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| Inhaltsverzeichnis | ||||||
| Einführung | 13 | |||||
| Teil 1: 5000 Jahre biologische Krebstherapie | ||||||
| 1. Kapitel: Die derzeitige Situation in der Definition der Tumorentstehung | 19 | |||||
| 2. Kapitel: Überblick der Geschichte der Krebstherapie bis ins 20. Jahrhundert | 23 | |||||
| 3. Kapitel: Die fatalen Folgen in der heutigen Behandlung | 33 | |||||
| Teil 2: Wie ein Tumor entsteht | ||||||
| 4. Kapitel: Krebs - Eine Allgemeinerkrankung | 41 | |||||
| 5. Kapitel: Die ursächlichen Faktoren | 45 | |||||
| Die angeborenen Schwächen | 45 | |||||
| Mangelschäden in der Schwangerschaft | 48 | |||||
| Viele Faktoren beeinflussen die Gesundheit | 52 | |||||
| Die Folgen wurzelbehandelter Zähne | 54 | |||||
| Chronisch entzündete Mandeln | 57 | |||||
| Biotop Darm | 59 | |||||
| Zu den inneren addieren sich äußere Faktoren | 63 | |||||
| Die Ernährung | 63 | |||||
| Chemikalien in unserer Umwelt | 71 | |||||
| Die physikalischen Einflüsse | 79 | |||||
| Seelischer Stress | 87 | |||||
| 6. Kapitel: Das Milieu kippt | 91 | |||||
| Folgeschäden in den Zellen | 91 | |||||
| Folgeschäden in den Organen | 94 | |||||
| 7. Kapitel: Tumormilieu und Versagen der Abwehr | 101 | |||||
| 8. Kapitel: Entstehung der Krebszelle und des Tumors | 105 | |||||
| Teil 3: Kann man Krebs verhindern? | ||||||
| 9. Kapitel: Prävention - eine echte Chance | 113 | |||||
| 10. Kapitel: Zusammenfassung und Ausblick | 119 | |||||
| Über den Autor | 123 | |||||
| Quellen | 127 | |||||
Zum Geleit
Obwohl die Krebsforschung bereits Milliarden verschlungen hat und die Literatur über Krebs ganze Bibliotheken füllt, ist es bisher nicht gelungen, das Krebsproblem grundlegend zu lösen und ein sicher wirkendes Heilmittel zu finden. Die Zahl der Todesopfer steigt stetig an. War es noch im Jahre 1900 jeder achte Bewohner der in Deutschland an Krebs starb, so stirbt derzeit bereits jeder Zweite an dieser heimtückischen Krankheit. So sind es derzeit in Deutschland laut dem Robert-Koch-Institut jährlich rund 436500 Neuerkrankungen. Jedes Jahr addiert sich die Zahl um weitere etwa 6125 Fälle, da jedes Jahr die Anzahl der Krebsneuerkrankungen steigt. Krebs ist in all seinen Varianten mit 220000 Opfern pro Jahr die zweithäufigste Todesursache nach den Herz- und Kreislauferkrankungen.Dies entspricht täglich rund 600, stündlich 25 Sterbefällen.
In der Behandlung von Geschwulstkrankheiten ist die traditionelle Schulmedizin immer noch weitgehend an einem veralteten Paradigma orientiert. Man setzt voraus, Krebs sei ein lokaler, autonomer Wachstumsprozess, der operativ, mit ionisierenden Strahlen und chemischen Wirkstoffen zu behandeln sei.
Bei dieser etablierten und aggressiven Krebsstrategie werden immunologische Abwehrkräfte nicht nur vernachlässigt, sondern zusätzlich geschädigt. Darm, Nieren, Leber, Knochenmark, das ganze Milieu im Organismus wird in Mitleidenschaft gezogen.
Man nimmt diese Nebenwirkungen und auch die auftretende katastrophale Immunschwäche in Kauf, obwohl inzwischen die immunschwächenden Zustände bei der Nachbehandlung von Organtransplantationen und beim Aids-Syndrom offenkundig gezeigt haben, wie entscheidend wichtig das Immunsystem in der Abwehr gegen Krebs ist. Viele Aids-Kranke und transplantierte Personen sterben an Krebs.
Wie zudem eine kritische Analyse weltweiter Daten durch Gerhard Kienle am Brustkrebs ergeben hat, lassen sich in der Behandlung weder für die Operation noch für die Bestrahlungs- und Chemotherapie, oder deren Kombination, Erfolge statistisch signifikant belegen. Unabhängig davon welche Behandlung durchgeführt wurde, die Patientinnen hatten nach fünf Jahren alle eine gleich große Überlebensrate von 68 Prozent.
Es erscheint deshalb berechtigt, alternative und weniger aggressive Methoden zu suchen und zu fördern, die das Immunsystem nicht schädigen sondern das körpereigene Milieu regulieren, somit den Zellstoffwechsel normalisieren und so auch das Immunsystem stärken.
Seit einiger Zeit existieren in der Schulmedizin Studien, die belegen sollen, das deren Krebstherapie in den letzten Jahren erfolgreicher geworden ist.
Man vernachlässigt bei diesen Studien jedoch, dass rund 80 Prozent der Krebskranken zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung, ergänzende naturheilkundliche Methoden wählen. Der eine Patient unterstützt sein Immunsystem mit Misteltherapie, der andere beeinflusst sein Milieu durch Vitalstoffe, der nächste verbessert seine Darmsituation. Die Liste ließe sich unendlich verlängern.
Der Trend Naturheilkunde zusätzlich zur Schulmedizin durchzuführen, setzte gerade in den letzten Jahren vermehrt ein. Wohl auch aus dem Wissen heraus, wie unzureichend die herkömmlichen Behandlungsarten sind. Die Patienten trauen sich in der Regel nicht, mit dem Arzt offen darüber zu reden, und somit fließen diese Behandlungen mit in die schulmedizinischen Studien hinein. Kein Wunder, dass deren Statistiken auf einmal besser aussehen.
Besser wäre es gar nicht erst an Krebs zu erkranken. Kann man Krebs verhindern? Vorab gesagt - ja.
Man muss sich nur rechtzeitig mit den Faktoren auseinandersetzen, die zur Entstehung von Krebs führen, und muss darüber hinaus die daraus resultierenden Erkenntnisse im täglichen Leben auch umsetzen.
Dies ruiniert natürlich das Weltbild derer die an Zuckerwat te und Sonnenschein glauben, nichts ist für solche Leute schlimmer als ihr eigenes Verhalten zu verändern. Aber auch solche Menschen wach zu rütteln, ist ein erstrebenswertes Ziel.
Darüber hinaus sollte das Beseitigen dieser Faktoren auch der Grundstein einer jeden Krebstherapie sein. Leider sind wir davon weit entfernt - eine große Schwäche der derzeitigen Krebstherapie. Im flüssigen, erzählenden Stil wird die Entstehung der Erkrankung geschildert und zahlreiche Tips vermittelt, um das Auftreten von Krebs durch Vorbeugung zu verhindern.
Das Buch ist so geschrieben, dass es nicht ermüdet. Es wendet sich in erster Linie an Menschen die an ihrer Gesundheit interessiert sind und vermeidet unverständliche Fachausdrücke. Sollten diese aber notwendig sein, da es keine sinnvollen deutschen Bezeichnungen für die jeweiligen Gegebenheiten gibt, werden sie im Text ihre Erklärung finden.
Es gibt aber auch denen, die medizinisch vorgebildet sind, eine Fülle interessanter Hinweise und Anregungen. Damit richtet sich das Buch an jene, die bei sich und bei anderen vorbeugen wollen und jedem, der im Kampf gegen die Krebskrankheit sein Bestes geben möchte.
Jörg Rinne
Darmstadt im August 2008
In diesem Buch zeigt Jörg Rinne die wichtigsten Ursachen in der Entstehung von Krebs und viele Möglichkeiten der Vorbeugung.
Anhand vieler Quellen wird belegt, dass die Lebensweise eines Menschen, sowie viele verschiedenen Kausalfaktoren mit der Wahrscheinlichkeit der Tumorbildung unmittelbar zusammenhängen.
Jörg Rinne geht davon aus, dass bei jedem Krebspatienten ein tumorbegünstigendes Milieu vorliegt. Beispiele aus der Medizingeschichte der Krebsforschung werden angeführt, um die Sichtweise in der Tumorentstehung in verschiedenen Epochen darzustellen.
Seit rund 5600 Jahren wird Krebs als eine Allgemeinerkrankung gesehen und nicht als örtliches Leiden. Der Tumor ist in dieser Sichtweise nur das letzte Symptom eines langwierigen Krankheitsprozesses. Die Beseitigung der ursächlichen Faktoren muss die Basis in jeder Krebstherapie darstellen.
Leider wird in der herkömmlichen Medizin jedoch nur das Symptom, das Endstadium - der Tumor bekämpft. Die Folgeschäden die durch eine solche Therapie entstehen, sowie die Nichtbeachtung der kausalen Faktoren führt nur all zu oft zum wiederauftreten des Krebses und begünstigt die Bildung von Tochtergeschwülsten.
Alternative Heilmethoden, die auf die ursächlichen Faktoren eingehen, sowie Möglichkeiten, durch eine angemessene Lebensweise dem Krebs vorzubeugen, werden erklärt.
Über den Autor
Das aus dem Hobby ein Beruf wird, ist für viele Menschen ein Traum. Schon im Alter von 17 Jahren erlernte Jörg Rinne eine Diagnoseart, die er viele Jahre später zu seinem Hauptberuf machte. Die Dunkelfeld-Blutdiagnostik ist eine qualitative Beurteilung des lebenden Blutes mit Hilfe eines Dunkelfeld-Mikroskops. Durch eine indirekte Beleuchtung gegen einen dunklen Hintergrund lassen sich die Bestandteile des Blutes am besten darstellen. "Es sind meist chronisch Kranke, die zu mir kommen und diejenigen die bei der klassischen Medizin keine rechte Hilfe mehr finden", berichtet Jörg Rinne. "Alle Zivilisationskrankheiten haben multikausale Ursachen". So ist individuelles Eingehen auf seine Patienten für ihn unabdingbar. Eine intensive Diagnose, zu der ihm spezielle Geräte zur Verfügung stehen, steht am Anfang jeder Behandlung. Hierbei sucht Rinne nach funktionellen Störungen im Körper, die oft klinisch nur schwer faßbar sind. Mit biologischer Krebstherapie, Allergien und Magen - Darmstörungen befaßt er sich ebenso wie mit Rheuma und Diabetes.
Der eigentliche Schwerpunkt in seiner Arbeit liegt in der biologischen Krebstherapie, die immer im Anschluß an eine klinische Tumortherapie durchgeführt werden sollte. Hierbei vertritt Rinne die Meinung von Dr. med. Isseis, das in jedem Krebskranken ein tumorbegünstigendes Milieu anzutreffen sei. Dieses Milieu ist es, welches das Tumorwachstum überhaupt erst ermöglichte. Nur den Tumor zu entfernen i s t daher unzureichend. Damit erklären sich auch die vielen Rezidivfälle. Vielmehr muß der Mensch als biologische Einheit, gestärkt und regeneriert werden. Dabei spielen entzündliche Prozesse an den Zähnen ebenso eine bedeutende Rolle, wie der Zustand der Ernährung oder die bakterielle Besiedelung des Darms. Auch weißt der Spurenelement- und Mineralstoffhaushalt bei Krebskranken oft erhebliche Mängel auf. Was sich letztendlich u.a. wieder auf das Immunsystem auswirkt. Eine Unfähigkeit zu fieberhaften Reaktionen oder Zystenbildung zeigen oftmals schon viele Jahre vor der Diagnose Krebs auf Fehlregulationen im Organismus hin. In Vorträgen und Informationsveranstaltungen weißt Rinne von Hamburg bis Freiburg auf diese Zusammenhänge hin und steht natürlich auch gern in seiner Praxis zu einem Informationsgespräch zur Verfügung.