Artikel werden geladen

    Wachkoma

    Medizinische, rechtliche und ethische Aspekte

    € 39,95 in den Warenkorb
    Alle Preise inkl. MWSt. versandkostenfrei     zzgl. 3 € Versand
    Wachkoma
    Medizinische, rechtliche und ethische Aspekte

    Autoren:

    Verlag:
    Deutscher Aerzte-Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: April 2009
    Seiten: 222
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 16 Abbildungen und 22 Tabellen
    Maße: 240x166x13
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3769112431
    EAN: 9783769112436

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    1 Allgemeine Aspekte 1
    1.1 Definition des Lebens und des Todes 2
    1.1.1 Was ist das Spezifische des Lebens? 2
    1.1.2 Todesdefinition,Todeskriterium und Todeszeichen 5
    1.1.3 Herztod, Hirnstammtod, Großhirntod und Gesamthirntod 5
    1.1.4 Wann ist der Mensch tot? 7
    1.1.5 Geschichte der Todesbestimmung 10
    1.1.6 Feststellung des Hirntodes in Deutschland 13
    1.1.7 Hirntod im internationalen Vergleich 21
    1.1.8 "Bewusstlos und nicht ansprechbar!" oder: Was macht das Bewusstsein aus? 24
    2 Medizinische Aspekte 35
    2.1 Epidemiologie und Pathogenese von Hirnschädigungen 35
    2.1.1 Epidemiologie 35
    2.1.2 Neuropathologische-Mechanismen von Hirnschädigungen 39
    2.2 Koma 42
    2.2.1 Begriffe 43
    2.2.2 Koma als Notfall 44
    2.2.3 Koma im Kindesalter 51
    2.3 Wachkoma (apallisches Syndrom, vegetativer Zustand) 53
    2.3.1 Terminologie 53
    2.3.2 Ätiopathogenese 55
    2.3.3 Diagnose und klinisches Bild 56
    2.3.4 Beziehungsmedizinische Sicht 63
    2.3.5 Skalen und Scores im (Wach-)Koma 65
    2.3.6 Hirnfunktion im Wachkoma 73
    2.3.7 Verlauf 77
    2.3.8 Therapie 86
    2.3.9 Prognose 98
    2.3.10 Differenzialdiagnose 107
    3 Rechtliche Aspekte 129
    3.1 Einleitung 129
    3.2 Sterbehilfe:Wasistwas? 129
    3.2.1 Aktive Sterbehilfe 130
    3.2.2 Indirekte Sterbehilfe 132
    3.2.3 Passive Sterbehilfe 132
    3.2.4 Beihilfe zum Suizid 133
    3.2.5 Rechtslage zur Sterbehilfe in anderen Ländern 135
    3.3 Worin bestehen die medizinisch-rechtlichen Probleme? 136
    3.4 Die Präzedenzfälle 140
    3.4.1 Amerikas erster Präzedenzfall 140
    3.4.2 Der deutsche Präzedenzfall 141
    3.5 Selbstbestimmungsrecht, Einwilligung, mutmaßlicher Wille und Einwilligungsfähigkeit 143
    3.5.1 Selbstbestimmungsrecht 144
    3.5.2 Einwilligung 146
    3.5.3 Mutmaßlicher Wille 148
    3.5.4 Einwilligungsfähigkeit 150
    3.5.5 Einwilligungsfähigkeit und Behandlungsentscheidungen bei Kindern 150
    3.6 Die Patientenverfügung 152
    3.6.1 Wie sollen Angehörige und Ärzte mit Patientenverfügungen umgehen? 152
    3.6.2 Ist es im Falle eines vom Patienten im Voraus verfügten Behandlungsverzichts bzw.-abbruchs notwendig, das Vormundschaftsgericht anzurufen? 154
    3.6.3 Rechtssicherheit oder: Brauchen wir eine neue gesetzliche Regelung? 156
    4 Ethische Aspekte 163
    4.1 Kritik am Konzept des Wachkomas 163
    4.1.1 Das Dilemma mit der Diagnose 163
    4.1.2 Vermischung von Hypothese und Definition 164
    4.1.3 Das Beweisproblem 165
    4.1.4 Das Perspektivenproblem 165
    4.1.5 Das Schmerzproblem 166
    4.2 Das viel zitierte Wort: die Menschenwürde 166
    4.3 Lebensqualität 169
    4.3.1 Was versteht man unter Lebensqualität? 169
    4.3.2 Bewertungskriterien 170
    4.3.3 Einschätzung der Lebensqualität durch Außenstehende 171
    4.3.4 Bewertung der Lebensqualität durch den Kranken 172
    4.3.5 Einschätzung der Lebensqualität von Kindern 173
    4.3.6 Lebensqualität der Angehörigen 174
    4.4 Künstliche Ernährung oder: Lässt man Menschen im Wachkoma wirklich verdursten? 175
    4.4.1 Sondenernährung bei Demenz 178
    4.4.2 Sondenernährung bei Wachkoma 179
    4.5 Die Stellung der Weltkirchen zu Koma und Tod 180
    4.5.1 Stellung der christlichen Kirchen in Deutschland 181
    4.5.2 Stellung des Islams 185
    4.5.3 Stellung des Judentums 187
    5 Experten-Streitgespräch 193
    Thema: Der Umgang mit Menschen im Wachkoma 193
    Thema: Der Aspekt der Würde 206
    Thema: Der Aspekt des Willens 209
    Weiterführende Links 215
    Quellennachweis 217
    Stichwortverzeichnis 219



    Vorwort

    Vorwort

    Seltene Erkrankungen dienen gelegentlich als Initialzündung für weitreichende ethische und gesellschaftliche Debatten. Kaum ein anderes humanmedizinisches Krankheitsbild als das apallische Syndrom, weithin als Wachkoma bekannt, hat zu derart heftigen, jahrelangen Kontroversen innerhalb der medizinischen Gemeinschaft, aber auch unter Juristen und vor allem auf der gesellschafts-politischen Bühne geführt. Die aktuelle Debatte um die Patientenverfügung und die Möglichkeit des darin vorauszuverfügenden Behandlungsabbruchs ist ein Indiz für die Lebendigkeit und die Aktualität dieser Thematik.

    Im Gegensatz zu der Vielfalt der Fachbeiträge, Leitartikel und Meinungen zu diesem Thema steht das häufig marginale Wissen über das Krankheitsbild selbst. Auch beim medizinischen Personal außerhalb der spezialisierten Gebiete wie der Neurologie, Neurochirurgie sowie Rehabilitationsmedizin ist die Kenntnis über das Wachkoma häufig nur unzureichend. So ist kaum bekannt, das Menschen im apallischen Syndrom alles andere als a-pallisch, d.h. ohne kortikale Aktivität, sind. Dieser Tatsache folgend wird im vorliegenden Buch auf die Bezeichnung apallisch zugunsten des deutschen Wortes Wachkoma sowie des internalional gebräuchlichen Terminus vegetativer Zustand (engl.: vegetative state) verzichtet.

    Die sprachliche Verwirrung um das Wachkoma hat dabei lange Tradition, und so wird noch immer neben vielen anderen auch die Bezeichnung neocortikaler Tod verwendet, wodurch gelegentlich eine Verwechselung mit dem Terminus des Großhirntods erfolgt, die zu der falschen Annahme führt, der wachkomatöse Mensch sei hirntot Als eine gesicherte Tatsache wird zumindest angenommen, dass Menschen im Wachkoma ohne jegliches Bewusstsein sind. Doch auch das scheint mehr und mehr unsicher. Aus diesen Gründen geht der erste Teil des Buches allgemeinen Definitionen von Leben, Tod und Hirntod nach und widmet sich der heute mehr als jemals zuvor aktuellen Frage nach dem Wesen des Bewusstseins und seines neurologischen Korrelats.

    Doch im Hinblick auf das Wachkoma wird nicht nur medizinische Sachkenntnis vom behandelnden Personal erwartet. Vielmehr richten sich die Angehörigen von Menschen im vegetativen Zusatand mit ihren Zweifeln und Unsicherheiten an die behandlenden Ärzte. Nicht selten sind diese ob der an Sie gestellten Fragen ratlos: Ist es juristisch strafbar? Ethisch vertretbar? oder gar Ist es denn Sünde? fragen Angehörige Ärzte und Pflegende, wenn sie ihren (wach)komatösen Nächsten ein möglicherweise langen Leidensweg ersparen wollen. Diesen Fragen gehen der rechtliche und der ethische Teil des Buches nach. Mit dem rechtlichen Teil möchte ich eine für uns Mediziner verständliche, juristische Klärung der oftmals verwirrenden Begrifflichkeiten rund um die Thematik Sterbehilfe und Patientenverfügung bieten, im ethischen Teil hoffe ich einige Fragen beantworten, aber zu vielen weiteren Fragen den Leser selbst anregen zu können. Denn Würde und Lebensqualität sind zwei Begriffe, die in Zusammenhang mit Wachkoma häufig fallen, deren Verwendung jedoch selten hinterfragt wird.

    Zum Schluss des Buches möchte ich ein kontroverses Streitgespräch widergeben, das alle Facetten der aktuellen gesellschafts-politischen Diskussion beleuchtet. Ich freue mich, dafür vier ausgesprochene Experten aus den Disziplinen Medizin, Jura und Ethik gewonnen zu haben und hoffe, dass der Leser daran große Freude hat und Anregung für eigene Gedanken zu diesem Thema findet.

    Adam Geremek
    Kiel im November 2008

    Klappentext

    A. Geremek
    Wachkoma
    Medizinische, rechtliche und ethische Aspekte

    Herausforderung Wachkoma

    Jährlich erleiden in Deutschland etwa 100.000 Menschen ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, dem häufig ein lang anhaltender komatöser Zustand folgt.Trotzdem gehört das Wachkoma zu den noch am wenigsten verstandenen medizinischen Phänomenen.

    In diesem Buch finden Sie aktuelle Informationen zu der häufig schwierigen Diagnostik und zu medizinischen Behandlungsstrategien sowie Antworten auf Fragen zu Prognoseparametern und den entsprechenden therapeutischen Entscheidungen.

    Daneben erhalten Sie einen umfassenden Überblick und eine verständliche Klärung der rechtlichen Begrifflichkeiten und wertvolle Anregungen zu Überlegungen bei ethischen Problemen.

    Informieren Sie sich gezielt über:

    • Definition und Unterscheidung der Komaformen, Verläufe und Prognosen und die damit verbundenen weiterführenden medizinisch/therapeutischen Maßnahmen
    • Rechtliche Fragen: Patientenverfügung, Einwilligungsfähigkeit, Sterbehilfe, Therapieaussetzung etc.
    • Mehr Sicherheit im Angehörigengespräch durch konkrete Informationen und Hintergründe zu ethischen und religiösen Fragen
    • Im Anhang: Online geführtes Experten-Streitgespräch zum Thema Umgang mit Menschen im Wachkoma

    Wachkoma - auf der sicheren Seite!


    ISBN 978-3-7691-1243-6

    Register

    Stichwortverzeichnis


    A

    AEP 75
    Amantadin 95
    Anenzephalie 39, 119f.
    Apnoe 14, 23
    Apnoetest 18, 22f.
    Areflexie 14
    Aristoteles 3
    Asphyxie 39, 56
    Assoziationskortex 110
    Assoziativkortex 29
    Atemstillstand 14, 16
    Axonaussprossung, kollaterale 89
    Axonverletzung, diffuse 41, 110


    B

    Barnard 12
    Behandlungsabbruch 131, 144, 151, 180
    Behandlungsvertrag 143
    Beihilfe zum Suizid 133, 136
    Beinaheertrinken 38f., 52, 56
    Belgien 22, 135, 137
    Benedikt XVI. 184
    Betreuer 149ff., 153ff., 178
    Bewegungsschablone 76
    Bewusstlosigkeit 16, 28, 36, 78, 194, 196, 198, 205, 207, 213
    Bewusstsein 4, 24ff., 73, 76f., 107f., 111, 164f.
    Bewusstseinsniveau 25, 59, 86, 113
    Beziehungsmedizin 63, 65
    Bichat 11
    Bilanzsuizid 134
    Bioethikkommission 156
    Blinzelreflex 60
    Botulinum-Toxin 95, 98
    Bromocriptin 95, 119


    C

    Carbidopa 115
    Chorea Huntington 80
    Cicero 167
    Claustrum 30
    Coma vigile 54
    Coma/Near-Coma-Scale 68
    Coma-Exit-Chart 69
    Coma-Outcome-Scale 66
    Coma-Recovery-Scale 69
    Corpus callosum 109
    Covert behaviour 64, 75
    Creutzfeldt-Jakob-Krankheit 39, 55, 78, 80


    D

    DAI 110
    Dehydratation, terminale 177, 180
    Demaskierung 89
    Diagnose 56ff.
    Dialogaufbau, körpernaher 64
    Differenzierungs verbot 138
    Diffuse axonal injury (DAI) 41
    Disability-Rating-Scale 68
    Diskonnektionssyndrom 57
    - pontines 111
    Dissensregelung 156
    Dopamin 95ff., 119
    Doppler-Sonografie 19
    Dornröschenschlaf-Syndrom 118
    Durst 176ff., 180, 182


    E

    EEG 19ff., 23, 28, 40, 61, 65, 74, 95, 103, 105f., 114, 163
    Einbecker Empfehlungen 151
    Einwilligung 129, 131, 139, 143, 145ff., 176, 209
    - mutmaßliche 143, 146ff.
    Einwilligungsfähigkeit 143, 150ff., 182
    EKP 75
    Emergency reaction 79, 84
    Enquetekommission 156ff., 185
    Enriched environment 92
    Enzephalitis 39, 45, 50, 78
    Epikur 10
    Ergotherapie 92
    Ernährung, künstliche 130, 141, 145, 176ff.
    Erste-Person-Perspektive 29
    Erwachen, kognitives 59, 77, 98, 109f.
    Ethikrat 156f.
    Euthanasie 129


    F

    Fehldiagnose 36, 56, 58, 113
    Fieberkrämpfe 52
    fMRT 77
    Formatio reticularis 27, 46, 96, 114
    Frontalhirn/-kortex 25, 28, 30
    Frührehabilitation 69, 86ff., 194ff., 205


    G

    Galen 10
    Gamma-Oszillation 30
    Gehör 61, 64, 94
    Gesamthirntod 5ff., 21, 120, 138
    Geschäftsfähigkeit 150f.
    Glasgow-Coma-Scale 46f., 66, 102, 164, 166
    Glasgow-Outcome-Scale 67
    Gottesebenbildlichkeit 167
    Grenzzoneninfarkt 41
    Großbritannien 21f., 35, 38, 135
    Großhirntod 5ff., 53
    Gyrus cinguli 28f., 61f., 76, 110
    Gyrus parahippocampalis 77


    H

    Harvey 11
    Herzinfarkt 39
    Herzinsuffizienz 39, 45
    Herzratenvariabilität 62, 65, 105
    Herzrhythmusstörung 39
    Herztod 5ff.
    Hilfe zum Sterben 133, 143
    Hippocampus 40, 61
    Hippokrates 10
    Hirnabszess 39, 50
    Hirnblutung 50, 56
    Hirnfunktion 73, 114
    Hirninfarkt 50, 56, 78
    Hirninsult 39
    Hirnmetabolismus 28, 74, 76
    Hirnschädigung
    - primäre 13, 18, 38, 44
    - sekundäre 13, 18, 38, 44
    Hirnstamm 27, 42, 46, 49f., 57, 78, 105, 114
    Hirnstammareflexie 16, 22
    Hirnstammsyndrom, ventrales 111
    Hirnstammtod 5ff., 21, 120, 188
    Hirnstimulation, tiefe 96
    Hirnstoffwechsel 27, 75, 114
    Hirn-Szintigrafie 19
    Hirntod 5, 11, 13ff., 21ff., 51, 103, 108, 138, 186f., 199
    Hirntodkriterium 6, 21ff.
    Hirntumor 39, 56
    Hornhautreflex 16
    Hörverständnis 61
    Hörzentrum, primäres 61
    Hunger 176ff., 182
    Hustenreflex 60
    Hyperkapnie 18
    Hypersomnie 118
    Hypothalamus 42, 57
    Hypoxie 9, 78


    I

    Identität 4
    Indikation 131, 133, 155, 169, 176ff., 195, 203
    Individualtod 7
    Intoxikation 15, 39, 50, 52, 78
    Inzidenz 35, 37, 119
    Irreversibilitätsnachweis 18, 20, 23
    Ischämie 39f.
    Islam 185


    J

    Ja/Nein-Codes 61
    Johannes Paul II. 183
    Judentum 187


    K

    Kant, Immanuel 167
    Kemptener Fall 134, 141
    Kirche
    - christliche 181
    - evangelische 184
    katholische 183
    Klüver-Bucy-Phase 83, 85
    Klüver-Bucy-Syndrom 80
    Koma 16, 24f., 27, 42ff., 99, 101, 108
    Komadauer 102
    Koma-Remissions-Skala (KRS) 69f.
    Komastadium 47
    Komastimulationstherapie 91ff.
    Komatiefe 46, 48f., 62, 66, 71, 92, 102
    Komplikationen 81ff.
    Kornealreflex 16, 103
    Körpersemantik 64, 200f.
    Korrelat des Bewusstseins 27
    Kortex
    - präfrontaler 28
    - sensorischer 29
    - (somato)sensorischer 62
    Kutzer-Kommission 156, 158


    L

    Lazarus-Phänomen 20
    Lazarus-Zeichen 103, 201
    L-Dopa 95
    Leben 1 ff.
    Lebenserwartung 100
    Lebensqualität 86, 116, 138, 148, 169ff., 178f., 187, 204
    Locked-in-Syndrom 6, 25, 27, 35, 51, 56, 108, 111ff.


    M

    M. Alzheimer 37, 39, 55f., 78
    M. Huntington 37, 39, 56
    M. Parkinson 37, 39, 56, 80, 96
    M. Pick 37, 39, 55, 80
    Massenbewegungen 59, 80f., 85
    Medulla oblongata 48
    Meningitis 39, 45, 50, 52
    Menschenwürde 137, 139, 144f., 166ff., 195f., 203, 206ff.
    Minderjährige 151
    Minimally conscious state 107ff., 199
    Minimally response state 54
    Mitleidstötung 130
    Mittelhirn 48f., 78, 114, 119
    MMN 75
    Monte-Christo-Syndrom 111
    Mortalität 100f., 116
    MRT, funktionelle 77
    Musiktherapie 92, 94
    Mutismus, akinetischer 45, 54, 108, 117, 199
    Myoklonien 103, 106


    N

    N.
    Medianus-Stimulation 97
    N400 75
    Neuronenspezifische Enolase (NSE) 104
    Neuroneogenese 89
    Neuroplastizität 87ff., 95f., 100
    Niederlande 22, 38, 135f.
    Notstand, rechtfertigender 130, 147, 150
    Null-Linien-EEG 14
    Nystagmus 103


    O

    Okulozephalreflex 16f.
    Ossifikation, heterotope 82
    Österreich 11, 22f., 135


    P

    P3 75
    Parietalkortex 28ff., 77
    Partialtod 7
    Paternalismus 195, 206, 208, 212
    Patientenautonomie 147
    Patientenverfügung 101, 129f., 136, 139, 148, 152ff., 175, 179, 182, 185, 200, 203, 205
    - Christliche 181
    Perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) 60, 101, 145, 151, 175ff., 179, 194
    Pharyngealreflex 16f.
    Physiotherapie 97f.
    Pius XII. 141, 183
    Plastizität, synaptische 89
    Polen 21ff.
    Pons 46, 48
    Positronen-Emissions-Tomografie (PET) 75
    Potenziale, evozierte 18ff., 23, 25, 65, 74ff., 98, 103, 105f.
    Prävalenz 35ff.
    Primitivschablone, motorische 81
    Prognose 55, 59, 81, 98ff., 110, 116, 164, 194, 204
    Protein S-100 104
    Psychosyndrom 80, 199
    Puppenkopfphänomen 17


    Q

    Qualia 26
    - Quinlan, Karen Ann 28, 140


    R

    Reflex
    - okulozephaler 60, 103
    - optokinetischer 60
    - vestibulookulärer 60
    Reflexschablone 20, 59f.
    Regulation, sensorische 92
    Rehabilitation 65, 68, 86ff., 116, 169, 172
    Reichweitenbeschränkung 154, 158, 182
    Remission 71, 75, 78, 80, 84ff., 107, 111, 114
    Remissionsstadium 199
    Rinden-Blindheit 25


    S

    Säuglinge 15, 19, 48, 50, 64
    Schablone, motorische 197, 199, 202
    Schlaf-Wach-Periodik 57, 85, 111
    Schlaf-Wach-Zyklus 60, 74, 108
    Schluckreflex 60
    Schmerz 17, 57, 62, 68, 103, 120, 132, 176
    Schmerzempfindung 62, 108, 113
    Schmerzprüfung 16
    Schmerzwahrnehmung 94, 166
    Schütteltrauma 39
    Schweitzer 3
    Schweiz 22f., 38, 135
    Sedierung, terminale 132
    Selbstbestimmung 129, 137, 139, 141, 144ff., 158, 185, 195, 203, 206, 208
    Selbstbestimmungsrecht 143ff., 152, 156, 158, 182, 184, 196
    Selbst-Bewusstsein 24, 29
    Sensory Modality Assessment and Rehabilitation Technique (SMART) 68
    SEP 105
    SIDS 38
    Skala Expressive Kommunikation und Selbstaktualisierung (SEKS) 70f.
    Somnolenz 24, 43
    Sondennahrung 138, 176f., 179
    Sopor 24, 44
    Spastik 179
    Spiegelneuron 29f.
    Sprache 61
    Sprouting, axonales 89
    SSEP 75
    Sterbehilfe 117, 129, 135
    - aktive 130ff., 135ff., 153, 175, 182
    - indirekte 129ff., 182
    - passive 132ff., 143, 182
    Stimulation, sensorische 68, 91
    Strangulation 38f., 56, 102
    Stupor, dissoziativer 118
    Subarachnoidalblutung 39, 45, 49f., 102
    Suizid, assistierter 133f., 136
    Syndrom
    - apallisches 53f., 63, 78, 163, 193f., 197ff.
    - ventral pon tines 111


    T

    Territorialinfarkt 41
    Thalamus 27ff., 40, 42, 56, 62, 76, 96, 109f., 117f.
    Therapie 86ff.
    Time-Sequence-Plot 65
    Tod 1ff.
    - biologischer 7
    - klinischer 7
    psychologischer 8
    Todesbestimmung 10
    Todesdefinition 5ff.
    Todeskriterium 5ff., 188
    Todeszeichen 5ff.
    Todeszeitpunkt 21
    Totaltod 7
    - Trachealreflexes 16f.
    Transplantationsgesetz 13, 21
    Traunsteiner Fall 145


    V

    VEP 75
    Vereinigte Staaten 21, 35f.
    Vigilanz 24, 95
    Vikariation 89
    Vormundschaftsgericht 142, 150, 154ff.


    W

    Wachheit 24ff., 28, 43, 60, 68f., 118
    Wille 209ff.
    - mutmaßlicher 129, 142f., 147ff., 155, 179, 203, 213
    Würde 63, 139, 144, 153, 166ff., 177, 182, 185, 193, 195, 206ff.


    Z

    Zirkulationsstillstand 14
    Zustand minimalen Bewusstseins 25, 27, 35, 51, 54, 69, 75, 107ff.
    Zwangsbehandlung 145
    Zwangsernährung 178



    Autor

    Dr. med. Adam Geremek

    Promotion in der Hirnforschung Freiburg. Im Rahmen der Facharztweiterbildung zum Pädiater aktuell in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Schleswig tätig.