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    Vollwerternährung schützt vor Viruserkrankungen

    Bericht über eine Ernährung, die Kinderlähmung verhütet

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    Vollwerternährung schützt vor Viruserkrankungen
    Bericht über eine Ernährung, die Kinderlähmung verhütet

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    Auflage: 7. A.
    Erschienen: Dezember 2001
    Seiten: 160
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 14 Tab.
    Maße: 187x121x13
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3891890176
    EAN: 9783891890172

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    Vorwort von Dr. med. M. O. Bruker 7
    Vorwort 11
    Der Blutzuckerspiegel und seine Regulierung 15
    Der Einfluß des zu niedrigen Blutzuckerspiegels auf die Empfänglichkeit für Kinderlähmung 25
    Die weite Verbreitung des zu niedrigen Blutzuckerspiegels 39
    Die Gamma-Glukose, ein hochaktiver, endogener Traubenzucker 59
    Die Bedeutung des zu hohen Blutzuckerspiegels 71
    Körperliche Überforderung und Kinderlähmung 75
    Die Ernährung zur Verhütung der Kinderlähmung 87
    Die Speisekarte in der Polio-Zeit 95
    1948: Der erste Ernährungs-Blitzkrieg gegen die Kinderlähmung 103
    Polio-Höhepunkte in verschiedenen Staaten der USA 121
    Das Kinderlähmungsjahr 1949 125
    Das Rätselhafte an den Kinderlähmungsepidemien 131
    Zusammenfassung 141
    Nachwort 145
    Überblick über die Forschungsarbeit von Dr. Sandler 151
    Quellennachweis 153
    Stichwortverzeichnis 155



    Vorwort

    Vorwort von Dr. med. M. O. Bruker

    Die Schrift liegt in einem neuen Gewand vor. Diese Neuauflage erwies sich aus mehreren Gründen als notwendig. Die früheren Auflagen waren sehr rasch vergriffen; es erschien aber unerläßlich, daß die epochemachende Entdeckung Dr. Sandlers die gebührende weitere Verbreitung findet. Sowohl vom wissenschaftlichen wie vom menschlichen Standpunkt aus besteht die Verantwortung, den zivilisierten Menschen die Methode bekanntzugeben, wie die Kinderlähmung, die infolge der bleibenden Lähmungen in das Leben eines Menschen hart eingreift, verhütet werden kann.

    Dr. Sandler hat bereits darauf hingewiesen, daß die Beeinflussung des Blutzuckers durch entsprechende Ernährung nicht nur die Infektion mit Kinderlähmungsviren verhüten kann, sondern auch vor Infektionen mit anderen Viren schützt. Inzwischen hat eine jahrzehntelange Erfahrung die Hinweise Dr. Sandlers bestätigt, daß eine Nahrung, die frei ist von Fabrikzucker und Auszugsmehlen, einen hervorragenden Schutz vor Viruskrankheiten überhaupt gibt. Da ein großer Teil der sogenannten Erkältungen auf Mischinfektionen mit Viren beruht, hat diese Feststellung eine große praktische Bedeutung. Ergänzt man die Ernährungsrichtlinien Dr. Sandlers, die in der Vermeidung raffinierter Kohlenhydrate liegen, mit einem gewissen Anteil von Frischkost, so ist damit der Bevölkerung eine sichere Methode an die Hand gegeben, sich vor den ständigen sogenannten Erkältungen und Grippen wirkungsvoll zu schützen.

    Diese neuen Erkenntnisse kommen auch in dem erweiterten Titel zum Ausdruck, in dem andere Viruserkrankungen mit einbezogen sind.

    Es erschien sinnvoll, in dieser Auflage für den deutschen Leser die Kostpläne, die ursprünglich für den amerikanischen Bürger angegeben waren, an die deutsche Küche anzugleichen.

    Aus Gründen der Anpassung an die moderne Nomenklatur erschienen einige Änderungen zweckmäßig: Zur Verdeutlichung der Problematik wird im Text statt Zucker der Begriff "Fabrikzucker" verwendet und statt des früheren Begriffs Stärke der Ausdruck "Auszugsmehl". Damit kommt auch klar zum Ausdruck, daß es der technische Eingriff ist, der die Herstellung von raffinierten Kohlenhydraten ermöglicht und an der Infektanfälligkeit schuld ist. Neben den Fabrikzuckerarten wird aus dem Getreide durch die Entfernung der Randschichten und des Keims ein reines Kohlenhydrat, die Stärke, eben das Auszugsmehl, gewonnen.

    Mit der Neuauflage des Buches ist wieder eine Lücke geschlossen: Die Kinderlähmung und andere Viruskrankheiten haben sich in die Reihe der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten eingefügt, die durch eine vitalstoffreiche Vollwertkost verhütet werden können.

    Dr. med. M. O. Bruker

    Arzt für innere Medizin

    Lahnstein, 1986

    Vorwort zur 6. Auflage

    Krankheiten haben Ursachen. Als Arzt habe ich mich ein Leben lang bemüht, immer wieder darauf hinzuweisen, daß symptomatische Linderungsbehandlung nicht ausreicht, sondern daß eine ursächliche Heilbehandlung angestrebt werden muß. Dr. med. Benjamin Sandler hat Krankheitsursachen erforscht, in diesem Fall die Entstehung von Viruserkrankungen, speziell der Kinderlähmung.

    In unserer heutigen Zeit wird - auch von zahlreichen Kollegen - in zunehmendem Maße die Angst vor Bakterien und Viren geschürt, Impfmaßnahmen werden nicht nur empfohlen, sondern - besonders im Kleinkindalter - als zwingend angesehen. Allen Verantwortungsbewußten empfehle ich die Ausführungen meines Kollegen Gerhard Buchwald in dem Buch "Impfen - das Geschäft mit der Angst".

    In über 60jähriger Tätigkeit in Klinik und Praxis konnte ich an zehntausenden Patienten beobachten, daß eine vitalstoffreiche vegetarische Vollwertkost der beste Schutz vor Viruserkrankungen ist.

    Es ist mir Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, daß die wichtigen Forschungsergebnisse meines amerikanischen Kollegen Sandler nicht verlorengehen. Obwohl er sie bereits 1931 vorlegte, sind sie nicht überholt, sondern aktueller denn je. Ich freue mich daher besonders, daß die 6. Auflage seines Buches in neuer Gestaltung allen Interessierten zugänglich gemacht werden kann.

    Lahnstein,

    Dezember 1999 Dr. M. O. Bruker

    Vorwort

    Es ist ein unbestreitbares Verdienst der modernen medizinischen Wissenschaft, Diphtherie, Pocken und Typhus durch vorbeugende Maßnahmen, insbesondere durch Verbesserung der hygienischen Verhältnisse, durch Aufklärung und durch andere Schutzmaßnahmen in ertragbaren Grenzen zu halten. Auch die Sterblichkeit bei Tuberkulose wurde durch den Fortschritt der allgemeinen Hygiene eingedämmt. Typhus und Cholera haben durch Verbesserung der Trinkwasserverhältnisse ihre Schrecken verloren. Der Mensch ist durch Immunisierung und durch die Kontrolle seiner Umwelt gegen diese Krankheiten geschützt, nicht aber weil etwa seine angeborene Fähigkeit, Ansteckungen zu verhindern, noch vorhanden ist oder gar zugenommen hat.

    Viel wichtiger aber, als Bakterien und Viren von ihnen fernzuhalten, ist es deshalb, die Menschen wieder so weit zu bringen, daß sie ihre natürlichen Abwehrkräfte gegen Ansteckungen wiederherstellen und bewahren. Niemand kann es sich vorstellen, daß es im Sinne der Natur liegt, daß der Mensch infolge von Infektionen erkrankt, gelähmt wird oder gar stirbt.

    Nach meinen Studien der menschlichen Ernährung bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß uns der Schöpfer mit natürlichen Schutzkräften ausgestattet hat und immer neu ausstattet und daß wir diese Kräfte durch Ernährungsfehler im Lauf der Zeit einbüßen. Wenn auch vielleicht eines Tages ein für den Organismus ungefährlicher Schutzstoff gegen Kinderlähmung entwickelt werden mag, ist es trotzdem notwendig, daß wir uns durch richtige Ernährung widerstandsfähig machen und halten.

    Diese Schrift soll zeigen, wie man seinen Körper durch gezielte Ernährungsmaßnahmen kräftigen und ihn dadurch gegen Ansteckungen gefeit machen kann. Die Methode, die ich hier als Vorbeugung gegen Kinderlähmung empfehle, beruht darauf, daß nach meiner Überzeugung die Erhaltung des normalen Blutzuckerspiegels im Organismus das Eindringen des Kinderlähmungsvirus in das Körpergewebe unmöglich macht und so die Infektion verhindert. Ich werde den Beweis dafür erbringen, daß das Absinken des Blutzuckerspiegels auf ein abnorm niedriges Niveau einer der wichtigsten Faktoren für die Infektionsempfänglichkeit ist. Da aber die Erhaltung des normalen Blutzuckerspiegels grundsätzlich von der Art unserer Nahrung abhängig ist, wird die Methode der Vorbeugung gegen die Kinderlähmung zu einer Frage der gezielten Ernährung. Damit hat der Mensch die Macht in die Hand bekommen, diese zum Krüppel machende, oft tödliche Krankheit zu verhüten, sobald er die Kontrolle über das, was er ißt, übernimmt. Wissen ist Macht. Ich behaupte ohne jeden Vorbehalt, daß wir dieses Wissen besitzen.

    Die Idee, daß zu wenig Blutzucker ein Empfänglichkeitsfaktor für Kinderlähmung ist, läßt uns auch verstehen, warum diese Krankheit im Sommer stärker auftritt als im Winter und warum sie den Menschen oft nach körperlicher Anstrengung, ermüdender Tätigkeit und nach langem Schwimmen im kalten Wasser befällt. Dadurch begreifen wir auch, warum Ruhe die Erkrankung zu verhindern vermag. Ich werde auch den Beweis dafür erbringen, daß die eben genannten Faktoren gleichfalls den Blutzuckerspiegel senken und uns für die Kinderlähmung empfänglich machen können.

    Intensive zwölfjährige Forschungen über die Beziehungen zwischen gezielter Ernährung und der Empfänglichkeit für ansteckende Krankheiten - und zwar nicht nur für Kinderlähmung, sondern auch für einfache Ansteckungskrankheiten der Atmungsorgane, auch der Tuberkulose - brachten mich zu der Überzeugung, daß der menschliche Organismus durch richtige Ernährung sich selbst gegen Infektionen zu schützen vermag.

    Klappentext

    In diesem Buch wird gezeigt, dass Viruserkrankungen durchaus vermeidbar sind - auch ohne riskante Impfungen. Die von Dr. Benjamin Sandler seinerzeit in den USA durchfgeführten Studien haben bis heute nichts von ihrer Brisanz und Aktualität eingebüßt.


    ISBN-3-89189-017-6

    Register

    Stichwortverzeichnis


    A

    Abzehrung 21
    Adrenalin 20, 23
    Adrenal-sympathisches System 20, 23
    Affen 27, 141


    B

    Blutzucker 12, 15


    D

    Diabetes 71, 74
    Drüsen mit innerer Sekretion 16, 18


    E

    Eier 92
    Eiweiß 87
    Eskimos 36


    F

    Fabrikzucker 131
    Fett 89


    G

    Gamma-Glukose 59, 60
    Glukose-Toleranz-Test 32, 39, 49, 50
    Glykogen 17, 20


    H

    Hungergefühl 54
    Hyperglykämie 15, 16, 73
    Hypoglykämie 15, 16, 73


    I

    Immunisierung 11
    Inkubationsfrist 30
    Insulin 19


    K

    Kaffee 42
    Kakao 42
    Kaninchen 28, 141
    Kohlenhydrat 88


    M

    Magenknurren 53, 54
    Milch 33, 34, 52, 108


    N

    Nebennieren 23
    Nervensystem, zentrales 21, 22


    O

    Ohnmacht 23, 51


    S

    Sauerstoff-Utilisation 63
    Staupe 30


    T

    Tbc 11
    Tee 42
    Tröpfcheninfektion 140


    U

    Überforderung, körperlich 75


    V

    Vegetatives Nervensystem 17
    Verbrennung (Oxydation) 20
    Virusträger 82


    Z

    Zigaretten 42
    Zuckerkrankheit 71
    Zuckersucht 41, 56



    Autor

    Dr. med. M. O. Bruker und Co-Autoren:

    Dr. M. O. Bruker
    Unsere Nahrung - unser Schicksal

    Dr. M. O. Bruker Lebensbedingte Krankheiten

    Dr. M. O. Bruker Idealgewicht ohne Hungerkur mit Rezepten von Ilse Gutjahr

    Dr. M. O. Bruker Stuhlverstopfung in 3 Tagen heilbar mit Rezepten von Ilse Gutjahr

    Dr. M. O. Bruker Herzinfarkt, Herz-, Gefäß- und Kreislauferkrankungen

    Dr. M. O. Bruker Leber-, Galle-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

    Dr. M. O. Bruker Erkältungen müssen nicht sein mit Rezepten von Ilse Gutjahr

    Dr. M. O. Bruker Rheuma - Ursache und Heilbehandlung mit Rezepten von Ilse Gutjahr

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind

    Dr. M. O. Bruker Diabetes und seine biologische Behandlung mit Rezepten von Ilse Gutjahr

    Dr. M. O. Bruker Allergien müssen nicht sein Ursachen und Behandlung von Neurodermitis, Hautausschlägen, Ekzemen, Heuschnupfen und Asthma

    Dr. M. O. Bruker Hilfe bei Kopfschmerzen, Migräne und Schlaflosigkeit

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Zucker, Zucker

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Cholesterin - der lebensnotwendige Stoff

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Wer Diät ißt, wird krank

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Osteoporose - Dichtung und Wahrheit

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Reine Frauensache

    Dr. med. M. O. Bruker/Dr. phil. Mathias Jung Der Murks mit der Milch

    Dr. med. Joachim Hensel Über den Sinn des Leidens mit einem Vorwort von Dr. M. O. Bruker

    Dr. med. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Fasten - aber richtig

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Störungen der Schilddrüse

    Dr. med. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Candida albicans, Pilze, Mykosen, Bakterien

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr

    Krampfadern - schnelle, erfolgreiche und dauerhafte Beseitigung

    Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Naturheilkunde - Richtig zu Hause anwenden

    Dr. M. O. Bruker Vorsicht Fluor

    Dr. M. O. Bruker Ärztlicher Rat

    Ilse Gutjahr

    Das große Dr. Max Otto Bruker-Ernährungsbuch

    Waltraud Becker Lust ohne Reue

    200 Vollwert-Rezepte ohne tierisches Eiweiß

    Ilse Gutjahr/Erika Richter Streicheleinheiten

    Von der Kunst, schmackhafte Brotaufstriche zu zaubern Ilse Gutjahr Iß, mein Kind Vollwertkost vom Stillen bis zum Pausenbrot

    Dr. phil. Mathias Jung Reine Männersache

    Dr. phil. Mathias Jung Lebensnachmittag

    Dr. phil. Mathias Jung Das sprachlose Paar

    Dr. phil. Mathias Jung Mut zum Ich

    Dr. phil. Mathias Jung Trennung als Aufbruch

    Dr. phil. Mathias Jung Seele - Sucht - Sehnsucht

    Dr. phil. Mathias Jung Versöhnung mit den Eltern

    Dr. phil. Mathias Jung Eifer-Sucht

    Dr. phil. Mathias Jung Sokrates

    Dr. phil. Mathias Jung Das hässliche Entlein

    Dr. phil. Mathias Jung Geschwister

    Liebe - Hass - Annäherung