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    Werbung im thematisch passenden Medienkontext

    Theoretische Grundlagen und empirische Befunde am Beispiel von Fernsehwerbung

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    Werbung im thematisch passenden Medienkontext
    Theoretische Grundlagen und empirische Befunde am Beispiel von Fernsehwerbung

    Autoren:

    Verlag:
    Gabler Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Auflage: 2009
    Erschienen: August 2008
    Seiten: 344
    Sprache: Deutsch
    Maße: 210x148x18
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Zum Buch: Paperback
    ISBN: 383491231x
    EAN: 9783834912312

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    1.Forschungsgegenstand, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit1
    1.1Einleitung und Forschungsgegenstand1
    1.2Passende oder kongruente Werbung im Sinne dieser Arbeit2
    1.2.1Kongruenz im engeren und im weiteren Sinne3
    1.2.2Kongruenz, Inkongruenz und Kontrast4
    1.2.3Abgrenzung vom Kongruenzbegriff nach Kamins, Marks und Skinner4
    1.2.4Objektive und subjektive Reizmerkmale6
    1.2.5Bezugspunkte von Werbe-Kontext-Kongruenz6
    1.2.6Zusammenfassung und Einordnung des Forschungsgegenstandes8
    1.2.7Überblick über bisherige Beiträge9
    1.2.8Zielsetzung der Arbeit13
    1.4.1Theoretischer Beitrag14
    1.4.2Management-Relevanz17
    1.5Aufbau der Arbeit20
    2.Grundbegriffe und Einflussgrößen in der Untersuchung von Werbewirkungen23
    2.1Abgrenzung wesentlicher Begriffe der Werbewirkungsforschung23
    2.1.1Werbung23
    2.1.2Werbetreibende und Werbeobjekte25
    2.1.3Produkt, Produktkategorie und Marke26
    2.1.4Werbewirkung, Werbeerfolg und Werbewirksamkeit27
    2.1.5Kognition, Affekt, Motivation, Einstellung und Bewertung27
    2.2Grundmodell der Werbewirkung28
    2.2.1Werbereize30
    2.2.2Personenmerkmale32
    2.2.3Rezeptionskontext40
    2.3Zusammenfassung und Implikationen für diese Untersuchung47
    3.Modellierung von Werbewirkungen49
    3.1Grundlagen49
    3.1.1Historische Entwicklung der Werbewirkungsforschung49
    3.1.2Klassifikation von Werbewirkungsmodellen51
    3.2Vorstellung und Diskussion etablierter Modelle der Werbewirkung54
    3.2.1Marktreaktionsmodelle und Single-Source-Forschung55
    3.2.2Modelle kognitiver Informationsverarbeitung57
    3.2.3Modelle affektiver Reaktionen59
    3.2.4"Klassische" Stufenmodelle60
    3.2.5Relationale Stufenmodelle61
    3.2.6Low-involvement-Stufenmodelle69
    3.2.7Integrative Modelle70
    3.3Kritische Würdigung etablierter Theoriemodelle73
    3.3.1Die verkannte Rolle affektiver Reaktionen73
    3.3.2Neuere Erkenntnisse aus experimenteller Psychologie und Neurowissenschaften74
    3.3.3Beobachtungen aus der Werbepraxis75
    3.3.4Kognitiver Bias in der Messung von Werbewirkungen76
    3.4Neuere, hierarchielose Modelle der Werbewirkung77
    3.4.1Der E-A-C-Raum von Vakratsas und Ambler78
    3.4.2Das M-A-C-Modell von Ambler und Burne80
    3.4.3Das P-E-M-Modell von Hall82
    3.4.4Messtheoretische Überlegungen im Lichte hierarchieloser Modelle84
    3.4.5Kritische Würdigung von M-A-C- und P-E-M-Modell85
    3.5M-A-C-Modell als theoretische Basis für die Untersuchung87
    4.Wirkung thematischer Werbe-Kontext-Kongruenz91
    4.1Werbe-Kontext-Kongruenz im M-A-C-Modell91
    4.2Thematische Kongruenz und positiver Affekt92
    4.2.1Bedürfnis nach abgeschlossener Kommunikation (drive for closure)92
    4.2.2Kongruenz- und konsistenztheoretische Konzepte93
    4.2.3Exkurs: Affektives Priming95
    4.2.4Zusammenführung der verschiedenen Theorien und Fazit97
    4.3Thematische Kongruenz und Aktivierung98
    4.3.1Aktivierungstheorien98
    4.3.2Aktivierende Wirkung thematischer Kongruenz100
    4.4Wirkung thematischer Kongruenz auf die Speicherung von Werbung102
    4.4.1Construct-Accessibility-Theorie und kognitives Priming103
    4.4.2Interferenztheorien106
    4.4.3Zusammenführung der verschiedenen Theorien und Fazit108
    4.4.4Exkurs: Social-Judgment-Theorie und Priming109
    4.5Moderierende Einflüsse111
    4.5.1Zeitliche Relation von Werbung und Kontext111
    4.5.2Art der thematischen Kongruenz113
    4.6Zusammenfassung und Untersuchungsmodell113
    5.Methodisches Vorgehen in der Online-Vorstudie117
    5.1Einordnung in den Aufbau der empirischen Untersuchung117
    5.2Untersuchungsanlage und Erhebungsmethode118
    5.2.1Mögliche Fehlerquellen bei Web-Befragungen119
    5.2.2Implikationen für die Vorstudie120
    5.3Stichprobe und Auswahl der Probanden121
    5.3.1Filterung nach Sendungsbekanntheit122
    5.3.2Demografische Merkmale der Stichprobe123
    5.4Auswahl des Stimulusmaterials126
    5.4.1Sendungen126
    5.4.2Werbespots127
    5.4.3Paarung von Testspots und Testsendungen127
    5.5Entwicklung des Messinstrumentes130
    5.5.1Kongruenz als abhängige Variable130
    5.5.2Auswahl von Kontrollvariablen und ihre Operationalisierung133
    5.6Durchführung der Befragung136
    5.7Aufbereitung der Daten139
    5.7.1Gebundene Stichprobe139
    5.7.2Faktorenextraktion140
    6.Ergebnisse der Online-Vorstudie143
    6.1Überprüfung der Kongruenzwahrnehmung143
    6.2Einflussfaktoren der Kongruenzwahrnehmung145
    6.2.1Typen von Kongruenz146
    6.2.2Intervenierende Einflüsse149
    6.3Zusammenfassung und Implikationen für die Laborexperimente150
    7.Methodisches Vorgehen in den Laborexperimenten153
    7.1Untersuchungsanlage153
    7.2Stichprobe und Auswahl der Probanden154
    7.3Experimentalplan und Auswahl des Stimulusmaterials156
    7.4Erhebungsmethoden und Entwicklung des Fragebogens159
    7.4.1Kongruenz als unabhängige Variable160
    7.4.2Spotaufdringlichkeit und Produktbeurteilung161
    7.4.3Botschaftsspeicherung im Langzeitgedächtnis163
    7.4.4Kontrollvariablen168
    7.5Biometrische Messung phasischer Aktivierung171
    7.5.1Auswahl eines geeigneten Messverfahrens173
    7.5.2Biophysiologische Grundlagen von EDA174
    7.5.3Auswahl eines geeigneten Indikators für Aktivierung177
    7.5.4Vorgehen bei der Messung178
    7.6Durchführung der Experimente179
    7.6.1Sicherung der Datenqualität179
    7.6.2Ablauf182
    7.7Aufbereitung der Daten183
    7.7.1Codierung183
    7.7.2Berechnung der EDR-Parameter184
    7.7.3Aufbereitung der gebundenen Stichprobe185
    7.7.4Faktorenextraktion185
    7.7.5Filterung nach Spot- und Produktbekanntheit187
    8.Ergebnisse der Laborexperimente189
    8.1Vergleichbarkeit der Zellen189
    8.2Überprüfung der Kongruenzwahrnehmung191
    8.3Überprüfung der Forschungsannahmen192
    8.3.1Kongruenz und Spotaufdringlichkeit192
    8.3.2Spotaufdringlichkeit und Produktbeurteilung195
    8.3.3Kongruenz und phasische Aktivierung196
    8.3.4Phasische Aktivierung und Werbeeffektivität199
    8.3.5Direkter Einfluss von Kongruenz auf die Botschaftsspeicherung202
    8.3.6Kongruenz und Konstruktzugänglichkeit (Priming)205
    8.3.7Zusammenfassung des Einflusses von Spotposition und Kongruenz-Typ209
    8.4Intervenierende Einflüsse210
    8.4.1Kongruenz und Spotaufdringlichkeit210
    8.4.2Kongruenz und phasische Aktivierung211
    8.4.3Kongruenz und Erinnerungen213
    8.4.4Zusammenfassung214
    8.5Integration in einem Strukturgleichungsmodell214
    8.5.1Herleitung des Modells214
    8.5.2Beurteilung von Messmodell und Gesamtstruktur216
    8.5.3Wirkungsbeziehungen im Strukturmodell218
    8.5.4Gruppenvergleiche zur Analyse von Moderatoreffekten220
    8.5.5Zusammenfassung und Interpretation der Strukturgleichungsanalyse.223
    9.Diskussion der Ergebnisse und Ausblick225
    9.1Zusammenfassung225
    9.2Interpretation vor dem theoretischen Hintergrund226
    9.3Implikationen für die Praxis227
    9.4Einschränkungen der Ergebnisse und Ansätze für künftige Forschung229
    Anhänge233
    Literatur295



    Vorwort

    Vorwort

    Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen meiner Tätigkeit als externer Doktorand am Arbeitsbereich Wirtschafts- und Sozialpychologie der Freien Universität Berlin sowie zuvor am Arbeitsbereich Marketing und Innovation der Universität Hamburg. Mein besonderer Dank gilt daher zunächst meinen akademischen Betreuern, Herrn Prof. Dr. Detlev Liepmann und Herrn Prof. Dr. Thorsten Teichert. Die Erstellung dieser Arbeit wäre ohne ihren fachlichen Rat und ihre motivierenden Worte nicht möglich gewesen.

    Zu besonderem Dank bin ich auch IP Deutschland für die äußerst großzügige Unterstützung meiner wissenschaftlichen Forschung und das mir entgegengebrachte Vertrauen verpflichtet. Nur dadurch konnten die umfangreichen empirischen Untersuchungen der vorliegenden Arbeit realisiert werden. Namentlich hervorzuheben sind Herr Jan Isenbart, Frau Maren Boecker, Frau Claudia Casu, Herr Robert Schäffner und Frau Sandra Schümann. Insbesondere Frau Boecker möchte ich für ihre Zeit und intensive Auseinandersetzung mit meinem Projekt danken.

    Weiterhin danke ich Herrn Matthias Wenisch von VDT Psychologie- und Medizinvertrieb für sein Entgegenkommen bei der Nutzung der biometrischen Messgeräte. Herrn Dr. Florian Schaefer, Mitarbeiter am Lehrstuhl für physiologische Psychologie der Universität Wuppertal, danke ich für die Bereitstellung der EDA-Auswertungssoftware. Herrn Dr. Thomas Gey danke ich für das gewissenhafte Lektorat und seine konstruktiven Ratschläge hinsichtlich des stilistischen "Feinschliffs".

    Unterstüzung beim Schreiben dieser Arbeit habe ich auch durch etliche Kollegen und Freunde erfahren. Ein herzliches Dankeschön geht vor allem an Jochen Heemann und Alexander Thau für ihren moralischen Beistand und für viele hilfreiche fachliche Hinweise.

    Besondere Dankbarkeit empfinde ich gegenüber meinen Eltern. Sie haben mir beigebracht, welch hohes Gut Bildung ist. Weil sie mich seit frühester Kindheit gefördert, meine Interessen unterstützt und mir eine hervorragende Ausbildung ermöglicht haben, gaben sie mir alles Notwendige mit auf den Weg, um meine beruflichen und privaten Ziele zu verwirklichen.

    Am Schluss möchte ich den größten Dank meiner Frau Kathrin dafür aussprechen, dass sie mich mit Geduld und Liebe durch alle Hochs und Tiefs bei der Anfertigung meiner Dissertation begleitet hat und mir stets als kluge Ratgeberin zur Seite stand. Ihr widme ich diese Arbeit.

    Sebastian Sieglerschmidt

    Klappentext

    Um die eigene Marke aus der Masse beworbener Marken hervorzuheben und die Werbewirksamkeit zu erhöhen, setzen Werbetreibende immer häufiger innovative Werbeformen ein. Sie nutzen zum Beispiel die Möglichkeit, Werbung gezielt in einem thematisch passenden editorialen Umfeld zu platzieren.

    Sebastian Sieglerschmidt zeigt mit einer Online-Befragung und anhand von Laborexperimenten am Beispiel von Fernsehwerbung, dass eine thematische Abstimmung von Werbung und editorialem Kontext unter bestimmten Bedingungen die Werbewirksamkeit verbessern kann. Er geht dabei besonders auf die Rolle affektiver Reaktionen im Wirksamkeitsprozess ein. Der Autor liefert Handlungsimplikationen, wie durch gezielte Abstimmung von Werbung und Medienkontext die Wirksamkeit von Werbekampagnen gesteigert werden kann.

    Das Buch richtet sich an Dozenten und Studenten der Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Marketing, der Psychologie mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie sowie der Kommunikationswissenschaften. Werbetreibende, Werbefachleute sowie Manager in Marketing bzw. Werbe oder Kommunikationsabteilungen erhalten wertvolle Hinweise.


    ISBN 978-3-8349-1231-2

    www.gabler.de

    Autoren

    :Dr. Sebastian Sieglerschmidt promovierte bei Prof. Dr. Detlev Liepmann am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. Er ist als Unternehmensberater bei McKinsey & Company, Berlin, tätig.