72, 79
    Kardinalzahl, 79
    Kategoriensatz, 362, 363
    Kern, 164
    Kette, 74, 251
    Kettenbruch, 30, 31, 34
    Kettenbruchentwicklung, 30
    Knoten, 295
    koanalytisch, 470
    Kode, 294, 298
    komager, 362
    kommensurabel, 26
    Kommutator, 181
    kompakt, 519
    Kompaktheit, 303
    kompatible Metrik, 522
    Kompression, 228
    Kondensation, 352
    Kondensationspunkt, 352
    kongruent, 159
    Kongruenz, 159
    konstruktibel, 390
    konstruktible Hierarchie, 390
    Konstruktion der reellen Zahlen nach
    - Cantor, 109
    Konstruktion der reellen Zahlen nach
    - Dedekind, 108
    Konstruktion der reellen Zahlen nach
    - Schanuel und A'Campo, 122
    Konstruktionen der reellen Zahlen, 106
    Kontinuum, 13
    Kontinuumshypothese, 82, 85, 391
    Kontinuumshypothese und Scheeffer
    - Eigenschaft, 394
    Kontinuumsproblem, 12, 82
    konvergente Folge, 518
    Konvergenzsätze, 220
    konvergiert, 97
    konvex, 341
    Kopie, 519
    Koprojektion, 483
    Körper, 295, 515
    Körper der reellen Zahlen, 97
    kristallographisch, 174
    k-Überdeckung, 457
    Kurve, 155
    kürzer, 379
    Kürzungsregel, 514


    L

    Länge, 154, 288
    Lebesgue-Integral, 207
    Lebesgue*-integrierbar, 212
    Lebesgue-Maß, 197, 537
    Lebesgue-Maß auf dem Cantor- und
    - Baireraum, 367
    Lebesgue-meßbar, 199, 369
    Lebesgue-meßbare Funktion, 211
    Lebesgue-Nullmenge, 369
    Lebesgue-Summe, 212
    leere Menge, 17
    Lemma von Cousin, 231
    Lemma von Denes König, 296
    Lemma von Fatou, 221
    Lemma von König, 297
    Lemma von Sperner, 344
    PHospitalsche Regel, 67
    Limes, 518
    Limeselement, 378
    Limesordinalzahlen, 386
    Limespunkt, 299
    Limesschritt, 386
    Limiten, 386
    linear, 160, 244
    lineare Funktionale, 244
    lineare Ordnung, 20
    Linearitätsfehler, 117
    linkseindeutig, 21
    Liouville-Kriterium, 56
    Liouville-Zahl, 56
    lokal endlich, 228
    lösbar, 188
    Lösbarkeit des Inhaltsproblems, 193
    Lösung der Rekursionsgleichung, 382
    Lösung des Maßproblems, 188
    Lösung eines Spiels, 459
    Lösungen für Borelspiele, 463
    Lücke, 93
    Lücken von Q, 93
    Lusin-Menge, 402


    M

    Mächtigkeit, 72
    Mächtigkeit, 82
    Mächtigkeiten abgeschlossener Mengen, 356
    Mächtigkeiten der FCT und G§-Mengen, 356
    mager, 251, 362
    Magere Mengen und Nullmengen, 371
    Mahlo-Lusin-Menge, 402
    Marczewski-Eigenschaft, 372
    Marczewski-meßbar, 372
    Maß, 195
    Maßeinheit, 26
    Maßproblem, 187
    Maßraum, 195
    Matrix, 163
    maximal, 294
    Maximalprinzip, 74
    McShane-Integral, 234
    Menge, 17
    Menge positiver Elemente, 97
    Mengen-Algebra, 194
    Menger-Urysohn-Dimension, 349
    meßbar, 196, 211, 364, 370
    meßbar, 453
    meßbare Gruppe, 275
    Meßbarkeits-Kriterium, 200
    Meßbarkeits-Spiele, 439
    Metrik, 154, 521
    metrisch vollständig, 98
    metrischer Raum, 521
    metrisierbar, 522
    Metrisierbarkeitssatz, 524
    Minimalitätvoncü!, 384
    mittelbar, 275
    Mittelbarkeit und Paradoxie, 279
    Mittelwert, 208
    Modell von (CH), 391
    modular, 529
    monotone Konvergenz, 219
    monotoner Operator, 352
    Monotonie, 188, 529
    - u-Meßbarkeit, 370
    Multiplikationsregel für Zerlegungen, 263
    Multiplikationssatz, 75, 81
    Multiplikationssatz für R, 80


    N

    Nachfolger, 296
    Nachfolger, 378
    Nachfolgerelement, 378
    Nachfolgerordinalzahlen, 386
    Nachkommadarstellung, 104
    Näherungsbruch, 34
    natürliche Folgen, 290
    natürliche Ordnung, 383
    negativ, 96, 163
    Negativteil, 208
    neutral, 513
    nicht determiniert, 423
    Nichttrivialität, 188
    nirgendsdicht, 251, 361
    Norm, 154
    normale Untergruppe, 164
    normiert, 195
    Normiertheit, 187
    nulldimensional, 292
    Nullfolge, 110
    Nullhang, 117
    nullhomotop, 340
    Nullmaß, 195
    Nullmenge, 196, 362, 370, 372, 403


    O

    Obere Partition, 213
    obere Schranke, 92
    offen, 517
    offene Determiniertheit, 431
    offene Reduzierung, 294
    offene e-Umgebung, 521
    Operation 3, 471
    Operation einer Gruppe, 262
    Operator, 352
    Optionsstrategie, 415
    Ordinalzahl, 385
    Ordinalzahlen, 382
    Ordnung auf U, 124
    Ordnungsaxiom, 96
    ordnungserhaltend, 91
    ordnungsisomorph, 91
    Ordnungsisomorphismus, 91
    orthogonal, 155
    Ortungsmnktion, 333


    P

    Paarmengenaxiom, 507
    Paarungspolynom, 75
    paradox, 265
    Paradoxie der freien Gruppe mit zwei
    - Generatoren, 266
    Paradoxie der Rotationsgruppe, 268
    Partie, 410, 413
    partielle Ordnung, 20
    partielle Strategie, 456
    Partition, 212, 213, 231, 234
    Pausieren, 421
    Peano-Inhalt, 228
    Peano-Jordan-Inhalt, 228
    Peano-Kurve, 337
    Pendelverhalten, 33
    Pentagramm, 36
    perfekt, 296, 299, 314
    perfektes-Mengen-Spiel, 433
    perfekter Kern, 355, 358
    perfekte-Teilmengen-Eigenschaft, 359
    Permutationsgruppe, 157
    Pfad, 295
    polnische Räume als Teilräume des Hilbert
    - Würfels, 335
    polnischer Raum, 312
    Position, 413
    positiv, 96, 124, 163
    positive Isometrie, 164
    Positivteil, 208
    Potenzmenge, 17
    Potenzmengenaxiom, 17, 507
    Produktraum, 521
    Produktregel, 205, 206
    Produkttopologie, 521
    Projektion, 155, 471
    Projektionsabbildung, 521
    Projektionssatz, 475
    projektiv, 482
    projektive Hierarchie, 482
    Proportionslehre des Eudoxos, 43
    Pseudometrik, 521
    Punkt, 517
    Pythagoras-Schüler, 25


    Q

    Quadrat, 224
    Quantoren, 409


    R

    Rand, 518
    ränge, 21
    Rationale Approximationen, 47
    rationale Folge, 109
    rationale Hänge, 127
    Raum, 517
    Raum der Dimension n, 153
    reduziert, 176, 177
    Reduzierung, 294
    Reelle Zahlen als Hänge, 122
    reeller Vektorraum, 515
    reflexiv, 20
    Regelbaum, 413
    Regeln, 413
    Regularität, 201, 369f, 440, 524, 536
    Regularitätseigenschaft , 358
    Regularitätsspiele, 433
    Rekursion, 381
    Rekursionssatz für Wohlordnungen, 381
    Relation, 20
    relativ prim, 39
    relative Konsistenz, 391
    Relativtopologie, 518
    Retrakt, 340
    Retraktionssatz, 340
    Riemann-Integral, 222
    Riemann-integrierbar, 222
    Riemann-Summe, 222
    Ring, 515, 527
    Ring-Hierarchie, 529
    Rücktranslation, 189
    Russell-Zermelo-Antinomie, 18
    Ruziewicz-Inhalte, 257


    S

    Satz über lineare und metrische
    - Vollständigkeit, 98
    Satz von Banach, 257, 259, 279
    Satz von Cantor, 77
    Satz von Cantor-Bendixson, 355
    Satz von Cantor-Bernstein, 79, 264
    Satz von Caratheodory, 535
    Satz von Ciesielski und Pelc, 244
    Satz von Dirichlet, 50
    Satz von Fubini, 221
    Satz von Gauß, 45
    Satz von Gödel, 390, 391
    Satz von Hahn-Banach, 244, 254
    Satz von Hausdorff, 261, 269, 454
    Satz von Kuratowski-Ulam, 406
    Satz von Lebesgue, 220
    Satz von Liouville, 55
    Satz von Marczewski, 240
    Satz von Martin-Steel, 490
    Satz von McShane, 235
    Satz von Shelah, 492
    Satz von Solovay, 492
    Satz von Steel und van Wesep, 467
    Satz von Steinhaus, 203
    Satz von Susiin, 477
    Satz von Vitali, 189, 238
    Satz von von Neumann, 260
    Satz von Wadge, 465
    Satz von Wadge und Martin, 467
    Satz von Woodin, 490
    Scheeffer-Eigenschaft, 359
    schließlich, 109, 290
    Schnitt, 93
    Schnittsatz, 345
    Schwerpunkt, 343
    Seite, 343
    Sektion, 474
    Sektionsregel, 206
    selbstdual, 467
    semifinit, 529
    Semiring, 528
    senkrecht, 155
    separabel, 94, 311, 520
    separierte Anteil, 355
    Sierpinski-Eigenschaft, 328
    - a-additiv, 187
    - a-Algebra, 194, 527
    - a-finit, 195, 529
    - a-kompakt, 472 2-Maß, 534
    - a-Stetigkeit, 195
    - Z-Verband, 533
    Simplex, 343
    Simplizialzerlegung, 343
    Skalare, 154
    Skalarenkörper, 515
    Skalarmultiplikation, 515
    Skalarprodukt, 155
    slope, 117
    spezielle affine Gruppe, 260
    Sphäre, 154
    Spiel, 410, 413
    Standardabbildungen, 309
    starke Nullmenge, 403
    Startposition, 421
    stetig, 518, 529
    stetig reduzierbar, 464
    stetige Bijektion von N auf b , 331
    Stetige bijektive Bilder von N, 327
    stetige Bilder, 324
    stetige Bilder des Cantorraumes, 336
    Straffheit, 201, 536
    Strategie, 415
    Streckung, 154
    Strukturen, 20
    stückweise G-kongruent, 263
    Stützstellen, 212
    Subbasis, 520
    subadditiv, 529
    sublinear, 244
    Summen reeller Zahlen, 368
    Supremum, 92, 378
    Supremumsnorm, 114
    surjektiv, 21
    Susiin-Hypothese, 95
    Susiin-Operation, 468
    Symmetrie, 521
    Symmetriegruppe, 157
    symmetrisch, 20
    Symmetrisierung, 256


    T

    Taubenschlagprinzip, 49
    Teilbarriere, 297
    Teilmenge, 17
    Teilquotienten, 35
    Teilstrategie, 456
    Topologie, 517
    topologischer Raum, 517
    total beschränkt, 524
    totale Ordnung, 20
    Transferlemma, 49
    transitiv, 20
    Translation, 161, 189
    Translationen in ^, 401
    transponierte Matrix, 163
    transzendent, 55
    Transzendenzbasis, 243
    Trennungssatz, 476
    Treppenfunktion, 218
    trunkiert, 217


    U

    Ueberabzählbar, 73
    Überabzählbarkeit von M, 16
    überdeckende a-Algebren, 479
    Überdeckung, 342, 457, 479
    Überdeckungssatz, 342
    Überdeckungsspiel, 439
    - Überdeckungssystem, 458
    - übergeordnete Optionsstrategie, 427
    Umgebung, 521
    Umschreibung, 185
    unabhängig, 514
    Unabhängigkeit, 82
    unbeschränkt, 90
    unbeschränkter Hang, 118
    unendlich, 73, 79
    unendlich oft, 290
    unendliche Folge, 288
    unendlicher Kettenbrüche, 34
    Unendlichkeitsaxiom, 507
    unerreichbar, 491
    ungerade Funktion, 113
    Universalität von Q, 92
    Universalität von (R, 95
    universell, 485
    universell Baire-meßbar, 367
    universell meßbar, 371
    universelle Menge, 448
    Unlösbarkeit des Inhaltsproblems für n > 3, 193
    Unlösbarkeit des Lebesgueschen
    Maßproblems, 192
    Unstetigkeitskriterium, 326
    untere Partition, 213
    Untergruppenkriterium , 514
    Unterraum, 515, 518
    Unterteilung, 104
    Unzerlegbarkeitssatz, 8 3
    - Urbild, 21


    V

    Vektoraddition, 515
    Vektoren, 515
    Vektorraum, 515
    Verdichtungspunkt, 352
    Verband, 527, 533, 352
    Vereinigungsmengenaxiom, 507
    Vergleichbarkeitssatz, 74, 79, 379
    Verlängerung, 289
    Verlassen von Funktionen, 434
    verloren, 426
    Verlustvermeidung, 426
    Verneinungsregeln, 409
    verschiebbar, 241
    Vervollständigung, 112, 196
    verzweigt, 296
    Vitali-Menge, 398
    vollständig, 92, 523
    Vollständigkeitsaxiom, 97
    Vollständigkeitsbegriffe, 97
    Volumen, 186
    Vorgänger, 378


    W

    Wadge-Klasse, 465
    Wadge-Ordnung, 465
    Wadge-Spiel, 465
    Wahrscheinlichkeitsmaß , 195
    Wahrscheinlichkeitsraum , 195
    Wechselwegnahme, 30
    Weltbild der Pythagoreer, 26, 27
    Wertebereich, 21
    Winkel, 154
    Wohlordnung, 378
    Wohlordnungen und Baire-Meßbarkeit, 406
    Wohlordnungssatz, 380
    Worte, 177


    Z

    Zahlen, 19
    Zahlgröße, 25
    Zerlegung, 20
    zerlegungsgleich, 263
    Zerlegungspunkte, 212
    Zermelo-Fraenkel-Axiomatik, 507
    ZFC, 507
    Ziffernfolge, 104
    Zornsches Lemma, 74
    Zug, 413
    zugehöriges Integral, 276
    Zugreservoir, 414
    Zugvorschlag, 415
    zusammenhängend, 339
    Zusammenhangskomponente, 339
    Zweig, 295
    Zweipersonenspiele, 409
    Zweistrich-Notation, 21
    zweites Abzählbarkeitsaxiom, 520



    Autor

    Priv.-Doz. Dr. Oliver Deiser

    Institut für Mathematik

    Freie Universität Berlin

    Arnimallee 14

    14195 Berlin

    deiser @mi.fu-berlin.de


    Reviews

    Aus den Rezensionen: "... In einer lockeren und einprägsamen Sprache behandelt der Autor Charakterisierungen und Konstruktionen mit Hintergründen und Querverbindungen. Er streift dabei durch viele Räume des Gebäudes der modernen Mathematik wie Logik, Maßtheorie und Topologie. Dennoch ist der Text autark genießbar, auch in Abschnitten, da technisch Kompliziertes jeweils anschaulich referiert wird. ... Eingefügte, meist leichte Aufgaben regen zu aktivem Mitdenken an. ... er bietet Lesern jeglichen mathematischen Niveaus vielfältige neue Blickrichtungen und Einsichten ..." (Wolfgang Grölz, in: ekz-Informationsdienst, 2007, Issue 19) "... Oliver Deiser hat wieder ein hervorragend lesbares Lehrbuch vorgelegt, das man nur uneingeschränkt empfehlen kann. Im Gegensatz zu anderen Autoren geht es Deiser ganz offenbar nicht darum, durch überzogene Abstraktion den Eindruck von Wissenschaftlichkeit zu erzeugen, sondern er will verständlich erklären und dabei die mathematische Exaktheit nicht preisgeben. Das ist ihm ... außerordentlich gelungen. ... Es ist eines derjenigen Bücher, das ich jedem ernsthaft an Mathematik interessierten Menschen nur wärmstens empfehlen kann." (Prof. Dr. Thomas Sonar, in: Mathematische Semesterberichte, 2008, Issue 8) Aus den Rezensionen zur 2. Auflage: "... Das Buch ist eine sehr zu empfehlende Lektüre für jeden, der eine großartige menschliche Kulturleistung besser verstehen will. Der Stil ist sehr gut lesbar. Formale Definitionen und Beweisschritte werden immer zuerst anschaulich beschrieben und überzeugend motiviert ... Insbesondere durch die Einbettung in den historischen Kontext wird die Entwicklung der Konzepte schön verdeutlicht. Sehr hilfreich für das Verständnis sind die zahlreichen ... Übungsaufgaben ... Für Studenten mit den Kenntnissen aus den Grundvorlesungen ist das Buch ... uneingeschränkt zu empfehlen."(in: Rho - Mathematik Verein Uni Rostock, Oktober 2008)