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Inhalt
| Vorwort | 9 | |
| Hinweise zur Benutzung | 12 | |
| Dominikanische Sprache | 16 | |
| Dominikanismen | 19 | |
| Aussprache/Betonung | 22 | |
| Wörter, die weiterhelfen | 28 | |
| Grammatik |
| Hauptwörter (Substantive) | 33 | |
| Dieses & Jenes | 39 | |
| Eigenschaftswörter (Adjektive) | 40 | |
| Steigern und Vergleichen | 43 | |
| Umstandswörter (Adverbien) | 46 | |
| Persönliche Fürwörter | 47 | |
| Wem? oder Wen? | 49 | |
| Besitzanzeigende Fürwörter | 50 | |
| Tätigkeitswörter (Verben) | 53 | |
| Unregelmäßige Verben | 56 | |
| Sein & Haben | 58 | |
| Weitere Zeiten | 62 | |
| Hilfsverben (können/müssen/wollen) | 67 | |
| Rückbezügliche Verben | 70 | |
| Satzstellung | 73 | |
| Verneinung | 74 | |
| Fragen | 76 | |
| Auffordern & Befehlen | 79 | |
| Verlaufsform | 82 | |
| Bindewörter (Konjuktionen) | 83 | |
| Verhältniswörter (Präpositionen) | 84 | |
| Zahlen & Zählen | 87 | |
| Zeit & Datum | 91 | |
| Maße & Mengenangaben | 97 | |
| Konversation |
| Kurz-Knigge | 99 | |
| Namen & Anrede | 102 | |
| Begrüßen | 103 | |
| Bitten | 108 | |
| Danken | 109 | |
| Wünschen | 110 | |
| Floskeln | 111 | |
| Ein erstes Gespräch | 118 | |
| Zu Gast sein | 123 | |
| Familie | 125 | |
| Unterwegs | 128 | |
| Unterkunft | 137 | |
| Essen & Trinken | 140 | |
| Auf dem Lande | 150 | |
| Meer & Strand | 154 | |
| Einkaufen | 155 | |
| Fotografieren | 159 | |
| Behörden & Polizei | 160 | |
| Geld & Bank | 163 | |
| Post | 164 | |
| Telefonieren | 166 | |
| Krank sein | 168 | |
| Liebe & Sex | 172 | |
| Anhang |
| Wörterliste Deutsch - Spanisch | 174 | |
| Wörterliste Spanisch - Deutsch | 184 | |
| Der Autor | 192 |
Vorwort
Da saß ich nun und war mit meinem Latein am Ende, verstand nur noch Bahnhof, kapierte überhaupt nichts mehr! Dabei war ich doch stolz wie Oskar, hatte gerade mein Spanisch-Diplom erworben. Frisch überreicht, mit feierlichen Glückwünschen versehen, begleitet von wohlmeinenden Ratschlägen für den zukünftigen Lebensweg... Der aber führte mich erstmal in die Dominikanische Republik, Urlaub machen! Aber nicht nur am Strand braten, sondern raus aus dem Hotel und rein in den nächsten Bus.
Und da hockte ich nun, in einem VW-Bus, eingequetscht wie eine Ölsardine. Guaguas heißen die Dinger, fahren überall hin und nehmen jeden mit. 16 Mann waren wir, irgendwie verstaut auf provisorischen Bänken mit verknoteten Beinen, festgeklammerten Armen, Hintern an Hintern. Fast zwangsläufig kommt man da in Kontakt - also, auf geht's, keine Schüchernheit, bitte, Gespräch suchen! "¡Qué calor!" (So eine Hitze!) Was Blöderes fiel mir nicht ein, aber aller Anfang ist schwer. Mein Sitznachbar erbarmte sich, antwortete und ruckzuck plauderten wir - aber nicht allzu lange. Mein sprachlicher Elan verstummte recht schnell, ich bekam nämlich nicht mehr allzu viel mit. Mein Gegenüber bemerkte es dann auch, begriff, unterbrach sich selbst mitten im Satz: "¡No, estas son cosas del campo!" (Nein, das sind Dinge vom Land.) Und mit einem Mal ging's besser. So, als ob er einen Schalter umgelegt hätte, sprach er langsamer und vor allem deutlicher. Ein klares Zugeständnis an den Fremden, der verstand wieder besser.
Das Erlebte machte nachdenklich. Später beobachtete ich ähnliche Reaktionen. Untereinander schienen die Dominikaner anders zu sprechen, irgendwie abgehackter, mit vielen Verschleifungen und anscheinend schneller. Es dauerte eine ganze Zeit, bis man sich da einhört, die Feinheiten "dekodiert". Aber dann macht es umso mehr Spaß mitzureden. Und wenn man nun mal gar nichts versteht, spechen die freundlichen Dominikaner extra langsam für den Ausländer. Hauptsache, er bemüht sich und versucht es nicht auf Englisch. Mittlerweile reisen alljährlich an die zwei Millionen Touristen an die dominikanischen Strände. Da entstanden viele Arbeitsplätze, englische Sprachkenntnisse wurden zu einer Notwendigkeit, deutsche vereinzelt auch schon. Trotzdem, wir sind die Gäste, warum also nicht einmal mit Spanisch versuchen?
Dieser Kauderwelsch-Band soll Ihnen dabei helfen. Vollständigkeit wird gar nicht erst angestrebt, aber eine fundierte Einführung in die Grundregeln der spanischen Sprache mit genügend praktischen Anwendungsbeispielen wollen wir Ihnen an die Hand geben. Und danach werden viele sprachliche Situationen durchgespielt, mit denen der Tourist in Berührung kommen kann. Immer wird dabei auf das dominikanische Spanisch verwiesen, werden Besonderheiten und Eigentümlichkeiten erklärt. Es soll Ihnen ja nicht so ergehen wie mir, damals, als ich nur noch Bahnhof verstand. Viel Spaß in der Dominikanischen Republik und ¡qué le vaya muy bien!
Hans-Jürgen Fründt
Was die Sprachführer der Kauderwelsch-Reihe auszeichnet, steht auf Seite 5 dieses Buches.
Pressestimmen:
"... Endlich gibt es Sprachführer, mit denen die Verständigung klappt. ..."
DM - das kritische Verbrauchermagazin
"... Mit diesen unkonventionellen Sprachfibeln macht nicht nur das Lernen Spaß, das Konzept verspricht auch rasche Erfolgserlebnisse. ..."
TI-Geschäftsreise
"... Sprachführer, die wirklich weiterhelfen, die auch noch Redewendungen anzubieten haben, wo herkömmliche Lehrbücher passen müssen."
Brigitte
"... macht in hervorragender Weise die Grundzüge der Grammatik soweit deutlich, wie es zum Sprachverständnis nötig ist. ..."
Promobil
"... Was alle Bücher der Reihe auszeichnet, ist ihre Nähe zum Alltag, der Mut, perfekte Grammatik gar nicht erst anzustreben, und der großartige Einfall, jeden Satz zweimal zu übersetzen: in korrektes Deutsch und Wort für Wort, wodurch man bisweilen überraschend schnell ein Gefühl für den Fluss der fremden Sprache bekommt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
ISBN 3-89416-328-3
Der Autor
Hans-Jürgen Fründt, Jahrgang 1957, studierte Spanisch in Hamburg und Madrid. Er kam 1990 das erste Mal in die Dominikanische Republik und stellte recht bald fest, dass es schon einige Unterschiede zwischen dem in España gesprochenen Castellano und der karibischen Variante des Spanischen gibt. Sowas macht neugierig und mit Hilfe von guten Freunden, die in Santo Domingo leben, entstand schließlich dieses Büchlein.