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| Inhaltsverzeichnis | ||||||
| Geleitwort | V | |||||
| Vorwort | VII | |||||
| Abbildungsverzeichnis | XIII | |||||
| 1 | Einleitung | 1 | ||||
| 1.1 | Auslauf - Stiefkind der Automobilindustrie | 1 | ||||
| 1.2 | Aufgabenstellung | 4 | ||||
| 1.3 | Vorgehensweise | 5 | ||||
| 2 | Supply-Chain-Koordination in der Automobilindustrie | 9 | ||||
| 2.1 | Grundlagen | 9 | ||||
| 2.1.1 | Begrifflichkeiten | 9 | ||||
| 2.1.2 | Bestandteile des Supply Chain Managements | 11 | ||||
| 2.1.3 | Supply-Chain-Typologie der Automobilbranche | 15 | ||||
| 2.2 | Planung in Supply Chains | 21 | ||||
| 2.2.1 | Planungsebenen des Supply Chain Managements | 22 | ||||
| 2.2.2 | Planungsaufgaben in Supply Chains | 22 | ||||
| 2.2.3 | Kurz- und mittelfristige Planung eines Automobilherstellers | 23 | ||||
| 2.2.4 | Verbindung der Planungsdomänen verschiedener Unternehmen | 27 | ||||
| 2.3 | Informationsaustausch in Supply Chains | 28 | ||||
| 2.3.1 | Notwendigkeit, Glaubhaftigkeit und Wert | 28 | ||||
| 2.3.2 | Art der Informationsbereitstellung | 30 | ||||
| 2.3.3 | Hemmnisse für den Austausch von Informationen | 30 | ||||
| 2.3.4 | Informationsaustausch zwischen Automobilherstellern und -lieferanten | 31 | ||||
| 2.3.5 | Zusammenhang zwischen Unsicherheit und Informationen | 33 | ||||
| 2.3.6 | Bullwhip-Effekt | 35 | ||||
| 2.4 | Koordination in Supply Chains | 40 | ||||
| 2.4.1 | Definition und Notwendigkeit von Koordination | 41 | ||||
| 2.4.2 | Koordinationsprinzipien | 41 | ||||
| 2.4.3 | Zusammenhang zwischen Informationsbereitstellung und Koordinationsprinzip | 42 | ||||
| 2.4.4 | Sukzessive Planung in Supply Chains | 43 | ||||
| 2.5 | Supply Chain Management in der Praxis der Automobilindustrie | 46 | ||||
| 2.5.1 | Aktuelle Trends und Herausforderungen | 46 | ||||
| 2.5.2 | Praxisbeispiel: Supply Chain Management bei Daimler | 50 | ||||
| 3 | Auslauf in der Automobilindustrie | 55 | ||||
| 3.1 | Grundlagen | 55 | ||||
| 3.1.1 | Begrifflichkeiten | 55 | ||||
| 3.1.2 | Produktlebenszyklusmodelle | 57 | ||||
| 3.1.3 | Fertigungszyklus aus Sicht eines Automobilherstellers | 61 | ||||
| 3.1.4 | Auslaufvarianten auf Teileebene | 66 | ||||
| 3.2 | Serienauslaufphase im Fertigungszyklus | 69 | ||||
| 3.2.1 | Literaturüberblick | 69 | ||||
| 3.2.2 | Kritische Würdigung | 74 | ||||
| 3.3 | Rahmenbedingungen aus Sicht eines Automobilherstellers | 76 | ||||
| 3.3.1 | Rahmenbedingungen im Beschaffungsnetzwerk | 76 | ||||
| 3.3.2 | Rahmenbedingungen des Marktes | 78 | ||||
| 3.4 | Grundproblematik im Auslauf | 81 | ||||
| 3.5 | Auslaufkosten | 83 | ||||
| 3.5.1 | Literaturüberblick | 83 | ||||
| 3.5.2 | Strukturierung der Auslaufkosten | 84 | ||||
| 3.5.3 | Stellhebel zur Reduzierung der Auslaufkosten | 87 | ||||
| 4 | Supply-Chain-Koordinationsmodelle: Stand der Wissenschaft | 89 | ||||
| 4.1 | Schema zur Klassifizierung | 89 | ||||
| 4.1.1 | Klassifizierungsschemata in der Literatur | 89 | ||||
| 4.1.2 | Neues Klassifizierungsschema und Modellanforderungen | 92 | ||||
| 4.2 | Einordnung ausgewählter Modelle in das Klassifizierungsschema | 102 | ||||
| 4.3 | Beschreibung der Modelle | 108 | ||||
| 4.4 | Kritische Würdigung | 120 | ||||
| 5 | Modell zur Supply-Chain-Koordination im Auslauf | 123 | ||||
| 5.1 | Eingrenzung der Aufgabenstellung | 123 | ||||
| 5.2 | Fortschrittszahlen als Basis für das Modell | 124 | ||||
| 5.2.1 | Grundlagen | 124 | ||||
| 5.2.2 | Einsatzgebiete von Fortschrittszahlen | 133 | ||||
| 5.2.3 | Anwendung des Fortschrittszahlenkonzepts auf Supply Chains | 139 | ||||
| 5.3 | Beschreibung des Koordinationsmodells | 143 | ||||
| 5.3.1 | Grundidee und wesentliche Merkmale | 144 | ||||
| 5.3.2 | Zentrale Bedarfsinformationen und Korridor | 145 | ||||
| 5.3.3 | Dezentrale Planung der Lieferanten | 150 | ||||
| 5.3.4 | Verschrottungskosten | 153 | ||||
| 6 | Simulationsstudie zur Bewertung des Koordinationsmodells | 161 | ||||
| 6.1 | Grundlagen der Simulation | 161 | ||||
| 6.1.1 | Begrifflichkeiten | 161 | ||||
| 6.1.2 | Simulationsmodelle | 163 | ||||
| 6.1.3 | Ablauf einer Simulationsstudie | 164 | ||||
| 6.2 | Durchführung der Simulationsstudie | 166 | ||||
| 6.2.1 | Problemformulierung und Projektplanung | 166 | ||||
| 6.2.2 | Systemanalyse | 169 | ||||
| 6.2.3 | Modellkonzeption | 177 | ||||
| 6.2.4 | Modellimplementierung | 184 | ||||
| 6.2.5 | Verifizierung und Validierung | 187 | ||||
| 6.2.6 | Design des Experiments | 188 | ||||
| 6.2.7 | Durchführung des Experiments und Analyse der Ergebnisse | 190 | ||||
| 7 | Zusammenfassung und Ausblick | 213 | ||||
| 7.1 | Zusammenfassung | 213 | ||||
| 7.2 | Ausblick | 215 | ||||
| Literaturverzeichnis | 217 | |||||
Vorwort
Die vorliegende Dissertation ist das Ergebnis einer dreijährigen Zusammenarbeit zwischen der Daimler AG in Sindelfingen und dem Lehrstuhl für Produktion und Logistik der Universität Augsburg.
Mein ganz besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Bernhard Fleischmann. Er hat mir ermöglicht, als externer Doktorand an seinem Lehrstuhl zu promovieren und mich während des gesamten Zeitraums des Dissertationsprojekts ausgezeichnet betreut. Seine freundliche Art, seine große Erfahrung und seine zahlreichen Anregungen machten die Gespräche mit ihm zu einer großen Bereicherung für mich. Weiterhin möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Prof. Dr. Robert Klein für die Übernahme des Zweitgutachtens sowie bei Herrn Prof. Dr. Axel Tuma als Vorsitzenden der Prüfungskommission bedanken. Ferner gilt mein Dank den Mitarbeitern des Lehrstuhls, die mich auch als externen Doktoranden herzlich aufgenommen und stets bei all meinen Fragen und Anliegen unterstützt haben.
Bei der Daimler AG möchte ich vor allem bei meinem ehemaligen Abteilungsleiter Herrn Matthias Eisenschmid bedanken, der mir das Tor zu einer berufsgleitenden Promotion bei Mercedes-Benz geöffnet hat. Herr Jürgen Riehl hat als mein Teamleiter ebenfalls einen großen Beitrag zum Entstehen dieser Dissertation geleistet, da er mir die eine sehr flexible Gestaltung meiner Arbeitszeit sowie die Durchführung einer Fallstudie mit einem großen Zulieferer ermöglicht hat.
Schließlich bedanke ich mich bei meiner Familie, wobei ich meine Frau Daniela besonders hervorheben möchte, da sie mich bei diesem Vorhaben immer unterstützt und mir durch ihre Liebe die nötige Kraft zum erfolgreichen Abschluss der Promotion gegeben hat. Dabei hat sie drei Jahre auf viele gemeinsame Wochenenden und Urlaubstage mit mir verzichten müssen und mich auch in schwierigen Phasen zum Weitermachen motiviert. Ferner möchte ich meinen Eltern den ihnen gebührenden Dank aussprechen für die Ermöglichung dieses Bildungsweges und die Fürsorge, die sie mir in all den Jahren zuteil werden ließen. Zum Schluß danke ich meinen Geschwistern Karin Bortmas und Werner Ostertag sowie meinen Tanten Viktoria Brenner, Philomena Boser, Theresia Tiefenbacher und Magdalena Schuster.
Stuttgart, den 01.07.2008
Dr. Ralph Ostertag
In der Automobilindustrie werden immer mehr Modelle in immer kürzerer Zeit auf den Markt gebracht. Folglich steigt sowohl die Anzahl der Anläufe in der Produktion als auch der Ausläufe ständig. Da die Nachfrage nach den Auslaufmodellen in hohem Maße unsicher ist, können erhebliche Verschrottungskosten für zu viel beschaffte Materialien entstehen. Diese Problematik in der Auslaufphase wurde bisher in Forschung und Praxis kaum beachtet und untersucht.
Ralph Ostertag führt zunächst eine ausführliche Analyse der Problemstellung durch, indem er auch vertragliche Rahmenbedingungen berücksichtigt. Er entwickelt ein Modell zur Koordination der Lieferanten auf mehreren Stufen des Supply-Netzwerkes. Der Autor zeigt anhand der Ergebnisse einer Simulationsstudie zur Bewertung des Koordinationsmodells, dass in dem konkreten Praxisbeispiel die Situation in der Auslaufphase durch den Einsatz des neuen Koordinationsansatzes deutlich verbessert werden kann.
Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Produktion, Logistik, Operations Research und Supply Chain Management. Praktiker aus der Automobilindustrie erhalten wichtige Informationen.
ISBN 978-3-8349-1290-9
www.gabler.de
:Ralph Ostertag ist Performance Manager im Bereich IT-Management Overseas bei Daimler South East Asia Pte. Ltd. in Singapur.