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    Werbung und Werte

    Mittel ihrer Versprachlichung im Deutschen und im Polnischen

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    Werbung und Werte
    Mittel ihrer Versprachlichung im Deutschen und im Polnischen

    Autoren:

    Verlag:
    VS Verlag für Sozialw.  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: Februar 2009
    Seiten: 456
    Sprache: Deutsch
    Illustration: 2 schw.-w. Abb., 24 schw.-w. Tab.
    Maße: 212x149x23
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    ISBN: 3531165763
    EAN: 9783531165769

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis
    Geleitwort 7
    Vorwort 11
    Inhaltsverzeichnis 13
    Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 17
    1 Werbung in Deutschland und in Polen - eine Einleitung 19
    1.1 Zum Begriff, Werbung' 19
    1.2 Meilensteine der Werbegeschichte 21
    1.3 Funktionen und Wirkung der Werbung 23
    1.4 Werbung in der BRD nach 1945 - die Trends 29
    1.5 Werbung in der DDR und in den neuen Bundesländern 31
    1.6 Werbung in Polen - Geschichte und Gegenwart 34
    2 Der interdisziplinäre Rahmen 43
    2.1 Werbung als Marketingkommunikation - der marktwirtschaftliche Rahmen 43
    2.2 Werbung und Werte als Teil der Kultur - der kultursoziologische Rahmen 50
    2.3 Werbung als Beeinflussungsinstrument - werbepsychologische Aspekte 58
    2.3.1 Der Kaufentscheidungsprozess 59
    2.3.2 Gestaltung von Werbung 63
    2.3.3 Werbewirkung 66
    2.4 Werbung als Sozialisationsfaktor - pädagogische Aspekte 67
    3 Werte 75
    3.1 Werte als relevantes Kulturphänomen 75
    3.1.1 Werte als Thema der Wissenschaft 75
    3.1.2 Begriffsklärung und Abgrenzung von verwandten Begriffen 77
    3.1.3 Merkmale der Werte 81
    3.1.4 Wertekategorien 84
    3.2 Zur gegenwärtigen Lage der Werte 91
    3.2.1 Wertewandel und Wertewandelsforschung 91
    3.2.2 Zur Entwicklung und gegenwärtigen Lage der Werte 97
    3.2.2.1 Zur Entwicklung und gegenwärtigen Lage der Werte in Deutschland 99
    3.2.2.2 Zur Entwicklung und gegenwärtigen Situation der Werte in Polen 114
    3.2.2.3 Gegenwärtige Lage der Werte in Deutschland und in Polen - ein Vergleich 119
    3.2.3 Wertewandel und Konsum 131
    3.3 Werte und Werbung 137
    3.3.1 Werbung mit Werten 137
    3.3.2 Werbung für Werte 141
    3.3.2.1 Soziales Marketing, soziale Werbung 142
    3.3.2.2 Christliche evangelistische Traktate 146
    3.3.3 Menschen in der Werbung 152
    3.3.4 Werte durch Werbung 154
    4 Ausdrucksformen von Werten in der Werbung - Grundlegung 157
    4.1 Allgemeines 157
    4.2 Die Macht des Wortes oder das persuasive Potenzial der Sprache 158
    4.2.1 Sprachwissenschaftliche Ansätze 159
    4.2.2 Persuasion 160
    4.2.3 Die Sprache der Persuasion 162
    4.2.4 Mittel der sprachlichen Persuasion 163
    4.2.4.1 Antike und moderne Rhetorik und ihre Anwendung in der Gestaltung von Werbebotschaften 164
    4.2.4.2 Semantische Dichte 172
    4.2.4.3 Latente Wirkungsmittel in der Sprache 174
    4.3 Ausdrucksformen von Werten in der Werbesprache 181
    4.3.1 Werbesprache : Begriffsbestimmung und Charakterisierung 181
    4.3.1.1 Zum Begriff 181
    4.3.1.2 Werbesprache als Untersuchungsgegenstand 185
    4.3.2 Sprachliche Mittel zum Ausdruck von Werten 188
    4.3.2.1 Einige terminologische Erklärungen 189
    4.3.2.2 Die pragmatische Perspektive 191
    4.3.2.3 Ausdrucksformen von Werten auf der Wortebene 196
    4.3.2.4 Ebenenübergreifende Phänomene 210
    4.3.2.5 Ausdrucksformen von Werten auf syntagmatischer Ebene 233
    4.3.2.6 Ausdrucksformen von Werten auf der Textebene 276
    4.3.2.7 Ausdrucksformen von Werten in der Werbung - zum Forschungsstand 298
    4.4 Nichtsprachliche Ausdrucksformen von Werten in der Werbung 299
    4.4.1 Sprachbegleitende nonverbale Ausdrucksformen 300
    4.4.1.1 Nonvokale Mittel 300
    4.4.1.2 Vokale Mittel 303
    4.4.1.3 "Körpersprache" 304
    4.4.2 Visuelle Ausdrucksformen von Werten in der Werbung 305
    4.4.2.1 Klassifizierung und Charakteristik der Werbebilder 306
    4.4.2.2 Wertevermittlung mit Sprache und Bildern 310
    4.4.2.3 Beitrag der Farben zur Wertevermittlung in der Werbung 316
    4.4.3 Akustische Ausdrucksformen von Werten in der Werbung 319
    4.5 Zur Rolle der medialen Werbeform für die Wertevermittlung 322
    5 Ausdrucksformen von Werten in der Werbung - Korpusanalyse 325
    5.1 Zum Korpus 325
    5.2 Das Analysemodell 328
    5.2.1 Analyse der Wertevermittlung 328
    5.2.2 Analyse der Ausdrucksformen von Werten 331
    5.3 Thesen 332
    5.4 Ergebnisse der Korpusanalyse 334
    5.4.1 Werte 334
    5.4.1.1 Im Hauptkorpus gefundene Werte 334
    5.4.1.2 Im Zusatzkorpus gefundene Werte 339
    5.4.2 Ausdrucksformen der einzelnen Werte 339
    5.4.2.1 Preis 342
    5.4.2.2 Wirtschaftlichkeit und verwandte Werte 370
    5.4.2.3 Qualitätswerte 377
    5.4.2.4 Bedürfniswerte 412
    6 Zusammenfassung und Fazit 431
    7 Literaturverzeichnis 437



    Vorwort

    Vorwort

    Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. (Lukas 12,34)

    Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nehme Schaden an sich selbst? (Lukas 9,25)

    Mit dem vorliegenden Buch, das einen Beitrag zum gegenwärtigen allgemeinen Wertediskurs darstellt, habe ich mich in Gebiete gewagt, die von meinen bisherigen eher syntaktisch orientierten Forschungsinteressen weit entfernt liegen. Auch wenn ich im Folgenden Werbung untersuche, bewege ich mich über den üblichen Rahmen einer solchen Untersuchung hinaus, indem ich eine kaum bekannte Form der "Werbung für Werte" als Zusatzkorpus analysiere.

    Dazu, dass mein Vorhaben gelingen konnte, haben viele beigetragen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank. In besonderer Weise möchte ich Herrn Prof. Dr. Ulrich Engel danken, der mich als Erster auf dieses neue Forschungsgebiet hinwies und mich bei meinen Bemühungen von Anfang bis Ende mit Rat und Tat und viel ermutigender Freundlichkeit begleitet hat. Eine ebenso freundliche und wohlwollende Ermutigung hat mir immer auch Herr Prof. Dr. Albrecht Greule entgegengebracht. Er hat mein damals noch sehr unreifes Projekt positiv begutachtet und mich für zwei Stipendienaufenthalte an seinen Lehrstuhl nach Regensburg eingeladen, wo ich unter besten Bedingungen das neue Gebiet ergründen konnte. Dort in Regensburg haben mich bei meinen Forschungen vor allem die regelmäßigen Werbekolloquien sehr bereichert, die Prof. Greule aus Anlass meiner Ankunft in die Wege geleitet hat. Besonders hilfreich waren für mich dabei die Gespräche mit Frau Dr. Nina Janich, inzwischen Professorin an der Technischen Universität Darmstadt, und später auch Gespräche mit Frau Prof. Dr. Christiane Thim-Mabrey und Frau Dr. Sandra Reimann. Bei der Erforschung der interdisziplinären Fragestellungen wurde ich in weiterführenden Gesprächen von vier Professoren der Regensburger Universität unterstützt, Prof. Dr. Bernhard Laux/Werteforschung, Prof. Dr. Rainer Gömmel/Wirtschaft, Prof. Dr. Alexander Thomas/Sozialpsychologie und Prof. Dr. Hans Gruber/Pädagogik, denen ich an dieser Stelle besonders danken möchte. Wertvolle praktische Hilfe bei den Analysen meines deutschsprachigen Korpus habe ich von meinen Regensburger Freundinnen Elisabeth Ahrens und Ruth Lang bekommen, denen ich ebenfalls herzlich danken möchte. Sehr dankbar bin ich auch meiner Rzeszower Kollegin und Freundin, Frau Prof. Dr. Mariola Wierzbicka, für ihre zahlreichen Anregungen bei der Übersetzung polnischer Werbesprüche ins Deutsche.

    Schließlich möchte ich auch der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften und der Alexander von Humboldt-Stiftung meinen herzlichen Dank aussprechen, weil ich nur dank den beiden von ihnen finanzierten Stipendienaufenthalten an der Universität Regensburg mein Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnte. Die Alexander von Humboldt-Stiftung partizipiert außerdem an den Kosten der Publikation des vorliegenden Buches.

    Joanna Golonka

    Klappentext

    Werbung und Werte

    Werbung und Werte können als Gegensatz angesehen werden, wenn man die marktpolitischen Interessen von Werbung in den Vordergrund stellt. Joanna Golonka beleuchtet die Entwicklung der Wertvorstellungen in Deutschland und in Polen sowie deren gegenwärtige Ausprägung und untersucht ihre Widerspiegelung in der Werbung. Sie stellt unterschiedliche sprachliche Mittel zum Ausdruck produkt-, sender- und empfängerbezogener Werbeversprechen dar. Deren Beschreibung bezieht sich vergleichend auf die deutsche und die polnische Werbung und wird mit zahlreichen Beispielen illustriert. Auch in den einführenden interdisziplinären Abschnitten sowie in der anschließenden Analyse eines umfangreichen Korpus wendet die Autorin den kontrastiven Ansatz an.

    Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Germanistik, insbesondere der Angewandten Linguistik, der Medien- und Kommunikationswissenschaft und des Marketings. Auch im Bereich Kultur und in der Werbepraxis Tätige finden hier weiterführende Impulse.


    ISBN 978-3-531-16576-9

    Autor

    Dr. Joanna Golonka ist Dozenth und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Rzeszow (Polen).

    Reviews

    "Die Arbeit beeindruckt durch die gründliche Einbeziehung des in Werbeanalysen oft vernachlässigten Werbeaspektes und durch die Fülle der sorgfältig dokumentierten sprachlichen Ausdrucksformen." Germanistik - Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen, 1/2-2011