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    Supply-Chain-Koordination im Auslauf in der Automobilindustrie

    Koordinationsmodell auf Basis von Fortschrittszahlen zur dezentralen Planung bei zentraler Informationsbereitstellung

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    Supply-Chain-Koordination im Auslauf in der Automobilindustrie
    Koordinationsmodell auf Basis von Fortschrittszahlen zur dezentralen Planung bei zentraler Informationsbereitstellung

    Autoren:

    Verlag:
    Gabler Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Auflage: 2008
    Erschienen: September 2008
    Seiten: 248
    Sprache: Deutsch
    Maße: 210x148x13
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Zum Buch: Paperback
    ISBN: 3834912905
    EAN: 9783834912909

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    GeleitwortV
    VorwortVII
    AbbildungsverzeichnisXIII
    1Einleitung1
    1.1Auslauf - Stiefkind der Automobilindustrie1
    1.2Aufgabenstellung4
    1.3Vorgehensweise5
    2Supply-Chain-Koordination in der Automobilindustrie9
    2.1Grundlagen9
    2.1.1Begrifflichkeiten9
    2.1.2Bestandteile des Supply Chain Managements11
    2.1.3Supply-Chain-Typologie der Automobilbranche15
    2.2Planung in Supply Chains21
    2.2.1Planungsebenen des Supply Chain Managements22
    2.2.2Planungsaufgaben in Supply Chains22
    2.2.3Kurz- und mittelfristige Planung eines Automobilherstellers23
    2.2.4Verbindung der Planungsdomänen verschiedener Unternehmen27
    2.3Informationsaustausch in Supply Chains28
    2.3.1Notwendigkeit, Glaubhaftigkeit und Wert28
    2.3.2Art der Informationsbereitstellung30
    2.3.3Hemmnisse für den Austausch von Informationen30
    2.3.4Informationsaustausch zwischen Automobilherstellern und -lieferanten31
    2.3.5Zusammenhang zwischen Unsicherheit und Informationen33
    2.3.6Bullwhip-Effekt35
    2.4Koordination in Supply Chains40
    2.4.1Definition und Notwendigkeit von Koordination41
    2.4.2Koordinationsprinzipien41
    2.4.3Zusammenhang zwischen Informationsbereitstellung und Koordinationsprinzip42
    2.4.4Sukzessive Planung in Supply Chains43
    2.5Supply Chain Management in der Praxis der Automobilindustrie46
    2.5.1Aktuelle Trends und Herausforderungen46
    2.5.2Praxisbeispiel: Supply Chain Management bei Daimler50
    3Auslauf in der Automobilindustrie55
    3.1Grundlagen55
    3.1.1Begrifflichkeiten55
    3.1.2Produktlebenszyklusmodelle57
    3.1.3Fertigungszyklus aus Sicht eines Automobilherstellers61
    3.1.4Auslaufvarianten auf Teileebene66
    3.2Serienauslaufphase im Fertigungszyklus69
    3.2.1Literaturüberblick69
    3.2.2Kritische Würdigung74
    3.3Rahmenbedingungen aus Sicht eines Automobilherstellers76
    3.3.1Rahmenbedingungen im Beschaffungsnetzwerk76
    3.3.2Rahmenbedingungen des Marktes78
    3.4Grundproblematik im Auslauf81
    3.5Auslaufkosten83
    3.5.1Literaturüberblick83
    3.5.2Strukturierung der Auslaufkosten84
    3.5.3Stellhebel zur Reduzierung der Auslaufkosten87
    4Supply-Chain-Koordinationsmodelle: Stand der Wissenschaft89
    4.1Schema zur Klassifizierung89
    4.1.1Klassifizierungsschemata in der Literatur89
    4.1.2Neues Klassifizierungsschema und Modellanforderungen92
    4.2Einordnung ausgewählter Modelle in das Klassifizierungsschema102
    4.3Beschreibung der Modelle108
    4.4Kritische Würdigung120
    5Modell zur Supply-Chain-Koordination im Auslauf123
    5.1Eingrenzung der Aufgabenstellung123
    5.2Fortschrittszahlen als Basis für das Modell124
    5.2.1Grundlagen124
    5.2.2Einsatzgebiete von Fortschrittszahlen133
    5.2.3Anwendung des Fortschrittszahlenkonzepts auf Supply Chains139
    5.3Beschreibung des Koordinationsmodells143
    5.3.1Grundidee und wesentliche Merkmale144
    5.3.2Zentrale Bedarfsinformationen und Korridor145
    5.3.3Dezentrale Planung der Lieferanten150
    5.3.4Verschrottungskosten153
    6Simulationsstudie zur Bewertung des Koordinationsmodells161
    6.1Grundlagen der Simulation161
    6.1.1Begrifflichkeiten161
    6.1.2Simulationsmodelle163
    6.1.3Ablauf einer Simulationsstudie164
    6.2Durchführung der Simulationsstudie166
    6.2.1Problemformulierung und Projektplanung166
    6.2.2Systemanalyse169
    6.2.3Modellkonzeption177
    6.2.4Modellimplementierung184
    6.2.5Verifizierung und Validierung187
    6.2.6Design des Experiments188
    6.2.7Durchführung des Experiments und Analyse der Ergebnisse190
    7Zusammenfassung und Ausblick213
    7.1Zusammenfassung213
    7.2Ausblick215
    Literaturverzeichnis217



    Vorwort

    Vorwort

    Die vorliegende Dissertation ist das Ergebnis einer dreijährigen Zusammenarbeit zwischen der Daimler AG in Sindelfingen und dem Lehrstuhl für Produktion und Logistik der Universität Augsburg.

    Mein ganz besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Bernhard Fleischmann. Er hat mir ermöglicht, als externer Doktorand an seinem Lehrstuhl zu promovieren und mich während des gesamten Zeitraums des Dissertationsprojekts ausgezeichnet betreut. Seine freundliche Art, seine große Erfahrung und seine zahlreichen Anregungen machten die Gespräche mit ihm zu einer großen Bereicherung für mich. Weiterhin möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Prof. Dr. Robert Klein für die Übernahme des Zweitgutachtens sowie bei Herrn Prof. Dr. Axel Tuma als Vorsitzenden der Prüfungskommission bedanken. Ferner gilt mein Dank den Mitarbeitern des Lehrstuhls, die mich auch als externen Doktoranden herzlich aufgenommen und stets bei all meinen Fragen und Anliegen unterstützt haben.

    Bei der Daimler AG möchte ich vor allem bei meinem ehemaligen Abteilungsleiter Herrn Matthias Eisenschmid bedanken, der mir das Tor zu einer berufsgleitenden Promotion bei Mercedes-Benz geöffnet hat. Herr Jürgen Riehl hat als mein Teamleiter ebenfalls einen großen Beitrag zum Entstehen dieser Dissertation geleistet, da er mir die eine sehr flexible Gestaltung meiner Arbeitszeit sowie die Durchführung einer Fallstudie mit einem großen Zulieferer ermöglicht hat.

    Schließlich bedanke ich mich bei meiner Familie, wobei ich meine Frau Daniela besonders hervorheben möchte, da sie mich bei diesem Vorhaben immer unterstützt und mir durch ihre Liebe die nötige Kraft zum erfolgreichen Abschluss der Promotion gegeben hat. Dabei hat sie drei Jahre auf viele gemeinsame Wochenenden und Urlaubstage mit mir verzichten müssen und mich auch in schwierigen Phasen zum Weitermachen motiviert. Ferner möchte ich meinen Eltern den ihnen gebührenden Dank aussprechen für die Ermöglichung dieses Bildungsweges und die Fürsorge, die sie mir in all den Jahren zuteil werden ließen. Zum Schluß danke ich meinen Geschwistern Karin Bortmas und Werner Ostertag sowie meinen Tanten Viktoria Brenner, Philomena Boser, Theresia Tiefenbacher und Magdalena Schuster.

    Stuttgart, den 01.07.2008

    Dr. Ralph Ostertag

    Klappentext

    In der Automobilindustrie werden immer mehr Modelle in immer kürzerer Zeit auf den Markt gebracht. Folglich steigt sowohl die Anzahl der Anläufe in der Produktion als auch der Ausläufe ständig. Da die Nachfrage nach den Auslaufmodellen in hohem Maße unsicher ist, können erhebliche Verschrottungskosten für zu viel beschaffte Materialien entstehen. Diese Problematik in der Auslaufphase wurde bisher in Forschung und Praxis kaum beachtet und untersucht.

    Ralph Ostertag führt zunächst eine ausführliche Analyse der Problemstellung durch, indem er auch vertragliche Rahmenbedingungen berücksichtigt. Er entwickelt ein Modell zur Koordination der Lieferanten auf mehreren Stufen des Supply-Netzwerkes. Der Autor zeigt anhand der Ergebnisse einer Simulationsstudie zur Bewertung des Koordinationsmodells, dass in dem konkreten Praxisbeispiel die Situation in der Auslaufphase durch den Einsatz des neuen Koordinationsansatzes deutlich verbessert werden kann.

    Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Produktion, Logistik, Operations Research und Supply Chain Management. Praktiker aus der Automobilindustrie erhalten wichtige Informationen.


    ISBN 978-3-8349-1290-9

    www.gabler.de

    Autoren

    :Ralph Ostertag ist Performance Manager im Bereich IT-Management Overseas bei Daimler South East Asia Pte. Ltd. in Singapur.