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    Schriftkultur und Schwellenkunde

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    Schriftkultur und Schwellenkunde

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    Erschienen: Mai 2008
    Seiten: 320
    Sprache: Deutsch
    Maße: 228x137x24
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Literalität und Liminalität
    ISBN: 3899427769
    EAN: 9783899427769

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Einleitung7
    Liminale und andere Übergänge. Theoretische Modellierungen von Grenzzonen, Normalitätsspektren, Schwellen, Übergängen und Zwischenräumen in Literatur- und Kulturwissenschaft
    ROLF PARR 11
    Die Abwesenheit des Vaters. Schriftlichkeit als Schwellenraum
    GEORG MEIN 65
    Schriftkultur und Schwellenkunde? Überlegungen zum Zusammenhang von Literalität und Liminalität
    ACHIM GEISENHANSLÜKE 97
    Monument/Dokument. Variationen über Literalität
    KLAUS-MICHAEL BOGDAL 121
    Limitationsverhältnisse: Foucaults Ontologie der Literatur
    BERNHARD J. DOTZLER 145
    Rekombination und Unterbrechung. Überlegungen zu einer Theorie theatraler Liminalität
    FRANZISKA SCHÖSSLER 163
    Mathematik, Schrift und Kalkül
    ERNST KLEINERT 185
    Sprache als Grenze und als Grenzüberschreitung
    JOSEF SIMON 211
    Out of Line. Die Ethik der Grenze bei Jacques Lacan (Seminar VIL)
    ECKART GOEBEL 225
    Durch die Schrift gehen: die Übersetzerszenen im Don Quijote von 1605
    MARTIN VON KOPPENFELS 245
    Literatur hart an der Grenze: Celines Poetik der Überschreitung
    JOCHEN MECKE 263
    Zum Mord schreiben. Attentäterskripturen
    MANFRED SCHNEIDER 291
    Autorenverzeichnis317



    Klappentext

    Literalität und Liminalität

    Im Mittelpunkt des Bandes stehen die Fragen nach der Funktion von Schriftlichkeit als Grundlage von Literatur und Kultur sowie nach dem konkreten Verhältnis literarischer Texte zu kulturellen Kontexten. Schrift wird in diesem Horizont nicht als ein Medium unter vielen begriffen, sondern als eine Übertragungsfigur, die den Medienwechsel zwischen »Phone« und »Graphe« immer schon prätendiert. Damit werden die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Kunst und der Medien in ihrem Verhältnis zur Literalität ebenso virulent wie die kognitiven Prozesse der Sprachverarbeitung. Dass sich diese Verhältnisse als liminale Räume konturieren lassen, ist eine der Kernthesen dieses interdisziplinären Bandes.



    ISBN 3-89942-776-9

    [transcript]

    Autor

    AUTORENVERZEICHNIS

    Dr. Klaus-Michael Bogdal ist Professor für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte im Bereich der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, der Literaturtheorie und Wissenschaftsgeschichte, der Gegenwartsliteratur und der Literaturdidaktik.

    Dr. Bernhard J. Dotzler ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Regensburg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft, Medienarchäologie, Medien- und Wissenschafitgeschichte, History of Computing.

    Dr. Achim Geisenhansluke ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Ästhetik, Poetik und Literaturtheorie, Europäische Literatur des 17.-21. Jahrhunderts.

    Dr. Eckart Goebel ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Chair des Departments of German der New York University. Arbeitsschwerpunkte: Goethezeit, Weimarer Republik, Literatur und Psychoanalyse, Begriffsgeschichte.

    Dr. Ernst Kleinert ist Privatdozent für Mathematik an der Universität Hamburg. Arbeits- und Forschungsgebiete: Algebra und Zahlentheorie, Grundlagen der Mathematik.

    Dr. Martin von Koppenfels ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit romanistischem Schwerpunkt. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literaturtheorie und Psychoanalyse, Lyrik der Moderne, Spanische Literatur des 16./17. und des 20. Jahrhunderts, Französischer Roman des 19. und 20. Jahrhunderts.

    Dr. Jochen Mecke ist Professor für Romanische Philologie an der Universität Regensburg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Französi sehe und Spanische Literatur des 17. Jahrhunderts, der Moderne und Postmoderne, Repräsentationskulturen, Schelmenroman, Zeitdarstellungen in Literatur und Film, Französischer und Spanischer Film der sechziger Jahre, Nouvelle Vague, Ästhetik der Werbung, Kulturen der Lüge.

    Dr. Georg Mein ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universite du Luxembourg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte im Bereich der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, der Literatursoziologie, der Medien und Kulturtheorien sowie der Literalitätsforschung.

    Dr. Rolf Parr ist Professor für Germanistische Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Bielefeld. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte im Bereich der Literatur-, Kultur- und Medienwisenschaft des 19. bis 21. Jahrhunderts, insbesondere Interdiskursanalyse und Kollektivsymbolik.

    Dr. Manfred Schneider ist Professor für Neugermanistik, Ästhetik und Medien an der Ruhr-Universität Bochum. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur und Medien, Literatur und Recht, Geschichte des Wahrheitssprechens.

    Dr. Franziska Schößler ist Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Drama und Theater, insbesondere Gegenwartsdramatik, Ökonomie und Literatur, kulturwissenschaftliche Literaturtheorie, Gender Studies.

    Dr. Josef Simon ist Professor emeritus für Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Arbaits- und Forschungsschwerpunkte: Philosophie der Sprache, des Zeichens, Erkenntnistheorie, Praktische Philosophie, Kant, Hegel, Nietzsche.

    Vorwort

    Im Mittelpunkt des Bandes stehen die Fragen nach der Funktion von Schriftlichkeit als Grundlage von Literatur und Kultur sowie nach dem konkreten Verhältnis literarischer Texte zu kulturellen Kontexten. Schrift wird in diesem Horizont nicht als ein Medium unter vielen begriffen, sondern als eine Übertragungsfigur, die den Medienwechsel zwischen »Phoné« und »Graphé« immer schon prätendiert. Damit werden die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Kunst und der Medien in ihrem Verhältnis zur Literalität ebenso virulent wie die kognitiven Prozesse der Sprachverarbeitung. Dass sich diese Verhältnisse als liminale Räume konturieren lassen, ist eine der Kernthesen dieses interdisziplinären Bandes.