Artikel werden geladen
Autoren:
Verlag:
Emu-Verlags- Weitere Titel dieses Verlages anzeigen
| Inhaltsverzeichnis | |||||
| Vorwort von Dr. med. M. O. Bruker | 7 | ||||
| Vorwort | 11 | ||||
| Der Blutzuckerspiegel und seine Regulierung | 15 | ||||
| Der Einfluß des zu niedrigen Blutzuckerspiegels auf die Empfänglichkeit für Kinderlähmung | 25 | ||||
| Die weite Verbreitung des zu niedrigen Blutzuckerspiegels | 39 | ||||
| Die Gamma-Glukose, ein hochaktiver, endogener Traubenzucker | 59 | ||||
| Die Bedeutung des zu hohen Blutzuckerspiegels | 71 | ||||
| Körperliche Überforderung und Kinderlähmung | 75 | ||||
| Die Ernährung zur Verhütung der Kinderlähmung | 87 | ||||
| Die Speisekarte in der Polio-Zeit | 95 | ||||
| 1948: Der erste Ernährungs-Blitzkrieg gegen die Kinderlähmung | 103 | ||||
| Polio-Höhepunkte in verschiedenen Staaten der USA | 121 | ||||
| Das Kinderlähmungsjahr 1949 | 125 | ||||
| Das Rätselhafte an den Kinderlähmungsepidemien | 131 | ||||
| Zusammenfassung | 141 | ||||
| Nachwort | 145 | ||||
| Überblick über die Forschungsarbeit von Dr. Sandler | 151 | ||||
| Quellennachweis | 153 | ||||
| Stichwortverzeichnis | 155 | ||||
Vorwort von Dr. med. M. O. Bruker
Die Schrift liegt in einem neuen Gewand vor. Diese Neuauflage erwies sich aus mehreren Gründen als notwendig. Die früheren Auflagen waren sehr rasch vergriffen; es erschien aber unerläßlich, daß die epochemachende Entdeckung Dr. Sandlers die gebührende weitere Verbreitung findet. Sowohl vom wissenschaftlichen wie vom menschlichen Standpunkt aus besteht die Verantwortung, den zivilisierten Menschen die Methode bekanntzugeben, wie die Kinderlähmung, die infolge der bleibenden Lähmungen in das Leben eines Menschen hart eingreift, verhütet werden kann.
Dr. Sandler hat bereits darauf hingewiesen, daß die Beeinflussung des Blutzuckers durch entsprechende Ernährung nicht nur die Infektion mit Kinderlähmungsviren verhüten kann, sondern auch vor Infektionen mit anderen Viren schützt. Inzwischen hat eine jahrzehntelange Erfahrung die Hinweise Dr. Sandlers bestätigt, daß eine Nahrung, die frei ist von Fabrikzucker und Auszugsmehlen, einen hervorragenden Schutz vor Viruskrankheiten überhaupt gibt. Da ein großer Teil der sogenannten Erkältungen auf Mischinfektionen mit Viren beruht, hat diese Feststellung eine große praktische Bedeutung. Ergänzt man die Ernährungsrichtlinien Dr. Sandlers, die in der Vermeidung raffinierter Kohlenhydrate liegen, mit einem gewissen Anteil von Frischkost, so ist damit der Bevölkerung eine sichere Methode an die Hand gegeben, sich vor den ständigen sogenannten Erkältungen und Grippen wirkungsvoll zu schützen.
Diese neuen Erkenntnisse kommen auch in dem erweiterten Titel zum Ausdruck, in dem andere Viruserkrankungen mit einbezogen sind.
Es erschien sinnvoll, in dieser Auflage für den deutschen Leser die Kostpläne, die ursprünglich für den amerikanischen Bürger angegeben waren, an die deutsche Küche anzugleichen.
Aus Gründen der Anpassung an die moderne Nomenklatur erschienen einige Änderungen zweckmäßig: Zur Verdeutlichung der Problematik wird im Text statt Zucker der Begriff "Fabrikzucker" verwendet und statt des früheren Begriffs Stärke der Ausdruck "Auszugsmehl". Damit kommt auch klar zum Ausdruck, daß es der technische Eingriff ist, der die Herstellung von raffinierten Kohlenhydraten ermöglicht und an der Infektanfälligkeit schuld ist. Neben den Fabrikzuckerarten wird aus dem Getreide durch die Entfernung der Randschichten und des Keims ein reines Kohlenhydrat, die Stärke, eben das Auszugsmehl, gewonnen.
Mit der Neuauflage des Buches ist wieder eine Lücke geschlossen: Die Kinderlähmung und andere Viruskrankheiten haben sich in die Reihe der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten eingefügt, die durch eine vitalstoffreiche Vollwertkost verhütet werden können.
Dr. med. M. O. Bruker
Arzt für innere Medizin
Lahnstein, 1986
Vorwort zur 6. Auflage
Krankheiten haben Ursachen. Als Arzt habe ich mich ein Leben lang bemüht, immer wieder darauf hinzuweisen, daß symptomatische Linderungsbehandlung nicht ausreicht, sondern daß eine ursächliche Heilbehandlung angestrebt werden muß. Dr. med. Benjamin Sandler hat Krankheitsursachen erforscht, in diesem Fall die Entstehung von Viruserkrankungen, speziell der Kinderlähmung.
In unserer heutigen Zeit wird - auch von zahlreichen Kollegen - in zunehmendem Maße die Angst vor Bakterien und Viren geschürt, Impfmaßnahmen werden nicht nur empfohlen, sondern - besonders im Kleinkindalter - als zwingend angesehen. Allen Verantwortungsbewußten empfehle ich die Ausführungen meines Kollegen Gerhard Buchwald in dem Buch "Impfen - das Geschäft mit der Angst".
In über 60jähriger Tätigkeit in Klinik und Praxis konnte ich an zehntausenden Patienten beobachten, daß eine vitalstoffreiche vegetarische Vollwertkost der beste Schutz vor Viruserkrankungen ist.
Es ist mir Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, daß die wichtigen Forschungsergebnisse meines amerikanischen Kollegen Sandler nicht verlorengehen. Obwohl er sie bereits 1931 vorlegte, sind sie nicht überholt, sondern aktueller denn je. Ich freue mich daher besonders, daß die 6. Auflage seines Buches in neuer Gestaltung allen Interessierten zugänglich gemacht werden kann.
Lahnstein,
Dezember 1999 Dr. M. O. Bruker
Vorwort
Es ist ein unbestreitbares Verdienst der modernen medizinischen Wissenschaft, Diphtherie, Pocken und Typhus durch vorbeugende Maßnahmen, insbesondere durch Verbesserung der hygienischen Verhältnisse, durch Aufklärung und durch andere Schutzmaßnahmen in ertragbaren Grenzen zu halten. Auch die Sterblichkeit bei Tuberkulose wurde durch den Fortschritt der allgemeinen Hygiene eingedämmt. Typhus und Cholera haben durch Verbesserung der Trinkwasserverhältnisse ihre Schrecken verloren. Der Mensch ist durch Immunisierung und durch die Kontrolle seiner Umwelt gegen diese Krankheiten geschützt, nicht aber weil etwa seine angeborene Fähigkeit, Ansteckungen zu verhindern, noch vorhanden ist oder gar zugenommen hat.
Viel wichtiger aber, als Bakterien und Viren von ihnen fernzuhalten, ist es deshalb, die Menschen wieder so weit zu bringen, daß sie ihre natürlichen Abwehrkräfte gegen Ansteckungen wiederherstellen und bewahren. Niemand kann es sich vorstellen, daß es im Sinne der Natur liegt, daß der Mensch infolge von Infektionen erkrankt, gelähmt wird oder gar stirbt.
Nach meinen Studien der menschlichen Ernährung bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß uns der Schöpfer mit natürlichen Schutzkräften ausgestattet hat und immer neu ausstattet und daß wir diese Kräfte durch Ernährungsfehler im Lauf der Zeit einbüßen. Wenn auch vielleicht eines Tages ein für den Organismus ungefährlicher Schutzstoff gegen Kinderlähmung entwickelt werden mag, ist es trotzdem notwendig, daß wir uns durch richtige Ernährung widerstandsfähig machen und halten.
Diese Schrift soll zeigen, wie man seinen Körper durch gezielte Ernährungsmaßnahmen kräftigen und ihn dadurch gegen Ansteckungen gefeit machen kann. Die Methode, die ich hier als Vorbeugung gegen Kinderlähmung empfehle, beruht darauf, daß nach meiner Überzeugung die Erhaltung des normalen Blutzuckerspiegels im Organismus das Eindringen des Kinderlähmungsvirus in das Körpergewebe unmöglich macht und so die Infektion verhindert. Ich werde den Beweis dafür erbringen, daß das Absinken des Blutzuckerspiegels auf ein abnorm niedriges Niveau einer der wichtigsten Faktoren für die Infektionsempfänglichkeit ist. Da aber die Erhaltung des normalen Blutzuckerspiegels grundsätzlich von der Art unserer Nahrung abhängig ist, wird die Methode der Vorbeugung gegen die Kinderlähmung zu einer Frage der gezielten Ernährung. Damit hat der Mensch die Macht in die Hand bekommen, diese zum Krüppel machende, oft tödliche Krankheit zu verhüten, sobald er die Kontrolle über das, was er ißt, übernimmt. Wissen ist Macht. Ich behaupte ohne jeden Vorbehalt, daß wir dieses Wissen besitzen.
Die Idee, daß zu wenig Blutzucker ein Empfänglichkeitsfaktor für Kinderlähmung ist, läßt uns auch verstehen, warum diese Krankheit im Sommer stärker auftritt als im Winter und warum sie den Menschen oft nach körperlicher Anstrengung, ermüdender Tätigkeit und nach langem Schwimmen im kalten Wasser befällt. Dadurch begreifen wir auch, warum Ruhe die Erkrankung zu verhindern vermag. Ich werde auch den Beweis dafür erbringen, daß die eben genannten Faktoren gleichfalls den Blutzuckerspiegel senken und uns für die Kinderlähmung empfänglich machen können.
Intensive zwölfjährige Forschungen über die Beziehungen zwischen gezielter Ernährung und der Empfänglichkeit für ansteckende Krankheiten - und zwar nicht nur für Kinderlähmung, sondern auch für einfache Ansteckungskrankheiten der Atmungsorgane, auch der Tuberkulose - brachten mich zu der Überzeugung, daß der menschliche Organismus durch richtige Ernährung sich selbst gegen Infektionen zu schützen vermag.
In diesem Buch wird gezeigt, dass Viruserkrankungen durchaus vermeidbar sind - auch ohne riskante Impfungen. Die von Dr. Benjamin Sandler seinerzeit in den USA durchfgeführten Studien haben bis heute nichts von ihrer Brisanz und Aktualität eingebüßt.
ISBN-3-89189-017-6
Stichwortverzeichnis
AAbzehrung 21
Adrenalin 20, 23
Adrenal-sympathisches System 20, 23
Affen 27, 141
BBlutzucker 12, 15
DDiabetes 71, 74
Drüsen mit innerer Sekretion 16, 18
EEier 92
Eiweiß 87
Eskimos 36
FFabrikzucker 131
Fett 89
GGamma-Glukose 59, 60
Glukose-Toleranz-Test 32, 39, 49, 50
Glykogen 17, 20
HHungergefühl 54
Hyperglykämie 15, 16, 73
Hypoglykämie 15, 16, 73
IImmunisierung 11
Inkubationsfrist 30
Insulin 19
KKaffee 42
Kakao 42
Kaninchen 28, 141
Kohlenhydrat 88
MMagenknurren 53, 54
Milch 33, 34, 52, 108
NNebennieren 23
Nervensystem, zentrales 21, 22
OOhnmacht 23, 51
SSauerstoff-Utilisation 63
Staupe 30
TTbc 11
Tee 42
Tröpfcheninfektion 140
UÜberforderung, körperlich 75
VVegetatives Nervensystem 17
Verbrennung (Oxydation) 20
Virusträger 82
ZZigaretten 42
Zuckerkrankheit 71
Zuckersucht 41, 56
Dr. med. M. O. Bruker und Co-Autoren:
Dr. M. O. Bruker
Unsere Nahrung - unser Schicksal
Dr. M. O. Bruker Lebensbedingte Krankheiten
Dr. M. O. Bruker Idealgewicht ohne Hungerkur mit Rezepten von Ilse Gutjahr
Dr. M. O. Bruker Stuhlverstopfung in 3 Tagen heilbar mit Rezepten von Ilse Gutjahr
Dr. M. O. Bruker Herzinfarkt, Herz-, Gefäß- und Kreislauferkrankungen
Dr. M. O. Bruker Leber-, Galle-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
Dr. M. O. Bruker Erkältungen müssen nicht sein mit Rezepten von Ilse Gutjahr
Dr. M. O. Bruker Rheuma - Ursache und Heilbehandlung mit Rezepten von Ilse Gutjahr
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind
Dr. M. O. Bruker Diabetes und seine biologische Behandlung mit Rezepten von Ilse Gutjahr
Dr. M. O. Bruker Allergien müssen nicht sein Ursachen und Behandlung von Neurodermitis, Hautausschlägen, Ekzemen, Heuschnupfen und Asthma
Dr. M. O. Bruker Hilfe bei Kopfschmerzen, Migräne und Schlaflosigkeit
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Zucker, Zucker
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Cholesterin - der lebensnotwendige Stoff
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Wer Diät ißt, wird krank
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Osteoporose - Dichtung und Wahrheit
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Reine Frauensache
Dr. med. M. O. Bruker/Dr. phil. Mathias Jung Der Murks mit der Milch
Dr. med. Joachim Hensel Über den Sinn des Leidens mit einem Vorwort von Dr. M. O. Bruker
Dr. med. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Fasten - aber richtig
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Störungen der Schilddrüse
Dr. med. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Candida albicans, Pilze, Mykosen, Bakterien
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr
Krampfadern - schnelle, erfolgreiche und dauerhafte Beseitigung
Dr. M. O. Bruker/Ilse Gutjahr Naturheilkunde - Richtig zu Hause anwenden
Dr. M. O. Bruker Vorsicht Fluor
Dr. M. O. Bruker Ärztlicher Rat
Ilse Gutjahr
Das große Dr. Max Otto Bruker-Ernährungsbuch
Waltraud Becker Lust ohne Reue
200 Vollwert-Rezepte ohne tierisches Eiweiß
Ilse Gutjahr/Erika Richter Streicheleinheiten
Von der Kunst, schmackhafte Brotaufstriche zu zaubern Ilse Gutjahr Iß, mein Kind Vollwertkost vom Stillen bis zum Pausenbrot
Dr. phil. Mathias Jung Reine Männersache
Dr. phil. Mathias Jung Lebensnachmittag
Dr. phil. Mathias Jung Das sprachlose Paar
Dr. phil. Mathias Jung Mut zum Ich
Dr. phil. Mathias Jung Trennung als Aufbruch
Dr. phil. Mathias Jung Seele - Sucht - Sehnsucht
Dr. phil. Mathias Jung Versöhnung mit den Eltern
Dr. phil. Mathias Jung Eifer-Sucht
Dr. phil. Mathias Jung Sokrates
Dr. phil. Mathias Jung Das hässliche Entlein
Dr. phil. Mathias Jung Geschwister
Liebe - Hass - Annäherung